Die Eliten und wir

Was wir in uns selbst am stärksten ablehnen, sehen wir am deutlichsten in anderen Menschen. Es ist ein Blick in den Spiegel; den unseres Selbst. Eliten zum Beispiel, als gesellschaftliche Gruppe an der Spitze von machtbasierten Gesellschaften haben „weiter unten“ einen äußerst negativ wahrgenommenen Beigeschmack. Nur ist Elitendenken nicht auf „die da oben“ beschränkt. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen und es hat eine solide Basis.

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Die Illusion der Werte

Werte sind Illusion – wieso das? Tagtäglich berechnen wir doch streng rational den Wert von Produkten und Ressourcen in exakten Zahlen. Wir halten uns auch an diese Zahlen. Die Produktion und Verwendung von Gütern baut auf der Berechnung von Werten auf. Mittels dieser Berechnungen planen wir Volkswirtschaften, ja ganze Gesellschaften. Woher kommen eigentlich die Zahlen, auf denen unsere Berechnungen basieren? Wie bestimmen wir Werte?

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Lesungen aus einem verbotenen Buch (2)

Das Buch „Mein Kampf“ zu lesen, ist natürlich nicht gesetzlich verboten. Vielmehr ist es die Schere im Kopf, die viele durchaus neugierige Menschen daran hindert, sich mit den Ansichten Adolf Hitlers auseinander zu setzen. Heutzutage genügt es, Menschen zu verteufeln oder zu verklären, um sich ein Bild im sattsam bekannten Schwarz-Weiß-Denken machen zu können. So aber wird man Geschichte nicht verstehen und deren Lehren auch nicht für eine friedvolle Gegenwart und Zukunft begreifen. 

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Eine Sensibilisierung

Im Dezember des vergangenen Jahres erschien auf diesem Blog der erste Teil einer Dokumentation zum Thema HIV und AIDS; erarbeitet und publiziert von Torsten Engelbrecht und Claus Köhnlein.(a1) In dieser Arbeit werden grundlegende Fragen aufgeworfen, zuvorderst die, ob das HI-Virus, das nach öffentlicher Lehrmeinung zum Ausbruch von so genannten AIDS definierten Krankheiten führt, überhaupt jemals und zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Das wirft das in der Gesellschaft verankerte Verständnis zu diesem Phänomen über den Haufen und führt zu Konflikten – in den Menschen

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Die Linken und der ganz alltägliche Krieg

Der ganz alltägliche Krieg findet an Orten statt, an denen wir ihn nicht wahrnehmen – weil wir ihn nicht wahrnehmen wollen. Dieser Krieg ist dabei genauso unerbittlich und hasserfüllt wie der spektakuläre heiße Krieg. Dabei ist das Zweite nur die Veräußerlichung des Ersten. Es ist wie mit einem Kochtopf in dem sich ein ständiger Hitzedruck permanenten Missverstehens aufbaut, bis der Deckel hoch steigt und geräuschvoll den überschüssigen Druck nach außen lässt. Zur Freude des neoliberalen Establishments verschwenden die Linken ihre

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Psiram und der Tiefe Staat

Die Meinungsführerschaft wird von Politik und Massenmedien als alternativlos verteidigt gegen Kritiker, Skeptiker und Zweifler, gegen Menschen und Menschengruppen, die eigene Vorstellungen von einer friedlichen, kooperierenden Gesellschaft vertreten. Nachdem sich die deutsche Wikipedia auf gesellschaftspolitischer Ebene zunehmend dieser Führerschaft unterworfen hat, erfolgen von dort auffällige Bestrebungen, eine Diffamierungs-Plattform hoffähig zu machen.

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Schuld und Eigentum im Soll und Haben

Karl Marx hat in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts eine brillante Analyse des kapitalistischen Systems geliefert. Die Würdigung möchte aber nicht den Blick dafür verstellen, dass diese Analyse eine rein Ökonomische war. Aus stark selektiver Betrachtung heraus neue Gesellschafts-Modelle in Angriff zu nehmen, halte ich allerdings für gewagt, ja unverantwortlich. Doch genau das wird immer auf’s Neue versucht. Ideologen und Umsetzer solcher Entwürfe sind sich nicht bewusst, dass sie sich im Rahmen einer Matrix bewegen, die das System faktisch immer

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Die Wahrheit über die Demokratie

Unsere Demokratie ist eine Scheindemokratie. Sie suggeriert den Menschen Mitbestimmung in den kleinen und großen politischen Prozessen und nimmt ihnen dabei durch eine fein abgestimmte Manipulation das Gefühl für die Verantwortung ab, diese Prozesse durch eigenes aktives Handeln tatsächlich zu beeinflussen. Stattdessen erleben wir eine Sedierung der Gehirne, eine Lähmung konstruktiven kritischen Denkens. Rainer Mausfeld befasst sich mit diesem Phänomen.

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Der Deutschlandfunk an den Ufern des Rubikon

Seit April 2017 ist er nun „auf Sendung“, der Rubikon, der sich als Teil einer Gesellschaft, die Veränderungen wünscht, sieht; friedliche konstruktive Veränderungen und so kann man es auf seiner Einstiegsseite auch lesen. Das macht neugierig – und wohl deshalb wagten sich auch die Kollegen aus dem Leitmedium Deutschlandfunk an seine Ufer. Oder ging es nur darum, die eigene Ereigniswelt Weißer Schwäne zu bestätigen? Haben Sie Mut – gepaart mit etwas Geduld – und schauen gemeinsam mit mir in die

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Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht (2)

Gar nicht köstlich ist, was die deutsche Tagesschau den Medienkonsumenten in den vergangenen Tagen teilweise wieder auftischte. Beschäftigen wir uns im Folgenden mit einer Nachricht, die als solche erst durch die Tagesschau und die hinter ihr stehenden politischen Interessenvertreter erschaffen wurde. Es ist außerdem (für die Macher) ein weiteres peinliches Beispiel geschaffener Realität zur Aufrechterhaltung von Narrativen.

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