beruhen auf politischer, wirtschaftlicher, technologischer und ideologischer Macht. Was aber wenn all das bröckelt?


Gibt es eine Ursache-Wirkungs-Kette, deren Glieder fast zwangsläufig in eine Eskalation hin zu einem großen Krieg münden? Wer dreht an der Eskalationsschraube? Und ist dieses Eskalieren möglicherweise eines, dass immer wieder den Realitäten hinterher hechelt? Wem gilt dieses Eskalieren überhaupt? Wer sind die Gegner? Wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich als „einzigartige Nation“ wähnen, können wir uns der Wahrheit rasch annähern.


Die Sabotage an den Nord Stream – Pipelines ist ohne Zweifel ein terroristischer Anschlag, und sie ist eine Machtdemonstration. Denn wer sich so etwas straflos leisten darf, hat sie, diese Macht und demonstriert sie gegenüber den Vasallen. Ja, wir können sogar davon ausgehen, dass die Vasallen „mit ins Boot“ geholt wurden, um diesen Sabotageakt umzusetzen. So wie Kleinkriminelle in der Abhängigkeit des Obergauners ihren Geschäften nachgehen dürfen.

Wenn jetzt europäische Politiker mit großer Geste umfassende und schonungslose Aufklärung des Verbrechens fordern, kann man das nur noch als eine jämmerliche Billig-Show klassifizieren. Auch der Beschuss des Atomkraftwerkes Saporoschje war und ist Terrorismus, und der von Donezk sowie von Kramatorsk ebenso, erst recht das „Massaker von Butscha“. Wer darf straflos jedes Verbrechen begehen? Es sind „die Einzigartigen“. Was bezwecken diese damit: Eskalation, das Provozieren emotionaler, irrationaler, unüberlegter Handlungen des Gegners.

Das Wesen der Exzeptionalisten

Es überraschte mich durchaus, in der deutschen Wikpedia das Folgende zum Exzeptionalismus der USA zu finden (Hervorhebungen durch Autor):

„Der Amerikanische Exzeptionalismus (englisch American Exceptionalism) ist eine nationalistische Ideologie, die auf dem Postulat basiert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine Sonderstellung gegenüber allen anderen Nationen einnehmen.“ (1)

Nationalistische Ideologien sind für die eigene wie andere Gesellschaften gefährlich, weil unter anderem aus diesen sich der Faschismus nährt. Nach den Worten des US-Journalisten Stephen Kinzer drückt sich diese spezielle nationalistische Ideologie in der Weise aus, dass die USA

„die Einzigen in der Geschichte der Neuzeit seien, welche davon überzeugt wären, dass sie Gottes Werk verrichteten, in dem sie ihr politisches und wirtschaftliches System anderen bringen.“ (2)

Diese Einzigartigkeit, die nämlich auch mit dem Anspruch einzigartiger, konkurrenzloser, globaler Macht verbunden ist, bedeutet für die Eliten der USA seit nunmehr Jahrhunderten, an völkerrechtliche Vereinbarungen grundsätzlich nur insoweit gebunden zu sein, wie ihnen dies auch nützt (3).

Wer also wird von den führenden anglo-amerikanischen Eliten als (potenzieller) Feind angesehen? Die Antwort ist sehr simpel: Jeder! Sind wir in der Lage, diese fundamentale Sicht der Führer „einer regelbasierten Ordnung“ in die Geschehnisse um den Ukraine-Konflikt einzuordnen?

Für die Tribüne

Am 30. September briefte Jake Sullivan, nationaler Sicherheitsberater der USA, den NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

„Sie erörterten ihre gemeinsame Besorgnis über die unrechtmäßigen Versuche Russlands, ukrainisches Territorium mittels Scheinreferenden zu annektieren, und bekundeten ihr festes Engagement für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. Nach der offensichtlichen Sabotage der Nord Stream-Pipelines in der Ostsee erörterten sie den Schutz kritischer Infrastrukturen. Sie erörterten auch andere globale Herausforderungen und blickten dem bevorstehenden Treffen der NATO-Verteidigungsminister entgegen.“ (4)

Das ist sehr lustig, finden Sie nicht auch? Monatelang hatte sich eine Armada von NATO-Kriegsschiffen in jenen Gewässern herumgetrieben, in denen kurz darauf Löcher in die Leitungen von Nord Stream 1 und 2 gesprengt wurden (5). Und nun erörterten genau jene den „Schutz kritischer Infrastrukturen“, die das seit Jahren hätten umfassend tun können. Weil sie schlicht und einfach längst alle dafür erforderlichen Mittel besaßen. Aber das sedierte Medienpublikum schluckt auch diesen Brocken. Andererseits ziert man sich noch, Russland als angeblichen Saboteur namentlich zu nennen, warum? Und: Ist dieses Publikum der einzige Adressat obiger Meldung? Das dürfen wir bezweifeln.

Drei Aspekte wurden beim obengenannten Treffen genannt, die Referenden in der Ukraine, die Sabotage der Erdgas-Pipelines in der Ostsee und andere „globale Herausforderungen“. Die ersten beiden Punkte sind für die Galerie. Dass die NATO die Referenden und den damit verbundenen Verlust von Territorien für das faschistisch angehauchte Kiewer Staatskonstrukt nicht anerkennen, spiegelt lediglich den Realitätsverlust dieser Leute wieder. Sie leben in ihren verkrusteten Wunschvorstellungen und machen dies zu ihrer Scheinrealität.

„Der Schutz kritischer Infrastruktur“ ist genauso ein potemkinisches Dorf wie der „Klimaschutz“ und der „Kampf gegen Cyber-Kriminalität“, oder auch „der Krieg gegen das Virus“ oder „der Kampf gegen den internationalen Terrorismus“. Hätte der „Schutz kritischer Infrastruktur“ für die USA (hier vertreten durch Sullivan) wie auch für dessen Vasallen (hier vertreten durch Stoltenberg) eine echte reale Aufgabe dargestellt, wären die so geschehenen Angriffe auf die Nord Stream – Pipelines schlicht unmöglich gewesen, egal durch wen!

Also geht es überhaupt nicht um den „Schutz kritischer Infrastruktur“. Was also war der tatsächliche Grund für Sullivan, seinen NATO-Präfekten vorzuladen? Vielleicht der „anderer globaler Herausforderungen“? Hier hilft es uns, darüber im Klaren zu sein, dass Exzeptionalisten pathologisch unterwegs und damit auch paranoid sind. Sie sind dadurch gezwungen, ihre Konkurrenten — und das ist prinzipiell Jeder, beachten wir das — klein zu halten, Sie sind in einem Kontrollwahn gefangen. Solche Leute haben keine wirklichen Freunde, weil ein möglicherweise drohender Machtverlust sie stets umtreibt.

Trotzdem sind die Exzeptionalisten, jene die am ganz großen Rad drehen, in gewisser Weise rational. Sie prüfen durchaus, ob die eigene Politik den eigenen Untergang bedeuten könnte. Nur denken sie nicht komplex. Als Exzeptionalisten denken sie bipolar, sowohl in Betrachtung der beteiligten Akteure als auch in den Abläufen. Über einfache Kausalketten kommen sie im geostrategischen Denken nicht hinaus. Welche Strategie wird man aus einer solchen Verfasstheit wohl wählen? Nun, da potenziell alles und jeder als Konkurrent betrachtet wird, gilt es auch, stets darauf bedacht zu sein, alle ausreichend klein und abhängig zu halten. Und wie macht man das?

Man schleust seine U-Boote in die Entscheidungszentren der Konkurrenten, man züchtet sich das Personal. Man betreibt eine Politik des Teile und Herrsche und die der kreativen Zerstörung. Man produziert Krisen. Das Ergebnis sehen wir jetzt in Europa. Die Geschichte einer EU die sich mit der Ukraine gegen Russland verbündet hätte, ist ein Märchen. Das Gegenteil sehen wir, eine zunehmende Spaltung in und zwischen den Gesellschaften dieses bürokratischen Monsters. Wenn Stoltenberg bei Sullivan antritt, dann stimmt er das weitere Vorgehen im gerade beschriebenen Prozess ab.

Die bipolare Störung der „Einzigartigen“

So weit ist für die Exzeptionalisten derzeit (noch) alles fein. Wobei das so natürlich auch nicht stimmt, denn das System der USA selbst droht an den inhärenten Widersprüchen zu zerbrechen. Aber lassen wir das einmal außen vor.

Aber da gibt es ja noch Atomwaffen, vor allem neuartige Trägermittel in den Händen Russlands. Und man ist sich in Washington keineswegs sicher, dass man wirksame Mittel gegen diese Waffen aufzubieten hätte. Für Paranoide ist das natürlich furchtbar. Man will gern, dass die (subjektiv so gesehenen) Konkurrenten sich gegenseitig zerfleischen, aber seinerseits selbstredend außen vor bleiben, um zum Schluss abzusahnen und dabei auch noch den Retter in der Not zu geben.

Ironischerweise am Tag vor dem terroristischen Anschlag auf die Nord Stream – Pipelines markierte der US-Sicherheitsberater Jake Sullivan den starken Mann einer einzigartigen Nation, welche quasi unbesiegbar ist — oder doch eher den ängstlichen Rufer im Walde?

„Wir haben dem Kreml direkt, unter vier Augen und auf höchster Ebene mitgeteilt, dass jeder Einsatz von Atomwaffen katastrophale Folgen für Russland haben wird, dass die USA und unsere Verbündeten entschlossen reagieren werden, und wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten wird.“ (6)

Hier wird etwas ganz anderes deutlich: Neben der angesprochenen Paranoia wächst die Gewissheit, dass Russland tatsächlich erfolgreich, also mindestens für die Auslöschung des „Paranoiden selbst“ erfolgreich, Kernwaffen einsetzen könnte. Dabei überhaupt noch nicht realisierend, dass die neuen Trägermittel, über die Russland verfügt, den Gebrauch von Kernwaffen als strategische Drohkulisse sogar erübrigen könnten. Auf jeden Fall ist man in der berechtigten Furcht, dass Russland möglicherweise ganz und gar nicht blufft, wenn es von fortgeschrittenen, überlegenen Raketensystemen spricht. Weiter gedacht wusste man an jenem Tag bereits von dem anstehenden Anschlag auf Nord Stream und schloss von sich auf andere, nämlich dass Russland zu einer „Kurzschlussreaktion“ fähig sein könnte.

George (a1, dessen Zitationen im Weiteren in blau und kursiv gekennzeichnet) meint dazu:

„Nun, »der Westen« hat einen weiteren Wutanfall wegen Putins angeblicher Äußerungen, die mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen. Wie ich bereits beim letzten Mal erwähnte, war dies ein Thema in einer Pressekonferenz mit Peskow, noch vor Putins Ansprache an die Nation, und auf Nachfrage sagte Peskow nur: »Lesen Sie die Doktrin, da steht alles drin» (7). Das ist so ähnlich wie der Rat, den die altgedienten LINUX-Gurus immer gaben, wenn sie mit Fragen von Neueinsteigern konfrontiert wurden. LINUX-Gurus sind immer freundlich und hilfsbereit, aber wenn es um bestimmte Standardfragen geht, sagen sie immer »RTFM», »Read The Fucking Manual» [Lies das verdammte Handbuch].“ (a1i)

Nein, Russland blufft nicht. Andererseits kann man auch nicht sagen, dass Russland droht. Deren Doktrin ist eindeutig. Wenn die Existenz des Landes bedroht ist, werden sie alle ihnen zur Verfügung stehenden und erforderlichen Waffen einsetzen. Das würde zum Beispiel der Fall sein, wenn die US-geführten NATO-Verbände mit ukrainischem Personal und den Symbolen des Dritten Reiches den Krieg auf russisches Territorium tragen würden.

In einer Grauzone, einer von den Exzeptionalisten herbeigeführten, auf Eskalation bauenden Grauzone befinden wir uns bereits. Wenn Russland diesen Zustand als existenzbedrohend einschätzen sollte, dann wäre auch nicht die Ukraine von Atomwaffen betroffen, wie US-Politiker es herumfantasieren, ja es sich vielleicht gar insgeheim wünschen, sondern die Nervenzentren der „Einzigartigen“. Wobei das Atomwaffen gar nicht sein müssten, der Westen spiegelt hier nur immer aufs Neue sein eigenes Drohpotenzial. So weit sind wir — und das ist doch erfreulich — noch nicht und es muss auch nicht so weit kommen. Die Dinge sind eben nicht vorbestimmt.

Es geht den derzeitigen Entscheidern in den USA in keiner Weise um die Ukraine. Die Ukraine ist nichts weiter als Mittel zum Zweck. Russland ist es, was „ihnen am Herzen liegt“. Weil Russland einfach zu stark, vor allem zu unabhängig in seinen Entscheidungen geworden ist. Für Exzeptionalisten ist das unerträglich. Ahnt ein Sullivan dunkel, dass auch für seine Gilde mehr als etwas nur Ernsthaftes auf dem Spiel steht? Dass sich das Spielfeld von der Ukraine sehr rasch und sehr weit weg verlagern könnte?

Mein Kontakt sieht es so:

„Wenn man sieht, wie Leute wie Sullivan oder Staatssekretär [US-Außenminister] Blinken mit diesem Thema umgehen, könnte man versucht sein — wenn man zum Beispiel ein russischer Diplomat oder Sprecher ist —, einfach RTFM [Lies das verdammte Handbuch] zu sagen. Was wirklich vor sich geht, ist etwas interessanter, aber ich vermute, man muss wie ein russischer Diplomat oder Geheimdienstler denken, um es zu erkennen.“ (a1ii)

„Die USA, und damit der Westen, haben ein Problem. Natürlich haben sie mehrere Probleme. Das wichtigste und weitreichendste Problem ist die strategische Sicherheitsbeziehung zwischen den drei wichtigsten Atommächten USA, Russland und China. In der einfachsten Form ist das die „tripolare Welt“. Trump versuchte, das Problem anzugehen, indem er die tripolare Welt anerkannte, und wollte daher neue Gespräche über die strategische Rüstungsreduzierung führen, die auch China einschließen sollten:“ (a1iii)

George verkürzt hier für uns dankenswerter Weise das hochkomplexe System der multipolaren Weltordnung das im Aufbau begriffen ist, auf eine tripolare Welt und tut das auch in Betrachtung der strategischen Sicherheitsbeziehungen, was es uns erleichtert, das grundsätzliche Problem zu identifizieren. Denn die Exzeptionalisten können nicht anders als bipolar denken. Es sind Ideologen. Sie verkürzen viel weiter, nämlich auf etwas vermeintlich Berechenbares, weil vermeintlich Quantifizierbares: „Sie selbst und die anderen“. So führen sie auch den Krieg in der Ukraine nach dem Motto „Viel hilft viel.“ Sie setzen einfach den Einsatz immer höher und meinen, die Gegenseite könnte ebenfalls nur so reagieren. Das nennt man dann Eskalation.

Aber der Einsatz ist gestohlen! Es ist der Einsatz ukrainischer Ressourcen, der im Blut der ukrainischen Soldaten und dem Auffressen der ukrainischen Ressourcen mündet. Aber eben auch dem Vernichten wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Lebenskräfte des „alten Europa“. Die USA saugen für ihren Krieg um Hegemonie die Ressourcen der anderen ab, womit jene anderen zwangsläufig geschwächt werden. Das ist hochgradig parasitär und fern jeder wahrhaftigen Empathie. Die USA spielen mit fremden Karten — noch.

Was ist aus Trumps Bestrebungen geworden, neue Gespräche über strategische Rüstungreduzierung geworden (Hervorhebung durch Autor):

„China sagte nein, Russland sagte nein. Dieses ‚Nein‘ wurde offiziell mit der Tatsache begründet, dass China ein Neuling in der Welt der strategischen Rüstung ist. In Wirklichkeit bedeutete dieses ‚Nein‘ jedoch, dass es schlicht nicht praktikabel ist, China in Gespräche über strategische Rüstung einzubeziehen, wenn es Russland und den USA nicht möglich ist, miteinander zu reden und einen intellektuellen neuen Bereich der Sicherheitsbeziehungen zu finden, der anerkennt, dass wir uns nicht mehr in der MAD-Welt (Mutually Assured Destruction — gegenseitig zugesicherte Zerstörung) befinden.“ (a1iv)

„Und dass solche Gespräche daher nicht mehr im alten Stil stattfinden können, bei dem Raketen und Sprengköpfe gezählt werden und dann so getan wird, als ob eine Formel gefunden wird, die alle Seiten als „ausgewogen“ bezeichnen können. Bei den alten Gesprächen ging es also um die Aufrechterhaltung von MAD, und allein aus diesem Grund musste Russland „Nein“ sagen. Die Tatsache, dass China über eine bestimmte Anzahl von Raketen und Sprengköpfen unterschiedlicher Tonnage verfügt und dass China nicht wollte, dass seine Zahlen in irgendwelche „Gleichgewichts“-Gleichungen einfließen, war lediglich der Beweis dafür, dass durch das Zählen von Raketen und Sprengköpfen keine neuen Vereinbarungen erzielt werden können.“ (a1v)

George kennt sich mit formalen, mathematischen Modellen anscheinend gut aus.

„Das alte System, das bipolare System, hatte seinen Zusammenbruchspunkt a la Gödel erreicht: Wenn ein System vollständig ist (wir zählen eure Raketen, ihr zählt unsere), ist es inkonsistent (weil die russische Dominanz auf dem Gebiet der strategischen Waffen nicht auf der Anzahl der TNT-Äquivalent-Nutzlasten beruht); wenn es konsistent ist, ist es unvollständig (weil China nicht einbezogen ist).“ (a1vi)

Hier wird auf den österreichischen Mathematiker und Philosophen Kurt Gödel Bezug genommen. Nach dessen Erkenntnissen ist, verkürzt ausgedrückt, jedes System entweder widersprüchlich oder unvollständig. Der diesbezüglich unbedarfte Autor sieht, dass das oben erörterte „Gleichgewicht des Schreckens“ widersprüchlich ist, selbst wenn man alle Quantitäten erfassen würde. Vor allem jedoch würden die Exzeptionalisten nicht „den Dritten“ miteinbeziehen. Für die „Einzigartigen“ gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen Russland und China. Beide sehen sie als Gefahr und sie fürchten sich davor, dass sich diese Staaten gegen den Allmachtsanspruch der „Einzigartigen“ verbünden könnten.

Die Befürworter konkurrierender Systeme meinen zwangsläufig bipolare Systeme. Jeder Spieler spielt in Konkurrenz gegen alle anderen, um für sich den maximalen Vorteil zu „erwirtschaften“ und er gewinnt auch nur dann, wenn er — ganz wie beim Monopoly — alle anderen besiegt hat. Der Kapitalismus ist voll von solchen angewandten Modellen und es zeigt sich immer wieder, wie diese am realen Leben scheitern. Unter Zuhilfenahme der Mathematik hat man allerdings versucht, dieses in seinem Wesen ideologische und eben nicht erkenntnistheoretische Modell als eine Art Naturgesetz zu beweisen. Dabei mit dem wahnhaften Anspruch hantierend, den Menschen selbst in formale, mathematische Modelle zu pressen und ihn nach diesen zu formen und zu behandeln. Bekannte Vertreter seien genannt: David Hilbert, Bertrand Russel, Johann von Neumann und Norbert Wiener.

Der vorrangige Fokus auf Quantitäten führt zur Verschwendung von Ressourcen, zu Ineffizienz und letztlich sogar geistigem Stillstand und dem Verlust von Qualitäten. Das ist destruktiv. Was nützen den USA ihre Monster von Flugzeuträgern, wenn diese nunmehr durch neue Qualitäten von Waffentechnologien praktisch nicht mehr geschützt werden können? Gibt es Eliten in den USA, welche dies zu erkennen, vor allem aber darauf zu reagieren in der Lage sind (Hervorhebung durch Autor)?

„Diese Verschiebung wird dadurch notwendig, weil Russlands neuer Mix aus defensiven und offensiven Systemen die bisherige Rüstungspolitik der USA schachmatt setzt. Die Russen haben sowohl ein außenpolitisches als auch ein militärpolitisches Schachmatt erreicht. Alle neuen Gespräche mit den USA müssen dieses Schachmatt als Tatsache ehrlich anerkennen. Eine Möglichkeit, diese Tatsache anzuerkennen, besteht darin, Russland nicht zu einem terroristischen Staat zu erklären, denn wenn ein solcher politischer Radikalismus als US-Politik durchgehen würde, müssten alle diplomatischen Beziehungen zu einem so bezeichneten Land abgebrochen werden. In diesem Fall wäre die einzige Möglichkeit der USA, auf Russland zu reagieren, ein selbstmörderischer Versuch eines nuklearen Erstschlags. (a1vii)

Den meisten Menschen wird nicht bekannt sein, dass im Juli des Jahres der US-Senat eine Resolution verabschiedete, in welcher gefordert wird, Russland als staatlichen Sponsor des Terrorismus zu verurteilen (8). Wie eingangs bereits unterstrichen, sind es immer „die Anderen“, welche Terrorismus betreiben, „der Einzigartige“ setzt „lediglich die regelbasierte Ordnung“ durch. Millionen Tote in Korea, Vietnam, Irak, Syrien, Afghanistan usw. usf. legen von dieser bemerkenswerten Projektion des terroristischen Staates USA Zeugnis ab.

Glauben Leute wie Sullivan oder US-Außenminister Blinken tatsächlich, man könnte durch einen langwierigen Krieg Russland auslaugen, so in etwa wie ab den 1970-er Jahren die Sowjetunion unter anderem durch ein Wettrüsten wirtschaftlich ruiniert wurde? Das ist Denken in Quantitäten, statt in Qualitäten. Und sie sind möglicherweise immer noch in dem Glauben gefangen, Russland auf diese Weise erpressen, gefügig machen zu können. Dem steht einiges entgegen, unter anderem deshalb, weil die „Gestalter“ des Imperiums nicht nur Russland sondern auch Europa zu ruinieren beabsichtigen.

Ist es diese Position, aus der heraus der Nationale Sicherheitsberater der USA Russland warnte, Atomwaffen einzusetzen? Neue Qualitäten hebeln das Spiel mit Zahlen aus (Hervorhebung durch Autor):

„Nun, Mr. Sullivan, RTFM [„Lies das verdammte Handbuch“]. Russland hat nicht mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Schon gar nicht in der Ukraine, und zwar aus den Gründen, die ich bereits erläutert habe: Atomwaffen sind das Spiel des armen Mannes, nützlich als Abschreckungsdrohung, nutzlos, wenn sie tatsächlich eingesetzt werden. Auf taktischer oder operativer Ebene kann der arme Mann den Einsatz von Atomwaffen in Erwägung ziehen, weil er glaubt, dass sie den größten Nutzen für sein Geld bringen. Der reichere Staat muss nicht auf solche Mittel zurückgreifen, weil er über strategische Tiefe verfügt und weil er taktische und operative Ziele mit nichtnuklearen Instrumenten effektiver und tödlicher erreichen kann. (a1viii)

Wozu benötigt Russland dann überhaupt noch Atomwaffen?

„Russlands „nukleare Haltung“ ist einzig und allein dem strategischen Verhältnis zwischen Russland und den USA/NATO gewidmet: Sollte sich die US/NATO-Combo in der Position des armen Mannes wiederfinden und daher versucht sein, Atomwaffen einzusetzen, um zumindest ein gewisses Maß an Erfolg zu erzielen, wird Russland dieser Versuchung mit seinem gesamten Offensiv- und Defensivarsenal begegnen. Indem er dies zum x-ten Mal sagt, behauptet Putin eine überlegene Abschreckung. Die Wutausbrüche von Sullivan und Blinken zeigen den Russen, dass die Botschaft der Abschreckung angekommen ist, unabhängig davon, was diese beiden Beamten in der Öffentlichkeit sagen. Das öffentliche Bluffen ist der Beweis dafür, dass die Botschaft angekommen ist.“ (a1ix)

„Putin sagt: »Wir bluffen nicht«. Nun, man kann es glauben oder nicht, und das ist es, worauf sich die meisten Menschen konzentrieren. Die tiefere Wahrheit ist, dass Bluffen eine Taktik in einem Glücksspiel ist, aber die Russen spielen nicht einmal. Wir werfen eine Münze: bei Zahl gewinne ich, bei Kopf verlierst du.“ (a1x)

Der Hegemon versucht krampfhaft zu verhindern, dass seine Schwäche offensichtlich wird. Wenn Vasallen die Schwäche des Herren spüren, werden sie sich irgendwann von ihm lösen. Sie werden sich entweder einen neuen Herren oder eigene Wege suchen. Das Selbstverständnis des Vasallen betrachtet das Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Herren auch und gerade als das zu einem Schutzherren. Werden sie, die Vasallen denn noch geschützt? Profitieren sie denn überhaupt noch von ihrer Rolle? Das ist nicht erkennbar und damit steht das Verhältnis zwischen Herren und Vasallen akut in Frage.

Im Grund sind die derzeitig domierenden anglo-amerikanischen Eliten in einer prekären Lage und deshalb haben sie nunmehr begonnen, immer mehr Druck auf ihre eigenen Vasallen auszuüben, bis hin zum immer offener gezeigten Terror. Sie eskalieren, erhöhen die Einsätze und beginnen die Vasallen auszuweiden. Doch je unverblümter sie diesen Prozess betreiben, desto fragiler wird das Konstrukt. Die nunmehr voll ausgebrochenen Krisen in den Gesellschaften des Euro-Raumes eröffnen auch ganz neue Möglichkeiten!

Die Träume vom begrenzten Atomkrieg

Reden wir weiter von Abhängigkeiten:

„Ich gebe zu, dass ich im März 2018 etwa zwei Wochen gebraucht habe, um zu beurteilen, was Putin in der Duma gesagt hat. Als ich glaubte, es herausgefunden zu haben, kontaktierte ich ein paar alte Freunde im deutschen Militär, Leute, die entweder im Verteidigungsministerium gearbeitet hatten oder immer noch dort arbeiten, alle »i.G.«, »im Generalstab«.“ (a1xi)

Zum Verständnis: In einer Rede vor dem russischen Parlament stellte der russische Präsident am 1. März 2018 neue Waffentechnologien vor, unter anderem Hyperschallwaffen (9). Russland hatte damit auf eine seit Jahren vorangetriebene Änderung der US-Nukleardoktrin reagiert. Diese ließ für die US-Strategen einen begrenzten Atomkrieg als mach- und gewinnbar erscheinen. Die Schwelle für den Einsatz von Kernwaffen hatten die USA damit massiv abgesenkt (10). Auf massive quantitative Veränderungen der quantitativ stärksten Atommacht hatte Russland allerdings asymmetrisch, qualitativ und effektiv reagiert. Nicht vordergründig beabsichtigt, könnte dies zum Nutzen der europäischen EU-NATO-Staaten gereichen:

„Meine Einschätzung: Putin hatte den nicht existierenden US-Atomschild über den Euro-NATO-Ländern in den Ruhestand versetzt und durch einen russischen Schild über ganz Europa ersetzt, und zwar kostenlos. Russland hat das aus eigenem Interesse getan, unabhängig von jeglicher Rücksichtnahme oder Absprache mit anderen europäischen Staaten, so dass aus dem russischen Schutz Europas kein Abhängigkeitsverhältnis entstanden ist.“ (a1xii)

Was genau möchte uns George mit dem „nicht existierenden US-Atomschild über den Euro-NATO-Ländern“ sagen?:

„Meine Einschätzung wird Sie zweifellos überraschen. Es ist wichtig, sauber zwischen dem NATO-Schmiergelaber und der Realität unterscheiden zu können. Hat der nukleare Schutzschild der NATO und der USA über Europa, der Europa während des „Kalten Krieges“ angeblich vor einer sowjetischen Invasion bewahrt hat, für Sie jemals einen Sinn ergeben? Wahrscheinlich haben Sie nie gefragt, ob er sinnvoll war.“ (a1xiii)

Ein begrenzter Atomkrieg war schon in früheren Zeiten von US-Strategen ins Spiel gebracht worden. Der Leser kann sich denken, wo man gedachte, diesen begrenzten Atomkrieg auszutragen?

„So war Europa der „Schauplatz“ für das Spiel mit dem „begrenzten Atomkrieg“, das auf James Schlesinger zurückgeht, der die Ansicht vertrat, dass die USA die klassischen Maßstäbe für nationale Macht — Wissenschaft, Technologie, Industrie, gebildete Bevölkerung usw. — nicht brauchen. — weil sie ihre weltpolitischen Ziele durch die Projektion von Abschreckungsmacht erreichen und, wenn eine Situation zu brenzlig wird, einen begrenzten Nuklearkrieg führen können. Weder die Sowjetunion noch Russland hatten später jemals eine Doktrin für eine begrenzte nukleare Kriegsführung.“ (a1xiv)

Das folgende klingt ungeheuerlich. Die Politik der verbrannten Erde, welche von der deutschen Wehrmacht bei ihren Rückzügen im Zweiten Weltkrieg praktiziert wurde ist ja sicher vielen bekannt. Was aber, wenn ein Verbündeter seinen Vasallen im Feuer aufgehen lässt, weil er einen begrenzten Krieg nicht gewinnen kann? Das Undenkbare ist es nicht für die „Einzigartigen“:

„Die begrenzte nukleare Kriegsführung, wie sie in den NATO-Übungen tatsächlich geprobt wurde, sah eine Politik der »Verweigerung«, d.h. der Verweigerung der Beute, in Europa vor, so dass die US-Streitkräfte im Falle eines heißen Konflikts in Europa nicht auf Soldaten und Ausrüstung zurückgreifen würden. Stattdessen würden sie Deutschland zerstören, um der Sowjetunion die »Beute des Sieges« vorzuenthalten.“ (1axv)

Vergessen wir nicht, dass zu jener Zeit sowjetische Soldaten in Deutschland stationiert waren. Wussten deutsche Politiker davon?

„In der Anfangsphase dieses Kriegsspiels war die eigentliche Doktrin, die dahinter stand, ein Geheimnis: Als Helmut Schmidt umkippte und das Bewusstsein verlor, als ihm im Pentagon die nuklearen Zielpläne gezeigt wurden, hatte die NATO diese Doktrin der »Verweigerung« noch nicht in die Kriegsspielmanöver integriert. Das geschah etwas später, unter Helmut Kohl, und zu diesem Zeitpunkt drängte Willy Wimmer Helmut Kohl, die Teilnahme deutscher Militärs an solchen Manövern zu verweigern.“ (1axvi)

Schmidt, Kohl und Wimmer waren nicht die Einzigen, die mit dieser irrsinnigen Kriegsstrategie ihres Herrn konfrontiert wurden:

„Ende letzten Jahres, so habe ich berichtet, hat Klaus von Dohnanyi, der alte SPD-Freund von Helmut Schmidt, die gleiche Geschichte erzählt. Er berichtet in dem Buch »Nationales Interesse«, dass er Schmidt auf das Thema ansprach, woraufhin Schmidt zugab, dass er davon wusste (was damals ein Geheimnis war), aber dass er, Schmidt, aus der NATO austreten und die deutsche Neutralität erklären würde, wenn sich die Dinge in diese Richtung entwickelten. Dohnanyi behauptet, er habe Schmidt gesagt, »dann wird es zu spät sein«.“ (1axvii)

Seien Sie nicht allzu erschüttert, liebe Leser, in Osteuropa werden gerade ein Land und seine Menschen für einen Krieg der USA gegen Russland verheizt. Vom Grundsatz her sehe ich da keinen Unterschied.

„In den Schmidt-Jahren wurde mir vom Bundesverteidigungsministerium ein Maulkorb verpasst, damit ich nie über dieses Thema sprechen konnte. Auf einer NATO-Konferenz in Brüssel, als Richard Burt Botschafter der USA in Deutschland war, fragte ich Burt: »Glauben Sie wirklich, dass die Sowjets in Europa einmarschieren würden?«, und Burt antwortete: »Natürlich nicht. Alles, was sie bekommen würden, ist Deutschland, und wir würden ihnen die Beute verweigern.«“ (1axviii)

Alles Projektion

Das Sprichwort lautet: „Was ich selber gerne tu, trau ich auch den andern zu.“ Warum bringe ich das hier? Der Artikel leitete unter anderem mit der Stellungnahme des Nationalen Sicherheitsberaters der USA Jake Sullivan ein, in der er betonte:

„Wir haben dem Kreml direkt, privat und auf sehr hoher Ebene mitgeteilt, dass jeder Einsatz von Atomwaffen katastrophale Folgen für Russland haben wird und dass die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten entschlossen reagieren werden. Und wir haben klar und deutlich gesagt, was das bedeuten wird.“ (6i)

„Ich habe schon beim ersten Mal angedeutet, dass dies ein Bluff ist: «katastrophale Folgen für Russland«. Der Titel des CTH-Artikels lautet: »Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan erklärt, dass die USA niemals die Kontrolle über die Ukraine als Stellvertreterstaat aufgeben werden«. Wenn es sich nicht um einen Bluff handelt, will Sullivan damit sagen, dass die USA taktische Atomwaffen einsetzen würden, um Russland die Beute im Donbas zu verweigern.“ (a1xvix)

Nach dem was wir gerade aus dem Deutschland der 1970-er und 1980-er Jahre gehört haben: Wer kann sicher sein, dass die USA nicht auch in der Ukraine mit dem Gedanken spielen, taktische Atomwaffen einzusetzen? Vor allem dann, wenn ihnen klar wird, dass die Felle bereits dabei sind fortzuschwimmen? Was die Strategen in Washington als sehr realistisches Zukunftsszenario einschätzen. Wobei noch hinzukommt, dass Russland natürlich vom strategischen US-Konzept der „Verweigerung“, einer Hinterlassung nuklear verbrannter Erde, weil man einen Krieg nicht mehr gewinnen kann, Kenntnis hat. Ja, nicht nur Russland, die ganze Welt weiß es. Man muss sich nur an den Korea-Krieg (1950 bis 1953) erinnern.

Bevor sich die USA als absehbarer Verlierer aus dem Korea-Krieg zurückzogen, ja mitten in diplomatischen Verhandlungen über einen Waffenstillstand, führten sie eine Luftoperation durch, die sie „General Destruction Program“ oder auch „allgemeines Vernichtungsprogramm“ nannten (11, 12). Ganz abgesehen davon, dass die US-Strategen auch in jenem Krieg permanent mit der Keule eines Einsatzes von Atomwaffen drohten.

Das politische Spiel Washingtons gegen die Unbotmäßigen war stets von Drohungen und Erpressung geprägt. Dabei wurde bei Nichterfüllung der Erwartungen der Druck immer mehr erhöht, mit den immer gleichen Mitteln, Quantitäten eben. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland, vorrangig jene der Vasallen Washingtons haben inzwischen ein quantitatives Ausmaß erreicht, dass sie praktisch jede Sinnhaftigkeit verloren haben und die Urheber an ihnen selbst zu ersticken drohen. Einen Hebel gegen Russland stellen sie nicht mehr wirklich dar.

Allerdings hatte man in der Vergangenheit immer ein starkes Blatt bei diesem Poker in der Hand und die Statisten am Tisch waren sich dessen bewusst. Sullivans Aussage kann man auch als eine typische Drohung verstehen, um die Situation zu eskalieren und Russland irgendwie doch noch „zu bewegen“ an den Verhandlungstisch nach Washingtons Gnaden zurückzukehren. Das wäre die Kapitulation auf Raten, die man sich mit solchen strategischen Spielchen erhofft. Aber Sullivan hat nicht nur ein schwaches Blatt in der Hinterhand, sondern auch keinen Mitspieler mehr, warum?

Russlands Anerkennung der Referenden in Lugansk, dem Donbass, der Region Saporoschje und Cherson mag der wutschnaubende „Wertewesten“ ja gern als unrechtmäßige Annexion verurteilen (der Kosovo lässt grüßen). Doch steckt dahinter eine geopolitische Dimension. Russland hat den Spieltisch verlassen. Es gibt nichts zu verhandeln über Territorien, die ein Teil Russlands sind oder in Kürze werden. Das kann man gut oder schlecht finden, aber so sieht die Realität aus. Sollte Sullivan tatsächlich verdeckt mit der Karte taktischer Kernwaffenschläge gedroht haben wollen, dann ging dies ins Leere. Nun ja, man kann es ja nochmal mit einem Bluff versuchen …

US-Senator Chris Murphy befürchtete am 25. September, dem gleichen Tag an dem Sullivan seinen Spielzug mit schwacher Hinterhand, seine Drohung gegenüber Russland abließ, jenem Tag an dem die Referenden in den oben genannten Gebieten begannen:

„Wenn die Republikaner die Kontrolle über das Repräsentantenhaus oder den Senat erlangen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie jede weitere Hilfe für die Ukraine aussetzen werden. Ich denke, es besteht ein echtes Risiko, dass es mit dem aktuellen Hilfspaket das letzte Mal sein wird, dass wir die Ukraine unterstützen.“ (13)

Am 8. November 2022 finden die nächsten Wahlen zum US-Kongress statt.

Die Konsequenzen

Was bedeutet das? Was bedeutet es vor allem für Deutschland? Es wird immer offensichtlicher, nach innen wie außen, dass dieses Land nicht souverän ist. Es ist ein Vasall, ja weniger als das. Denn einem Vasallen werden vom Hegemon Vergünstigungen und vor allem Schutz zugesichert. Das ist sozusagen die Geschäftsgrundlage. Eine die nicht mehr besteht. Jeder kann es sehen, dass der Kaiser nackt ist.

So gesehen sind Deutschlands Beziehungen zu Russland gar nicht das Primärproblem, sondern jene zu den USA. Für Russland ist Deutschland übrigens auch nicht mehr ein Schwerpunkt ihrer außenpolitischen Bemühungen. Moskau weiß, dass Deutschland nicht souverän ist. Gelingt es Deutschland, tatsächliche Souveränität zu erlangen, werden sich die Dinge bewegen. Ansonsten wird sich auch Deutschland, so wie die Ukraine in einem europäischen Krieg verheizen lassen. Damit das Imperium noch ein paar Jahre länger dahinsiechen kann.

Das ist die gar nicht lustige Quintessenz: Nicht Russland ist Deutschlands Kriegsgegner sondern der Tiefe Staat in den USA, aus dem heraus die Exzeptionalisten die Geschicke der Welt zu gestalten trachten.

„Erinnern wir uns an die andere Geschichte, in der Trump kürzlich erzählte, wie er Angela Merkel eine weiße Fahne zeigte, damit sie sich Russland ergeben konnte. Merkel hatte Deutschland bereits in eine „Beute“ verwandelt, die niemand mehr haben wollte. Für sie war der Nord Stream 2 ein Geschäft, das ihr inmitten einer ansonsten völlig zerstörerischen Wirtschaftspolitik ein gewisses Maß an wirtschaftlichem Überleben garantierte. Jetzt ist Deutschland am Ende seines Deindustrialisierungsseils, aber dieses Seil wurde mit dem Beginn der Finanzialisierung nach der deutschen Wiedervereinigung aufgespannt.“ (a1xx)

Die „Beute“ bezieht sich auf die weiter oben offengelegte US-Strategie der 1970-er Jahre, die allerdings aber bereits zuvor, zum Beispiel im Korea-Krieg angewendete wurde. Diese besagt, dem Feind ein fremdes Territorium (Deutschland) nicht als „Beute“ zu überlassen und dieses Gebiet stattdessen, mitsamt den Menschen die dort leben, zu verheeren. Braucht Deutschland einen Partner dieser Art? Nicht einmal ein Vasall wird so behandelt. Trump bietet Deutschland ja wenigstens die wahrhaftige Rolle eines Juniorpartners der USA an, gesteht also Deutschland ein Maß an Souveränität zu, welches es zuvor nie besaß.

„Trump [bzw. die einflussreichen Eliten hinter ihm] boten einen Ausweg. Trump bietet Scholz nun die Option, Nord Stream 2 zu öffnen und dann gemeinsam mit einer Trump-USA an einem Weg zu arbeiten, der verhindert, dass dies zu einer Kapitulation vor Russland wird. Das bedeutet eine Reindustrialisierung Deutschlands, was den Tod der Davoser Pläne und der EZB bedeutet.“ (a1xxi)

Kapitulation vor Russland?

Dass die Gebiete in denen Referenden zum Anschluss an Russland durchgeführt wurden, irgendetwas mit Kapitulation zu tun haben, darf doch sehr diskutiert werden. Im Westen weiß kaum einer, was sich die Menschen dort ersehnten und für die „Einzigartigen“ scheint ausgerechnet ein freier Wille der Menschen, Teil von Russland zu werden, der Horror schlechthin zu sein. Also strickt man sich und den Konsumenten eine Geschichte zusammen, nach der im Donbass eine Abstimmung mit vorgehaltener Waffe erzwungen wurde.

Folgerichtig hagelt es in den westlichen Medien Meldungen, dass diese Referenden nicht anerkannt würden, von keinem in der „freien Welt“. Ja, und?

„Bei all dem geht es nicht darum, ob irgendein Land — z. B. Serbien, Ungarn oder die Türkei — mit Russland in der Frage der Anerkennung der Referenden im Donbass brechen würde. Russland und die Menschen im Donbass schaffen Fakten. Es gibt weder eine Weltregierung noch eine Weltmacht, die Russland daran hindern kann, solche Tatsachen zu schaffen, und Russland ist auf die Zustimmung von niemandem angewiesen. Solange eine neue Sicherheitsarchitektur nicht auf die Tagesordnung gesetzt werden kann, wird Russland die Rolle spielen: „Die Starken tun, was sie können, die Schwachen leiden, was sie müssen“. Sie machen die Regeln.“ (a1xxii)

Russland schlägt auf der Ebene des Völkerrechts den Westen mit seinen eigenen Waffen. Denn jener hatte mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker argumentiert, als er handfest Separatisten in Jugoslawien, der Türkei und dem Irak unterstützte (nur als Beispiele). Gerade die Türkei und Serbien haben sehr nachvollziehbare Gründe, die Referenden nicht anzuerkennen. Man beachte die Abspaltungsversuche, die es dort gegeben hat (Stichwort Kosovo und Kurden). Das ist also nicht gleichzusetzen mit einer sklavischen Haltung gegenüber dem Noch-Hegemon.

„Wir befinden uns also in einer Arena des Völkerrechts, in der neue Regeln und neue Gesetze geschaffen werden, und dies geschieht am Ende von Kriegen.“ (a1xxiii)

„Hätte es eine ukrainische Vereinbarung zur Umsetzung von „Minsk III“ [gemeint sind die Verhandlungen im März 2022] gegeben, dann hätte es bei Abschluss eines durchsetzbaren Abkommens einen „Rückzug“ der russischen Streitkräfte geben können. Aber die Ukraine hat bewiesen, dass sie lediglich ein Stellvertreter für einen Krieg gegen Russland selbst ist.“ (a1xxiv)

„Russland wartete, bis dies eine offensichtliche und unbestreitbare Tatsache war, während es gleichzeitig verkündete: »Seid vorsichtig, was ihr tut, denn wenn ihr die angegebenen roten Linien überschreitet, bindet ihr uns nur die Hände auf«, was sich leicht mit »Kopf, ich gewinne; Zahl, ihr verliert« übersetzen lässt. Schon damals hielt sich Russland an die »alten Regeln«, insbesondere im Hinblick auf § 51 der UNO-Charta, der die Legitimität präventiver Selbstverteidigung vorsieht.“ (a1xxv)

Hinzu kommt die neue Waffe R2P [Responsible to Protect = Verantwortung zu Schützen], das (Völker-)Recht andere schützen zu müssen (!), das der Westen im Falle Libyens umgesetzt hat. Russland dreht nun den völkerrechtlichen Spieß um und argumentiert, eine moralische Pflicht zu erfüllen, wenn es sich um den Schutz der russischen Ethnie in der benachbarten Ukraine kümmert. Freilich kann es dies alles nur deshalb tun, weil die globalen Machtverhältnisse sich in den vergangenen 15 Jahren grundlegend verschoben haben.

„Unabhängigkeit — wie es in der Unabhängigkeitserklärung der USA heißt — nach dem Willen des Volkes ersetzt die Ansprüche eines Staates auf das Recht der territorialen Integrität.“ (a1xxvi)

Fazit

Die „Einzigartigen“ wenden erprobte, bekannte, immer das gleiche Muster abbildende Strategien an, um ihren globalen Herrschaftsanspruch durchzusetzen. Die operativen Methoden mögen variieren, aber die Strategien sind starr und berücksichtigen nicht die Veränderungen, die um sie herum vor sich gehen. Sie reflektieren auch ungenügend bis gar nicht das eigene Handeln.

Daraus ergeben sich Risiken, auch das des größten anzunehmenden Unfalls, eines heißen Weltkrieges. Aber gleichzeitig eröffnen sich Chancen. Denn die Widersprüche des Systems, von dem die „Einzigartigen“ Ressourcen absaugen, treten offen zu Tage. Wege aus der Matrix eröffnen sich, Chancen auf Veränderungen in der Gestaltung der Gesellschaften, auch der deutschen. Das ist die positive Essenz der ganzen Misere dieser Tage. Es ist naiv zu glauben, dass so etwas schmerzfrei und ohne Widerstand über die Bühne gehen könnte. Aber entmutigen muss uns das ganz und gar nicht. Einpreisen müssen wir es schon.

Noch einmal zu Trump: Was hat der Mann mit der aktuellen Ukraine-Krise oder auch mit der Energie-Krise am Hut? Wieso kann Trump überhaupt Machtpolitik spielen? Spielen? Er betreibt sie, denn er hat praktische Macht.

Wer Macht besitzt — das folgende muss man nicht gut finden und ich selbst finde es auch nicht gut, aber darum geht es nicht —, verfügt über die Möglichkeiten, die anderen Spieler in die Enge zu treiben, sie unter Druck zu setzen. Druck ist in erster Linie ein emotionaler. Und in dieser durch Macht herbeigeführten emotionalen Verfasstheit „dürfen“ die Unterlegenen zwischen zwei Optionen wählen. Optionen die sie als wählbar betrachten, werden aber in dieser Situation nicht von den Wählern entwickelt. Was sie in ihrer emotional erfahrenen ausweglosen Situation nicht einmal wahrnehmen können. Es gibt da für diese keine Alternativen.

Macht ist nicht an ein politisches Amt gebunden. Trump hat kein politisches Amt. Auch Bill Gates, Klaus Schwab und George Soros haben kein politisches Amt. Macht haben sie jedoch unbestreitbar, sehr viel Macht sogar, zuviel Macht. Wenn Menschen Macht besitzen, die übrigens eine Machgrundlage voraussetzt, dann werden sie in den Medien wahrgenommen, hofiert oder angegriffen. Aber die Befassung mit den Menschen ist eine Würdigung, eine Anerkennung der Tatsache, dass diese Menschen Macht haben.

Übrigens:

Querdenker werden auch als Macht wahrgenommen. Die Medien zeigen es uns. Sehr schön. Also sollten Querdenker auf keinen Fall Macht um Gefälligkeiten anbetteln, sondern ihre eigene selbstverantwortete Macht wahrnehmen und ausspielen.

Danke George!

Liebe Leser, bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er – einschließlich der Primärquelle – gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 6. Oktober 2022.

(a1 bis a1xxvi) George ist ein mir inzwischen vertrauter Mensch, ein Kontakt der mich regelmäßig mit Informationen und eigenen Analysen „versorgt“, aber anonym bleiben möchte. Um meine Quelle zu schützen, werden Nachfragen jedweder Art zur Person von George von mir nicht beantwortet.

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Exzeptionalismus; abgerufen: 01.10.2022

(2) 2006; Stephen Kinzer: Overthrow: America’s Century of Regime Change From Hawaii to Iraq; Times Books, New York

(3) 28.02.2002; Michael Ignatieff: Barbarians at the Gate? In: New York Review of Books; „A new international order is emerging, but it is being crafted to suit American imperial objectives. The empire signs on to those pieces of the transnational legal order that suit its purposes (the WTO, for example), while ignoring or even sabotaging those parts (the International Criminal Court, the Kyoto Protocol, the ABM Treaty) that do not.“

(4) 30.09.2022; US-Regierung; Readout of National Security Advisor Jake Sullivan’s Call with NATO Secretary General Jens Stoltenberg; https://www.whitehouse.gov/briefing-room/statements-releases/2022/09/30/readout-of-national-security-advisor-jake-sullivans-call-with-nato-secretary-general-jens-stoltenberg/

(5) 14.06.2022; Seapower; BALTOPS 22: A Perfect Opportunity for Research and Resting New Technology; https://seapowermagazine.org/baltops-22-a-perfect-opportunity-for-research-and-resting-new-technology/

(6, 6i) 25.09.2022; The Guardian; Jake Sullivan: US will act ‘decisively’ if Russia uses nuclear weapons in Ukraine; https://www.theguardian.com/us-news/2022/sep/25/us-russia-ukraine-war-nuclear-weapons-jake-sullivan

(7) 29.03.2022; Stuttgarter Nachrichten, dpa; Niemand in Russland denkt an Einsatz von Atomwaffen; https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kremlsprecher-dmitri-peskow-niemand-in-russland-denkt-an-einsatz-von-atomwaffen.fa27c1b3-55b1-406b-a67a-78a52b22880b.html

(8) 27.07.2022; US-Senat; S. RES. 623, Calling on the Secretary of State to designate the Russian Federation as a state sponsor of terrorism.; https://www.congress.gov/bill/117th-congress/senate-resolution/623/text

(9) 01.03.2018; Webpräsenz der russischen Regierung; Presidential Address to the Federal Assembly;
http://en.kremlin.ru/events/president/news/56957

(10) 04.02.2022; Deutsche Welle; Neue US-Nuklearstrategie in der Kritik; https://www.dw.com/de/neue-us-nuklearstrategie-in-der-kritik/a-42446127

(11) Geschichte des Luftkriegs; Olaf Groehler; 1981; Militärverlag der DDR; S. 546-553

(12) The Effectiveness of Air Interdiction during the Korean War; B.C. Mossman, US Army; 1966; https://www.state.nj.us/military/korea/effectiveness.pdf

(13) 25.09.2022; Telegram; https://t.me/Crimeanprachka/13096

(Titelbild) Krone, Fall, Macht, Rost, Verfall; S. Hermann / F. Richter (Pixabay); 08.11.2017; https://pixabay.com/de/photos/krone-moos-kopfzierde-rost-2924543/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

27 Gedanken zu „Die Strategien der Einzigartigen“
  1. Danke für Deinen aufschlußreichen Artikel. Das Problem ist nur, dass sich die Geschichte der letzten 120 Jahren wiederholt. Letztendlich kann man nur Frieden auf dieser Welt schaffen, indem man die USA militärisch vernichtet. Auf Grund der militärischen Überlegenheit Russlands kann das Protektorat Deutschland darauf hoffen oder es geht unter, wie die Ukraine.

    1. Die militärische Vernichtung der USA direkt anzustreben hätte verheerende Konsequenzen und erübrigt sich angesichts der aktuellen Situation vollkommen. Wer auch immer dies anstrebt, setzt sich mit den Oberschurken ins gleiche Boot. Die zu einem solchen Schritt fähigen Kräfte verfügen zu unser Aller Glück über souveräne, menschliche Qualitäten und andere Möglichkeiten. Dass die dort stets erkennbare, überlegene und besonnene Zurückhaltung im Idiotenwesten als Schwäche ausgelegt wird ist bezeichnend.
      Das Problem Schurkenstaaten USA wird sich von innen heraus lösen. Die vielfältigen, existenziellen Probleme in den USA und sich bereits abzeichnende, gegenseitige Selbstzerfleischung der selbsternannten Eliten werden einen Zerfall der USA in heutiger Form zur Folge haben. Für die mit ihrem senilen Greis führungslosen Kräfte gibt es sichtbar kein Halten mehr.
      „Billy the vacciner“ hat das Problem am Selbstbeweihräucherungstreffen „Forbes 400 Summit on Philanthropy“ benannt:
      „Ich gebe zu, die politische Polarisierung könnte das Ende von allem bedeuten, wir werden eine ungültige Wahl und einen Bürgerkrieg haben…. Ich habe keine Expertise in diesem Bereich. Ich werde mein Geld nicht dafür einsetzen, denn ich wüsste nicht, wie ich es ausgeben sollte.“
      So wird es kommen, das verfaulte Imperium zerfällt und das ist dann für die restlichen 85% der Weltbevölkerung ausserhalb des Wertloswestens gut so.
      Deutschland und Europa sind bereits untergegangen, bloss ist sich noch kaum jemand des Ernstes der Lage bewusst und hat die eindeutige Kriegserklärung mit der Aggression in der Ostsee immer noch nicht verstanden. Die Erkenntnis wird kommen, spätestens mit den vielfältigen Schmerzen im kommenden Winter.

    2. „indem man die USA militärisch vernichtet“

      Wer darauf hofft, kann lange warten. Die USA sind nun einmal der Rüstungsgigant der Erde, und die Tributzahlungen der Vasallen, seien diese als Dollarnutzung getarnt, oder fließen diese über das Finanzcasino, oder direkt als zweckentfremdete Steuern (zB Finanzierung von Air-Bases wie Ramstein durch die besetzte Nation) oder mittels sonstiger Tricks, – das alles geht vornehmlich in die US-Rüstung ein.
      Also mit (Waffen-)Gewalt ist gegen die USA kurzfristig nichts zu machen, zumal ja die Vasallenländer nach wie vor die USA bei einem direkten Angriff darauf bedingungslos unterstützen würden. Oder anders gesagt: wer die USA angreift würde ca. 8/10tel der globalen Rüstungsproduktion und Militärmaschinerie gegen sich haben. Wer sollte so verrückt sein?

      Nein, ich sehe einen anderen Weg: ein Aufwachen, wenn auch langsam, ein Drehen der Stimmung, ein langsames Abwenden vom Ideal des „amcercan way of life“, von der Mickey-Mouse-Kultur, von kaugummikauenende Marlboromännern. Abkehr vom Burgerfresswahn in mit dem Wasserschlauch ausspritzbaren, vandalensicheren Plastik-Ambiente. …
      Ja, es ist sicher noch ein langer Weg. Imperien stürzen langsam.
      Aber der Mensch wäre aus der Steinzeit-Höhle nicht dahin gekommen, wo er heute ist, wenn er nicht prinzipiell erkenntnis-, wahrheits- und fortschrittsfähig wäre. Sicher, er kann auch falsche Wege gehen. Aber offensichtlich haben wir bisher immer noch die Kurve bekommen. Sonst gäbe es uns nämlich nicht.

      1. ein langsames Abwenden vom Ideal des „[american] way of life“

        Das wäre schön. In Anbetracht der Tatsache, daß unser Kanzler allerdings gerade den dementen US-Präsidenten kopiert, indem er sich an nichts mehr erinnern kann, was länger als fünf Minuten her ist, scheint es bis zu diesem Abwenden wohl noch ein wenig hin zu sein…

      2. Na ja, bisher waren die Probleme bis zum Beginn des WK-Jahrhunderst im Vergleich zu heute aber auch überschaubar, meinens nicht? Und daß allein ein Gesinnungswechsel die Welt retten würde, kann man nur als naives Wunschdenken betrachten, welches die nächsten Herrschaften begrüßend applaudieren dürften. Wenn Russland tatsächlich über atomwaffenbestückte Hyperschallwaffen verfügen und diese auch gegen die systemerhaltenden Zentren der USA mittels eines Präventivschlages einsetzen würde (incl. gegen die systemerhaltenden Zentren der NATO), dann könnte es sozusagen von jetzt auf gleich das feige Großmaul jenseits des Atlantik matt setzen. Man denke nur an Davos zum regelmäßigen StellDichEin … da würden diesem alten Sack seine vom schweizer Steuerzahler finanzierten Leibschützer auch nichts nützen und ein kleiner Großteil der wertewestlichen Chef’s wäre mal schnell nicht mehr mit von der Partie … .

  2. »George kennt sich mit formalen, mathematischen Modellen scheinbar gut aus.«

    Scheinbar bedeutet: es scheint (nur) so, ist aber anders.
    Sie, lieber Ped, meinen sicherlich »George kennt sich mit formalen, mathematischen Modellen anscheinend gut aus.«
    (Das bedeutet: es hat den Anschein. Ob’s so ist oder nicht, gibt der Satz nicht her. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch relativ hoch.)
    .
    Sorry für’s Besserwissen, aber hier geht es mit der Grammatik dann tatsächlich um Inhalte. 🙂


    ist korrigiert.
    Herzlich, Ped

  3. Ich konnte diesen sehr interessanten langen Artikel erst lesen, nachdem ich themenverwandt hierzu schlussfolgerte zuletzt,

    https://peds-ansichten.de/2022/09/die-strassen-der-freiheit/#comment-40647

    dass die Amerikander zunehmend mit der Nichtplanbarkeit und Beschleunigung technologischer/militärischer Entwicklungen (die angesprochene Qualität vs. Quantität in diesem Artikel) bei ihren Gegnern ihr bewährtes Geschäftsmodell teile und herrsche schwerer aufrecht erhalten können, denn techno-militärisch können Sie Russland und China nicht mehr dominieren oder zwingen.

    „Die Russen spielen Schach, die Amerikaner Poker“. Das Zitat ist nicht von mir, aber passt sehr gut zu ihrem Artikel und der geopol. Situation m. M.. Und natürlich ist die Sprengung der Pipelines eine Kriegserklärung an Deutschland. Die eigentliche Frage ist aber für mich, haben wir keine Souveranität oder sind wir so erpressbar, dass sich politisch kaum Widerstand auftut?

    70% der Computerchips kommen mittlerweile aus Asien. Infineon hat den Großteil seiner Mitarbeiter in Asien. Man müsste meinen auch bei einer Abspaltung von den USA könnte unser Hochtechnologiestandort für Autos und Maschinen mit Chips versorgt werden. Warum also können oder wollen D und F sich poltiisch nicht emanzipieren? Wissen die pol. Führungen, dass die US uns nicht als Beute hergeben würden und eher einen nuklearen Zwischenfall provozieren würden? Sei es über den Ukraine-Krieg oder einen terroristisch dargestellten Anschlag auf ein AKW in D oder F? Wenn noch nicht mal die Verursacher der Pipeline-Sprengung medial gesucht werden wie der Ursprung des angeblichen Corona-Virus, kann man das bei einem nuklearen Zwischenfall erst recht nicht erwarten. Zu ungeheuerlich wäre evtl. die Antwort…

    Ein Grund sich nicht abzuspalten mittelfristig liegt vermutlich darin, das ein Großteil des westlichen Reichtums noch in weltweiten Patentrechten liegt mit denen Sie sich refinanzieren können solange Sie nicht ausgelaufen sind. Das wirkt im Grunde wie ein Pedro-Dollar. Fällt aber der technolog. Vorsprung, ist auch dieses Refinanzierungssystem ausgemelkt. Der Großteil der chin. Doktoranden in den US-Unis geht mittlerweile zurück nach China mit dem Dr. Das Buch Adrift von Scott Galloway fasst gerade sehr schön statistisch die miserable Lage in den USA zusammen von fallender Lebenserwartung bis steigender Armut und Verschuldung. Die USA müssen handeln, und je weniger Chips man hat bei steigenden Blinds, desto wilder und risikoreicher muss man agieren bevor man bankrott und All-in ist.

    Die Frage ist doch eher, ob die USA bluffen und wirklich Europa eher zerstören würden, als es als Beute an die eurasischen Großmächte zu hinterlassen. Denn auch den Amerikanern müsste doch langfristig klar sein, dass Sie nicht der Hegemon bleiben werden mit nur 300 Mio. Einwohnern und im Grunde in Europa der Schwanz mit dem Hund wackelt gerade unter der US-NATO-Herrschaft, die technologische Führerschaft aber klar in China bald liegen wird. Die USA wären besser beraten dann noch einen starken Partner zu haben. Aber was wollen die USA tun, den technologischen Fortschritt aufhalten in Asien um ihre Stellung zu sichern, das ist selbst für einen Pokerspieler spieltheoretischer Wahnsinn. Aus der Perspektive vermute ich, dass ein wesentlicher Grund für die Plandemie die völlige strukturelle Gleichschaltung der westlichen Presse und Kultur war, deren Einklängigkeit und Alternativlosigkeit man jetzt auch beim Ukraine-Krieg mit Erstaunen wahrnimmt. Die dt. und euro. Presse und Politik konnte über Corona völlig unterwandert werden. Die Plandemie war der Versuch eine neues westliches Geschäftsmodell und Deutungshoheit unter Führung der USA zu installieren. Das war sehr hoch gepokert und viele mussten bei dem Bluff mitmachen, dass die nichtwestlichen Staaten aber nicht bereit sind ihren ganzen Stack und Binnenwirtschaft in Pandemie und Impfmittel zu stecken bzw. dafür zu opfern und selbst einige europäische Staaten wurde auch schnell klar. Die Pandemie ist daher jetzt für beendet erklärt seitens Bidens bis auf D und Lauterbach der den Knall nohc nicht gehört hat.

    Sicherlich ist es der Anspruch der US-Eliten weiter und so lange wie möglich dominant zu bleiben, aber China hat bereits gezeigt, dass es auf amerik. Know-How nicht angewiesen ist langfristig, blockt die US-Tech Riesen auf seinen Märkten, hat ein eigenes Internet und wird sich perspektivisch in 30-50 Jahren wohl selber mit Chips versorgen können. Ein wirt. zerstörtes Europa wird dann allerdings keine große Hilfe sein für die USA technologisch und militärisch noch auf Höhe zu bleiben und die USA eher als 2te Welt Land enden, die Mordrate oder Zeltstädte indizieren das jetzt schon. Selbst Europa wird von Asien abgehängt werden demographisch und wirtschaftlich. Ich sehe daher nicht wie die USA langfristig durch diese Opferung stärker werden. Aber evtl. ist es schon so schlimm in den USA, dass es schlicht darum geht mittelfristig einen Abstieg und Bürgerkrieg zu vermeiden, das wäre eine Erklärung.

    Aber hier passt die Schach/Poker Metapher wieder. Der Pokerspieler denkt nicht langfristig oder an das nächste Spiel/Gegner, sondern meist nur an den Profit den er am Abend oder in einem Turner machen kann und wie er die Oberhand am Tisch behält durch Einschüchterung/Theatralik beim Gegner. Mir scheint der Bluff der USA aber viel viel größer als der von Putin. Ich kenne die Pokerszene recht gut, es gibt auch erfolgreiche Russen darin, aber die besten leben in den USA und das Spiel und der american way of life liegt vielen nativen und v.a. eingewanderten Amerikanern im Blut. Es wird sehr schwer sein sie von diesem modus operandi runterzubekommen.

    Sorry für die Überlänge, aber ihr Artikel hat mir doch recht deutlich die Kalküle und Optionen der Handelnden aufgezeigt hinter dem Vorhang. Es bleibt schwierig zu extrapolieren wie das ausgehen wird, in einem Kartenspiel wie Poker gibt es sehr starke Dynamiken und ich fürchte die USA sind bereit das auch komplett auszuloten. Einen größeren Atomkrieg in Europa halte ich aber wie den Transhumanismus für einen gekonnten Bluff bestenfalls, weltgeschichtlich und langfristig und wirtschaftlich wären v.a. die USA danach bankrott und vom eurasischen Kontinent völlig separiert. Putin würde sicher nicht Europa zerbomben, sondern ab einem gewissen Punkt vermutlich eher gegen die US-Territorien nuklear eskalieren und sich den Bluff ansehen indem er den Einsatz bezahlt. Aber die USA können nicht All-in gehen bei diesem Spiel. Denn spieltheoretisch ist kein Re-buy danach mehr möglich wie man ihn beim Poker machen kann manchmal…


    Gern hätte ich Ihren Kommentar prominent veröffentlicht, aber ich schaffe es einfach nicht (Ressourcenproblem). Bitte seien Sie nachsichtig mit mir.
    Herzlich, Ped

  4. Vielen Dank für den tollen Artikel, und an Herrn Kuhn (da schließe ich mich Ped an): Klasse Analyse, die den Artikel perfekt erweitert und ergänzt. Ja, die apokalyptischen Szenarien mit den dadurch möglichen wahnsinnigen Ermächtigungen zielen darauf, das System der anglo-amerikanischen Vormachtstellung doch noch irgendwie zu retten. Auch auf Kosten der Europäer und anderer Staaten. Ich glaube auch nicht, dass das auf Dauer klappen wird. Dazu wird weltweit der Widerstand stärker. Auch ehemalige Verbündete wie die Saudis versuchen eine Abkoppelung und mehr Eigenständigkeit. In Europa sitzen aber zu viele Angestellte der Macht an wichtigen Schalthebeln. Diese gilt es erst einmal zu entmachten und neue wirklich demokratische Strukturen aufzubauen – was nicht leicht sein wird. Leider kann man nicht wirklich voraussehen, wie weit die selbsternannten Herren der Welt am Ende zu gehen bereit sind. Mit einem großen Bums – das können wir nur schwer verhindern, da wir nicht am roten Knopf sitzen – oder schleichen sie sich davon, was wir mit beeinflussen können.
    Zu letzterem ein kleiner Mutmacher: In Crimmitschau waren wir am Montag gute 600 Teilnehmer. Und in anderen Städten war ja auch einiges los.

  5. Ist vielleicht nicht so wichtig, aber in folgendem Satz des Artikels…
    „So gesehen ist Deutschlands Beziehung zu Russland gar nicht das Primärproblem, sondern DASS zu den USA.“
    … würde ich den hervorgehobenen Teil durch „die“ ersetzen, oder aber:
    „So gesehen ist Deutschlands Beziehung zu Russland gar nicht das Primärproblem, sondern DIE BEZIEHUNG zu den USA.“
    .
    Im Übrigen denke ich, dass Sie mit diesem Artikel, den ich gar nicht weiter kommentieren muss, ein weiteres Meisterwerk abgeliefert haben, ähnlich wie dieser Artikel von 2017, der seiner Zeit weit voraus war…
    https://peds-ansichten.de/2017/09/das-deutsche-entwicklungshilfeministerium-und-die-agenda-2030/
    .
    Die Aufgabe der Leser dieser herausragenden Arbeit, sofern sie diesen Artikel ähnlich bewerten, ist es nun, dafür Sorge zu tragen, dass dieser größtmögliche Verbreitung findet.
    .
    Ihnen, verehrter Herr Frey (alias Ped), möchte ich ganz herzlich für Ihre großartige Arbeit und Ihr Durchhaltevermögen in Sachen Aufklärung danken.


    Danke, leo, auch für den Korrekturhinweis.
    Herzlich, Ped

  6. Gaslieferung über Nordstream 2 weiter möglich – Russland über Nordstream 2: „Diese Leitung befindet sich in einem ordnungsgemäßem Zustand“…
    https://de.rt.com/kurzclips/video/150813-pipeline-befindet-sich-in-ordnungsgemassen/
    .
    „Der stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Alexander Nowak, sagte am Mittwoch im russischen Fernsehen: „Was Nord Stream 2 betrifft, so ist diese Pipeline bisher nach vorläufiger Einschätzung tatsächlich in technisch geeignetem Zustand.“ Er bot an, durch diese Leitung Gas nach Europa zu liefern. Zugleich forderte er eine Beteiligung Russlands an den Ermittlungen zur Sabotage.“
    .
    Damit spielt Russland den Ball zurück an die Bundesregierung, die damit erneut unter Druck gerät, Gaslieferungen über Nordstream 2 zuzulassen. Tatsächlich existiert trotz der explodierenden Gaspreise ein Verbot seitens der Bundesregierung, günstiges Gas aus Russland über Nordstream 2 nach Deutschland zu liefern. In der Folge gibt es eine extreme Verteuerung auch andere Güter, darunter vor allem auch Lebensmittel. Dieses Verbot, das in Form einer nicht erteilten „Zertifizierung“ der Nordstream 2-Pipeline existiert, wurde und wird bis zum heutigen Tage insbesondere von der Partei der sogenannten „Grünen“ eingefordert und aufrecht erhalten.

  7. Holla,

    was für ein toller, informativer und spannender Beitrag / Artikel:

    Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

    War kein kurzer Beitrag, allerdings einer den ich schon lange nötig hatte. Denn seit Putin im Februar 2022 ausgerechnet DANN auf die Idee kam den Donbass nach nun 8 Jahren…zu befreien, ALS den Machern der Fake-Pandemie das Wasser mit den Gift-Spritzen schon bis zum Hals stand, da war ich natürlich erst einmal völlig verwirrt und Putin wurde mir zum ersten Mal ein Rätsel – noch nie davor habe ich irgendwas auf ihn kommen lassen.
    Was mich von Februar an eben immer sehr wunderte war, dass die US-NATO sich nicht das Recht heraus nahm im Luftraum der Ukraine ein Bisschen Krieg zu spielen. Wäre nicht das erste Mal, allerdings eines der ganz wenigen Male bei denen die US-Lufwaffe auch die Genehmigung des betreffenden Staates gehabt hätte – Selenski hätte das sehr begrüßt, und über einen ukrainischen Soldaten-Verlust hätte Selenski dann sicher auch großzügig hinweg gesehen. Doch die NATO kam nicht zur Hilfe.
    Diese Zurückhaltung der NATO erklärte ich mir damit, dass der Westen diesen russischen Einmarsch bitter nötig hatte, um den Fokus der Menschen weg von der Fake-Pandemie und vor allem weg vom Ergründen des wahren Inhalts der C-Gift-Spritzen. Weg von der Übersterblichkeit und all den „plötzlich und unerwartet“ Verstorbenen im besten Alter.
    Für mich fühlte es sich an als hätte der Westen persönlich regelrecht Putin gebeten, er möge doch bitte jetzt in die Ukraine einmarschieren lassen – als hätte der Westen ihm GRÜNES Licht signalisiert.
    Bestimmt war es indirekt auch so, bzw. Putin wusste eben, dass dies die Gelegenheit ist, da der Machtapparat in Bezug auf die Fake-Pandemie inkl. Giftplörre ins Schwitzen geriet, und so eine „katastrophale“ Kriegseröffnung auf europäischem Boden die beste Ablenkung bot.
    Wie dem auch sei. In den letzten 8 Monaten drohte nun deshalb für mich die Gefahr mein politisches Vorbild zu verlieren – das war, ist und wäre für mich die größte Katastrophe. Dieser Artikel konnte die hohen Wellen diesbezüglich, die natürlich immer noch hoch schlugen, nun etwas beruhigen.

    Ich las vor 8 Jahren mal die UN-Charta.
    Darin stand zumindest damals, dass der / ein jeder Grund und Boden alleinig jenen gehört, die auf diesem Grund und Boden leben, sprich kein Staat und keine Regierung über Grund und Boden mehr zu bestimmen haben als dessen Bewohner. So habe ich das damals verstanden was ich las, und somit brauchte es für mich 2014 das Beispiel Serbien und Kosovo nicht, um das Referendum auf der Krim inkl. das Ergebnis als legal, sauber oder integer anzusehen. Und seit nun 8 Jahren fragte ich mich ständig, wann endlich auch der Donbass & Co … Es ist kriminell, dass erst eine starke Atommacht kommen muss, um den Gebieten Donbass & Co dieses Recht zu ermöglichen, denn die UN-Charta sieht dieses Recht als gegeben, und die Weigerung von Kiew das sich Abspalten zuzulassen, diese ist laut UN-Charta rechtwidrig.

    Zitat:
    „Unabhängigkeit — wie es in der Unabhängigkeitserklärung der USA heißt — nach dem Willen des Volkes ersetzt die Ansprüche eines Staates auf das Recht der territorialen Integrität.“

    Was ich 2014 in der UN-Charta las klang für mich zwar etwas verständlicher und eindeutiger als das obige Zitat, jedoch klingt für mich auch dieses Zitat ganz danach, dass es die ukrainische Putsch-Regierung seit 8 Jahren ist, die hier einen illegalen Krieg gegen den Osten des eigenen Landes führt.

    Noch etwas anderes. Zu Beginn des Beitrages las ich diesen Satz – Zitat:

    „Aber das sedierte Medienpublikum schluckt auch diesen Brocken.“

    Keine Sorge, also was Russland und Putin betrifft, da beläuft sich das Verständnis der „Sedierten“ 😀 auf die Mehrheit im Volke, die pro russisch sind. Ich habe jahrelang auf FAZ kommentiert, doch Ende 2013 ging es los und Ende 2014 war auf der Webseite der FAZ landunter. In diesem einen Jahr wurde klar ersichtlich, dass über 80% aller FAZ-Leser gegen die EU, D, USA, GB, F,… Politik antraten, sprich eindeutig auf der Seite von Russland standen, bezüglich des Ukraine-Putsch, Maidan-Vorfälle, u. s. w.
    Ich warte heute noch auf die Bezahlung des Kremels, so wie Millionen andere ebenso 😀
    Aber jetzt kommt es:
    Anfang des Jahres 2021 hörte man im deutschen TV in allen Nachrichten plötzlich Sätze wie:
    „Auch in Russland wird schon längst gegen Corona geimpft“
    „Die Impfbeteiligung in Russland ist sehr hoch“
    „Die russische Bevölkerung nimmt die Imfung sehr gut an“
    Das ging ca. 3 bis 5 Tage diese Propaganda – ich habe diese Propaganda des deutschen TV gefeiert, weil man sich hierbei nun verraten hatte über die genaue pro russische Bevölkerungsanzahl. Auf diese Art von Impfpropaganda hätte man im TV ganz sicher verzichtet, wenn es nur 20% Kremel-Trolle 😉 im Land gäbe. Wie gesagt, es waren mindestens 80% aller FAZ-Leser oder FAZ-Kommentatoren, die alle plötzlich anti amerikanisch kommentierten, wegen diesem USA-EU-D-Putsch in Kiew und wegen den Scharfschützen versteckt in den Häusern, die Zivilisten auf dem Maidan erschossen, um es Janukowitsch anzuhängen.
    FAZ musste alle Schotten dicht machen, der Zensor kam nicht mehr nach und es blieben fast keine Kommentare mehr übrig die die FAZ veröffentlichen wollte – der Kommentarbereich war fortan für alle Artikel über die Ukraine und Russland, ja sogar auch bei Artikel über die USA und EU komplett deaktiviert / geschlossen.

    Was habe ich damals diese MACHT (über die FAZ) genossen! 🙂
    Wir sind viele!
    Zumindest gewesen, bevor so viele krank gespritzt wurden.
    Die US-Regierung ist mit Biden an der Spitze genauso gefährlich wie die BW-Landesregierung mit dem gleichen dementen Greis Kretschmann.
    Die US-Regierung wird Atomwaffen in der Ukraine einsetzen wollen, denn ohne das werden die niemals auch nur einen Hauch von „Gesichtsverlust“ / Machtabgabe ertragen können. Deren Paranoia haben die zurecht, denn so gut wie keiner hat mehr Bock auf diese Mörder!

  8. OFF TOPIC – Falls sich überhaupt noch jemand für den Corona-Ausschuss interessiert, hier die Themen der Jubiläumsausgabe (125. Sitzung) des Corona-Ausschusses:
    .
    0:00:05 Begrüßung durch Viviane Fischer, Rechtsanwältin & Volkswirtin
    0:02:46 Dr. jur. Justus Hoffmann und Antonia Fischer, DE: ️“Aufklärung“ in der Sache „Rainer Füllmich bzw. wo ist das Spendengeld geblieben?“
    1:45:12 Dr. med. Wolfgang Wodarg, Lungenfacharzt, Internist, Sozialmediziner, Gesundheitspolitiker & ehem. Amtsarzt, DE
    1:55:38 Robert Cibis, OVALmedia, DE
    2:25:11 Ralph Boes, Menschenrechtsaktivist & Künstler, DE: Artikel 20 GG: Der lange Marsch für ein wirksames Grundgesetz
    3:03:57 Jessica Rose, Biologin, Forscherin & Datenanalystin, Israel & US: Neue VAERS Daten und Erkenntnisse zu den Nebenwirkungen der bivalenten Injektionen die auf den ursprünglichen Stamm von SARS-CoV-2 und die Omicron-Untervarianten BA.4 und BA.5 ausgerichtet sind – Epigenetische Aspekte der Covid-Injektionen
    3:44:42 Nico DaVinci, Investigativer Journalist, DE: Die Rolle der Nachrichtenagenturen
    4:46:56 Resümee
    4:48:52 Verabschiedung
    4:49:02 ENDE
    .
    Ein vielleicht bezeichnender Kommentar unter https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s125de:6, wo man sich auch das Video der 125. Sitzung ansehen kann, lautet:
    „Das Video kommt mir vor, wie: „die letzten Tage in Hitlers Bunker“. Frau Fischer kann nicht eine Sekunde Blickkontakt halten. Ich komme aus dem Verkauf, aber die scheinen sich selber verkauft zu haben. Was macht die da für eine ErklärBärFamilienStunde? Bevor ich mich von einem dieser Anwälte vertreten lassen würde, würde ich lieber ……. Tolle Therapiestunde für die Gesellschafter 😉 Frau Fischer , bitte kurze Stellungnahme zu dem 100000€ und was SIE zurückgezahlt haben. Herr Füllmich bitte auch alles genau aufschlüsseln. Danke“
    .
    Ich teile die Aussagen dieses Kommentars nicht, kann aber allen an einer Aufklärung des Disputs im Ausschuss Interessierten nur empfehlen, sich zumindest die wirklich sehr erhellenden Ausführungen von Dr. jur. Justus Hoffmann anzuhören. Der von Viviane oder Reiner geäusserte Hinweis, dass Antonia Fischer und Justus Hoffman ab einem gewissen Zeitpunkt, angeblich wegen Arbeitsüberlastung, an den Sitzungen nicht mehr teilnehmen konnten, war demnach eine Lüge, ist bei dem was Justus Hoffmann aber noch zu berichten hat, nur eine eher nebensächliche Erkenntnis.
    Sofern die Ausführungen von Justus Hoffmann der Wahrheit entsprechen, und es gibt bisher keinen Grund daran zu zweifeln, kann man Reiner Füllmich nur empfehlen, für eine lückenlose Aufklärung seinerseits zu sorgen, wenn er seine Glaubwürdigkeit nicht vollständig und dauerhaft einbüßen will.

    1. @leo

      ganz lieben Dank für den Hinweis!
      War sehr aufhellend was Herr J. Hoffmann an Aufklärung beizutragen hatte.
      Bin gerade am Recherchieren was es über diesen Buchhalter Jens Kahn so alles zu finden gibt.
      Wenn Reiner Füllmich und sein Buchhalter damit durchkommen, dann…
      Das lustigste 😉 war als Viviane Fischer meinte, bezüglich des geschilderten, großen Zusammentreffens als Füllmich sogar zwei Anwälte mitgebracht hatte – wie V. Fischer dann in Sitzung 125 sagte, dass man sich ja (mit Füllmich) auf eine Raten-Rückzahlung 😀 hätte einigen können.
      Unfassbar, dass diese ganze Unterschlagungssache eine oder gleich mehrere Tatsachen entspricht, und Füllmich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auch alles zugibt und gar nichts abstreitet, jedoch sobald er öffentlich den Mund aufmacht, diffamiert er all die anderen und stellt die hin als wäre er das Opfer!

      1. Eigentlich möchte ich da gar nicht bewertend auftreten, obwohl das in Anbetracht der bereits erreichten Eskalationsstufe gar nicht so leicht ist. Ein echtes bzw. faires Urteil könnte man sich ja ohnehin nur bilden, wenn man den Wahrheitsgehalt der Aussagen beider Seiten zweifelsfrei feststellen könnte, was aber, so wie ich das bis jetzt sehe, überhaupt nicht möglich ist.
        Ich wünschte mir, dass die Gründer des Ausschusses zur Vernunft kommen und sich irgendwie wieder zusammenraufen. Dabei wäre es nicht unbedingt ein Problem, wenn Reiner Füllmich und Viviane Fischer zukünftig auf getrennten Wegen ihre Arbeit fortsetzen würden, wenn sie wenigstens diesen Disput aus dem Wege räumen könnten und sich bei ihrer Arbeit gegenseitig unterstützen, so dass sie nicht gegeneinander bzw. in Konkurrenz zueinander stehen. Ob das klappen könnte scheint allerdings fraglich:
        .
        Gut eine Woche bevor Dr. jur. Justus Hoffmann seine Aussagen zum Disput mit Reiner Füllmich gemacht hat, hatte Martin Leyeune dieses Video von Reiner Füllmich veröffentlicht: Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich über Corona-Schadenersatzklagen, die Sammelklagen in den USA (class actions), seinen Ausstieg aus dem Corona-Ausschuss und seinen neuen Ausschuss…
        () https://youtu.be/RZ4-Dxq0mys

        1. @leo
          nun muss ich Ihnen wieder danken, denn dieses Interview mit R. Füllmich das kannte ich noch gar nicht.

          Sie möchten also nicht bewerten.
          Und Sie meinen ernsthaft, dass man nur dann bewerten kann, wenn man den Wahrheitsgehalt der Aussagen beider Seiten zweifelsfrei feststellen könnte?
          Das ist doch absolut langweilig 😀 und schadet zudem auch noch dem Gehirn. Wieso soll ich mir für teure Euros am Kiosk Rätselhefte zum Gehirn-Jogging kaufen, wenn einem doch aber das Leben selbst, endlose Rätsel kostenlos in der eigenen Wohnstube, sozusagen via Heimservice, serviert.
          Man ist doch kein „Querdenker“, wenn man sich der Welt Rätsel erst dann „bemüht“, wenn schon das Endergebnis auf den Silbertablett bereit liegt. Das Bewerten gehört zu einem rechts- und geschäftsfähigen Leben dazu, das ist Alltagsroutine. Wer nichts bewerten möchte, der wäre faktisch auf einen Betreuer angewiesen, denn nicht nur bei jedem Kaufvertrag sind wir davor und danach in der Pflicht die Sachlage zu bewerten.
          Und natürlich bewerte ich die Worte, das Verhalten und Taten eines Menschen oder einer Person. Immer auf der Grundlage des mir gerade vorhandenen Wissensstand. Was hierbei wahr, unwahr und/oder noch nicht definierbar ist, da kann man sich doch in den überwiegenden Fällen gar nicht zu 100% sicher sein.
          Ihr liebe Rätsel 🙂 und es macht mich verrückt sie nicht zu lösen.
          Hier können Sie mal einwenig über die Sache / Ihren Link bezüglich R. Füllmich lesen:
          https://corona-blog.net/2022/10/09/maskenpflicht-im-heimischen-wohnzimmer-kommt-darauf-an-wo-sie-leben/comment-page-1/#comment-64140
          Ist nicht nur ein Kommentar, der Strang nach unten hat ein Dutzend Antworten 🙂

          Einen stressfreien und schönen Wochenbeginn, wünsche ich zusammen!

          1. Zitat: „Und Sie meinen ernsthaft, dass man nur dann bewerten kann, wenn man den Wahrheitsgehalt der Aussagen beider Seiten zweifelsfrei feststellen könnte?“
            .
            Nein, das meine ich nicht! Ich meine, dass ich das nicht bewerten möchte, solange die Fakten nicht zweifelsfrei geklärt sind.
            Selbstverständlich KANN man immer bewerten, auch wenn man die Fakten gar nicht (wirklich) kennt. Das bezeichnet man allgemein als „spekulieren“ oder „Stammtischgerede“. Davon gibt es m.E. ohnehin schon zu viel, insbesondere in den sozialen Medien.
            .
            Mir geht es vorrangig darum, dass der Ausschuss seine Arbeit fortsetzt, egal wer da möglicherweise einen Fehler gemacht hat. Wie ich weiter oben schon geschrieben hatte, sollte es unter zivilisierten, emphatischem Menschen doch immer möglich sein, einen Konsens zu finden, mit dem beide Seiten leben können. Das gilt besonders dann, wenn es um so wichtige Dinge wie die Aufklärung der bereits seit vielen Dekaden laufenden Verbrechen der sogenannten „Eliten“ und „Oligarchen“ geht, die die Menschheit mehr und mehr unter ihre Knute zwingen. Wichtig ist einzig, dass der Ausschuss erfolgreich ist. Ob da nun Viviane Fischers Weg oder Reiner Füllmichs der bessere ist, der mehr Professionalität einfordert, während Viviane so weiter machen will, wie bisher.
            .
            Ich denke auch, dass es gut wäre, diese stundenlangen Befragungen zumindest zurückzufahren und sich mehr darauf zu konzentrieren, das Material, was man bereits vorliegen hat, attraktiv und kurzweilig aufzubereiten, um so weitaus mehr Interesse in der Bevölkerung zu wecken, als das bisher der Fall ist. Schließlich kommt man nicht umhin, zuzugeben, dass der Ausschuss, so wie er jetzt umgesetzt wird, letztlich viel zu wenige Zuschauer erreicht. Das muss sich ändern, und in dem Punkt tendiere auch ich dazu, Reiner Füllmich recht zu geben.
            .
            Wie es z.Zt. aussieht, wird es zukünftig zwei Ausschüsse geben. Einen von Viviane Fischer und einen von Reiner Füllmich. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Wichtig dabei wäre m.E., dass die beiden Ausschüsse nicht gegenseitig im Clinch liegen, sondern dass sie sich gegenseitig unterstützen. Was wir jetzt gar nicht gebrauchen können, wäre eine endlose Diskussion darüber, ob jetzt Viviane oder Reiner die/der Böse ist und sich darüber der aufgeklärte Teil der Bevölkerung in unterschiedliche, sich feindlich gegenüberstehende Lager aufspalten würde. Das darf nicht passieren.
            Aber genau das zeichnet sich ab, wenn ich die von Ihnen verlinkten Kommentare des Corona-Blogs lese. Das ist keine gute Entwicklung, denn sie nützt nur der anderen Seite, den verbrecherischen „Eliten“.

          2. @leo
            Leider kann ich auf Ihre letzte Antwort vom 10. Oktober 2022 um 12:30 Uhr nicht mehr antworten, der Strang hat wohl nur gewisse Ebenen und dann ist Schluss 🙂 Es sei denn… über diese Antwort werden nur Sie jetzt nicht informiert, sondern ich 😀

            Zitat:
            „Selbstverständlich KANN man immer bewerten, auch wenn man die Fakten gar nicht (wirklich) kennt. Das bezeichnet man allgemein als „spekulieren“ oder „Stammtischgerede“.“

            Nun denn, dann haben wir hierzulande jeden Tag Millionen Rechtsgeschäfte die geschlossen wurden basierend auf Spekulation und „Stammtischgerede“. Denn gut die Hälfte dieser Rechtsgeschäfte wurden mit Parteien geschlossen, die weder AGB’s lesen, noch würden sie diese Sprache der juristischen Verschwommenheit verstehen und richtig deuten können. Und in der Notaufnahme einer Klinik würden wohl noch mehr schwer Verletzte nicht überleben, dieses Mal jedoch, weil den „Göttern in Weiss“ verboten sein wird gewisse Untersuchungen vor der OP, aus Zeitmangel, weil es um Leben und Tod geht, zu überspringen. Es gäbe hunderte Beispiele 🙂

            Zitat:
            „Mir geht es vorrangig darum, dass der Ausschuss seine Arbeit fortsetzt, egal wer da möglicherweise einen Fehler gemacht hat. Wie ich weiter oben schon geschrieben hatte, sollte es unter zivilisierten, emphatischem Menschen doch immer möglich sein, einen Konsens zu finden, mit dem beide Seiten leben können.“

            Aha, über gewisse Fehler wie Unterschlagung, Veruntreuung, Betrug, Lügen, und mal abgesehen wie unmoralisch bis widerwärtig es ist sich gezielt das Geld von den ärmsten Opfern unlauter anzueignen – Sie meinen darüber sollte man stehen und hinwegsehen können (für die gute Sache)?
            GENAU SO denken all die in den Bundesministerien, im Kanzleramt und in den Landesministerien, und lieber Leo, wir alle sitzen nur in dieser aussichtslosen Falle fest, weil die da „oben“ es genauso so immer sehen und auch danach handeln wie Sie es gerne hätten:
            1. Keine dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen
            2. Wir sind eine Familie und verzeihen uns alle Fehler
            3. Wir halten zusammen, schweigen, klären das unter uns und verraten keinen an unser sklavenbetreutes Fußvolk
            u. s. w.

            Zitat:
            „Wichtig ist einzig, dass der Ausschuss erfolgreich ist.“
            „Ich denke auch, dass es gut wäre, diese stundenlangen Befragungen zumindest zurückzufahren und sich mehr darauf zu konzentrieren, das Material, was man bereits vorliegen hat, attraktiv und kurzweilig aufzubereiten, um so weitaus mehr Interesse in der Bevölkerung zu wecken, als das bisher der Fall ist.“

            Genau diese Einstellung und derart Handeln konnte dazu führen, dass wir zuerst in einer Scheindemokratie aufwachten und nun auch noch die Grundrechte zu verlieren drohen – die schon vor 2020 auf den Ebenen der Justiz oftmals ganz eigenen Regeln unterworfen waren.
            Der Ausschuss sollte erfolgreich sein?
            Das hätte er schon längst sein können, wenn gewollt. Es gab so viele beweiskräftige Aufdeckungen, Bspw. viele manipulierte Statistiken die dort richtig gestellt wurden. Schon damals Ende 2020 war der Zuseher der Sitzungen sehr irritiert, weshalb ein Heer von nationalen, aber angeblich auch internationalen Juristen hier untätig geblieben ist.
            Sie wollen eine attraktive und kurzweilige Aufbereitung der schon vorhandenen Themen, und die erneuten Ausstrahlungen davon?
            Sorry, Sie schockieren mich „einweinig“. Haben Sie kein Netfix oder gibt es keine Videotheken mehr mit DVD’s zum ausleihen?
            Gerade in der länge, im Live-Stream, ohne Schneiden, etc. lag der hohe Prozentsatz jener Glaubwürdigkeit die man den ausgesuchten Interview-Partnern zugestand. Jetzt wollen Sie das in kurzweilige Unterhaltung pressen? Das wäre nur Unterhaltung, denn jene Art Kurzinformationen wie sie diese sich nun wünschten, das ist u. A. genau der Mist, der uns hier in dieses 2022 katapultierte.

            Wie konnten Sie überhaupt Gefallen an diesem wunderbaren Artikel hier finden, unter dem wir kommunizieren?
            Den könnte man auch um einiges kürzen, denn so wie er jetzt ist, da lesen und schätzen diesen viel weniger. Aber hier wird auf Qualität abgezielt, nicht auf Quantität.

            Zitat:
            „Schließlich kommt man nicht umhin, zuzugeben, dass der Ausschuss, so wie er jetzt umgesetzt wird, letztlich viel zu wenige Zuschauer erreicht. Das muss sich ändern, und in dem Punkt tendiere auch ich dazu, Reiner Füllmich recht zu geben.“

            ZUZUGEBEN?
            Wissen sie denn genaue Zahlen von all denen, die diese Sitzungen ansehen?
            Ich habe NOCH NIE eine live angesehen, sondern immer erst nach kompletter Veröffentlichung, also woher sollen hier genaue Zahlen her kommen? Die meisten schauen nicht live!
            Und was das Erreichen von viel mehr Menschen betrifft, da bitte ich Sie Kontakt mit ARD und ZDF aufzunehmen, vielleicht bekommen ja Sie mal 4 Stunden Sendezeit für eine Corona-Ausschuss-Sitzung oder für eine Ihrer attraktiven und kurzweiligen Aufbereitungen. Ach ja, und bitte auch gleich Google, Facebook, Youtube & Co zurecht stutzen, denn deren Zensuren, Löschungen, etc. verhindern auch mehr Reichweite, und zwar enorm. Wenn Reiner Füllmich das ändern, bzw. verhindern könnte, dann hätte er es aber schon längst tun sollen. Ganz im Gegenteil, aus ANGST es könnten Kontosperrung erfolgen, stecken nun 700.000 € in seinem Grundstück fest, das auch noch belastet ist.

            Ich bin echt schockiert. Jetzt weiß ich warum wir hier in einem derartigen 2022 landen konnten.

            Gehe mal davon aus, diese Antwort wird es nicht in die Öffentlichkeit schaffen, aber so etwas nennt man keine Zeitverschwendung, sondern äußerst wichtige „Recherche“ – in der Pharmaindustrie nennen sie es „Studie“, in der Schule „Test“ / „Klausur“, etc.

            Einen schönen Tag allseits wünsche ich noch!

          3. Du liebe Zeit, Sie scheinen doch ziemliche Probleme zu haben. Nehmen Sie sich mal eine Auszeit und versuchen Sie Ihre Gedanken zu ordnen und sich zu beruhigen.
            Ich habe Ihnen meine Sichtweise erklärt. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob Ihnen das nun passt oder nicht. Sie sollten zunächst einmal lernen, andere Meinungen und Sichtweisen zu respektieren. Niemand verlangt von Ihnen, das genau so zu sehen wie ich. Allerdings gehört es zu den Gepflogenheiten einer Diskussion, dass man eine von der eigenen abweichende Sichtweise erträgt, ohne mit Unterstellungen, Vorwürfen oder Beschimpfungen zu reagieren.
            Für mich ist die Diskussion hier beendet.

          4. @leo
            Sie sind derjenige der Beleidigungen los lässt und sich nicht im Zaum halten kann – ich habe Ihnen nur erklärt, erläutert und dargestellt, dass wir ohne Dinge und Personen zu BEWERTEN, wohl noch nicht einmal durch einen einzigen Tag des Alltags kommen würden.

            Sie schreiben mir echt, dass ich Probleme habe, eine Auszeit nehmen soll und erst einmal lernen sollte…?
            Das nenne ich einen unangemessenen Übergriff.
            Als Dank oder Retoure, ERKLÄRE ich Ihnen noch etwas – dafür zuerst noch einmal ein Zitat von Ihnen:
            „Selbstverständlich KANN man immer bewerten, auch wenn man die Fakten gar nicht (wirklich) kennt. Das bezeichnet man allgemein als „spekulieren“ oder „Stammtischgerede“.
            Mal ganz abgesehen davon, dass Sie mit Ihrer BEWERTUNG „Stammtischgerede“ viele andere Menschen beleidigen die den Dingen auf den Grund gehen wollen, weil eben gerade die genannten Fakten als unwahr erscheinen, so fällt mir hierzu noch ein Beispiel ein:

            Gehen wir jetzt mal davon aus, dass die Wahlen in diesem Land koscher ablaufen – was ich schon lange nicht mehr glaube, aber das ist ja „Stammtischgerede“ – und erinnern uns zurück, vor über 5 Jahren als beim Kanzler-Duell in TV, die Bundeskanzlerin Fr. Merkel ganz klar und öffentlich sagte:
            „MIT MIR WIRD ES KEINE MAUT GEBEN!“
            Also ein Beweis dafür, dass die Personen in all den Parteien, inkl. Bundeskanzler/in vor den Wahlen ALLES sagen und lügen dürfen was die wollen. Nichts ist verbindlich, nichts ist verpflichtend und wohl noch weniger als Nichts 😀 ist wahr.
            Wie treffen Sie denn hierbei und vor allem zukünftig als Wahlberechtigter Ihre Entscheidungen, wenn laut Ihrer eigenen Aussage…
            „Ich meine, dass ich das nicht bewerten möchte, solange die Fakten nicht zweifelsfrei geklärt sind.“
            … Sie nicht bewerten möchten und deshalb erst in die Gänge kommen, wenn sich die Sachlagen ZWEIFELSFREI darstellen?
            Ich gehe demnach davon aus – Achtung: Bewertung! – dass Sie weder heute, noch vor 15 Jahren und davor dann auch nicht, wissen wen und was Sie bei Wahlen wählen, denn schauen Sie sich diesen ARD-Bericht aus 2007 an:
            https://www.youtube.com/watch?v=Rwz_iZika-4
            Ich habe den vor 15 Jahren gesehen, und wusste jedoch schon vor diesem Bericht, dass es nur hochgradig Kriminelle und vor allem Staatsgefährder = Terroristen, Verbrecher,… in die Bundesministerien hinein schaffen. Und ich weiß auch wer oder besser gesagt was genau der Verfassungs“schutz“ ist – er schützt diese Staatsgefährder, nichts anderes!
            Wenn Sie es so wollen:
            Ja, dann habe ich schon seit Jahrzehnten ein Problem!
            Kommen mir aber dann Leute wie Sie mir hier kommen, dann darf ich auf jeden Fall kein Problem damit haben, dass es „unwissende“ oder gar dumme ab ca. 40 Jahre gibt, die sich seit 1,8 Jahren freiwillig Ihre Dosen Spritzen abholen, denn der „Kontraste“-Bericht war im ARD, also JEDER hätte den sehen können! Problem ist nur, dass zu viele nicht mehr richtig verstehen können/wollen. Ist deren Sache! Aber es wird zu meiner Sache, wenn ich dann versuche zu ERKLÄREN, und man mir unterstellt, dass ich ein Problem habe.
            Niemand sollte glauben oder denken, dass ich nach diesem „Kontraste-Bericht“ den ich live vor 15 Jahren im TV sah, dass ich danach noch irgendwelche Aufklärer wie Ken Jebsen und Reiner Füllmich gebraucht hätte – die sich übrigens beide mit den Spenden satt stießen, ich warte heute noch auf Jebsens größtes Spendenprojekt „Die Begegnungsstätte“ / „Das Camp“ 😀 (ich habe mir eben keine Demenz spritzen lassen) damit hat er sich ein Haus gekauft und ist ausgewandert. Wer also den Abgang von Ken Jebsen erlebte, der ist eigentlich in der Pflicht gerade so eine Charaktere wie Füllmich, ähnlich wie Ken ohne an Jebsen heran reichen zu können, selbstverständlich sofort bewerten = sehr gut hinsehen und zuhören, nichts vergessen, u. s. w. zu wollen, wenn man sich nicht ständig verarschen, belügen und ausnehmen lassen möchte.
            Schönen Tag noch zusammen!


            Ein weiteres Mal die Bitte, persönliche Befindlichkeiten hintenanzustellen und bei der Sache zu bleiben. Dass der Disput zwischen leo und Ihnen so läuft, wie er läuft, hat eben auch mit Ihrer Diskussionskultur zu tun, Nobobdy. Bleiben wir achtsam.
            Danke und freundliche Grüße,
            Ped

  9. Ich denke besser kann man die Lügen um die Russland-Sanktionen nicht offenlegen
    .
    Zitat aus dem Artikel: „Rechtsanwalt Dr. Johannes Hübner (FPÖ) hielt im Bundesrat, der Länderkammer des österreichischen Parlaments, eine Rede über die Geschichte, die Hintergründe und Wirkungen der Sanktionspolitik westlicher Regierungen am Gängelband der US-Politik. Faktenbasiert und mit seltener Klarheit wurde den USA und dem „Werte“-Westen die Maske der Heuchelei und imperialistischen Brutalität heruntergerissen: „Dass hinter der Vortäuschung einer Förderung des »Friedens«, der »Freiheit« und der »Demokratie« in Wahrheit nur ein einziges Ziel zählt: die absolute, bedingungslose Weltherrschaft“ und unbeschränkte wirtschaftliche Ausbeutung (Le penseur). Wir bringen ein Transkript der wesentlichen Passagen des Videos.1 (hl)“
    .
    weiterlesen…
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/10/11/die-hintergrunde-des-friedenswerkes-der-us-sanktionen/
    .
    BITTE MAXIMAL VERBREITEN!

    1. Hier noch das Video mit der Rede von Johannes Hübner…
      https://odysee.com/@ursachenforschung-gtz:9/Johannes-H%C3%BCbner-%C3%BCber-die-Russand-Sanktionen-und-die-Rolle-der-USA!:9
      .
      @Ped
      Kann man den Link oben so manipulieren, dass dieser Teil „!:9“ nicht wie hier…
      https://peds-ansichten.de/2022/10/die-ukraine-eine-diktatur/#comment-40749
      …abgeschnitten wird?

      Funktioniert nicht, habe gerade selbst getestet, leo. Der Textinterpreter nimmt die wohl als Steuerzeichen wahr. Habe aber auch keine Zeit, das jetzt auszutesten.

      1. Leider wird „<“ und „>“ vom System weggefiltert. Ich geb’s auf…


        Das ist so, weil die vom Parser als Teil der HTML-Tags interpretiert werden.
        Grüße, Ped

  10. Die Bundesregierung geht daher von einer gezielten Sabotage der Pipelines Nord Stream 1 und 2 aus, wahrscheinlich durch staatliche Akteure“, berichtet Zaklin Nastić, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Verteidigungsausschuss des Bundestags, aus der Antwort auf eine Frage an die Bundesregierung. Nastić weiter:

    „Unter Verweis auf mögliche Konflikte mit den Interessen verbündeter Staaten bzw. deren Geheimdiensten, die so genannte Third-Party-Rule, verweigert die Bundesregierung alle weiteren Informationen. Sie verweigert selbst die sonst übliche Information unter VS-Einstufung oder eine Hinterlegung bei der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages.

    https://www.zaklinnastic.de/bundesregierung-geht-bei-nord-stream-lecks-von-anschlag-durch-einen-staat-aus/

  11. Es gibt jetzt sichere Beweise, dass die USA nicht Urheber der Anschläge auf die Nordstream Pipelines sein kann. Der FOCUS hat exklusiv berichtet. Hier die wesentlichen Details des FOCUS-Artikels als Originalzitat:
    „Putins Trolle leisten ganze Arbeit: Warum die USA-These über die gesprengten Pipelines absurd ist
    [..]
    Alles andere ist reine Propaganda.“
    (Quelle: https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/putins-trolle-leisten-ganze-arbeit-warum-die-usa-these-ueber-die-gesprengten-pipelines-absurd-ist_id_156422490.html)

    (Ist das jetzt eigentlich Satire oder kann das weg?)
    .
    .
    Also ich finde solche Beiträge, wie den hier beim Focus, super! Inzwischen feixen in meinem Umfeld bereits politisch völlig unbeleckte Zeitgenossen über den Schwachsinn, dass „Putin“ seine eigene Gasleitung gesprengt hat. An die Massenmedien gerichtet: Macht weiter so, Ihr öffnet gerade unzähligen Menschen die Augen!
    Herzlich, Ped

    1. Dann hab ich noch was hübsches für dich – aus der Berliner Zeitung:
      ‚Moskau beschuldigt Großbritannien, dass Mitglieder einer britischen Marine-Einheit an dem „Terrorakt“[die Hervorhebung ist so im Original!!!] beteiligt gewesen wären.
      AFP [! – ach so]
      [..]
      Untersuchungen legen Sabotage nahe [schon möglich]

      Den am 26. September entdeckten Lecks waren Explosionen vorausgegangen, erste Unterwasser-Untersuchungen erhärteten den Verdacht auf Sabotageakte. Seit Beginn des Ukraine-Konflikts stehen die beiden Pipelines zwischen Russland und Deutschland im Mittelpunkt geopolitischer Spannungen.[..]‘

      Nichts genaues weiß man nicht. Kennt jemand eine Studie, die belegen würde, dass die Unterwasserexplosionen auch wirklich nicht spontan aufgetreten, also Folge eines Naturphänomens sein können? Phosphor zum Beispiel brennt auch unter Wasser, ist in der Ostsee häufig zu finden und kann daher als Ursache nicht ausgeschlossen werden.*
      Was ich jetzt noch nicht verstanden habe ist, wie das Phosphor ins Stadtzentrum von New York gekommen ist und dort den Einsturz eines Gebäudes auslösen konnte, von dem noch nie jemand was gehört hat. Egal.
      Und das die Pipelines ’seit Beginn des Ukrainekonfliktes [!] im Mittelpunkt geopolitischer Spannungen‘ stünden, ist ein Märchen für Leute die über ein Langzeitgedächtnis verfügen, das über 3 Monate nicht hinaus reicht, die nie was davon gehört haben, dass der Ukrainekonflikt mindestens 20 Jahre alt ist und 2014 in seine heiße Phase eintrat (für die Menschen in der Ostukraine freilich – nicht für uns) oder Nachrichten konsumieren, in denen niemals irgend eine Meldung darüber aufgetaucht ist, dass die USA mit den Leitungen ein Problem hat. Letzteres dürften wohl noch nicht mal die öffentlich rechtlichen geschafft haben.
      Um es also richtig zu stellen: Die Nordstream steht im Zentrum geopolitischer Spannungen spätestens seit dem Baubeginn, aber eigentlich seit die Idee in die Planung übergegangen ist.

      Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/russland-wirft-grossbritannien-beteiligung-an-nord-stream-explosionen-vor-li.281671

      Im Anschluss, wenn ich schon dabei bin gleich noch den Wiki-Artikel hinterher:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nord_Stream#Planung_und_Bau

      „Planung und Bau
      [..]
      Seit 1997 führte Gazprom mit dem finnischen Energieversorger Fortum Machbarkeitsanalysen für eine Unterwasser-Pipeline durch die Ostsee durch. Fortum zog sich 2005 aus dem Projekt zurück. [Warum?]
      [..]
      Das Projekt erhielt im Jahr 2000 eine prioritäre Stellung im Programm Transeuropäische Netze. Die Haltung gegenüber dem Projekt änderte sich teilweise, als Russland Ende 2005 der Ukraine wegen nicht beglichener Rechnungen Gaslieferungen sperrte (siehe russisch-ukrainischer Gasstreit). Dadurch kam es kurzfristig auch zu Lieferausfällen in die EU. In den von russischen Erdgaslieferungen besonders abhängigen mittel- und nordosteuropäischen EU-Mitgliedstaaten nahm seither die Skepsis gegenüber der geplanten Ostsee-Pipeline zu.“
      Also weil die Ukraine das Gas nicht vernünftig weiterleitet und nach Ńicht-bezahlung einfach das Gas der anderen Empfänger abnimmt, … sollten wir eher keine alternative Pipeline bauen? Okay.

      *Ironiesensor bitte einschalten – nur für den Fall

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