Der Weg zur Bank von England (4)

Im dritten Teil dieser Artikelreihe zur Genesis der Bank of England habe ich versucht, den gesellschaftlichen Kontext in dem sich das bankenähnliche System der Goldschmiede Londons entwickelte, insbesondere die Zeit zwischen 1660 und 1667 etwas plastischer darzustellen. Im Zuge des Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieges waren die Goldschmiede auch fast in die erste massenhafte Bankenpleite geschlittert. Einfach weil sie ihre Gier nicht bremsen konnten und Gold gegen hohe Zinsen verliehen – und in Not kamen als (kriegsbedingt) ein Run auf das bei

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Klarstellungen – ARD-Interview mit Baschar al-Assad

Am 1.März 2016 gewährte der syrische Präsident Baschar al-Assad dem Ersten Deutschen Fernsehen ein Interview. Dabei stellte er sich 29 Fragen des ARD-Journalisten Thomas Aders. Die Art der Fragestellungen des Deutschen offenbart sein tiefes Feststecken innerhalb eines propagandistischen Sumpfes, wie wir ihn aus der transatlantischen Medienlandschaft nur zu gut kennen. Assad ist das wohl bewusst und mit seiner klaren logischen und ehrlichen Sprache stellt er die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße. Das Propagandistische des Interviews wie auch die

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Der Weg zur Bank von England (3)

Im vorherigen Teil unserer Artikelreihe zur Genesis der Bank of England hatten wir uns etwas ausführlicher mit den goldsmiths notes und ihrer fortschreitenden Metamorphose zu „echtem“ Geld beschäftigt. „Richtige“ Banker waren die Londoner Goldschmiede deshalb noch nicht, aber die Wandlung dahin war in den 60iger Jahren des 17.Jahrhunderts auf der Zielgeraden. Vorerst aber verdienten sie ordentlich mit dem Verleih von Gold und machten dabei erste Bekanntschaft mit dem sogenannten Run auf die Banken.

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China – Suche nach Wegen aus dem Dollar

Chinas Wirtschaft ist in den vergangenen Jahrzehnten in atemberaubendem Tempo gewachsen. Die inzwischen zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steht einerseits vor vielfältigen nationalen Herausforderungen und drängt andererseits auf die internationalen Märkte. Das Land hat finanzielle Ressourcen wie auch Technologien und kluge Köpfe – und stößt dabei an den Hegemon USA, der stur auf seiner Rolle des Führers einer unipolaren Weltordnung beharrt. Welche Rolle für China spielt dabei das vom US-Dollar beherrschte Weltfinanzsystem?

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Der Mensch – Zwischen Instinkt und Gewissen

Der Mensch als biologisches Wesen ist von Instinkten geleitet. Und so wie er in der Vergangenheit über die darin entwickelten Strategien sein Überleben sicherte, so „funktioniert“ er auch heute in seinem Dasein als soziales Wesen. Wenn er in Notsituationen gerät, gewinnt ein auf tiefem Egoismus basierender Kampf mit den Artgenossen die Oberhand über friedliches gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb sind Kriege zwischen Gesellschaften unvermeidlich. Die These vom homo sapiens als einem grundsätzlich egoistisch ausgerichteten Wesen ist Basis aller marktwirtschaftlichen, vor allem neoliberalen

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Der Weg zur Bank von England (2)

Viele Menschen fragen sich in Bezug auf unser derzeitiges Finanzsystem, in welcher Zeit dessen Wurzeln liegen, welche Akteure die Etablierung vorantrieben und warum sie das taten. Innerhalb diesen Kontexts sind die Bank of England und die US-amerikanische Federal Research (Fed) geradezu Reizworte und verdienen deshalb eine ausführlichere Betrachtung. Hier nun der Fortsetzungsartikel zur Genesis der Bank von England.

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Ist Demokratie ein Missverständnis?

Es ist allgemeiner gesellschaftlicher Konsens, dass Demokratie eine der wichtigsten Errungenschaften menschlichen Zusammenlebens ist. Demokratische Bewegungen werden gefeiert, demokratische Errungenschaften gewürdigt und in vielfältigen Publikationen wird der Demokratie als Regulativ von Gesellschaften gehuldigt. Widersprüche innerhalb von Demokratien, die so gar nicht deren hohen ethischen Ansprüchen gerecht werden, begründet man mit ihrer fehlenden Ausgereiftheit. Dieses Bild grenzenlosen Schönredens von Demokratie, statt einer nüchternen inhaltlichen Analyse stört mich ungemein und veranlasst mich, einige durchaus unangenehme, ja auch provozierende Fragen zur Demokratie zu

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Der Weg zur Bank von England (1)

Im einführenden Kapitel zum Geldsystem („Unser Finanzsystem – Was es ist und was es nicht ist„) haben wir bereits versucht, das Finanzsystem im Kontext der herrschenden Ideologien einzuordnen. Die Die Bank of England und die US-amerikanische Federal Reserve (Fed) sind hierbei für viele Menschen geradezu Reizworte und verdienen deshalb eine ausführlichere Betrachtung. Beschäftigen wir uns in einer ersten Artikelreihe zur Geschichte der Zentralbanken mit der Bank von England. Historische Wurzeln der Zentralbanken Zentralbanken-ähnliche Institutionen entstanden erstmalig 1606 in Holland (Amsterdamer Wisselbank),

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Gedanken zu Krieg und Frieden

Dieser Artikel speist sich aus mehreren, teilweise öffentlichen Diskussionen. Die dort dargelegten Meinungen und Gedanken befassten sich mit der allumfassenden Frage, warum es überhaupt Krieg gibt. Ob es Krieg vielleicht immer geben wird und wir uns mit dieser Form von Konfliktlösung abfinden müssen, weil sie Teil unseres Wesens ist. Damit fließen in die Beiträge neben den Meinen auch sehr viele Ansichten meiner Freunde ein. 

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Libyen und die Lüge vom Volksaufstand

Die dramatischen Ereignisse aus dem Libyen des Jahres 2011 sind längst verblasst im Bewusstsein der deutschen Bevölkerung. Das Einzige was übrig geblieben ist, sind Erinnerungen an einen mörderischen größenwahnsinnigen Diktator, der sein eigenes Volk abschlachten ließ. Ist das deutsche Volk so vergesslich? Und vor allem, warum glaubte es diese Lügen? Die Bevölkerung ist sich dieser Vergesslichkeit nicht bewusst – und hat die Lügen nicht entlarvt. Dass man die Aggression gegen Libyen als einen Volksaufstand verkaufen konnte, war also der zweifelhafte

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Syrien – Rückblick auf dessen jüngere Geschichte (1)

Angesichts der Tragödie, die im Syrien der Gegenwart stattfindet, sind die Ansichten über die Ursachen dessen von einer doch erstaunlichen Unkenntnis über das Land und seine Geschichte geprägt. Ohne das Wissen über die Historie Syriens ist auch dessen Gegenwart nicht zu verstehen. Deshalb werde ich in mehreren Beiträgen einen Abriss der jüngeren syrischen Geschichte darstellen. Im Folgenden schauen wir auf das Syrien der Jahre 1915 bis 1944.

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Syrien und die Demaskierung des Westens

Am 24.November 2015 schoss eine F-16 der türkischen Luftwaffe einen russischen Kampfbomber Su-24 über dem Territorium Syriens ab. Der russische Jet war auf dem Rückflug von einem Einsatz gegen Terroristen, die an der Grenze zur Türkei operieren und dort einen etwa 100 km breiten Korridor bis hin zur türkischen Grenze kontrollieren. Der türkische Jäger flog beim folgenden Wendemanöver noch zwei Kilometer tief in den Luftraum Syriens, um ihn nach 40 Sekunden wieder zu verlassen. So weit die Fakten, aber es

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Obama und Putin – Analyse zweier Reden

Am 28.9.2015 hielten in zeitlich kurzen Abständen nacheinander der US-amerikanische Präsident Barack Obama sowie der Präsident der Russischen Förderation Wladimir Putin viel beachtete Reden vor der 70. UNO-Vollversammlung. Inhalt wie sprachliche Mittel dieser Vorträge geben einen aufschlussreichen Blick auf die politischen Prozesse in beiden Staaten und die Sicht ihrer Führer auf das globale Geschehen dieser Tage. Und nicht weniger bezeichnend war die Art, wie diese Reden in den deutschen Leitmedien verbreitet und bewertet wurden. Daraus ergibt sich die interessante Aufgabe

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Obama und Putin vor der UNO-Vollversammlung 2015

Im folgenden hier der Wortlaut der Reden von Barack Obama und Wladimir Putin vor der 70. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 28.9.2015. Um beide Sprecher in etwa gleichem Maße auf den Leser wirken zu lassen, sind ihre Reden in Kapitel unterteilt, womit hier die Staatsführer abwechselnd zu Wort kommen, was natürlich  bei der Generalversammlung so nicht der Fall war. Bewusst werden die Reden an dieser Stelle nicht weiter kommentiert und bewertet. Eine gegenüberstellende Analyse beider Reden erfolgte in diesem gesonderten

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Brzezinskis Welt – Ein Psychogramm

Um Andere verstehen zu können, muss man sich aktiv, offen, kritisch aber auch selbstkritisch mit ihren Gedanken auseinandersetzen. Da ist es kontraproduktiv, diese Anderen als Feinde zu betrachten. Konsequenterweise sehe ich deshalb den Mann, dem ich mich gleich widme, auch nicht als Feind und so kritisch ich seinen Gedanken auch gegenüber stehe, werde ich mich bemühen, ihm, wie jedem Menschen die Achtung entgegen zu bringen, auf die ein jeder Mensch Anspruch haben darf. Unter dieser Prämisse habe ich Zbigniew Brzezinskis

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