Von Qualitäten und Quantitäten – vom Kapitalismus zum Faschismus

Eine der wichtigen Voraussetzungen für das wunschgemäße Funktionieren des homo oeconomicus ist die Beliebigkeit. Denn nur über Beliebigkeit lässt sich ein Gemeinwesen auch berechnen und in subjektiven, machtbasierten Fantasiewerten wie Geld darstellen. Mehr noch lässt sich die Einzigartigkeit der in ihm lebenden Individuen und seiner Umwelt eindampfen in ein vorgeschriebenes Muster, das sein Wirken als von Würde befreitem Wesen innerhalb einer lenkbaren Masse sicherstellt.

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Martin Schulz, die SPD und ihre Täuschung der Wähler

„Stimmvieh“ ist ein hässliches Wort und selbstredend haben weder die Sozialdemokratische Partei Deutschlands noch deren Kanzlerkandidat es je zur Kennzeichnung ihrer (potenziellen) Wählerschaft in den Mund genommen. Allerdings: Genau als solches, als „Stimmvieh“, behandeln sie es, um zu den weich gepolsterten Sitzen der Macht zu gelangen oder auf diesen verbleiben zu können. Die Wahlkampfreden des Martin Schulz sind dafür ausdrucksstarker Beleg.

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Die Radikalität des Guten im Bösen und der Kapitalismus

Die immer wieder hier vorgebrachte These, das kein Mensch aus seinem Selbstverständnis heraus böse ist und also eigentlich immer das Gute wünscht, womit das Böse an Klarheit wie Schärfe verliert, daher jeder Kampf (nach außen) „eigentlich“ in guter Absicht geführt wird, kann von den meisten Zeitgenossen nicht akzeptiert werden. Angesichts der Kriege und des Leids so vieler Menschen, muss das Böse doch auch benennbar und personifizierbar sein. Ist es das? Gibt es die Bösen und die Guten?

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Der Maidan als Konzept für Venezuela (2)

Weil die deutsche Tagesschau – hörig den Netzwerken, in denen sie eingebettet ist – Vasallendienste leistet und weiter die Mär vom Volksaufstand gegen einen „venezolanischen Diktator“ in deutsche Wohnstuben trötet, ist es mehr als angebracht, mal wieder etwas Aufklärung zu verbreiten. Nämlich darin, wie das Konzept der „Kreativen Zerstörung“ sehr handfest in dem südamerikanischen Land umgesetzt wird. Begleiten wir dabei einmal mehr die „friedliche Opposition“.

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Verschwörungstheorie als Kampfbegriff gegen das freie Denken

Verschwörungstheorien umgarnen uns als Begrifflichkeit über die Leitmedien. Aber nicht, um unsere Neugier zu wecken, sondern uns zu warnen. Man warnt uns vor den dahinter stehenden Gedanken wie den Menschen, die solche Gedanken vertreten. Und man warnt uns vor Menschen, die andere Menschen kennen, welche sich offenbar mit solchen Gedanken ebenfalls beschäftigen. Verschwörungstheorien scheinen ja wirklich etwas sehr Gefährliches zu sein. Warum empfinden wir so und sind wir uns im Klaren, was eine Verschwörungstheorie tatsächlich ist?

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Sigmar Gabriel und die Ethik der Macht

Der deutsche Außenminister hat dicke Tränen vergossen, ob der Boshaftigkeiten türkischer Politik gegenüber harmlosen deutschen demokratischen Freiheitskämpfern, die doch nur das Gute in alle Welt tragen und den ach so hehren wie von moralisch getragener Reinheit erfüllten Geist der deutschen Gutmenschenpolitik den demokratietechnisch etwas zurück gebliebenen Türken verkünden wollen. Doch was ist die Nachricht hinter der Nachricht?

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