Lösen wir die verlogene Behauptung auf, dass die sogenannten Coronamaßnahmen die Alten geschützt hätten.


Quarantänemaßnahmen, Abstandsgebote und Maskenzwang werden stetig mit der emotionalen Keule verbunden, dass die Nichtbefolgung dieser Gebote alte Menschen töten würde. Damit weckt man sehr wirkmächtige Schuldgefühle in den Menschen. Nur so lassen sie sich dann zwingen, wider ihre Natur und dem gesunden Menschenverstand, diese unsinnigen Gebote einzuhalten. Dabei ist die vorgetragene Sorge um Alte und Kranke an Zynismus schwer zu überbieten.


Was man mit Sterbenden, Hochbetagten und Kranken derzeit im Rahmen der „Coronakrise“ praktiziert, ordne ich in die Rubrik eines von der Regierung verordneten und kollektiv umgesetzten Kapitalverbrechens ein. Das unter Missachtung der Gründungsurkunde und Basis des demokratischen Rechtsstaates: des Grundgesetzes, aber noch viel mehr der uns von Geburt an und durch keinen Rechtsakt zu nehmenden Menschenwürde.

Beginnen möchte ich mit einem Zitat, aufgefunden in einem Leserforum:

Gesundheitsministerin Reimann in einer Pressemitteilung v. 25.05.2020 zur Debatte über Corona-Beschränkungen: (…) “So lange es keinen Impfstoff gibt, können wir die Gefahr von Neuinfektionen nur mit Abstand, Hygiene und der Reduzierung von Kontakten zu anderen verringern, (…)” Nur eine dieser Ich-hab-von-nix-Ahnung-Stimmen, die aber dazu führen, dass z.B. Pflegeheimbewohner trotz “Lockerungen” immer noch in Isolationshaft in den Heimen gehalten werden. Wider besseres Wissens und wider bislang geltendes Recht und Gesetz.“ (1i)

Aber nach den Erleichterungen, die alle Betroffenen wohl auf Knien rutschend dankbar entgegennehmen sollen, kann man allenfalls von Hafterleichterungen wegen guter Führung sprechen, oder nicht? Der Forist fährt fort:

„Zwar darf jetzt eine festgelegte Kontaktperson pro Bewohner ins Haus, aber nur unter vielen Auflagen und bei immobilen Bewohnern nur mit Aufsicht, in Schutzausrüstung und mit dem Gefühl: “Hier fehlen eigentlich nur noch die Gitter vor den Fenstern!” Lächeln – unmöglich (ein auf die Maske gemaltes Lächeln ist wie eine ungesalzene Suppe, wo wer “ist Salz drin” auf den Tellerrand geschrieben hat). Nähe, Berührung, Liebe schenken – verboten! Wir Angehörige sind potientielle Killer. Und ein Ende ist nicht abzusehen, da auf einen Impfstoff – also auf Godot gewartet wird.“ (1ii)

Um schließlich darauf hinzuweisen, dass das Verbrechen kollektiv begangen wird. Denn – ganz wie in alten Zeiten – kann auf diese Weise jeder Handelnde sich hinter den Zwängen seiner Funktion im Rahmen von Institutionen und Bürokratie verschanzen, um jede Verantwortung von sich wegzudrücken:

„Abertausende Bewohner und Angehörige leiden unter dieser Folter und wagen nicht, sich zu wehren, weil sie sonst befürchten müssen, überhaupt nicht mehr zueinander kommen zu dürfen. Alles alte Menschen, die keine Zeit mehr haben. Würde ich diesen Artikel ausdrucken und zum Heim tragen, würde es nur heissen: “Wir haben unsere Auflagen. Da kann man nichts machen.” Die Zuständigkeiten wurden so geschickt hin- und hergeschoben, dass keiner mehr zuständig ist, aber jeder das Sagen hat, nur nicht die Betroffenen selbst.“ (1iii)

Der Forist hat in keiner Weise übertrieben, wie ein Blick in das Regelwerk der Coronaverordnungen verrrät.

Besuchseinschränkungen in Alten- und Pflegeheimen wegen Corona

Die Regelungen in den einzelnen Bundesländern – Sachsen

Stand 6. Juni 2020 galt (a1):

Stationäre Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen für volljährige Menschen mit psychischen oder seelischen Erkrankungen, Einrichtungen für volljährige Menschen mit Behinderungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen, betreute Wohngruppen für volljährige Menschen mit Behinderungen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Hospize) dürfen von Besucherinnen und Besuchern nicht betreten werden.“ (2i)

Um es kurz und prägnant zu sagen: Es war über Monate hinweg grundsätzlich verboten, die eigenen betagten Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern in Heimen zu besuchen. Ausnahmen vom Grundsatz bedurften einer Begründung.

Ist das nicht ganz erstaunlich?

Trotzdem trat ein Großteil der Kranken- und Sterbefälle, die mit dem sogenannten neuartigen SARS-CoV-2-Virus in Verbindung gebracht werden, in eben solchen Heimen auf.

Kann mir bitte jemand erklären, warum ausgerechnet dort, wo man die Menschen in strenger Quarantäne hielt, um sie vor den Anderen „da draußen“ zu schützen, gerade sie am stärksten mit dem Coronavirus konfrontiert wurden? Warum ausgerechnet dort die höchsten Positivraten bei den Tests gezählt wurden? Kann mir bitte jemand erläutern, welchen Sinn dann diese Quarantänemaßnahmen haben sollten? Während maßlos desinfiziert, gemaßregelt und verboten wurde, grassierte das Virus angeblich genau dort? Die Menschen „draußen“ aber – außerhalb der so geschaffenen Haftanstalten – merkten nichts von einem Virus und wurden auch nicht spezifisch „coronakrank“. Wie logisch ist das? Vor allem aber starb der übergroße Teil jener, denen das Virus zum Verhängnis geworden sein soll, genau im Umfeld jener Altenheime!

An die Regelungen für Besuche in Haftanstalten zu denken, wenn man das folgende liest, bedarf keiner überbordenden Fantasie:

Ausnahmen vom Betretungsverbot

Nach Anmeldung haben Zutritt:

  1. Die behandelnden Ärzte, Die zur Pflege und Therapie bestimmten Berufe und die Gesundheitsfachberufe; Seelsorger zur Sterbebegleitung.
  2. Nach Anmeldung und auf Nachweis, dass der Zutritt der Erledigung eines unaufschiebbaren Rechtsgeschäftes oder Sachverhaltes dient und sofern die Angelegenheit zwingend einen Vor-Ort-Kontakt zu dem Bewohner erforderlich machen, haben Zutritt:
    • Personen der Rechtspflege in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit;
    • Personen zur Wahrnehmung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Ausübung der rechtlichen Betreuung;
    • Personen mit einer Vollmacht oder Verfügung (insbesondere Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung).“ (2ii)

Das ist geschlossener Vollzug. Wir, die wir „draußen“ sind, unterwerfen uns übrigens zunehmend den Regeln eines offenen Vollzugs. All das soll unserer Sicherheit dienen?

Nach Anmeldung und Absprache haben Zutritt:

  1. nahe Angehörige in Hospizen,
  2. nahestehende Personen in Hospizen zur Sterbebegleitung,
  3. nahe Angehörige und nahestehende Personen zur Sterbebegleitung in allen übrigen stationären Einrichtungen,
  4. Seelsorger im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,“ (2iii)

Vor Tagen hatte ich ein längeres Gespräch mit einer über 80-jährigen Dame. Diese Dame fragte mich voller Sorge, ob das tatsächlich unser „neuer Weg“ sein soll: bei jeder Epidemie eine Maske zu tragen. Diese Hochbetagte leidet psychisch unter dem Maskenzwang, der ihr unter dem Vorwand des Schutzes ihrer Gesundheit aufgezwungen wurde. Dabei wohnt diese Dame noch nicht einmal in einem Heim, sondern darf immerhin noch frei „draußen“ herumlaufen! Die „drinnen“ Einsitzenden wurden nie gefragt, sie wurden entmündigt. Glauben wir nicht, dass dieser Kelch dauerhaft an uns „draußen“ vorbeigehen wird, wenn wir passiv die Dinge auf uns zukommen lassen.

Schauen wir noch, unter welchen Voraussetzungen, die ohne jeden wirklich gültigen Rechtsbeschluss eingebuchteten, hochbetagten Häftlinge Besuch empfangen durften:

Nach Anmeldung und Zustimmung dürfen Angehörige und nahestehende Personen im Einzelfall Bewohner stationärer Einrichtungen besuchen.

  • Der Zutritt darf von der Einhaltung von hygienischen und organisatorischen Auflagen abhängig gemacht werden, die die Leitung der Einrichtung oder eine von ihr beauftragte Person festlegen kann.
  • Der Besuch in der Einrichtung ist dabei insbesondere zeitlich und in der Personenanzahl zu begrenzen und mit der Einrichtung vorab konkret abzustimmen.“ (2iv)

Wie es sich für Häftlinge geziemt, ist ihr Bewegungsradius zeitlich und räumlich exakt definiert. Zuwiderhandlungen werden repressiv behandelt. Ich möchte nicht im Einzelnen erfahren, mit welchen Methoden man Tausende alte Menschen in den vergangenen Monaten in Heimen mittels Fixierung und Sedierung durch Medikamente „ruhig stellte“. Es bricht einem auch so schon fast das Herz, davon bruchstückhaft durch Heimpersonal zu erfahren.

Der Triumpf der Bürokratie kommt erst dann so richtig zum Tragen, wenn faschistoide Herrschaftsformen durchgesetzt werden. Wem dieser Vergleich zu herb ist, der hat aus meiner Sicht nicht ansatzweise begriffen, was derzeit für verhängnisvolle Dinge in unserer Gesellschaft – nach langem Anlauf – ins Rollen kommen. Schauen wir noch kurz auf die Regularien zum „Freigang“ der Häftlinge.

Kontakte von Bewohnern außerhalb der Einrichtung

  • Erlaubt ist den Bewohnern, sich entsprechend den Regelungen des § 2 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO im öffentlichen Raum aufzuhalten. Dies gilt nur, wenn andere Regelungen und Bestimmungen (z.B. Quarantäne der Personen oder der Einrichtung) dem nicht entgegenstehen. Die Leitung der Einrichtung oder die von ihr beauftragte Person ist befugt, Auflagen im Zusammenhang mit der Rückkehr in die Einrichtung festzulegen.
  • Erlaubt ist der Kontakt der Bewohner mit Angehörigen oder nahestehenden Personen entsprechend § 2 der SächsCoronaSchVO außerhalb der Einrichtung im Freien bei Einhaltung der in der Corona-Schutz-Verordnung festgelegten Abstandsregeln und der Hygienevorschriften. Dies gilt nur, wenn andere Regelungen und Bestimmungen (z.B. Quarantäne der Personen oder der Einrichtung) dem nicht entgegenstehen. Die Leitung der Einrichtung oder die von ihr beauftragte Person ist befugt, Auflagen im Zusammenhang mit der Rückkehr in die Einrichtung festzulegen.
  • Nicht erlaubt ist der zeitweilige Aufenthalt von an einem anderen Ort (z.B. in der Wohnung der Angehörigen bzw. von Dritten). Ausnahmen im Einzelfall bedürfen der vorherigen Zustimmung der Leitung der Einrichtung oder der von ihr beauftragten Person.“ (2v)

Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus (SARS-CoV-2, COVID-19)
Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen sowie Hospize vom 12. Mai

Allgemeinverfügung Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus (SARS-CoV-2, COVID-19)
Regelungen für stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen sowie Hospize im Freistaat Sachsen vom 28.05.2020

Worauf basierten diese, bis heute nicht vollständig aufgehobenen Zwangsmaßnahmen, diese Entrechtung und Entmündigung von Menschen?

  • auf einer unspezifischen, hochsensiblen, nicht gegengeprüften und damit wissenschaftlich unhaltbaren Testmethode,
  • auf der willkürlichen und wissenschaftlich unhaltbaren Zuschreibung von Krankheits- und Todesfällen zum sogenannten „neuartigen“ Coronavirus,
  • auf dem Ausbleiben eines wissenschaftlich tragbaren Nachweises, dass dieses Virus – so es existiert – außergewöhnlich gefährlich wäre,
  • auf den statistisch wertlosen Ergebnissen sinnlos und fortwährend betriebener Massentests, vorrangig betrieben in Kliniken und Altenheimen,
  • auf nach wie vor fehlenden repräsentativen Tests zur auch nur ungefähren Einschätzung der Verbreitung des Virus in der Bevölkerung,
  • auf der systematisch betriebenen Erhaltung einer Stimmung aus Angst und Panik durch Politik und Medien

Insbesondere der unspezifische wie unzureichend zuverlässige PCR-Test gibt diesbezüglich Interessierten jederzeit die Möglichkeit, die zwischenzeitlich gelockerten Bestimmungen wieder zu verschärfen. Einzige Notwendigkeit ist die beliebige und willkürliche Durchführung weiterer Massentests mit der PCR-Methode. Aufgrund derer Falsch-Positiv-Rate von 1,4 Prozent (3) können dann ohne weiteres wieder mindestens 35 angeblich Infizierte pro 100.000 Menschen gemeldet werden und als Vorwand der Verschärfung dienen. Dabei ist schon „Infizierte“ nicht korrekt, da niemals gleichzusetzen mit einem postiv ausgefallenen Test auf irgendwelche Gensequenzen. Dies sei vor allem deshalb betont, damit wir uns keinen Illusionen hingeben, die Sache wäre mit den im Juni des Jahres bundes- und landesweit ausgesprochenen Lockerungen ausgestanden.

Im März des Jahres warnte Sven Böttcher in einem emotional gehaltenen Artikel beim Rubikon und auch hier vor der unwürdigen Behandlung, Entrechtung und Entmündigung alter Menschen in den Pflegeheimen. Dafür wurde er von den sich der „progressiv linken Ecke“ zugehörigen und sich selbst so sehenden, moralisch reinen Gutmenschen als amoralischer Sozialdarwinist zerrissen, welcher Alte „mit Absicht“ zum Sterben „freigeben“ würde. Die Ereignisse der dann folgenden, knapp drei Monate haben seine eindringlichen Warnungen nur bestätigt (4).

Bitte bleiben Sie sehr achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Seit dem 6. Juni 2020 wurden die weiter oben aufgeführten Vorschriften zumindest in Sachsen gelockert: „Der Besuch von Angehörigen in Pflegeeinrichtungen, Wohngruppen und Altenheimen ist gestattet. Besucher sollten sich anmelden und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Behinderten-Werkstätten sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können ebenfalls wieder Besucher empfangen.„, siehe https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Corona-in-Dresden-Die-wichtigsten-Infos-im-Ueberblick-07.06.2020; abgerufen: 07.06.2020.

(1) 05.06.2020; Aggi Dunkel; Kommentar; https://www.achgut.com/artikel/corona_impfungen_und_illusionen/P60#comment_entries

(2) 02.06.2020; https://www.biva.de/besuchseinschraenkungen-in-alten-und-pflegeheimen-wegen-corona/; abgerufen: 07.06.2020

(3) 02.05.2020; aktualisiert: 03.06.2020; Heinz Zeichhardt; Virologische INSTAND Ringversuche; https://www.instand-ev.de/System/rv-files/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf; siehe auch: https://multipolar-magazin.de/artikel/diskussion-pcr-test

(4) 12.06.2020; Johannes Kreis; Das Sterben der Alten; https://www.rubikon.news/artikel/das-sterben-der-alten

(Titelbild) Sonnenuntergang, alter Mann; pixel2013 (Pixabay); 2018; Quelle: https://pixabay.com/de/sonnenuntergang-baum-silhouette-3156176/; Lizenz: CC0 Creative Commons

Von Ped

84 Gedanken zu „Solidarisch mit den Alten? Ein schlechter Witz!“
  1. Guten Tag ped,
    ich bitte Sie Ihren Text, mit dem ich ansonsten hundertprozent d’accord gehe, noch um die „Gruppe der Behinderten“, besonders derer, die in Wohnstätten, im betreuten Einzelwohnen und in Alten- und Senior/innenheimen eingesperrt sind, Behinderte, die sich aus Angst selber über Monate hinweg selber isolieren, Behinderte, die bei ihren Angehörigen wohnen und Behinderte, die allein in eigener Wohnung, im eigenen Haus wohnen, Menschen, die in Psychiatrien weggesperrt sind, zu ergänzen.
    MfG,
    Bult.

  2. Es ist schreiende Unmenschlichkeit die uns im fadenscheinigen Gewandt der „Menschlichkeit“ (wir müssen Leben retten“ – ja, zu jedem Preis, sogar zum Preis nicht lebenswertem Lebens?) aufgezwungen wird.

    Ich glaube, es ist eine Minderheit in der Bevölkerung, die tatsächlich hinter diesen Maßnahmen steht. Und auch diese Minderheit nur aufgrund von geglaubten Falschinformationen.

    Woher kommt wohl der immer überdrehter vorgeführte Aufwand die Wahrheit als „Verschwörungstheorie“ zu verunglimpfen, die immer hysterischer geführte Kampagnen der Schuldigen: „Wir stehen erst am Anfang, alles ist ganz schrecklich, wir werden alle sterben – wenn wir nicht rigoroseste Einschränkungen hinnehmen!“

    Die Psychologie derer, die nichts von dem ganzen Bohei haben -aber dennoch aktiv mitmachen – ist spannend.

    Die Psychologie der aktiven Auslöser ist dagegen ganz einfach:

    Habsucht, Geltungssucht, Selbstsucht, Opportunismus, Narzismus, kurz: pure krankhafte Asozialität.

    1. „Es ist schreiende Unmenschlichkeit die uns im fadenscheinigen Gewandt der “Menschlichkeit” (wir müssen Leben retten” – ja, zu jedem Preis, sogar zum Preis nicht lebenswertem Lebens?) aufgezwungen wird.“

      Um JEDEN Preis!

      Mir ist nicht bekannt, dass irgendeine/r der Damen und Herren Hofberichterstatter auch nur irgendein Wörtchen über die folgende Merkwürdigkeit verloren hat. Die Inkubationszeit beträgt nur wenige STUNDEN???

      So schrieb und veröffentlichte man am 20. (am zwanzigsten!) März 2020:

      „Aufgrund des massiven Anstiegs und des bislang weitgehend ungebremsten Verlaufs der Neuinfektionen zeigt sich, dass die bisher getroffenen milderen Mittel, die in der Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 16.03.2020, Az. 51-G8000-2020/122-67, geändert durch Bekanntmachung vom 17.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-83, nicht zu einer Reduktion des Infektionsgeschehens geführt haben.“

      Weil das Virus so unbotmäßig war und sich nicht auf Befehl des Bayerischen Cäsars vom 16. auf den 17. und allerspätestens vom 17. auf den 20. März zu verkrümeln, trat die Ausgangssperre wenige Stunden später um Mitternacht vom 20. auf den 21. März in Kraft.

      1. @Helene
        Sehr geehrte Helene,
        der Begriff „zum Preis nicht lebenswertem Lebens“ ist, mit Verlaub, einer, der im zweiten Weltkrieg gegen Behinderte, Alte und chronisch Kranke verwendet wurde, um dieselben „um die Ecke“ zu bringen.
        Ich denke mir, dass Sie das wohl hoffentlich nicht wollen, dass selbiges nochmal „vom staatlichen Stapel“, mit Billigung der Bevölkerung, hierunter der Industriellen und der Politiker/innen nebst der Ministeriellen, gelassen wird.
        Freundliche Grüße,
        Bult.


        Lesen Sie bitte gründlich, Bult, bevor Sie schreiben. Das Zitat kam von Albrecht und wurde in einem anderen, aber sehr wohl verständlichen Kontext benutzt.

        1. Da ich da angesprochen bin:

          es kommt darauf an, wer die Beurteilung „nicht lebenswertes Leben“ trifft, Hr. Bult. Soviel Differenzierung sollte möglich sein.

          Wenn ich für mich feststelle, dass ein Leben in Windeln und am Tropf für mich nicht lebenswert ist, so ist das MEINE Beurteilung MEINES Lebens, und da hat niemand anderes reinzuschwätzen. Ich kann das „lebensunwertes Leben“ nennen, weil es MEIN Leben ist.

          ich kann nur mit Ped empfehlen: lesen Sie genauer! … und lassen Sie sich nicht von den von den Propagandisten überall verstreuten Stöckchen ständig zum Springen anregen.

      2. Können Sie [Gertrude] mal aufschreiben, was Sie eigentlich sagen wollen? Oder hauen Sie nur sinnloses Zeug raus, um nicht allzusehr als Infokrieger aufzufallen?

        Also bitte: was wollten Sie zu meinem Kommentar anmerken? Ich versteh es ehrlich nicht. Andere schon? Vielleicht hilft mir jemand.

  3. Eine Anmerkung zum PCR-Test, auch wenn es sich dabei zugegebenermaßen eher um einen Nebenaspekt des Artikels handelt.

    Schon die Bezugsgröße »pro 100.000 Menschen« ist fragwürdig. So wie ich die Sache verstehe, ist damit die Einwohnerzahl eines Landkreises gemeint und mit den »Fällen« die Anzahl der Einwohner dieses Landkreises, die binnen Wochenfrist erstmalig positiv getestet wurden. Schlüssig ist diese Bezugsgröße aber nur, wenn man davon ausgeht, dass die Landkreise gegeneinander isoliert sind, es also keinen nennenswerten Austausch an »Virusverbreitern« über die Landkreisgrenzen hinaus gibt. Nachdem wir am Wochenende diese BLM-Massendemonstrationen hatten, kann man wohl davon ausgehen, dass diese Annahme (zumindest) in nächster Zeit falsch ist.

    Wenn wir von einer Falsch-Positiv-Rate von 1,4% ausgehen, die nach meinem Verständnis in einem wissenschaftlich sauberen und gut etablierten Verfahren gewonnen wurde, erwarten wir bei rund 390.000 Tests, wie sie laut RKI in KW22 ausgeführt werden, rund 5.500 falsch-positive Testergebnisse. Tatsächlich positiv waren in der Woche laut RKI aber nur rund 4.100 Testergebnisse. Das ist ein offener Widerspruch und das genau in jener Datenbasis, mit der der Lockdown begründet wird.

    Ebenfalls laut RKI wurden in KW22 von den Gesundheitsämtern nur rund 3.200 neue »Fälle« gemeldet. Die Differenz von 4.100 auf 3.200 könnte ich mir noch dadurch erklären, dass die Gesundheitsämter natürlich auch um die hohe Falsch-Positiv-Rate wissen und daher bei allen positiven Ergebnissen eine Zweituntersuchen mit einem komplementären Testkit veranlassen (was nebenbei bemerkt auch den Anstieg des Meldeverzug erklären könnte). Dadurch müsste sich dann aber die Anzahl der positiven Tests um eben jene 3.200 erhöhen.

    Zwischen der Feststellung der »Fälle« und dem möglichen tödlichen Ausgang eines »Falls« vergehen im Schnitt 16 Tage. Dieses Schicksal trifft etwa 3.6% aller ursprünglich festgestellten »Fälle« Wir werden also am Ende von KW25 wissen, bei wie vielen der festgestellten 3.200 »Fällen« es sich um echte Infizierte gehandelt hat. Wenn es deutlich weniger als 115 Tote sind, wissen wir, dass viele falsch-positive darunter waren. Wenn die Anzahl der Toten in etwa der Erwartung entspricht, kann mit der Schätzung der Falsch-Positiv-Rate etwas nicht stimmen.

    Alle diese Diskrepanzen sind mehr als offenkundig und ebenso offenkundig erklärungsbedürftig. Dass sich kein journalistisches Medium dieser Diskrepanz annimmt, spricht Bände. Um die Diskrepanzen zu verstehen, muss man gar nicht spekulieren, man muss nur das RKI, die Gesundheitsämter und ausgewiesene Experten aus den beteiligten Wissenschaftsdisziplinen befragen. Zumindest die ÖR-Medien hätten die Ressourcen dazu, den Auftrag hätten sie ohnehin.

    Lügen haben kurze Beine, sagt man.

    1. „Wenn wir von einer Falsch-Positiv-Rate von 1,4% ausgehen, die nach meinem Verständnis in einem wissenschaftlich sauberen und gut etablierten Verfahren gewonnen wurde,“

      Hier kläre ich gerne auf:

      es handelt sich dabei um rein „synthetische Tests“, also simulierte Tests mit simulierten Proben. Für den aktuell verbreiteten PCR-Test auf Covid-19-Viren wurde nie überprüft, inwiefern reale Menschen korrekt positiv oder negativ getestet werden! Es wurden nur syntetisch hergestellte Proben überprüft.

      DER TEST IST NACH OFFIZIELLEN ANGABEN NICHT VALIDIERT! Dh, man weiß nicht wie viel falsch-positive Ergebnisse bei realen Testbedingungen mit realen Personen vorliegen. Aber man kann sicher sein: es müssen mehr als 1,4% sein!

      1. Wenn man sich die letzte Mittwochs-Teststatistik im Situationsbericht vom 10.05.2020 des RKi ansieht, dann steht dort für die KW 23 einProzentsatz an positiven Tests von 0,9 %.

        Ich frage mich, wie das mit einer angenommenen falsch-postiiv-Rate von 1,4 % zusammengeht. Normalerweise dürfte der Prozentsatz an postiven Tests nicht unter 1,4 % sinken.

        Kann das irgendjemand erklären ?


        Chrizz hat weiter unten einen Link gesetzt, der genau das bespricht

        1. Hallo, das ist STATISTIK, nicht das kleine EInmaleins.

          Wenn im Durchschnitt von 10 Vögeln eines eine Amsel ist, können sich auch mal 10 Vögel ohne eine einzige Amsel treffen.

          War das verständlich? kann es gerne nochmal anders versuchen wenn gewünscht.

          Übrigens scheint bei diesen Zahlen auch nicht differenziert zu werden, ob manche Tests mehrfach an einer Person durchgeführt wurden. Wenn man eine Person mehrfach testet, erhöht man (theoretisch) die Sicherheit des Ergebnisses. Wenn man aber diese Mehrfachtests wie alle anderen Tests als Einzeltests in die Summe der Testergebnisse aufnimmt, verfälscht man das Ergebnis in die eine oder andere Richtung, je nachdem, ob die Mehrfachtests mehrfach positiv, oder mehrfach negativ ergaben. Sollten die Tests aber, wie es scheint, sowieso nur Zufallsbefunde ausspucken, also bei Mehrfachtest willkürlich mal positiv, mal negativ rauskommen, dann ist sowieso alles vergebene Liebesmüh so etwas irgendwie sinnvoll zu analysieren zu versuchen.

          1. »Wenn im Durchschnitt von 10 Vögeln eines eine Amsel ist, können sich auch mal 10 Vögel ohne eine einzige Amsel treffen

            Das ist auch ganz gut so: zerstückelte Amseln sind in aller Regel nämlich ziemlich unappetitlich, und bei weniger als 10 Vögeln am Futterhaus wäre das anders gar nicht machbar.
            Nennt man, glaube ich, auch »Theorie und Praxis«… 😉


            Das obige Smiley habe ich drangehangen, um weitere Missverständnisse zwischen ausgewählten, wie geschätzten Foristen zu vermeiden.
            Herzlich, Ped

    2. Die Sterbezahlen zu den »Neufällen« aus KW22 liegen seit gestern vor (die durchschnittliche Frist zwischen Meldung und Tod beträgt 16 Tage). In KW22 wurden ca. 404.000 Tests durchgeführt und dabei ca. 3.200 Menschen (also ca. 0,8%) als »Neufälle« erkannt.

      Bei einer Sterberate von 4% (wie in der Vergangenheit empirisch zu beobachten war) hätten in der gestern zu Ende gegangenen Woche ca. 130 Coronatote zu beklagen sein müssen. Tatsächlich waren es aber nur ca. 80. Es sieht also so aus, als seien in der vorigen Woche ca. 50 Menschen »zu wenig« gestorben, vermutlich weil ca. 1.250 der ca. 3.200 »Neufälle« in KW22 Falsch-Positive waren. Dies entspräche einer Falsch-Positiv-Rate von ca. 0,3%. Der pure statistische Fehler dieses Schätzwerts beträgt 0,05% (würde man 100 vergleichbare Wochen messen, würde man für die Falsch-Positive-Rate 95 Mal einen Wert zwischen 0,2% und 0,4% erwarten). Dass die Falsch-Positiv-Rate bei 1,4% liegen soll, kann als mit den Beobachtungen unverträglich, also als widerlegt, angesehen werden.

      Eigentlich müsste man bei diesen Überlegungen noch berücksichtigen, dass auch in den früheren Wochen Falsch-Positive dabei waren, weshalb die Sterberate mit 4% etwas zu niedrig angesetzt ist. Wenn man 6% statt 4% annimmt, würde sich bei gleicher Rechnung eine Falsch-Positiv-Rate von ca. 0,4% statt ca. 0,3% ergeben.

      Was mich in dieser Coronazeit so kirre macht, ist dieses Postfaktische. Wo sind denn unsere Wissenschaftler, wo sind denn unsere Journalisten, wo sind denn unsere Denker und ja auch, wo sind denn unsere (menschenzugewandten) Politiker, die solche Überlegungen anstellen, einfordern, fördern, wertschätzen, aufgreifen und in ihre weiteren Überlegungen einbeziehen? Ist wirklich schon alles neoliberal untergepflügt, was wir mit der Aufklärung errungen haben? Ist die Wissenschaft, meine geistige Heimat, schon vollständig der Bolognaisierung anheimgefallen? Wie können wir der bewährten und guten wissenschaftlichen Praxis nur wieder Oberwasser verschaffen?

      1. „Was mich in dieser Coronazeit so kirre macht, ist dieses Postfaktische. Wo sind denn unsere Wissenschaftler, wo sind denn unsere Journalisten, wo sind denn unsere Denker und ja auch, wo sind denn unsere (menschenzugewandten) Politiker, die solche Überlegungen anstellen, einfordern, fördern, wertschätzen, aufgreifen und in ihre weiteren Überlegungen einbeziehen? Ist wirklich schon alles neoliberal untergepflügt, was wir mit der Aufklärung errungen haben? Ist die Wissenschaft, meine geistige Heimat, schon vollständig der Bolognaisierung anheimgefallen? Wie können wir der bewährten und guten wissenschaftlichen Praxis nur wieder Oberwasser verschaffen?“

        Nach meiner Auffassung gar nicht, Ruben. Ich erinnere an unsere precoronafaktischen Diskurse ob dieses System reparabel ist. Du wolltest immer Brücken bauen, das System neu justieren. Ist das eine Erkenntnis, dass alles neoliberal unterpflügt ist? Ein Umstand, der schon früher spürbar aber eventuell von Dir unterschätzt bzw. ignoriert wurde? Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du mittlerweile nicht mehr von der Möglichkeit einer Reparatur ausgehst?

        Liebe Grüße Himbeertoni

        1. Ja, der Himbeertoni! Schön mal wieder von Dir zu hören.

          Wie Du weißt, bin ich immer auf der Suche nach konstruktiv-handlungsleitenden Ansätzen. Daher kann meine Antwort nicht lauten, dass da nichts mehr zu machen sei. Ich gebe aber gerne zu, dass dieser Standpunkt etwas Tautologisches hat.

          Natürlich sehe ich auch seit langer Zeit, wie sich die Bolognaisierung durch die Wissenschaftsgemeinde fräst, wie sie den Geist vergiftet, der einst dort herrschte.

          Gerade erst dieser Tage habe ich aus erster Hand erfahren, wie es zurzeit Hochschuldozenten in den USA ergeht. Hochschuldozenten brauchen dort wie überall auf der Welt immerzu frische Drittmittel, um damit die Experimente zu finanzieren, mit denen sie sich Veröffentlichungen in namhaften Zeitschriften und dadurch irgendwann auch eine Dauerstelle und eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung sichern können. Der Staat hat in der Ära Donald Trump die Fördermittel drastisch heruntergefahren. Die privaten Stiftungen der Philanthropen stehen aber schon bereit, um die Lücke zu füllen. Schließlich wurden die Steuern in der Ära Donald Trump massiv gesenkt und diese zusätzlichem Mittel wollen nun klug im philanthropischen Sinne angelegt sein. Künftig müssen die Hochschuldozenten ihre Drittmittel eben vermehrt bei den privaten Stiftungen einwerben. Beispielsweise bei der Bill and Melinda Gates Stiftung.

          Ich verschließe nicht die Augen. Ich sehe auch, dass es immer schlimmer wird. Ich sehe auch, dass die Coronamanie als Brandbeschleuniger für diese Entwicklung wirkt. Ich setze aber auf die Menschen. Ich setze darauf, dass irgendwann der Punkt überschritten ist, an dem sich die Menschen das noch gefallen lassen. Danach wird sich ein neuer Systemzustand einstellen. Ich will darauf hinwirken, dass dies möglichst bald und möglichst gut gelingt.

          1. Es muss aber noch Zeit und Möglichkeit sein, sich das nicht mehr gefallen zu lassen. Der Rubikon ist für viele einfach nicht sichtbar; viele machen einfach mit, heißen, wie mir gestern aus der Provinz Sachsens berichtet wurde, die Merkelschen Einsperrungsmaßnahmen noch für gut.
            Die Qualitätsmedien und die Lückenpresse hat mehr Einfluss auf „die“ Menschen, als mir und vielelicht auch Ihnen lieb und recht zu sein scheint oder gar ist.


            Sicher. Also, was gedenken Sie ganz konkret zu tun, um das, was sie gerade analysierten, zu ändern? Was davon halten Sie auch für Ihre Mitmenschen machbar?
            Grüße, Ped

          2. Ich stehe mit einer Beamtin einer großen Universitätsbibliothek in unregelmäßigem Kontakt auas beruflichen Gründen (Ausleihen an der Bibliothek). Diese Beamtin hatte ich gebeten, der Personalrat der Universitätsbibliothek möge einen Beschluss herbeiführen und sich von Bibliotheksseite aus gegenüber dem Bundesland, das öffentlich-rechtlicher Träger der Bibliothek ist, mit einem Beschluss positionieren und sich dem Corona-Zeugs widersetzen. Es kam hierzu null Antwort. Weshalb, kann ich nicht sagen und ich verliere mich hierzu nicht in Spekulationen.
            Meiner Meinung nach wird die Corona-Sache von vielen Menschen als unangenehm, weil einen selber belästigend, empfunden. Aber der Schritt, etwas gegen „das Unangenehme“ Corona-Zeugs zu machen, was von Staates Seite aus der Gesellschaft aufs Auge gedrückt wurde, der ist bei vielen eben scheinbar oder tatsächlich leider nicht vorhanden.
            Ich denke, viele sehen die Gefahren auch nicht, die denken, der Gate_ ist weit weg, was soll’s; betrifft mich eh‘ nicht.

          3. @Ped

            Sicher. Also, was gedenken Sie ganz konkret zu tun, um das, was sie gerade analysierten, zu ändern? Was davon halten Sie auch für Ihre Mitmenschen machbar?

            Möglichkeiten gibt es einige. Wenn sie in einem Ballungszentrum leben, dann könnten sie bspw einen FlashMob initiieren. Sie organisieren beispielsweise 20 Menschen die sich alle vor einem Supermarkt treffen und dort dann demonstrativ ohne Maske einkaufen gehen.
            Man schafft es dann einfach nicht die demütigenden Schikanen aufrechtzuerhalten, wenn eine Menge Leute sich nicht daran halten.
            Man kann über ähnliche Techniken die gesamte Unrechtspraxis aushebeln.

            Dafür muß man allerdings Menschen aktivieren. Mit „Heile, heile Gänschen“ kommt man nicht voran.

  4. Sehr geehrter Ped,
    bei aller berechtigter Empörung, aber ich empfehle politisch aufgeladene Kampfbegriffe wie „Gutmensch“ zu vermeiden. Man muss sich nicht auch noch selbst an der grassierenden Sprachvergewaltigung beteiligen ….
    Liebe Grüße
    Strukturdenker


    Die Kritik ist berechtigt, auch weil „Gutmensch“, so wie ich es benutzt habe, die Semantik emotional in ihr Gegenteil verkehrt. Daher habe ich die entsprechende Passage im Text jetzt angepasst, danke für den Hinweis!
    VG, Ped

    1. „Gutmenschen“ ist wirklich ein völlig fehlgeleiteter Begriff. Ich bevorzuge für den Begriffsinhalt (der wohl gemeint ist): „Bessermenschen“ (im Sinne von „halten sich für besser als den Rest“!)

      „Gutmensch“ gehört für mich in die Rubrik „Kampfbegriffe“ wie etwa „Wutbürger“, „Verschwörungstheoretiker“, „rechts anschlussfähig“. „struktureller Antisemistismus“, …

      Ein „Gutmensch“ ist nach dem Wortinhalt ein Mensch, der Gutes anstrebt. Wer kann dagegen ernstlich Einwände haben ohne ein „Schlechtmensch“ zu sein…?

  5. @ Ruben
    Gute Infos und Zahlen dazu immer aktuell in Steffen Rabes Blog Coronoia.

    Auf Rubikon ein sehr guter Artikel von heute zu einem sehr ähnlichen Thema:
    »Die von der Regierung propagierte Covid-19-Strategie des Schutzes durch Isolation schlug in Pflegeheimen vollständig fehl. Tausenden von alten Menschen war Schutz durch Lockdown und Isolation versprochen worden. Dieser Schutz hat in Pflegeheimen vielfach nicht funktioniert. Es kam dort zu vielen Toten unter Über-80-Jährigen. Wo bleibt die Aufarbeitung?«

  6. (Alten- und Pflegeheime….Besuchern nicht betreten werden.”
    Hier geht es um Menschen, die sich so gut wie gar nicht wehren können und in der Regel auch nicht angehört werden. Sie waren schon immer allein, ausgeliefert. Nun sind sie vollständig der Willkür preisgegeben.
    In der Vergangenheit kamen viele Reportagen über Missstände, Misshandlungen in derartigen Einrichtungen. Nur da waren die Ungeheuerlichkeiten noch zu sehen, von Angehörigen, die sie sehen wollten. Deshalb war ich schon stutzig, als gesagt wurde, es geht um den Schutz alter Menschen! Die Frage ist bis heute, warum? Wer wahrgenommen hat, was z. B. in Pflegeheimen und Psychiatrien abgeht und dazu die Reportagen in der Vergangenheit gesehen hat, kann das doch nicht glauben?
    „Fussek, der als bekanntester deutscher Pflegekritiker gilt,[1] kritisiert aus seiner Sicht unzulängliche oder gar kriminelle Pflegesituationen vor allem in Pflegeheimen und Altenpflegeheimen. 2001 trat er in Genf vor einem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte als Zeuge der Zustände in den deutschen Altenpflegeheimen auf.“ Wikipedia
    Selbst Herr Fussek, den ich kontaktierte, war völlig mit den vorliegenden „Fällen „ überlastet.
    Also, warum diese Menschengruppe? Bei dieser Frage, habe ich ein ganz ungutes Gefühl.

    MfG

  7. Es sind nicht „nur“ 35 von 100.000

    Hier wird es erklärt – es ist eine dreistellige Anzahl:
    () https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=st0SyD-VyjM


    1,4 Prozent False-Positive sind bei 100.000 Abstrichen 1.400 positiv Getestete. Zieht man noch 0,6 Prozent False-Negative ab, kommt man immer noch auf 800 (PS1: Diese Aussage ist falsch, ich lasse sie aber mal so stehen.).
    Und das, ohne dass ein Einziger Getesteter das Virus tatsächlich in sich trägt. Das weiterhin ohne jede Aussage, ob Infektionen vorliegen, weil der Test das nicht leisten kann. Dieser Test ist – zumindest in seiner derzeitigen Anwendung – schlicht für die Tonne und wird ausschließlich für politische Zwecke eingesetzt.

    Beste Grüße, Ped

    PS: Jetzt habe ich doch mal in das Video geschaut und möchte sagen: EMPFEHLENSWERT. Denn der unterschiedliche Grad an Durchseuchung beeinflusst die statistischen Ergebnisse mehr, als auch ich erwartet habe.

    1. Vorsicht, Ped! Die Falsch-Negativ-Rate kann man nicht einfach von der Falsch-Positiv-Rate abziehen. Falsch-negativ sind negative Testergebnisse, die richtigerweise hätten positiv sein müssen. Falsch-positiv sind umgekehrt positive Testergebnisse, die richtigerweise hätten negativ sein müssen. Ich habe das empfohlen Video nur kurz durchgeflasht, denke aber, dass das dort auch thematisiert wird.

      Bei der ganzen Diskussion um die Falsch-Positiv/Negativ-Raten müssen wir höllisch aufpassen, dass wir nicht wieder über eins der hingehaltenen Stöckchen springen. Wie Albrecht Storz schreibt, ist der PCR-Test nicht der guten wissenschaftlichen Praxis entsprechend validiert. Die Falsch-Positiv-Rate von 1,4% wurde zudem in einem Versuch ermittelt, der mit synthetischen Proben durchgeführt wurde, also nur von beschränkter Aussagekraft für echte Proben ist. Hinzu kommt, dass PCR-Tests aufgrund ihres Funktionsprinzips grundsätzlich zu einer in der medizinischen Praxis kaum hinnehmbar hohen Falsch-Positiv-Rate neigen. PCR-Tests weisen nicht nur vermehrungsfähige Viren nach, sondern auch die Bruchstücke von bereits zerstörten Viren. Selbst bei einem korrekten positiven Ergebnis ist unklar, ob die Viren, die im Hals sitzen, es jemals so weit bringen werden, dass die Immunabwehr sich mit ihnen beschäftigen muss oder ob sie es jemals schaffen werden, ein neues Opfer zu erreichen.

      Mit solchen Betrachtungen bewegen wir uns immer noch nur an der Oberfläche der Fachdisziplin der Virologie. Virologen – auch Christian Drosten – forschen schon viele Jahre in dieser Fachdisziplin und haben vorher ein einschlägiges Studium absolviert. Wir alle haben bestenfalls angelesenes Halbwissen. Ich akzeptiere, dass ich den ausgewiesenen Fachleuten letzten Endes vertrauen muss.

      Ich erwarte aber, dass in jeder Fachdisziplin die bewährten wissenschaftlichen Standards eingehalten werden, dass es einen erkennbaren breiten wissenschaftlichen Diskurs gibt und dass uns die Ergebnisse dieses Diskurses einschließlich abweichender Minderheitenmeinungen und möglichen Interessenkonflikten transparent gemacht werden.

      Der eigentliche Skandal ist für mich, dass das alles derzeit in Bezug auf Corona nicht stattfindet. Dort müssen wir meiner Meinung nach mit unseren Forderungen ansetzen. Darum hatte ich meinen Beitrag von heute morgen auch mit der Forderung abgeschlossen, dass die offensichtliche Diskrepanz in den Zahlen des RKI von Journalisten aufgegriffen und durch die Befragung von Experten der verschiedenen Fachdisziplinen einer Klärung zugeführt wird.


      Ja, Ruben, die Negativ-Falschen von den Positiv-Falschen abzuziehen ist, nun ja, Quatsch. War ein Schnellschuss von mir. Das weiter unten beworbene Video erklärt das auch sehr gut.
      Bei allem anderen, gehe ich vollständig – auch mit Albrecht – mit und habe das in den vergangenen Wochen auch so publiziert.
      Herzlich, Ped

      1. Ruben, Sie sagen:
        »Virologen – auch Christian Drosten – forschen schon viele Jahre in dieser Fachdisziplin und haben vorher ein einschlägiges Studium absolviert. […] Ich akzeptiere, dass ich den ausgewiesenen Fachleuten letzten Endes vertrauen muss

        Müssen tut man gar nichts. Es gibt in jeder Fachrichtung Menschen, die Dinge erzählen und Schlußfolgerungen ziehen, die man nicht glauben kann. Sobald man das merkt, ist es das Recht jedes Laien, Zweifel anzumelden und hier eben nicht zu vertrauen.
        Zum Glück gibt es aber auch gute Fachleute, weswegen es ja auch so bitter war, daß man Karin Mölling, die schon am 14.03.2020 bei rbb lauter sinnvolle Dinge sagte, so ignoriert und später abwertend über sie berichtet hat. Frau Mölling sagte damals, ab 20’000 Toten würde sie anfangen, Panik zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir, glaube ich, eine zweistellige Zahl Infizierter bzw. Kranker.
        Dieser Frau hätte man gerne vertrauen dürfen, stattdessen hielt man sich an die (O-Ton Karin Mölling) »Scharfmacher«. Und die haben uns dann ja auch in die jetzige Situation gebracht.

        Also Vorsicht dabei, wem man vertraut. Ein bißchen gesundes Mißtrauen kann nie schaden.

        Hier noch ein Link auf ein Text-Interview mit ihr von Mitte März (!!!).

        1. Da stimme ich Ihnen zu, Helene.

          Wir Menschen sollten uns zwar – ganz im allgemeinen – die Fähigkeit zu vertrauen bewahren .
          Ohne dem gäbe es keine Beziehungen mehr, wir wären gar nicht Menschen.

          Jedoch „müssen“ wir nicht einem bestimmten Vertrauen. Und schon gar nicht wegen irgendwelcher Titel, Abschlüsse, Ämter o. sonstiger „Medaillen. Insofern ist das Vertrauen ein Natur- gegeben „urdemokratisches“ Instrument, über das ein jeder selbst entscheidet.

          Ohne die Expertise von Fachleuten schmälern zu wollen, dürfen wir m.M. eines nicht aus dem Auge verlieren: auch Fachleute haben nur Halbwissen, wollen uns jedoch vielfach glauben machen über Totalwissen zu verfügen, das werden wir als Menschen jedoch niemals haben.
          Besonders dann nicht, wenn wir das Leben nicht ganzheitlich betrachten. Das die Schulmedizin
          hier große Defizite aufweist, ist bekannt.

          Die von Torsten Engelbrecht publizierten Artikel können einen Eindruck davon vermitteln, wie zweifelhaft die Erfolge der „allwissenden“ sein können.
          Sehr viele Menschen sterben an den verabreichten Medikamenten und Behandlungen und nicht an der „Krankheit“. Beispiel G. Westerwelle. Thema Aids usw.

          So wie man heute auf die Wirkungslosigkeit mancher Behandlungsmethode des Mittelalters oder 18/19 Jhd. zurückblickt, wird man in 100 Jahren eben so mit entsetzen auf die heutigen Methoden zurückblicken.

          1. „Wir Menschen sollten uns zwar – ganz im allgemeinen – die Fähigkeit zu vertrauen bewahren.“

            Kann man diese Fähigkeit denn absichtlich zum Verschwinden bringen? Das wäre mir neu. Wenn man das aber nicht kann, dann kann man sie auch nicht absichtlich bewahren.

            Ich denke, diese Fähigkeit ist entweder vorhanden oder eben nicht. Und wenn sie nicht vorhanden ist, dann hat das ganz sicher Gründe. Und zwar unfreiwillige.

            Was Mr. Drosten angeht, so ist es schon seit sehr langer Zeit sehr offensichtlich, dass Mr. Drosten a) rühmsüchtig ist bis in die Knochen und b) gierig nach Mammon. Und c) – was in diesem Fall besonders wichtig ist – ist er ein ziemlich kluger Mann. Ich würde sogar sagen, überdurchschnittlich klug. Auf jeden Fall deutlich klüger als sämtliche Politiker in unserem Land zusammengenommen. Was in Anbetracht der Sachlage keine atembetraubene Leistung ist, aber es ist nunmal so. Es wäre unfair, das zu unterschlagen. Nachdem wir nun aber auch ein d) haben, weiß Drosten das. Und er nutzt e) diesen Umstand nach Strich und Faden aus. Zu seinen eigenen Vorteil. Und nur zu diesem. Er wäre längst nicht so klug, wie er nun einmal ist, würde er anders handeln. Es läge an den Politikern, sich mitsamt sämtlichen Steuerzahlern diesem Mann nicht auszuliefern. Aber das zu erkennen, dazu wäre eben eine geballte Ladung mehr Klugheit nötig, als in diesen Kreisen vorhanden ist.

            Für mich ergibt sich daraus: Niemals und unter keinen Umständen irgendeinem Politiker zu vertrauen – und Christian Drosten et al. selbstverständlich ebenfall nicht. Garnienicht! Und das gilt für beide Gruppierungen.

            Vertrauen ist gut. Aber nur, wenn man sich selbst unbeeinflusst von wem oder was auch immer, aus völlig freien Stücken dafür entscheidet, dass man einem ganz bestimmten Jemand vertrauen kann, weil er eben vertrauenswürdig ist.

            „So wie man heute auf die Wirkungslosigkeit mancher Behandlungsmethode des Mittelalters oder 18/19 Jhd. zurückblickt …“

            Oh nein, das ist nicht wahr! Diese Handlungsmethoden hatten ganz enorme Wirkungen! Sie produzierten Battalione von Toten! In der Geschichte der Schulmedizin der letzten zwei- bis dreihundert Jahre jagt ein Skandal den nächsten. Es wäre einfach nur gemein zu behaupten, dass das wirkungslos gewesen wäre. Also bitte! Anerkennung, wem Anerkennung gebührt! 😉

          2. @Gertrude 12 Juni 14.57 Uhr

            „Kann man diese Fähigkeit denn absichtlich zum Verschwinden bringen? Das wäre mir neu.“

            Sie haben sich Ihre Frage im darauf folgenden Absatz selbst beantwortet ,Gertrude.

            Ja man kann! In dem man ethische Grundprinzipien, welche das Funderment jeder Kultur
            darstellen , mit Füßen tritt. Dies führt, wenn es in großem Umfang geschieht, zu einer Atmosphäre des allg. Misstrauens, der Unberechenbarkeit. Im weiteren Verlauf kommt es zur Relativierung vormals unantastbar geglaubter Grundrechte (Das erleben wir aktuell).
            Wenn schließlich alle Skrupel gefallen sind , leben wir nicht mehr in einer Kultur.
            Was bliebe nennt man bis dato BARBAREI . Wenn es dann soweit ist, lassen Sie sich bitte nicht
            davon irritieren, dass diese Barbarei dann auch wieder „Kultur“ heißt. Das gehört zum Plan.

            Die von Ihnen diagnostizierten Charaktereigenschaften eines bestimmten Virologen wären, so sie zutreffen, Symptome einer kranken Gesellschaft, sich ausdrückend in krankem Geist.
            Ob ich einen solchen Geist als „klug“ bezeichnen würde , lasse ich außen vor.

            Das was wir hier tun hingegen, ist gewissermaßen das Training unseres geistigen „Immunsystems“, um nicht auch dieser Krankheit anheim zu fallen. Man kann es Existenzerhellung nennen.
            Wir stärken also unser Bewustsein, für die uns verbindenden ethischen Prinzipien, und somit die Fähigkeit unter bestimmten Voraussetzungen – von Mensch zu Mensch – Vertrauen zu können.

      2. Der bei Achgut am 12. Juni erschienene Gastartikel von Herrn Beda M. Stadler, einem emeritierten Professor für Immunologie und Institutsdirektor an der Universität Bern, ist für mich ein weiterer Hinweis, wie gefährlich es ist, wenn wir Laien uns argumentativ zu weit auf das Fachgebiet einer Wissenschaftsdisziplin vorwagen.

        Der Gastautor arbeitet meiner Meinung nach gut nachvollziehbar heraus, dass man die Diskussion nicht nur Virologen und Epidemiologen überlassen darf, sondern eben auch Vertreter seines Fachgebiets, der Immunologie, einbeziehen muss. Ich empfehle, sich genau durchzulesen, wie unser Immunsystem nach Erkenntnis der Immunologie mit Viren umgeht und wieso Virologen und Epidemiologen alleine zu den falschen Schlüssen kommen müssen. Ich als Laie erkenne alleine durch diesen Artikel, dass ein Ausschluss dieser dritte Wissenschaftsdisziplin den wissenschaftlichen und auch den demokratischen Prinzipien widerspricht und auch schlicht eine riesengroße Dummheit ist.

        Beda Stadler vertraut, wie er schreibt, »dem natürlichen Modell, nämlich dem menschlichen Organismus, der ein erprobtes und lernfähiges Immunsystem ausgebildet hat«. Trotzdem beton er am Ende seines Gastartikels, dass wir uns als Gesellschaft – mit meiner Meinung nach teilweise »unnatürlichen« Maßnahmen – gegen das Zusammenleben mit unseren Viren schützen sollten. Das macht mir deutlich, dass auch Immunologen unter einer Berufskrankheit leiden, Viren nämlich doch eher als Gegner sehen. Das bestärkt mich nur mehr in meiner Forderung nach einem breit angelegten Diskurs zwischen allen relevanten Wissenschaftsdisziplinen. An diesem Diskurs müssen nämlich auch Wissenschaftler teilnehmen, die Viren nicht als grundsätzlich zu bekämpfende Gegner der Menschheit verstehen.

        Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen: Wir Laien haben eine aktive Rolle in diesem Spiel. Unsere Rolle erschöpft sich nämlich nicht darin, das Ergebnis dieses Wissenschaftsdiskurses devot hinnehmen und uns bekloppten und unausgegorenen Gesetzen zu unterwerfen. Wir sind die Zielgruppe dieses Diskurses. Wir müssen überzeugt werden. Wir fordern von der Wissenschaftsgemeinde, der Politik, den Medien und den Künsten, dass uns die Dinge so nahegebracht werden, dass wir informierte Entscheidung zu unserem und unserer Mitmenschen Wohl treffen können. Die Argumentation muss bei jedem einzelne von uns ansetzen und muss so viele von uns überzeugen, dass wir als Gesellschaft die Situation kollektiv im Griff behalten. So halt, wie es uns die Schweden vormachen.

      3. Ruben sagte:

        »Ich akzeptiere, dass ich den ausgewiesenen Fachleuten letzten Endes vertrauen muss.
        Ich erwarte aber, dass in jeder Fachdisziplin die bewährten wissenschaftlichen Standards eingehalten werden, dass es einen erkennbaren breiten wissenschaftlichen Diskurs gibt und dass uns die Ergebnisse dieses Diskurses einschließlich abweichender Minderheitenmeinungen und möglichen Interessenkonflikten transparent gemacht werden.«

        Dazu hier ein schönes Zitat aus einem aktuellen Rubikon-Text mit dem selbsterklärerischen Titel »Propagandistische Selbstbeweihräucherung«:

        »Wir dürfen uns nicht irre machen lassen durch die Aussage, Wissenschaftler haben dies oder jenes gesagt. Eine wissenschaftliche Aussage kann gut und begründet sein, sie kann aber eben auch einfach zurechtgebogene Propaganda sein.

        Wodurch unterscheidet sich ein Wissenschaftler von einem „normalen“ Menschen, wenn beide eine wissenschaftliche Methode anwenden? Gar nicht! Außer, dass der Eine andere Tätigkeiten vollbringt als der Andere — wie das eben bei allen Menschen der Fall ist. Jeder Mensch kann in seinem Rahmen ein Wissenschaftler sein, wenn er sich an die wissenschaftlichen Methoden hält. Niemand ist, bloß weil er Wissenschaftler ist, ein besonders „Wissender“, ein „wichtigerer“ Mensch, ja in manchen Situationen nicht einmal ein Mensch, der sich besser auskennt. Natürlich werden wir „normale“ Menschen in komplizierten Detailfragen nicht dasselbe Wissen wie hochgradige Experten haben können. Aber diese Experten werden oft in anderen Fragen und in Fragen des Gesamtzusammenhangs keine Ahnung haben!«

        1. @Helene

          Vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel. Ich hatte die Überschrift gelesen und mich im Rahmen meines persönlichen Zeitmanagements zunächst dagegen entschieden, ihn zu lesen. Das habe ich nun nachgeholt.

          Nachdem Sie lediglich einen Abschnitt aus dem Artikel hier ins Forum eingestellt haben, müsste ich nur mutmaßen, was Sie mir damit sagen wollen. Wenn ich nun solche Mutmaßungen anzustellen würde, würde ich anfange, meine Gedanken in Sie hineinzuprojizieren. Das halte ich für keine gute Idee. Dadurch lerne ich auch nichts neues kennen. Daher meine Bitte, mir doch in eigenen Worten mitzuteilen, was Sie an dem Absatz für bemerkenswert halten.

          Ansonsten kann ich zu dem Artikel selbst schon mal sagen, dass ich mich dort gut aufgehoben fühle. Ich selbst verstehe mich als »Wissenschaftler ohne Spezialgebiet«. Von Hause aus ich bin Physiker und war in einem Teilgebiet der Physik auch Spezialist. Neben der Physik habe ich auch andere Wissenschaftsdisziplinen wie die Informatik und die Bioinformatik von innen kennengelernt. Seit über zwanzig Jahre bin ich allerdings nicht mehr in der Wissenschaft tätig. Insofern kann ich der Argumentation des Autors gut folgen, dass Logik, Statistik und die »Gute wissenschaftliche Praxis« allgemeingültige Hebel sind, mit denen auch Nichtspezialisten Maß an beliebige wissenschaftliche Aussagen anlegen können. Da ich Spezialistentum für hochgradig gefährlich halte, wenn es in komplexen Zusammenhängen zur alleinigen Entscheidungsgrundlage wird, glaube ich im Gegenteil, dass in unserer immer komplexer werdenden Welt gerade wissenschaftliche Generalistentum not tut. Dass ich die fortschreitende Bolognaisierung der Wissenschaft und die neoliberale Unterwanderung der Wissenschaft beklage, hatte ich hier im Forum, glaube ich, schon geschrieben. Dadurch sinkt für mich tatsächlich der Wertbeitrag der Wissenschaft immer mehr. Noch sind wir meiner Meinung nach aber weit davon entfernt, auf den Erkenntnisgewinn durch die Wissenschaft verzichten zu müssen. Der Aufwand, die Spreu vom Weizen zu trennen wird aber leider immer größer. Ein Aufwand den kaum eine Institution mehr treiben oder finanzieren will.

          1. Lieber Ruben,

            Ich fand Ihr Zitat lediglich einen guten Aufhänger. Eigentlich wollte ich sowohl von Ihrem Kommentarteil als auch aus dem Artikel lediglich den ersten Satz bzw. Teil nehmen. Das hätte aber ausgesehen, als wolle ich das aus dem Zusammenhang reißen, und so in der Gänze ist es ja auch nicht schlecht.

            Denn das Thema »Wer sind die eigentlich die Fachleute, wie viel Ahnung haben sie überhaupt und kann man ihren Aussagen trauen?« ist ja durchaus ein interessantes, das sich durch unser gesamtes Leben zieht. Ob das nun Wissenschaftler oder Handwerker sind, ist da schon fast egal. Es ist jemand, der theoretisch das Wissen haben sollte und dessen Fachkenntnis man sich gerne unterordnen würde, wenn… ja, wenn man nicht immer öfters das Gefühl haben muß, daß einem da nur einer viel erzählt, viel Geld (oder Ruhm) haben möchte und das wirklich Wichtige derweilen ungetan bleibt. Aufräumen darf man dann hinterher selber.

            Das gilt wenn der Klempner gepfuscht hat und hinterher die Bude unter Wasser steht ganz genauso wie jetzt mit Corona. Da steht uns bald ja auch das Wasser bis zum Hals.

          2. Lieber Helene,

            ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander.

            Ohne jetzt der Zunft der Klempner zu nahe treten zu wollen, mache ich aber doch einen quantitativen und auch qualitativen Unterschied in Bezug auf die Ausbildung. Ein wissenschaftliches Studium inkl. Diplom und Doktor und ggf. noch Habilitation stellt andere intellektuelle Ansprüche und dauert nebenbei bemerkt auch deutlich länger als eine handwerkliche Ausbildung. Ich will beide Berufsbilder nicht gegeneinander werten, aber die objektiv sichtbaren Unterschiede sollte man auch nicht einfach wegbügeln.

            Unabhängig davon gilt überall wo Menschen am Werk sind, dass Macht korrumpiert, zur totalitären Machtballung tendiert und deshalb systematisch eingehegt werden und fortwährend am Ausbrechen gehindert werden muss. Das gilt auch für die Wissenschaft, die dafür ihre eigenen Methoden entwickelt hat. Das beginnt beim institutionalisierten (Selbst-)Zweifel, geht über den ständigen Austausch der Wissenschaftsgemeinde der jeweiligen Fachdisziplin und endet bei der »Guten wissenschaftlichen Praxis«. Forschungsarbeiten werden verfasst, von Fachkollegen gegengelesen, ggf. auch nachvollzogen usw. In dem Sinne meinte ich das mit dem Vertrauen in die Wissenschaft und auch die Wissenschaftler. Dass mein Vertrauen in dem Maße schwindet, wie die Wissenschaft und Wissenschaftsgemeinde bolognaisiert und neoliberal korrumpiert wird, hatte ich schon geschrieben.

            Richtig schwierig wird es, wenn viele grundverschiedene Fachdisziplinen zusammenwirken müssen, um ein Phänomen wie Corona umfassend zu betrachten und zu bewerten. Da ist die »Guten wissenschaftlichen Praxis« eher etwas dünn. Bisher wurde hier im Rahmen der »Guten parlamentarischen Praxis« Expertenkommissionen einberufen. Das findet aktuell nicht statt. Das ist ein konkreter Vorwurf, den ich den amtierenden Staatsgewalten machen.

            Als Souverän haben wir natürlich jedes Recht, auf Erklärungen zu bestehen, die wir nachvollziehen können bzw. uns eine souveräne Meinungsbildung ermöglichen, soweit es um Meinungen und nicht um einfache Fakten geht. Auch hier liegt momentan vieles im Argen. Hier versagen aktuell die Wissenschaftsgemeinde, die Medien, die Künstler und auch die Philosophen.

          3. @ Ruben

            »Als Souverän haben wir natürlich jedes Recht, auf Erklärungen zu bestehen, die wir nachvollziehen können bzw. uns eine souveräne Meinungsbildung ermöglichen, soweit es um Meinungen und nicht um einfache Fakten geht. Auch hier liegt momentan vieles im Argen.«

            Da sagen Sie was.
            Sicherlich sind Sie über die »fünf Lockdown-kritischen Professoren« im Bilde. Ich habe mich der Anfrage der fünf Herren angeschlossen und Anfang Mai eine entsprechende E-Mail an alle Bundestagsfraktionen geschickt.

            Von der FDP- sowie von der AfD-Fraktion kam jeweils eine automatische Antwort. Bei der FDP lautete sie folgendermaßen: »Vielen Dank für Ihre Nachricht an die Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag. Wir werden Anfragen schnellstmöglich beantworten. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Antwort je nach Umfang und Anfrageaufkommen etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.« Eine Antwort habe ich bis zum heutigen Tag allerdings nicht erhalten.
            Die Grünen schickten nach mehr als zwei Wochen eine Mail mit folgendem Inhalt: »Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschäftigt sich intensiv mit den Fragen rund um die Corona-Pandemie. Wir haben dazu bereits diverse parlamentarische Initiativen eingebracht. Diese finden Sie auf unserem Themenportal zu Corona zusammengestellt unter: https://www.gruene-bundestag.de/themen/corona-krise
            Das war diesbezüglich erstmal alles.
            Von CDU/CSU, SPD und LINKEn: nada. Nichts. Keine wie auch immer geartete Reaktion.

            Vor kurzem erhielt ich dann eine ausführliche Antwort (um die ich allerdings auch gebeten hatte) der AfD-Bundestagsfraktion bzw. deren Bürgerbüro. Hier ein Auszug aus dieser Mail:
            »Alle Mitglieder des Deutschen Bundestages haben das Privileg stellvertretend für die Bürger, in diesem Falle für die fünf Wissenschaftler, der Bundesregierung Fragen zu stellen. Unabhängig, ob wir die durch sie vertretene Meinung teilen oder nicht, sollten wir meines Erachtens alle gemeinsam diesem Anliegen, für die Unabhängigkeit der Wissenschaft, beistehen. Nur wenn 5 % der Parlamentarier das Anliegen mit Unterschriften unterstützen, dürfen Anträge dieser Art überhaupt gestellt werden. Wir erhielten aus der AfD Fraktion mehr als das notwendige Quorum. Wir haben inzwischen die Beantwortung der Fragen von der Bundesregierung erhalten (siehe pdf Datei anbei)

            Ich bin wahrlich keine Freundin der AfD und würde sie auch nie wählen, aber hier hat diese Partei sich schlicht und einfach -zigmal demokratischer und bürgernäher verhalten als jede andere im Bundestag vertretene Partei. Ob die AfD das aus Kalkül getan hat oder wirklich dieser Meinung ist, vermag ich nicht zu sagen. Vom Ende her betrachtet ist es aber auch egal. Die anderen Parteien scheint der Souverän, dem sie eigentlich zu dienen haben, in keinster Weise zu interessieren.
            Das läßt schon sehr tief blicken.

            Nur eins noch: den Grünen bin ich für ihren Link wirklich dankbar. Nachdem ich mir diese Rede hier zum Thema Corona durchgelesen habe, war ich schon beinahe angewidert. Und sowas habe ich 30 Jahre lang gewählt! So schnell nicht wieder.

          4. Und weil es hier (hinter meinen letzten Post) gerade so schön hinpaßt:
            Die Grünen sind jetzt vollkommen gaga. Aber ich hatte mich ja zum Glück schon die gesamten letzten Wochen dazu entschieden, sie nicht mehr zu wählen, und das derzeitige Führungsduo war ohnehin noch nie mein Dreamteam. Da tut es nicht ganz so weh.
            Trotzdem hat man irgendwie das Bedürfnis, seinen Kopf gegen die nächste Wand zu schlagen. * Aua *

  8. Dr. Klaus Pfaffelmoser hat diesen erstklassigen Artikel zum Thema der falsch / positiven Tests geschrieben. Er wurde bei Multipolar veröffentlicht. Interessant sind m.M. auch die Kommentare, da tatsächlich mindestens einer dabei ist der versucht „reinzugrätschen“ , was jedoch nicht gelingt, da sowohl Dr. Pfaffelmoser als auch Oliver Märtens hellwach und bestens informiert sind !

    https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

    Fazit:
    „Die derzeit als Kenngrößen für die Verhängung von Maßnahmen verwendeten Werte, die Anzahl der gemessenen akut Infizierten pro 100.000 Einwohner und der R-Wert haben bei einem geringen Anteil von akut Infizierten an der Gesamtbevölkerung keinen Aussagewert bezüglich der epidemiologischen Entwicklung der Krankheit. Der R-Wert tendiert bei Verschwinden der Krankheit grundsätzlich gegen 1, also gegen den derzeit als kritisch betrachteten Wert. Durch Änderung der Anzahl der Messungen können die Kenngrößen so beeinflusst werden, dass die willkürliche Verhängung von Maßnahmen möglich ist.

    Diese Aussagen würden auch dann gelten, wenn die ganze Bevölkerung zu 100% wirksam gegen Covid 19 geimpft wäre.“

    Nochmal ein Nachtrag mit insgesamt sehr detaillierten Ausführungen zum PCR Test von
    Oliver Märtens (Respekt!)

    https://multipolar-magazin.de/artikel/diskussion-pcr-test

    Dr. Günter Frank hat diesen – wie ich finde auch guten Artikel – zum Thema der falsch/ positiven Tests und den daraus resultierenden statistischen Auswirkungen geschrieben:

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_28.05.2020

    Nach (substanzloser) Kritik aus dem Mainstream hat er hier nochmal nachgelegt:

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_10.6.2020_rueckwaerts_nimmer

    Ich bin sehr traurig über die Zustände in den Alten und Pflegeheimen wie sie Ped‘s Artikel beschreibt.
    Welch ungeheuere Demütigung und Entwürdigung für die alten Leute. Es ist einfach nur ungerecht und unredlich was da passiert. Das kann niemanden kalt lassen.

  9. Eine kleine Anmerkung noch:

    In dem verlinkten Artikel von Dr. Pfaffelmoser ist im Vorspann auch die Zahl von 35 positiven je 100000 Einwohner zu lesen, es heißt da :

    „Der von Politikern diskutierte Grenzwert von 35 Infizierten auf 100.000 Einwohner ließe sich beispielsweise auch ganz ohne tatsächlich Infizierte allein schon durch Ausnutzung des Messfehlers erreichen, indem man 2.500 Tests je 100.000 Menschen durchführt. Das entspräche einer Verfünffachung der aktuellen Testanzahl.“

    Die von Ped genannte 35 ist also m.M. korrekt und bezieht sich auf eine von der Politik diskutierten Grenzwert.

    Letzlich geht es ja auch nur darum aufzuzeigen, dass sich mit dem PCR Test, aufgrund seiner 1,4 % falsch/positiv Rate, letztlich jeder Grenzwert bzgl. der Infektionszahlen „knacken“ lässt, wenn man nur genug Testet.


    Richtig, ich bezog mich auf den von der Politik willkürlich gezogenen Grenzwert von 35.
    LG, Ped

    1. … nud immer wieder nicht vergessen:

      vermutlich ist die 1,4% Falsch-Positiv-Rate die absolute untere Grenze, diese kann viel höher sein, zB auch bei 10% liegen!

      Man weiß es nicht, weil der Test nie klinisch validiert wurde!

      Bitte das IMMER mitdenken, wenn man sich auf die Zahlenspielchen der Corona-Hysteriker einlässt.

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Woher kommt denn der Wert 1,4%! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Der kommt doch genau von den Hysterikern. OHNE klinische Validierung!

  10. Klasse, Ped, Deine „Binsenweisheiten ..“, gerade erst entdeckt. Dafür „schenke“ ich ein paar Gedanken zum Impfen 😉

    Impfen kann man auf zwei Weisen definieren: über die gestellte Aufgabe die darin besteht (bestehen sollte, laut den Impfbefürwortern) gefährdete Menschen vor Krankheit durch Immunisierung zu schützen. Oder aber auch über Durchführung, die beim „klassischen“ Impfen darin besteht, dem Körper einen Krankheitserreger in abgeschwächter Form zuzufügen, so dass er eine Immunantwort entwickeln kann. Nach der Theorie ist ein Körper, der schon einmal eine Immunantwort auf einen Erreger entwickelt hat bei folgenden Infektionen besser geschützt, indem er dann zB über maßgeschneiderte Antikörper verfügt.

    In den Anfängen der Impfbemühungen gab es noch gravierende Probleme mit dem „abschwächen der Krankheitserreger“. Erste „Impfungen“ bestanden darin, das Opfer direkt mit aktiven Erregern in die Blutbahn zu infizieren (man kann eigentlich sagen „Impfen = Infizieren“). Die Überlebenden hatten dann wahrscheinlich einfach nur Glück – oder waren schon Immunisiert, oder hatten ein sehr, sehr starkes Immunsystem.

    Wenn man die Ursprünge des Impfens betrachtet, müsste man eigentlich darauf aus moralischen Gründen verzichten wie auch wohl keiner eine Behandlung haben will, die auf Versuchen von Josef. Mengele zurückgehen, oder?

    Meine persönliche Einstellung zum Impfen ist durchwachsen: ich weiß auf der einen Seite, dass es Studien gibt, die die angeblichen Erfolge der großen Impfkampagnen sehr in Frage stellen weil die entsprechenden Infektionskrankeiten sowieso verschwunden sind – meist aufgrund der Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen.

    Impfen ist auch aus der ärztlichen Sicht eine problematische Sache, denn es handelt sich dabei um eine Behandlung gesunder Menschen. Und es besteht immer auch ein Risiko bei so einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit ungewollte Schaden anzurichten. Eigentlich schließt der hippokratische Eid nach meiner Verständnis das Impfen als ärztliche Handlung aus.

    Dann gibt es Studien, die zB im Zusammenhang mit Grippeimpfungen zeigen, dass die Geimpften zwar weniger Influenza hatten – deswegen aber nicht weniger krank waren als die Ungeimpften.

    Dann gibt es wohl Anzeichen, dass Geimpfte weniger gut Immunisiert sind als Personen, die eine Krankheit durchlitten haben. Und es gibt Hinweise, dass geimpfte Mütter weniger gut oder gar nicht eine entsprechende „Nestimmunität“ auf ihre Neugeborenen übertragen können.

    Für mich offene Fragen:
    – kann es vielleicht sein, dass zum Schutz vor bestimmten Erregern (vielleicht handelt es sich dabei auch nur und ausschließlich um Bakterien) impfen doch sinnvoll und nutzbringend ist? Die Frage ist für mich offen.
    – können wir heutzutage, in Zeiten massiver Wahrheitsverbiegung durch Geldmacht, überhaupt zu einer objektiven Einschätzung des Nutzens von Impfungen gelangen? Ich sehe aktuell nicht die Möglichkeit der objektiven Abwägung aufgrund viel zu vieler Falschinformationen durch interessierte kreise.

    Eines ist gewiss:
    Genmanipulationen, wie sie mit den aktuell entwickelten „Impfstoffen“ eingeführt werden sollen, haben nichts, NICHTS, mehr mit dem „klassischen Impfen“ zu tun und sind hochgradig fragwürdig und hochgefährlich. Vom Wissenstand her befinden wir uns da höchstens auf dem Niveau der ersten Impfversuche von Achtzehnhundertdubbak. Solche mRNA- oder DNA-Einschleusungen in Massenanwendungen sind versuchter, oder wenigstens als Risiko in Kauf genommener Genozid.

    1. Interessant in diesem Zusammenhang auch ein Artikel von T.Engelbrecht :
      https://www.rubikon.news/artikel/die-impf-debatte

      Es wird u.a. ausgeführt:

      „René Dubos, Mikrobiologe und Pulitzer-Preisträger, konstatierte: „Die Doktrin, nach der Krankheiten eine einzige Ursache haben, ist (seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) die bestimmende Größe in der Medizinwissenschaft. Doch die Suche nach eben der einen Ursache dürfte ein hoffnungsloses Unterfangen bleiben, da die meisten Krankheitszustände das Ergebnis sind von einer Vielzahl von Ursachen“

      Und weiter ein Aspekt den man Ihrer Aufzählung ,Albrecht, noch hinzuzählen könnte:

      „Und zahlreiche Untersuchungen legen dar, dass natürliche Infektionen Vorteile bieten. Auch haben mehrere Krankheiten onkolytische, das heißt Antikrebseigenschaften. Tumorreduktionen nach Maserninfektion sind in der medizinischen Literatur gut dokumentiert. Kinder, die an Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Windpocken leiden, sind später im Leben erheblich vor verschiedenen Krebsarten geschützt (13).„

      Nicht umsonst sagte Wener Heisenberg einst:

      „Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott!“

      Und das Orakel von Delphi sprach Sokrates Weisheit zu, weil:

      Er wußte dass er – in Wirklichkeit – nichts weis, damit wusste er mehr als alle anderen !

      1. Ich erinnere mich an eine Ausspruch meines Hausarztes als ich mit einer schweren Erkältung (vielleicht auch Grippe) zu ihm kam vor Jahren: ihr Körper verjüngt sich gerade.

        Und das finde ich gar nicht so falsch. Wie viel Giftstoffe, schädlicher Zellmüll, angesammelte Alterungsprodukte werden bei so einer Erkrankung ausgeschieden? Das kann man doch regelrecht fühlen wie da aus den tiefen des Körpers Stoffe abgezogen und rausgeschafft werden. Und für all die durch die Infektion zerstörten Zellen wachsen ja neue, JUNGE Zellen nach.

        Natürlich alles nur, wenn der Körper noch in der „Lebensphase“ ist. Wenn man am Sterben ist, ist es eben damit vorbei. Und das ist völlig normal so.

    2. Den hippokratischen Eid gibt es aber schon lange nicht mehr. Er ist abgelöst worden durch die Genfer Deklaration des Weltärztebundes. Darin heißt es unter anderem:

      „Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.
      Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.“

      Patienten??? Was ist das denn? Muß man das aufheben oder kann das in den Müll?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Deklaration_des_Welt%C3%A4rztebundes

      Im hippokratischen Eid hieß es jahrhundertelang beispielsweise:

      „Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht.“

      Ich empfinde es als äußerst bedauerlich, dass es diesen letzten zitierten Satz jetzt nicht mehr gibt. Nirgendwo.

      1. Tja, vielleicht liegt ja unsere jetzige Situation genau daran. Und wer hat wohl dafür gesorgt, dass Ärzte nicht mehr diesem Bund im Namen des Hippokrates angehören? Wer hat ein Interesse daran, dass Ärzte nicht mehr ihren Patienten sondern „Gesundheitssystemen“ und der „Gesundheitsindustrie“, also zuerst der Politik und ihrer Einflüsterern verpflichtet sind?

    3. Der Struwwelpeter, Heinrich Hoffmann. Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen, Sie sprechen es an, und wenn wir einen Virus nicht mehr vermehren, verschwindet er. Vor dieser Fake Seuche war ich in Indochina, habe Wuhan und die Untätigkeit in Europa intensiv beobachtet. Zwischenzeitlich hat das Handelsblatt Vietnam zum Überraschungssieger der Corona Pandemie gekürt. Hygiene ja, aber die Wessis verstehen’s nicht. Sie können vom Keramik Fußboden essen, die Sandalen bleiben vor der Tür, aller Dreck wird auf die Straße gestellt und abgeholt. Und satt zu essen, jeden Tag, das schätzen die Menschen noch und die Menschen sind dünn (skinny), zu viele Kilo rumzuschleppen, schaffen sie bei dem Klima nämlich nicht.

      Bis heute hat die Menschheit MIT all diesen kleinen Erregern überlebt und nur so wird sie weiter überleben. Auch Wodarg spricht das an, in einer Saison wurde massiv gegen Influenza geimpft, es gab tatsächlich weniger Influenza Fälle aber genau so viele Atemwegserkrankungen. Unsere kleinen Gäste halten sich gegenseitig in Schach ! (> Penizillin)

      Übrigens erstaunlich, nach 2 Wochen ohne Essen kriegen wir Probleme, nach 2 Tagen ohne Trinken, aber schon nach 2 Minuten ohne Atmen, über die Lunge haben wir den intensivsten Kontakt zur Außenwelt, permanent vollbringt sie das Kunststück, den erforderlichen Sauerstoff herauszufiltern, und nur den, und CO² und Wasser abzugeben. Beim Darm haben wir uns längst an den Begriff ‚Darmflora‘ gewöhnt, also daran, daß Gesundheit nicht die Abwesenheit anderer Organismen ist, sondern deren Anwesenheit in einem Gleichgewicht ! Ich führe hiermit ein: LUNGENFLORA.

      Was den Alten von der Verwaltung angetan wurde, Hausarrest am Ende des Winters, wo die Sterberate am höchsten ist, ist im hohen Maße geeignet, die Reinigung der Lunge (durch intensives Ausatmen in frischer Luft) zu verhindern, stattdessen hohe Schimmelsporen Konzentration etc in der monatelang beheizten und schlecht gelüfteten Bude.

      Sterberate, das ist übrigens die Nulllinie. Täglich sterben etwa 170.000 von uns, mehr am Ende des Nordwinters. Aktuell präsentiert mir Gates‘ Johns Hopkins Uni 421.819 Tote mit Virus, was mich erschrecken soll, tatsächlich aber nur die Lächerlichkeit der Begründung der letalen Maßnahmen der Verwaltung zeigt.

      Und mit Gates sind wir wieder beim Impfen. Mit QUECKSILBER werden diese Mittelchen verstärkt ! Das bewirkt vielleicht ein ‚Strohfeuer‘, aber keine Immunisierung, nein Danke !

      Dem Staat (Bundesrepublik) habe ich noch nie getraut, weil ich den Zeitpunkt, als er (nach Hitler) gut wurde, nicht finden konnte und bis heute nicht gefunden habe und Ärzten ist ohnehin nicht zu trauen, weil sie die Medizin GEWERBLICH betreiben. Konkret heißt das, was immer sie mit meiner Gesundheit anstellen, hat für sie keine Konsequenzen, was sie aber mit der Fallpauschale anstellen, hat für sie Konsequenzen.

      1. »Ich führe hiermit ein: LUNGENFLORA

        Gibt es schon: »Lungenflora: Bakterien in den Atemwegen. Der Mikrobiologe Professor Michael Schloter vom Helmholtz-Zentrum München erforscht die Bakte­rienvielfalt in der Lunge. Er erklärt, warum die Keime für unsere Gesundheit wichtig sind«

  11. @ Gertrude sagt 12. Juni 2020 um 14:57 Uhr :
    (Zitat) „… Auf jeden Fall deutlich klüger als sämtliche Politiker in unserem Land zusammengenommen. Was in Anbetracht der Sachlage keine atembetraubene Leistung ist, aber es ist nunmal so. Es wäre unfair, das zu unterschlagen. Nachdem wir nun aber auch ein d) haben, weiß Drosten das. Und er nutzt e) diesen Umstand nach Strich und Faden aus. …“

    Wenn Drosten das so machen sollte, wie Sie es schreiben, Gertrude, dann ist Drosten für mich ein hochgradig Krimineller, da er wissentlich für seine Ruhmessucht und für seine Geldsucht(-Befriedigung) das Leben Dritter aufs Spiel setzt und hierbei betrügt und lügt. Dies ist nicht (mehr) ein Kavaliersdelikt.

    1. Ja nun, lieber Bult, was soll ich dazu sagen?! Ich hülle mich einstweilen in vornehmes Schweigen. 😉 Nur eine harmlose Frage dazu: Machen das nicht fast alle „in Amt und Würden“ so???

      Als hochgradig kriminell empfinde ich schon seit Monaten dieses unbeschreibliche Theater mit diesem Virus!

      Habe gerade ein sehr frisches Video (vom 9. Juni) mit Sucharit Bhakdi gesehen. Es dauert ungefähr eine halbe Stunde und ist allerwärmstens zu empfehlen! Allerdings ist er verglichen mit seinem langen Gespräch vom März (mit Ken Jebsen war das wohl, bin mir aber nicht sicher, weil ich Jebsen ja bisher überhaupt nicht kenne, sondern immer nur von ihm lese, weil ja gerade ein Mordanschlag gegen ihn verübt worden ist, der zum Glück einigermaßen in die Hose gegangen ist) inzwischen deutlich angesäuerter geworden. Das kann er einfach nicht mehr verstecken,

      Das Video gibt’s auf dieser Seite:
      https://www.rubikon.news/rubrik/6/artikel/der-pandemie-schwindel

  12. Ped schreibt: Quarantänemaßnahmen, Abstandsgebote und Maskenzwang werden stetig mit der emotionalen Keule verbunden, dass die Nichtbefolgung dieser Gebote alte Menschen töten würde. Damit weckt man sehr wirkmächtige Schuldgefühle in den Menschen. Nur so lassen sie sich dann zwingen, wider ihre Natur und dem gesunden Menschenverstand, diese unsinnigen Gebote einzuhalten.

    Schuldgefühle? Vielleicht. Gefüttert wird mit dieser ganzen Hysterie auf jeden Fall die Blockwartmentalität. Gerne teile ich ein Erlebnis vom Einkauf heute morgen.

    Vorbemerkung:
    Seit etwa drei Wochen trage ich kein Halstuch mehr (Maske noch nie!), weil mir meine Ärztin aufgrund einer Vorerkrankung ein Attest ausgestellt hat. Inwieweit das im Ernstfall trägt, kann ich nicht sagen, da die Ärzte da nicht wirklich viel reinschreiben dürfen(!). Bislang hat aber auch noch nie jemand danach gefragt. Von Ladenpersonal auf die fehlende Maske angesprochen, habe ich immer angeboten, es zu zeigen, wovon aber noch niemand Gebrauch gemacht hat.

    Heute morgen war ich im Supermarkt in der Obst- und Gemüseabteilung, wo ich eine (maskierte) Mitarbeiterin nach Rhabarber fragte. Als ich mich grade zum Rhabarber umdrehen wollte, sprach mich ein maskierter Kunde an, wo denn meine Maske wäre. Meine Antwort: »Ich muß keine tragen« befriedigte ihn aber nicht. Er fragte also die Verkäuferin, ob ich dann überhaupt in den Laden dürfte, die ihm höflich antwortete, wenn ich ein Attest hätte, wäre das kein Problem. Daraufhin wollte er mein Attest sehen, was ich ihm verweigerte. Ich: »Die Dame (ich zeigte auf die Verkäuferin) darf das sehen, Sie können auch gerne die Polizei rufen, die darf das auch. Sie dürfen das nicht«.
    Daraufhin beschimpfte er mich als unhöflich, er sei ja nur ein besorgter Bürger, und als er sich umdrehte, sagte er laut und deutlich: »Solche Menschen braucht doch keiner.«

    Ich habe die Verkäuferin angeschaut und gefragt: »Hat er das tatsächlich gesagt?« Sie schaute (selbst hinter ihrer Maske) extrem schockiert und nickte. Ich, nochmal: »Hat er gerade von mir gesagt „Solche Menschen braucht doch keiner“? Sie war wirklich genauso entsetzt wie ich, nein, ich glaube sogar, noch entsetzter.
    Als ich die überlangen Rhabarberstengel nicht in den Einkaufskorb bekam, hat sie mir angeboten, sie mit einem Messer zu halbierten. Als sie sie mir zurückgab, hat sie mir dann ganz herzlich ein schönes Wochenende gewünscht. Ich ihr ebenso.

    Aber über den Kunden bin ich immer noch nicht hinweg.

    1. Das ist wirklich gut, dass Sie diese Geschichte erzählten, Helene,
      weil Sie damit auch sehr gut verständlich machen konnten, wo Ihr und die des Kunden Hilflosigkeit lag.
      Auffällig ist für mich, dass der Kunde die Agenda setzte. Das Thema lautete nicht (mehr) wie sinnvoll diese Maske überhaupt sein soll, sondern warum Sie sich des nicht mehr Hinterfragten „widersetzten“. Ich gehe da in jeden Disput höflich aber offensiv und setze sofort „meine“ Agenda und die lautet in etwa so:

      „Wissen Sie, dass die Gefahr genau wegen des Tragens dieser Maske zu erkranken, viel größer ist, als einem Coronavirus zu erkranken oder gar zu versterben?“

      Oder:

      „Ihnen ist schon klar, dass Sie unter dieser Maske einen Bakterienzoo mit sich führen. Sollten Sie sich im Winter eine chronische Atemwegserkrankung einfangen, dann wohl nicht wegen Corona, sondern wegen dieser Drecksmaske.“

      Oder und vielleicht am Positivsten:

      „Danke, dass Sie fragen. Ich trage keine Maske, weil ich nicht krank werden will. Außerdem ist die Maske im Alltag völlig sinnlos. Setzen Sie selbst die Maske ab und atmen so viel wie möglich frische Luft. Dann kann Ihnen auch ein Coronavirus nichts anhaben.“

      Ganz Mutige zücken auch gleich noch ein Flugblatt, und zwar das für die Situation geeignete Flugblatt (Angstlöser).

      Und so weiter und so fort.
      Ins Handeln kommen bedeutet auch, die gar nicht so banalen Herausforderungen des Alltags kreativ zu meistern. Weitere Vorschläge sind daher gern gesehen.

      Herzlich, Ped

      1. So, wie Sie ped, habe ich das bereits gehandhabt und es sind in Bus und Bahn super Gespräche entstanden. Dass mir Zugebgleiter sagen, es seien in Ihrem Kollegenkreis keine Kolleg/innen an Corona erkrankt oder eine Zugebegleiterin gestern mir sagte, ihre Mutter arbeite als Krankenschwester und diese rate dringend von den Grippe-Impfungen und von der Impfung gegen das aktuelle Corona ab.
        Und ich bin gestern den ganzen Tag mit Regional-Expressen in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und NRW unterwegs gewesen. Einmal hat ein Zugbelgeiter mich gefragt: „Wo ist die Maske?“
        In Dortmund ist heute, neben Berlin, eine große Anti-Corona-Hysterie-Demonstration.


        Super, das passt!
        Herzlich, Ped

      2. Lieber Ped,
        es freut mich, wenn so etwas bei Ihnen funktioniert. Bei mir klappt das in solchen Fällen nie. Damit meine ich jetzt explizit Menschen wie diesen Herrn heute morgen. (Letzte Woche war es eine einkaufende Dame im Bio-Supermarkt, die genauso unverschämt wurde: mich direkt ansprach, und auf meine Antwort sagte, dann dürfe ich ja auch nicht mehr dort einkaufen etc. pp.). So richtig verbiestert.
        Wenn ich da so argumentiert hätte wie Sie, wäre ich nicht auf Verständnis gestoßen, nicht bei diesem Typ Mensch. Das ist jetzt keine Ausrede, das ist ein Erfahrungswert, mit anderen Menschen geht so eine Diskussion durchaus, hatte ich auch schon und war dann auch gut.

        Dieser Mann hätte, wäre einer anwesend gewesen, einen Polizeibeamten hinzugeholt, damit ich mein Attest zeige. Hätte ich gar nicht von Attest geredet, sondern wie Sie es vorschlagen, das hätte nicht geklappt. Das war der Typ Wichtigtuer, und Attest ist ja gerademal so noch ein erlaubter Grund, dagegen konnte er nichts sagen.

        Nichts für ungut, ich verstehe und unterstütze prinzipiell Ihre Argumente, aber sie sind leider nicht in allen Fällen hilfreich.
        Es ging mir, indem ich mein Erlebnis erzählte, auch weniger um die Diskussion als darum, was dieser Mensch hinterher über mich gesagt hat. Nicht, weil es mich betraf, ich hätte die Aussage »Solche Menschen braucht doch keiner« auch schockierend gefunden, wenn er sie über jemand anderen geäußert hätte. Sondern weil das dabei herauskommt, wenn wir alle zu diesen irrsinnigen Maßnahmen genötigt werden. Das Zwischenmenschliche wird ruiniert, und manches davon wird – so befürchte ich – dann für lange Zeit kaputt sein.


        Verständnis können Sie in der akuten Situation auch nicht erwarten, Helene. Ihr „Gegner“ ist im Kampf, was erwarten Sie? Aber seine „Halle der Emotionen“ nimmt sehr wohl auf, was Sie tun und sagen und vor allem wie Sie dabei auf ihn wirken. Tun Sie die Dinge für sich, spiegeln Sie nicht vorrangig ihn, sondern lassen ihn Ihr Menschsein, Ihre Freundlichkeit, Ihre Botschaften spiegeln. Erwarten Sie nicht (übertrieben gesagt), dass Ihnen solche Menschen umgehend mit Verständnis begegnen, das können die nicht. Meine Argumente galten auch vorrangig Ihnen und der Reflexion Ihres eigenen Tuns. Wenn Sie das permanent abwerten, weil Sie nämlich den Wert des Getanen an der Reaktion anderer Menschen festmachen, dann externalisieren Sie ein Problem in Ihnen selbst.
        So weit so gut, bitte lassen Sie es sacken. Sollte das übergriffig aus meiner Sicht gewesen sein, bitte ich um Nachsicht.
        Herzlich, Ped

        1. »Meine Argumente galten auch vorrangig Ihnen und der Reflexion Ihres eigenen Tuns. Wenn Sie das permanent abwerten, weil Sie nämlich den Wert des Getanen an der Reaktion anderer Menschen festmachen, dann externalisieren Sie ein Problem in Ihnen selbst

          Lieber Ped,
          das ist sehr lieb von Ihnen, daß Sie so um mein Wohl besorgt sind (und nein, ich meine das nicht ironisch. Ich glaube, daß Sie das genau so meinen).
          Ich werte mein eigenes Tun aber gar nicht ab und habe das auch heute morgen im Supermarkt nicht getan. Und ganz bestimmt mache ich den Wert meiner Taten nicht an der Reaktion wildfremder, un-netter Menschen fest. (Bei FreundInnen oder anderen Menschen, die mir was bedeuten, ist das was anderes.) Dafür bin ich zu alt und habe solche Situationen schon zu oft erlebt. Früher mal, da wollte ich, daß mich alle lieb haben. Aber das ist lange her; ich habe 1. feststellen müssen, daß es nicht geht, und 2. feststellen dürfen, daß ich das gar nicht (mehr) brauche.

          Was mich aber wundert: warum findet das hier außer mir niemand schlimm, was dieser Mann gesagt hat?! Das ist doch viel, viel wichtiger als die Diskussion über die Maske (so wichtig die sein mag). Das ist der Verfall von Kommunikation und Respekt zumindest im öffentlichen Raum, und darum mache ich mir ernsthaft Sorgen. Vor allem, weil ich glaube, daß diese beknackten Corona-Maßnahmen (mit) der Grund dafür sind.
          Darüber sollten wir hier diskutieren.

      3. Ganz Mutige zücken auch gleich noch ein Flugblatt, und zwar das für die Situation geeignete Flugblatt (Angstlöser).

        Sorry, Ped, aber diese Art von Mensch hat doch nicht primär Angst vor einem Virus. Die wollen den dicken Willi raushängen lassen. Motto: Der Führer hat es befohlen, ordne dich gefälligst auch unter! Völlig egal um welchen Schwachsinn es dabei geht.

        Sie dürfen den Leutchen keine konstruktiven Motive unterstellen. Die gibt es nicht. Ich habe mit diesem Typ Mensch selbst schon zur Genüge zu tun gehabt. Man trifft diese Normopathen überall. Und es werden immer mehr.

        1. Immer wieder erstaunlich, wie der Finger reflexartig auf die anderen geht. Wie gut man meint, den Charakter von Menschen durchschauen zu können, wie schnell man ihnen schlechte Absichten „nachweist“.
          Viele Menschen haben noch nicht erfasst, dass diese künstlich geschaffene Krise die Fassade einer echten Krise abbildet, die aber auch etwas mit dem individuellen Handeln und Denken jedes Einzelnen, schlicht gesagt mit unserem Selbstverständnis zu tun hat.
          Auf der systemischen Ebene sind alle gut dabei, Feindbildmuster zu analysieren und auf deren Auflösung zu drängen. Wenn es aber zur Sache, also schlicht in den Alltag geht, dann lebt man frohgemut die eigenen Feindbilder weiter.
          Suchen wir uns jetzt „die Guten“ raus? Und was machen wir mit den anderen, die wir als kleine Hitler-Jünger abqualifiziert haben?
          Dieser Blog sucht den großen und den kleinen Frieden, weil der eine vom anderen abhängt. Dafür habe ich ihn ins Leben gerufen.
          Den kleinen Frieden bekomme ich aber nicht geschenkt, da muss ich schon für mich (!) kämpfen, auch wenn mir jemand im Laden hasserfüllt hinterher ruft, dass ich keine Maske aufhabe.
          Verstehen Sie, was ich meine, Horst?
          Grüße, Ped

          1. @Ped

            Und was machen wir mit den anderen, die wir als kleine Hitler-Jünger abqualifiziert haben?

            Die müssen sanktioniert werden. Aktuell läuft doch alles schief. Die Reflektierten werden sanktioniert und die Korrupten werden belohnt.
            Die Instrumentalisierten (also die Mitläufer) selbst tun sich doch auch keinen Gefallen. Letztere verlieren genau so ihre Grundrechte.
            Wenn wir nicht klare Kante zeigen, dann bleiben am Ende eine Menge Verlierer bei der ganzen Sache übrig.
            Wir haben längst eine massive Negativselektion im Land. Die Korrupten werden gleich doppelt belohnt. Die kassieren kräftig ab und gleichzeitig (und das ist relativ neu) bekommen die auch noch frenetischen Jubel aus dem Volk für ihre charakterlichen Deformationen. Man will sich überhaupt nicht ausmalen, was daraus noch alles an „Lerneffekten“ entsteht.

            Deshalb sind Feindbilder hier wirklich wichtig. Wir müssen den skrupellosen Mitläufer zum verachtenswerten Menschen machen. Im Endeffekt sollte man sich dafür schämen müssen, wenn man unreflektiert und damit skrupellos mitläuft. Das wäre mal eine Moral.

            Natürlich, Ped, sie kommen anscheinend aus der Friedensbewegung und möchten die Dinge lieber über „Heile, heile Gänschen“ lösen. Das ist sicherlich für sie auch o.k., aber für mich ist jetzt langsam im Rahmen der verstärkten Grundrechtsdemontage schluß mit lustig.

            Ich bin stinksauer über die Entwicklungen hier im Land.


            Emotionen, Dissonanzen sind gut. Wo sonst soll die Veränderung herkommen? Die Frage ist der Ansatz.

            Natürlich, Ped, sie kommen anscheinend aus der Friedensbewegung und möchten die Dinge lieber über „Heile, heile Gänschen“ lösen.

            Sie erzählen über sich Horst und dabei merken Sie nicht wie beleidigend Sie im Ton werden. Die Friedensbewegung ist mir eine Herzensangelegenheit, Ihr Zynismus richtet sich gegen Sie selbst.
            Und ich bin sehr gespannt, welche Maßnahmen Sie ganz konkret ergreifen möchten. Aber ich denke, ein Bürgerkrieg in diesem Land, würde den „Gestaltern“ innerhalb und außerhalb unserer Grenzen wunderbar in die Karten spielen.
            Wie ich schon sagte: Wir haben bei uns selbst reichlich Aufgaben, die wir nicht weiterreichen brauchen, auch nicht können.
            Ped

          2. @Ped

            […] und dabei merken Sie nicht wie beleidigend Sie im Ton werden.

            Nun, aber von meiner Seite war es noch nicht mal beleidigend gemeint. Der Tenor war: „Wir gehen mit den Verfassungsfeinden viel zu höflich um. Auf die Art und Weise werden wir verlieren.“
            Und diesmal verlieren wir Kernbestandteile der Grundrechte. Das betrifft jeden einzelnen von uns. Vermutlich dauerhaft.
            Die diplomatische Variante (Friedensbewegung) bleibt bei alledem durchaus auch weiterhin ein wertvoller Ansatz. Aber (mMn) sollten wir auch die aggressiveren Komponenten ergänzend ausbauen.
            Dazu gehört auch beispielsweise die von Ralf Ludwig (juristische Gewalt) eingesetzte. Auch verbale Gewalt sollten wir vermehrt anwenden. Natürlich gegen den Feind.


            Sie sind auch weiterhin nicht konkret in den Vorschlägen, die Sie auch selbst umsetzen möchten.

          3. @Horst

            Wir haben längst eine massive Negativselektion im Land. Die Korrupten werden gleich doppelt belohnt. Die kassieren kräftig ab und gleichzeitig (und das ist relativ neu) bekommen die auch noch frenetischen Jubel aus dem Volk für ihre charakterlichen Deformationen. Man will sich überhaupt nicht ausmalen, was daraus noch alles an “Lerneffekten” entsteht.

            Das Problem ist, daß das keineswegs neu ist! Wir hatten das bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

            Eine meiner Großmütter (vor Jahrzehnten verstorben) war damals im Alter von mehr als 50 Jahren zusammen mit Tausenden anderen Jublern eine frenetische Jublerin.

            Der Popstar, den die Fanatiker damals bejubelt haben, hieß Adolf Hitler.

            Tatsächlich braucht man sich die Lerneffekte des derzeitigen Wahns überhaupt nicht auszumalen. Man kann das längst alles bis ins kleinste Detail in Geschichtsbüchern nachlesen. Von „neu“ kann hier wirklich keine Rede mehr sein.

            Und wir erleben gerade live mit, daß die damaligen direkt nach dem Ende des 2. WK abgesonderten Worte der deutschen Bevölkerung nichts anderes waren als fake news! Sie haben damals ALLE gewußt, was passiert – und sie wissen auch heute alle Bescheid! „Das haben wir ja nicht wissen können!“ hieß es damals. BULLSHIT!!! Ausgekochter BULLSHIT!

            Man denke einfach darüber nach, was Helene heute morgen erleben mußte. Im letzten Jahrhundert sprach man so über die jüdische Bevölkerung.

            Das, denke ich, sollte man solchen rechtslastigen Menschenverächtern mal ins Gesicht klatschen! Für Friede, Freude, Eierkuchen ist es längst zu spät!


            „Das, denke ich, sollte man solchen rechtslastigen Menschenverächtern mal ins Gesicht klatschen!“

            Wer ist „man“? Was ist rechtslastig? Was gedenken Sie denn nun ganz konkret zu tun?

          4. @Gertrude

            Das Problem ist, daß das keineswegs neu ist! Wir hatten das bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

            Bei Hitler hat das Gros der Deutschen anfangs profitiert. Das darf man nicht vergessen. Die Weimarer Republik hatte verheerende Schäden angerichtet. Hitler hat innerhalb von knapp vier Jahren das Land wieder auf einen soliden Kurs gebracht und die Massenarbeitslosigkeit beseitigt. Quasi allein durch nationalsozialistische Wirtschaftspolitik.

            Heute haben wir hingegen eine völlig andere Situation. Die Politiker ruinieren die Wirtschaft des Landes (auf der Basis von Wahnvorstellungen über ein Virus) und erhalten dafür noch Jubelarien.
            Diese kommen einzig und allein über die Manipulationen einer gleichgeschalteten Presse zustande.

            @Ped
            Ja, gut, die konkreten Maßnahmen hatte ich eigentlich schon weiter oben erwähnt. Beispielsweise wurden der größte Erfolg bisher durch die Klage eines Privatmanns im Saarland erzielt. Der Erfolg hat die Ausgangsbeschränkungen bspw zu Fall gebracht.

            Weiteres Beispiel: Ralf Ludwig geht in einem sehr interessanten Video auf die praktische Relevanz des Widerstandsrechts ein. Auch das kann man also umsetzen. Tue ich auch schon.

            Ausführungen zum Widerstandsrecht Art20(4)GG
            Ralf Ludwig 28.5.2020 https://www.youtube.com/watch?v=WMlXDT0GHXs#t=20m02s

            zur verbalen Gewalt: Verfassungsfeinde als Verfassungsfeinde bezeichnen bspw. Im persönlichen Gespräch durchaus härtere Begrifflichkeiten verwenden. Den Streit nicht meiden. Das mach ich aber alles schon. Sprich, mehr Agitation. Sich nicht einfach als Covidiot oder dgl bezeichnen lassen ohne eine griffige Replik dafür zu haben. (fremdgesteuerte Drohne, führerhöriger Hysteriker usw. usf.)
            => mehr verbale Gewalt anwenden und damit nicht in der Opferrolle verharren; selbst zum Täter werden

            zur „Selfmade-Juristerei“: Dafür fehlt es mir leider (immer noch) an der nötigen Kompetenz.
            Übrigens lt. Ralf Ludwig, für Gewerbetreibende ist es auch wichtig, dass die klagen. Wegen der Schadensersatzansprüche. Dürfte auch für Selbstständige eine Rolle spielen.


            Schon klar, Horst, und was Herr Ludwig da in Selbstverantwortung betreibt, ist einfach vorbildlich. Es ist letztlich auch das, was ich meine und auf meiner Ebene gleichermaßen zu praktizieren suche. Es ist das, worauf ich Sie in Ihrem eigenen Tun stoßen möchte. Herr Ludwig praktiziert kein Feindbilddenken.
            Grüße, Ped

          5. ERGÄNZUNG: Gemeint waren im letzten Abschnitt natürlich die tangierten Solo-Selbstständigen und ansonsten die Gewerbebetriebe die direkt von den Einschränkungen durch Corona-Verordnungen betroffen sind.

          6. @Ped

            Herr Ludwig praktiziert kein Feindbilddenken.

            Gut, das hat er auch nicht unbedingt nötig. Für ihn ist das profitabel.
            Außerdem glaubt er noch an „das Gute im Menschen“ und „an den Schwarm“. 😉

            Die Verfassungsfeinde von der Regierung sollte man auf jeden Fall auch als persönliche Feinde betrachten. Verfassungsfeinde sind immer auch Volksfeinde. Die bekämpfen uns schließlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Da ist dann wirklich jegliche Toleranzgrenze überschritten.

          7. @ Gertrude 15:25

            “ “Das haben wir ja nicht wissen können!” hieß es damals. BULLSHIT!!! Ausgekochter BULLSHIT!“

            Dazu fällt mir ein…..
            in seiner Rede zum 70. Jahrestag des Kriegsendes warnte der heute 90-Jährige bei einer Gedenkfeier in der Gedenkstätte Bergen-Belsen vor rechtem Gedankengut in der Gesellschaft!

            Er sagte damals aber auch, und ich war persönlich anwesend und habe es selbst gehört, sinngemäß aus der Erinnerung:
            Nach dem Krieg habe ich von Bergen Belsen gehört, ich konnte es nicht glauben. iIch bin zu fuß nach Bergen Belsen gelaufen um mich persönlich davon zu überzeugen, was da vor sich gegangen ist. Ich habe während des Krieges absolut nichts davon mitbekommen, nichts davon gewußt.

            Damals gab es kein Internet, keine, auch nur ansatzweise, halbwegs freien Zeitungen.
            Nur volständige Indoktrination über Volksempfänger und gleichgeschaltete Zeitungen.

            Gruß

            Das sollte man in seinen Betrachtungen berücksichtigen.

          8. @ Gertrude 15:25

            Tschuldigung, Name vergessen

            Der das sagte war Selly Perel.
            Seine Autobiografie „Ich war Hitlerjunge Salomon“ wurde 1990 unter dem Titel „Hitlerjunge Salomon“ verfilmt.

            Gruß

  13. @Ped

    Wer ist “man”? Was ist rechtslastig? Was gedenken Sie denn nun ganz konkret zu tun?

    Es stand zwar nichts dabei, aber ich denke, daß die Frage von Ped stammt.

    Was ich zu tun gedenke? Sehr einfach! Ich tue immer das, was ich tun kann, was meinen angeborenen Talenten entspricht. In diesem Fall ist es das Benennen von irgendwelchen Dingen, die mir auffallen.

    In diesem Fall war es einfach, weil in unserer Familie immer wieder über den „Fall“ dieser fanatischen Großmutter geredet wurde.

    Und als „rechtslastig“ bezeichne ich in diesem Fall das Verhalten des Mannes, dem Helene heute morgen begegnen mußte.

  14. @Helene 13 Juni 12.14 Uhr

    „Was mich aber wundert: warum findet das hier außer mir niemand schlimm, was dieser Mann gesagt hat?!“

    Wer sagt das Helene ? Ich finde es sehr schlimm! Und ich denke fast alle hier , Ped an erster Stelle, ebenso. Das sage ich auch in Bezug auf mein Post v. 12. Juni 23.00 Uhr zu Gertrude.

    Ich denke es ist klar warum. Nur soviel: solch eine Aussage ist der Versuch einer tiefen Entwürdigung, der Versuch Ihnen die Subjektqualität, das Mensch sein, abzuerkennen. Denn Menschen sind und werden wir nicht deshalb, weil wir zu etwas „zu gebrauchen“ sind. Gebrauchen tut man Dinge. Der Mensch ist jedoch steht’s selbst Zweck und niemals Mittel zum Zweck.

    Das erschütternde ist, es wurde hier ja schon vielfach thematisiert, dass im Rahmen dieser C-Infodemie,
    die Blockwart- Mentalität starken Aufschwung genommen hat. Es überwacht jetzt nicht „nur“ der Staat die Bürger sondern jeder überwacht jeden. „Legitimiert“ durch die Aussagen einiger Politiker mit Aufforderung zum Denunzieren. Das erinnert eben an düsterste Zeiten.
    Aus diesen Zeiten ist auch der Spruch überliefert: Gib einem Deutschen ein Amt und er wird zu Idioten. Irgendjemand hat es dann treffend umformuliert, in: Gib einem kleinen Mann ein Amt und ……..
    Wobei mit -klein- sicher nicht die physische Gestalt gemein war.

    Das Problem ist, das JEDE Art von Überwachung , dass gilt in zwischenmenschlichen Beziehungen wie auch Gesellschaftlich, genau das gleiche tut, nämlich Subjekt aberkennt, den Menschen zum Objekt (zum Ding) macht. Deshalb ist das Thema Überwachung -zurecht- auch stets ein höchst brisantes gewesen.

    Dass ist das Eine . Das andere Thema ist, wie gehen wir damit um. Und hier liegt eben Ped mit seinen Aussagen m.M. nach genau richtig. Seine Argumentation zeugt von einem tiefen Verständnis ethischer Prinzipien und ihrer Bedeutung für das zwischenmenschliche. Denn:

    Das falscheste was man in einem Konflikt machen kann, und das sage ich auch zu Horst, ist, sich die Waffen oder die Regeln des „Gegeners“ aufzwingen lassen, bzw sich dieser anzunehmen. Ich habe „Gegener“ absichtlich in Anführungszeichen gesetzt.
    Was ist der Unterschied zwischen dem Prinzip Zivilisation / Kultur einerseits und der Barbarei andererseits ?

    Ein kleines Gedankenexperiment der Extreme::
    Stellen Sie sich einen Konflikt zwischen einem Kulturmenschen und einem Barbaren (z.B. Neandertaler)
    vor. (nehmen Sie zur besseren gedanklichen Visualisierung gern A. Schwarzenegger aus „The Bavaria“)

    Wie würdet der Neandertaler versuchen den Konflikt zu lösen ? Wenn Sie bzw. ein Kulturmensch sich auf diese Art der „Konfliktlösung“ einließen, wer würde wohl gewinnen ?
    Ganz wichtig:
    Was würde mit dem Kulturmenschen (innerlich) passieren, wenn er sich auf diese Art von Konfliktlösung einließe ?

    Wie würde andererseits die Konfliklösungsstrategie des Kulturmenschen aussehen ? Wenn der Neandertaler sich auf diese Art der Konfliktlösung einließe, wer würde wohl gewinnen ? Was würde mit dem Neandertaler (innerlich) passieren, wenn er sich auf diese Art von Konfliktlösung (ernsthaft:-) einließe ?

    Die Antworten dürften eigentlich auf der Hand liegen. Die Frage ist: wie übernimmt der Kulturmensch die Führung? Was sind seine originären Qualitäten ?

    Wenn es die (unglaubliche) Fähigkeit zu umfassender Kommunikation ist, wie übernimmt man rein Kommunikationstheoretisch die Führung ?
    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sprache und Denken ? Welchen ?

    Es ist nicht einfach, gibt keine schnelle Lösung, es ist ein stetiger geistiger Kampf. Nach Innen und nach Außen. Dieser besteht jedoch keineswegs darin den „Gegner“ zu zerstören, sondern vielmehr darin ihn zu gewinnen !

    1. »Das falscheste was man in einem Konflikt machen kann, und das sage ich auch zu Horst, ist, sich die Waffen oder die Regeln des „Gegeners“ aufzwingen lassen, bzw sich dieser anzunehmen«.

      Ah ja. Und das habe ich gestern also getan?
      Dann mal meine Frage an Sie, an Ped, an Bult (die Sie ja alle glauben, man müsse nur seine eigene Agenda setzen): was macht man denn, wenn ein fremder Mensch ungefragt hinkommt und die nicht-vorhandene Maske kritisiert? Meine Agenda wäre da, einfach wegzugehen, weil ich überhaupt keine Lust auf so eine Diskussion habe. Nun war ich aber mit meinem Einkauf noch nicht durch, und dieser Mensch hat sich mir ziemlich aufgedrängt. Wenn ich also überhaupt antworte, dann habe ich bereits dadurch verloren, oder wie? Es gibt da – meiner Ansicht nach – durchaus zwei Themenfelder: 1. ich habe ein Attest, 2. ich bin grundsätzlich gegen Masken und stehe dazu (wie das wohl Ped und Bult halten, wenn ich es richtig verstanden habe).

      Nun trifft für mich tatsächlich beides zu. Allerdings gehe ich hier gerne den Weg des geringeren Widerstandes, da ich meine Energien schon ohne Ende »gegen Corona« einsetze. Und da der Attestweg »legal« ist, und der andere Weg derzeit nicht, ziehe ich es da doch vor, mit dem Attest zu punkten. Und dann zieht man das halt duch. Seine Agenda war: »die muß eine Maske tragen«, meine Agenda war: »von mir aus kannst du die Polizei rufen, ich ziehe keine Maske auf«. Und bei solchen Menschen wirkt eben nur eine derartige »Drohung«. Wenn ich selber ihm schon die Polizei anbiete, kann er das ja wohl kaum noch toppen.

      Ich glaube ohnehin, daß das Problem dieses Mannes ein ganz anderes war, nämlich daß ich eine Frau bin. Eine Frau hat es gewagt, ohne Maske in den Supermarkt zu gehen, einen Grund dafür zu haben und auch noch Kontra zu geben. Eine andere Frau (die Verkäuferin) hat ruhig und höflich gesagt, daß ohne Maske einzukaufen mit den entsprechenden Gründen okay wäre, und hat nicht – obwohl der Mann das doch wollte! – die Kundin nach ihrem Attest gefragt, sondern seelenruhig weiter Obst sortiert.
      Das hat diesem Typen gestunken, da bin ich mir ganz sicher. Und da ich solche und ähnliche Dinge als Frau seit Jahrzehnten beobachte (in Freizeit wie Beruf), kann ich das, denke ich, ganz gut einordnen. Mit einem Kunden, der sich mit logischen Argumenten wehrt, und einem männlichen Supermarktmitarbeiter wäre die Sache sehr wahrscheinlich anders verlaufen, falls dieser Mann dann überhaupt etwas gesagt hätte. Mit ziemlicher Sicherheit hätte er sich auch seinen finalen Satz geschenkt, wahrscheinlich hätte er sich den zu sagen gar nicht getraut. Solche Leute machen sich immer nur an vermeintlich Schwächere heran. Tja, hat er sich wohl geirrt. Er war ja auch schon deutlich auf dem Rückzug, als er das noch sagte. Doch, ich kann solche Zeichen durchaus lesen.

      Und wie ich bereits andeutete (und Horst gut verstanden hat): es gibt einen Typ Mensch, dem brauchen Sie mit all diesen Flugblättern, überhaupt mit sinnvollen Informationen, nicht zu kommen. Wenn Ped schreibt, »Aber seine “Halle der Emotionen” nimmt sehr wohl auf, was Sie tun und sagen und vor allem wie Sie dabei auf ihn wirken. Tun Sie die Dinge für sich, spiegeln Sie nicht vorrangig ihn, sondern lassen ihn Ihr Menschsein, Ihre Freundlichkeit, Ihre Botschaften spiegeln.«, dann mag das ja alles sein, aber ich bin keine Sozialarbeiterin und nicht dafür da, die gut versteckte Halle der Emotionen dieses Menschen auszubuddeln. Noch dazu, wo er sich mir aufgedrängt hat. Der wollte nicht, daß ich freundlich bin, der wollte, daß ich klein beigebe und tue, was er möchte. Wäre ich nett gewesen, hätte er gedacht, gewonnen zu haben.

      Und es ist mir, gelinde gesagt, sch+++egal, ob er dann zickig wird, zu solchen Leuten bin ich nicht freundlich, wenn sie mir so kommen. Ich bin wirklich ein netter Mensch, aber zeige auch gerne mal meine Grenzen. Will er Krieg, bekommt er ihn.

      Alle anderen können gerne in so einer Situation darüber diskutieren, wie unsinnig die Maske ist und wie toll unsere körpereigenen Viren sich um uns kümmern. Freut mich wirklich, wenn Sie diese Leute umstimmen können. Vielleicht können Sie das auch tatsächlich besser als ich, da kann ich mit leben. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, daß manchen Menschen da nicht zu helfen ist, und ich glaube, so einen hatte ich gestern vor mir.

      Und um es nochmal zu wiederholen: es ging mir in erster Linie darum, was die Corona-Maßnahmen alles kaputt machen. Dieses Thema halte ich derzeit für wichtiger.

      P.S. Die These Kultur (gut) vs. Barbarei (schlecht) könnte man auch locker auseinandernehmen, befürchte ich. Aber das mache ich jetzt nicht auch noch.
      🙂


      Ja, die Corona-Maßnahmen machen viel kaputt. Das können wir auch gern noch ein paar Monate bedauern und gleichzeitig zum (wichtigsten) Dauerthema machen, aber dann? Welche Alternativen sehen Sie denn, um das zu ändern? Wo können Sie ansetzen, bei wem können Sie ansetzen? Mir ist – nicht erst heute – so, dass meinen konkreten Fragen fortwährend wie auch behende ausgewichen wird. Hm.
      Herzlich, Ped

      1. @Helene
        Sie haben die Situation schon richtig analysiert. Es ist ein gewisser übergriffiger Typus Mensch, der einem vorschreiben will wie man zu leben hat.
        Diese Leute nutzen jede Möglichkeit aus, um sich über andere stellen zu können. Typisch dafür ist nicht die kooperative Vorgehensweise, sondern eben die autoritäre.

        Ich kann ihnen ein anderes Beispiel erzählen, jenseits von Corona, aber es handelt sich um letztlich gleichartiges übergriffiges Verhalten: Mir hat mal ein Konservativer vorschreiben wollen, das ich Sonntags regelmäßig in die Kirche zu gehen habe.
        Allen Ernstes. Mein Antwort dazu war: „Dir haben sie doch ins Gehirn geschissen!“
        Erst dann ist er kleinlaut geworden und hat sich verdrückt. Die verstehen keine andere Sprache. Wenn man da diplomatisch ist, dann wird das bereits als Schwäche ausgelegt und die Maßstäbe verschieben sich dadurch zum eigenen Nachteil.

        Die These Kultur (gut) vs. Barbarei (schlecht) könnte man auch locker auseinandernehmen,

        Ich mach das mal ganz schnell. Die These ist tatsächlich uralt und längst erledigt.
        O.k., ganz schnell, Beispiel: Die Nazis haben die Pazifisten in die KZs gesperrt und dort ermordet.
        Lösung dazu: Wehrhafte Demokratie. Sprich, sich mit Gewalt gegen Verfassungsfeinde zur Wehr setzen, bevor es zu spät ist.

      2. @Helene,

        es ging mir keines Wegs darum, zu behaupten, dass Sie sich irgendwie falsch verhalten hätten.
        Das ist m.M. nicht der Fall. Und selbst wenn , wäre es eine Anmaßung.

        Ich habe Ihre Schilderung und den daraus folgenden Dialog nur Aufgegriffen, um GANZ ALLGEMEIN
        darüber nachzudenken, in welcher Situation wir uns befinden, und wie wir am konstruktivsten damit umgehen könnten. Ich denke, dass ist das Ansinnen aller hier.

        Dafür hatte ich ein kleines Gedankenexperiment angestellt, was m.M. den Unterschied zwischen konstruktivem und destruktiven Konfliktlösungen herausstellt. Mehr nicht.

        Wir alle erleben Konflikte in unserem Leben. Der Vorteil in vielen Fällen:
        Man geht sich aus dem Weg, sieht den „Gegner“ nie wieder, (so auch sicher in Ihrem Beispiel)
        In solchen Fällen könnte man natürlich gefühlt (persönlich rel. schadlos) eskalieren.
        In anderen Fällen geht das oft nicht so einfach, z.B. im Beruflichen. Hier besteht die (in der Natur gängige) Möglichkeit des Ausweichens zunächst nicht oder nur eingeschränkt.

        Generell ist die Möglichkeit der Eskalation in engen sozialen Strukturen / Verflechtungen kontraproduktiv, da zerstörerisch. Zerstört wird hier nicht einfach nur soziale Verbindung, sondern mit ihr gleichermaßen das eigene Selbstverständnis. Denn beides bedingt sich, kann nicht lösgelöst voneinander gesehen werden.

        Ich selbst hatte, um auch ein kleines Beispiel zu nennen, vor vielen Jahren einmal einen handfesten Nachbarschaftskonflikt. Auch hier bestand eben die Möglichkeit des Ausweichens nicht.
        Ich möchte hier nicht näher auf den Grund des Konfliktes eingehen, da das nicht so wichtig ist.
        Ich habe durch diesen Konflikt viel gelernt, besonders auch über mich selbst.
        Erfahren wie es ist, wenn keine Kommunikation mehr möglich ist, was innerlich mit einem Menschen passiert, wenn die Aura des totalen Misstrauens ihr häusliches Umfeld umgibt. Jeden Tag an dem Sie nach Hause kommen, eine neue kleine Schweinerei Sie erwartet. Sie dem anderen ALLES Zutrauen, da Krieg herrscht. Sie sich, wenn Sie im dunkeln das Haus verlassenen und wieder Heim kommen, vorsichtshalber mit einer Brechstange o.ä. bewaffnen, um sich im Falle eines Falles verteidigen zu können…….. Sie vor lauter Wut und Hass innerlich wieder „zum Tier“ werden.

        Es gibt in solchen Situationen NIEMAND der Ihnen helfen kann, kein Staat, kein Recht, keine Institution, kein anderer. Sie (in dem Fall also ich) können sich nur selbst helfen, in dem Sie sich darüber klar werden, dass, wenn Sie den Weg der destruktiven Eskalation einschlagen, unabhängig davon ob Sie „im Recht“ sind oder nicht, am Ende alles verlieren, Inclusive. sich selbst.

        Aber letzlich muß ein jeder SEINEN Weg finden, SEINE Erfahrungen machen.
        Klar ist jedoch eines , Krieg fängt immer im Denken eines JEDEN EINZELNEN von uns an, nur wenn wir so viel innere Freiheit besitzen dies zu erkennen, uns durch Dogmen o. Manipulation unser Denken nicht in diesem Sinne von außen aufzwingen zu lassen, kommen wir zum Frieden.

        1. @Anarchist

          Prinzipiell haben Sie natürlich recht, und da gehe ich – sicherlich mit Ihnen – sogar noch einen Schritt weiter: es wäre tatsächlich wünschenswert, wenn man auch gegenüber Menschen, die man (möglicherweise) nie wiedersieht, seinen Frieden (be)wahren würde und sich in keinen Krieg, sei er auch noch so klein, hineinziehen ließe.

          In diesen Zeiten gibt es da jedoch so ein, zwei kleine Problemchen. Viele Dinge, die einstmals (fühlt sich lange her an, die Normalität, oder?) erlaubt waren, sind jetzt verboten. Und wenn man sie dennoch tut, dann macht man sich rein theoretisch strafbar. Da ist es natürlich nicht mehr so einfach, friedlich zu bleiben, weil man ja damit rechnen muß, »bestraft« zu werden. Jeder dumme Heinz aus dem Supermarkt hat quasi Macht über einen, die er nur deswegen hat, weil ohne Maske einkaufen zu gehen auf einmal mit Bußgeld bewehrt ist. Man wird also ganz von alleine in die Defensive gedrängt, einfach nur dadurch, daß man sich – eigentlich – vollkommen normal verhält.

          Das ist ja das, was Denunziantentum (in Zeiten wie diesen) so attraktiv für manche Menschen macht: sie müssen selber gar nichts tun; irgendwann gibt es ausreichend Regeln, die keineR mehr einhalten kann, und dann schlagen diese Menschen zu. Sich aus so einem Krieg herauszuhalten, ist schon fast unmöglich. Entweder man wird zum alles ertragenden Duckmäuser oder man verhält sich rechtswidrig. Und natürlich ist man dann laufend auf der Hut, und wo soll da der Frieden mit sich und der Welt herkommen?

          Eine fiese kleine Zwickmühle, also.
          Schon in normalen Zeiten nicht einfach, wie Sie ja am eigenen Leib erfahren durften/mußten. Jetzt noch schwieriger.

          Ped geht da, glaube ich, in Richtung Mahatma Gandhi, was ich bewunderswert finde, selber aber nicht kann. Wobei ich mich manchmal frage, ob auch das nicht ein Mann/Frau-Ding ist: da von Männern eher Gewalt erwartet wird, können friedfertige Männer vielleicht eher punkten. Umgekehrt wären damit Frauen, die sich wehren (wie ich 😉 ), das, womit man nicht rechnet, weswegen sie damit weiterkämen als mit einer friedvollen Herangehensweise, die man ihnen ja ohnehin unterstellt.
          Das ist aber eine sehr frische, erst heute von mir aufgestellte These, die ich also ganz jungfräulich mal hier in den Raum stelle.

          Zusammengefaßt: ja, wir haben ein Problem, oder vielleicht auch viele. Am besten schmeißen wir die Kaiserin vom Thron, verpflichten alle Mitglieder des Deutschen Bundestages zu Kurzarbeit zum Mindestlohn und erwecken das GG wieder zum Leben(*). Dann, so glaube ich, kriegen wir auch diese Sache mit der friedfertigen Kommunikation hin.

          In diesem Sinne: frohen Sonntag abend!

          (*) Frau wird ja wohl noch träumen dürfen!

          P.S. Ich habe auch noch eine Mistgabel im Angebot.

      3. Lieber Ped,
        da könnte ich jetzt viel zu sagen. Aus Zeitknappheit (Rhabarberkuchen im Ofen 🙂 ) beschränke ich mich mal auf eine Sache: Wenn ich gestern im Supermarkt die Wahl gehabt hätte zwischen jemandem, der/die dem Mann die Unsinnigkeit von Masken erklärt und jemandem, der/die ihn öffentlich wegen seines letzten Satzes zur Rede stellt, hätte ich mir letzteres gewünscht. Ich selber war die falsche Person, um das zu tun, die Verkäuferin war viel zu jung (evtl. sogar noch Azubine, keine 20, glaube ich) und sonst haben es maximal drei Leute gehört, die aber vorher nichts mitbekommen haben, glaube ich.
        Zu gut deutsch: mehr Zivilcourage, das wünsche ich mir. Mehr Menschen, die sich auf positive Weise einmischen, wenn es bezüglich der Umsetzung von Coronamaßnahmen zu Ärger kommt. Mehr Miteinander statt Gegeneinander. Ob die Leute dabei an Masken, Viren oder Freiheit glauben, ist mir dann erstmal egal. Bei meinen FreundInnen halte ich das ja ähnlich: da, wo wir bezüglich Corona & Co. nicht einer Meinung sind, weichen wir eher aus, als uns verbal zu prügeln und irreparable Schäden zu hinterlassen. Mit manchen kann ich durchaus kontrovers diskutieren, bei den anderen retten wir lieber die Freundschaft. So in der Art.

        Können Sie mir dieser Antwort etwas anfangen? (Es gäbe mehr zu sagen, vor allem zu Ihrem letzten Satz, das dann doch ein andermal…)
        Rhabarberkuchengrüße an alle! 🙂

      4. Hallo alle zusammen,
        da Sie, sehr geehrte Helene, mich wegen des Demaskierens angesprochen haben: Ich verwickele Leute in Gespräche über Sinn oder Unsinn des Maskierens (des Tragens des Gesichtskondoms).
        Manches Mal entstehen hierbei freundliche interessante Gespräche.
        Am Freitag, als ich fünf Bundesländer mit Zügen querte, sprach mich nur in einem der Regionalexpresse ein Zugbegleiter wegen des Gesichtskondoms an. Ich habe dennoch keins mir ins Gesicht gepappt, sonder kurz, im Beisein des Zugbegleiters, den Kragen meiner Jacke ins Gesicht gezogn und als der Mann wieder aus meiner Sichtweite war, saß ich wieder mit blankem Gesicht da.
        Auch mal die Gegenseite überrumpeln. Ein Versuch, finde ich, ist es das wert.
        Schönen, gesichtskondom freien Sonntag allen hier in der Runde,
        Bult.

  15. „Was mich aber wundert: warum findet das hier außer mir niemand schlimm, was dieser Mann gesagt hat?!“

    Das wundert Sie? Warum? Fühlen Sie sich in Ihrem Ego bedroht? Was stört Sie daran? Wissen sie, was ich in solchen Situationen mache? Ich gehe offline, im übertragenen Sinne. In den Garten, einen Park, den nächsten Wald, whatever. Ich arbeite im Garten, setze mich irgendwo hin, höre den Vögeln beim Singen und schaue den Blümchen beim Wachsen zu, beobachte (oder fotografiere) Hummeln, Bienen, Insekten, die in Blüten kriechen. Lehne mich an die Rinde eines großen Baumes, rede mit ihm. All das rettet meine Seele. Versuchen Sie es! Es funktioniert ausgezeichnet. Und schließlich hat Ihnen die nette Verkäuferin auch noch den Rhabarber kleingeschnitten.

    Liebe Grüße Himbeertoni

    1. Wie schön, daß Sie mich zitieren.
      All das hilft tatsächlich, um unangenehme Dinge gut zu verarbeiten. Und all das tut sehr gut.
      Die Verkäuferin war übrigens reizend, und auch das hat mich durchaus aufgemuntert.

      Weniger schlimm macht all dies den Satz des Mannes aber nicht. Der hat mich nicht persönlich getroffen, sondern mir klar gemacht, wie sehr das Gefüge unserer Gesellschaft u.a. durch diesen Maskenzwang zerstört wird. Und deswegen halte ich es für wichtig, daß sich mehr Leute daran stören als nur ich.

      1. Gerne. Ihren Vorschlag, an einen anderen Kommentator gerichtet, finde ich zitierwürdig. Meiner Meinung nach, trägt der Maskenzwang nur minimalinvasiv zur Zerstörung des Gesellschaftsgefüges bei, vielmehr offenbart er den Zustand derselbigen, wie ein Grafitti auf einer längst zerfallenen Ruine. Wenn sie wüssten, wie oft ich im Garten arbeite, den Vögeln beim…

  16. Bult sagt: 18. Juni 2020 um 13:41 Uhr; Antwort von ped: „Sicher. Also, was gedenken Sie ganz konkret zu tun, um das, was sie gerade analysierten, zu ändern? Was davon halten Sie auch für Ihre Mitmenschen machbar? Grüße, Ped“

    Lieber ped,
    vielen Dank für Ihre Frage / Nachricht.
    Was ich seit mehreren Wochen mache, ist, auf Ihre Homepage peds-ansichten.de, auf rubikon.news und auf Heise verweisen.
    Weiter frage ich interessehalber Leute, die sich das Gesichtskondom ins Gesicht gepappt haben, ob sie nicht wissen, dass das Tragen des Gesichtskondoms gesundheitsschädlich sei. Eine junge Frau hat mir geantwortet, dass, wenn die Regierung das Tragen von Masken empfiehlt, das muss seine Richtigkeit haben und deshalb trage sie auch die Maske (hier: in der Straßenbahn). Also, es scheint, neben der vorhandenen Corona-Gläubigkeit, auch eine Regierungsgläubigkeit zu geben.

    Manches Mal verweise ich Dritte auf das aus dem Internet auszudruckende Blankoformblatt über die Befreiung vom Tragen des Gesichtskondoms.

    Und am Samstag dieser Woche ist wieder, juppijeh, eine Hygienedemonstration. An der nehme ich selbstverständlich teil.


    Super!
    VG, Ped

    1. @ ped
      Sehr geehrter ped,
      immer gern informiere ich, bis mich die Müdigkeit überkommt und ich nix mehr sage.
      Ich telefoniere die Woche über mehrmals nach Sachsen.
      Auffällig ist mir, dass es noch immer eine ARD-ZDF-Nachrichtenhörigkeit zu geben scheint. Was die oder der da in den Nachrichten sagt, ist wahr (und wird dann auch unwidersprochen hingenommen). Dieses unkritische Rezipieren der Nachrichten zieht sich durch alle (beruflichen) Schichten hinweg. Selbst Ärzt/innen sind unkritisch, wie ich leider feststellen musste.

    2. Ich rate von der Verwendung des Begriffs „Hygienedemonstration“ ab. Das ist doch eine Steilvorlage fürs Eigentor. Die MSM nutzen genüsslich diese Selbstbezichtigung. Das hört sich richtig schön nach „Idioten-Demo“ an: „… die Demonstrieren für Hygiene. Pfffrrrrrhumpfgrins!“

      … übrigens ähnlich „ignorance meditation“ = „Ignoranz Meditieren“? und noch schlimmer: dazu soll „… mache mir die Welt widewide wie sie mir gefällt“ als Erkennungsmelodie laufen. Geht’s noch?

      Da frage ich mich bei manchen Sachen: wird so etwas bewusst von vorne herein an die Wand gefahren?

  17. @Helene sagt: 24. Juni 2020 um 17:40 Uhr
    Bei den Linken macht noch (soweit mir bekannt) der Bundestagsabg. Andrej Hunko (für NRW-Linke im Dt. Bundestag) was gegen die Coronisierung der Bundesrepublik Deutschland (genauer gesagt: Die Merkel-et.-al.-Despotie, bis Anfang 2020 BRD genannt).
    Im Zusammenhang mit der Tönnies-Fabrik-Schließung ist auffällig, dass jetzt in den Medien (ua Deutschlandfunk heute Nacht in den Nachrichten) vermehrt und unkommentiert die Nachricht gesendet wird, dass Urlauber/innen aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh Nachweise in anderen Bundesländern (ua Niedersachsen und die Ostseebundesländer, Bayern) Nachweise ihres Infektionsstatus‘ (Immunitätspass) erbringen müssen, sonst wird ihnen der Zutritt in diese Bundesländer verwehrt.
    Nun kennen wir den Grund dafür, dass Tönnies an den Merkel’schen-Despotie-Haken aktuell genommen worden ist. Um hier ein europaweites Exempel zu statuieren.
    Und die Medien machen, wie immer, „hübsch“ mit.
    Gleichzeitig wird in den Nachrichten vergangene Nacht durch den Deutschlandfunk vermeldet, dass die SPD sich nunmehr nicht mehr gegen den Immnuitätspass und dessen Implementierung in der Gesellschaft sträubt.
    Bringt dem Privatunternehmen von Drosten und seinem Compagnon sowie vielen anderen Labors bundes- und europaweit ständige Einnahmen.
    Wie es ein Prof. (Systembiologe) ganz klar auf dem Yotube-Kanal: „Der fehlende Part“ in einem Interview sagt: Die Pharma-Industrie ist am abnippeln, keine nennenswerten Einnahmen mehr weit und breit, auch in den USA nicht. Deshalb schafft man künstlich! neue Einnahmequellen für die Pharma-Industrie.
    Link zu dem Interview des Prof. für Systembiologie, Herrn Dr. Shiva Ayyadurai:
    () https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=w0DMuH44h1Y&feature=emb_title

    Ich finde, dass das mit Tönnies und dem Auftreten des so genannten „Corona-Virus“ offensichtlich so nicht stimmen kann. Da mir das Interview mit Dr. Ayyadurai von vornherein bekannt war, war ich stutzig mit der medial durchgetakteten „Berichterstattung“ über Tönnies aktuell in den Medien.
    Ebenso wurde in den Nacht-Nachrichten beim Deutschlandfunk auf eine Veröffentlichung in einer Osnabrücker Tageszeitung verwiesen zu dem Immunitätspasse, dem, so der Deutschlandfunk, die spd zustimmen werde, wenn der Immunitätspass deren Inhaber/innen nicht diskriminieren werde. […]
    Warum nun das Interview der spd-Tante in der Osnabrücker Regionalzeitung?
    Jaaa, dies ist der Wohnsitz des Europa-Abg. der „christdemokrat/innen“, Herrn Axel Voss, der Lobbyist in Sachen Immunitätspass auf Europa-Ebene ist.
    Link zu der Veröffentlichung:
    https://www.berliner-zeitung.de/zukunft-technologie/corona-app-und-impfpass-auf-dem-weg-in-die-zwei-klassen-gesellschaft-li.83155
    Und darum geht es (meiner Überlegung zufolge). Der Beginn ist das jetzt mit Tönnies, alle Menschen der Medizinmaschinerie auf Dauer zuzuführen.
    Deshalb wird das auch sein, dass die Bundes- und Landtagsabg. allüberall die Klappe halten und das teuflische „Spiel“ mitspielen. Denn jede/r Abg. kennt mindestens eine/n Wähler/in in seinem / ihrem Wahlkreis, die / der Arzt ist oder in einem med. Labor arbeitet.
    Alles klar?

  18. […] in einem Geschäft in Berlin-Reinickendorf: „… Am Mittwochabend verweigerte der Sicherheitsdienst eines Ladens für Elektrotechnik in Reinickendorf einem 18-Jährigen mehrfach den Zutritt ohne Mund-Nasen-Schutz, ruft letztlich die Polizei. …“
    Link zur […]-Tagesspiegel–Veröffentlichung:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/mund-nasen-schutz-in-bus-und-bahn-gehasst-oder-vergessen-warum-berliner-die-maskenpflicht-missachten/25951132.html

    1. Wenn meine Kommetare stark eingekürzt widergegeben werden, werde ich es ab sofort unterlassen, Kommentare zu senden.
      Das, was gemacht wird, ist die Vornahme von Zensur des von mir Geschriebenen.


      Das ist Ihre Entscheidung.
      Achtung und Respekt gegenüber Jedermann lautet die unmissverständliche Vorgabe, und je stärker das Forum sich belebt, desto konsequenter werde ich im Zweifelsfall den Daumen senken. Jeder, wirklich jeder Kommentar, wird von mir gelesen und verinnerlicht. Das ist Arbeit und Zeit, der Respekt, denn ich gegenüber den Foristen gern aufbringe.
      Es ist jedoch gewissermaßen auch eine Respektlosigkeit Ihrerseits mir gegenüber, weil Sie mir mit Ihren ständigen persönlichen Anfeindungen anderen Menschen gegenüber, permanent zusätzlichen Aufwand bereiten. Tummelplätze, um das Ego austoben zu lassen, gibt es zuhauf im Netz. Das müssen wir hier nicht kopieren.
      „Zensur“ ist das bequeme Schlagwort, um sich vor dem kritischen Hinterfragen des eigenen Verhaltens – was offenbar den Anspruch auf (Narren)freiheit einfordert – zu drücken. Als Rosa Luxemburg von Freiheit sprach, meinte sie aber etwas anderes.
      Ihre sachlichen Einlassungen sind dagegen auch weiterhin jederzeit willkommen!
      Freundliche Grüße, Ped

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