Eindringlicher Appell eines Mediziners an seine Kollegen

Eine weitere mutige Botschaft aus der Ärzteschaft


Der Besuch in Arztpraxen zeigt dem Beobachter schlagend, dass die pausenlos betriebene Corona-Hysterie, kombiniert mit “von oben” ausgelöstem behördlichen Druck im Gesundheitswesen die gleichen Folgen zeitigt wie in anderen Bereichen unseres öffentlichen Lebens. Es werden “Hygienekonzepte” — mehr oder weniger bereitwillig — umgesetzt, die der öffentlichen Gesundheit Hohn sprechen. Und ausgerechnet jene, die man staatlicherseits als Risikogruppen deklarierte, tragen nun die größten Gesundheitsrisiken — betagte, bereits früher erkrankte und oft geschwächte Menschen. Dazu kommt noch der Frevel an unserer Zukunft; die nachhaltige psychische und physische Gefährdung von Kindern.


Das trägt ein großer Teil der Ärzteschaft mit. Vielleicht weniger aus Angst vor dem Virus, als vielmehr der vor dem Verlust der Ärztezulassung (Approbation). Es ist ein gefährlicher Irrtum, zu glauben, dass man als Arzt sich auf diese Weise durch die wirren Corona-Zeiten mogeln könnte. Der Druck, wider die eigenen Überzeugungen und ärztlichem Wissen zu handeln, wird nicht abnehmen, wenn man sich ihm fortwährend beugt. Mut ist gefragt, nicht nur von Ärzten im Ruhestand, sondern gerade eben von praktizierenden Ärzten. Eben diese möchte der Berliner HNO-Arzt Josef Thoma erreichen.

Thoma ist sich des Drucks, der auf den Ärzten lastet (1), bewusst und mahnt auch eindrücklich die in den behördlichen Strukturen “oberhalb” der Ärzteschaft Tätigen, endlich Verantwortung zu übernehmen, um Mediziner und Patienten im Sinne der Erhaltung und Wiederherstellung tatsächlicher Gesundheit zu unterstützen. Im folgenden also drei offene Briefe von Josef Thoma, gerichtet an Ärzte, Patienten und Behörden (Amtsärzte).


Denkschrift zum Verhalten der deutschen Ärzteschaft während der Coronakrise

Am 19.10.2020 hatte der Präsident der Bundesärztekammer ein denkwürdiges Interview gegeben, in welchem er durchaus unmißverständlich und mit überzeugenden Argumenten davor warnte, der Corona-Pandemie ausschließlich mit permanenter Panikmache und sich von Tag zu Tag steigernder Verängstigung der Bevölkerung zu begegnen. In seinen Aussagen zur zweifelhaften Wirksamkeit von Atemmasken in ihrer bisherigen Anwendung hat er die Bedenken vieler namhafter und in ihrem Beruf ausgewiesener Experten wiederholt und auf fehlende eindeutige Belege zu deren Sinnhaftigkeit hingewiesen.

Unmittelbar im Anschluß an seine öffentlichen Äußerungen kam es in den deutschen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien zu einer Diffamierungskampagne, welche außer persönlichen Herabsetzungen und der wortgleichen Wiederholung regierungsamtlicher Verlautbarungen keinerlei fundierte Gegenargumente lieferte. Von nicht oder zweifelhaft qualifizierten Politikern, wurden Rücktrittsforderungen vor allem deswegen erhoben, weil der Präsident der Bundesärztekammer für sich das Recht einer auf ärztlichem Sachverstand und auf persönlicher ärztlich-praktischer Erfahrung gegründeten freien Meinungsäußerung in Anspruch genommen hatte, welche sich im übrigen mit der in den Medien totgeschwiegenen oder diffamierten Meinung vieler Experten deckt.

Statt die längst überfällige Diskussion über die in ihrer Vielstimmigkeit und Absurdität kaum mehr zu überbietenden amtlichen Zwangsmaßnahmen in Kreisen der deutschen Ärzteschaft zuzulassen, wurde Klaus Reinhard von Funktionären der verfaßten deutschen Ärzteschaft zu einem entwürdigenden öffentlichen Dementi gezwungen und die Glaubwürdigkeit der deutschen Ärzteschaft dadurch nachhaltig beschädigt.

Dies ist der letzte Höhepunkt des beschämenden Verhaltens eines Großteils der deutschen Ärzteschaft während dieser Krise.

Hauptaufgabe des Arztes ist es, Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen und so eine Therapie des ganzen Menschen, eines Wesens mit Leib und Seele, zu entwerfen. Stattdessen hat es die deutsche Ärzteschaft zugelassen, dass in der gegenwärtigen Situation Physiker, Biologen, Statistiker und durch nichts als ihren grenzenlosen Geltungsdrang qualifizierte Politiker Therapiestrategien entwickeln, die eher einem Krieg gegen die Bevölkerung statt einem Kampf gegen einen Krankheitserreger gleichen.

Dabei wird von vielen Kollegen hinter vorgehaltener Hand zugegeben, daß zum Beispiel der Begriff „Neuinfektion“ eine bewusst irreführende Bezeichnung für lediglich ein positives Corona-Testergebnis ist — von Medien und Politik absichtlich verbreitet, um eine in Angst und Schrecken getriebene Bevölkerung empfänglich zu machen für sich ständig steigernde und rational kaum mehr zu rechtfertigende Gängelungen und die Einschränkungen bürgerlicher Grundrechte. Die politische Begründung des Berliner Innensenators für das von ihm geforderte Verbot einer Demonstration kritischer Bürger sollte inzwischen bei jedem denkenden Menschen grundlegende Zweifel an der Rechtfertigung vieler grundrechtseinschränkender staatlicher Maßnahmen geweckt haben.

Wir wissen sehr wohl, daß ein positiver Corona-Test nicht gleichbedeutend ist mit Krankheit oder der Gewissheit, krank zu werden.

Wir wissen, daß die allermeisten Menschen, welche mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, keine oder nur leichte Symptome zeigen.

Wir wissen, daß es keine annähernd zuverlässigen Statistiken darüber gibt, welche der publikumswirksam als „Corona-Todesfälle“ gemeldeten Verstorbenen tatsächlich auf unmittelbare Viruseinwirkung zurückzuführen sind. Es gibt bis heute keinerlei allgemein anerkannte Kriterien für die Beurteilung eines „Todes durch Corona“.

Die als Rechtfertigung für die amtlichen Zwangsmaßnahmen herangezogene Inzidenz von zum Beispiel 50 „Neuinfizierten“/100000 Einwohnern ist völlig willkürlich, ohne jede tiefere medizinische Bedeutung und durch die Anzahl und Selektionskriterien der vorgenommenen Testungen nahezu beliebig manipulierbar. Die veröffentlichten amtlichen Statistiken erfüllen so nicht einmal die Kriterien, welche heutzutage an eine medizinische Dissertation gestellt werden.

Wir Ärzte wissen aus unserer langen Ausbildung um die physiologische und mikrobiologische Problematik von eng ansitzenden, über lange Zeit getragenen Atemmasken. Wir wissen sehr wohl um die unzureichende Begründung für die Maskenpflicht im Freien angesichts eines offensichtlich bereits ubiquitären Virus und auch um die Problematik der Maskenpflicht für Kinder im Unterricht. Und trotzdem finden in der deutschen Ärzteschaft nur wenige den Mut, gegen die Diffamierung der Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können, aufzustehen oder sich als Anwalt der Kinder angesichts verängstigter Lehrer, Erzieher und Eltern zu verstehen.

Die weitreichenden psychopathologischen Folgen der ständig verbreiteten und sich von Tag zu Tag ins Absurde steigernden Horrorszenarien werden bewusst auch von denjenigen Politikern und Ärztefunktionären, die ansonsten publikumswirksam für eine ganzheitliche Betrachtung der Patienten plädieren, missachtet. Sie werden uns in Zukunft wohl mehr zu schaffen machen als das Virus.

Viele Menschen, die kein akademisches Studium durchlaufen haben oder sich mit klingenden Titeln schmücken, haben eher erkannt als die Repräsentanten der deutschen Ärzteschaft, dass sich die öffentlichen Medien zu einem willfährigen Propagandainstrument der Regierenden gewandelt haben, die es sich, in welchem Auftrag auch immer, angelegen sein lassen, kritische Stimmen, an denen es bezeichnenderweise außerhalb der Ärzteschaft nicht fehlt, entweder totzuschweigen oder durch Diffamierung und Hetze mundtot zu machen.

Oft in diesem Zusammenhang angestellte Vergleiche mit der staatlich gelenkten Jubelpresse der DDR greifen zu kurz. Treffender wäre ein Vergleich mit den Diffamierungs — und Vernichtungskampagnen der Nationalsozialisten. Geforderte und geförderte Denunziation und öffentliche gegenseitige Beschimpfung und Bedrohung sind Folgen dieser geschürten Massenhysterie.

Die deutsche Ärzteschaft wäre aufgrund ihrer ärztlichen Expertise, Ausbildung und Wissensstand und aufgrund des hohen Ansehens dieses Berufsstandes in der Lage, für Aufklärung, Richtigstellung, Beruhigung zu sorgen und so einer verängstigten und einseitig informierten beziehungsweise desinformierten Öffentlichkeit Orientierung und Stütze zu bieten. Stattdessen verzehren sich viele ihrer Funktionäre wie so häufig in der Jagd nach öffentlicher Selbstdarstellung, Pöstchen und klingenden Titeln innerhalb sich weitgehend selbst genügenden Vereinen und Körperschaften.

Anpassungsfähigkeit, politische Geschmeidigkeit, zuweilen recht großzügige finanzielle Abfindungen und der bloße Anschein von Macht und Wichtigkeit, so bedeutungslos diese Attribute im Einzelfall auch sein mögen, sind wichtiger als mit Mut und möglicherweise unter Opferung von Posten und berufspolitischer „Karriere“ den Menschen in dieser schweren Zeit mit ärztlichem Sachverstand und Überblick gegen die veröffentliche Meinung beizustehen.

Die wohlfeilen öffentlichwirksam inszenierten Klagen über die Mittäterschaft und das Mitläufertum deutscher Ärzte im Nationalsozialismus und teilweise auch in der DDR berauben sich durch erneutes willfähriges und kritikloses Mitläufertum eines Großteils der deutschen Ärzteschaft ihrer Seriosität und Glaubhaftigkeit.

Es ist die Pflicht einer verantwortungsbewussten Ärzteschaft, die Menschen vor einer in weiten Teilen außer Kontrolle geratenen politischen Kaste, welche die Bevölkerung in Art von Möchtegern-Feldherrn oder Viehzüchtern („man muss die Zügel anziehen“ (2)) wie eine Herde mal in die eine, mal in die andere Richtung vor sich hertreibt und von Polizei und Militär am Ausbruch hindern läßt, zu schützen — Mut zu machen statt Angst zu erzeugen, Verständnis für sinnvolle Maßnahmen zu fördern statt mit Drohungen und sinnentleerten Verboten Widerstand zu wecken, Ehrlichkeit gegen unseriöse Prophezeiungen und Zuversicht gegen apokalyptische Horrorszenarien zu setzen.

Die Menschen in unserem Land brauchen jetzt mutige und selbstlose Ärzte.

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Ärzte ihre Sprache wiederfinden bevor es zu spät ist.

Dr.med. Josef Thoma,
Arzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten
Berlin


Ein offenes Wort an meine Patienten

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient

Täglich werden Sie in den Medien mit neuen Meldungen über die steigende Zahl sogenannter „Neuinfektionen“ konfrontiert.

Lassen Sie sich bitte durch diese Meldungen nicht in Panik versetzen.

Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr positive Testergebnisse erhält man. Das sagt aber nichts darüber aus, wie viele positiv getestete Menschen wirklich krank sind. Bezeichnenderweise wird ja von offizieller Seite nie berichtet, wie viele an Corona „Neuinfizierte“ wirklich krank geworden sind.

Die Grenze von 35 positiv Getesteten (nicht etwa Kranken!) /100000 Einwohner ist völlig willkürlich und ohne jede medizinische Aussagekraft. Sie dient jedoch als bequeme Begründung für immer neue und unsinnigere Repressionen gegenüber einer Bevölkerung, die durch eine falsche und marktschreierische Medien-Berichterstattung in Angst und Schrecken versetzt und bewusst verunsichert wird.

Ein positiver Test, bei dem es übrigens auch eine beträchtliche Anzahl falscher Ergebnisse gibt, besagt nicht, daß Sie krank sind oder krank werden.

Das Corona-Virus ist vermutlich bereits ubiquitär, das bedeutet, es kann, wie übrigens Milliarden von Pilzen, Bakterien und Viren, überall in der Sie umgebenden Luft vorkommen. Das ist völlig normal. Deshalb kann man sich auch nicht auf Dauer vor dem Virus schützen.

Die meisten Menschen merken überhaupt nicht, wenn sie mit dem Virus in Berührung kommen. Auch ist es medizinisch unsinnig, möglichst alle Menschen testen zu wollen. Sie können ja bereits am Tag nach einem negativen Test Kontakt mit dem Virus haben.

Nur der umfassend informierte Patient kann bestmöglich für seine Gesundheit vorsorgen. Informieren Sie sich deshalb nicht nur in den öffentlichen Medien und behördlichen Verlautbarungen. Sie finden auch in den sozialen Medien Beiträge hochqualifizierter Experten, wichtige Informationen und fundierte Meinungen. Auf diese Weise können Sie selber mitentscheiden, wie Sie gesund bleiben.

Mit den besten Wünschen für Wohlergehen

Ihr Dr. Josef Thoma


Offener Brief an die Berliner Amtsärzte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst,

vor einigen Tagen hat sich der Leiter eines bayerischen Gesundheitsamtes, Dr. Friedrich Pürner, öffentlich kritisch mit der derzeitigen „Corona-Strategie“ der Behörden auseinandergesetzt.

Seine Kritik bezog sich auf die alleinige Heranziehung der Zahl sogenannter Neuinfektionen als Kriterium für immer einschneidendere öffentliche Maßregelungen und Beschränkungen. Stattdessen fordert er die Heranziehung weiterer Parameter, um die tatsächlich von Corona ausgehende Gefahr treffender zu beurteilen. Art und Schwere von eventuell aufgetretenen Symptome sollten zum Beispiel ebenso erfaßt werden wie die Notwendigkeit der Aufnahme in ein Krankenhaus oder in die Intensivstation. Die Maskenpflicht für Kinder sieht der Amtsarzt kritisch. Die Kinder sollten in der Pause normal im Freien miteinander umgehen und spielen dürfen. „Die Kinder brauchen das“, sagt der Vater von drei Kindern (3).

Liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst,

die Stellungnahme Ihres Kollegen aus Bayern ist angesichts der besonderen beamten- und disziplinarrechtlichen Einbindung von Amtsärzten ein einzigartiges Dokument herausragender staatsbürgerlicher Zivilcourage und ärztlichem Verantwortungsgefühl. Es ist in höchstem Maße bedauerlich, daß dieser Mut in deutschen Ärztekreisen eine so seltene Ausnahme bildet (a1).

Unsere verehrten klinischen Lehrer haben 12 Semester lang versucht uns nahezubringen, dass wir Ärzte keine Laborwerte behandeln sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Sie wissen, dass die von Politikern als Auslöser für immer neue und irrationalere repressive Maßnahmen als Referenzwert benutzte Inzidenz von 50 „Neuinfektionen“ / 100000 Einwohnern ein völlig willkürlich festgelegter Parameter ohne klare medizinische Bedeutung ist.

Sie wissen, dass der Terminus „Neuinfektion“ nichts anderes bedeutet als ein neuer positive Corona-Test inklusive der falsch positiven Ergebnisse und dass die Zahl dieser angeblichen „Neuinfektionen“ mit der Anzahl der durchgeführten Tests steigt.

Sie wissen sehr wohl, dass ein positiver Corona-Test, für sich genommen, keineswegs bedeutet, dass der Mensch erkrankt ist oder erkranken wird.

Sie wissen, dass es unter anderem weder eindeutige Kriterien für die Notwendigkeit einer Krankenhausaufnahme noch für die Beantwortung der Frage ob ein Patient tatsächlich an oder mit Corona verstorben ist, gibt und dass die täglich neu in den Medien verbreiteten „Statistiken“ das Papier nicht wert sind, auf welchem sie gedruckt wurden.

Der Maskenzwang für Kinder in der Schule und irrationale, kaum einzuhaltende Verhaltens-Vorgaben in Pausen und Unterrichtswechselzeiten stellen oft eine besonders perfide Form der Kindesmisshandlung dar, da sich die Kinder, hilflos und oftmals verängstigt durch Eltern, Lehrer und Medien, nicht adäquat äußern können.

Sie wissen, dass die repressiven Maßnahmen der Politik gegenüber der eigenen Bevölkerung die Ausbreitung des Virus auf Dauer nicht behindern werden und dass diese Entscheidungen nur noch auf politischer Ebene und kaum mehr unter Mitwirkung derer, denen die Fürsorge für die Gesundheit der Mitmenschen aufgrund ihrer Ausbildung, ihres Wissens und ihrer ärztlichen Erfahrung bislang aufgegeben war, getroffen werden.

Stattdessen bedient sich die Politik zum nicht geringen Teil einiger weniger sogenannter Experten, die sich neben eines ungehemmten öffentlichen Geltungsdranges vor allem dadurch auszeichnen, dass sie den letzten leibhaftigen Patienten zu ihrer Assistenarzt-Zeit behandelt haben (4).

Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst, haben nicht nur eine Verpflichtung gegenüber Ihrem Dienstherrn. Mindestens ebenso verpflichtend ist Ihre aus ärztlicher Kompetenz abgeleitete Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den Patienten. Was nutzt es, im Nachhinein auf Gedenktafeln und wohlfeilen Reden das Mitläufertum und die fehlende Zivilcourage eines Großteils der deutschen Ärzteschaft im Nationalsozialismus anzuprangern, wenn sich die Ärzte in diesem Land heute wieder kritiklos dem Diktat der Mächtigen unterwerfen.

Die Politik führt derzeit keinen Krieg gegen das Virus. Sie führt verbal und in der Praxis einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Ein Jahr vor dem nächsten großen Wahlgang verkommen die Menschen immer mehr zur Manövriermasse einer überwiegend auf persönliche politische Profilierung bedachten und wahltaktisch agierenden politischen „Elite“.

Melden Sie sich zu Wort! Jetzt und unmißverständlich!

Helfen Sie mit, der unverantwortlichen Panikmache und der aus mangelhafter ärztlicher Aufklärung geborenen Verängstigung der Menschen in unserem Lande zu begegnen. Nehmen Sie sich Ihren Kollegen aus Bayern, der die drohende Gefahr für seine Stellung und seine Karriere missachtend, großen persönlichen Mut bewiesen hat, zum Vorbild. Solche Ärzte braucht das Land (a2).

Mit kollegialen Grüßen

Dr. med. Josef Thoma, Berlin (5)

Danke, Herr Thoma, bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Verlinkungen wurden nachträglich durch den Blogbetreiber hinzugefügt.

(a1) Wochen zuvor hatte sich auch der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk kritisch zu den Corona-Maßnahmen zum Einen und der Berichterstattung über das Thema zum Anderen kritisch in der Öffentlichkeit geäußert: „Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen. Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.“ (6).

(a2) Unter den Tausenden deutschen Medizinern sind es inzwischen Hunderte, welche die sogenannten Corona-Maßnahmen aufgrund der damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen ablehnen und ein sehr großer Teil von diesen ist inzwischen aktiv geworden. Es ist also ein Zerrbild der Medien, wenn der Eindruck erweckt wird, dass es nur ein paar irregeleitete, egomanische Ärzte wären, die sich gegen den Corona-Irrsinn wehren würden. International gesehen geht die Zahl der Kritiker in Weiß aktuell in die Zehntausende (7,8).

(1) 11.11.2020; Onvista; Ärztekammer geht gegen Corona-Leugner unter Medizinern vor; https://www.onvista.de/news/aerztekammer-geht-gegen-corona-leugner-unter-medizinern-vor-411007015

(2) 18.08.2020; ARD-Tagesschau; Merkel zu Coronaregeln: Bei steigenden Zahlen “Zügel anziehen”; https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-deutschland-221.html

(3) 04.11.2020; SZ; Christian Sebald; Amtsarzt legt sich mit dem Freistaat an; https://www.sueddeutsche.de/bayern/aichach-amtsarzt-puerner-kritik-versetzung-1.5104412

(4) 22.10.2020; Marburger Bund; Statement von Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende dese Marburger Bundes; https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/alltagsmasken-reduzieren-das-risiko-einer-uebertragung

(5) Dr. Thoma, HNO-Spezialist; https://www.dr-thoma-hno-spezialist.de/; abgerufen: 06.11.2020

(6) 01.10.2020; BZ; Keine Übersterblichkeit durch Covid-19: Chef von Gesundheitsamt vergleicht Corona mit Grippe und Hitzewellen; https://www.berliner-zeitung.de/news/keine-uebersterblichkeit-trotz-corona-amtsarzt-fordert-diskussion-ueber-die-mittel-der-pandemie-bekaempfung-li.108672?s=09

(7) 05.09.2020; DOCS4 Open Debate; Open letter from medical doctors and health professionals to all Belgian authorities and all Belgian media.; https://docs4opendebate.be/en/open-letter/

(8) 04.10.2020; Martin Kulldorff, Sunetra Gupta, Jay Bhattacharya; Die Great Barrington Erklärung; https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

(Titelbild) Kind, Schirm, Schutz, Regen; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 19.11.2017; https://peds-ansichten.de/wp-content/uploads/2020/11/child-2956973_1280.jpg; Lizenz: Pixabay License

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