Die Illusion der Werte

Werte sind Illusion – wieso das? Tagtäglich berechnen wir doch streng rational den Wert von Produkten und Ressourcen in exakten Zahlen. Wir halten uns auch an diese Zahlen. Die Produktion und Verwendung von Gütern baut auf der Berechnung von Werten auf. Mittels dieser Berechnungen planen wir Volkswirtschaften, ja ganze Gesellschaften. Woher kommen eigentlich die Zahlen, auf denen unsere Berechnungen basieren? Wie bestimmen wir Werte?

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Deutsche Entwicklungshilfe die keine ist am Beispiel Syrien

Kennen Sie die Agenda 2030? Damit beschäftigte sich Ende November 2016 der Bundestag. Es ging um hehre Ziele, welche sich die Völkergemeinschaft im Rahmen der UNO gestellt hat. Manch Mitglied auch des deutschen Bundestages mag das ehrlich glauben. Allein, dieser Glaube ist geboren aus Unwissenheit und Indoktrination. Denn die Agenda 2030 ist ein verstecktes Werkzeug globalistischer Wirtschafts- und Politik-Eliten und missbraucht außerdem den Gedanken der Hilfe für Menschen in Not. Auf der Agenda 2030 beruht die Philosophie deutscher Entwicklunghilfe –

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Von Qualitäten und Quantitäten – vom Kapitalismus zum Faschismus

Eine der wichtigen Voraussetzungen für das wunschgemäße Funktionieren des homo oeconomicus ist die Beliebigkeit. Denn nur über Beliebigkeit lässt sich ein Gemeinwesen auch berechnen und in subjektiven, machtbasierten Fantasiewerten wie Geld darstellen. Mehr noch lässt sich die Einzigartigkeit der in ihm lebenden Individuen und seiner Umwelt eindampfen in ein vorgeschriebenes Muster, das sein Wirken als von Würde befreitem Wesen innerhalb einer lenkbaren Masse sicherstellt.

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Von der USAID über Bill Gates zum Bargeld in Indien

Die angestrebte weltweite Abschaffung des Bargeldes durch politische -, Wirtschafts- und Finanzeliten wird von den Menschen völlig unterschätzt. Sie wird unterschätzt in den bereits erreichten Fortschritten und sie wird unterschätzt in ihren tiefgreifenden Konsequenzen. Die Bargeldabschaffung ist nämlich nicht nur ein gigantisches Geschäftsmodell sondern – und das ist noch viel schwerwiegender – wichtiger Teil zur Etablierung eines alle Lebensbereiche kontrollierenden Überwachungssystems. Und Indien mit seinen über eine Milliarde Einwohnern scheint das perfekte Testfeld zu sein.

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Tummelplatz der Gier – Investmentfonds

Die Reaktionen auf das Wort Investmentfonds sind höchst unterschiedlich. Für die Einen sind sie ein attraktives Feld, um Geld „arbeiten zu lassen“. Andere sind der Ansicht, dass eine Steuerung von Kapitalflüssen doch sinnvoll ist, um Investitionen in der Wirtschaft zu ermöglichen. Wie sie funktionieren, bleibt dem Großteil der Menschen verborgen. Und selbst die Anleger wissen oft nicht, was für einem System sie da dienen. Wir sollten erkennen, dass Investmentfonds ein exzellenter Spiegel unserer neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft sind.

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Exportweltmeister – Feiern in der Matrix

Da kommt Stolz auf. Deutschland ist ein Wirtschaftsgigant, ein Motor der globalen Wirtschaft. Nie wurde mehr in das Ausland exportiert, das sich um deutsche Qualitätsprodukte nur so reißt. Der Markt giert nach deutschen Produkten. Und während wir uns unreflektiert in diesem „Erfolg“ sonnen, feiern wir uns in einer Matrix, deren Denk- und Handlungsmuster doch schwer zu hinterfragen sind.

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Die EU und ihre gelebte Alternativlosigkeit

Am 6.März 2017 trafen sich die Regierungs-Chefs Spaniens, Italiens, Deutschlands und Frankreichs im Schloss Versailles am Rande der französischen Hauptstadt zu Beratungen im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Europäischen Union. Die Eingangs-Statements der Politiker sprachen Bände; nämlich darüber wie alternativlos europäische Politik derzeit gehandhabt wird – auf Kosten z.B. afrikanischer Staaten.

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Die Lüge vom ewigen Wirtschaftswachstum

Es ist eine der großen Gesellschaftslügen unserer Zeit, dass Wachstum als Maß für eine gesunde Volkswirtschaft angesehen wird. Und es ist abenteuerlich, wie aus dieser Lüge eine zementierte Grundannahme getroffen wird, aus der sich dann Kausalketten ableiten. Auf Basis dieser Lüge werden grundlegende Entscheidungen für Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsysteme, ja für ganze Gesellschaften getroffen. Es ist außerordentlich erstaunlich, welche Macht Lügen über menschlichen Geist erlangen können und auf diese Weise eine neue (Schein-)Wahrheit erschaffen.

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (1)

Einmal im Jahr lädt – nach eigenem Bekennen – eine kleine Gruppe von Menschen andere Menschen zu einer unverfänglich klingenden „Privatveranstaltung“, genannt Bilderberg-Treffen ein, in der in ungezwungener Atmosphäre Meinungen ausgetauscht werden können. Nicht allzu viele Menschen in Europa nehmen davon Notiz. Stellt sich die Frage, wie privat das Bilderberg-Treffen tatsächlich ist. In dieser Artikelreihe gehen wir auf Antwortsuche. Beginnen wir mit Henri de Castries, dem (Stand 2016) Vorsitzenden des Bilderberg-Treffens und schauen uns dann die dort vertretene Finanzwelt an.

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Der Weg zur Bank von England (4)

Im dritten Teil dieser Artikelreihe zur Genesis der Bank of England habe ich versucht, den gesellschaftlichen Kontext in dem sich das bankenähnliche System der Goldschmiede Londons entwickelte, insbesondere die Zeit zwischen 1660 und 1667 etwas plastischer darzustellen. Im Zuge des Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieges waren die Goldschmiede auch fast in die erste massenhafte Bankenpleite geschlittert. Einfach weil sie ihre Gier nicht bremsen konnten und Gold gegen hohe Zinsen verliehen – und in Not kamen als (kriegsbedingt) ein Run auf das bei

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Der Weg zur Bank von England (3)

Im vorherigen Teil unserer Artikelreihe zur Genesis der Bank of England hatten wir uns etwas ausführlicher mit den goldsmiths notes und ihrer fortschreitenden Metamorphose zu „echtem“ Geld beschäftigt. „Richtige“ Banker waren die Londoner Goldschmiede deshalb noch nicht, aber die Wandlung dahin war in den 60iger Jahren des 17.Jahrhunderts auf der Zielgeraden. Vorerst aber verdienten sie ordentlich mit dem Verleih von Gold und machten dabei erste Bekanntschaft mit dem sogenannten Run auf die Banken.

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China – Suche nach Wegen aus dem Dollar

Chinas Wirtschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten in atemberaubendem Tempo gewachsen. Die inzwischen zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steht einerseits vor vielfältigen nationalen Herausforderungen und drängt andererseits auf die internationalen Märkte. Das Land hat finanzielle Ressourcen wie auch Technologien und kluge Köpfe – und stößt dabei an den Hegemon USA, der stur auf seiner Rolle des Führers einer unipolaren Weltordnung beharrt. Welche Rolle für China spielt dabei das vom US-Dollar beherrschte Weltfinanzsystem?

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Der Weg zur Bank von England (2)

Viele Menschen fragen sich in Bezug auf unser derzeitiges Finanzsystem, in welcher Zeit dessen Wurzeln liegen, welche Akteure die Etablierung vorantrieben und warum sie das taten. Innerhalb diesen Kontexts sind die Bank of England und die US-amerikanische Federal Research (Fed) geradezu Reizworte und verdienen deshalb eine ausführlichere Betrachtung. Hier nun der Fortsetzungsartikel zur Genesis der Bank von England.

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Der Weg zur Bank von England (1)

Im einführenden Kapitel zum Geldsystem („Unser Finanzsystem – Was es ist und was es nicht ist„) haben wir bereits versucht, das Finanzsystem im Kontext der herrschenden Ideologien einzuordnen. Die Die Bank of England und die US-amerikanische Federal Reserve (Fed) sind hierbei für viele Menschen geradezu Reizworte und verdienen deshalb eine ausführlichere Betrachtung. Beschäftigen wir uns in einer ersten Artikelreihe zur Geschichte der Zentralbanken mit der Bank von England. Historische Wurzeln der Zentralbanken Zentralbanken-ähnliche Institutionen entstanden erstmalig 1606 in Holland (Amsterdamer Wisselbank),

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Die Rolle des Interbankensystems für das Kreditgeschäft

Im Artikel Kredite – Der Hebel zur Geldschöpfung wurde einführend die Entstehung von Buchgeld (Giralgeld) bei der Kreditvergabe beschrieben – sehr einfach und Rahmenparameter ausklammernd. Hier nun sollen weitere Strukturen und Prozesse beschrieben werden, welche die Geschäftsbanken nutzen, nachdem das Kreditgeld geschöpft wurde. Wenn Kreditgeld auf Reisen geht Als Einführung für diesen Artikel nochmal zur Erinnerung der Vorgang bei einer Kreditvergabe (ohne Kenntnis desselben wird man das Nachfolgende nicht verstehen können). Demnach findet eine Buchgeldschöpfung durch Bilanzverlängerung in Aktiva und Passiva

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Kredite – Der Hebel zur Geldschöpfung

Dass hinter Krediten Leihgeschäfte stehen, ist auch für Jene, die sich nicht zu den sogenannten Experten zählen, keine sonderliche Neuigkeit. Was aber genau bei der Vergabe eines Kredits passiert, ist vielen nicht bekannt und soll im folgenden Artikel erläutert werden. Ein Kauf steht an, aber die finanziellen Mittel stehen nicht zur Verfügung, also geht man zu einer Bank um sich bei dieser die notwendige Geldsumme zu borgen. Und wenn die Bank den Interessenten als kreditwürdig einstuft, wird sie ihm die 

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