Die Muslimbruderschaft und deutsche Syrien-Politik

Über Deutschlands jahrelange Zusammenarbeit mit Terrororganisationen. Ende 2011 lud die im Auftrag der deutschen Regierung wirkende Stiftung Wissenschaft und Politik als Teil einer breitangelegten Initiative der sogenannten Freunde Syriens, interessante Gäste nach Berlin ein. Es handelte sich um eine von den westlichen Demokratien unter Führung der USA handverlesene syrische Opposition, die in die deutsche Hauptstadt berufen wurde, um den Generalplan für „den Tag danach“ mit zu entwickeln. Die Hälfte dieses Personals setzte sich allerdings aus Terroristen zusammen – und das

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Machtspiele um Idlib

„Giftgas des Regimes“ in Idlib als Fassade zur Kriegführung gegen Syrien. Sollte man sich beim Thema Idlib über Giftgas unterhalten? Eigentlich nicht, denn das dient einzig und allein dazu, von der wirklichen Auseinandersetzung abzulenken, die sich in Idlib abspielt. Noch immer gibt es eine dominierende und sehr gut zwischen Westeuropa und den USA vernetzte politische Kaste, die rücksichtslos genug ist, um auf dem Rücken des syrischen Volkes ihre geopolitischen Ansprüche auch weiterhin durchzusetzen.

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Deutsche Lügen von der Bekämpfung des Terrorismus am Beispiel Katar

Deutschland ist inzwischen wieder zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt auf gestiegen. Die pathetischen Worte deutscher Politiker, Frieden und Demokratie in alle Welt zu bringen, ihre penetrant mahnenden Worte an Staaten, die nicht gewillt sind, sich der neoliberalen Politik westlicher Führungsstaaten bedingungslos zu unterwerfen, prallen auf die von den deutschen Entscheidungsträgern selbst abgesegneten Geschäfte der Rüstungskonzerne mit diktatorischen Regimes wie Saudi-Arabien und Katar. Schauen wir mal, wie deutsche Waffen die westlichen Werte in Katar schützen.

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Die Türkei, die USA und der Islamische Staat

Als die russische Luftwaffe im Herbst 2015 begann, hunderte von Tanklastzügen zu zerstören, die von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) geraubtes syrisches Öl in die Türkei transportierten, war das in den westlichen Medien keine Sensationsmeldung wert. Und fortan wurde das Thema, so weit es ging, tot geschwiegen. Dagegen ist die Geschichte in den Leitartikeln der gleichen Medien vom Kampf gegen den IS ein Märchen und hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Sie werden getäuscht! Der folgende Artikel soll das

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Türkische Gratwanderungen (5)

Nachdem wir nun in vier Artikeln (ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit) eine Analyse der türkischen Gesellschaft, bestimmter Interessengruppen wie deren Konfliktpotenzial einerseits und die Abhängigkeit zu Interessengruppen außerhalb der Türkei andererseits vorgenommen haben, wagen wir nun eine Interpretation türkischer Politik in der jüngeren Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Dabei werden wir erkennen, dass türkische Politik ganz und gar nicht unberechenbar ist, so wie uns die Leitmedien das einzureden versuchen.

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Türkische Gratwanderungen (3)

Wie konnte es passieren, dass zwei friedlich miteinander kooperierende Staaten zu Feinden wurden? Alles reduziert sich beim Politik-Wechsel der Türkei gegenüber Syrien (seit 2011) auf einen – erwiesenermaßen inszenierten – Volksaufstand und dessen angebliche Niederschlagung durch Assads Sicherheitskräfte. Doch die Medienlüge greift nicht, um die Teilhabe der Türkei am Syrien-Konflikt wirklich zu verstehen.

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Türkische Gratwanderungen (2)

Im Sommer 2016 versuchte das Militär in der Türkei die demokratisch gewählte Regierung zu stürzen. Von einer Verstrickung westlicher Geheimdienste in diesen Coup muss dabei ausgegangen werden. Warum jedoch war es in ihrem Sinne, dass die Armee putschte? Hatte es mit der bemerkenswert radikalen Veränderung türkischer Politik in den Monaten zuvor zu tun? Insbesondere mit der ostentativen Hinwendung zu Russland? Wer und warum wollte Erdogan’s Politik beenden? Arbeiten wir uns im Folgenden weiter an das Verstehen der Konflikte im Nahen

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Libyen und die Lüge vom Volksaufstand

Die dramatischen Ereignisse aus dem Libyen des Jahres 2011 sind längst verblasst im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung. Das Einzige was übrig geblieben ist, sind Erinnerungen an einen mörderischen größenwahnsinnigen Diktator, der sein eigenes Volk abschlachten ließ. Ist das deutsche Volk so vergesslich? Und vor allem, warum glaubte es diese Lügen? Die Bevölkerung ist sich dieser Vergesslichkeit nicht bewusst – und hat die Lügen nicht entlarvt. Dass man die Aggression gegen Libyen als einen Volksaufstand verkaufen konnte, war also der zweifelhafte

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