Eignet sich Michael Kretschmer als Sächsischer Ministerpräsident zum Krisenmanager?


Die Antwort auf die Eingangsfrage möchte ich nicht vorwegnehmen. Stattdessen konfrontiere ich in den folgenden Briefen Michael Kretschmer mit den Aspekten, deren Berücksichtigung ich als entscheidend wahrnehme, so eine politische Führung tatsächlich gewillt ist, eine Pandemie wirksam wie angemessen zu bekämpfen. Wir werden erfahren, dass nicht einer dieser Aspekte die zwingend notwendige Aufmerksamkeit erhalten hat — und erhält.


Die Politik von Bund und Ländern, die sich der „Bekämpfung des Coronavirus“ verschrieben hat, ist hochemotional, spaltend, rational völlig widersprüchlich und vor allem für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gesundheit der Menschen absolut schädlich. Die Menschen werden desinformiert, manipuliert, unter Druck gesetzt, in Ängsten gehalten und gegeneinander in Position gebracht.

Menschen sind es, die verantwortlich für all das sind, und es sind natürlich keineswegs nur Menschen in hohen politischen Ämtern. Daher sind die an den Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer verfassten Briefe sehr wohl auch an jeden Leser gerichtet, um sein eigenes Verhalten im Rahmen der ausgerufenen Coronakrise auf den Prüfstand zu stellen.

Bei all dem auf der gesellschaftlichen Ebene zu Betrachtenden ist und bleiben es letztlich Menschen, welche handeln — mit den entsprechenden Auswirkungen. Deshalb also auch und beispielhaft die persönliche Ansprache an Michael Kretschmer. Ihn werde ich in den Briefen mit jeweils einzelnen, klar umrissenen Aspekten der vorgeblichen Pandemiebekämpfung konfrontieren und längst überfällige Antworten einfordern. Es kann in diesem Zuge nicht ausbleiben, den Politiker wiederholt mit der Frage zu beunruhigen, ob er tatsächlich das Maß an Verantwortung an den Tag legt, das erforderlich ist, um einer Krise, wie der Jetzigen erfolgreich und angemessen zu begegnen.

Der erste Brief verlangt von der Sächsischen Regierung Antworten darauf, warum Politik und Behörden unwissenschaftlich definierte und für den Zweck völlig ungeeignete Inzidenzen als Maß zur Einschätzung einer pandemischen Situation heranziehen, während die seit über zehn Monaten überfälligen wie aussagekräftigen Ergebnisse repräsentativer Studien (Baseline-Studien) zur Ermittlung der epidemioloigschen Situation zu Corona in den Bundesländern und Deutschland insgesamt noch immer nicht vorliegen.


Ministerpräsident Michael Kretschmer
Sächsische Staatskanzlei
Archivstraße 1
01097 Dresden
Telefon: 0351 564-10080
E-Mail: buergerbuero’at’sk.sachsen.de

Sehr geehrter Herr Kretschmer,

zuerst einmal Ihnen und Ihren Nächsten ein gutes, gesundes, neues Jahr.

Zum Anliegen meiner an sie gerichteten offenen Briefe — es werden dem Ihnen hier vorliegenden Schreiben also weitere folgen — möchte ich eingangs meine grundlegenden Befindlichkeiten dazu mitteilen:

Herr Kretschmer, ich bin auf Sie sauer. Weil ich auch auf mich sauer bin. Denn ich hatte vor einigen Monaten wirklich gehofft, es gibt einen Ministerpräsidenten in diesem Land, der tatsächlich das Kreuz hat, aus der Panik- und Hysteriewelle auszuscheren (1 bis 5), die das Land seit März 2020, von der in Berlin sitzenden Regierung ausgehend überschwemmt hat (6). Sie haben dem Druck nicht standgehalten. Sie haben aber offensichtlich auch Ihren zwischenzeitlichen Mut verloren, hinter die Kulissen zu schauen und sich selbst Wissen über Viren, Epidemiologie und Immunologie, sowie den medizinischen, sozialen wie wirtschaftlichen Auswirkungen der mit von Ihnen vorangetriebenen Maßnahmen nichtpharmazeutischer Interventionen („soziale Distanzierung“, „Hygienemaßnahmen“, Maskenzwang) wenigstens in Grundzügen anzueignen (7,8).

In den vergangenen Wochen haben Sie mit martialischen Worten Aufsehen erregt. Mittels dieser forderten sie die Bürger Ihres Landes auf, konsequent die von der Regierung angezeigten Maßnahmen „zur Bekämpfung der Pandemie“ umzusetzen (9). Die Begründungen zur Notwendigkeit, welche Sie und Ihre Regierung dafür vorbringen, empfinde ich — gelinde gesagt — als unbefriedigend. Was ich um so mehr wahrnehme, ist Ihre Botschaft, dass wir, die Bevölkerung, Ihnen und beratenden Experten einfach glauben sollen.

Sie, Herr Kretschmer meinen, dass Sie den Experten glauben, sich auf deren Rat verlassen müssten. Wer diese Experten sind, inwiefern deren Wirken mit politischen Gestaltern und Wirtschaftsinteressen verstrickt ist, blenden Sie aus. Weil Sie mit der Überzeugung leben, von den Kompetenzen der Experten abhängig zu sein. Insgesamt kritiklos haben Sie die im März 2020 durch die Weltgesundheitsorganisation WHO und synchron dazu durch die Politik ausgerufene, sogenannte Coronakrise als eine solche angenommen. Und so halten Sie es für legitim, dass die Menschen in Sachsen diese, Ihre Haltung, zu teilen und mitzuleben hätten.

Öffentlich-Rechtliche Sender zitierten Sie in der Vorweihnachtszeit mit Aussagen wie den Folgenden:

„Wie groß die Welle [die sogenannte dritte Welle] wird und welchen Schaden sie anrichtet, haben die Menschen in Sachsen und in Deutschland selbst in der Hand.“ (10)

Das ist sehr elegant formuliert — von Ihnen? Denn die darin steckende Botschaft lautet: Wenn wir, die Bevölkerung nicht gehorchen, dann sind wir höchst selbst schuld daran, dass die Pandemie nicht endet (11). Damit scheinlegitimieren auch Sie die Weiterführung der medizinisch sinnlosen — übrigens keinesfalls in Deutschland entworfenen (12) — „verschärften Maßnahmen“, die immer weiter fortgesetzt werden „müssten“ (a1). Allerdings geht es hier aus meiner Sicht ebenfalls um Ihre selbst empfundenen Schuldgefühle, die Sie den Menschen des Landes überzuhelfen versuchen; dazu weiter unten mehr.

Sie, Herr Kretschmer, warnen vor einer „dritten Welle“, ohne — Sie gestatten — auch nur die geringste Ahnung zu haben, auf welchen Erkenntnissen sich diese „dritte Welle“ begründen könnte. Oder sind es eher Annahmen? Annahmen sind, wie auch Sie wissen, keine wissenschaftlichen Belege. Sollten Sie über solche Belege doch verfügen, dann fordere ich Sie an dieser Stelle auf, mir diese zu übermitteln. Wissenschaftliche Belege sind es doch, welche Sie von Ihren Experten einfordern — oder nicht?

Sind die uns allen, damit also auch Ihnen, vorgelegten Inzidenzen plausible Faktoren zur Begründung der Gefahr einer „dritten Welle“? Dazu ein Zitat von Ihnen:

„Die Inzidenz ist zu hoch, um über Lockerungen zu sprechen.“ (10i, Hervorhebungen durch Autor)

Erklären Sie mir bitte in Ihren eigenen Worten, welche Relevanz die derzeit von Regierungen und „Experten“ als zu hoch beschworene Inzidenz in Bezug auf die Erfassung eines pandemischen Geschehens haben soll. Nach all dem, was ich in den vergangenen zehn Monaten lernen durfte, gilt für das derzeitige Maß aller Dinge zur „Bekämpfung der Pandemie“, die sogenannte 7-Tage-Inzidenz. Dazu möchte ich Ihnen folgendes sagen:

Um das epidemiologische Geschehen einer Bevölkerung auch nur ansatzweise plausibel und verwertbar abzubilden, ist das Mittel der Inzidenz — so wie es derzeit in Deutschland gehandhabt wird — absolut ungeeignet. Die so gewonnenen Daten sind nichts weiter als Müll.

Das wissen Sie nicht, Herr Kretschmer? Das wäre sehr schlecht, denn der Parameter Inzidenz ist Teil Ihrer Argumentation, mittels derer Sie sich anmaßen, über Lockerungen von Maßnahmen für die Bevölkerung zu entscheiden. Lockerungen für die Bevölkerung — wie passt diese Denkweise in Ihr demokratisches Selbstverständnis?

Sie sind kein Epidemiologe, Herr Kretschmer, ich bin es auch nicht. Das entbindet uns aber nicht von der Verantwortung für das eigene Tun. Wenn ich keine Ahnung habe, was die derzeitigen Inzidenz-Zahlen tatsächlich bedeuten und auf welche Art und Weise diese entstehen, dann kann ich auch nicht mit diesen argumentieren, um massive Grundrechtseinschränkungen zu legitimieren. Denn wenn die Herleitung der Inzidenzen absurd ist, dann gilt das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch für den medizinischen Nutzen, der in diesem Zuge verhängten Maßnahmen.

Mir scheint, dass die Experten und Berater, denen Sie vertrauen, etwas ganz anderes tun, als Sie über den Sinn und Unsinn der kursierenden Inzidenz-Zahlen aufzuklären.

Ist es zu abwegig zu denken, dass Sie von diesen stattdessen regelmäßig in volle Intensivkliniken geschleppt werden, wo man Sie mit dem Leid von Menschen konfrontiert, die an Beatmungsgeräten hängen? Sind dafür möglicherweise doch nicht ganz zufällig Besuche voll belegter Kliniken Ihres Wahlkreises ausgewählt worden (13,a2)?

Sie wissen, dass es in der kalten Jahreszeit in jedem Jahr überlastete Kliniken in Sachsen gibt? Sie wissen, dass dies zwar bedauerlich ist, aber keineswegs für das Kliniksystem als Ganzes gilt (14)? Was denken Sie, wie viele normal- oder gar unterbelegte Intensivkliniken beziehungsweise Krankenhäuser es in Sachsen gibt? Sie wissen, dass medienwirksame und emotionsstarke Besuche einzelner Kliniken nicht dazu taugen, sich ein unvoreingenommenes Bild über den Stand einer angeblichen oder realen Epidemie zu verschaffen?

Wenn man Sie emotional einfängt, in dem man Ihnen wiederholt überlastete Klinikbereiche präsentiert, hat das für Sie — mir gänge es übrigens nicht anders — zwei schwerwiegende Konsequenzen. Zum Einen erzeugt so etwas in uns verschieden gelagerte Ängste. Das sind übersteigerte Ängste vor einem Erreger, was immer das für einer im Speziellen auch sein mag. Es produziert aber gleichzeitig Schuldgefühle und Ängste vor dem Versagen, weil man vielleicht zu wenig getan hat.

Die Politik, die Sie betreiben, Herr Kretschmer, zeigt das auffällig. Sie ist von der Angst gekennzeichnet, zu wenig zu tun. Weil Sie überzeugt sind, dass Sie dann Schuld am Tod von Menschen auf sich nehmen müssten. Interessanterweise ist diese Politik rein quantitativ ausgerichtet und hat nichts weiter in petto als eine Verschärfung oder Lockerung von „Maßnahmen“. Diese einseitig ausgerichteten „Maßnahmen“ nach den Regeln der nichtpharmazeutischen Intervention, welche sich aus mathematischen Modellen begründet (15), wurden Ihnen von Ihren Experten dringend empfohlen. In den Öffentlich-Rechtlichen Medien wird der völlig falsche Eindruck erweckt, irgendein Erfolg solcherart Maßnahmen sei bewiesen (16). Schon deshalb falsch, weil mehr als fragwürdig ermitteltes Zahlenmaterial für die „Beweise“ verwendet wird; zum Beispiel „Fallzahlen“ und Inzidenzen.

Kommen wir damit zur Inzidenz zurück, welche in Ihrer Argumentation vorgebracht wurde, um die Menschen de facto zu verpflichten, alle, übrigens importierten Maßnahmen der nichtpharmazeutischen Intervention (17), welche Sie — im Gleichklang mit den Kollegen der anderen Bundesländer — verordneten, kritiklos, dafür aber schuldbeladen mitzutragen. Das Gesundheitsministerium Ihrer Kollegen in Sachsen-Anhalt definiert die derzeit angewandte Inzidenz so (Hervorhebungen durch Autor):

„Die 7-Tage-Inzidenz ist eine wichtige Grundlage für die Einschätzung der Entwicklung der Corona-Pandemie. Der Wert bildet die Fälle pro 100.000 Einwohner*innen in den letzten 7 Tagen ab.“ (18)

Dürfen Sie und ich, Herr Kretschmer, die wir beide keine Experten sind, diese Begriffsdefinition kritisch nachfragen? Wenn wir verantwortungsvoll Entscheidungen treffen wollen, die mit dem Aspekt der Inzidenz verbunden sind, dann halte ich das für absolut notwendig. Allein die Schwere der Maßnahmen, deren Verabschiedung Sie maßgeblich zu verantworten haben, müsste für Sie, so Sie Ihre Rolle als die eines Demokraten wahrzunehmen gedenken, Anlass genug sein.

Denn sehr rasch sind wir dann in der Lage zu erkennen, dass es für die Behauptung, bei der 7-Tage-Inzidenz handele es sich um „eine wichtige Grundlage“ zur Einschätzung der Pandemie-Entwicklung im Falle Corona, keine wissenschaftlich haltbaren Beweise gibt. Es wird aber so getan — auch durch Sie –, dass dem so wäre. Weil Sie offenbar bis zum heutigen Tag so etwas einfach nicht hinterfragen, desinformieren Sie Ihrerseits die Bevölkerung.

Sie vermitteln in Ihren Reden den Eindruck, dass die 7-Tage-Inzidenz aussagekräftige Informationen zur Verbreitung des Erregers SARS-CoV-2 in Sachsen und in ganz Deutschland liefern könnte. Sie tun dabei so, als ob Sie über die sogenannte Durchseuchung, auch Prävalenz genannt, Bescheid wüssten. Sie wissen es aber gar nicht.

Nun ist es aber so — und auch das müssten Ihnen Ihre Experten längst erläutert haben —, dass bei sehr niedriger Prävalenz, von der selbst das RKI ausgeht (19), die Aussagekraft der Testergebnisse (Vortestwahrscheinlichkeit) von PCR-Tests im Extremfall bis gegen Null gehen kann (20). Die auch in Sächsischen Pflegeeinrichtungen und Kliniken vorgenommenen, massenweisen, anlasslosen Testungen verstärken noch diesen Effekt (21).

Weil nämlich dadurch die Falschpositivergebnisse der massenhaft durchgeführten PCR-Tests extrem hohe Raten annehmen (22,23). Jene, die wissen, wie wichtig Kenntnisse zur Prävalenz sind, sind sich auch des damit in Zusammenhang stehenden statistischen Phänomens der Falschpositiven bewusst. Diese Wissenden, Herr Kretschmer, das sind Ihre Experten, denen Sie vertrauen. Diese Experten wissen auch ganz genau, dass die Falschpositiven in die von Ihnen als Argument angeführten Inzidenzen einfließen.

Wir reden hier also noch nicht einmal davon, dass der PCR-Test zwar sehr wohl für die ihm zugedachten Aufgaben geeignet ist, er aber mitnichten für diagnostische Zwecke, wie die Erkennung von Infektionen oder vollständig isolierter Viren taugt.

Allein die Tatsache, dass aufgrund einer niedrigen Prävalenz, die Positivzahlen, welche der PCR-Test liefert, schlicht Makulatur sind und damit eine Pandemie lediglich vorgaukeln, statt diese zu belegen, müsste Sie unverzüglich in Alarmstimmung versetzen. Weil nämlich Ihre Berater ein leicht erklärbares, statistisches Phänomen wie niedrige Prävalenzen einfach wie vorsätzlich ignorieren und Ihnen diesen Sachverhalt verschweigen.

Erneut zu den Inzidenzen: Wenn die darunter liegenden „Fallzahlen“ nichts weiter abbilden als „laborbestätigte Nachweise“ von SARS-CoV-2″ — was diese übrigens nicht sind (a4) — jedoch ohne medizinische Indikation sind, welchen Wert sollen dann diese Zahlen besitzen? Wo ist wissenschaftlich belegt, dass Inzidenzen von 25 und 50 nichtpharmazeutische Interventionen erforderlich machen, welche ebenfalls jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren und rein modellbasiert sind (24). Wo und wann ist jemals bewiesen worden, dass dies pandemieeindämmende Effekte haben würde? Ist Ihnen tatsächlich nicht bekannt, dass die EU einen Inzidenzwert von 50 als seltene Krankheit definiert (25)? Pandemien werden durch seltene Krankheiten gekennzeichnet? Wie werden diese „Fälle“ außerdem ermittelt? Welche Testmethoden werden verwendet, sowohl technisch als auch in Bezug auf deren statistische Auswertbarkeit? Gibt es dafür einsehbare Standards? Wie lautet überhaupt die Definition für „Fälle“?

Sie müssen verstehen, Herr Kretschmer: Mir und nicht nur mir stehen immer mehr Quellen zur Verfügung, die von völlig willkürlichen, teilweise gar mit mehr oder weniger Zwang durchgesetzten Tests in Pflegeheimen und Kliniken berichten. Die irreführend „laborbestätigte Nachweise“ genannten „Infektionsfälle“ — entstanden aus wiederholt und massenhaft in den dortigen Einrichtungen durchgeführten Tests — generieren dann „Ausbrüche“.

Können Sie mir sagen, welche Entscheidungsträger für anlassloses Testen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen verantwortlich sind? All das treibt, neben den Kosten, schließlich die solcherart zur epidemiologischen Einschätzung ermittelten unnützen Inzidenzwerte nach oben. Und mit dieser machen Sie schließlich Politik. Das als wissenschaftlich zu bezeichnen, verbietet sich (26 bis 29). Man kann es treffender Scharlatanerei nennen.

Sollte ich mich in dieser Sache irren, Herr Kretschmer, dann bringen Sie mir bitte — gern auch mittels Ihrer beratenden Experten — Informationen, die nachweislich und selbstredend wissenschaftlich fundiert belegen, dass dem nicht so ist.

Wie nun lässt sich die Entwicklung einer Pandemie, respektive Epidemie denn tatsächlich realitätsnah einschätzen? Ganz einfach: In dem man von Beginn an und kontinuierlich landesweite, repräsentative Studien — allgemein Baseline-Studien genannt — durchführt. Denn über diese können tatsächlich belastbare Daten zur tatsächlichen Prävalenz (siehe weiter oben) in der Bevölkerung erhoben werden.

Das wissen Sie nicht? Haben Ihnen das die Experten, auf die Sie hören „müssen“, tatsächlich bis jetzt verschwiegen? Wenn dem so sein sollte, wäre das ein Grund, auf der Stelle diese Leute umgehend von der Funktion, Sie, Herr Kretschmer, zu beraten, zu entbinden.

Denn dann wären diese Experten definitiv inkompetent — oder Ihnen gegenüber unehrlich, weil nicht dem eigenen Berufsethos sondern anderen Interessen verpflichtet. Folgende Fragen zum Thema Inzidenzen/Baseline-Studien sind es, auf die Ihnen Ihre Berater längst Antworten hätten geben müssen, Herr Kretschmer:

  1. Ist Ihnen bewusst, dass es weder in Sachsen noch deutschlandweit Baseline-Studien gibt, die ein repräsentatives Bild zur Verbreitung des SARS-CoV-2 – Virus geben könnten?
  2. Ist Ihnen klar, dass nur bei Vorhandensein repräsentativer, verlässlicher, aussagekräftiger Daten auch geeignete, der Verhältnismäßigkeit in Bezug auf Nebenwirkungen gerecht werdende Maßnahmen zur Bekämpfung einer Pandemie ergriffen werden können?
  3. Ist Ihnen bekannt, dass Baseline-Studien verhältnismäßig leicht durchzuführen sind und für deren Auswertung seit vielen Jahren geeignete statistische Verfahren zu Verfügung stehen?
  4. Ist Ihnen bekannt, dass Baseline-Studien in ihrer Gesamtheit auch viel billiger und einfacher plan- und umsetzbar sind, als die seit vielen Monaten betriebenen, kostenintensiven Massentests?
  5. Warum hat das Robert Koch-Institut bis zum heutigen Tage keine auswertbaren Ergebnisse aus Baseline-Studien vorlegen können, so es sich doch dabei um eine der grundlegenden Aufgaben des Instituts handelt, das seine Daseinsberechtigung im Wesentlichen aus der Bekämpfung von Epidemien herleitet (a3i)?

Sie sollten also auf diese Fragen unverzüglich und mit großen Nachdruck Antworten von Ihren Beratern einfordern, denn:

Das Ausbleiben von Ergebnissen aus repräsentativen Studien, um die Prävalenz für SARS-CoV-2 zu ermitteln, stellt ein ungeheuerliches Versagen von Politik und Behörden dar und dieses Versagen lässt sich allein mit Inkompetenz oder „Fehlern aufgrund der neuartigen Situation“ nicht erklären. Die Situation ist nämlich nicht neuartig, wurde sie doch in Strategieplänen bereits seit Jahren so konstruiert und die jetzt betriebenen Maßnahmen zur „Bekämpfung der Pandemie“ bereits seit längerem theoretisch durchexerziert (30,31).

Wie, Herr Kretschmer, kann man eine Pandemie bekämpfen, wenn über die allgemeine Verbreitung des Erregers keine aussagekräftigen und über die Zeit vergleichbaren Daten vorliegen? Die von Ihnen argumentativ genutzte Inzidenz kann es nicht, die dafür geeigneten und dringend benötigten Ergebnisse aus Baseline-Studien gibt es nicht.

Warum haben Sie, als Politiker, niemals die Umsetzung von Baseline-Studien eingefordert? Sie hätten das sofort, noch im März des Jahres 2020 tun müssen. Ihre Berater, Ihre „Experten“ hätten von Beginn an und ganz entschieden darauf drängen müssen. Das ist nicht geschehen (32). Welche Gründe könnte es dafür geben?

Stellen Sie nun noch einmal Ihren Vorwurf an die Bevölkerung oder Teile von ihr, sich nicht ausreichend genug an die „Regeln“ gehalten zu haben, daneben. Was ich sehe, ist, dass Sie die Menschen für eine verfehlte, ja Ihre eigenen inneren ethischen Werte verletzende Regierungspolitik in Haftung zu nehmen versuchen.

Daher fordere ich von Ihnen und Ihrer Regierung, Herr Kretschmer, unverzüglich Baseline-Studien zur Ausbreitung des „neuartigen Virus“ für das Land Sachsen in Auftrag zu geben. Diese Studien sind transparent durchzuführen. Die Bevölkerung hat zudem das Recht, die Art und Weise der Durchführung dieser Studien nachzuvollziehen und verstehen zu können. Die Umsetzung wie auch der Stand ist für jedermann einsehbar zu präsentieren und von Experten aus dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum zu kontrollieren.

Statistische Auswertungen sind innerhalb weniger Wochen, ja noch im Januar 2021 mach- und verwendbar. Die Methoden für solche Erhebungen sind bekannt und bewährt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind umgehend anzuwenden, um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen im Rahmen der nichtpharmazeutischen Intervention (33) — neudeutsch und verfälschend als „Lockdown-Maßnahmen“ oder „Hygieneregeln“ oder „Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie“ — einer äußerst kritischen Prüfung zu unterziehen.

Das Thema der Inzidenzen und Baseline-Studien ist nur Eines von vielen, bei denen ich der Politik von Regierungen — auch Ihrer, Herr Kretschmer — sowie der angeschlossenen Behörden, Versagen, ja gar bewusst anderen Zielen, als die der Gesundheit der Menschen dienendes Vorgehen unterstelle. Dieses Bild lässt sich nur durch ein grundsätzlich verändertes politisches Handeln revidieren.

Damit ist auch gesagt, dass eine Reihe weiterer Aspekte im Rahmen der Krisenpolitik bezüglich Corona einer gründlichen, ehrlichen Neubewertung bedürfen, für die ich Sie interessieren möchte. Entsprechend werden weitere offene Briefe an Sie folgen.

Achtungsvoll,

Peter Frey

Bitte bleiben Sie schön achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Auf welchen angeblichen, wissenschaftlichen Grundlagen die Sächsische Landesregierung ihre Maßnahmen nach dem Konzept der nichtpharmazeutischen Intervention begründet, wird Thema eines weiteren Briefes an Michael Kretschmer sein.

(a2) Der Wahlkreis Görlitz-Zittau ist Jener, in dem Michael Kretschmer bei der Bundestagswahl 2017 sein Direktmandat an den AfD-Kandidaten Tino Chrupalla verlor. Wohl auch deshalb wurde er für seine Partei als Ministerpräsident in Sachsen interessant, um die Nachfolge von Stanislaw Tillich anzutreten (34,35).

(a3, a3i) Die vom RKI bis zum heutigen Tage in Angriff genommenen beziehungsweise veröffentlichten Kohorten-Studien erfüllen in keiner Weise den Anspruch an Baseline-Studien. Weder sind sie ausreichend transparent, noch repräsentativ und auch die verwendeten Methoden sind untauglich. Abgesehen davon widerspricht sich das RKI in seinen Studienergebnissen, in denen es zu dem Ergebnis kommt, dass im Spätherbst des Jahres gerade einmal 1,3 bis 1,8 Prozent der Bevölkerung das Virus in sich (gehabt) hätten. Völlig konträr dazu beschwört das gleiche Institut eine hohe „Infektiösität“ und damit Gefährlichkeit des Erregers. Das widerspricht allen, auch vom RKI vertretenen Pandemiedefinitionen und ist also völlig absurd (18i).

(a4) Warum „laborbestätigte Nachweise des SARS-CoV-2 – Virus“ eben das nicht sind, wird auch in einem weiteren Brief an den Sächsischen Ministerpräsidenten eine Rolle spielen.

(1) 12.04.2020; Matthias Meisner; https://www.tagesspiegel.de/politik/quarantaene-verweigerer-wegsperren-sachsen-stoppt-plaene-zur-unterbringung-in-psychiatrie/25735202.html

(2) 14.05.2020; ARD-Tagesschau; Kretschmer fordert Differenzierung; https://www.tagesschau.de/inland/demonstrationen-corona-101.html

(3) 17.05.2020; Michael Kretschmer zeigt sein wahres Gesicht — PR-Besuch bei Anti-Corona Demo in Dresden — KOMPLETT; https://www.youtube.com/watch?v=cWtEwr7N_Jg&t=493s

(4) Webseite von Michael Grasemann; http://www.holz-spielplatz.de/kontakt-grasemann.html; Runder Tisch: http://www.rundertisch2020.de/; abgerufen: 07.08.2020

(5) 29.05.2020; “Runder Tisch” zu den Maßnahmen der Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie; https://www.youtube.com/watch?v=-m208IO5YL8&t=2s

(6) März 2020; Bundesministerium des Innern (BMI); Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen; https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.pdf;jsessionid=107C6C91AA2B11CF4228420FD91B7635.1_cid287?__blob=publicationFile&v=6

(7) 07.08.2020; runderTisch2020; Runder Tisch mit MP Kretschmer und den Professoren Reiss, Bhakdi, Homburg, Haditsch, Lübbert u.a.; 26. Juni 2020; https://www.youtube.com/watch?v=Rx-ec3nUcrc&feature=youtu.be

(8) 22.04.2020; Chicago Tribune; Eric Lipton, Jennifer Steinhauer; How social distancing became the heart of the national playbook for responding to a pandemic is one of the untold stories of the coronavirus crisis; https://www.chicagotribune.com/coronavirus/ct-nw-nyt-social-distancing-coronavirus-20200422-fmn6ottz65gz7h2bo634be3f5u-story.html

(9) 07.12.2020; Stern; Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kündigt verschärfte Corona-Maßnahmen an; https://www.stern.de/news/sachsens-ministerpraesident-kretschmer-kuendigt-verschaerfte-corona-massnahmen-an-9522244.html

(10,10i) 22.12.2020; MDR; Pandemielage in Sachsen: Kretschmer warnt vor dritter Corona-Welle im Januar;   https://www.mdr.de/sachsen/corona-warnung-dritte-welle-100.html

(11) 01.01.2021; MDR; Sachsens Regierungschef: Hektik und Hysterie helfen nicht gegen Corona; Zitat aus Kretschmers Neujahrsrede: „Er appellierte an alle Sachsen, aufeinander acht zu geben, und an jeden einzelnen Bürger, sich impfen zu lassen, sobald es möglich ist. Jede Impfung helfe, Menschenleben zu retten, sagte Kretschmer. Er verwies auch darauf, dass die große Mehrheit der Sachsen sich an Maskenpflicht und Abstandsgebot halte. „Es liegt an uns allen, an jedem von uns, wie es weitergeht“, so das Fazit des Regierungschefs.“; https://www.mdr.de/sachsenradio/neujahrsansprache-kretschmer-sachsen-corona-100_zc-5b00922e_zs-294e487e.html

(12) 16.06.2020; The Richmond Observer; Lindsay Marchello; “Socal distancing” becomes signatur phrase of pandemic; https://www.richmondobserver.com/national-news/item/8730-social-distancing-becomes-signature-phrase-of-pandemic.html

(13) 28.12.2020; Twitter; Account von Michael Kretschmer; Besuch des Klinikums Oberlausitzer Bergland Zittau; https://twitter.com/MPKretschmer/status/1343561316087320578

(14) DIVI-Intensivregister; Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an Anzahl belegter Intensivbetten; https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen; Auswahl: Sachsen; abgerufen: 02.01.2021

(15) 30.03.2020; Springer; Josef Weigl; Herausforderungen in der Seuchenkontrolle und der jetzigen Pandemie durch verzerrte Verteilungen; https://link.springer.com/article/10.1007/s11553-020-00775-z

(16) 10.11.2020; MDR; Kommt nach Corona die Super-Grippewelle?; https://www.mdr.de/wissen/grippewelle-nach-ende-corona-regeln-100.html

(17) Centers for Disease Control and Prevention (CDC) der USA; Nonpharmaceutical Interventions (NPIs); https://www.cdc.gov/nonpharmaceutical-interventions/; zuletzt abgerufen: 26.06.2020

(18) #moderndenken; Gesundheitsministerium Sachsen-Anhalt; Themen — Coronavirus; https://ms.sachsen-anhalt.de/themen/gesundheit/aktuell/coronavirus/7-tage-inzidenz/; abgerufen: 01.01.2021

(19, 19i) 26.11.2020; RKI; Serologische Untersuchungen von Blutspenden auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 (SeBluCo-Studie); https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/SeBluCo_Zwischenbericht.html

(20) 05.10.2020; Lecturio; Epidemiologie: Statistische Grundlagen; https://www.lecturio.de/magazin/epidemiologie-statistische-grundlagen/

(21) 01.09.2020; BDC; Dagmar Lühmann; Anlassloses Testen auf SARS-CoV-2; https://www.bdc.de/anlassloses-testen-auf-sars-cov-2/

(22) 25.07.2020; Ärzteblatt; Horst P. Herden; Covid-19-Diagnostik: Stark von Prävalenz abhängig; https://www.aerzteblatt.de/archiv/214071/COVID-19-Diagnostik-Stark-von-Praevalenz-abhaengig

(23) 11.08.2020; Pharmazeutische Zeitung; Christina Hohmann-Jeddi; Die Ergebnisse sind noch unzuverlässig; Seite 2: Geringe Aussagekraft bei niedriger Prävalenz; https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-ergebnisse-sind-noch-unzuverlaessig-119437/seite/2/

(24) 27.03.2020; Universität Bamberg; Dominik Klein, Johannes Marx, Daniel Mayerhoffer, Jürgen Siersch; Interaktion und Infektion: Eine Simulation der dynamischen Entwicklung einer Viruserkrankung unter nicht-pharmazeutischer Intervention aus sozialwissenschaftlicher Perspektive; https://www.uni-bamberg.de/poltheorie/forschung/interaktion-und-infektion/

(25) Die Deutschen Universitätsklinika; Seltene Erkrankungen: Zahlen und Fakten; https://www.uniklinika.de/themen-die-bewegen/seltene-erkrankungen-waisen-der-medizin/seltene-erkrankungen-in-zahlen-fakten/; abgerufen: 03.01.2021

(26) 11.11.2020; Spiegel; Katherine Rydlink; Die fragwürdige Macht des Inzidenzwerts; https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-massnahmen-wie-aussagekraeftig-ist-der-inzidenzwert-a-ced04d3c-6b39-46c9-882b-8e77cbee3a69

(27) 23.11.2020; Ärztezeitung; Anno Fricke; Experten wollen weg von 7-Tage-Inzidenz; https://www.aerztezeitung.de/Politik/Experten-wollen-weg-von-7-Tage-Inzidenz-414947.html

(28) 13.08.2020; Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND); Andreas Niesmann, Tim Szent-Ivanyi, Thoralf Cleven, Pannen in der Krise: Was ist da los im Robert-Koch-Institut?, Kapitel: Experten fordern mehr Mittel; https://www.rnd.de/politik/pannen-und-fehler-beim-rki-was-ist-da-los-im-robert-koch-institut-OEEY57HIJJBJJNX53YUP3A5KH4.html

(29) 30.12.2020; Achgut; Stephan Kloss; Corona-Datennebel im Hotspot Sachsen; Kapitel: 7-Tage-Inzidenz: unwissenschaftlich, unlogisch, nutzlos; https://www.achgut.com/artikel/corona_datennebel_im_hotspot_sachsen

(30) 03.01.2013; Deutscher Bundestag; Drucksache 17/12051; Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012;  https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

(31) 2016; RKI; Nationaler Pandemieplan, Teil II, Wissenschaftliche Grundlagen; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/Pandemieplanung/Downloads/Pandemieplan_Teil_II_gesamt.pdf?__blob=publicationFile

(32) Petition von Rechtsanwältin Viviane Fischer; Führen Sie die Baseline-Studie durch – Wir brauchen endlich saubere Corona-Daten; https://www.openpetition.de/petition/online/fuehren-sie-die-baseline-studie-durch-wir-brauchen-endlich-saubere-corona-daten; zuletzt abgerufen: 01.07.2020

(33) 2006; US Library of Medicine; Nonpharmaceutical Interventions for Pandemic Influenza, International Measures; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3291414/

(34) 25.09.2020; MDR; Michael Kretschmer nicht mehr im Bundestag: „Es ist eine Zäsur für mich persönlich.“; https://web.archive.org/web/20171024221248/http://www.mdr.de/sachsen/reaktion-kretschmer-100.html

(35) 18.10.2017; Spiegel; Florian Gathmann; Tillich-Rücktritt in Sachsen: Höchste Zeit; https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ruecktritt-von-stanislaw-tillich-in-sachsen-hoechste-zeit-a-1173585.html

(Titelbild) Dresden, Regierung, Sächsische Staatskanzlei; David Mark; 23.09.2011; https://pixabay.com/de/photos/dresden-deutschland-stadt-st%C3%A4dte-194379/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

49 Gedanken zu „Fragen an Herrn Kretschmer“
  1. Lieber Herr Frey, gestern hörte ich, eine Ärztin des Klinikum in Görlitz habe anonym berichtet, dass bei einem Besuch von MP Kretzschmer in der dortigen Covid-Station, die nur mit drei Patienten belegt war, viele Patienten anderer Stationen kurzzeitig umverlegt wurden, damit die Covid-Station für die begleitende Presse richtig schön „überbelegt“ erschien. Anschließend seien die Patienten wieder auf die normalen Stationen rückverlegt worden. Leider habe ich das Datum des Besuchs nicht erfahren. Können Sie dieser Information nachgehen??

    1. Dazu vielleicht passend:

      17.06.20
      „Kretschmer geht von Bettenabbau in Kliniken aus

      Sachsens Ministerpräsident will trotz der Erfahrungen mit der Corona-Pandemie an einer Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft festhalten.“
      https://www.aerztezeitung.de/Politik/Kretschmer-geht-von-Bettenabbau-in-Kliniken-aus-410388.html

      06.01.20

      „Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht keine Notwendigkeit, Klinikstandorte in Sachsen zu konzentrieren oder zu schließen. „Ich sehe Sachsen da nicht an vorderster Stelle, Veränderungen zu leisten“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.“
      https://www.dnn.de/Region/Mitteldeutschland/Muessen-weitere-Krankenhaeuser-in-Sachsen-schliessen-Kretschmer-sagt-nein

      16.12.20
      „Update: Von Seiten der Klinik-Leitung wurde eine derartige Situation [Triage] nicht bestätigt. Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach von einem „Hilferuf“ des ärztlichen Direktors aufgrund der extrem angespannten Situation in der Klinik.“
      https://www.blick.de/sachsen/update-wirbel-um-triage-situation-in-saechsischer-klinik-artikel11254211

      14.12.20
      “ Harter Lockdown in dieser Form notwendig?
      In einem offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmer schlägt ein Notarzt wirksame Maßnahmen vor und bietet Hilfe an: „Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmer, bitte beantworten Sie mir diese zwei… “
      https://www.bautzenerbote.de/harter-lockdown-in-dieser-form-notwendig/

      als kleine Presseschau


      Danke Albrecht! Gern mehr davon, das kann ich in weiteren offenen Briefen an den MP verwenden.
      Herzlich, Ped

  2. Verehrter Herr Frey, warum sind Sie, wie Sie in der Einleitung Ihres Briefes schreiben, sauer auf sich? Nur weil Sie, wie so viele andere Menschen auch, gehofft hatten, dass Kretschmer Rückgrat zeigen würde, was er anfangs ja auch getan hat, und dann eingeknickt ist?

    Wir wissen doch gar nicht, welchem Druck Kretschmer tatsächlich ausgesetzt war. Vielleicht war sein Leben bedroht, denn ein massives Gegensteuern Kretschmers hätte die gesamte Corona-Inszenierung in Deutschland (und vielleicht auch weltweit) zum Einsturz bringen können, davon bin ich überzeugt.

    Auch dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass den Betreibern dieser Scheinpandemie ihr Anliegen wichtig genug ist, um dafür einen Ministerpräsidenten aus dem Weg zu räumen. Denken wir nur an mutige Politiker wie Olaf Palme, John F. Kennedy, Alfred Herrhausen u.v.a.m.

    Die, die nicht eingeknickt sind, und dazu wichtig genug waren, die Pläne sehr mächtiger Gegenspielern zu vereiteln, sind jetzt tot. Ich würde mich jetzt nicht hier hinstellen und behaupten, dass ich in so einer Lage nicht eingeknickt wäre.

    Wären Sie dann sauer auf mich, oder gar auf sich selbst?

    Die Wurzel des Problems liegt doch woanders. Nämlich dort, wo so viel Geld und Macht angehäuft werden konnte, dass man damit die ganze Welt unter die eigene Kontrolle bringen kann. Die Leute, von denen ich hier rede, treffen sich regelmäßig im schweizerischen Davos (WEF). Um diesen Oligarchen Ihre Macht wegzunehmen, bedarf es vielleicht eines US-Präsidenten wie Donald Trump und dazu die geballte Macht der gesamten US-Armee.

    Um die Corona begründete Unterdrückung in unserem Land abzuschütteln, bedarf es des Aufbegehrens eines großen Teils der deutschen Bevölkerung. Würde Gleiches in allen Ländern der Welt geschehen, bräuchten wir nicht mal einen Donald Trump und seine US-Armee, um die Weltherrschaft der Oligarchen zu brechen.

    1. NACHTRAG

      Mit meiner Einschätzung ist allerdings nicht gemeint, dass sich nicht ein mutiger Politiker an die Spitze einer Widerstandsbewegung setzen kann, wenn er bereit ist, sich umfangreichen Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit zu unterwerfen, die nötig sein würden, um sein Leben zu schützen. Ein Restrisiko, trotzdem getötet zu werden, bliebe natürlich trotz Vorsichtsmaßnahmen bestehen. Ein Politiker braucht also Mut und die nötigen Ressourcen, um sein Leben zu schützen. Trump hatte diese Ressourcen. Was einige hier vielleicht nicht wissen, Trump hatte den staatlichen Personenschutz (auf den alle gewählten Präsidenten Anspruch haben), abgelehnt und nur seinem eigenen, privaten Personenschutz vertraut.

    2. Vielleicht war sein Leben bedroht

      Mir egal.
      Entweder er macht diesen Job ordentlich, oder er kündigt.
      Wer sich erpressen läßt, darf auch gerne stattdessen Busfahrer werden, oder Straßenkehrer.
      Jeder, wie er kann.
      Immerhin gibt’s ne ganze Menge Geld als MP, da gehört auch ein bißchen Verantwortung(sgefühl) dazu.

      1. Liebe Helene,

        ich habe bis zu einem gewissen Grad Verständnis für Ihre Antwort, schließlich habe ich lange Zeit auch so gedacht.

        Trotzdem reicht meine Empathie aus, um Verständnis dafür zu haben, dass auch ein Kretschmer Angst um sein Leben hat (sollte sein Leben wirklich bedroht sein), schließlich ist auch er nur ein Mensch. Wo bleibt da Ihre Empathie, wenn Sie mit Ihrer Antwort indirekt sagen: Ist mir egal, wenn der stirbt?

        Darüber hinaus hat Kretschmer doch gezeigt, dass er noch genügend Anstand besitzt, um wenigstens zu versuchen, gegen diesen Wahnsinn anzugehen.

        Es geht für mich nicht darum, einen überbezahlten Politiker zu schützen, sondern nur darum, auf die wirklich Schuldigen zu verweisen und dabei (bei aller verständlicher Wut) die menschliche Empathie für die, die möglicherweise auch nur Opfer sind, nicht zu vergessen.

        1. Ich habe nicht gesagt, daß es mir egal ist, ob Kretschmer stirbt.
          Es ist mir egal, aus welchen Gründen er seinen Verpflichtungen als MP nicht nachkommt.
          Wenn er diesen nicht nachkommt, hat er seinen derzeitigen Beruf bzw. seine derzeitige politische Position verfehlt.
          Entweder er hat Angst (um sein Leben, seinen Ruf oder womit auch immer er erpreßt werden könnte), dann tritt er von diesem Amt zurück.
          Oder er erinnert sich, was es bedeutet, ein politisches Amt zu besetzen und tut dies mit Würde, auch wenn er dabei Gefahr läuft, irgendetwas zu verlieren (Ruf, Leben, whatever).

          Und das hier:

          Darüber hinaus hat Kretschmer doch gezeigt, dass er noch genügend Anstand besitzt, um wenigstens zu versuchen, gegen diesen Wahnsinn anzugehen.

          kann ich nicht erkennen. Anstand hätte bedeutet, das wahrhaftig zu tun. Aber Kretschmer ist doch eingeknickt, bevor er wirklich gegen auch nur irgendetwas ernsthaft angegangen wäre. Von diesem ganzen kompletten Coronawahnsinn mal ganz zu schweigen.

          Wenn er Opfer sein sollte, macht er das entweder öffentlich und/oder verläßt den Posten.
          Dort braucht man Menschen, die was tun, die auch was von sich geben. Für umsonst kriegt man so eine Arbeit natürlich nicht gebacken. Aber dafür wird sie ja auch nicht schlecht vergütet. Manche Arbeiter begeben sich (u.a. gesundheitlich) in weit größere Gefahr und werden dafür schlechter bezahlt.
          Nicht in Ordnung. Meine Meinung.

          1. Damit haben wir beide unseren Standpunkt deutlich zum Ausdruck gebracht.

            Überlassen wir es dem Leser, sich sein Urteil zu bilden.

          2. @Helene,

            ich bin da doch mehr und bei Ihnen in der Sichtweise.
            Das alleine schon deswegen, wenn Herr Kretschmer so sehr bedroht wird, er könnte doch whistleblowing treiben und heimlich und anonym aus dem Nähkästchen plaudern. 🙂
            Er tut es aber nicht, warum auch immer.
            Vielleicht aus noch mehr Angst?
            Vielleicht, weil auch er Überzeugstäter ist?
            Vielleicht, weil ein Angebot lukrativer war, als eine gerade Linie und Haltung beizubehalten?

            Aber man kann es drehen und wenden wie man will, wir werden kaum dahinter kommen.
            Tatsache ist aber, gemessen an den Fakten, die auch Ihm zugänglich sind, macht Er keinen guten Job, wie so viele andere auch nicht.
            Die müssen das alle mit Ihrem Gewissen irgenwann vereinbaren.
            Ich könnte mir denken, da könnte eventuell noch so mancher vor dem Zug enden suizidal, wenn denen sichtbar klar wird, was Sie mit angerichtet haben.
            Ich persönlich könnte mit dieser Last meines Gewissens nicht lange leben.
            Was wiegt schwerer, die Angst wegen einer Bedrohung meines Lebens, oder am Ende die schwere Last auf meinem Gewissen?
            Ich befürchte, wir bekommen alle noch sehr viele Antworten zumindest zu sehen in der Tat.
            Die Frage wird dann bleiben, war es suizidal oder wurde nachgeholfen?

            Hoffen wir, dass den Menschen am Ende der Fäden, an denen sie die ganze Zeit schon ziehen das Handwerk gelegt wird. Ein für allemal.

          3. Sind auch in Ihrem eigenen privaten Leben Härte, Kompromisslosigkeit und Prinzipientreue die leitenden Prinzipien, die sich stets bei Ihren Entscheidungen auf Kosten von Liebe, Mitgefühl und Empathie verwirklichen dürfen?

  3. *** ASSANGE WIRD NICHT AUSGELIEFERT ***

    Das ist mal eine gute Nachricht…

    https://de.rt.com/europa/111329-gericht-in-london-lehnt-us/

    „Ein Gericht in London hat in erster Instanz entschieden, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange nicht an die USA auszuliefern. Dem Mitbegründer der Enthüllungsplattform drohen in den USA bis zu 175 Jahre Haft. Nun hat das Gericht den US-Antrag abgelehnt…
    …Der Rechtsstreit dürfte jedoch vorerst in Großbritannien weitergehen, denn gegen die Entscheidung kann Berufung eingelegt werden.“

    https://www.theguardian.com/media/2021/jan/04/julian-assange-cannot-be-extradited-to-us-british-judge-rules

    „Julian Assange kann nicht an die USA ausgeliefert werden, um sich dem Vorwurf der Spionage und des Hackens von Regierungscomputern zu stellen, hat eine britische Richterin entschieden.

    Die Anwälte der US-Behörden werden Berufung gegen das Urteil einlegen, das von der Bezirksrichterin Vanessa Baraitser am zentralen Strafgerichtshof verkündet wurde.“

  4. Es ist unfassbar! Das ehemalige Nachrichtenmagazin und heute vielfach als Oligarchenhure verstandene Online-Plattform Spiegel erdreistet sich Folgendes zu behaupten…

    SPIEGEL-Umfrage: Deutliche Mehrheit der Deutschen für eine Verlängerung des Shutdowns

    () https://www.spiegel.de/politik/deutschland/mehrheit-der-deutschen-befuerwortet-verlaengerung-des-corona-lockdowns-a-6a41a7e5-9ed4-42ef-9683-b7b147deb3f1

    PS: Keine Textvorschau, weil ich Spiegel-Links grundsätzlich nicht anklicke, den JEDER KLICK ist für dieses sogenannte Nachrichtenmagazin ein ERFOLG.

  5. wir haben schon DDR 2.0 verhältnisse, genau so haben sich die genossen in der ehemaligen DDR verhalten, sie waren von ihrer rechtschaffenheit/redlichkeit überzeugt und konnten in den spiegel sehen ohne sich selbst zu verachten, wenn es um ein höheres ziel geht sind alle mittel und wege recht—rette sich wer kann, die chinesen kommen

    1. Ich glaube, da liegts du falsch. Die DDR-Regierenden wußten 89, das Spiel ist zu Ende. Die „Volksvertreter“ der BRD wissen genau, sie haben den point of no return überschritten. Ich würde die jetzige Situation mit den letzten Tagen 1945 in der Reichskanzlei vergleichen. Der Geschützdonner der Roten Armee ist zu hören. Sie wissen genau, es gibt kein zurück, dann wären sie im Arsch.
      Eine Frage die mich von Anfang an bewegt, was macht man mit diesen Leuten, wenn der Schwindel vorbei ist???? Einen ortsansässigen Landwirt fragte ich, ob er sie als Erntehelfer nehmen würde? Er lehnte ab!

      1. also meine erfahrung ist, dass die deutsche mehrheit immer noch glaubt, dass alles so seine berechtigung hat und sie sind auch bereit sich impfen zu lassen—vielleicht ist das die lösung: wenn sich die mehrheit impfen lässt und dann die coronamaßnahmen trotzdem nicht aufhören dürfte es auch bei dem letzten endlich dämmern aber dann ist es ggf. für die geimpften zu spät, denn niemand weiss, was die impfung so alles bewirkt ?

        1. wenn so viele bereit sind sich impfen zu lassen, dann ist die impfung selber, gar nicht das ziel, sondern der akt der unterwerfung/gehorsam alles das zu machen was die regierung will, ist das ziel—bis auf das freie unternehmertum haben wir ja auch schon chinesische verhältnisse/sklavengesellschaft–und dieses freie unternehmertum/mittelstand/künstler usw. macht man jetzt kaputt

          1. Hier versucht „course“ das Narrativ von der angeblich hohen Impfbereitschaft einzuschleichen. Dieses stupide angebliche Austeilen gegen China ist pures Getue um seine eigentliche Botschaft zu verstecken.

            „die deutsche mehrheit “ „und sie sind auch bereit sich impfen zu lassen“
            „so viele bereit sind sich impfen zu lassen“

            Kann man solche Leute eigentlich nicht aussperren?


            „Man“ kann das nicht.
            Ped

          2. In meinem Bekanntenkreis, in dem durchaus nicht nur Querdenker sind, gibt es eigentlich drei Fraktionen:
            1. Diejenigen, die sich freiwillig und möglichst schnell impfen lassen wollen; eine Minderheit
            2. Diejenigen, die sich unter keinen Umständen impfen lassen wollen; eine Mehrheit, unterteilt sich aber noch in
            2a. Diejenigen, die sich dann, wenn es hart auf hart kommt, tatsächlich nicht impfen lassen: eine Minderheit
            2b. Diejenigen, die sich dem vielfältigen Druck beugen und sich dann doch impfen lassen: eine Mehrheit

            Soweit meine Einschätzung.

  6. Die „Fragen“ sollte man wohl eher ans dümmliche Wahlvolk richten. Jenes lässt sich doch bereitwillig von einem korrupten Regime verarschen. Und, das Kretschmer als Teil dieses Systems korrupt und hinterhältig ist, das hat er in der Vergangenheit doch wiederholt bewiesen.
    Insofern bilden Fragen an diese Person doch nur den naiven Aberglauben des Untertanen wider: Der Führer möge sich der Bittstellerei des Knechts doch erbarmen. Tut der Führer aber nicht. Und hat er auch noch nie getan.
    Dumm gelaufen.


    Wo haben Sie sich in Ihren Beurteilungen wiedererkannt? Wie weit sind Sie denn inzwischen mit Ihren neuen Systemgestaltungsplänen, Ihren praktisch umgesetzten Alternativen? Die Antwort liegt auf der Hand. Von Ihnen höre ich immer nur Verbitterung und Zynismus.
    MfG, Ped

    1. @ped
      Es gibt keine Systemumgestaltung. Es gibt nur die absolute Dummheit und Unterwürfigkeit des Untertanen. Der Einzelne ist verloren in diesem Moloch aus Ignoranz und Niedergang. Man mag es drehen und wenden wie man will.
      Hoffen wir auf die Wenigen, die das noch nicht wahrhaben wollen. Sie, ped, gehören mMn nicht dazu. Aber bei einigen sehe ich noch ein gewisses Lodern einer Flamme. Mal schaun. Vielleicht haben wir ja Glück. Mehr als ein Lotteriespiel mit schlechten Chancen wird es nicht.
      Ansonsten hab ich die Sache gehedged, mit Profit. So viel Zynismus muß sein.


      „Aber bei einigen sehe ich noch ein gewisses Lodern einer Flamme. Mal schaun.“
      Nur bei Ihnen nicht, andere sollen es richten. Sie selbst üben sich elitär in flammenden Worten und tun ansonsten: NICHTS.
      Nennen Sie das bitte nicht Aufklärung.
      Ped

      1. @ped
        Doch ich hab schon etwas getan. Relativ wenig, zugegebenermaßen. Aber, es war auch relativ schnell klar, das irgendwelche Initiativen nichts bringen werden. Meine „Interviews“ haben relativ schnell ergeben, dass die Leutchen sich relativ klar für den Neofaschismus entschieden haben.
        Irgendeine Art von Reflektion war natürlich (wieder mal) nicht da. So war es immer und so ist es immer noch. Zwischenzeitlich (gefühlt) schlimmer als früher.
        Ansonsten blieb bei den Erfahrungswerten für mich der autoritäre „Maske“-Ruf wohl ewig in Erinnerung. Ich hab das jetzt so oft gehört, ich könnte nur noch kotzen. Ich hab, nach wie vor, noch nicht mal eine „Maske“. Noch nicht mal einen MNS. Die Spießer können mich mal.
        Ja, die Doofen, sie wollen den Neofaschismus. Völlig egal wie dämlich der daherkommt.
        Wir müssen vielleicht umlernen. Der moderne Mensch ist einfach ein Vollblutarschloch. Mehr wird es wohl nicht. Wir waren einem völlig verqueren Menschenbild aufgesessen.

  7. Um meinen weiter unten geäußerten Standpunkt in Bezug auf Kretschmer zu verstehen, ist es sicher notwendig, die Spielregeln bzw. das Spiel zu verstehen, so wie von Pepe Escobar, Dirk Pohlmann oder Paul Schreyer beschrieben…

    http://www.free21.org/von-911-bis-zum-grossen-reset-von-al-qaida-bis-zum-covid-virus/

    https://kenfm.de/the-great-reset-von-dirk-pohlmann-podcast/

    https://multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik

    Aber auch ohne die Artikel der oben genannten Autoren gilt es schon lange als eine Binsenweisheit, dass Politiker in der Regel nicht die wirklichen Entscheidungsträger sind, sondern Marionetten. Im Prinzip weiß das jeder halbwegs gut aufgeklärte Mensch. Politiker sind Angestellte auf dem Niveau eines Laufburschen (Ausnahmen wie Putin bestätigen die Regel, obwohl ich mir selbst da nicht mehr so sicher bin), die das zu tun haben, was die wirklich Mächtigen wollen (wer diese Mächtigen m.E. sind, hatte ich unten unter den Stichworten WEF und Davos bereits angesprochen). Wenn ein Politiker diese Regularien einmal kapiert hat, kann er mit seiner Karriere weit kommen, aber er wird immer ein Angestellter bleiben, der jederzeit abserviert werden kann.

    Wenn nun also ein Kretschmer, oder wie auch immer so ein Politiker heißen mag, tatsächlich mal auf die Idee kommen sollte, seinem Gewissen zu folgen (wenn er eins hat), was bei Kretschmer offenbar, wenn auch nur vorübergehend, so gewesen sein muss (warum hätte er sonst den Ausstieg/Bruch aus/mit der Coronapolitik verkünden sollen, was er ja getan hatte?), dann wird der Mann abserviert. Beispiele für diese Gesetzmäßigkeit gibt es in der Geschichte der Menschheit wirklich mehr als genug.

    Was daraus folgt ist, dass es für ein Volk wenig Sinn macht, auf die Erlösung durch einen Politiker zu warten. Das müssen wir schon selbst in die Hand nehmen. Je länger diese „Maßnahmen“ dauern und je mehr die Auswirkungen der Zerstörung des Mittelstandes (der ja offenbar beabsichtigt und ein wichtiger Bestandteil der Coronaveranstaltung ist) und den damit einhergehenden Verschlechterung der Lebensbedingungen für alle fühlbar werden, um so wahrscheinlicher wird es (hoffentlich), dass das auch geschieht.

  8. also,
    zunächst sollte man nicht solche ellenlange Briefe schreiben und ihm lediglich eine einzige Frage stellen.Somit kann er nicht ausweichen falls er je die Absicht hat zu antworten.

    Seit wann hat denn eine Unterfirma einen Ministerpräsidenten,soweit ich mich erinnern kann hat diesen Titel nur eine Regierung,die Firmen haben einen oder mehrere Prokuristen die mit ihrer Unterschrift die verantwortung tragen für die Dinge die in der Firma angeordnet werden.
    Das ist in etwa so als wenn ich bei Mac Klecker gehe und der Kellnerin sage sie möchte mal ihren Ministerpräsidenten holen,weil ich selber sehen will ob der seinen Frass selber frisst oder genauso würgen muss wie ich.


    Zum ersten: Es geht im obigen Brief nur um die Frage, wie der MP die Seriösität einer auf manipulativ ermittelten Inzidenzen basierenden Prävalenz begründet.
    „sollte man … nicht“ dürfen wir verstehen als „ich, wei sollte … nicht“, richtig? Was ich „soll“, liegt nicht in Ihrer Verantwortung.

    Und wenn Sie das, was ich tue, nicht möchten: Auch gut, dann schreiben Sie was anderes oder an jemand für Sie Passenderen oder tun etwas anderes. Suchen Sie das für sich selbst Machbare.
    Freundliche Grüße, Ped

    1. Ped,
      nee,im Gegenteil,Ihre Frage war richtig und schon lange überfällig,Sie haben da mit meiner Antwort bestimmt etwas in den falschen Hals bekommen. Eingangs hätte ich vielleicht zum bessseren Verständnis erwähnen sollen das ich auch mal ans Parlament Thüringen geschrieben habe,mit der Frage „wen muss ich verklagen wenn ich die GEZ Beiträge nicht bezahlen will und anschließend höflich wie ich bin erklärender Weise meine Gründe dargelegt die dummerweise weitere Fragen eröffnen mussten um meine Gründe zu belegen.—-ich bekam dann ein Wald-und Wiesengeschwuble vom Petitionsausschuß das den Horizont von 10 jährigen glich.-die eigentliche Frage ,wen ich verklagen soll-die hat man nicht beantwortet und das weiß ich bis heute nicht.–von daher das „nur“ eine Frage,die war auf mich bezogen und nicht auf Sie,denn den Fehler mach ich nicht noch mal.
      also nichts für ungut,den Kretschmer und nicht nur ihn spült es mit der nächsten Welle sowieso weg.

  9. Guten Abend an alle. Herr Frey, wie Sie es schaffen, den Ministerpräsidenten (ich konnte „unseren“ einfach nicht über mich bringen) nicht als Feind zu begreifen und zu behandeln, nötigt mir Respekt ab. Sie lassen damit ein Fenster für eine ehrliche Antwort offen. Ein Fenster auch für ihn, das Gesicht zu wahren. Ich hoffe sehr, Ihre positive (oder „positivistische“) Denkweise wird Erfolg zeigen.

  10. Zum Nachmachen? Unser Ortschaftsrat trifft sich diese Woche auf meine Initiative (kann man ja auch mal sagen: ich bin der Ortsvorsteher), um ein von mir verfaßtes Rundschreiben an alle Einwohner zu diskutieren. Wir möchten von den Einwohnern erfahren, was sie von uns erwarten. Sind sie zufrieden? Sollen wir für Sie in bestimmten Themen die Stimme erheben? Und so weiter. Da das gesellschaftliche Leben ja nahezu (oder komplett?) zum Erliegen gebracht wurde, sind auch die letzten Reste kommunaler Selbstbestimmung bedroht. Die kommunale Selbstbestimmung ist unter dem Diktat der Finanzämter und der Landesregierungen schon lange bedroht. Aber da, ganz unten, sollte unsere Demokratie ihren Treibstoff erhalten. Über entsprechende Aufforderungen unseres Bürgermeisters, öffentliche Treffen möglichst einzuschränken, will ich da noch garnicht reden.

  11. Sueddeutsche gibt inderekt zu, dass Inzidenzwert von Testanzahl abhängt:

    „Aktuell haben allerdings außerhalb von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kaum Gebiete einen derartig hohen Inzidenzwert – was auch daran liegt, dass über die Feiertage weniger getestet wurde und die Zahlen deshalb derzeit nicht wirklich aussagekräftig sind.“
    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-massnahmen-lockdown-verschaerfung-bewegungsradius-kontakte-1.5165927

    Ich fürchte aber, dass von den Lesern kaum jemand den nächsten logischen Denkschritt machen wird.
    Das bedeutet aber auch, dass die Redaktion über die Sachlage informiert ist. Dies heisst, sie lügen in den anderen Beiträgen vorsätzlich,


    Das Wort, das herausgenommen werden müsste aus der SZ-Meldung habe ich mich mal hervorgehoben.
    Ein einziges, kleines Wörtchen achtsam hineingeschmuggelt – und schon wird aus einer Nachricht die reine Propaganda.
    Herzlich, Ped

    1. die über 80ig jährigen reißen sich förmlich um eine impfung, rufen selber an/hotline brennt und betteln um einen impftermin, jetzt kann sich die regierung sogar erlauben weniger impfdosen zur verfügung zu stellen, denn wenn alle zuschnell durchgeimpft sind gibt/sollte es keinen grund mehr geben, den shutdown bis juni zu verlängern, deshalb müssen die bedingungen für eine shutdown so lange wie möglich aufrechterhalten werden und alles nur um weltweit chinesische verhältnisse einzuführen

      1. Ist das vermeintliche Missmanagement bei der Impfdosenbeschaffung und die jetzt kolportierte Knappheit nicht eher ein Akt der Schmierenkomödie, um den fehlenden Ansturm zu pushen? Zumal offiziell die Notwendigkeit das Fortbestehens der Abstands-und Maskenzwänge trotz Impfung kommuniziert wurde? Somit ist die Begründung oder ihr Wegfall, ohnehin obsolet.

        Auch schön, Merkel telefoniert mit „Vlad dem Schrecklichen“, über Zusammenarbeit bei der Impfstoffentwicklung… kann man sich nicht ausdenken, ich musste schallend lachen…

        1. richtig, die impfung ist nur das mittel um die absolute unterwerfung zu erreichen, denn wenn ich bereit bin zum wohl der gemeinschaft, mich als versuchskaninchen zur verfügung zu stellen, d.h. ggf meine gesundheit aufs spiel setze, kann ich auch auf alle anderen freiheiten/reise-/berufs-/meinungs-/privatsphäre usw. ala chinesische sklaven verzichten

        2. Jepp, denke ich auch. Ist wie bei den Teleshoppern … „nur jetzt, nur noch 2 Stück auf Lager und wenn Sie gleich zugreifen, gibts die zweite Impfung gratis“

          Mir tun nur die alten Leute leid, die als riesengroße Testgruppe für diesen Impfterror herhalten müssen. Danach das Pflegepersonal, die ja auch mehr oder weniger dazu gezwungen werden. Wohlwissend, dass sie auf dem „Arbeitsmarkt“ nicht die besten Chancen haben, sich im Zweifel etwas anderes zu suchen.

          ca. 2000 Jahre Zeitrechnung, ca. 200 Jahre Kapitalismus, wieviele Jahre noch bis zum kompletten Showdown ?

          1. richtig, der kapitalismus ist am ende und versucht durch eine weltweite versklavung ala china, verzweifelt wachstum/profit zu generieren, wir können nur hoffen, dass mutter natur da nicht mitspielt, ein indiz dafür ist corona, denn es sind nicht nur die alten sondern auch die stressgeplagten/selbstausbeuter betroffen und ohne selbstausbeuter/sklaven ist das kapital auch wertlos, denn geld kann man bekanntlich nicht essen

      2. Zitat:
        „Wir erleben im besten Fall ein wahltaktisches Staatsschauspiel pro Spahn und pro SPD; im schlechten Fall führt die aktuelle Ablenkungsdebatte um die verspätete Bestellung des heilbringenden Impfstoff-Wundermittels zu einem perfiden Weichklopfen der bislang weitgehend impfkritischen Bürger, da ja angeblich der Impfstoff begehrenswerter als Gold sei und wir endlich mehr ins Vaterland holen müssten, wobei angeblich Merkel versagt habe…“

        () https://www.pboehringer.de/impfstoffbeschaffung-durch-merkel-und-eu-gefaehrliche-ablenkungsfalle-fuer-die-opposition/

      3. zu cource sagt:
        6. Januar 2021 um 12:55 Uhr und cource sagt:
        6. Januar 2021 um 11:11 Uhr

        Dieser „course“ führt hier möglichst unauffällig Lügen aus dem Mainstream als Tatsachenbehauptungen ein:

        _ „die über 80ig jährigen reißen sich förmlich um eine impfung“ Das ist komplett lächerlich und nichts weiter als die Wiedergabe des Eindrucks, den uns die MSM vermitteln wollen. Meine Erfahrung sagt, dass sich da niemand um die Impfung reißt und das die Durchimpfung gerade bei Heimbewohnern, Pflegebedürftigen und Abhängigen mit den übelsten Tricks durchgebracht werden.

        _ „ein indiz dafür ist corona, denn es sind nicht nur die alten sondern auch die stressgeplagten/selbstausbeuter betroffen“ dies ist ein durchsichtiger Versuch die angebliche Corona-Seuche als Narrativ zu festigen.

        tatsache ist, wie wir alle wissen, wie aber dieser „cource“ anscheinend verdrängen/überschreiben zu wollen versucht, dass es keine Corona-Seuche gibt und die Alten und Anfälligen durch Lockdown und andere Maßnahmens sterben.

        Wir sollten Gewahr werden, dass die tausende von Pharma-Agenten und social-media-Trolle in Denkfabriken ausgearbeitete, perfide Methoden anwenden um die MSM-Narrative noch ins letzte Hirn zu brennen. Und bei diesem „cource“ frage ich mich ernsthaft, ob da nicht ein reiner Algorithmus dahinter steckt.


        Zu letzterem: Das ist denkbar und auch aus meiner Sicht sogar wahrscheinlich. Astroturfing lässt grüßen.
        Schauen wir doch mal, wie „cource“ den Diskurs jetzt weiterführt …
        Herzlich, Ped

        1. Na ja, da haben wir meiner Meinung nach nicht nur Astroturfing hier am Start, Bei machem Schreibstil bleibt zu oft ein „HÄ???“ über. Da gibt es auch den einen oder anderen 50 Cent Schreibertroll hier.
          Man kann ja hier und da mal mit Ansichten daneben liegen, aber in Regelmäßigkeit und dann letztlich dadurch immer schön die Regierungsmeinung und -maßnahmen mit tragen?

          Auffallend ist, sehr oft werden nur Kommentare an Kommentare angehängt, die selbst damit dann nicht im Kontext stehen und schonmal garnicht im Kontext zum Artikel selber.

          Vielleicht sollte ich das nochmal mit dem Resourcen sparen und dabei stets die Waage halten überdenken, gar korrigieren. 🙂

  12. Hier ein Theorie, wie es zu den aktuellen Entgleisungen unter Beihilfe der Wissenschaften kommen kann:

    Ich beobachte folgende Entwicklung die die Wissenschaften nachhaltig untergräbt:

    Indem Wissenschaft popularisiert wird, durch Leute wie Hr. Lesch, Hr. Yogeshwar, etc., durch „Wissenschaftssendungen“, Infotainment, werden in den populären Diskurs wissenschaftliche Hypothesen eingespeist und dort als Erkenntnisse dargestellt.

    Während in der Wissenschaft eigentlich ein klares Bewusstsein dafür vorhanden sein sollte, was bewiesene Faktengrundlage, was dagegen nur Verdacht, ungesicherte Theorie, Hypothese ist, ist so eine Differenzierung für die Popularisierung von Wissenschaftsthemen scheinbar ungeeignet.

    Dem Medienpublikum möchte man Gewissheit vermitteln, die Macht und Größe der Wissenschaften darstellen, den Glauben an die Weisheit (oder gleich Genialität) der Wissenschaftler vermitteln, Wissenschaft als laufenden Fortschritt zu immer besserem Wissen darstellen.

    Nun setzt eine Prozess der Rückkopplung ein, der dazu führt, dass die Hypothesen, die in den Medien als vermeintlich wahr dargestellt wurden, als geglaubt gesicherte Wahrheiten in den wissenschaftlichen Prozess zurückkehren und dort die Hypothesen ersetzen. Dieser Prozess ist zum einen durch die direkte Einwirkung auf Wissenschaftler erklärbar, die ja nicht nur Wissenschaftler sondern auch Medienrezipienten sind, zum anderen durch den Nachwuchs der in die Universitäten strömt und dabei eine vorgebildete Weltsicht und vermeintliches Wissen mitbringt, was nicht mehr vollständig korrigiert werden kann.

    So wird aus ungesicherten wissenschaftlichen Hypothesen vermeintlich gesicherte Gewissheit ohne jeden wissenschaftlichen Fortschritt oder weitere Erkenntnis in der fraglichen Hinsicht.

    Ein aktuelles Beispiel ist die Viren-Übertragungs- und Erkrankungs-Theorie. Es gibt eine Menge Hinweise, dass sich Viren nicht über direkte, zeitlich und räumlich zuordenbare Ansteckungen und darauf folgende Erkrankung verbreiten. Man denke nur an Herpes-Viren, die fast jeder in sich trägt, aber kaum und meist nur sporadisch zu sichtbaren Symptomen führt. Oder Virenerkrankungsausbrüchen in wochenlang abgeschnittenen Arktis-Stationen. Das passt alles nicht ins gängige Bild. Und dieses gängige Bild ist tatsächlich auch nichts als eine Hypothese. Aber eine Hypothese die heutzutage praktisch jeder, Wissenschaftler wie auch Laie, für wahr und richtig hält.

    Die Folge davon sind Masken-Pflicht, Distanz-Gebote und Lockdowns ohne jegliche Wirkung auf das Ausbreitungsgeschehen von bestimmten Atemwegserkrankungsviren.

    1. Hallo Herr Storz,

      danke für die Beschreibung dieses kognitiven Aspektes. Der Wissenschaftsbetrieb hat die Rolle einer orakelhaften Religion übernommen.

      Strukturell kommt noch hinzu, dass es im Prinzip keine unabhängige Forschung mehr gibt.

      Forscher sind abhängig von:

      dem thematischen, sozialen und gruppendynamischen Umfeld der Fakultät, hiermit indirekt
      den Vorgaben der Hochschulleitung (der Konformitätsdruck ist enorm, die HS-Leitung ist i.d.R. politisch bestimmt))
      den thematischen Vorgaben von Fördermittelgebern, insbesondere Bund und EU (die Regelausstattung reicht nicht, um in irgendeiner Weise vernünftig Forschung zu betreiben, die Themen sind politisch bestimmt)
      den thematischen Vorgaben von Drittmittelpartnern
      und jetzt aktuell nach den gesellschaftlichen Vorgaben der Regierung

      vereinzelt gibt es noch mutige, kritische Stimmen aus den Reihen der Wissenschaft. Ein
      Beispiel finden wir mit dem folgenden offenen Brief, der die Rolle der
      „Mainstream-Wissenschaft“ in der derzeitigen Gesellschaftskrise gut beschreibt:

      https://www.akanthos-akademie.de/2020/12/28/protest-gegen-leopoldina-ad-hoc-gutachten-t
      übinger-professor-verlässt-akademie-der-wissenschaften/

      Aber das ist die Ausnahme ….

      Meiner Meinung nach ist das Zeitalter der Aufklärung spätestens 2020 beendet worden und wir sind in ein glaubensbasiertes postfaktisches Zeitalter eingetreten.

  13. Neuer Skandal – Versuchtes Tötungsdelikt von Antifa-Schlägern in Einheit mit speziell für besonders harte körperliche Einsätze, z.B. gegen Schwerstverbrecher, ausgebildete Kräfte der Polizei, u.a. an dem, von den großen Demos in Berlin bekannten pensionierten Polizeihauptkommissar Karl Hilz, am 03.01.2021 während einer Demo in Nürnberg. Besonders interessant dabei, dass die Kräfte der Polizei nicht gegen die Antifa-Schläger sondern mit massiver Gewalt gegen die Opfer vorgingen. (Karl Hilz im Gespräch mit dem Querdenken-Rechtsanwalt Markus Haintz)…

    https://tube.kenfm.de/videos/watch/f427c1ac-0c89-432e-a6b6-6525754083bb

    Karl Hilz ist ein wirklich sehr engagierter und aktiver Kontrahent der sich mehr und mehr etablierenden Gesundheitsdiktatur. Hut ab vor diesem Mann!

  14. Wem es noch nicht schlecht genug geht, kann sich ansehen, was uns blüht, wenn die WEF-Akteure und Oligarchen Gates, Buffet, Bloomberg, Winfrey, Soros, Turner und Rockefeller, die offenbar gemeinsam die totale Weltbevölkerungskontrolle beschlossen haben, ihre Pläne umsetzen können.

    Wikihausen – Bill Gates und die totale Bevölkerungskontrolle (00:36:21)…

    () https://tube.kenfm.de/videos/watch/50a6b6b3-edb6-4a54-81b2-9b5eae63d08c

    Von Impfungen über Strichcode-Markierungen für alle Menschen bis hin zur bargeldlosen Gesellschaft, die eine automatisierte Totalüberwachung und -kontrolle der gesamten Menschheit ermöglicht, wird hier berichtet.

    Das ist nichts für schwache Nerven!

  15. Vielleicht lassen sich ja in diesem Beitrag ein paar Antworten von Herrn Kretschmer finden?

    () https://www.youtube.com/watch?v=BpEnLTDA5B4&feature=emb_logo


    Ja, den hatte ich mir gestern auch schon reingezogen und deutlich ist die Veränderung in Kretschmers Argumentation (verglichen zum Frühjahr 2020) zu erkennen. Wie auch die emotionale Verstrickung, sein Beeindrucktsein vom Besuch der Intensivklinik in Zittau. Genau das, was ich seit einiger Zeit bei ihm verstärkt zu erkennen glaube. In einem weiteren Brief an den MP werden seine Aussagen aus diesem Video eine Rolle spielen.
    Herzlich, Ped

    1. Perfekt! Im Vergleich zum Frühjahr, meine ich auch zu erkennen, dass bei seiner Argumentation, fehlendes Wissen mit emotionalen Trigger ersetzt wird. Die todgeweihten Klinikinsassen wollen leben. Ich bin gerührt!

  16. Hallo Herr Frey, interessanter Beitrag! Damit Sie sich nicht angreifbar machen: Die EU-Definition einer seltenen Krankheit bezieht sich nicht, im Gegensatz zur Inzidenz, auf eine Woche. Daher ist der Vergleich nicht sinnvoll. Liebe Grüsse ebenfalls aus Sachsen! F.C.


    Danke für den Hinweis, Flavio. Trotzdem meine ich, dass Sie sich da irren. Die Definition bezieht sich auf einen gerundeten, augenblicklichen Zustand. Sie meint auch keine Erkrankung als neuen Fall, auch nicht über Zeiträume, sondern die Zahl der aktuell (also am heutigen Tage) an der Krankheit leidenden Menschen. So meine Erkenntnis, siehe auch: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/seltene-erkrankungen.html
    Damit ist dann ein Vergleich zur derzeit propagierten, angeblich angestrebten, gemittelten Inzidenz (50 auf 100.000) angemessen.
    Herzlich, Ped

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