Stippvisiten bei den Bilderbergern (3)

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen mit der Präsenz von Finanzwelt und klassischer Realwirtschaft bei der Bilderberg-Konferenz, wie auch deren Abhängigkeiten und Zusammenspiel beschäftigten, wollen wir an dieser Stelle auf die sogenannten neuen Technologien wie Informationstechnologie und Telekommunikation schauen. Als technische Mittler zur Übertragung von Informationen ist der Weg zur sogenannten vierten Gewalt – den Medien – dann nicht mehr weit.

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (2)

Das einmal im Jahr stattfindende Bilderberg-Treffen, auch Bilderberg-Konferenz genannt, gibt wenig von sich preis und begründet das mit der Privatheit der Veranstaltung. Dass diese Begründung absurd ist, das haben wir im ersten Teil dieser Artikelreihe schon festgehalten. Die seit einigen Jahren vorliegenden Teilnehmerlisten lassen jedoch durchaus Schlüsse auf Charakter und Ziele des Treffens zu. Nachdem wir im ersten Teil den Fokus auf die Vertreter der Finanzwelt legten, schauen wir nun auf die Realwirtschaft. Die ist nämlich ein unentbehrlicher Mitspieler für

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (1)

Einmal im Jahr lädt – nach eigenem Bekennen – eine kleine Gruppe von Menschen andere Menschen zu einer unverfänglich klingenden „Privatveranstaltung“, genannt Bilderberg-Treffen ein, in der in ungezwungener Atmosphäre Meinungen ausgetauscht werden können. Nicht allzu viele Menschen in Europa nehmen davon Notiz. Stellt sich die Frage, wie privat das Bilderberg-Treffen tatsächlich ist. In dieser Artikelreihe gehen wir auf Antwortsuche. Beginnen wir mit Henri de Castries, dem (Stand 2016) Vorsitzenden des Bilderberg-Treffens und schauen uns dann die dort vertretene Finanzwelt an.

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Big Band der Bundeswehr – Mit klingendem Spiel Richtung Krieg?

Aktion gegen den Krieg Traditionell findet im Mai jeden Jahres das Dixieland-Festival in Dresden statt, das größte seiner Art weltweit. Ein wunderbares musikalisches Ereignis als Symbol der Völkerverständigung wird jedoch in diesem Jahr aus meiner Sicht grob missbraucht, um die schleichende Militarisierung unserer Gesellschaft voran zu treiben. Der Krieg der Köpfe, der Hirne ist schon im vollen Gange. Nun findet die Rekrutierung für eine Interventions-Armee statt. Die Mahnwache für Frieden in Dresden ist nicht bereit, das sprachlos hinzunehmen. Gern verbreite

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Paranoia, Wahn und der Dritte Weltkrieg

Als im Jahre 1949 die NATO gegründet wurde, geschah das offiziell als Reaktion auf die latente und anwachsende Bedrohung der US-amerikanischen Nation und ihrer westlichen Verbündeten durch die aggressive kommunistische Sowjetunion. Überhaupt seien die teuren Werte westlicher Demokratie durch kommunistische Diktaturen bedroht. War dem tatsächlich so? Untersuchen wir dazu einmal die geostrategische Politik westlicher Staaten in den 1940iger und 50iger Jahren.

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Die Gläubigen (3)

Ich bedanke mich bei Ped, daß ich die Gelegenheit bekommen habe, hier in Folge einige Auszüge aus meinen Büchern zum Nachdenken und Diskutieren zu veröffentlichen. Um einigermaßen in eine weit verzweigte Handlung einsteigen zu können, folgen einige einführende Hinweise. Bitte beachten: Es ist eine Roman, also eine fiktive Geschichte, keine wissenschaftliche Arbeit. Inhalte, die mit der Wirklichkeit übereinstimmen, sind mit (*) markiert.

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Der Council on Foreign Relations und das Grand Area

Am 24. Juli des Jahres 1941 – seit einem Monat drang die deutsche Wehrmacht unaufhaltsam auf sowjetischem Hoheitsgebiet nach Osten vor – wurde in den USA eine Denkschrift verfasst. Eine Denkschrift die von enormen Einfluss auf die weitere strategische Politik der Vereinigten Staaten gewesen sein dürfte. Überschrieben war sie mit dem Titel „Grand Area Planning“, zu deutsch Großgebietsplan. Dieses Memorandum wurde umgehend an den damaligen Präsidenten Franklin D.Roosevelt weitergeleitet. Die in ihm beschriebene Konzeption erklärt schlüssig das politische -, wirtschaftliche

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