Mathias Reding (Pexels); https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-strasse-blau-gelb-11421405/; Lizenz: Creative Commons CC0

Denn es sind Finanzspritzen für den militärisch-industriellen Komplex der USA.


Führende US-Politiker nennen dieses Sponsoring euphemistisch „Sicherheitsunterstützung“. Während die Kassen großer Rüstungs- und Technologiekonzerne in den USA klingeln, verbluteten in den letzten 20 Monaten mit dieser „Sicherheitsunterstützung“ Hunderttausende ukrainische Soldaten auf den Schlachtfeldern im Osten und Südosten des Landes.


Die gleichgeschaltete Medienmaschine des Westens achtet sehr darauf, den Informationsraum mit der Mär zu befüllen, es wäre Altruismus, der die milliardenschweren Zahlungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg antreiben würde. Wie üblich bedient man sich zur Stärkung dieser Illusion aus einem Fundus handverlesener Experten, die allesamt auszeichnet, überzeugte Russenhasser zu sein.

„FOCUS-online-Experte“ Thomas Jäger ist solch ein Hofdichter, dessen Fantasien in den Medien beständig nachgefragt werden. Behauptungen werden mit Lügen und Halbwahrheiten gemixt, um das emotional starke und gleichzeitig von inhärenten Widersprüchen strotzende Bild eines starken und gefährlichen, gleichzeitig schwachen und zum Untergang verurteilten Russlands zu pflegen. Die Paranoia des Thomas Jäger macht ihn zum Kriegstreiber und willkommenen (wie ungewollten?) Werber für den Rüstungssektor:

„In der EU haben nur die osteuropäischen Staaten verstanden, wie groß die Gefahr durch Russland ist. Die anderen Regierungen reden zwar so, sind in ihren Handlungen aber von der Selbsttäuschung berauscht, dass es so schlimm ja nicht wird. Deshalb haben sie nicht die nötigen Anstrengungen unternommen, Waffen und Munition in ausreichendem Maß zu produzieren. Dass die Bundeswehr nur für wenige Tage Munition hat, stört in Biedermeier-Deutschland noch immer niemand. Die Bundesregierung kann weiterhin so bräsig vorgehen, wie sie es tut, obwohl jeder wissen kann, dass ihre Unterlassungen zu einer Lage führen können, in der Deutschland seine Souveränität nicht mehr verteidigen kann.“ (1)

Da braucht es uns nicht zu verwundern, dass Jäger den von einem gewissen Herfried Münkler ins Spiel gebrachten und einer nuklearen Abschreckung gegen Russland dienenden atomaren Hebel für Deutschland aufgeschlossen gegenüber steht (2). Leute mögen intellektuell beeindrucken. Doch bei nicht wenigen ist diese, ihre Gabe eingebettet in eine fatale Einspurigkeit. Wie schon an anderer Stelle betont, ist diese Einspurigkeit eben nicht mangelnder Intelligenz geschuldet, sondern einem Charakter, der sich Erkenntnis verweigert. Das führt zur Dummheit. Und was Jäger hier gegenüber einem öffentlich-rechtlichen Sender zum Besten gab, das ist dumm:

„Aus europäischer Sicht geht es momentan nicht um Sicherheitsgarantien für Russland, sondern um Sicherheitsgarantien vor Russland. Russland braucht auch keine Sicherheitsgarantien, aus dem einfachen Grund, weil niemand Russland bedroht. Macron hat einen russischen Begriff aufgegriffen. ‚Sicherheitsgarantien‘ setzt ja voraus, dass Russland bedroht wird.“ (3)

Jäger begreift überhaupt nicht, dass Verhandlungsbereitschaft nur dann einsetzen kann, wenn man sich der Befindlichkeiten der anderen Seite annimmt. Das erspart sich der Experte, der somit im Falle des Ukraine-Konfliktes in Wirklichkeit nichts weiter als ein Propagandist mit professoraler Anstellung ist.

In jedem Falle wären die Sicherheitsinteressen Russlands also zu berücksichtigen, auch wenn sie auf der eigenen Seite so nicht geteilt würden. Doch sind die diesbezüglichen Besorgnisse Moskaus wohl begründet. Haben doch einflussreiche Geostrategen in den USA schon seit Langem deutlich gemacht, was sie von Sicherheitsgarantien für Russland halten: nichts (4). Das Schablonendenken des Thomas Jäger greift dann auch wenig überraschend auf weitere Aspekte über:

„Mit der NATO-Russland-Grundakte von 1997 wurde festgelegt, dass die NATO in Osteuropa keine permanente militärische Infrastruktur unterhalten darf. Die NATO hat sich bis 2014 daran gehalten, bis zur Annexion der Krim und dem Donbass-Krieg. Sicherheitsgarantien hat Russland weder vorher noch hinterher gebraucht.“ (3i)

Natürlich hat sich die NATO bereits vor 2014 nicht daran gehalten (5 bis 9) und selbst die Sicht auf lediglich die NATO ist stark verkürzt (10). Der Mann weiß nichts über die Hintergründe der ukrainischen Farbrevolutionen (11, 12) sowie des ukrainischen Bürgerkrieges im Donbass und er weiß auch nichts über die “Annexion der Krim”. Nichts was er wissen wollte, um sein Weltbild weiterzuentwickeln. Er könnte aber möchte es eben nicht. Er ist dumm.

So baut sich Herr Jäger einen Mist von Geschichte zusammen, welcher der Realität in keiner Weise standhält. Es ist dieses in sein Gehirn gemeißelte Konvolut, das es ihm ermöglicht, von einem „unprovozierten, brutalen russischen Angriffskrieg“ zu schwadronieren. In dieser Realitätsverweigerung können es für ihn natürlich auch nur altruistische Gründe sein, die das Gute gegen den Aggressor aufstehen lassen:

„Als Profiteure des Kriegs [in der Ukraine] gehen [die USA] jedoch nicht hervor, denn die USA müssen sich innen-, außen- und sicherheitspolitisch auf andere Konflikte konzentrieren. Gleichzeitig hätten die Vereinigten Staaten laut Jäger kein Interesse daran, dass Europa unter russischen Einfluss geriete. Statt also jetzt die eigene Rüstungsindustrie aufzubauen, um zu verhindern, dass Russland die Ukraine einnimmt und an der EU-Außengrenze Europa unter Druck setzen kann, hätten sich die USA laut Jäger viel lieber darauf konzentriert, ihre Wirtschaft zu stärken, indem sie etwa Halbleiterfabriken bauen und die strategischen Güter wieder in den USA produziert würden.“ (13)

Wer sind denn „die USA“? Natürlich profitieren die USA als Ganzes nicht von dem Konflikt. Doch ist es für Jäger unmöglich, sich die Frage zu stellen, ob die US-Administration überhaupt eine Politik für ihr Land in dessen Gesamtheit verfolgt. Oder ob sie statt dessen nicht eher private Interessen einflussreicher Machtgruppen aus der Wirtschaft und dem Finanzsektor vertritt. Dabei wird auch der Rüstungssektor seit jeher ausgiebig berücksichtigt.

Mit dem Eintritt Russlands in den Ukraine-Krieg löste der militärisch-industrielle Komplex in den USA (und anderswo) den Profiteur der PLandemie, den Pharmasektor, als den am meisten Begünstigten ab. Raytheon, BAE Systems, General Dynamics, Boeing, General Electric, Lockheed Martin, Northrop Grumman, Bechtel, Sikorski und wie sie alle noch heißen, können sich seit dem über zusätzliche, fette Aufträge freuen (14 bis 16). Das mag gut für deren Geschäft sein (17). Gut für die Ukraine ist es nicht.

Was folgt daraus?

Von den 110 Milliarden US-Dollar, welche Washington vorgeblich in die Verteidigung der Ukraine gegen den „brutalen russischen Angriffskrieg“ gepumpt hat, sind fast 100 Milliarden in den USA geblieben.

Die ungewollte Offenheit des US-Außenministers Antony Blinken ist entlarvend. Erst recht in dem er diese Offenheit mit dem marktkonformen Narrativ von Arbeit und Wachstum schmückt:

„Wenn man sich die Investitionen ansieht, die wir in die Verteidigung der Ukraine getätigt haben (…), dann wurden 90 Prozent der von uns geleisteten Sicherheitsunterstützung tatsächlich hier in den Vereinigten Staaten ausgegeben — bei unseren Herstellern. Das hat mehr amerikanische Arbeitsplätze und mehr Wachstum in unserer eigenen Wirtschaft geschaffen.“ (18)

Das ist ein traditionelles Vorgehen der Führer der Vereinigten Staaten von Amerika. Auf diese Weise profitierte deren Wirtschaft und mit dieser die mit einem gewissen Wohlstand abgefundenen Beschäftigten von den Kriegen auf dem alten Kontinent, wie auch von denen in Korea, Vietnam und anderswo.

Da bleiben kaum Fragen.

Bleiben Sie bitte schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 3. Januar 2024.

(1) 12.12.2023; Focus; Putins Erfolg und Scholz’ Ignoranz ergeben eine toxische Mischung für uns; https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/politik-transparent-die-expertise-von-thomas-jaeger-putins-erfolg-trumps-einfluss-und-scholz-ignoranz-eine-toxische-mischung_id_259491455.html

(2) 04.12.2023; Focus; Thomas Jäger; Braucht die EU ihren eigenen Atomkoffer?; https://www.focus.de/politik/meinung/politik-transparent-die-expertise-von-thomas-jaeger-politik-transparent-die-expertise-von-thomas-jaeger_id_258344483.html

(3, 3i) 08.12.2023; ntv; Thomas Jäger im Interview; „Russland braucht keine Sicherheitsgarantien“; https://www.n-tv.de/politik/Russland-braucht-keine-Sicherheitsgarantien-article23770955.html

(4) 20.03.2015; Free 21; Wolfgang Effenberger; US-Think-Tank benennt offen imperiale Ziele; https://free21.org/klartext-aus-amerika-us-think-tank-benennt-offen-imperiale-ziele-2/; George Friedman in seiner Rede am 4. Februar 2015 vor dem „Chicago Council on Global Affairs“

(5) United Nations; Archives and Records Management Section; Folder S-1818-0082-0002 — Redeployment — battalion; https://search.archives.un.org/redeployment-battalions-2

(6) 26.02.2022; Junge Welt; Jörg Kronauer; Projekt Einkreisung; https://www.jungewelt.de/artikel/421558.geopolitik-projekt-einkreisung.html

(7) 24.04.2014; Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Alexander Neu, Christine Buchholz, Sevim Dagdelen und weiterer; Deutscher Bundestag — 18. Wahlperiode; https://dserver.bundestag.de/btd/18/012/1801221.pdf; S. 5

(8) 08.01.2018; Luftpost; Die NATO-Osterweiterung: Was Gorbatschow zugesagt wurde; Swetlana Sawranskaja, Tom Blanton; https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP00418_080118.pdf; aus: https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2017-12-12/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early#.WjAX9r_XxYI.twitter

(9) 05.06.2010; Ukraine-Nachrichten; Ein sehr besonderer Partner der NATO; https://ukraine-nachrichten.de/sehr-besonderer-partner-nato_2497

(10) The Great Chessboard (Die einzige Weltmacht); Zbigniew Brzezinski; 1997; Basic Books, New York; Deutsche Ausgabe: Fischer Taschenbuch-Verlag (dtv) unter Lizenz Beltz Quadriga Verlag, Weinheim u. Berlin; ISBN 3-596-14358-6; http://fischer-tb.de

(11) 26.11.2014; The Guardian; Ian Traynor; US campaign behind the turmoil in Kiev; https://www.theguardian.com/world/2004/nov/26/ukraine.usa

(12) 22.11.2020; Atlantic Council; Peter Dickinson; How Ukraine’s Orange Revolution shaped twenty-first century geopolitics; https://www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/how-ukraines-orange-revolution-shaped-twenty-first-century-geopolitics/; zur Denkfabrik Atlantic Council: Stephen J. Hadley ist seit dem Jahr 2009 einer der Direktoren beim Rüstungskonzern Raytheon. Doch ist er viel mehr, er ist eine Schlüsselfigur innerhalb eines weitgespannten Netzwerkes, in dem er vielfältige Interessen vertritt und verbindet. Er ist einer der Direktoren und Teilnehmer des Lenkungsausschusses im Atlantic Council, einer einflussreichen Denkfabrik mit Sitz in Washington D.C., die sich seit ihrer Gründung der Förderung des Freihandels und Vernetzung mit Politikern verschrieben hat; siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Atlantic_Council#Leadership; abgerufen: 01.03.2022

(13) 11.02.2023; Anne Feininger, Dominic Possoch, Adrian Dittrich; Ukraine-Krieg: Profitieren am Ende die USA?; BR24; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ukraine-krieg-profitieren-am-ende-die-usa-possoch-klaert,TVSN5cO

(14) 30.11.2022; U.S. Department of Defense; Contracts For Nov. 30, 2022; https://www.defense.gov/News/Contracts/Contract/Article/3232469/

(15) 08.12.2023; U.S. Department of Defense; Contracts For Dec. 8, 2023; https://www.defense.gov/News/Contracts/Contract/Article/3612272/

(16) 12.12.2023; U.S. Department of Defense; Contracts For Dec. 12, 2023; https://www.defense.gov/News/Contracts/Contract/Article/3615063/

(17) 16.12.2022; Vox; Jonathan Guyer; This DC party invite shows all the money to be made off the Ukraine war; https://www.vox.com/world/2022/12/16/23507640/dc-party-invite-military-contractors-money-ukraine-russia-war-us

(18) 08.12.2023, 06:22 Uhr; ntv; Blinken: Ukraine-Hilfen schaffen Wachstum in USA; https://www.n-tv.de/politik/19-29-Estland-erhoeht-Militaeretat-massiv–article24589313.html

(Titelbild) Ukraine, Flagge, Wall Street; Autor: Mathias Reding (Pexels); https://www.pexels.com/de-de/foto/menschen-strasse-blau-gelb-11421405/; Lizenz: Creative Commons CC0

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Von Ped

7 Gedanken zu „Ukraine-Hilfen, die keine sind“
  1. Wer aus der Geschichte nicht gewillt ist, zu lernen, wird immer wieder den gleichen Fehler begehen. Die Ukraine hatte am 1. Tag den Krieg schon verloren. Was ist aus der Ukraine, dank des Westens, geworden? Ein faschistischer Staat, in dem die Opposition als Staatsfeind verfolgt wurde und wird bzw. ins Gefängnis wandern musste. Ein faschistischer Staat, der die Religionsfreiheit missachtet. Ein faschistischer Staat, der eine Apartheid installiert hat, vor allen gegen Russen, aber nicht zu vergessen auch gegen die anderen ethnischen Minderheiten. Ein faschistischer Staat, der die Gräueltaten der ukrainischen SS-Einheiten im 2. WK feiert und ihnen Denkmäler setzt. Ein faschistischer Staat, der sich einbildet, dass er der Nabel der Welt ist und er damit alle Organisationen und Vereinigungen, sei es im Sport oder Kultur, ganz zu schweigen von der Politik, weltweit seiner Politik glaubt unterwerfen zu können. Ein faschistischer Staat, dem wir Geld hinterher werfen, was fleißige Bürger erarbeitet haben und was in der Ukraine in ein Fass ohne Boden fällt bzw. in die Taschen dieser Politikdarsteller dort. Ein faschistischer Staat, mit dem sich die deutsche Politik verbündet hat, angeblich um unsere sogenannte Demokratie und Freiheit zu retten. Ist es nicht traurig, dass unsere Demokratie und unsere Freiheit (wenn wir sie denn noch zu 100% hätten) von Faschisten gerettet werden soll? Von Figuren, die seit 2014 mordend durch den Donbass gezogen sind, Russen, Juden, Ungarn und Polen dort getötet haben? Das scheinen also unsere heutigen Werte zu sein, mit denen Deutschland aufwartet. Deutschland hilft mit seinem Geld, dass ungefähr 2 Generationen von Ukrainern im Krieg ausgerottet werden. Und was geschieht nach dem Krieg? Mit wem soll dieses Land wieder aufgebaut werden? Wo sind die Menschen? Sollte man hier die Verse des Chansons von Hildegard Knef einflechten „Sag mir wo die Blumen sind“? Eines hat die Ukraine geschafft. Sie ist ein „404 – Staat“ geworden und Deutschland hat das mit dem Geld seiner Bürger mit zu verantworten. Das macht mit wütend und ich trauere gleichzeitig mit über jeden russischen und ukrainischen Menschen, der in diesem Krieg vom Westen geopfert worden ist.

    1. Ich war auch felsenfest davon überzeugt, dass Hildegard Knef es gesungen hat. Ich habe das noch mal auf YT abgecheckt, da habe ich es nicht mit Hildegard Knef gefunden. Also habe ich mich doch nicht getäuscht.

      Ihnen ein gesundes neues Jahr, dass wünsche Ihnen von ganzem Herzen Petra Wilhelmi

  2. Jaja, wo der Jäger ist, da ist der Münkler nicht weit.

    Elias Davidsson (†) (Aldeilis.net) nahm im Februar 2017 beide Herren in eine Liste von Akademikern auf, die “sich in ihren Schriften auf die offizielle Legende des 11. September 2001 ohne Vorbehalt und Quellenhinweise verlassen [haben]. Damit verletzten sie ihre wissenschaftliche Verantwortung.”

    Der Beitrag war überschrieben mit “Soziopathologie in der akademischen Welt Deutschlands”. Wie sich nicht erst bei der Corona-Plandemie gezeigt hat und sich bei nächstbester Gelegenheit wieder herausstellen wird, sind weite Teile des Hochschulsektors zu einem Intellektuellenpuff degeneriert. Die Machthaber können sich ob dieser hochkarätigen Handlanger die Hände reiben.

  3. Intellektuellenpuff? Wenn es nur das wäre. Für mich sind in diesem globalen Bordell weitestgehend nur Eisberg-Leugner (ähämm – und Leugnerinnen selbstredend) aktiv. Selbst für das eine, das sichtbare Fünftel vom jeweiligen „Eisberg“ (und es gibt viele davon, nicht nur 9/11) vermeinen die Insassen aus diesem Nobel-Etablissement noch Tantiemen abziehen zu können. Und die „Eisberge“ existieren nur oberhalb der Wasseroberfläche, über der sie dümpeln. Was darunter passiert, jemals geschah oder was sonst noch „von Interesse“ sein könnte, hat und darf sie wohl auch nicht jemals interessieren. Ich übertreibe? Mitnichten! Da hilft auch kein Optimismus, I’m so sorry.
    Nur mal angenommen, all die Geschehnisse der letzten hundert Jahre stammten ursächlich aus einer einzigen Strickwaren-Manufaktur – womöglich einer angelsächsischen – dann ergäbe das im wohlmeinenden Faktencheck Sinn. Mutmaße mal, kein Auge würde trocken bleibe, keine der ewig offenbleibenden Fragen müßten noch weiterhin unbeantwortet bleiben.
    Nix mehr zum Händereiben – alle Verhaltensweisen „dieser hochkarätigen Handlanger“
    wären nachzuvollziehen. Diese Herrschaften müssen „nämlich“ einen Grund haben, warum sie so verfahren. Wie sie seit hundert wenn nicht hunderten von Jahren verfahren. Wollte vielleicht E.A. Poe mit seiner Story „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ uns – die Nachkommen – vor seinen Landsleuten.warnen? Gewiß, die unzähligen Hinweise darauf, dass da „Ungeheuerliches“ abgegangen sein könnte und auch noch weiterhin abgehen wird bis zum bitteren Ende, liegen schließlich offen zu Tage. Man muß nur hingucken wollen. Aber genau das ist „verbottten“!
    Derzeit läuft ja gerade etwas ab, was ohne eine solche „Veranlassung“ gar nicht denkbar wäre. Riese Goliath im Schwitzkasten von Klein-David. Was hat Letzterer in der Hand außer der Steinschleuder, mit der Abertausende gemeuchelt werden können? Und auch die andere Geschichte ist schließlich – frei nach Michael Ende – eine unendliche Geschichte. Einfach nicht klein beigeben wollen, bis nicht die feuchten Träume wahr werden konnten. Und um das zu erreichen, muß auch noch die größte Schweinerei bemüht werden. Nein, ich bin Leugner von Holocaust etc., warum auch. Aber warum sollte das in Präparatas Meisterwerk penibel Beschriebene keine Fortsetzung erfahren haben, eine die die Geschichte der letzten 75 Jahre erst möglich gemacht hat.

    1. Wo ist nur das Wörtchen „kein“ vor Leugner abgeblieben. Ohne „kein“ dort ergibt das hinterher verlautbarte keinen Sinn.
      .
      .
      .
      Vielleicht die Lyrik ein wenig versachlichen? 🙂
      Herzlich, Ped

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