Ihr Heuchler, es geht euch überhaupt nicht um die Alten!

Eine unbarmherzig offene Botschaft an die Coronapandemiebekämpfungs-Wächter.


Der folgende Beitrag richtet seine ungeschminkte Kritik nicht nur an die politische Führung dieses Landes und den Einheitschor der sich ihnen andienernden Massenedien, sondern überhaupt an all jene die sich mit moralischen Floskeln in einer Scheinsolidarität wälzen, dabei überhebend mit dem Finger auf die “Coronaleugner” und “Maskenverweigerer” zeigen, um auf diese Art und Weise Schuldgefühle des eigenen Versagens zu kompensieren.


Was ist denn Solidarität, geboren aus echter Empathie? Die Antwort liegt offen auf der Hand. Sie liegt auf der Hand, die der geneigte Leser im Titelbild erkennen kann. Zu diesem Thema verfasste Thomas Sonnabend auf seinem Blog mehrere Texte, die mich sehr berührt haben.

In diesen wird nicht zimperlich mit den Adressaten umgegangen. Das sind Jene, welche bedeutungsschwer anderen Menschen Egoismus und unsolidarisches Verhalten vorwerfen, weil diese sich nicht an die “Regeln” halten würden. Was sind das eigentlich für Regeln? Wer verteidigt diese Regeln, die von wem entworfen und angeordnet wurden? Niemanden ist nämlich damit geholfen. Stattdessen zerreißt es die Gesellschaft und schadet der Gesundheit, vereinsamt die Alten, beleidigt die tatsächlich Helfenden.

Die “Moralisten” unter uns tarnen ihren Opportunismus mit dem Selbstbetrug, einer “guten, gemeinsamen Sache” zu dienen. Da fühlt sich die eigene Maskierung, die eigene Unterwerfung unter völlig sinnfreie Regeln doch ganz anders an. Diese “Moralisten” fragen nicht, warum alte Menschen in Pflegeheimen tatsächlich leiden und sterben (1,2), wer die angeblichen Covid-19 – Kranken in den Intensivbetten sind und wie diese dazu wurden (3,a1).

Sie sind nicht bereit darüber zu grübeln, welchen Sinn eigentlich die serienweise verabschiedeten Grundrechteeinschränkungen zur “Bekämpfung eines Virus” haben sollen. Kämen sie doch zum sich sehr unangenehm anfühlenden Ergebnis, dass all diese Maßnahmen KEINEN — ich wiederhole es noch einmal —, absolut keinen Nutzen im Sinne einer Pandemiebekämpfung haben (a2).

Lieber reihen sie sich ein in den marktschreierischen Kanon der Meinungsmacht und müssen — außer der “Einhaltung der Regeln” — in ihrem Leben auch weiterhin nichts hinterfragen, nichts verändern, sich nicht aus ihrer vermeintlich bequemen Lebenssituation herausbewegen.

Aber lassen wir die scharfe wie — aus meiner Sicht — angebrachte Polemik des Bloggers auf uns wirken:


“Ich lese immer Sätze wie: „Mein Schwiegervater hat Alzheimer“… „Meine Mutter gehört auch zur Risikogruppe“… „Meine Schwester hat COPD“… „Meine Tante ist Asthmatikerin“… doch kaum jemand wäre selbst betroffen von Corona, aber jeder hat Angst davor! Immer ist die Rede davon dass „die älteren Bürger müssen geschützt werden“ müssten, wir ALLE jetzt „solidarisch“ mit den „Risikogruppen sein“ müssen. Dabei werden die selbst nichtmal gefragt.

Vielleicht möchte der eine oder die andere vor der finalen Darmentleerung ja nochmal den Duft des Frühlings wahrnehmen, vielleicht möchte die Oma nochmal spüren wie die Sonnenstrahlen seine Nase kitzeln, vielleicht der Opa nochmal einen Blick auf den geilen Arsch der rumänischen Pflegerin werfen, die sie 24/7 umsorgt hat, oder vielleicht möchte Uropa nochmal seinen Urenkel umarmen? Alle werden jetzt totalentmündigt, unterliegen der Zwangsprävention; auch diejenigen, die man angeblich „schützen“ möchte. Heuchelei!

Es geht euch um euch: um EUER schlechtes Gewissen! Jahrzehntelang hat es keine Sau interessiert, dass die „Alten“ in überteuerte Pflege,- und Seniorenheime abgeschoben werden, wo sie dann 23 Stunden in ihrer vollgeschissenen Windel liegen und ihnen über einen implantierten Port ein undefinierbarer Proteinbrei in den Magen gepumpt wird.

Die Angehörigen hoffen auf ein baldiges Ableben der „Alten“, weil ihnen die 3000 Euro im Monat, die sie für die 27 Quadratmeter mit Spanplatten-Interieur aufbringen müssen, die Ersparnisse auffrisst; „Mist, der Urlaub auf Madeira ist dieses Jahr auch wieder nicht drin, weil deine Mutter sich partout weigert den Löffel abzugeben“!

Behinderte (auch eine Risikogruppe) produzieren 35 Stunden in der Woche für einen „Lohn“ von 167 Euro im Monat, Teile für die Autozuliefererindustrie; das entspricht einem Stundenlohn von 1,19 Euro! Wo blieb da der Aufschrei?! Und jetzt werden alle Bürger unter Hausarrest gestellt, um wen noch gleich vor was zu schützen?!” (4)


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Menschen anzusprechen, es muss sie geben, weil ja Menschen so unterschiedlich sind. Die obige Ansprache gilt jenen Mitmenschen, die sich mit der ausgerufenen Pandemie machtheischend engagieren, und damit andere Menschen zusätzlich in Not bringen. Wir alle belügen uns gern auch mal selbst, um uns mit Verhältnissen zu engagieren. Die Frage ist, wie weit wir das zu treiben bereit sind. Es gab Momente in meinem Leben, in denen mich Botschaften solch unverblümter Art tatsächlich wachrüttelten und mir die Gelegenheit gaben, mein Leben — für mich und andere — in bereichernder Weise zu verändern.

Im Jahre 2020 ist es so, dass der Selbstbetrug von einem angeblich solidarischen Maskentragen und der Distanzierung “zum Schutz der Risikogruppen”, letztendlich nur aus der ehrlichen eigenen Nabelschau erkannt werden kann. 

Dieser Artikel ist daher eine Ansprache an Menschen, die aus meiner Sicht keinesfalls eine Mehrheit in unserem Lande darstellen. Doch ist ihre Wirkung auf Andere enorm. Sie zwingen Mitmenschen, die den völlig natürlichen, gesunden(!) Drang verspüren, das eigene Leben wieder zu normalisieren, mit anmaßenden Herrschaftsgebahren die “neue Normalität” regelrecht auf. Ich halte ein solches Verhalten für viel gefährlicher, als das, was derzeit die Politik fabriziert. Hätten die Regierungen nicht Helfer dieser Art, würden sie im luftleeren Raum schweben. Ihr Anordnungen würden verpuffen, ihr Aktionismus bloßgestellt.

Thomas Sonnabend ist beim Aufzeigen dieses moralisch fragwürdigen Verhaltens unbarmherzig:


“Weil sie der festen Überzeugung sind, sie handeln richtig und sie auch in dem Glauben lässt, versorgt man den Restverstand ihrer Gehirne mit dem von ihren selbst produzierten körpereigenen Neurotransmitter Dopamin. Man gibt ihnen einfach nur das gute Gefühl gute Menschen zu sein, wenn sie jetzt Verantwortung tragen und solidarisch sind mit den Menschen, für die sie sich bislang einen Scheißdreck interessiert haben. Noch nie waren die Massen so billig zu haben! Und man gibt ihnen Macht. Ein kleines bisschen nur. Ihr äußeres, mit Stolz getragene Erkennungs- und gleichzeitig Unterwürfigkeitsymbol: die Maske. „Auch wenn ich Niemand bin, bin ich Jemand, wenn ich die Maske trage“ — „nun gehöre ich dazu!“

Wer keine Maske trägt wird zur Unperson erklärt. Ihre Blicke „scannen“ das Terrain der Konsumtempel nach den Maskenlosen ab. „Wieso tragen sie keine Maske?!“ lautet ihr Mantra; unisono schallt es den so etikettierten „Verweigerern“ entgegen. „Sie gefährden die Gesundheit aller anderen!“, brüllen sie uns, sich in Drohgebärde vor uns aufbauend aggressiv entgegen, dabei meinen sie „Sie gefährden meine Gesundheit“, meinen sie sich selbst; die Gesundheit der anderen, besonders meine Gesundheit — der Mindestabstand wird rigoros unterschritten — scheint denen plötzlich völlig egal zu sein. So wurden sie alle zu willfährigen Tätern.” (5)


Das ist es, was man als Blockwartmentalität umschreiben darf. Diese Menschen spalten, und wenn sie dann in der Manier von Denunzianten die Ordnungsmacht anrufen, können wir andererseits aber auch davon ausgehen, dass Jene — zum Beispiel Sicherheitsbeamte — dieser fragwürdigen Auftragsarbeit kaum mit ähnlicher Begeisterung nachgehen. Seien wir uns dessen bewusst, wenn wir in eine solche Situation hineingeraten. Bleiben wir friedlich, respektvoll, aber eben auch mutig und konsequent — auch und gerade gegenüber sich moralisch überhebenden Blockwarten. Schließlich möchten wir nicht dazu beitragen, dass die betreffenden Menschen Selbstbestätigung für die eingenommene Rolle erhalten. Sinnvoller ist ein Impuls, der ihnen hilft, dieselbe in Frage zu stellen.

Mein Dank gilt noch einmal dem Blogger Thomas Sonnabend, der mit einer Klarheit und Unverblümtheit an Sprache auftritt, die ich so nicht beherrsche. Machen wir uns Gedanken, wie wir tatsächlich und wirkmächtig Empathie und daraus erwachsend Solidarität üben können. Das sind Dinge, die im ganz Kleinen beginnen können — und zwar unverzüglich!

Zum Beispiel, in dem wir unseren Eltern und Großeltern regelmäßig unmaskiert und herzlich Nähe spenden. Echte Nähe, in der wir sie berühren wie anlächeln und das wiedergegebene Lächeln vollständig wie glücksbringend erfahren können. Nie und nimmer wird von so etwas ein Mensch krank. Das Gegenteil trifft zu: Es heilt.

Bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) siehe auch dieser von mir nicht prüfbare Bericht von vor Ort: https://peds-ansichten.de/2020/10/coronavirus-manipulation-fake-pandemie/#comment-18846; Für Informationen direkt aus Kliniken und Pflegeheimen bin ich jederzeit dankbar. Die Anonymität der Quellen wird von mir gewahrt.

(a2) Die Politik und die Medien sprechen von “Regeln”. Sie machen nicht viel Aufhebens, dass es sich dabei um ein aus den USA importiertes Konzept der sogenannten nichtpharmazeutischen Intervention handelt, was dort bis zum Jahre 2008 — noch zu Zeiten der Bush Jr. — Administration eingeführt wurde (6 bis 15). Die Frage, die sich der aufmerksame Leser stellen darf, formuliert sich in etwa so: Wenn die Maßnahmen der nichtpharmazeutischen Intervention ohne jeden Nutzen sind — und die letzten Monate haben das weltweit eindrücklich bewiesen! —, gibt es möglicherweise andere Gründe sie umzusetzen? Gründe in deren Zielsetzungen, nichtpharmazeutische Interventionen ausgesprochen nützliche Werkezuge sind?

(1) 12.10.2020; Pflege-Prisma; Essverweigerung und Corona-Hungerstreik; https://pflege-prisma.de/2020/10/12/essverweigerung-und-hungerstreik/; Der Artikel ist zwischenzeitlich nicht mehr auf der Webseite verfügbar; Sicherung im Web Archive: 28.10:2020; http://web.archive.org/web/20201028114715/https://pflege-prisma.de/2020/10/12/essverweigerung-und-hungerstreik/

(2) 12.06.2020; Johannes Kreis; Das Sterben der Alten; https://www.rubikon.news/artikel/das-sterben-der-alten

(3) 20.10.2020; Novinky.cz; Natálie Lošková; https://www.novinky.cz/domaci/clanek/reditel-nemocnice-temer-polovina-hospitalizovanych-jsou-u-nas-bezpriznakovi-pacienti-40339693; Text lässt sich mit Deepl.org übersetzen

(4) 05.10.2020; Thomas Sonnabend; Die Corona-Heuchelei; http://g0tt-0-g0tt.blogspot.com/2020/10/die-corona-heuchelei.html

(5) 24.11.2020; Thomas Sonnabend; Diesmal nicht!; http://g0tt-0-g0tt.blogspot.com/2020/11/diesmal-nicht.html

(6) 18.05.2020; Bill Gates; This book taught me a lot about the Spanish Flu; https://www.gatesnotes.com/Books/The-Great-Influenza; Nicht überraschend bewarb Bill Gates auf seinem Blog GatesNotes John Barrys Buch über die Spanische Grippe geradezu überschwänglich. Dass die vielen Toten, welche der Pandemie zugeschrieben werden, möglicherweise auch Opfer von Luftverschmutzung, Kriegstraumata, Stress, Unterversorgung, katastrophaler Hygiene und massenweisem Impfen zuzuschreiben sind: Zu solch einer Komplexität im Denken ist der angebliche Wohltäter offenbar nicht fähig.

(7) 22.04.2020; Chicago Tribune; Eric Lipton, Jennifer Steinhauer; How social distancing became the heart of the national playbook for responding to a pandemic is one of the untold stories of the coronavirus crisis; https://www.chicagotribune.com/coronavirus/ct-nw-nyt-social-distancing-coronavirus-20200422-fmn6ottz65gz7h2bo634be3f5u-story.html;

(8) 16.06.2020; The Richmond Observer; Lindsay Marchello; “Socal distancing” becomes signatur phrase of pandemic; https://www.richmondobserver.com/national-news/item/8730-social-distancing-becomes-signature-phrase-of-pandemic.html

(9) 14.02.2007; Richard J. Hatchett, Carter E. Mecher, Marc Lipsitch; Public health interventions and epidemic intensity during the 1918 influenza pandemic;  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1849867/; siehe auch: National Academy of Scienses of the United States, https://www.pnas.org/content/104/18/7582

(10) 15.05.2020; Science; Benjamin F. Maier, Dirk Brockmann; Effective containment explains subexponential growth in recent confirmed COVID-19 cases in China; https://science.sciencemag.org/content/368/6492/742

(11) 28.04.2020; Thierry Meyssan; Covid-19 und die rote Morgendämmerung; https://www.voltairenet.org/article209794.html

(12) CDC; Nonpharmaceutical Interventions (NPIs); https://www.cdc.gov/nonpharmaceutical-interventions/; zuletzt abgerufen: 26.06.2020

(13) 2006; US Library of Medicine; Nonpharmaceutical Interventions for Pandemic Influenza, International Measures; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3291414/

(14) 26.10.2011; das Dossier; Roberto de Lapuente; Der Tag der unser Leben veränderte; http://dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit-kontrolle/der-tag-der-unser-leben-veraenderte

(15) CEPI; Richard Hatchett, Chief Executive Officer; https://cepi.net/about/whoweare/; zuletzt abgerufen: 26.06.2020

(Titelbild) Hände, Alte, Solidarität; Sabine von Erp (Pixabay); 24.10.2017; https://pixabay.com/de/photos/h%C3%A4nde-alte-alter-%C3%A4ltere-menschen-2906458/; Lizenz: Pixabay License

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