Wenn der Hegemon warnt

Gedanken zu den Warnungen der USA an die syrische Regierung. Die Warnungen der USA beruhen auf der allseits und unverändert verbreiteten Geschichte, dass „Assad Krieg gegen sein eigenes Volk führt“. Das ist die große, zu hinterfragende Geschichte, deren Teilnehmer Sie werden, wenn Sie ihrer Vereinnahmung unterliegen. Gestützt wird diese Geschichte von vielen kleinen, emotional wirkmächtigen Geschichten, die Ihre Parteinahme fordern und stärken und Sie Stellung beziehen lassen GEGEN eine Seite. Wenn das für Sie fühlbar wird, empfehle ich die Suche

Tagesschau – Ohne jede Scham

Verdiente Frontkämpfer des unredlichen ARD-Verleumdungs-„Journalismus“ dürfen wieder ran. Denn die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Was gibt es Besseres für Propaganda, als ein solches Ereignis auszuschlachten und die Atmosphäre zu vergiften. Die Matrix speist sich selbst, denn die ARD-Tagesschau ist Teil derselben und sie schüttet diese Kübel von Hass und Verleumdung auf und in Ihre Köpfe; natürlich nur, wenn Sie sich unter ihr Fenster stellen.

Mesut Özil, Ilkay Gündogan und die Doppelmoral

Wo alles in einen moralischen Kontext gepackt wird, sind die Diktatoren nicht weit – im doppelten Sinne. Denn Diktatoren, erkannt aus Sicht der selbst ernannten fortschrittlichsten Gesellschaft aller Zeiten, genannt repräsentative Demokratie, sind das Eine. Doch es gibt noch einen anderen Typ von Diktatoren und der tummelt sich unter uns. Dieser diktiert Gedanken, verurteilt und straft für falsche Gedanken. Die Drohung für Abtrünnige lautet soziale Ausgrenzung und damit Ausschluss aus der Gemeinschaft der Guten. Dabei spielen Feindbilder eine große Rolle.

Trolle einer EU-Behörde im Kampf um die Meinungshoheit

Eine EU-Behörde bettelt darum, der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Die politischen Gralshüter der einzigartigen EU-Demokratie befinden sich im heroischen Abwehrkampf gegen Putins Propaganda-Horden. Wie schwierig die Aufgabe für sie ist, kann man sich gut vorstellen. Hat man sich doch in den vergangenen Jahren mit der eigenen, zum Krieg hetzenden Propaganda so ziemlich jede Reputation verspielt.

Unser täglich Fleisch

Das Maß an Achtung vor dem Leben spiegelt sich auch in unserer Art und Weise der Ernährung. Die neue Steak-Saison, in der sich – wie jedes Jahr – beim Feiern im Freien Fleisch eingeworfen wird, bis man kaum noch atmen kann, hat bereits wieder Fahrt aufgenommen. Auch ich aß und esse Fleisch, doch seit einigen Jahren mit einem anderen inneren Blick und folgerichtig in einer stark verminderten Dosierung. Der authentische Blick in den Betrieb eines Schlachthofes macht uns vielleicht deutlicher,

Brücken bauen

Brücke Baustelle

Die Leitmedien sind die Stütze des Systems – auch durch uns. Wenn es einer zunehmend aufgeklärten und sich kritisch informierenden Öffentlichkeit gelingt, die wahre Rolle der Leitmedien zu erkennen, fällt auch deren Glaubwürdigkeit in sich zusammen. Allerdings noch lange nicht das System. Es hängt eben durchaus auch von uns ab, ob Menschen den Mut finden, die Systemzwänge – zuallererst mal für sich – aufzubrechen, oder ob sie in Angst gefangen weitermachen, weil sie für sich klar und deutlich Feinde „da

Peds Fragestunde (1)

Wie sich Narrative auflösen, wenn man die richtigen Fragen stellt. In dieser neuen Reihe versuche ich, ein Prinzip zu demonstrieren. Es beinhaltet das Aufdecken von Widersprüchen und das anschließende Umsetzen in Fragen. Widersprüche in der massenmedialen Berichterstattung gibt es zu Hauf. Wir benötigen eine gewisse Kompetenz, einen skeptisch-kritischen Blick, um auf sie aufmerksam zu werden. Vor allem sind wir gefordert zu lernen, die notwendigen Fragen präzise zu formulieren.

Die nächste Sau der Feinde Syriens

Die mit der Politik gleichgeschaltete Medienmeute treibt die nächste Sau durchs Dorf. Woran macht sich Medienkompetenz fest? Wenn wir befähigt sind, in Informationen sehr bedacht versteckte Hass und Feindbilder zu erkennen. Wenn wir in gesundem Maße skeptisch genug sind, zu sehen, dass Nachrichten emotional aufgewertet und die zu bekämpfenden Akteure moralisch abgewertet werden. Die Feinde Syriens lassen nicht locker und ihre Opfer jetzt sind erneut die syrischen Flüchtlinge in Europa.

Die Besorgten und das Giftgas

Warum Giftgas vor allem eine Waffe der Propaganda ist. Die moralische Entrüstung über den „sehr wahrscheinlichen Einsatz von Giftgas durch das Assad-Regime“ bekommt sich in Politik und Massenmedien kaum noch ein – und überträgt sich damit auf die Bevölkerung. Es scheint mir angebracht, nochmals darauf aufmerksam zu machen, dass es sich dabei um eine Maskierung sehr profaner Interessen handelt. Mit der Erzeugung von Hass und Feindbildern wird ein Großteil der Bevölkerung immer aufs Neue im Sinne dieser Interessen manipuliert. 

Frieden leben – wie geht das?

Was jeder von uns für eine bessere Welt tun kann, Teil 2 Nachdem Ruben Schattevoy im vorherigen Teil seine Analyse des Gegebenen formulierte, schlägt er nun konkrete Änderungen im eigenen Denken und Handeln vor. Seiner Ansicht nach steckt ein großes Potenzial in der uns innewohnenden Energie. Es kommt nun darauf an, diese Energie nicht weiterhin im Feindbilddenken zu verpulvern, sondern konstruktiv und erfüllend einzusetzen. Rückblick auf den ersten Teil Die Überlegungen, die wir im ersten Teil angestellt haben, lassen sich

Raus ins Leben!

Was jeder von uns für eine bessere Welt tun kann, Teil 1 Viele Menschen, die sich über die „Freien Medien“ informieren, kommen zu dem Schluss, dass die Menschheit auf eine Katastrophe zusteuert. Sie sehen die Ursache bei den „Eliten“ an der Pyramidenspitze oder eventuell sogar in einer Verschwörung hinter der Pyramide. Sie fragen sich, welche Maßnahmen wohl zu ergreifen wären, fragen nach Handlungsanleitungen. Ruben Schattevoy hat da ein paar Ideen parat.

Eine syrische Woche als Augenöffner

Die Ereignisse der ersten Aprilhälfte haben bestätigt, dass die Zeit des Hegemons zu Ende geht – wie das? Der 11. Januar 2018, an dem sich in der US-Hauptstadt in getrennten Sitzungen die „kleine Syrien-Gruppe“ und die „syrische Opposition“ zur Kurzfristplanung in der Inszenierung des sogenannten „Aufstands gegen das syrische Regime“ trafen, ist ein Besonderer. Er hat die jüngsten Ereignisse in Syrien stark beeinflusst, aber – im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung – fand die entscheidende Steuerung, die Prägung nicht (mehr) durch

Lesungen aus einem verbotenen Buch (3)

Die kritische Betrachtung ungerechter sozialer Verhältnisse in Adolf Hitlers „Mein Kampf“ Das Buch „Mein Kampf“ zu lesen, ist natürlich nicht gesetzlich verboten. Vielmehr ist es die Schere im Kopf, die viele durchaus neugierige Menschen daran hindert, sich mit den Ansichten Adolf Hitlers auseinanderzusetzen. Dabei sind die dort niedergeschriebenen Erfahrungen und Schlussfolgerungen des Adolf Hitler ungemein wertvoll für die Gegenwart. Zumal sie uns von dem Klischee einer „Bestie Hitler“ befreien können. In diesem Text befassen wir uns mit seinen Gedanken zur sozialen