Über Botschaften, die nicht ernst genommen wurden.
Wenn es um Russlands Teilhabe am Ukraine-Konflikt geht, dann zeigt sich im medialen Raum hierzulande ein bislang nicht aufgelöster Widerspruch. Russland gibt Gründe für seine aktive Beteiligung am Konflikt vor. Diese Gründe werden von westlichen Entscheidungsträgern und Massenmedien jedoch einfach vom Tisch gewischt und Russland dafür gänzlich andere Gründe unterstellt. Die Ignoranz gegenüber den von Russland vorgebrachten Argumenten geht einher mit unversöhnlicher, bellizistischer Rhetorik. Während man selbst das Leid von Menschen instrumentalisiert, wird der anderen Seite einfach Propaganda unterstellt, wenn sie Leid thematisiert. Leid auf der anderen Seite ist für den sogenannten Wertewesten kein zu prüfendes Argument.
Schaut man offen und vorurteilsfrei auf die ukrainischen Ereignisse ab dem Frühjahr 2014 zurück, dann kommt man um das Leid der Menschen in der Ostukraine (Donbass, Lugansk) nicht herum. Dann kommt man auch nicht umhin, einen Vorsatz in Betracht zu ziehen, um die Menschen dort gefügig zu machen. Denn es brach nicht etwa ein schicksalhafter Krieg in der Ostukraine aus, sondern es wurde der Terror in die Region gebracht. Projektion hat viele Gesichter — in diesem Falle nannte sich die „Befriedungsaktion“ nämlich „Antiterroroperation“. Wohlgemerkt „Antiterroroperation“ einer nicht legitimierten und deshalb auch nicht anerkannten an die Macht geputschten Regierung.
Terror ist ein strategisches Instrument zur Gestaltung von Politik. Er basiert auf Disziplinierung und Eskalation. Westliche Medien redeten, schrieben, ja schrien 2014 einen Einmarsch russischer Truppen in der Ostukraine herbei. Dafür gibt es keinerlei Belege, bis zum heutigen Tage nicht. Doch weist es uns auf einen anderen Aspekt hin. Nämlich darauf, dass es Geostrategen im Westen zu gern gesehen hätten, wenn genau das geschehen wäre. Doch Russland hielt sich zurück. Obwohl die Tragödie sich genau hinter den eigenen Grenzen abspielte. Das heißt aber nicht, dass dieser Terror, der Krieg gegen die Zivilbevölkerung, folgenlos für die russische Politik der kommenden Jahre gewesen wäre.
Wenn man heute russischen Regierungsvertretern — insbesondere Putin, Lawrow und Sacharowa — aufmerksam zuhört, dann wird man von diesen immer und immer wieder an die Ereignisse in der Ostukraine im Jahre 2014 und danach sowie die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen für die russische Politik erinnert. Und damit kommen wir zur Allee der Engel.
Die Allee der Engel bezeichnet eine Gedenkstätte in Donezk, die unter anderem aus einer Steintafel mit Namen von Kindern besteht, die seit Beginn des Konfliktes im Jahr 2014 getötet wurden (1). In den acht Jahren fielen mindestens 152 Kinder im Donbass dem Konflikt zum Opfer, inzwischen sind die Opferzahlen viel höher. Dies ist eine unbequeme Aussage, die nicht ins mediale Bild des „guten Krieges“ auf westlicher Seite passt. Dass dieser Konflikt im Jahr 2014 nach dem Putsch gegen die demokratisch gewählte ukrainische Regierung begann, wird gerne ausgeblendet (2).
Am 6. April 2014 beschloss der Sicherheitsrat der Ukraine, unter Anwesenheit von CIA-Direktor John Brennan, den Beginn eines „Anti-Terroreinsatzes“ im Donbass als Reaktion auf den Versuch der Region, sich nach dem Putsch von der Ukraine unabhängig zu erklären. Viele der zuerst mit dem Auftrag zur Bekämpfung der eigenen Landsleute entsandten Soldaten lehnten die Teilnahme an dieser Art von „Befriedung“ ab und liefen sogar mit samt ihrer militärischen Ausrüstung zu den Aufständischen über (3).
Aber es ist völlig klar, dass mit dem Maidan-Putsch auch der Ukraine-Konflikt auf militärischer Ebene in Gang gebracht wurde. Verdeckt waren die USA in diesen Krieg nicht nur involviert, sie beförderten ihn sogar (4). Routinemäßig, so die Berichterstattung westlicher Medien (5), besuchte 2014 der damalige CIA-Chef John Brennan die ukrainische Hauptstadt. Jener John Brennan, der nun wegen diverser anderer „Vorkommnisse“ wie staatlich gesteuerten Folterprogrammen, dem Drohnenkrieg gegen Drittstaaten und illegaler Spionage im eigenen Land unter Anklage steht (6). Das war 2014, nicht etwa 2022. Und der Krieg ging von der Putsch-Regierung in Kiew aus, nicht etwa von Donezk. Bei Forbes, einer Plattform von US-Eliten, las man im April 2014:
„Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie entscheidend diese Phase der Konfrontation ist, muss man sich nur ansehen, wie Bilder von ukrainischen Panzerfahrzeugen, die jetzt von Milizen gefahren werden, um die Welt gegangen sind. Moskau wird diese Nachrichten lautstark verbreiten und behaupten, dass selbst ukrainische Soldaten nicht kämpfen wollen und dass die USA künstlichen Hass schüren. Die Regierung in Kiew wird sich in einer Zwickmühle befinden — entweder muss sie zugeben, dass ihre Kommunikationskanäle hoffnungslos kompromittiert sind und sie daher keine überzeugende Militäroperation durchführen kann, oder sie muss zugeben, dass solche Vorfälle spontan, aber begrenzt sind. Beides sind schwierige Positionen. Eines ist sicher: Der Krieg hat begonnen.“ (3i)
Folgerichtig eskalierte der politische zu einem bewaffneten Konflikt. Etwas überspitzt gesagt, begann der Konflikt nach dem derzeit gängigen westlichen Narrativ jedoch erst im Jahr 2022 und sozusagen aus heiterem Himmel, nämlich nachdem Putin verrückt geworden war und russischen Truppen den Marschbefehl erteilt hatte. Man wählte mit Vorsatz imaginäre Motive statt rationale, für jedermann prüfbare Gründe, um den Konsumenten diesen Krieg zu erklären.
Aber Fakt ist, dass es in den Jahren niemals einen „Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“ gegeben hatte. Auch für einen von den „prorussischen Separatisten“ initiierten „Marsch auf Kiew“ finden sich keinerlei Indizien. Dafür gab es einen „Marsch auf den Donbass“, einen von Kiew aus entfachten Bürgerkrieg, einen Krieg gegen die eigenen Bürger. Das waren Bürger, welche die Kiewer Putsch-Regierung mit ihrem ultranationalistischen, faschistoiden und extrem antirussischen Gebaren nicht zu akzeptieren bereit waren. Damit hatte Kiew allerdings auch jeden Anspruch auf „seine Bürger“ in der Ostukraine verloren. Und DAS ist Völkerrecht. Dass man eine Gewaltherrschaft nicht hinnehmen muss. Kiews Militärs würden dann auch die Bevölkerung des Donbass als Ganzes ins Visier nehmen, auch die Kinder im Donbass.
Natürlich hatte auch die Allee der Engel auf Wikipedia eine Seite. Im Laufe des Jahres 2022 wurde die Seite auf Wikipedia sowohl in englischer als auch in deutscher Fassung kurzerhand gelöscht (a1, 2i, b1).
Der Beitrag war in obiger Form durch die bei Wikipedia verantwortlichen Wächter der zu veröffentlichenden Meinung bereits systematisch fragmentiert worden. So sah der Beitrag aus, bevor er regelrecht verhunzt und schließlich aus Wikipedia entfernt wurde:
Man vergleiche das nur mit dem bei Wikipedia aufgebauschten Eintrag zum angeblichen Massaker von Butscha, einer grotesken wie zynischen Inszenierung russischer Kriegsverbrechen (7).
Man löscht Botschaften, welche die eigenen Botschaften stören. Man versucht, Erinnerungen zu löschen, weil diese Erinnerungen störend sind (8). Also wecken wir diese Erinnerungen wieder auf. Der ungetrübte Blick auf die Vergangenheit ist unumgänglich, um die Gegenwart tatsächlich verstehen zu können.
„»Allee der Engel« ist ein Denkmal für die seit 2014 ermordeten Kinder aus Donezk. Auf den Tafeln stehen heute 136 Namen. Dieses Denkmal wurde am 02. Juni 2017, dem Kindertag eingeweiht. Der Bildhauer Denis Saleznev hat diese Skulptur angefertigt. Im Rahmen eines von der Russischen Föderation organisierten internationalen Projektes wurden Kinderzeichnungen und Skizzen weltweit gesammelt. Daraus ist dann der Entwurf entstanden, der durch den Bildhauer umgesetzt wurde. Seit Beginn des Krieges im Donbass sind mittlerweile mehrere hundert Kinder ums Leben gekommen. Wie schlimm muss es für die Eltern sein, die eigenen Kinder gehen zu sehen. Auch in anderen Städten des Donbass gibt es solche Denkmäler.“ (9)
Im Schmerz und im durch den Krieg verursachten Leid fühlten sich die Menschen beiderseits der russisch-ukrainischen Grenze von Beginn an verbunden. Das Leid der Zivilbevölkerung in der Ostukraine ist nicht nur authentisch, weil vor allem die russische Ethnie betroffen ist, sondern die Menschen auf beiden Seiten über Generationen hinweg sprachlich, familiär, beruflich und kulturell verbunden sind. Sie spüren sehr wohl, dass genau das, diese vielfältige Verbundenheit, zerstört werden soll.
Die russische Führung ist, wenn wir das anerkennen, überhaupt nicht so weit weg von den Menschen. Der Großteil der russischen Bevölkerung stimmt ihrer Führung zu, unterstützt sie sogar. Russlands Regierung hat nicht etwa Druck auf die Bevölkerung ausgeübt, damit diese die Intervention in der Ukraine akzeptiert. Vielmehr haben breite Schichten der russischen Gesellschaft von Moskau gefordert, endlich in den Krieg gegen die russische Ethnie in der Ostukraine einzugreifen. Tote Zivilisten, tote Kinder spielten dabei eine große Rolle. Und Russlands Präsident hat das in seinen Stellungnahmen mehrfach eindringlich zum Ausdruck gebracht. Das aber soll Thema eines gesonderten Artikels sein.
Bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.
Nachtrag: Es existiert eine deutsche Webseite zur Allee der Engel, hier die URL: https://allee-der-engel.de/.
Nachtrag 2 ohne Worte: https://augenaufmedienanalyse.de/2022/04/29/antwort-an-ella-die-toten-kinder-des-donbass-ukraine/.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.
(a1) Die Informationen zur Löschung des Wikipedia-Eintrags zur Allee der Engel entnahm ich der Webseite Zukunft Freiburg, die leider seit einem Jahr nicht mehr online ist. Eine Reihe von auf dieser Webseite veröffentlichten Beiträgen ist noch im weltweiten Webarchiv verfügbar.
(1) 26.09.2022; Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V.; Falko Hartmann; Donezk — Zentralpark, Allee der Engel; https://web.archive.org/web/20221204001125/https://okv-ev.de/2022/09/26/donezk-zentralpark-allee-der-engel/
(2, 2i) 2022; Zukunft Freiburg; Die Allee der Engel; https://web.archive.org/web/20221227182006/https://zukunft-fr.de/die-allee-der-engel/
(3, 3i) 16.04.2014; Forbes; Melik Kaylan; Why CIA Director Brennan Visited Kiev: In Ukraine The Covert War Has Begun; https://www.forbes.com/sites/melikkaylan/2014/04/16/why-cia-director-brennan-visited-kiev-in-ukraine-the-covert-war-has-begun/
(4) 16.04.2014; Welt; André Eichhofer; Wie die CIA Kiew mit Geheim-Informationen hilft; https://www.welt.de/politik/ausland/article127038833/Ukraine-Wie-die-CIA-Kiew-mit-Geheim-Informationen-hilft.html
(5) 14.04.2014; Huffpost, Reuters; CIA Director John Brennan Visits Ukraine Amid Crisis; https://www.huffpost.com/entry/john-brennan-ukraine_n_5147869
(6) 31.07.2014; The Guardian; Trevor Timm; CIA director John Brennan lied to you and to the Senate. Fire him; https://www.theguardian.com/commentisfree/2014/jul/31/cia-director-john-brennan-lied-senate
(7) deutsche Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Butscha; abgerufen: 23.10.2025
(8) 24.02.2023; tkp; Andrea Drescher; Wiederauferstehung toter Kinder — Danke Wikipedia!; https://tkp.at/2023/02/24/wiederauferstehung-toter-kinder-danke-wikipedia/
(9) 26.09.2022; Friedensbrücke — Kriegsopferhilfe e.V.; Besuch der „Allee der Engel“; https://fbko.org/?S=Berichte_Lage-Detail&lang=DE&D=EnB8PM5SnfFKzQEX
(b1) Allee der Engel, Donbass, Ukraine, Bürgerkrieg; deutsche Wikipedia; 2022 (vor Löschung des Eintrags); Bildschirmfoto
(b2) Allee der Engel, Donbass, Ukraine, Bürgerkrieg; deutsche Wikipedia; 2022 (vor Löschung des Eintrags); Quellen und Literaturnachweise
(Titelbild) Allee der Engel, Grabplatte, Denkmal, Donezk; 18.11.2015; Autor: Andrew Butko; https://web.archive.org/web/20220325174657mp_/https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015-11-18._Аллея_ангелов_в_Донецке_03.jpg; Lizenz: GNU Free Documentation License 1.2


Nicht nur dieser Artikel wurde gelöscht auch viele andere mehr! Zum Beispiel du über die wirkliche Rolle der UPA und Stefan Banderas im zweiten Weltkrieg. Gleichzeitig wurden Artikel gelöscht, die die Wahrheit hinter den Massaker in Odessa und Mariupol im Mai 2014 näher beleuchtet hatten.
Ich selbst hatte lange Zeit, Wikipedia unterstützt, weil ich es auch beruflich genutzt hatte allerdings mehr oder minder nur für den schnellen Zugriff auf physikalische Zusammenhänge, die ich beim Anlagenbau benötigte. Da ich aber genau wusste, was los war da meine Schwiegereltern dort wohnen, kann ich nur eins sagen, Wikipedia ist nicht unabhängig. Es ist mittlerweile ein Tool der Massenmanipulation, um scheinbar unabhängige Wahrheiten unter die Leute zu bringen.
Nachdem ich dies festgestellt hatte, habe ich jegliche Verbindung mit Wikipedia eingestellt und unterstütze diesen Verein nicht mehr.
Aber Fakt ist, dass es in den Jahren niemals einen „Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“ gegeben hatte. Auch für einen von den „prorussischen Separatisten“ initiierten „Marsch auf Kiew“ finden sich keinerlei Indizien. Dafür gab es einen „Marsch auf den Donbass“, einen von Kiew aus entfachten Bürgerkrieg, einen Krieg gegen die eigenen Bürger. Das waren Bürger, welche die Kiewer Putsch-Regierung mit ihrem ultranationalistischen, faschistoiden und extrem antirussischen Gebaren nicht zu akzeptieren bereit waren……
Es gibt beweise das Russische Truppen vor Ort waren. Man sehe Igor Girkin ( Separatist ) der selbst vor Ort war und was er alles angestellt hat. Es gibt Rechtsurteile ( Urteil in Rostow na Donu ) die bestätigen das Russische Truppen in 2014 auf Ukrainischem Boden waren. Es gibt UN Dokumente die besagen das Russische Truppe und Technik sich vor Ort befunden hat. Von welchem Fakt reden Sie hier?
Ja, bitte, bringen Sie diese Beweise vor, mit sauberen Quellen, damit ich das prüfen kann.
Freundliche Grüße, Ped
Ukraine 27.02.2014 Auf der Krim besetzen bewaffnete Unbekannte das Parlament und Regierungsgebäude. Der Regierungschef der Krim, Anatolij Mogilew, wird nicht zu seinem Arbeitsplatz vorgelassen. Die Besetzer tragen Uniformen ohne Erkennungszeichen. Die so genannte “ grüne Männchen“ https://de.wikipedia.org/wiki/Grüne_Männchen dazu gebt es ein Video wo Putin selbst bestätigt das die Russischen Soldaten 2014 in Krim waren und die Ukrainische Streitkräfte blockiert haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_im_Donbass, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_am_russisch-ukrainischen_Krieg_im_Jahr_2014/15_beteiligten_militärischen_Verbände, https://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Wsewolodowitsch_Girkin, https://laender-analysen.de/ukraine-analysen/chronik?c=ukraine&d1=2014-01-06&d2=2014-05-04&t=&o=250&l=50&x=0#eintraege
Erstens:
Mit Quellen ist das so eine Sache, nicht wahr? Vor allem mit Primärquellen. Wikipedia ist für Sie eine Primärquelle?
Natürlich ist Wikipedia das nicht. Dort wird gerade bei politischen Konflikten sogar fast turnusmäßig auf eigene Artikel referenziert, ohne dass der Leser irgendwann zu einer belastbaren Primärquelle geführt wird. Wikipedia ist als Primärquelle unbrauchbar, als Sekundärquelle, dann aber mit aller gebotenen Umsicht, ist sie verwendbar.
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Zweitens:
Sie kennen sich aus mit Agendasetting und haben nonchalant das Thema gewechselt. Der Artikel dreht sich um die „Allee der Engel“, und die liegt im Donbass und nicht auf der Krim. Ihre „Beweise“, eben Ihre Wikipedia-Artikel, bringen keine Belege, das Einheiten (regulär wie irregulär) der russischen Streitkräfte zwischen 2014 und 2022 im Donbass und in Lugansk operierten. Und darum geht es vorrangig bei der Vorgeschichte vom Narrativ „des russischen Angriffskrieges“. UN-Organisationen und auch die OECD haben dazu nichts feststellen können.
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Drittens:
Ihnen ist sicher bekannt, dass sowohl in der Ostukraine als auch auf der Krim die Mehrheit der Bevölkerung russischer Ethnie ist und noch mehr russisch als Muttersprache verwenden. Die Systemmedien hier unterschlagen das, weil ansonsten der Verdacht aufkommen könnte, dass die angestammten Russen im Donbass überhaupt kein Interesse haben, von der ukrainischen NATO-Armee „befreit“ zu werden. Dass russische Truppen auf der Krim eine wichtige Rolle im Prozess der Sezession und des Beitritts zu Russland spielten, ist unbestritten. Dazu wurde hier auf der Plattform ausführlich analysiert: Die Krim-Krise — Ursachen und Hintergründe
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Viertens:
Girkin wird von Ihnen als Schlüsselperson thematisiert. In der Erzählung zur angeblichen russischen Aggression, gerade in den Zeiten des Maidan-Putsches dreht sich fast alles um Girkin. Man kann aus seinem Wirken – und die von Wikipedia über ihn erzählte Geschichte tut das – aber auch ganz andere, interessante Schlussfolgerungen ziehen. Das könnte für Sie nicht weniger interessant sein als für mich.
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Aus meiner Sicht verdeckt Ihr übermäßiges Vertrauen in Wikipedia, als angeblich unvoreingenommene, wissenschaftlich seriöse Informationsplattform den Blick auf die wahren Umstände und Ursachen des Konflikts in der Ukraine. Gerade bei politischen Themen ist das Projekt jedoch genau das nicht, sondern vielmehr ein Instrument zur Meinungsbildung. Zumindest sollte man das stets im Hinterkopf behalten, wenn man die Plattform als Informationsquelle benutzt.
Freundliche Grüße,
Ped
Nein Wiki ist nicht die Erste Quelle und nein Ich hatte das Thema nicht geändert.
Ich beziehe mich immer noch auf die Aussage „Aber Fakt ist, dass es in den Jahren niemals einen „Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“ gegeben hatte.“
Evtl sollten Sie bei dem Thema auch bleiben „Alee der Engel“.
Es gibt nach 12 Jahren genügend beweise das der Einmarsch der Truppen war und das die grenzen verletzt worden sind und Separatisten so wie Girkin haben es selbst bestätigt. In seinen eigenen Videos.
Bellingcat, OSCE Special Monitoring Mission (SMM) beweise ohne ende wohin man schaut und Sie stellen sich hin und sagen es gab kein Einmarsch der Truppen?
Russische Soldate in Urkraina: https://www.bellingcat.com/news/middle-east/2014/08/27/revealed-around-40-russian-troops-from-pskov-died-in-the-ukraine-reinforcement-sent-in/
Beschuss von Lugansk und Donezk: https://www.bellingcat.com/news/2016/12/21/russian-artillery-strikes-against-ukraine/#:~:text=Bellingcat%27s%20report%20on%20artillery%20attacks%20against%20Ukraine,of%20the%20true%20numbers%20of%20artillery%20attacks.
Technik und Soldaten 2014: https://www.bellingcat.com/news/2016/01/16/russias-200th-motorized-infantry-brigade-in-the-donbass/
Verhaftete Soldate: https://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/ukraine-russland-soldaten-osze-kaempfe
Medalien für Krim 2014: https://de.wikipedia.org/wiki/Medaille_für_die_Rückholung_der_Krim
Also hier muss man echt blind sein um zu behaupten “ dass es in den Jahren niemals einen „Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“ gegeben hatte“. Maidan war der Anfang danach Krim, Donbass das alles ist zusammenhängend. Girkin spielt hier eine Große Rolle: https://www.bellingcat.com/news/2022/07/18/donbas-doubles-the-search-for-girkin-and-plotnitskys-cover-identities/
https://zn.ua/UKRAINE/v-sbu-pokazali-strukturu-upravleniya-rossiyskimi-voyskami-v-donbasse-186962_.html
https://gur.gov.ua/en/content/heneral-maior-zs-rf-zavizion-oleksii-volodymyrovych.html
https://www.bbc.com/news/world-europe-28709510
Egal wo man hinschaut überall beweise das
Doch, lieber Xenko, Wiki war Ihre erste Quelle, und es war auch die einzige Quelle. Und Sie haben das Thema vom Donbass auf die Krim verlagert, nicht ich.
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Nun haben Sie eine neue Quelle gefunden: Bellingcat. Haben Sie sich einmal damit befasst, wie Bellingcat entstanden ist und wer diese Plattform finanziert?
() https://www.greanvillepost.com/2023/05/21/bellingcat-who-funds-the-favorite-outlet-of-nbc-the-cia-founded-by-the-cia-and-mi6-it-pretends-to-be-an-impartial-news-source/
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Bellingcat hat seinen Sitz in den Niederlanden. Bellingcat ist so unabhängig, dass es sich von der Europäischen Union, der Open Society Foundation des George (Alexander) Soros und dem US-regierungsnahen NED, dem National Endowment for Democracy, finanzieren ließ oder lässt.
Bei Bellingcat lässt sich das Geheimnis um die Wirkungsweise der Zitierkartelle lüften. Denn auch die Massenmedien bezahlen Bellingcat für die beauftragten „investigativen Ergebnisse“ zur Befüllung des Informationsraumes. Dieser Informationsraum wurde zum Zweck aufgespannt, passende, manipulative, emotional auf den Konsumenten einwirkende Geschichten zu platzieren. Geschichten, die das Denken und Handeln „kleiner“ und „großer“ Leute lenken sollen. Bellingcat liefert und die Massenmedien verarbeiten es in ihren Nachrichten. Zu den Sponsoren von Bellingcat:
() Bellingcat; Annual Report 2021; https://www.bellingcat.com/app/uploads/2022/05/Bellingcat-Annual-Report-2021.pdf; S. 33; abgerufen: 23.11.2023
() Bellingcat; Annual Report 2019; https://www.bellingcat.com/app/uploads/2022/02/Bellingcat-Annual-Report-2019p.pdf; S. 46; abgerufen: 23.11.2023
() Bellingcat; Annual Report 2022; https://www.bellingcat.com/app/uploads/2023/06/Bellingcat-Annual-Report-2022_com.pdf; S. 32; abgerufen: 23.11.2023
Was ist an Bellingcat unabhängig?
Sollten Sie auf die Plattform Oryx als verlässliche Quelle stoßen: Für diese gilt das gleiche wie für Bellingcat.
() https://peds-ansichten.de/2023/11/ukraine-konflikt-marcus-keupp-nzz/#marcus-keupp-oryx-bellingcat
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Und die ukrainische Regierung als unabhängige unvoreingenommene Quelle aufzuführen, haben Sie sicher mit einem kleinen Augenzwinkern, als humorige Einlage eingestreut.
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Eine halbwegs verlässliche Quelle, halbwegs wie gesagt, wären die Berichte der Beobachter der OSZE, die sich per Mandat in den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk aufhielten und dort weitgehende Rechte für Monitoring und Kontrollen besaßen. Und ich wiederhole es noch einmal: Diese Beobachter haben niemals reguläre, auch nicht halbreguläre russische Truppen in den beiden Staatengebilden ausgemacht. Man hat in den penibel kontrollierten Hilfstransporten auch niemals Waffen entdecken können. Aber ausgerechnet bei der OSZE, die Sie als Quelle aufführen, geben Sie die Quelle(n) selbst nicht an.
Hier ein zusammenfassender Bericht über die Einrichtung der OSZE-Mission in der Ost-Ukraine: https://www.ifsh.de/file-CORE/documents/jahrbuch/14/Neukirch_2014-dt.pdf
Wenn von angeblichen russischen Truppen in der Ukraine gesprochen wurde, bezog man sich gewöhnlich auf Verlautbarungen des ukrainischen Kriegsministeriums, wie zum Beispiel hier: https://dserver.bundestag.de/btd/18/039/1803965.pdf
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Das Russen auf eigene Faust nach Donezk und Lugansk gegangen sind, um an der Seite der Republiken zu kämpfen, ist nicht nur unbestritten. Es ist fast zwangsläufig. Denn beiderseits der Grenzen leben eben Russen. Und auf der Krim waren eh russische Truppen, mindestens 16.000 Soldaten, und zwar vertraglich dort stationiert. Hierzu hatte ich Ihnen den Verweis zu einem ausführlichen, differenziert betrachtenden Artikel gesendet.
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Nun aber bin ich mir nicht so sicher, mit wem ich es bei Ihnen zu tun habe:
„Also hier muss man echt blind sein um zu behaupten dass es in den Jahren niemals einen „Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“ gegeben hatte“. Maidan war der Anfang danach Krim, Donbass das alles ist zusammenhängend.“
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Ihnen unterstelle ich keine Blindheit. Den Maidan aber als von Russland provozierten „Aufstand“ zu heroisieren, deutet darauf hin, dass Ihnen an der Sache doch weniger liegt als am Narrativ. Und als Plattform zur Narrativpflege des herrschenden Informationsraums ist die hiesige nicht geeignet.
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Bringen Sie mir also die OSZE-Berichte, und zwar ausschließlich diese OSZE-Berichte, in denen dokumentiert ist, dass russische Truppen in den Donbass und Lugansk einmarschiert sind („Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“). Alles andere betrachte ich zukünftig als Strohmannargumente und den Versuch Ihrerseits, den Diskussionsraum hier zu übernehmen.
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Freundliche Grüße, Ped
Ich meinte damit das Wiki nicht meine einzige und die erste Quelle ist.
Gut Ich hab mich hingesetzt und viel Dokumente durchlesen müssen da Sie ja nur Quellen von OSZE akzeptieren wollen. Da ja die beweise, Fotos von Bellingcat ja anscheinend kompromittiert sind. Die Fotos sind alle KI und zeigen nicht die Russische Soldaten auf Ukrainischem Boden. Und Girkin selbst Quelle keine Quelle sein kann. Versuchen wir es auf Ihre Weise.
Mir ist bewusst wie OSZE Ihre Arbeit machen musste. Das waren Berichte aus dem Jahr 2014.
Der Anfang: https://www.osce.org/fsc/118596
https://www.osce.org/ukraine-smm/159296
Ich werde mir nicht die mühe geben und jede Quelle nochmal aus dem Text die Beweise hier rein Schreiben. Sonst Sprengt es hier den Ramen. Ich bin kein Reporter nur mal so nebenbei.
https://www.osce.org/fsc/132441 :
https://www.osce.org/fsc/164421 : Die Gefangennahme von zwei russischen Militärangehörigen in Schtschastja, auf der von der Ukraine kontrollierten Seite der Waffenstillstandslinie, dient als zusätzlicher Beweis dafür, dass das russische Militär und die illegalen bewaffneten Gruppen zusammenarbeiten, gemeinsam trainieren und unter gemeinsamen Kommando- und Kontrollsystemen operieren. Die Kämpfer werden zudem weiterhin von Russland mit Waffen und Munition versorgt.
https://www.osce.org/fsc/128751 : Am 22. November überquerte eine Kolonne mit etwa 20 Einheiten Militärgerät vom Territorium der Russischen Föderation aus den Grenzkontrollpunkt ‚Iswaryne‘ an der ukrainischen Staatsgrenze und bewegte sich in Richtung Luhansk
https://www.osce.org/fsc/126519 : Am 30. Oktober wurde in Makiiwka (Oblast Donezk) eine Kolonne von 11 Mehrfachraketenwerfern vom Typ „Grad“ und 8 schweren „Ural“-Lastwagen mit Munition registriert, die sich vom Territorium der Russischen Föderation aus bewegte.
Am 31. Oktober beschossen Kämpfer die ukrainischen Streitkräfte insgesamt 45-mal. Die intensivsten Angriffe wurden in den Richtungen Debalzewe, Donezk und Luhansk verzeichnet. Die Terroristen setzten verschiedene Arten von Waffen ein, die sie aus Russland erhalten hatten: leichte Waffen, Mörser, Artilleriesysteme, Panzer, Flugabwehrsysteme vom Typ ZU-23-2 und Mehrfachraketenwerfer vom Typ „GRAD“.
https://www.osce.org/fsc/126235 : Am 24. Oktober wurde in der Nähe der Stadt Kusnezi (Region Donezk) das Eindringen einer Kolonne von 11 schweren „Kamaz“-Lastwagen mit militärischer Ausrüstung und zwei Tankfahrzeugen vom Territorium Russlands aus registriert.
Am 26. Oktober bewegten sich mehrere Kolonnen militärischer Ausrüstung aus Russland in verschiedene Richtungen in die Regionen Luhansk und Donezk. Um 1 Uhr morgens passierten 20 Panzer vom Typ T-72 die Autobahn M04 von Iswaryne über Uralokawkas. Um 6 Uhr morgens passierten 60 schwere „Kamaz“-Lastwagen mit Artilleriesystemen die Autobahn M50 durch Antrazyt in Richtung Krasnyi Lutsch. Um 10 Uhr morgens wurde in der Nähe der Stadt Tores auf der Straße N21 eine Kolonne von etwa 100 schweren „Kamaz“-Lastwagen sowie einige Fahrzeuge mit Kommunikationsradaren erfasst.
Am 27. Oktober setzten Terroristen Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Grad“ ein, um die Stellungen ukrainischer Truppen nahe dem Dorf Talakiwka (Region Donezk) anzugreifen. Mehrere Zivilisten wurden verwundet.
Am 28. Oktober verstärkten die von russischen Truppen unterstützten Terroristen ihre Angriffe auf die Städte Donezk, Debalzewe und Mariupol. Die Gesamtzahl der Angriffe auf ATO-Stellungen belief sich auf etwa 40, wobei sämtliche Waffen eingesetzt wurden, die Russland den Terroristen zur Verfügung gestellt hat – namentlich Handfeuerwaffen, Granatwerfer, Mörser, Artilleriesysteme, Panzer und Mehrfachraketenwerfersysteme.
https://www.osce.org/fsc/123856 : Obwohl das Waffenstillstandsregime am 5. September um 18:00 Uhr in Kraft trat, bleibt die Lage in Teilen der ukrainischen Oblaste Donezk und Luhansk angespannt und neigt angesichts der anhaltenden Verstöße durch reguläre russische Militäreinheiten zusammen mit von Russland unterstützten Separatisten zu weiterer Verschärfung. Diese Situation erfordert ständige Aufmerksamkeit und eine angemessene Reaktion dieses Entscheidungsgremiums der OSZE.Lassen Sie mich Sie über die Herausforderungen der heutigen militärischen Lage und die von ukrainischer Seite registrierten Verletzungen des Waffenstillstands informieren.
Diese umfassen:Artilleriebeschuss ukrainischer Militärpositionen durch reguläre Einheiten der russischen Streitkräfte gemeinsam mit Kämpfern in der Nähe folgender Siedlungen: Awdijiwka, Bohdaniwka, Wasyliwka, Hranitne, Debalzewe, Jenakijewe, Shdaniwka, Krasnohoriwka, Krynytschne, Majorsk, Marjinka, Maloorliwka, Mius, Nyshnja Krynka, Nowobachmutiwka, Nowoseliwka, Nowotrojizke, Panteleijmoniwka, Petriwske, Pisky, Tonenke, Charzysk, Zentralnyi, Schachtarsk, Jassynuwata in der Oblast Donezk, der Flughafen Donezk sowie Horodyschtsche, Solote, Komyschuwascha, Popasna, Spiwakiwka und Tschornuchyne in der Oblast Luhansk;
Eindringen von Konvois mit schwerem Gerät der Streitkräfte der Russischen Föderation in das Territorium der Ukraine. Diese bestehen aus Panzern, Artilleriesystemen, Radaranlagen, Tankwagen und schweren Lastwagen mit Personal;
Verletzung des ukrainischen Luftraums durch russische Drohnen (UAVs), die Luftaufklärung betreiben, insbesondere nahe Krasna Taliwka (Oblast Luhansk) und Mariupol (Oblast Donezk);
Errichtung von Befestigungsanlagen durch russische Militäreinheiten, insbesondere in der Nähe von Lukowe, Telmanowe und entlang der Straße Oleniwka-Nowotrojizke in der Oblast Donezk;Zunahme russischer Panzerung, Artilleriewaffen und Militärpersonal nahe Horliwka, Dmytriwka, Dokutschajewsk, Panteleijmoniwka, Pawlopil, Telmanowe und Charzysk in der Oblast Donezk sowie Wessela Hora, Krasnodon und Tscherwonopartysansk in der Oblast Luhansk.
Zum Schluss evtl für Sie nicht die Relewante Quelle : https://laender-analysen.de/ukraine-analysen/141/truppenbewegungen-im-ostukrainischen-separatistengebiet/
Beste Grüße Xenko
In gewisser Hinsicht finde ich die Diskussion mit Ihnen interessant.
Aus Ihrer langen Liste, die Sie für die Bestätigung Ihrer Sicht aufführen, habe ich mal etwas extrahiert? Fällt Ihnen an der Wortwahl etwas auf, Xenko?
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„Am 27. Oktober setzten Terroristen Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Grad“ ein, um die Stellungen ukrainischer Truppen nahe dem Dorf Talakiwka (Region Donezk) anzugreifen. Mehrere Zivilisten wurden verwundet.
Am 28. Oktober verstärkten die von russischen Truppen unterstützten Terroristen ihre Angriffe auf die Städte Donezk, Debalzewe und Mariupol.“
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Das ist ein unabhängiger Bericht? Wer wurde da als Terrorist abqualifiziert? Ukrainische Bürger russischer Ethnie? Das ist eben die Kunst der Berichterstattung: Außen vor bleiben und sich nicht mit einer Seite gegen die andere verbünden. Sie haben jetzt viel zitiert, aber das russische Truppen in der Ostukraine operierten, ist diesen Berichten nicht zu entnehmen. Meine Frage beantworten Sie nicht:
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Bringen Sie mir also die OSZE-Berichte, und zwar ausschließlich diese OSZE-Berichte, in denen dokumentiert ist, dass russische Truppen in den Donbass und Lugansk einmarschiert sind („Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine“).
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Niemand, auch ich nicht, muss so naiv sein, zu glauben, dass Russland die Republiken in der Ostukraine allein gelassen hätte. Aber russische Truppen waren dort nie – weder regulär noch als paramilitärische Einheiten.
Ist Ihnen klar, dass die ukrainische Armee 2014 zu 95 Prozent mit sowjetischer und russischer Militärtechnik ausgestattet war?
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Haben Sie im Hinterkopf, dass der militärisch-industrielle Komplex der Ukraine mit dem Russlands bis in diese Zeit eng vernetzt war? Ist Ihnen geläufig, dass der Donbass ein Schwerpunkt der ukrainischen Rüstungsindustrie war? Ist Ihnen klar, dass ganze Einheiten der ukrainischen Armee in der Ostukraine auf die Seite der Aufständischen wechselten – mitsamt ihren Strukturen, Technik, Stützpunkten? Die sowjetischen/russischen Waffen waren längst da, als dieser Krieg gegen die russische Ethnie in der Ostukraine begonnen wurde.
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Ist Ihnen bewusst, dass Russen zuvor und erst recht im Krieg beiderseits der Grenze auf vielfältige Weise miteinander vernetzt waren und ein reger Grenzverkehr herrschte, privat, beruflich, behördlich?
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Sie haben Verletzungen von Waffenstillstandsvereinbarungen zitiert. Wer hatte ein Interesse daran, die Ostukrainer? Wie logisch ist die Behauptung, dass russische Truppen in die Ostukraine einmarschierten, es aber Russland war, dass die Aufständischen drängte, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Ohne Russlands Einfluss wäre es niemals zu Minsk I und Minsk II gekommen.
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Ist Ihnen klar, dass ukrainischen Truppen das Wasser bis zum Hals stand, als Kiew und der Westen auf eine Waffenruhe drängten. Es war Moskau, das diesen Truppen den Ar… gerettet hat. Stellen sich da bei Ihnen keine Fragezeichen auf?
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Die Republiken Donezk und Lugansk wollten sich von Beginn an Russland anschließen, nach dem Muster der Krim und übrigens auch ganz dem Völkerrecht entsprechend. Russland hat dagegen stets, bis zum Februar 2022, auf eine Lösung gedrängt, welche diese Gebiete als territorialen Bestandteil der Ukraine bewahren. Wie passt das zusammen, Xenko?
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Warum hat Moskau Leute wie Girkin beizeiten kaltgestellt, was denken Sie?
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Und die große Frage, deren Beantwortung Sie – so meine ich – für sich konsequent ausklammern, ist die: Wer war es tatsächlich, der den Krieg in die Ostukraine brachte?
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Freundliche Grüße, Ped
Xenko schrieb:
„Ich werde mir nicht die mühe geben und jede Quelle nochmal aus dem Text die Beweise hier rein Schreiben. Sonst Sprengt es hier den Ramen. Ich bin kein Reporter nur mal so nebenbei.“
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Kein Reporter. Für wahr. Ehrlich gesagt sieht dieses Textstück allein so aus, als sei Xenko noch nicht einmal deutscher. Stellt sich spontan die Frage, ob er ein Mensch ist.
Wenn ich mir den Text im ganzen anschaue kommen mir erhebliche Zweifel. Festlegen würde ich mich auf nicht deutschsprachig, hier schreibend unter Inanspruchnahme einer Übersetzungsmaschine. Die Textstücke sehen gleich Absatzweise so aus.