Kritik am Prinzen

Der Mainstream spricht von einem Unrechtsstaat Saudi-Arabien – wieso plötzlich das? Unerhörtes ist passiert. In der Türkei ist ein saudischer Journalist ermordet worden. Das hat das Rechtsempfinden der demokratischen Öffentlichkeit des Westens, Politiker und Medien, tief getroffen. Wirklich? Oder sollen Sie und ich ein weiteres Mal vorgeführt werden? Ich tippe auf Letzteres. Vor allem, weil – wieder einmal – ein und dasselbe Thema über Wochen hoch- und runtergebetet wird. Also was läuft da wirklich?

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Die Bedrohungen der NATO

Ein Rüpel auf dem Parkett der Völkergemeinschaft fühlt sich bedroht – verkehrte Welt. Man kann das Kriegsgetrommel des westlichen Militärbündnisses beim besten Willen nicht überhören. Die immer aufs Neue fabulierten Bedrohungen, mit denen Politiker, Medien, „Experten“ und hohe Militärs das Dasein dieser Organisation als existenzielle Notwendigkeit zum Schutze der westlichen Wertegemeinschaft begründen, lassen sich ja aus leidvoller Geschichte begründen. So oft, wie NATO-Mitgliedsstaaten seit ihrer Gründung angegriffen wurden. Erinnern Sie sich, wie oft?

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Mesut Özil, Ilkay Gündogan und die Doppelmoral

Wo alles in einen moralischen Kontext gepackt wird, sind die Diktatoren nicht weit – im doppelten Sinne. Denn Diktatoren, erkannt aus Sicht der selbst ernannten fortschrittlichsten Gesellschaft aller Zeiten, genannt repräsentative Demokratie, sind das Eine. Doch es gibt noch einen anderen Typ von Diktatoren und der tummelt sich unter uns. Dieser diktiert Gedanken, verurteilt und straft für falsche Gedanken. Die Drohung für Abtrünnige lautet soziale Ausgrenzung und damit Ausschluss aus der Gemeinschaft der Guten. Dabei spielen Feindbilder eine große Rolle.

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Atomlügen über den Iran

Die Mär von Massenvernichtungswaffen in den Händen von „Schurkenstaaten“ erlebt die nächste Auflage. Mit der unbelegten Behauptung eines heimlich umgesetzten iranischen Atomwaffenprogramms versucht ausgerechnet jener Staat, der sich selbst allen internationalen Abkommen zur Verbannung von Atomwaffen aus den Rüstungsarsenalen nonchalant entzieht, seine Kriegspsychose in eine handfeste Aggression umzumünzen. Noch gefährlicher ist, dass bestimmte ziokonservative (a1) Machtgruppen in den USA das für absolut praktikabel halten.

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Saudi-Arabien im geostrategischen Spiel (3)

Der größte Ölexporteur der Welt – Saudi Arabien ist in Turbulenzen. Die aggressiv ausgerichtete Politik eines besonders sektiererischen sunnitischen Zweiges des Islam, des Wahhabismus, hat das Land in Kriege verwickelt. Gleichzeitig liegt es im Fokus von Geostrategen, die Planspiele zur „Neugestaltung“ des Landes an die Öffentlichkeit lancieren. Über Spekulationen macht schließlich der Rohöl-Preis eine Achterbahnfahrt durch, was mit Belastungen für Saudi-Arabiens Volkswirtschaft verbunden ist. Aber wer fördert eigentlich das Öl?

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Saudi-Arabien im geostrategischen Spiel (2)

In Saudi-Arabien sehen wir ein von der wahhabitischen Religion bestimmtes Staatswesen. Ob seiner Lage und des Ölreichtums ist das Land von strategischer Bedeutung. Durch die Ausbeutung seiner enormen Lagerstätten an Erdöl ist Saudi-Arabien wohlhabend geworden. In diesem Zusammenhang machte es in den vergangenen Monaten wiederholt Schlagzeilen als „Schuldiger“ beim Thema Ölpreiskrieg – zurecht? Nicht überraschend, werden wir sehr rasch über die Grenzen Saudi-Arabiens hinaus kommen um zu verstehen, was da vor sich geht.

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