Herr Drosten und der Test für Gläubige

Es scheint gewollt zu sein, dass der PCR-Test auch im Zweifelsfall gern positiv auf das neue SARS-Virus testet.


Anders kann man sich nicht erklären, warum es zwischenzeitlich keine Weiterentwicklung der Testmethode gegeben hat, geschweige denn eine belastbare, transparente Validierung. Noch interessanter ist es, wenn Beiträge anderer Virologen, in denen diese mögliche Spezifikationen zur Weiterentwicklung des Tests anbieten, regelmäßig im Internet gelöscht werden.


Vielleicht kann ja Christian Drosten eine Antwort geben. Oder ist dieser vom Ruhm und dem parallel laufenden fürstlichen Geldfluss für seinen im Schnellverfahren genehmigten PCR-Blick in die Glaskugel zu geblendet, um noch irgend eine andere Perspektive einzunehmen? Vielleicht kann ja der sogenannte Gesundheitsminister Jens Spahn unterstützen? Wir wollen ja schließlich nicht hoffen, dass hier auch beim Testen ein systematischer Betrug stattfindet, oder? Oliver Märtens hat sicherheitshalber nochmal nachgefragt.

An: Lothar Wieler <President-RKI-Office@rki.de>, Jens Spahn <jens.spahn@bundestag.de>

Hallo zusammen,

wenn auch Sie den Eindruck bekommen, dass sich zum SARS-CoV-2-Test eine offene EMail von mir an die andere reiht, kann ich Ihnen bestätigen, dass dem tatsächlich so ist. Der Grund ist diesmal ein Interview mit Frau Prof. Dr. Brigitte König, Uniklinikum Leipzig, die bei Direkttests auf SARS-CoV-2 — also nicht bei den Antikörper-Tests — auf eine zusätzliche, angabegemäß SARS-CoV-2-spezifische Zielsequenz testet, ein sogenanntes S-Protein. Ich verstehe ihre (implizite) Aussage so, dass das von Herrn Prof. Dr. Drosten et.al. entwickelte und von der WHO beziehungsweise dem Robert-Koch-Institut kommunizierte Testprotokoll diese Zielsequenz jedoch bis heute nicht berücksichtigt.

Was nun die zusätzliche Frage aufwirft, warum das ursprüngliche bundes- und weltweit verbreitete Testprotokoll nicht inzwischen spezifischer gemacht wurde, nämlich durch die Hinzunahme der weiteren, angabegemäß SARS-CoV-2-spezifischen Zielsequenz.

Auch hier gilt wie zuvor:

Die Testvalidität [gleichzusetzen mit der Belastbarkeit ihrer Glaubwürdigkeit] ist zentral für das Verständnis eines Infektionsgeschehens und eine unverzichtbare Grundlage für begründetes, zielführendes und verhältnismäßiges politisches Handeln. Und damit auch maßgeblich für die Verfassungsmäßigkeit von Eingriffen in Grundrechte.

Diese Frage richtet sich wiederum simultan und unabhängig voneinander an:

  • die Charité Berlin,
  • das Robert-Koch-Institut,
  • das Bundesgesundheitsministerium
  • und den Bundesgesundheitsminister.
  • (Genau genommen richtet sich die Frage auch noch an die Weltgesundheitsorganisation, aber ein wenig Pulver sollten wir noch für eine internationale Untersuchung der COVID-19-Affäre trockenhalten, denke ich.)

Das Interview mit Frau Prof. Dr. König wurde vor gut einer Woche veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=rU28CfwCBx8. Falls es zwischenzeitlich gelöscht wird: Kein Problem, diese Videos tauchen danach vielfach wieder auf den Videoplattformen auf — nur dann auf zahlreichen anderen Kanälen.

Relevant ist hier der Ausschnitt circa 32. bis 35. Minute. Ich füge einen Auszug aus der Tonspur als Anlage meiner Mail bei. Falls die Anlage nicht Ihre EMail-Server passiert, erhalten Sie die gleiche EMail noch einmal ohne Anlage von mir [Nicht bei Peds Ansichten verfügbar. Wer einen Link oder Datei im gepackten mp3-Format zur Verfügung stellen kann, bitte in den Kommentaren angeben].

Mit hellwachen, weil eine Offenbarung witternden Grüßen
Oliver Märtens

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


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