… , weil sie es nicht wissen wollen und sie, ja wir alle, es nicht wissen sollen.


Aber glauben sollen wir. Und für den Glauben wurden über volle zwei Jahre hinweg Datenschrott und Modelle erzeugt. Außerdem wurde in extremer Weise mit den Emotionen der Menschen gespielt, diese regelrecht in Psychosen gezwungen. Schließlich handelte es sich auch um eine psychologische Operation. Innerhalb dieser versuchte man uns systematisch, auf der geistigen – und der Herzensebene voneinander zu isolieren. Im Kleinen manifestiert sich das regelmäßig in Sprachlosigkeit. Wie nun können wir das auflösen?


„Die Pandemie“ ist seit Jahren Vergangenheit. So empfinden es zumindest die meisten Menschen. Man erinnert sich ungern an diese Tage. Dass das PLandemie-Konzept ungeachtet dessen weiter fortgeführt wurde, ist den wenigsten bewusst. Das Ergebnis der großangelegten psychologischen Operation wurde freilich erreicht. Auch wenn inzwischen eine Mehrheit die „Corona-Politik“ jener Tage aus heutiger Sicht nicht für angemessen hält, so gibt es doch eine allgemeine Grundstimmung, dass es eine Pandemie gegeben hätte.

Wenn Ihnen jemand erzählt, dass er „Corona hatte“, dann lässt sich das nicht so einfach widerlegen. Tiefer darüber nachgedacht, sollten wir das erst gar nicht versuchen. So der Mensch das Gefühl hat, an „Corona“ erkrankt (gewesen) zu sein, ist das nun erst einmal authentisch und zu respektieren. Tue ich das, gibt es eine kleine Möglichkeit, das Gespräch weiterzuführen. Schon das ist empathische Kunst, denn wie verhindere ich bei mir selbst, missionarisch zu wirken? Vielleicht könnte ich den Betreffenden fragen, woher er das weiß. Woher er weiß, dass nur „Corona“ die Ursache seiner Erkrankung gewesen sein kann und nichts anderes. In der Regel wird die Antwort so sein, dass er typische „Corona-Symptome“ hatte.

Was der Mensch als typische „Corona-Symptome“ für sich selbst anerkennt, hängt davon ab, inwieweit er die Botschaften verinnerlicht hat, welche uns das Typische der „neuartigen Krankheit“ zu vermitteln suchen. Hatte er ein „leichtes Covid-19“, dann war es Schnupfen und Husten. Hatte es ihn „schwer erwischt“, kam wochenlanger Geruchsverlust, Abgeschlagenheit und körperliche Schwäche hinzu. Kamen Symptome hinzu, die sich nicht auf Atemwegserkrankungen zurückführen lassen, konnte es nur „Long-Covid“ sein. Alles außerhalb von „Corona“ war erfolgreich als Ursache der Beschwerden aus dem emotionalen Bewusstsein der Menschen verdrängt worden. Wie hypnotisiert schauten sie auf diesen einen, magischen Punkt.

Dass die oben genannten „Corona-Symptome“ in vielfältigen Variationen und Kombinationen bei so ziemlich allen Erkrankungen der oberen Atemwege gängig sind, wird ausgeblendet. Ausgeblendet im eigenen Erleben. Der Betroffene betont ausdrücklich, dass er solche Symptome bei früheren Erkältungen nie und schon gar nicht in der Intensität erlebt hätte. Das ist seine Wahrnehmung und die ist authentisch. Dass unsere Wahrnehmung von unserer emotionalen Verfasstheit bestimmt wird, ist ein Phänomen, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Extremfall stellt sich im Hypochonder dar.

Wir vergessen auch schnell. Beschwerden, die wir salopp unter Erkältungskrankheiten verbuchen, sind bei jedem Menschen verschieden und sie sind bei Jedem auch in der Zeit verschieden.

Stellt sich die Frage: Wie nun weiter?

Mir ist da etwas aufgefallen. Wir suchen Erklärungen und wir suchen Bestätigung. Das gibt uns Sicherheit und es erlaubt uns, bestimmte Handlungsmuster zu leben. Wir streben nach Effizienz. Als biologische Wesen versuchen wir instinktiv, unsere energetischen Aufwände zu minimieren. Deshalb wohnt uns auch ein Hang zu Bequemlichkeit inne. Das ist also ein natürliches Wesensmerkmal des Menschen.

Fahren wir fort im fiktiven Gespräch mit dem — von ihm so erfahren — in der Vergangenheit an „Corona“ Erkrankten. Er belegt es mit den Symptomen. Aber er ist sich nicht im Klaren, dass Symptome allein rein gar nichts beweisen. Sie taugen als Indizien und fordern uns auf, nach den Ursachen zu forschen. Nun hat unser Erkrankter aber ein mächtiges Argument: die Pandemie. Es ist so allgemein, ja total, dass sich damit alles erschlagen lässt. Es ist nicht wirklich sein Argument, es wurde ihm emotional übereignet. Er vermittelt es nun weiter. Es ist keine rationale, logische Erklärung. Auf dieser Ebene wäre das Ganze leicht widerlegbar.

Symptome lassen sich deuten, natürlich auch mit einer Pandemie. Nur ist das eine reine Gefühlssache. Die Ursache herauszufinden, bei sich selbst nämlich, ist allerdings eine mühselige Geschichte. Da ist das Erklärungsmodell einer Pandemie doch viel bequemer, effizienter. Vor allem liegt dann die Ursache im Äußeren und keinesfalls bei uns selbst. Aber ist das tatsächlich der Fall?

Für viele, wenn nicht gar die meisten Menschen liegt das Hauptmotiv, die PLandemie als Pandemie zu akzeptieren, darin, den bequemen, energieeffizienten Weg des Opportunismus zu gehen. Dieser Weg ist durchaus attraktiv, denn man muss für diesen nichts Besonderes investieren, vor allem nicht geistig. Man muss nur die eng gefassten, vorgegebenen Pfade gehen. Es gibt nichts zu diskutieren, nichts zu verwerfen, nichts zu hinterfragen, nichts aufzugeben. Vor allem muss man nicht die trügerische Sicherheit dieses erlaubten, hochemotionalen Pfades verlassen. Ja, man muss nicht einmal so richtig aufpassen, diesen Pfad beizubehalten. Die Hüter des Pfades achten schon darauf, dass es so bleibt, und werden uns ermahnen, sollte es nicht so bleiben.

Menschen achtungsvoll auf die Risiken der auf Sicherheit und Bequemlichkeit getrimmten Pfade hinzuweisen — in einer Weise, die den Betroffenen einen positiven Anreiz zum Überdenken schenkt —, bleibt für alle Friedensmenschen eine lohnende, allerdings auch hohe Herausforderung. Die PLandemie war (und ist) ein Krieg, das gilt es zu erkennen.

Bitte bleiben Sie schön achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

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(Titelbild) Spaltung, Geist, Reflexion; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 07.03.2019; https://pixabay.com/de/illustrations/wahrnehmung-psychologie-gesicht-4039508/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

5 Kommentare zu „Sie glauben, aber sie wissen es nicht“
  1. „Menschen achtungsvoll auf die Risiken der auf Sicherheit und Bequemlichkeit getrimmten Pfade hinzuweisen — in einer Weise, die den Betroffenen einen positiven Anreiz zum Überdenken schenkt —, bleibt für alle Friedensmenschen eine lohnende, allerdings auch hohe Herausforderung.“
    Das sehe ich ein bißchen anders, denn es deckt sich nicht mit meiner Erfahrung.
    Es setzt v.a. ein Mindestmaß an Offenheit und Bereitschaft zur Auseinandersetzung voraus. Und die erlebe ich seit vielen Jahren immer weniger, im Gegenteil. Es wird abgeblockt, relativiert, kleingeredet, ignorant und arrogant reagiert, ironisiert, die offiziell verbreiteten Narrative samt entsprechenden Wortschatz nachgebetet, kaum etwas davon ernsthaft infrage gestellt und die Integrität so einiger Protagonisten/Institutionen selten angezweifelt, uvm.
    Natürlich gibt es auch die Skeptiker bzw. solche, die sich ihren kritischen Geist bewahrt haben. Aber die sind eben deutlich in der Minderheit.
    Das für mich Entscheidende dabei : selbst sogenannte „nahestehende“ Personen machen sich i.d.R. bis heute keinen Kopf darum, was ihr Verhalten für Auswirkungen nach sich zog, auch wenn es direkt vor ihren Augen stattfindet.
    Die Fähigkeit bzw. der Wille zur Empathie hat m.E. deutlich abgenommen. Und dafür habe ich mittlerweile kaum mehr Verständnis, allen psychologischen oder sonstigen Erklärungen – so treffend sie auch sein mögen – zum Trotz.
    Ich habe keine Lust mehr darauf, nachsichtig mit Menschen zu sein, deren Autoritätsgläubigkeit, Obrigkeitshörigkeit, Mitläufertum, vorauseilender Gehorsam und v.a. ihre unendliche Oberflächlichkeit immer wieder in die – zumindest emotionale/seelische – Katastrophe führt.
    Und nein, ich habe keine Antwort darauf, wie sich das lösen liesse. Denn wenn die Bereitschaft dazu, mich (allgemein gesprochen) zu sehen oder wahr- bzw. ernstzunehmen, nicht vorhanden ist, macht jegliche Auseinandersetzung für mich keinen Sinn mehr.

  2. Oh, der Artikel hat mir gefallen.
    Das Positive: Solch Verhalten wie geschildert zeigt mir dann sogar schnell, mit wem ich es zu tun habe und das hilft mir in meinem Leben ungemein. In dem Moment, wo ich es vernehme, derjenige berichtet, sage ich mir: Wozu jemanden von etwas überzeugen wollen, wovon der so gar nicht überzeugt ist und auch nicht überzeugt werden will, weils ihm weit eher zusagt oder leichter fällt, an anderes zu glauben? Die einzige Antwort darauf ist meinerseits dann lediglich ein: „Aha“ – und gehe still meiner Wege. Deren Leben, nicht meins.

  3. Hallo zusammen,
    Für viele, wenn nicht gar die meisten Menschen liegt das Hauptmotiv, die PLandemie als Pandemie zu akzeptieren, darin, den bequemen, energieeffizienten Weg des Opportunismus zu gehen. Dieser Weg ist durchaus attraktiv, denn man muss für diesen nichts Besonderes investieren, vor allem nicht geistig. Man muss nur die eng gefassten, vorgegebenen Pfade gehen. Es gibt nichts zu diskutieren, nichts zu verwerfen, nichts zu hinterfragen, nichts aufzugeben. Vor allem muss man nicht die trügerische Sicherheit dieses erlaubten, hochemotionalen Pfades verlassen. Ja, man muss nicht einmal so richtig aufpassen, diesen Pfad beizubehalten. Die Hüter des Pfades achten schon darauf, dass es so bleibt, und werden uns ermahnen, sollte es nicht so bleiben.

    Diese Feststellung(en) gilt doch für alle Religionen. Oder sehe ich da etwas nicht?

  4. Eines der Hauptprobleme ist, dass die Leute den unterschied zwischen einer Krankheit und einer Epidemie nicht verstehen. Krankheit ist ein medizinischer Begriff. Epidemie ist ein Begriff aus der Epidemiologie, einer statistischen Wissenschaft, die sich mit der statistischen Verbreitung von gefährlichen Krankheiten befasst. Der Corona-Betrug basiert auf dem Unverständnis der beiden Gebiete sowie des Zusammenhangs:
    • ein klinisch unbrauchbarer Test wird für den klinischen Nachweis einer Krankheit verwendet
    • der Test wird ohne Testnormierung angewandt, um möglichst viele false Negatives zu erreichen
    • es werden keine Kohortenstudien sondern wildes Testen durchgeführt
    • es wird der Epidemie-Begriff geändert, so dass Epidemiologie plötzlich auch für nicht besonders gefährliche Krankheiten gilt
    • die Methodenlehre zur Epidemiologie wird komplett ignoriert, stattdessen werden unbrauchbare Metriken verwendet
    All das wird darauf optimiert, mittels geeigneter Kommunikation möglichst viel Angst zu erzeugen. Es werden damit Massnahmen begründet und durchgeführt, die alle noch mehr Angst erzeugen, jedoch bei einer echten Epidemie keinerlei Wirkung zeigen würden.
    Ob nun eine einzelne Person glaubt, sie habe “Corona” gehabt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Es sind die Angst und die mangelnde Bildung, die dafür sorgen, dass die Nummer läuft.

    1. “ Es sind die Angst und die mangelnde Bildung, die dafür sorgen, dass die Nummer läuft.“
      Das halte ich für zumindest mißverständlich formuliert. Denn was verstehen Sie unter ‚Bildung‘ ? Ist es ein Schulabschluß ? Ein(e) absolviertes Studium bzw. Ausbildung ? Ein gefülltes Bücherregal ? Wie sieht es mit Lebenserfahrung aus ?
      Es wurde ja schon oft angemerkt, daß gerade die akademischen und vermeintlich ‚gebildeten‘ Teile der Bevölkerung den Irrsinn der letzten Jahre besonders vehement (und z.T. mit den abstrusesten ‚Argumenten‘) verteidigt haben.
      M.M.n. muss man nicht unbedingt diverse Schulen, Ausbildungen, etc. durchlaufen haben, um Lügen, Verdrehungen, hinterhältige und verlogene Absichten, usw. zu erkennen. Ein Mensch, der sich selbst und seiner eigenen Wahrnehmung vertraut, mithin ein entsprechendes (buchstäbliches) Selbst-Bewußtsein besitzt, lässt sich nicht so leicht hinter’s Licht führen.
      Aber genau dieser Punkt wird ja schon seit Ewigkeiten angegriffen. Nicht nur Angst vermitteln ist ein Punkt, ein wesentlich effizienterer ist es, Schuld einzureden, für alles und jeden. Denn Sie werden kaum einen Menschen finden, der nicht in irgendeiner Weise darauf anspringt. Wie war das noch mit dem Gefasel von ‚Solidarität‘, ‚Gemeinschaft‘ und ähnlichen, verlogenen und heuchlerischen Phrasen ?
      Und dann das Vertrauen auf die vermeintlichen und mittlerweile so zahlreich aufgetretenen Keksperten (da muss irgendwo ein Nest sein…). Das fiel offensichtlich auf fruchtbaren Boden, weil ebendieser Boden schon so lange (vor)bereitet wurde. Und im Zusammenhang mit zunehmender (emotionaler/empathischer) Abstumpfung, Vereinzelung, Entfremdung, fehlender Sinngebung und Oberflächlichkeit, hat man dann leichtes Spiel.

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