Die UNO – Machtinstrument gegen Korea (7)

Eine andere Geschichte über den Ausbruch des Korea-Krieges. Der 25. Juni 1950 darf als schwarzes Datum für Korea bezeichnet werden. Das millionenfache Leid, welches mit dem nun folgenden Krieg für die Koreaner verbunden war, übertraf noch das der jahrzehntelangen japanischen Kolonialherrschaft zuvor. Der Krieg, von seiten der USA unter der Fahne der Vereinten Nationen geführt, hatte wahrlich apokalyptische Ausmaße. Doch außerdem hatte er eine Vorgeschichte voller Lügen, wurde begleitet von Lügen und der Vorwand seines Ausbruches fußte genauso auf einer

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Der Syrien-Krieg seit 2015 (3)

Eine Zusammenfassung aus russischer Sicht. Die auf der Krim ansässige Nachrichten-Plattform Southfront hat Anfang August 2018 die syrischen Ereignisse seit dem Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt in einer lesenswerten Dokumentation zusammengefasst. Der dritte Teil befasst sich weniger mit den militärischen Aspekten, als mit dem Propagandakrieg sowie den politischen Bemühungen Russlands zur Beendigung des Syrien-Krieges (a1). 

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Wenn Trump mit Putin spricht, ist die Demokratie gefährdet

Stefan Kornelius hat es wieder geschafft und eine Duftmarke der transatlantischen Agenda gesetzt – eine, die übel nach Hexenjagd riecht. Als Leiter des außenpolitischen Ressorts der Süddeutschen Zeitung hat er einen exklusiven Status, um Leitkommentare zu verfassen, welche an exponierter Stelle in seinem Hausblatt veröffentlicht werden. Stefan Kornelius hat Botschaften für Sie – düstere Botschaften. Wenn Sie meinen, dass Kornelius in seiner Art und Weise politische Prozesse und ihre Träger zu bewerten, normal ist, dann meine ich, dass Leute wie

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Die UNO – Machtinstrument gegen Korea (5)

Die UNO als Werkzeug zur endgültigen Internationalisierung des Korea-Konflikts. Wir schreiben das Jahr 1948. Das in zwei Besatzungszonen geteilte Korea ist nach weniger als drei Jahren hochgradig polarisiert. Hunderttausende Menschen sind aus der Südhälfte des Landes in den Norden geströmt und das Gleiche ist in umgekehrter Richtung geschehen. Die Besatzungsmacht USA hatte diesen Prozess immer weiter vorangetrieben, um die eigenen geopolitischen Interessen im Fernen Osten umzusetzen.

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Pussy Riot, Otpor! und die NROs

Von einem „Kunstkollektiv“, NROs, Otpor!, Abramovic und Podesta. Warum ein Artikel zu einer im Prinzip nur im Westen populären, sich revoluzzerhaft gebärdenden und von den Medien permanent gestreichelten Punk-Band (?) aus Russland? Weil Sie an dieser nicht nur exemplarisch erkennen können, wie skrupellos Menschen als manipulatives Werkzeug benutzt und verheizt werden. Es zeigt auch, dass hier sehr geschickt ein Kunstprodukt zur Steuerung großangelegter politischer Prozesse auf die Welt gebracht wurde. NROs spielen dabei eine entscheidende Rolle (a1).

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Syrien holt sich seine Souveränität zurück

Im politischen Spiel um die Zukunft Syriens sind die Karten endgültig neu verteilt. Syrien ist unübersehbar zurück auf dem Weg zur Souveränität über sein Staatsgebiet. Das ist gleichbedeutend mit einem absehbaren Kriegsende. Die Optionen der syrischen Armee und ihrer Verbündeten sind seit der Befreiung Aleppos, Hamas, Deir-er-Zors, Ost-Ghoutas und Damaskus erheblich größer. Im Gegenzug geht den „Freunden Syriens“ zusehends der Zugriff auf Syrien verloren.

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Wenn der Hegemon warnt

Gedanken zu den Warnungen der USA an die syrische Regierung. Die Warnungen der USA beruhen auf der allseits und unverändert verbreiteten Geschichte, dass „Assad Krieg gegen sein eigenes Volk führt“. Das ist die große, zu hinterfragende Geschichte, deren Teilnehmer Sie werden, wenn Sie ihrer Vereinnahmung unterliegen. Gestützt wird diese Geschichte von vielen kleinen, emotional wirkmächtigen Geschichten, die Ihre Parteinahme fordern und stärken und Sie Stellung beziehen lassen GEGEN eine Seite. Wenn das für Sie fühlbar wird, empfehle ich die Suche

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Raytheon und die multipolare Welt

Der US-amerikanischen Rüstungsindustrie wird die multipolare Welt schmackhaft gemacht. Was in der Obama-Regierungszeit seinen Anfang nahm, hat mit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA an Fahrt aufgenommen. Der Hegemon tritt ab und wie das geschieht, wirkt teilweise grotesk. Ist nun aber tatsächlich eine Abkehr vom Konzept weltweiter Interventionen eingeleitet? Außerdem scheint mir interessant, zu betrachten, ob wir selbst nicht auch unsere Rolle im Rahmen der alten und neuen US-Politik spielten und noch spielen.

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Die UNO – Machtinstrument gegen Korea (4)

Wie eine von außen herbeigeführte Spaltung zum Gewaltausbruch im Süden Koreas führte. Ausführlich wurde in den vorausgegangenen Teilen zu dieser Artikelreihe beschrieben, wie durch die von den USA vorangetriebene Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft bereits im Jahre 1945 die Saat für die Gewalt in Korea und die Teilung des Landes ausgebracht wurde. Nun befassen wir uns mit den Konsequenzen, die bis in das Jahr 1948 reichen und werden sehen, dass sich die Vereinten Nationen als politisches Machtinstrument der Mächtigen rasch

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Syrien bittet nicht um Erlaubnis

Ein Aggressor warnt das überfallene Land, sich zu verteidigen. Nachdem die Terroristen aus Ost-Ghouta und dem Südwesten von Damaskus (Yarmouk) vertrieben und das große Gebiet nördlich von Hama durch Verhandlungen größtenteils friedlich wieder in die Hoheit der syrischen Regierung übergangen ist, plant die syrische Armee die Befreiung der Gebiete um die Provinzhauptstadt Daraa im Südwesten des Landes, falls friedliche Lösungen zur Übergabe fehlschlagen. Aus gutem Grund sind die USA dadurch alarmiert.

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Atomlügen über den Iran

Die Mär von Massenvernichtungswaffen in den Händen von „Schurkenstaaten“ erlebt die nächste Auflage. Mit der unbelegten Behauptung eines heimlich umgesetzten iranischen Atomwaffenprogramms versucht ausgerechnet jener Staat, der sich selbst allen internationalen Abkommen zur Verbannung von Atomwaffen aus den Rüstungsarsenalen nonchalant entzieht, seine Kriegspsychose in eine handfeste Aggression umzumünzen. Noch gefährlicher ist, dass bestimmte ziokonservative (a1) Machtgruppen in den USA das für absolut praktikabel halten.

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Das ewige Kriegsgeschäft

Der sogenannte Krieg gegen den Terror paart Paranoia mit Gier. Die Kriege der Vereinigten Staaten von Amerika beziehen ihre Dauerhaftigkeit einerseits aus den Wahnvorstellungen von selbsternannten Weltverbesserern, andererseits aus profanen Geschäftsinteressen. Eine solche Verflechtung ist übrigens eine der Wesensmerkmale des Faschismus. Ein weiteres ist die Überhebung über andere Menschen und Gesellschaften (1). Hierzu eine – gerade im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse – wertvolle Übersetzung von FritztheCat (a1).

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Der Iran im Fadenkreuz

Der Krieg des Westens gegen Syrien zielt auf dessen treuesten Verbündeten – den Iran. Israel und weite Kreise des US-Establishments sind fortwährend dabei, den Iran als monströse Gefahr für den jüdischen Staat an die Bevölkerungen zu verkaufen, um diese für den nächsten Krieg weichzuklopfen. Wer die Wirtschaftskraft und das militärische Potenzial des Iran nur ein wenig kennt, ist sich rasch über die Absurdität der Vorwürfe gegen dieses Land im Klaren. Doch Rationalität ist nicht notwendig, wenn man Kriege gegen ungeliebte,

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Eine syrische Woche als Augenöffner

Die Ereignisse der ersten Aprilhälfte haben bestätigt, dass die Zeit des Hegemons zu Ende geht – wie das? Der 11. Januar 2018, an dem sich in der US-Hauptstadt in getrennten Sitzungen die „kleine Syrien-Gruppe“ und die „syrische Opposition“ zur Kurzfristplanung in der Inszenierung des sogenannten „Aufstands gegen das syrische Regime“ trafen, ist ein Besonderer. Er hat die jüngsten Ereignisse in Syrien stark beeinflusst, aber – im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung – fand die entscheidende Steuerung, die Prägung nicht (mehr) durch

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Die UNO – Machtinstrument gegen Korea (3)

Über die wahren Ursachen der Teilung Koreas. Im Spätherbst des Jahres 1945 war Korea von den Militärs der beiden Supermächte besetzt. Im Norden, im Zuge der militärischen Zerschlagung der japanischen Kwantung-Armee von der Roten Armee, Wochen später im Süden nach einer Annexion durch US-Truppen. Die sofortige Errichtung einer Militärdiktatur in Südkorea und die dortige Entmachtung der Volkskommitees waren der Auftakt zur Polarisierung der koreanischen Gesellschaft. 

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