Mali und die andere Geschichte

Wenn Länder „stabilisiert“ werden, sind Interventionisten am Werk. Die deutsche Bundeswehr betreibt den derzeit gefährlichsten Einsatz – so deren eigene Aussage – im afrikanischen Mali. Der Grund für diesen Einsatz liegt angeblich in einer notwendigen „Stabilisierung“ des Landes und – wen wunderts – im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Doch auch wenn die Leitmedien uns immer wieder eine klassische Geschichte aus der Gut-Böse-Welt erzählen, vermitteln sie beiläufig doch reichlich Informationen, die uns die andere Geschichte entdecken helfen.

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Afghanistan als Spielball westlicher Geopolitik

Wie die deutsche Politik ihren Afghanistan-Einsatz begründet. Seit 2001 hat Deutschland bis zum heutigen Tag ressortübergreifend mindestens 15,82 Milliarden Euro in die „Befriedung und den Wiederaufbau Afghanistans“ investiert, so die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Befriedung und Wiederaufbau tönte es also. Doch Vorsicht! Genau mit solchen Worten biegt Macht den Krieg zur „Friedensmission“ zurecht, um ihn damit akzeptabel zu machen.

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Der Rat der Flüchtlingsmacher

Wie gut ist der Rat des Rates der Völkergemeinschaft tatsächlich? Ereignisse beim höchsten Weltgremium werfen ihre Schatten voraus. Anfang Dezember soll feierlich ein sogenannter Migrationspakt verabschiedet werden. Ist das ein epochaler Schritt zur globalen Durchsetzung von Menschenrechten? Oder nur eine mit hohlen Phrasen gefüllte Blase zur Manipulation der Bevölkerung? Oder steckt noch mehr dahinter – zum Beispiel die optimale Verwertung von Humankapital?

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Was suchen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Die sogenannte Friedensmission in Afghanistan ist eine Intervention. Deutsche Soldaten dürfen nur bestimmte Details über ihren Dienst in Afghanistan erzählen. Andere – Kommunikationsprofis – schreiben statt dessen die Erlebnisse der Soldaten um, filtern sie und machen sie hochglanztauglich und beim Konsumenten kommt schließlich ein Narrativ an, das perfekt an die vermeintliche und propagandistisch wirkmächtig verbreitete Mission angepasst ist.

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Springer und die Ruhrbarone

Immerhin: Die Ruhrbarone haben – im Gegensatz zu Psiram – ein Impressum. Allerdings bekam ich neulich einen Text von ihnen zu Gesicht, in dem sich mir gedankliche Verbindungen zum Roman 1984 von George Orwell aufspannten. Die Ruhrbarone gerierten sich da als vereintes offizielles Sprachrohr des Wahrheits-, Denk- und Verhaltensministeriums. Psiram wie auch die Ruhrbarone – darum wird es im Folgenden nämlich gehen – fühlen sich ganz offenbar in dieser Rolle als Assistenten der Wahrheit und des reinen Denkens sehr wohl.

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Das schmutzige Spiel von Inherent Resolve

Das Projekt zur Spaltung Syriens ist nicht vom Tisch. Dieses Spaltungsprojekt verfügt nach wie vor über mächtige Instrumente, wie zum Beispiel Inherent Resolve. Unter der lügenden Flagge „Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat“ werden nach den Konzepten wahnhafter Gestalter aus Ideologieschmieden des Westens noch immer Pläne des Greater Middle East und eines Neuen Nahen Ostens verfolgt.

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Die Bedrohungen der NATO

Ein Rüpel auf dem Parkett der Völkergemeinschaft fühlt sich bedroht – verkehrte Welt. Man kann das Kriegsgetrommel des westlichen Militärbündnisses beim besten Willen nicht überhören. Die immer aufs Neue fabulierten Bedrohungen, mit denen Politiker, Medien, „Experten“ und hohe Militärs das Dasein dieser Organisation als existenzielle Notwendigkeit zum Schutze der westlichen Wertegemeinschaft begründen, lassen sich ja aus leidvoller Geschichte begründen. So oft, wie NATO-Mitgliedsstaaten seit ihrer Gründung angegriffen wurden. Erinnern Sie sich, wie oft?

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Flüchtlingsursache Deutschland

Es gibt kein Einwanderungsproblem in Europa. Doch gibt es zweifellos massenhafte Flüchtlingsbewegungen, die warnende Symptome von Problemen sind, die durch ein „Grenzen dicht machen“ nicht gelöst werden. Wenn etwas erkrankt – Menschen, Organismen, Gesellschaften – dann ist, neben der Akutbehandlung, die Ursachenforschung unumgänglich. Sodass man nämlich die wirklichen Probleme erkennen und lösen (a1) kann.

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Fachkräftezuwanderung nach Orwell

Immer schön auf Kosten der Anderen. Wenn Egoismus – als Antreiber unternehmerischer, geldverdienender Tätigkeit – zur allgemein anerkannten Tugend geworden ist, dann löst man interne, hausgemachte Probleme nicht über intelligente, langfristig tragbare Lösungen zum Nutzen aller. Nein, man sucht sich nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip einen Dritten, den man bequem schröpfen kann. Als Nebeneffekt kann man dann sogar noch die Verlierer des gelebten Wachstumsmodells gegeneinander ausspielen und die globale Marktöffnung forcieren.

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Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht (8)

Antirassistische Aktionen als Feigenblatt für Elitenprojekte. Die gute alte Propagandaregel, dass man Nachrichten produziert, um eine bestimmte gesellschaftliche Bewegung zu steuern, ist um ein Beispiel reicher geworden. Was Spitzenmeldungen betrifft, gibt es bei der ARD-Tagesschau ein straff organisiertes Informations- und Meinungs-Management, was unweigerlich eine tendenziöse, selektive und auf Emotionen gebürstete Berichterstattung zur Folge hat.

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Die Muslimbruderschaft und deutsche Syrien-Politik

Über Deutschlands jahrelange Zusammenarbeit mit Terrororganisationen. Ende 2011 lud die im Auftrag der deutschen Regierung wirkende Stiftung Wissenschaft und Politik als Teil einer breitangelegten Initiative der sogenannten Freunde Syriens, interessante Gäste nach Berlin ein. Es handelte sich um eine von den westlichen Demokratien unter Führung der USA handverlesene syrische Opposition, die in die deutsche Hauptstadt berufen wurde, um den Generalplan für „den Tag danach“ mit zu entwickeln. Die Hälfte dieses Personals setzte sich allerdings aus Terroristen zusammen – und das

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Frau von der Leyen und der Terrorismus

An der Sprache sollt ihr sie erkennen. Als vor Tagen das Blatt BILD eine Anfrage aus US-Regierungskreisen – oder vielleicht auch einfach eine erfundene Nachricht von interessierter Seite jenseits des Atlantik – kolportierte, welche eine Anfrage an die deutsche Regierung enthielt, ob man denn nicht bereit sei, auch ein wenig mehr Krieg in Syrien zu führen, war die deutsche Kriegsministerin auffallend schnell gesprächsfreudig. Allein das weist auf ein abgekartertes Spiel hin. 

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Lesungen aus einem verbotenen Buch (4)

Der Hass des Adolf Hitler. Permanenter Hass – geboren aus traumatischen Ängsten, gekoppelt mit Schuldgefühlen – ist die Inkarnation der Destruktivität schlechthin. Seine Methodik ist konsequent und brutal nach außen gerichtet. Im Hass ist man gefangen und ebenso ist ihn ihm die Verweigerung des Zurückschauens, zurück zur Ursache des Hasses. Hass ist die pure Angst und Hitler hatte sehr viel Angst, am meisten vor dem Verlust seiner in der Kindheit aufgeprägten Ideale.

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Chemnitz und die Psychologie der Massen

Eine Gesellschaft, die vom Frieden redet und dabei den geistigen Krieg führt. Da werden im Zentrum einer sächsischen Großstadt drei Menschen niedergestochen, einer von ihnen stirbt. Das treibt viele Menschen spontan um und auf die Straße. Und was geschieht? Sie werden von Politik und Medien in Sippenhaft genommen, ihnen werden ethische Defizite unterstellt und zum wiederholten Male wird ein Popanz um die Gefahr von rechts aufgebaut. Wie ehrlich ist diese Gesellschaft eigentlich zu sich selbst?

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Rückbau einer Parallelgesellschaft

In Idlib wird ein Projekt des Westens still und leise beerdigt. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu einem dreistündigen Gespräch empfangen. Über die Inhalte im Detail wurde Stillschweigen vereinbart. Die Berichterstattung der deutschen Leitmedien dazu verströmte den Hauch deutscher Weltgeltung als Mediator und Schlichter von Konflikten und ein großer Schleier wurde darüber gelegt, warum Syrien ein großes Thema dieses Gespräches war.

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Die vertrauliche Weißhelm-Hilfe der Bundesregierung

Wie eine sogenannte Hilfsorganisation Mittel der deutschen Regierung verwendet, geht Sie gar nichts an. Eine im Juni 2018 an die deutsche Regierung gerichtete kleine Anfrage der Linken-Fraktion hat recht interessante Details geliefert, wann und wo diese Regierung Transparenz für NICHT sinnvoll hält.  Nun haben Sie, liebe Leser, zwei Varianten zur Auswahl, was Sie von dieser deutschen Regierung halten sollen: Entweder halten Sie sie für dumm und inkompetent – oder aber für verlogen.

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Das Jugoslawien-Tribunal

Ein finsteres Licht fällt auf die Zukunft des Rechts – Bericht eines Augenzeugen* Das Jugoslawien-Tribunal (1) in Den Haag wurde Ende 2017 eingestellt. Mit dem Selbstmord des letzten Verurteilten erlebte es einen passenden Abschluss. Nach der Verlesung des Urteils (nach 13 Prozessjahren) rief General Praljak aus: «Slobodan Praljak ist kein Kriegsverbrecher! Ich lehne Ihr Urteil ab!». Dann setzte er ein kleines Glas an seinen Mund und trank Gift. Kurz darauf starb er. Für das Tribunal ist jetzt die große Frage,

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Angela Merkel und der Altruismus

Erneut soll an unserem Wesen die Welt genesen. Am 6. Juli 2018 hielt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die alljährliche Rede vor dem diplomatischen Corps. Wer an den betreffenden Stellen ihre Worte aus der orwellschen Sprache in deren wahre Bedeutung zurück übersetzt, kann eine recht offenherzige Erläuterung der in naher Zukunft zu erwartenden deutschen Außenpolitik zur Kenntnis nehmen. Es ist koloniale Machtpolitik, die in Merkels Rede zum Ausdruck kam – was nicht zur Beruhigung beitragen mag.

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Angela Merkel – eine Transatlantikerin?

Wessen Interessen vertritt die deutsche Bundeskanzlerin? Am 20. Juli 2018 fand die sogenannte Sommerpressekonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. Wenige Tage nach dem Treffen der Regierungschefs aus den USA und Russland konnte man darauf warten, dass die transatlantisch ausgerichtete Medienmeute ihre Inszenierung einer Gefahr dieses Treffens für die „freie Welt“ auch in die Fragen an die Kanzlerin mehr oder weniger offen einfließen lassen würde. Die Antworten darauf dürften eher enttäuschend gewesen sein. Frage eines transatlantischen Medienvertreters: „Frau Bundeskanzlerin,

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Wenn Trump mit Putin spricht, ist die Demokratie gefährdet

Stefan Kornelius hat es wieder geschafft und eine Duftmarke der transatlantischen Agenda gesetzt – eine, die übel nach Hexenjagd riecht. Als Leiter des außenpolitischen Ressorts der Süddeutschen Zeitung hat er einen exklusiven Status, um Leitkommentare zu verfassen, welche an exponierter Stelle in seinem Hausblatt veröffentlicht werden. Stefan Kornelius hat Botschaften für Sie – düstere Botschaften. Wenn Sie meinen, dass Kornelius in seiner Art und Weise politische Prozesse und ihre Träger zu bewerten, normal ist, dann meine ich, dass Leute wie

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