Stippvisiten bei den Bilderbergern (5)

Mit Analyse der Bilderberg-Teinehmer haben wir uns bis hier her durch die Finanz- und Realwirtschaft gearbeitet. Dabei deckten wir immer neue Verbindungen zwischen ihnen und den Medien auf. Nach vier Teilen dieser Artikelreihe haben wir eine Motivation erkannt: die strikt nach der Lehre von Adam Smith gelebte Sehnsucht nach Mehrung von Kapital zur Mehrung privaten Reichtums als Symbol persönlichen Glücks – und dem Seiteneffekt, dass alle anderen dabei auch glücklich würden. Absurd wie akzeptiert ist diese Weltsicht. Aber warum streben

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (3)

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen mit der Präsenz von Finanzwelt und klassischer Realwirtschaft bei der Bilderberg-Konferenz, wie auch deren Abhängigkeiten und Zusammenspiel beschäftigten, wollen wir an dieser Stelle auf die sogenannten neuen Technologien wie Informationstechnologie und Telekommunikation schauen. Als technische Mittler zur Übertragung von Informationen ist der Weg zur sogenannten vierten Gewalt – den Medien – dann nicht mehr weit.

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (2)

Das einmal im Jahr stattfindende Bilderberg-Treffen, auch Bilderberg-Konferenz genannt, gibt wenig von sich preis und begründet das mit der Privatheit der Veranstaltung. Dass diese Begründung absurd ist, das haben wir im ersten Teil dieser Artikelreihe schon festgehalten. Die seit einigen Jahren vorliegenden Teilnehmerlisten lassen jedoch durchaus Schlüsse auf Charakter und Ziele des Treffens zu. Nachdem wir im ersten Teil den Fokus auf die Vertreter der Finanzwelt legten, schauen wir nun auf die Realwirtschaft. Die ist nämlich ein unentbehrlicher Mitspieler für

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Stippvisiten bei den Bilderbergern (1)

Einmal im Jahr lädt – nach eigenem Bekennen – eine kleine Gruppe von Menschen andere Menschen zu einer unverfänglich klingenden „Privatveranstaltung“, genannt Bilderberg-Treffen ein, in der in ungezwungener Atmosphäre Meinungen ausgetauscht werden können. Nicht allzu viele Menschen in Europa nehmen davon Notiz. Stellt sich die Frage, wie privat das Bilderberg-Treffen tatsächlich ist. In dieser Artikelreihe gehen wir auf Antwortsuche. Beginnen wir mit Henri de Castries, dem (Stand 2016) Vorsitzenden des Bilderberg-Treffens und schauen uns dann die dort vertretene Finanzwelt an.

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Big Band der Bundeswehr – Mit klingendem Spiel Richtung Krieg?

Aktion gegen den Krieg Traditionell findet im Mai jeden Jahres das Dixieland-Festival in Dresden statt, das größte seiner Art weltweit. Ein wunderbares musikalisches Ereignis als Symbol der Völkerverständigung wird jedoch in diesem Jahr aus meiner Sicht grob missbraucht, um die schleichende Militarisierung unserer Gesellschaft voran zu treiben. Der Krieg der Köpfe, der Hirne ist schon im vollen Gange. Nun findet die Rekrutierung für eine Interventions-Armee statt. Die Mahnwache für Frieden in Dresden ist nicht bereit, das sprachlos hinzunehmen. Gern verbreite

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Paranoia, Wahn und der Dritte Weltkrieg

Als im Jahre 1949 die NATO gegründet wurde, geschah das offiziell als Reaktion auf die latente und anwachsende Bedrohung der US-amerikanischen Nation und ihrer westlichen Verbündeten durch die aggressive kommunistische Sowjetunion. Überhaupt seien die teuren Werte westlicher Demokratie durch kommunistische Diktaturen bedroht. War dem tatsächlich so? Untersuchen wir dazu einmal die geostrategische Politik westlicher Staaten in den 1940iger und 50iger Jahren.

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Die Gläubigen (3)

Ich bedanke mich bei Ped, daß ich die Gelegenheit bekommen habe, hier in Folge einige Auszüge aus meinen Büchern zum Nachdenken und Diskutieren zu veröffentlichen. Um einigermaßen in eine weit verzweigte Handlung einsteigen zu können, folgen einige einführende Hinweise. Bitte beachten: Es ist eine Roman, also eine fiktive Geschichte, keine wissenschaftliche Arbeit. Inhalte, die mit der Wirklichkeit übereinstimmen, sind mit (*) markiert.

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Die Lüge von der Berlin-Blockade

Eine der großen und bis heute gepflegten Märchen über die Gründung der NATO ist die einer essenziell notwendigen Entscheidung zur Schaffung eines militärischen Bündnisses, um der latenten und anwachsenden Bedrohung der US-amerikanischen Nation und ihrer westlichen Verbündeten durch die erstarkende kommunistische Sowjetunion Einhalt zu gebieten. Gern werden hierfür die Ereignisse im Deutschland der Jahre zwischen 1945 und 1949 als Beleg genommen – mit Recht? Es lohnt sich, diese Zeit einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden. Beginnen wir mit

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Die NATO und ihre selbst geschaffenen Feindbilder

Es gibt eine Diskussion in Deutschland, in der Fragen nach der Reformfähigkeit der NATO, hin zu einem wirklichen Verteidigungsbündnis erörtert werden. Dass sie sich dieser Doktrin, nämlich einzig dem Schutz ihrer Mitglieder verantwortlich zu sein, bis heute niemals ernsthaft verschrieb, diese meine Ansicht möchte ich in den folgenden Kapiteln begründen.

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Eine unversperrte Sicht auf Russland

Liest man von den Leitmedien produzierte Berichte über Russland, entsteht in den Köpfen unweigerlich das Bild eines zutiefst undemokratischen, Minderheiten diskriminierenden, rückwärts gewandten und von einem unberechenbaren Despoten geführten Landes. Dieses Bild ist dermaßen krass gezeichnet, dass es immer mehr Menschen dazu bringt, stutzig zu werden das Bild zu hinterfragen. In beeindruckender und glaubwürdiger Weise hat das auch Gert Ewen Ungar getan und er hat seine ganz persönlicher Veränderung der Sicht auf Russland in seinem Blog logon-echon.com publiziert. Ich freue

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Die Gläubigen (1)

Menschen die mein Anliegen verstehen, denen ich vertraue und deren Reichtum an Gedanken mich beeindruckt, gebe ich gern ein Podium auf meiner Seite. Unabhängig davon beachtet bitte, dass die Gast-Artikel natürlich die jeweils (immer einzigartige) Meinung des Autors und nicht die Meinige wieder spiegeln. Im folgenden viel Spaß mit einem Beitrag, den mir Jürgen zugesandt hat.

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Die große Falle

Die (sogenannte) Flüchtlingskrise und ihre „Bewältigung“, der Krieg in Syrien, die wachsenden sozialen Spannungen einschließlich einer Radikalisierung der Gesellschaft in Deutschland, eine einerseits verlogene Willkommens-Kultur und andererseits das subtile Schüren von Ressentiments gegenüber den Flüchtlingen. All das in ein großes, schlüssiges Bild zu bringen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Beim deutschen Vineyardsaker wurde ich diesbezüglich fündig. Dagmar Henn hat dort einen Artikel veröffentlicht, in dem sie auf die wunden Punkte deutscher Innen- und Außenpolitik zeigt und die Gefahren benennt, die unserer

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Avaaz und der Krieg gegen Syrien

Avaaz.org ist in aller Munde und wird als demokratische Kampagnenplattform seit einigen Jahren hoch gelobt. Avaaz selbst zitiert dabei auf seiner Web-Präsenz die britische Zeitung „Observer“ mit den Worten: „Avaaz versorgt das globale System mit einer beeindruckenden Infusion von Feedback. Und das beste ist, es bietet eine zeitgemäße Lösung gegen Politikverdrossenheit an.“ Vielleicht könnte man korrigierend sagen: Es bietet eine zeitgemäße weil bequeme Lösung gegen das schlechte Politikgewissen; halt an sich Bequemlichkeit an?

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Die Spieletheorie und der Siegeszug des Neoliberalismus (3)

Im Jahre 2012 wurde die folgende hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe von Daniel Neun auf seiner sehr zu empfehlenden Web-Seite https://www.radio-utopie.de veröffentlicht . Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis und ist auch Jahre später, mit dem Blick auf das Weltgeschehen von ungebrochener Aktualität. Der Film selbst ist leider über Youtube nicht mehr direkt zugänglich (mit Urheberrechten seitens BBC begründet), bei Disclose.tv wurde ich noch fündig. Gerade dieser sehr lange dritte Teil ist – obwohl vor

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