Bill Gates und das Imperial College of London (4)

Pseudowissenschaft zur Manipulation ganzer Bevölkerungen — ein Fallbeispiel.


Nach dem durchaus anstrengenden Studium von drei Beiträgen, die sich ausführlich mit einer Studie des Imperial College of London befassten, könnte der Leser auf den durchaus nachvollziehbaren Gedanken kommen, dass es sich bei dieser Studie um eine grottenschlechte Arbeit handelt. Doch unterschätzen wir nicht die Autoren wie auch die Auftraggeber der Arbeit. Um das zu erkennen, müssen wir von der detailverliebten Untersuchung technischer und statistischer Aspekte abgehen und die Perspektive wechseln. Menschen müssen emotional erreicht werden, um sie beeinflussen zu können. Genau das hat die Studie — im Zusammenspiel mit Politik und Medien — sehr wohl erreicht; Sebastian Domschke erklärt uns wie das funktionieren konnte.


Für das Verständnis des Abschlussteils ist das Studium der bisherigen drei Artikel der Reihe sicher hilfreich:

Lang und breit habe ich mich bis hierhin über die Modellrechnung des Imperial College ausgelassen, die im wesentlichen behauptet, bis Mai 2020 wäre ohne Maßnahmen der sogenannten nichtpharmazeutischen Intervention eine Pandemie von Sars-Cov-2-Viren völlig außer Kontrolle geraten und hätte im Prinzip die komplette Bevölkerung befallen — vor allem in Massen krank machend und tötend. Und ich bin an dieser Stelle nicht mehr so ganz sicher, ob das ein guter Ansatz ist. Denn wie im bereits erwähnten Papier des Bundesministerium des Innern (BMI) mit dem Titel “Wie wir Corona unter Kontrolle bekommen” (1) folgt auch die hier untersuchte Studie einem Panikskript.

Es werden zuerst völlig abstruse Zahlen verwendet — im Papier des BMI war es insbesondere das Worst-Case-Szenario, das nicht ohne Grund als allererstes Modell geführt wird. Aber es ist nicht die Abstrusität der Zahlen, die den eigentlichen Gehalt dieser Dokumente ausmacht. Der eigentliche Gehalt ist emotional, und die Technik kommt aus dem Bereich der Propaganda, und wir können sie im Bereich der Kriegspropaganda besonders gut beobachten. Daniele Ganser erklärt es am Kriegseinsatz der USA in Syrien so:

“Und er [der Amerikaner] ist traumatisiert von 9/11, wir sind alle kollektiv traumatisiert. [..] Mit dem Terrorargument kann man immer wieder anhängen. Und wann hält Obama seine Rede? Am 11. September 2014, 13 Jahre nach den Anschlägen.” (2)

Das heißt die eigentliche Traumatisierung erfolgte am 11. September 2001, und sie wurde unter anderem am 11. September 2014 reinszeniert. Es geht darum, einen Schockzustand herbeizuführen, und unter Schock kann man jede Information unterbringen. Wir sind dann einfach empfänglich.

In diesem, unserem Fall läuft der Hase etwas anders, weil wir noch kein grundlegendes kollektives Trauma aus Seuchen haben — die meisten von uns haben 1919 nicht gelebt. Allerdings sind wir durchaus schon vorbereitet. Wir haben von SARS gehört, manche von MERS, wir hatten EHEC und die Vogelgrippe (und ja wir kennen auch die gefürchtete “Spanische Grippe” aus den Gruselerzählungen der Medien), und wem ist denn im Gedächtnis geblieben, was bei der Schweinegrippe passiert ist? Klaus Kleber jedenfalls nicht.

Nebenbei: Kennt jemand das Brettspiel ‘Pandemie’? Das ist Propaganda im 21. Jahrhundert. Aus dem Ende des 20. Jahrhunderts kennen wir Dystopien wie “Twelve Monkeys” oder manchen Zombie-Spladder, wie “Resident Evil” in denen wie nebenbei die Vorstellung eines sich global ausbreitenden Virus in unserer Vorstellungswelt als abrufbare Denkfigur, als Narrativ, bereits verankert wird. Die grundlegenden psychologischen Vorgänge gehen aber viel tiefer, und können hier nicht einmal ansatzweise beleuchtet werden (3).

In unserem Fall werden durch die Zahlenspielereien mit augenscheinlich wissenschaftlichem Gehalt genau diese Denkfiguren wachgerufen. Das ist aber nur die Vorbereitung. Man knüpft an, und durch diese Anknüpfung treten Zweifel in den Hintergrund, die man unweigerlich hätte, wenn man mit einer völlig unbekannten Erzählung konfrontiert würde. Und dann — auf diese Weise eingestimmt und ‘aufgeschlossen’ — wird das Trauma gesetzt.

Im Falle des BMI wird an diese Stelle die Schlussfolgerung gesetzt, man müsse Schockwirkung erzielen. “Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche [nicht die deutsche Gesellschaft, gleich global; Anmerkung des Autors] Gesellschaft verdeutlicht werden.

Und jetzt wirkt dort eine interessante Technik. Die Zielgruppe der Erörterung scheinen die anderen, die Uninformierten zu sein. Tatsächlich ist jedoch der sorgfältig vorbereitete und also ‘aufgeschlossene’ Leser selbst der erste Empfänger der Panik erzeugenden Angst-Narrative vom Tod durch Ersticken, vom Tod der Eltern hervorgerufen von infizierten Kindern und von möglichen Folgeschäden. Folgeschäden, wie sie bei der Schweinegrippe übrigens durch die ‘Schutzimpfung’ massenhaft aufgetreten sind, nicht jedoch durch die Erkrankung. Die Autoren des BMI-Dokuments erachten ihren Erzählfluss dabei als so stark, dass sie sich tatsächlich in der Lage sehen, “2020 = 1919 + 1929” als mathematische Formel zu verkaufen.

In unserer Studie kommt nach all den Zahlen und der ganzen pseudowissenschaftlichen Vorbereitung ein anderer Schocker:

3, 2 Millionen Tote!

Fiktiv versteht sich.

Man führt ein sogenanntes kontrafaktisches Modell ein. Dieses Modell errechnet für besagte elf Länder 3,2 Millionen Tote innerhalb kürzester Zeit, nämlich bis Mai 2020. Die Autoren haben bis hierhin viel Zeit verwendet, um “ihr Modell” zu bestätigen und die Überlegenheit zu einem Gaußschen Modell aufzuzeigen und ähnliches. Allein es gibt keine Basis für so ein Szenario. Denn was hat man hier zutage gefördert?

Im Kern laufen 3.2 Millionen Tote bei 375 Millionen Einwohnern und einer Fallsterblichkeit von absichtsvoll hoch geschätzten 1,16% auf die Zahl jener Menschen hinaus, die bei bestehender Herdenimmunität (a1), grob überschlagen 75% der Gesamtpopulation, die Studie setzt übrigens bei R =3,8 für Herdenimmunität 70% an, benutzt, das aber nicht in ihren Berechnungen) insgesamt verstorben wären:

375.000.000 * ( 75 / 100 ) * ( 1,16 / 100 ) = 3.260.000

Die Studie selbst verwendet diesen eigentlich zu hohen Wert von 1,16% Fallsterblichkeitsrate, mit dem Argument, in einigen Ländern wäre (bestimmt!) die Versorgung zusammen gebrochen, hätte es keine Maßnahmen gegeben. Was — dem bereits ‘aufgeschlossenem’ — Leser leicht zu vermitteln ist, denn in Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich ist ja zum Teil tatsächlich, und laut Medienberichten sowieso komplett, die medizinische Versorgung zusammen gebrochen (a2).

Und die Annahme, dass das realistisch ist, verstecken sie irgendwo in ihrem zuvor behandelten Modell — so dass man sie nicht mehr sehen kann. Das Problem: Die Annahme ist einfach nicht realistisch. Wenn wir die Warnungen der WHO betrachten — Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS -, dann kommen wir nirgends auf Infektionsraten (Herdenimmunität) von 70-80% der Bevölkerung. Und zwar noch nicht einmal annähernd. Im Gegenteil: All die genannten ‘Pandemien’ sind eher mild verlaufen. Wenn wir Noroviren, EHEC (4) oder Ebola (da gab es vor ein paar Jahren einen Ausbruch in Afrika, die Medien berichteten hysterisch) betrachten — nirgends erreichten wir Werte von 70 — 80%, obwohl wir keinen Lockdown hatten, und obwohl Durchfallerkrankungen wirklich(!) ansteckend sind.

Noch nicht überzeugt?

Okay, dann nehmen wir den Schwarzen Tod. Das ist eine wirklich gefährliche Erkrankung. Sterblichkeitsrate der Beulenpest 50 bis 60% (5). Symptomfrei und “an Pest erkrankt” verträgt sich überhaupt nicht, die Krankheit ist hochinfektiös. Entwickelt sich eine Lungenpest oder Pestsepsis, dann ist der Tod so ziemlich beschlossene Sache. Die Sterblichkeitsraten dazu sind dann 90% und aufwärts. “Historiker gehen allgemein davon aus, dass etwa 20 bis 25 Millionen Menschen, rund ein Drittel der damaligen Bevölkerung Europas, durch den „Schwarzen Tod“ umkamen.” (6)

Wenn wir jetzt insgesamt aus Beulenpest, Lungenpest und Pestsepsis eine Sterblichkeitsrate von 67% annehmen (wir wollen im Kopf rechnen), dann wären wohl insgesamt etwa 50% aller Menschen in Europa mit Pest infiziert gewesen, und 2/3 dieser 50%, nämlich ~33% der Gesamtbevölkerung wären ihr zum Opfer gefallen. Also 50% statt 70 bis 80% bei einer der tödlichsten und ansteckendsten Krankheiten die uns in unserer Geschichte jemals begegnet ist, unter den hygienischen Bedingungen von 1348. Davon sind wir heute einfach weit weit entfernt.

Mit anderen Worten: Abseits von wohlfeilen, mathematisch/statistischen Ferkeleien, diversen Zombispladdern (und vielleicht, aber nur vielleicht Biowaffen — ein anderes bereits festgelegtes Angst-Narrativ) kommen Infektionsraten von 70 bis 80% der Gesamtpopulation einfach nicht vor (es gibt gaaaaanz wenige Ausnahmen unter gaaaaanz speziellen Bedingungen; zum Beispiel Biowaffen aus dem 16. Jahrhundert — Stichwort Pocken und Indianer). Und das lässt sich auch nicht von irgendwelchen Modellannahmen oder R0-Werten wegdiskutieren. Eher andersherum: Wenn R0-Werte von 4 und aufwärts ‘gemessen’ werden, und die Modellierung auf Grundlage des sogenannten SIR-Modells gerechtfertigt ist, darf man zuversichtlich davon ausgehen, dass da bei der Datenerhebung irgendwo gepfuscht wurde — oder das dieses R0 ein eher theoretisch zu verstehender Modellwert ist.

Beispiel Masern: Für Masern wird laut Wikipedia ein R0 von ~15 geschätzt. Wenn man diesen Wert messen würde, dann gäbe es kaum eine Möglichkeit eine Masernepidemie überhaupt zu stoppen. Aber messen können wir allenfalls Rt, und selbst dass ist schwierig. Rt wird aber wesentlich von vorhandenen Resistenzen oder Immunitäten beeinflusst. Und bei Impfraten von 95% ist dann schon wieder unverständlich, wie es überhaupt zu Ausbrüchen kommen kann, die mehr als ein halbes dutzend Menschen betreffen, weil das Rt ~ 15 * ( 1 — 95/100) und damit kleiner als 1 sein sollte. Und die Antwort liegt in der nüchternen Feststellung, dass eine Impfung keinen Schutz vor Masern garantiert. Die meisten Masernfälle in Deutschland treten bei geimpften Personen auf — was unabhängig von all den anderen Argumenten für und wider Impfen, für sich allein nicht bedeutet, dass eine Impfung nicht schützt. (a3)

Der Punkt ist, dass wir dieses R0 nicht messen können. Wir müssen es schätzen, oder aus irgendwelchen mathematischen Modellen und deren Annahmen ausrechnen. Was mit gewissen Unsicherheiten und Möglichkeiten für Einflussnahme verbunden ist. Es ist auch nicht möglich, beispielsweise zu sagen: im 19. Jahrhundert haben wir bei Masern ein R0 von 15 gemessen. Das ist eben unser Wert.

Reproduktionszahlen sind nicht krankheitsspezifisch. Eine Reproduktionszahl ist keine spezifische Konstante die ich diesem oder jenem Virus so oder so zuordnen kann. Ich könnte sonst in unserer Studie bemängeln, dass das Imperial College für verschiedene Länder verschiedene Basis-Reproduktionszahlen angenommen hat. Aber so sehr ich deren Berechnung im Detail kritisiere, generell ist das korrekt. R0 hängt wesentlich von unserer Lebensweise ab. Ein kranker Partyhengst steckt selbstverständlich mehr Menschen an, als ein kranker Eigenbrötler. Jetzt könnte — nur so für das Verständnis — die Bevölkerung in Österreich vielleicht aus mehr oder weniger Partyhengsten bestehen als die von Frankreich. Es macht auch einen Unterschied, ob eine Krankheit in Berlin Mitte ausbricht, oder in Bergen in Norwegen.

Es wird des weiteren sehr schnell klar, warum es wichtig ist, wie lange diese seltsame Generationszeit dauert, die das RKI mit 4 Tagen, das ECDC aber mit 6,5 Tagen annimmt. Bei 4 Tagen und der selben Dynamik in der Anfangssituation hat man ja in Deutschland nicht 4,2 sondern vielleicht 3 als Wert für R0, was die Herdenimmunität schon bei 67% statt erst bei 76% ermöglicht.

Wir denken ebenfalls an den wichtigen Einfluss der Testdynamik. Deren Auswirkungen sind wieder ein kleines Kapitel für sich, weshalb ich wiederrum auf die Artikel von Paul Schreyer und von Christof Kuhbandner, seines Zeichens Psychologieprofessor an der Uni Regensburg, zur Reproduktionszahl und der Statistik dazu verweisen möchte (7,8).

Und als letztes erinnern wir uns, dass in der Studie mit 1,16% ein extrem hoher Wert für die Sterblichkeitsrate gewählt wurde, ein Wert der mit den ebenfalls schon vorsichtigen, sprich bewusst hoch angesetzten Ergebnissen anderer Studien, die genau auf diese Werte abzielten, nicht zusammenpasst (und der nebenbei darauf fußt, dass die Gesundheitsversorgung in weiten Teilen Europas zusammenbricht).

Zusammenfassung

  1. Die Datenbasis der Studie ist mehr als nur fragwürdig. Nationale Unterschiede in der Erhebung wurden nicht beachtet und Unstimmigkeiten in den Rohdaten durch zusätzliche Modellannahmen über den Verlauf und der Anwendung unverständlicher statistischer Verfahren schlicht weggerechnet. Zumal ja die Analyse der Daten erst Klarheit über den Verlauf bringen sollte, was schlechterdings unmöglich ist, wenn solche Annahmen vorweggenommen werden.
  2. Die Studie benutzt Modellannahmen die einerseits völlig unrealistisch sind, und andererseits offenkundig darauf abzielen, den Einfluss der harten Maßnahmen, sprich des Lockdowns, möglichst dramatisch zu modellieren. Denn je dramatischer die Auswirkung solcher Maßnahmen waren, desto ‘dramatischer’ muss, bei gleicher Datenlage, gleichfalls die Situation vor der Ausrufung dieser Maßnahmen gewesen sein. In den Rohdaten ist davon aber nichts zu sehen. Im Gegenteil. Die Infektionen gehen zu früh zurück, um den Lockdown als Maßnahme dafür in Frage kommen zu lassen.
  3. Sodann konstruieren die Autoren ein sogenanntes ‘kontrafaktisches’ Szenario, das aber angeblich hätte ‘faktisch’ stattfinden können, wenn man nicht interveniert hätte, ebenfalls ohne Belege und ohne eine Spur von Scham ob der maßlosen Übertreibungen.

Das ganze mutet an, wie die lange Version des BMI-Dokuments mit dem Titel “Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen” in dem erst ein Worstcase Szenario entworfen wurde — wie hier, und dann konkrete Maßnahmen zur Verbreitung von Panik in der Bevölkerung eruiert wurden. Kein Scherz! (1i)

Zum Abschluss dieser viel zu langen Auseinandersetzung mit Details einer sogenannten wissenschaftlichen Studie, möchte ich auf ein paar wesentliche Punkte zu sprechen kommen. Die Argumente hier legen für manche vielleicht nahe, dass die Studie schlecht gemacht ist. Man könnte argumentieren, selbst wenn wir sie als Gefälligkeitsgutachten mit einer eindeutigen politischen Agenda betrachten sei sie wissenschaftlich schlecht gemacht. Und vielleicht ist das auch so. Aber mir ist es ein wichtiges Anliegen eindringlich vor dieser Interpretation zu warnen.

Ein Kabarettist, den ich eigentlich sehr schätze hat es in seinem Programm “Gegendarstellung” so formuliert:

“Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
Wer immer wieder das selbe sagt, hat recht.
… “

Wir sollten diesen Aspekt sehr ernst nehmen, denn wir beobachten ihn ständig. Dass immer wieder gesagt wird, in allen Medien, dieser Virus sei gefährlich, völlig ungeachtet der Datenlage, dass ist ja genau das Problem. Aber auch hier innerhalb dieser Studie wirkt der selbe Mechanismus. Wir haben elf mal das selbe Bild. Nämlich dieses (b1):

Und wenn wir in elf Ländern jedes mal wieder das selbe Bild haben, dann muss es ja stimmen. Oder? Wie würde stattdessen diese Bilder auf uns wirken (b2)?

Vier Länder, vier Einzelfälle, mit durchaus unterschiedlichen Verläufen und sichtbaren Details. Da könnte man direkt anfangen zu untersuchen, was Italien eigentlich von Frankreich unterscheidet. Man könnte sogar anfangen die Auswirkungen nationaler Besonderheiten — wie Luftverschmutzung in den einzelnen Diagrammen wiederfinden zu wollen. Aber wir hätten eben nicht mehr elf mal das selbe Bild.

Ist das nicht vielleicht der Grund, warum man die letzten vier verworfen und statt dessen ein einziges immer gleiches genutzt hat? Man will ja auch gar nicht geprüft werden. Es reicht, wenn die Massenmedien die Studie zitieren (9 bis 15).

Auch die Wortwahl ist bezeichnend. 3,1 Millionen Tote verhindert durch Lockdown, bis zum 4. Mai. Technisch sauber zitiert, impliziert diese Wortwahl geschickt und bewusst irreführend, dass da noch viel mehr kommen könnten. Aber die Daten der Studie machen klar, dass da im wesentlichen Schluss ist. Endgültig. Wenn man sie denn liest. Auch dies ist schlicht kriminell. Einmal (also pro Medium) zitiert, hat die Schlagzeile jedoch ihren Zweck schon erfüllt. Darum nur nichts einarbeiten, was zur kritischen Analyse einlädt. Schön den Blick auf die Schlange richten.

Elf gleiche Bilder tun da ihren Job. Elf mal das selbe? Wird schon stimmen. Ungeachtet elf völlig unterschiedlicher nationaler Datenerhebung, nationaler Gesundheitssysteme, nationaler Befindlichkeiten, nationaler Umstände in Familie, Wirtschaft oder Demografie. Dieses eine Element der Propaganda — die Wiederholung — ist für mich hier offensichtlich. Welche anderen Elemente mögen noch enthalten sein, obgleich ich sie nicht sehen kann? Elemente die uns nicht auffallen? Wer weiß.

100 Jahre Psychologie und Sozialpsychologie verbunden mit praktischen Erfahrungen sind eine beängstigende Ressource, die nicht mir, nicht Ped, nicht dem Leser zu Gebote steht. Aber wenn das ‘Imperial’ College seinem Namen gerecht wird, dann ist es sicherlich ein Teil davon. Und darum sollten wir sehr vorsichtig umgehen, mit dem Schluß, diese Studie sei schlecht gemacht. Und ob vorsätzlich oder ahnungslos, auch Bill Gates gerät in den Sog dieser Methode. Denn woran hat Bill Gates festgemacht, dass Dr. Wakefield seine Studie aus gefälschten Daten gemacht hat? Nun weil “all die anderen Studien, die gemacht wurden, keine wie auch immer geartete Verbindung gefunden haben“. Und zwar wieder und wieder und wieder (16)!

Wenn all diese Studien aber methodisch so erhellend sein sollten, wie die Vorliegende, was lernen wir dann daraus?

Inzwischen ist es Herbst geworden. Damit steht die Grippewelle vor der Tür und die Zahlen steigen wieder. Und damit kommen wir zu einem letzten großen Problem in der Studie. Menschen die sich kritisch mit den Zahlen beschäftigen, konnte auffallen, dass viele Vorhersagen vom Jahresanfang 2020 nicht eingetroffen sind. Einer von ihnen ist Professor Rieck. Und er fragt, warum das SIR-Modell möglicherweise so schlechte Vorraussagen gemacht haben könnte (17).

Die Frage an sich scheint harmlos, aber sie führt uns noch einmal an die Grundlagen auch dieser Studie. Denn auch diese Studie verwendet ohne Wenn und Aber das SIR-Modell. Warum eigentlich sollte man dieses Modell benutzen?

Das SIR-Modell geht davon aus, dass es einen Krankheitserreger gibt. Der muss übrigens irgendwo hergekommen sein, aber darüber macht sich das SIR-Modell keine Gedanken. Der frisst sich durch die Bevölkerung, bis so viele Menschen immun sind, dass die Ausbreitung zum Stillstand kommt. Dann ist Schluss. Es mag eine Reihe von Erkrankungen geben, bei denen dieses Modell Sinn macht.

Für praktisch alle relevanten Arten von Respiratorischen Erkrankungen macht das offenkundig erst mal keinen Sinn. Denn die entstehen nicht wenn ein neuer Erreger da ist, und sich durch die Bevölkerung frisst. Die Erkrankungen der Atemwege entstehen im Herbst, halten sich auf hohem Niveau stabil bis zum neuen Jahr, um dann in den ersten acht Wochen des Jahres stark zuzulegen. Im Frühling flauen sie wieder ab. Und das geschieht mit leichten zeitlichen Variationen jedes Jahr.

Die Ausnahme bilden die Rhinoviren. Die verschwinden im Winter und sind im Sommer aktiv. Dann bekommt man eine Sommergrippe. Jedes Jahr, übrigens dieses Jahr in besonderer Schwere. Und egal, wie sich das Krankheitsgeschehen im Einzelnen entwickelt — im Endeffekt werden wir nicht immun, sondern die Grippesaison endet, übrigens für jede Virusart nach einem eigenen Zeitplan. Um im nächsten Jahr neu zu beginnen.

Das galt bis dato uneingeschränkt auch für Coronaviren, die ebenfalls die Atemwege befallen. Damit macht ein SIR-Modell von vornherein eigentlich keinen Sinn, und man muss seine Anwendung zuerst einmal inhaltlich begründen! Warum also kann trotzdem das SIR-Modell angewendet werden?

Was auch immer die Antwort sein mag, es wird trotzdem angewendet. Das heißt also aus irgend einem Grund — plausibel oder nicht (ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass es plausible Begründungen geben kann, sie müssten eben gegeben werden) — gehen wir jetzt davon aus, dass die Annahmen des SIR-Modells gelten. Das wäre möglich. Aber dann muss man das auch zu Ende denken, und es gilt ohne wenn und aber erstens: die Epidemie hält solange an, bis genug Menschen immun sind, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Und zweitens: eine zweite Welle kann es nicht geben!

Ganz sicher ist es völlig schizophren, zu behaupten, diese oder jene Maßnahmen würden zu einer Eindämmung führen und gleichzeitig davon auszugehen, dass die Ausbreitung dann gemäß dem jahreszeitlichem Verlauf wieder zunimmt. Ein jahreszeitlicher Verlauf des Infektionsgeschehens einer Viruserkrankung ist nicht einfach ein Indiz, sondern ein unumstößlicher Beweis für die Ungültigkeit des SIR-Modells bezüglich ihrer Ausbreitung.

Das wusste Bhakdi übrigens schon im April. Aber die Tagesschau weiß es besser, und die kommt jeden Tag. Abschließend halten wir darum fest: Wer immer wieder das Selbe sagt, hat Recht!


Vielen Dank, Sebastian für diese sorgfältige, analytische Fleißarbeit einer hochinteressanten Analyse!

Nachtrag von Peds Ansichten

Vielleicht ist den Lesern jetzt nicht so klar geworden, was die Stiftung des Bill Gates, die Bill & Melinda Gates Foundation (MBGF) denn nun mit dieser politisch motivierten Studie des Imperial College of London zu tun hat? Die folgende Liste von Spenden der Stiftung an das Institut aus den vergangenen zweieinhalb Jahren (Stand: Ende Juni 2020) verschafft vielleicht etwas Klarheit:

  • May 2018 $1,320,030 HIV Prevention
  • Sept 2018 $505,207 HIV/Reprod Modelling
  • Sept 2018 $292,318 Mosquito Sporozoites
  • Nov 2018 $326,707 TB Computer Modelling
  • May 2019 $100,000 Crop Viruses
  • July 2019 $11,300 Attend Mosquito Summit
  • Nov 2019 $959,389 Typhoid Surveillance
  • Mar 2020 $79,006,570 Malaria Control, Africa
  • May 2020 $52,180 Testing Gene Drives
  • May 2020 $2,699,443 Degradable Contraceptive Implant
  • June 2020 $3,375,098 Population Replacement In Genes (18)

Beachten wir, dass die Studie des College auf einem Computer-Modell beruht. Die Zuwendungen der BMGF sind durchaus auch zweckbezogen:

  • Oct 2010 $3,044,244 HIV Computer Modelling
  • Oct 2012 $3,589,972 Malaria Computer Models
  • June 2013 $1,397,325 Merger, Computer Modelling
  • Nov 2013 $772,341 Polio Computer Modelling
  • Nov 2013 $582,541 TB Computer Modelling
  • Nov 2016 $100,000 Malaria Tracing Modelling
  • Nov 2016 $5,625,310 Vaxx Computer Modelling
  • Sept 2018 $505,207 HIV/Reprod Modelling
  • Nov 2018 $326,707 TB Computer Modelling (18i)

Die Zahlen wurden direkt aus der Datenbank der BMGF extrahiert (19). Nicht weniger fleißig spendet übrigens seit zwei Jahrzehnten der Wellcome Trust dem College. Allein von den genannten Stiftungen flossen seit der Jahrtausendwende bis heute etwas 650 Millionen US-Dollar (20,21). Wenn Sie nun ein wenig in den Dokumenten herumgraben, dann werden Sie immer wieder auf einen gewissen Neil Ferguson stoßen (22) — das britische Pendant zum deutschen Paniktreiber Christian Drosten (23). Womit sich der Kreis schließt (24).

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Ich habe gehört, Christian Drosten hat einmal erklärt, wie Herdenimmunität und (Ausgangs-)Reproduktionszahl zusammenhängen. Das habe ich nicht verfolgt, aber in dem Fall kann es nicht so schwer sein, und es bleibt eigentlich nur eine Erklärung. Wenn ich in einem Land wie Österreich einen Ausgangswert für R, also ein R0 von 4 ablese, dann heißt dass, dass während einer Generation (des Virus) jeder Mensch ursprünglich 4 andere anstecken würde. Wenn 75% der Bevölkerung bereits infiziert waren, dann sind 75%, also drei dieser vier immun, und es wird nur noch eine weitere Person neu angesteckt. Dadurch sinkt Rt in einer zu 75% durch-infizierten Bevölkerung von 4 auf 1, und die Ausbreitung kommt alsbald zum erliegen. Habe ich ein R0 von 5,2 in Belgien, müssten von 5,2 Personen 4,2 immun sein, um das selbe zu erreichen, also 81%. Haben wir in Norwegen nur ein R0 von 3, dann reichen 66% für Herdenimmunität. (all diese Rechnungen gelten übrigens nur für niedrige Sterberaten, denn sonst sind die bereits infizierten Menschen nicht immun sondern tot)

(a2) An dieser Stelle muss man — gerade im Sinne eines friedensbewegten Blogs wie diesem hier — immer wieder daran erinnern, dass in Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland seit Jahren eine sogenannte Finanzkrise herrscht — und herrscht ist der treffende Ausdruck. Wir haben gesehen, dass das in Griechenland bedeutet hat, dass Renten nicht mehr bezahlt werden konnten, dass Krankenhäuser keine Medikamente mehr hatten (mit dramatischen Folgen für die Kinder- und Säuglingssterblichkeit), dass die Leute im Winter mit Holz heizen mussten (was eine veritable Umweltkatastrophe durch Rauch verursacht hat) — aber unsere U-Boote mussten sie uns trotzdem abnehmen.

Für Deutschland wissen wir, dass einerseits Bertelsmann behauptet, man könne die medizinische Versorgung mit der Hälfte der Kliniken viel besser bewerkstelligen (25), und andererseits ein 2%-Ziel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die ‘Vorwärtsverteidigung’ im Rahmen der NATO verkündet wird. Um es mit den Worten des BMI zu sagen: Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf den Anteil am Bundeshaushalt zentriert ist. Bei einem prozentual erheblichen Anteil am Bundeshaushalt von 11% der auf etwa 20% ansteigen soll, denken sich viele, so viel soll es dann doch nicht sein. Da klingt 2% des BIP doch irgendwie niedlicher.

Gleichzeitig wird im Vereinigten Königreich das Gesundheitssystem seit den Zeiten von Magareth Thatcher geradezu strategisch zerlegt und ausgenommen. Ich weiß nicht, wie sich die Militärausgaben in Großbritannien entwickelt haben. Und ehrlich gesagt will ich es auch gar nicht so genau wissen. Aber ist es denn verwunderlich, dass wir aus Italien, einem Land in dem die Grippewelle jedes Jahr die Kliniken überfordert, ausgerechnet Bilder von Militärfahrzeugen vorgesetzt bekommen, die die Toten fortschaffen? Mal anders gefragt — wer wird denn laut Medienberichten aktuell im Inneren Deutschlands eingesetzt um bei einer angeblich akuten medizinischen Krise zu helfen — das Technische Hilfswerk oder die Bundeswehr? Haben sie einen wissenschaftlichen Berater (vom Imperial College oder der Leopoldinia) oder kommen sie selbst drauf?

(1,1i) März 2020; Bundesministerium des Innern (BMI); Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen; https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/; Herunterladen des Dokuments beim BMI: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid-19.pdf;jsessionid=A58AE48D2AADEBEF5F4777470243B01B.2_cid287?__blob=publicationFile&v=4

(2) 31.10.2016; Vortragsreihe Bautzner Gespräche; Daniele Ganser; Illegaler Krieg gegen Syrien; https://www.youtube.com/watch?v=WcBQ2G8hsaA&t=6337; 

(3) 2006; Zeithistorische Forschungen; Sven Reichardt; Klaus Theleweits “Männerphantasien” — Ein Erfolgsbuch der 1970er-Jahre; https://zeithistorische-forschungen.de/3-2006/4650

(4) 14.05.2016; NetDoktor; Florian Tiefenböck; EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli); https://www.netdoktor.de/krankheiten/ehec/

(5) 26.10.2017; RKI; Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Pest; https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Pest/FAQ_Liste.html

(6) https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Tod; abgerufen: 15.11.2020

(7) 06.04.2020; Multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Regierung ignoriert grundlegende Daten; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-regierung-ignoriert-daten

(8) 10.08.2020; Corona Transition; Christof Kuhbandner; Steigender Reproduktionsfaktor: eine unfassbare Irreführung des Bürgers; https://corona-transition.org/steigender-reproduktionsfaktor-eine-unfassbare-irrefuhrung-des-burgers

(9) 08.06.2020; Welt; Forscher beziffern Zahl geretteter Menschen; https://www.welt.de/vermischtes/article209165787/Studien-zu-Corona-Massnahmen-3-1-Millionen-Tote-verhindert.html

(10) 08.06.2020; Tagesspiegel; Lockdown verhinderte wohl allein in Europa mehr als drei Millionen Todesfälle; https://www.tagesspiegel.de/wissen/studien-zu-corona-massnahmen-lockdown-verhinderte-wohl-allein-in-europa-mehr-als-drei-millionen-todesfaelle/25897498.html

(11) 09.06.2020; Bild; Studie: Lockdown rettete 3,1 Millionen Leben in Europa; https://www.bild.de/ratgeber/wissenschaft/ratgeber/coronavirus-studie-lockdown-rettete-3-1-millionen-leben-in-europa-71154878.bild.html

(12) 09.06.2020; Süddeutsche; Hanno Charisius; Corona-Auflagen könnten 3,1 Millionen Todesfälle in Europa verhindert haben; https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-lockdown-todesfaelle-1.4932093

(13) 09.06.2020; Ärzteblatt; Studien: Lockdown hat viele Millionen Menschenleben gerettet; https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113600/Studien-Lockdown-hat-viele-Millionen-Menschenleben-gerettet

(14) 08.06.2020; Der Standard; Studie: Lockdowns verhinderten Millionen Corona-Tote; https://www.derstandard.at/story/2000117962156/studie-lockdowns-verhinderten-millionen-corona-tote

(15) 12.06.2020; Statista; Mathias Brandt; Der Lockdown könnte Millionen Menschen gerettet haben; https://de.statista.com/infografik/21978/anzahl-der-in-europa-durch-covid-19-massnahmen-verhinderten-todesfaelle/

(16) 04.02.2011; CNN; Bill Gates: Vaccine-autism link “an absolute lie”; http://edition.cnn.com/2011/HEALTH/02/03/gupta.gates.vaccines.world.health/; “All other studies were done showed no connection whatsoever again and again and again”; http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/1102/05/hcsg.01.html

(17) 23.04.2020; SciLogs; Stephan Schleim; Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen; https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-begruendung-der-corona-massnahmen/

(18,18,i) 26.06.2020; Canuck Law; CV #24: Gates Financing Of Imperial College London, And Their Modelling, 3. Gates Grants To Imperial College of London; https://canucklaw.ca/cv-24-gates-financing-of-imperial-college-london-and-their-modelling/;

(19) März 2020, November 2016; Beispielhafte Einträge für Zuwendungen an das Imperial College of London; BMGF; How We Work, Grant, Imperial College London; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/03/OPP1210755; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2016/11/OPP1157270

(20) Vipulnaik; Imperial College London donations received (bis 2015); https://donations.vipulnaik.com/donee.php?donee=Imperial+College+London

(21) 13.12.2018; PND; Gates Foundation Awards $14.5 Million for Global Healthcare Access; https://philanthropynewsdigest.org/news/gates-foundation-awards-14.5-million-for-global-healthcare-access

(22) Wellcome Trust; Spenden 2016; https://wellcome.ac.uk/sites/default/files/wellcome-grants-awarded-2000-2016.xlsx; (lädt automatisch relativ große Datei herunter) abgerufen: 17.11.2020

(23) 11.05.2020 (25.04.2020); Business Insider; Bill Bostock; How ‘Professor Lockdown’ helped save tens of thousands of lives worldwide — and carried COVID-19 into Downing Street; https://www.businessinsider.com/neil-ferguson-transformed-uk-covid-response-oxford-challenge-imperial-model-2020-4?r=DE&IR=T

(24) Vaccine Impact Modelling Consortium; Key Partners (Gründer); Imperial College of London, The Bill & Melinda Gates Foundation, Gavi (Impfallianz); https://www.vaccineimpact.org/partners/; abgerufen: 17.11.2020

(25) 15.07.2019; Bertelsmann-Stiftung; Jan Böcken; Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich; https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/eine-bessere-versorgung-ist-nur-mit-halb-so-vielen-kliniken-moeglich

(b1) Imperial College; 11 mal das gleiche Bild; Sebastian Domschke

(b2) Imperial College; Modellierung der “Infektionszahlen” bei vier Staaten

(Titelbild) 180514; Imperial College London signage on Exhibition Road; ID: 231159; The Imperial College London logo on the side of the City and Guilds…; entnommen: 15.11.2020; Bildausschnitt; https://asset-library.imperial.ac.uk/assetbank-imperial/images/assetbox/cc8302e2-4f78-48ec-89bf-11146a5bcc80/asset231159.html; Lizenz: Public Domain

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