Gegen das Vergessen – Eine Rede

Die Ohrfeige eines syrischen Außenministers für den Wertewesten.


Dieser Artikel ist einer gegen das Vergessen. Er führt uns zurück in das Jahr 2014, jenem Jahr, in dem der Krieg gegen Syrien auf eine neue Ebene gehoben wurde, während parallel dazu eine Flut von Verleumdungen über diesen Staat ausgeschüttet wurde. Wer Kraft genug hatte, die Sedierung zu überwinden und Mut zum Hinterfragen, konnte schon damals die Lüge allein anhand der im Mainstream verwendeten Sprache erkennen. Die Sprache des Syrers, der nun zu Wort kommt, sie klingt authentisch. Sie ist bewegt, verletzt und mutig. Sie ist glaubhaft.


Die Rede des damaligen, wie heutigen syrischen Außenministers Walid al-Moallem (1), die er zum Auftakt der internationalen Syrien-Konferenz (kurz Genf2 genannt) am 22. Januar 2014 im französischen Montreaux hielt, ist daher ein wichtiges Zeitdokument. Sie bezeugt den puren Überlebenskampf, dem sich die syrische Gesellschaft als Einheit seit dem Jahr 2011 stellen musste. Sie drückt aus, wer tatsächlich den Preis für die „Demokratisierungsbemühungen“ westlicher Staaten, den diese im Bunde mit arabischen Diktaturen betrieben, zahlte.

Es war nicht der „Diktator Assad“ und auch kein „alawitischer Machtklüngel“ (a1), nein es war – und ist es heute noch – das syrische Volk. Während die Repräsentanten Syriens bei Genf2 betonten, dass Syrien selbst über seine politische Zukunft zu entscheiden hat – gern unter Beteiligung unabhängiger Beobachter – wurde von den westlichen Staaten unverhohlen eine „Transformation“ gefordert und dabei die Vertreter jener „moderaten Opposition“ an den Tisch komplimentiert, welche das Blutbad in Syrien zu verantworten haben (2). Diese sogenannte Opposition war es auch, die in erster Linie von den „Syrien-Hilfen“ westlicher Staaten profitierte – und eben nicht die syrische Bevölkerung als Ganzes (3).

Die Sponsoren der zu „Aufständischen“ umgeschriebenen Extremisten maßen sich bis zum heutigen Tag an, über die Geschicke Syriens bestimmen zu dürfen (4). Das Blut, dass Sie in einigen verstörenden Fotos an den Händen von „moderaten Oppositionellen“ kleben sehen werden – „Oppositionellen“, die durch den „Wertewesten“ trainiert und modernst ausgerüstet und bewaffnet wurden – es klebt auch an den Händen deutscher Politiker, welche diesen Krieg gegen das syrische Volk mit ermöglicht und befördert haben. Jede Forderung deutscher Spitzenpolitik nach humanitären Lösungen für Menschen in Syrien (5) ist ein Tiefschlag für Syrien, angesichts der „humanitären“ Sanktionspolitik der von Deutschland geführten Europäischen Union.

Der nun zu Wort kommende syrische Außenminister ist bis zum heutigen Tag standhaft geblieben und ist auf diplomatischem Parkett jedem Versuch der Entmündigung Syriens entgegen getreten. So vor wenigen Tagen im Oktober 2018, als er den Versuch der Lancierung von 50 „unabhängigen Experten der Zivilgesellschaft“, die von der UNO bestimmt werden sollten, zurückwies. Diese Experten sollten das Mitspracherecht für die Ausarbeitung einer neuen syrischen Verfassung erhalten (6). Beachten wir, dass dieser Vorschlag von Staffan de Mistura unterbreitet wurde, einem wichtigen Funktionsträger für die Realisierung der Pläne einer sogenannten „kleinen Syriengruppe„.


Montreux, (SANA), 22.1.2014 – The international conference on Syria, Geneva2, kicked off on Wednesday morning with the participation of Syria’s official delegation, headed by Deputy Premier, Foreign and Expatriates Minister, Walid al-Moallem.


Meine Damen und Herren,

ich spreche hier im Namen der arabischen Republik Syrien mit ihrer geschichtsträchtigen, siebentausend Jahre umspannenden Vergangenheit, die stolz ist auf ihr panarabisches Erbe, trotz der vorsätzlich begangenen Aggressionen angeblich brüderlich gesinnter arabischer Staaten. Im Namen einer Republik, gegen die einige von Ihnen, die in diesem Raum sitzen, den Versuch unternommen haben, sie in mittelalterliche Zeiten zurückzuwerfen.

Nie zuvor habe ich mich in einer ähnlich schwierigen Lage befunden: Auf meiner Delegation und mir selbst lastet das Gewicht von drei Jahren des von meinen Landsleuten erduldeten Elends. Heute ist der Moment der Wahrheit, die viele systematisch versucht haben, in einer Serie von Kampagnen von Falschinformationen, Täuschung und Lügenmärchen, die zu Mord und Terror führten, zu begraben. Eine Wahrheit, die sich weigerte, begraben zu werden, und die für alle klar sichtbar ist: Die Delegation der arabischen syrischen Republik, die das syrische Volk, die Regierung, den Staat, die Armee und den Präsidenten Bashar al-Assad repräsentiert.

Es ist bedauerlich, meine Damen und Herren, dass hier in diesem Raum unter uns Vertreter der Länder sitzen, die das Blut von Syrern an ihren Händen haben, von Ländern, die den Terrorismus exportiert haben, dies gleichzeitig mit der Nachsicht gegenüber den Übeltätern, als ob es ihr Gott wäre, dem das Recht eingeräumt ist, zu bestimmen, wer in den Himmel und wer in die Hölle Eingang findet.

Es sind dies Länder, die verhindert haben, dass Gläubige ihnen heilige Andachtsstätten aufsuchen können, während sie Terroristen begünstigten, finanzierten und unterstützten. Länder, die sich selbst das Recht einräumten, anderen die Legitimität zuzugestehen oder zu verweigern, ganz so, wie sie das für sie als passend erachteten, und die nie einen Blick auf ihr eigenes archaisches Glashaus warfen, bevor sie Steine auf befestigte Türme warfen. Länder, die uns ohne Scham in Sachen Demokratie, Entwicklung und Fortschritt belehren, während sie in ihrer eigenen Ignoranz und mittelalterlichen Normen ertrinken. Länder, die sich daran gewöhnt haben, dass sie ausschliesslich von Königen und Prinzen besessen werden, denen das alleinige Recht zusteht, den Reichtum des Landes zu verteilen, wobei sie die mit ihnen Verbündeten bedenken, dies aber denjenigen, die in Ungnade gefallen sind, verweigern. Und sie belehrten Syrien über Ehre. [b1]


Alawitische Zivilisten als menschliche Schutzschilde der von den „Freunden Syriens“ unterstützten „moderaten Opposition“

Nach all diesen Anstrengungen und den darauf folgenden Fehlschlägen fiel ihnen jedoch die Maske vom Gesicht, so dass ihre perversen Ambitionen sichtbar wurden: Der Wunsch, Syrien zu destabilisieren und zu zerstören, indem sie ihr nationales Produkt exportierten, den Terror. Sie haben ihre Petrodollars zum Kauf von Waffen und zur Rekrutierung von Söldnern eingesetzt, aber auch zur Beeinflussung der Medien, um ihre ohne Verstand durchgeführten Brutalitäten mit Lügen zudecken, dies unter dem Vorwand der sogenannten „syrischen Revolution“, die angeblich die Ziele der syrischen Bevölkerung erfüllen würde.

Wie kann ein Tschetschene, Afghane, Saudi, Türke oder sogar französische und englische Terroristen zur Erlangung dieser Ziele beitragen, und mit was? Etwa ein islamischer Staat, der nichts über den Islam weiss, den perversen Wahhabismus ausgenommen? Und wer hat überhaupt dekretiert, dass die Syrer danach streben, in einer Zeit zu leben, die Tausende von Jahren in der Vergangenheit liegt?

In Syrien wird der Schoss von Frauen, die ein Kind erwarten, geschlachtet und der Fötus getötet; Frauen werden vergewaltigt, tot oder lebendig, dies unter Umständen, die derart abscheulich, widerlich und abstossend sind, dass man sie lediglich einer perversen Doktrin zuordnen kann. In Syrien werden Männer vor ihren Kindern im Namen der Revolution abgeschlachtet; wie können sogenannte Revolutionäre das Herz eines Mannes fressen und gleichzeitig behaupten, Freiheit, Demokratie und ein besseres Leben zu fördern? [b2]


Frühjahr 2018: Tote auf einem Damaszener Markt nach Raketenbeschuss durch die von den „Freunden Syriens“ unterstützte „moderate Opposition“

Unter dem Vorwand der „Grossen Syrischen Revolution“ werden Zivilisten, Kirchenleute, Frauen und Kinder getötet; Opfer werden ungeachtet ihrer politischen Einstellung oder ihrer Ideologie in Strassen und Gebäuden wahllos in die Luft gesprengt, Bücher und Bibliotheken werden verbrannt, Gräber aufgerissen und Kunstgegenstände gestohlen. Im Namen dieser Revolution werden Kinder in ihren Schulen gemordet, Studenten in den Universitäten, Frauen werden im Namen des „jihad al-nikah“ dazu gezwungen, von ihrer Konfession abzufallen, Moscheen werden bombardiert, während die Gläubigen darin ihre Gebete verrichten, Köpfe werden abgehackt und in den Strassen aufgehängt, und Menschen werden lebendig verbrannt, dies in einem wahrhaften Holocaust.

In Adra, von dem Sie sicherlich nichts gehört haben, das jedoch von denselben ausländischen Monstern angegriffen wurde, hat sich ein Familienvater mit den Seinen in die Luft gesprengt, um die fremden Eindringlinge daran zu hindern, bei ihm einzufallen. Auch dort ist gemordet, geplündert, geköpft, geschlachtet, vergewaltigt und sind Menschen lebendig verbrannt worden. [b3]


Selfie eines Mitgliedes der von den „Freunden Syriens“ unterstützten „moderaten Opposition“ nach der Ermordung von Gefangenen

Und immer ist dabei der blutige Finger auf die syrische Armee und die syrische Regierung gerichtet worden. Das ist es, was ihre Meister ihnen aufgetragen haben.

Von diesem Podium aus vernehmen Sie jetzt laut und deutlich, und Sie wissen das genauso wie ich, dass sie nicht mit Syrien aufhören werden, das wissen sogar einige von Ihnen, die hier im Saal sitzen und sich weigern, dies zu bestätigen oder sich in dieser Hinsicht als unangreifbar betrachten.

Was Sie hier hören, wäre nicht möglich gewesen, wenn sich die Länder, die an uns angrenzen, als gute Nachbarn erwiesen hätten. Davon waren sie leider weit entfernt: Im Norden befinden sich solche, die uns in den Rücken fallen, im Westen finden sich Nachbarn, die sich im Angesicht der Wahrheit schweigsam verhalten, dann haben wir einen schwachen Süden, daran gewöhnt, dem Gebot anderer nachzukommen; hinzu kommt der müde und erschöpfte Osten, der noch von den Komplotten erschüttert ist, ihn zusammen mit Syrien zu zerstören.

Das Elend und die Zerstörung, die Syrien verschlingen, ist auch der Entscheidung von Erdogans Regierung geschuldet, die kriminellen Terroristen vor ihrem Eindringen in Syrien einzuladen und in der Türkei zu beherbergen. In Nichtbeachtung der Tatsache aber, dass sich Magie zuletzt klar gegen den Zauberer selbst richtet, beginnt diese inzwischen, die sauren Früchte dessen zu erleiden, was sie gesät hat. Denn der Terrorismus kennt keine Religion und ist nur sich selbst gegenüber loyal.

Einige dieser Nachbarn legten innerhalb von Syrien Feuer, während andere die Terroristen rund um den Globus rekrutierten; diesbezüglich sind wir mit einer schockierenden Farce von Doppelmoral konfrontiert: Insgesamt sind es 83 Nationalitäten, die in Syrien kämpfen, was von niemandem angeprangert und verurteilt wird; niemand unterzieht die Lage einer Neubeurteilung; hingegen wird auf impertinente Weise damit fortgefahren, das Ganze als glorreiche Revolution zu bezeichnen. So brach auch die Hölle los, als einige junge Widerstandskämpfer die syrische Armee an einigen Orten unterstützten und dies urplötzlich zu einer ausländischen Intervention erklärt wurde [sic!].

Ich beteuere, dass Syrien als souveräner und unabhängiger Staat weiterhin alles Notwendige unternehmen wird, um sich zu verteidigen, unter Einsatz aller Mittel, die hierfür als erforderlich erachtet werden, ohne dem von anderer Seite erfolgten Aufschrei sowie den Verleumdungen, Erklärungen oder Einstellungen auch nur die geringste Aufmerksamkeit zu schenken.


Die Syrer sind dennoch standhaft geblieben, mit dem Resultat, dass unsere Nahrungsmittel, so auch die Milch für unsere Kinder, mit Sanktionen belegt wurden. Gleichzeitig sind Fabriken geplündert und angezündet worden, um die Nahrungsmittelherstellung sowie die pharmazeutische Industrie des Landes lahmzulegen. Es erfolgte die Zerstörung von Krankenhäusern und Gesundheitszentren; unserer Eisenbahnlinien und Stromleitungen wurden sabotiert.


Als all dies nichts bewirkte, drohte die USA, Syrien anzugreifen. Hierzu fabrizierte sie zusammen mit ihren westlichen und arabischen Verbündeten die Geschichte über den Einsatz von Chemiewaffen, was allerdings fehlschlug, da sie ihre eigene Öffentlichkeit nicht zu überzeugen vermochte, geschweige denn die unsrige. [b4]


Mitglieder der von den „Freunden Syriens“ aufgebauten und unterstützten „Hilfsorganisation“ Weißhelme posieren auf den Körpern toter syrischer Soldaten

Und dann entstanden plötzlich die „Freunde Syriens„: von diesen verkörpern vier autokratische, repressive Monarchien, die nichts von Demokratie verstehen, während die anderen dieselben Kolonialmächte darstellen, die Syrien vor weniger als hundert Jahren besetzten, plünderten und aufteilten.


Diese sogenannten Freunde beraumen jetzt Konferenzen an, um ihre Freundschaft mit dem syrischen Volk öffentlich kundzutun, während sie insgeheim die Wege erleichtern, die das Elend dieses Volkes vergrössern und seinen Lebensunterhalt zerstören. Während sie ihre Empörung über das humanitäre Elend der Syrer öffentlich vortragen, täuschen sie die Internationale Gemeinschaft über ihre Mittäterschaft.


Wenn Sie sich wirklich über die humanitäre Situation Sorgen machten, würden Sie Ihren Würgegriff, der Syriens Wirtschaft erstickt, von unsere Land nehmen, die Sanktionen sowie das Embargo aufheben und zusammen mit der syrischen Regierung die Sicherheit stärken, indem Sie das Eindringen von Waffen und Terroristen bekämpften. Nur wenn das geschieht, versichere ich Ihnen, wird es dem Land wieder gutgehen wie zuvor.

Einige der hier Anwesenden fragen sich womöglich, ob es allein die ausländischen Kräfte sind, die die Vorgänge in Syrien bewerkstelligen. Nein. Diejenigen sich hier befindlichen Syrer, die von fremden Kräften legitimiert wurden, haben eine Rolle gespielt, die zu dem Ganzen beigetragen hat, indem sie dazu dienten, hierzu notwendige Massnahmen zu erleichtern und umzusetzen.

Sie taten dies auf Kosten syrischen Bluts und des Volkes, dessen Bestrebungen sie zu vertreten behaupten, während sie unter sich Hunderte von Malen zerstritten waren und während einige ihrer Führer die Flucht antraten.

Sie verkauften sich an Israel, indem sie zur Zerstörung Syriens zu dessen Augen am Ort des Geschehens wurden und zu dessen Finger am Abzug. Und als auch dies fehlschlug, intervenierte Israel direkt, um die Kapazität der syrischen Armee zu reduzieren und so sicherzustellen, dass sich die Implementierung ihres Jahrzehnte alten Plans für Syrien fortgesetzt. Dennoch erheben sie noch immer Anspruch darauf, im Namen des syrischen Volkes zu sprechen.

Was habt ihr, die ihr [die „moderate Opposition“, vertreten bei Genf2] behauptet, für das syrische Volk zu sprechen, geleistet? Wo ist eure Vision für dieses grosse Land? Wo sind eure Ideen und euer politisches Manifest? Was sind eure Agenten vor Ort anderes als bewaffnete kriminelle Banden?

Ich bin sicher, dass ihr nichts aufzuweisen habt, was in den Gegenden, die eure Kriegsknechte besetzt haben, nur zu offensichtlich ist, auch wenn ihr sie als „befreit“ bezeichnet. Habt ihr die dortige Bevölkerung befreit oder sie überfallen, um ihrer einfachen Lebensweise eure radikalen und repressiven Praktiken aufzuzwingen? Habt ihr ein Entwicklungsprogramm eingeleitet, um Schulen und Gesundheitszentren zu bauen? Nein, ihr habt sie zerstört und es zugelassen, dass die Poliomyelitis, die wir in Syrien ausgerottet hatten, zurückgekommen ist. Habt ihr Syriens Kunstschätze und Museen beschützt? Nein, ihr habt unsere nationalen Stätten für euren Profit ausgeraubt. Habt ihr bezeugt, dass ihr euch für die Justiz und die Menschenrechte einsetzt? Nein, ihr habt öffentliche Hinrichtungen und Enthauptungen erzwungen. [b5]


Mitglied der al-Zenki-Brigaden, als Teil der „moderaten Opposition“, die von den „Freunden Syriens“ mit modernen Waffen versorgt worden, posiert mit dem abgeschnittenen Kopf eines Halbwüchsigen

Kurz gefasst: Ihr habt nichts getan, ausser die Schande auf euch zu nehmen, Amerika darum zu bitten, Syrien anzugreifen. Nicht einmal die Opposition, zu deren Führer und Hüter ihr euch selbst ernannt habt, erkennt euch oder eure Methoden an, mit denen ihr eure eigenen Geschäfte handhabt, geschweige denn die Staatsangelegenheiten.

Niemand, der für Syrien sprechen möchte, kann ein Verräter der Sache des syrischen Volkes oder ein Agent seiner Feinde sein. Diejenigen, die für Syrien sprechen wollen, sollten dies innerhalb des Landes tun, in den zerstörten Häusern leben und ihre Kinder morgens zur Schule schicken, ohne zu wissen, ob diese sicher und unerreicht von Minenwerfern nach Hause zurückkehren; sie sollten ebenso die Eiseskälte des Winters ertragen, die hier infolge des Mangels an Heizöl herrscht, desgleichen stundenlang anstehen, um Brot zu kaufen, da die Sanktionen verhindern, dass wir Weizen importieren, den wir zuvor exportiert haben.


Und jeder, der im Namen Syriens zu sprechen wünscht, sollte zuvor drei Jahre Terrorismus erlitten haben. Die arabische syrische Republik hat ihre Pflicht als Staat und Volk erfüllt. Sie hat Hunderte von internationalen Journalisten willkommen geheissen, ihren Zutritt erleichtert und ihre Bewegungsfreiheit und Sicherheit geschützt.


Und diese haben ihrerseits die Realität des Horrors, dessen Zeuge sie wurden, ihren Lesern aufgezeigt und somit eine Wirklichkeit dargestellt, die viele westliche Medienorganisationen, die es nicht ertrugen, ihre Propaganda und Berichterstattung auf diese Weise aufgedeckt und widersprochen zu sehen, betroffen zurückliess.


Wir haben es internationalen Hilfsorganisationen ermöglicht, ins Land zu kommen, aber die klandestinen Agenten bestimmter hier ansässiger Gruppen haben sie daran gehindert, diejenigen zu erreichen, die die Hilfe dringend benötigten. Diese Helfer waren wiederholt den Attacken der Terroristen ausgesetzt, während wir ihnen Schutz boten und ihre Arbeit erleichterten. Wir erliessen zahlreiche Amnestien und liessen Tausende von Inhaftierten frei, von denen sogar einige Mitglieder bewaffneter Gruppen waren, dies zum Missfallen der Familien ihrer Opfer.


Ich frage Sie, wo befinden sich die angeblich moderaten Gruppen, hinter denen Sie sich verstecken? Sind es die gleichen alten Gruppierungen, die militärisch und öffentlich vom Westen unterstützt werden, und die jetzt ein noch hässlicheres Facelifting erhielten, in der Hoffnung, uns davon überzeugen zu können, dass sie den Terror bekämpfen?

Wir alle wissen, dass egal wie massiv ihre Propaganda versucht, ihr Image im Namen der Mässigung aufzubessern, der Extremismus und der Terrorismus dieselben geblieben sind. Sie wissen – wie wir alle – dass unter dem Vorwand, erstere Gruppen zu unterstützen, al-Kaida und seine Verbündeten in Syrien, im Irak und in anderen Ländern unserer Region bewaffnet werden. Das ist die Realität.

Wachen Sie auf und begreifen Sie die nicht zu leugnende Tatsache, dass der Westen einige arabische Länder unterstützt, um die Lieferung von tödlichen Waffen an al-Kaida zu bewerkstelligen.

Der Westen erklärt öffentlich, den Terrorismus zu bekämpfen, während er diesen in Tat und Wahrheit auf verdeckte Weise nährt. Jeder, der diese Wahrheit nicht erkennen kann, ist entweder ignorant und blind, oder willentlich blind, damit das zu Ende gebracht wird, was der Westen in die Wege geleitet hat. [b6]


US-Soldaten als Teil der „Freunde Syriens“ als Besatzer auf syrischem Staatsgebiet

Ist es dieses Syrien, das Sie wünschen? Der Verlust Tausender für ihre Überzeugung Geopferter und der Verlust unserer nationalen Sicherheit, die sich durch apokalyptische Verwüstungen ersetzt sieht. Sind dies die Bestrebungen der Syrer, die Sie zu erfüllen wünschen? Keineswegs. Syrien wird nicht in diesem Zustand verharren, und deswegen sind wir hier.

Wir sind hierher gekommen, um Syrien zu retten: um die Enthauptungen zu stoppen, die Kannibalisierung und das Abschlachten zu beenden. Wir sind hier, um den Zivilstaat und die der Aufgeschlossenheit verpflichtete Form unseres Staates zu schützen, und ebenso, um den Marsch der Tataren und Mongolen quer über unsere Region aufzuhalten.


Wir sind hier, um den Zusammenbruch des gesamten mittleren Ostens zu verhindern, um die Zivilisation, die Kultur und die Diversität zu schützen und den Dialog der Kulturen im Geburtsland der Religionen zu bewahren. Wir sind hier, um dem toleranten Islam, der pervertiert wurde, Schutz zu bieten und um die Christen in der Levante zu beschirmen. Wir sind hier, um unseren sich im Ausland befindenden Syrern zu sagen, dass sie nach Hause kommen sollen, denn woanders werden sie überall Fremde sein.


Wir sind hier, um den Terrorismus zu beenden und zu erklären, dass nur ein Dialog zwischen Syrern die Lösung sein kann. Wir sind verfassungsmässig verpflichtet, unsere Bürger zu verteidigen, und wir werden damit fortfahren, den Terrorismus, der die Syrer, gleich welcher politischen Zugehörigkeit, attackiert, zu bekämpfen.

Wir sind hier, um die Anstifter zur Verantwortung zu ziehen, denn solange bestimmte Nationen den Terrorismus weiterhin unterstützen, wird diese Konferenz keine Früchte tragen. Politischer Pluralismus und Terrorismus können in ein und demselben Land nicht nebeneinander existieren. Die Politik kann nur dann gedeihen, wenn sie den Terrorismus bekämpft, sie kann sich nicht in dessen Schatten entfalten.

Wir richten diese Botschaft an alle, die hier versammelt sind und an alle, die die Vorgänge weltweit beobachten: Wir kämpfen in Syrien gegen einen Terrorismus, der ausschliesslich Zerstörung erzeugt hat und fortfährt, zu zerstören. Lasst uns daher alle zusammenstehen, um ihm gemeinsam entgegenzutreten, damit seine schwarze, Horror erzeugende und verdunkelnde Ideologie zum Erliegen kommt.

Und danach sollten wir Syrer vereint bleiben, um Syrien wieder zu unserem Mittelpunkt zu machen und das soziale Netz sowie die materielle Struktur des Landes wieder aufzubauen. Wir sind hier als Vertreter des syrischen Volkes und des syrischen Staates.

Dass es allen klar sei: Niemand hat das Recht, dem Präsidenten des Landes, der Regierung, der Verfassung, den Gesetzen oder irgendeiner Syrien betreffenden Angelegenheit die Legitimität zu verleihen oder abzusprechen, ausser die Syrer selbst.

Dies ist ausschliesslich ihr eigenes konstitutionelles Recht resp. ihre Pflicht. Daher wird jegliche Einigung, die hier erzielt wird, einem Referendum unterstellt werden. Uns ist die Aufgabe gestellt, die Wünsche unseres Volkes vorzutragen, und nicht sein Schicksal zu bestimmen; und nur die Syrer sind dazu berechtigt, ihre Regierung, ihr Parlament und ihre Verfassung zu wählen. Alles andere ist Gerede ohne Bedeutung. [b7]


Flüchtlingslager al-Rukban im Gebiet des widerrechtlich von den USA besetzen syrischen Staatsgebietes bei al-Tanf

Indessen zeichnet sich in diesem dunklen Bild noch eine andere Seite ab. Am Ende des Tunnels scheint ein Licht, das die Entschlossenheit und Standhaftigkeit des syrischen Volkes, die Tapferkeit der syrischen Armee, die sich im Schutz der Bürger zeigt, und die Unverwüstlichkeit sowie die Beharrlichkeit des syrischen Staats zeigt.

Während all dem, was sich ereignet hat, gab es Staaten – und gibt sie noch – die uns echte Freundschaft erwiesen haben, ehrliche Staaten, die inmitten des Unrechts auf der Seite des Rechts stehen. Im Namen des syrischen Volkes möchte ich Russland und China dafür danken, dass sie die Souveränität und die Unabhängigkeit Syriens achten. Russland hat sich auf der internationalen Bühne als ein wahrer Verfechter der die Souveränität der Staaten respektierenden Gründungsprinzipien der UNO erwiesen, nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Desgleichen haben China, die BRICS Staaten, der Iran, der Irak und andere arabische und muslimische Staaten – zusätzlich zu afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten – die Ziele des syrischen Volkes echt geschützt und nicht die Ambitionen, die andere Regierungen bezüglich Syrien hegen.

Wie ich bereits dargelegt habe, ist der Dialog der Grundstein zu diesem Prozess. Dennoch beteuern wir – dies trotz der Dankbarkeit, die wir unserem Gastland gegenüber hegen – dass ein echter Dialog zwischen den Syrern auf syrischem Boden und unter syrischem Himmel stattfinden sollte.

Es ist genau ein Jahr her, dass die syrische Regierung ihre Sicht zu einer politischen Lösung vorgebracht hat. Bedenken Sie, wieviel unschuldiges Blut wir retten hätten können, wären einige Länder zur Vernunft zurückgekehrt anstatt zu Terror und Zerstörung. Ein ganzes Jahr lang haben wir einen Dialog verlangt; dessen ungeachtet hat der Terrorismus den syrischen Staat, unser Volk und seine Institutionen weiterhin angegriffen.

Heute ergibt sich für dieses Zusammentreffen arabischer und westlicher Mächte eine einfache Wahl: Wir können den Terrorismus und den Extremismus entweder zusammen bekämpfen und eine neue politische Entwicklung einleiten, oder Sie können damit fortfahren, den Terrorismus in Syrien zu unterstützen.


Lassen Sie uns die schwarzen Hände und die falschen Gesichter, die öffentlich lächeln, aber im Geheimen die terroristische Ideologie alimentieren, zurückweisen und in die Isolation verbannen. Heute attackiert der Terror Syrien, aber letztlich wird er sich ausbreiten, um alle zu infizieren. Dies ist der Moment der Wahrheit und des Schicksals; stehen wir auf, um uns der Herausforderung zu stellen.


Bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen

(a1) Der syrische Außenminister Walid al-Moallem ist übrigens Sunnit.

(Allgemein) Die Rede des früheren syrischen Außenministers wurde ursprünglich von SANA aufgezeichnet und veröffentlicht. Globalresearch hatte es nachfolgend unter diesem Link weiterverbreitet

http://www.globalresearch.ca/geneva-ii-syrian-foreign-minister-the-west-publicly-claims-to-be-fighting-terrorism-whilst-it-is-covertly-nourishing-it/5365833.

Das Schweizer Online-Portal Politonline übersetzte damals das Skript der Rede. Leider ist sie dort nicht mehr auffindbar. Dankenswerter Weise hat dafür Antikrieg unter dem Link http://antikrieg.com/aktuell/2014_01_28_rede.htm damals die Übersetzung gesichert. Hervorhebungen sind von Peds Ansichten, ebenso kurze Erläuterungen in [diesen Klammern], sowie die Verlinkungen und Bilder.

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen, insbesondere auch der expliziten Aufführung aller oben genannten Quellen, kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.

Quellen

(1) 28.10.2018, 11:40 Uhr; https://en.wikipedia.org/wiki/Walid_Muallem

(2) 22.1.2014; https://www.bbc.com/news/world-middle-east-25836827

(3) 24.10.2018; https://www.heise.de/tp/features/USAID-und-britische-Regierungsbehoerde-stoppen-Hilfslieferungen-nach-Idlib-4181257.html

(4) 26.10.2018; https://www.dw.com/de/syrien-gipfel-die-deutschen-interessen/a-46047513

(5) 20.10.2016; http://www.spiegel.de/politik/ausland/angela-merkel-spricht-mit-wladimir-putin-ueber-syrien-und-sieht-noch-keine-chance-fuer-einigung-a-1117441.html

(6) 26.10.2018; http://umwelt-panorama.de/news.php?newsid=532514

(b1) Alawitische Zivilisten als menschliche Schutzschilde in Käfigen der Terrorgruppe Jaish al-Islam; Quelle: https://www.almasdarnews.com/wp-content/uploads/2018/04/DaVP0_cXcAAI3PG.jpg

(b2) Von Raketen aus Ost-Ghouta getroffener belebter Markt in Damaskus im März 2018; 21.3.2018; Quelle: https://flutterbareer.wordpress.com/2018/03/21/teilevakuierung-von-ost-ghouta/; Lizenz: k.A.

(b3) „Moderater Oppositioneller“ posiert mit ermordetem Gefangenen;
2016 in der Gegend von Aleppo; Quelle: https://urs1798.wordpress.com/2016/12/13/terroristen-begehen-massaker-an-frauen-und-kindern-und-schieben-diese-mit-hilfe-der-un-den-syrischen-landesverteidigern-unter/

(b4) 4.4.2017; Weißhelme in der Nähe von Khan Sheikhoun; https://de.sott.net/article/29020-Gespenstische-Inszenierung-Giftgasangriff-in-Syrien-ist-erstunken-und-erlogen-Sprungbrett-der-Elite

(b5) Mörder von Abdullah Issa mit dem Kopf des Jungen; https://urs1798.wordpress.com/2016/12/13/terroristen-begehen-massaker-an-frauen-und-kindern-und-schieben-diese-mit-hilfe-der-un-den-syrischen-landesverteidigern-unter/#jp-carousel-73854

(b6) US-Soldaten als Besatzer auf syrischem Staatsgebiet; 27.5.2016; https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/38576-aufnahmen-zeigen-us-soldaten-mit/; Originalquelle: Reuters

(b7) Flüchtlingslager al-Rukban in Südsyrien; Juli 2017; Autor(en): Bewohner des Lagers; Quelle: https://www.stj-sy.com/en/view/259; Lizenz: k.A.

(Titelbild) Oktober 2017; im Krieg zerstörte Gebäude in Ost-Aleppo; Autor: Christian; Quelle: http://unusualtraveler.com/aleppo/; Lizenz: k.A.; Veröffentlichung mit persönlicher Genehmigung des Autors; unterer und oberer Rand beschnitten durch Peds Ansichten

16 Kommentare

  1. Lieber Ped,
    einmal mehr herzlichen Dank für die Veröffentlichung!
    Da uns die gleichgeschaltete Mainstream Presse solche Informationen leider vorenthält, darf man m.E. davon ausgehen, dass sie den in der Rede geäußerten Tatsachen eine große Brisanz beimisst. Und sie deshalb verschweigt.

    Umso wichtiger, dass diese Informationen dennoch ihren Weg an die Öffentlichkeit finden. Danke, dass Sie sich dafür so engagiert einsetzen!
    Ich wünsche diesem Artikel eine sehr weite Verbreitung.

  2. Hallo Peter,

    Zitat: “… sie wollen bei diesem Artikel unmissverständlich dem Leser IHRE Meinung und IHRE Stimmung aufzwingen.“

    Was wäre denn daran verkehrt? Kann man als Mensch in diesem Fall überhaupt eine andere Meinung und Stimmung haben? Selbstverständlich, durch Propaganda, die “normale“ Meinungen und Stimmungen angesichts dieses schreienden Unrechts in Syrien und anderswo in ihr Gegenteil verkehrt. Somit denke ich, dass Ped wohl eher die natürlichen Instinkte der Leser anreizen wollte, und selbst, wenn das mit Zwang geschieht, sehe ich daran nichts verkehrtes. Ihre “Feststellung“ und die “fürchterliche Abrechnung“ mit Ped geht voll daneben, ist völlig unverständlich und weckt einen gewissen Zorn, somit kann ich Boban sehr gut verstehen. M. E. hätte der Artikel nicht besser geschrieben werden können. Nach meinem Geschmack härter, aber nicht besser.

  3. @PED

    Ja,

    Eine ergreifend wahre, wie schlichte, Rede, die der syrische Außenminister Walid al-Moallem vor nunmehr 4 ¾ Jahren in Genf gehalten hat.

    An die Adressen der feinen politischen Agenten/ Herrschaften und Funktionärseliten, den ‚moralischen‘ Emissären des Wertewestens gerichtet mit:

    „[…] ihre[n] perversen Ambitionen: Der Wunsch, Syrien zu destabilisieren und zu zerstören, indem sie ihr nationales Produkt exportierten, den Terror. Sie haben ihre Petrodollars zum Kauf von Waffen und zur Rekrutierung von Söldnern eingesetzt, aber auch zur Beeinflussung der Medien, um ihre ohne Verstand durchgeführten Brutalitäten mit Lügen zu decken, dies unter dem Vorwand der sogenannten „syrischen Revolution“, die angeblich die Ziele der syrischen Bevölkerung erfüllen würde.[…]“

    Heute sehen wir alles hundertfach klarer, genauer, kennen Details und Namen der beteiligten Organisationen der westlichen und wahhabitischen Kriegsverbrecher, angefangen oben am (stinkenden) politisch-mächtigen Kopf und dann weiter nach unten gehend, in der Verantwortungshierarchie und nicht zu vergessen, die vielen Trittbrettfahrer, Lügner, Kaltherzigen und Oberheuchler*Innen, die dieses würdelose Mords-Theater immer noch weiter aufführen.

    Leider, leider ist die wirkliche, weltweite politische Aufklärung erst in ihrem ‚Status nascendi‘ (Anfang/ Frühbeginn). Die schlafwandlerischen oder hedonistischen Akteure kommen und gehen, lösen einander ab, aber der globale Weltbürger-Binnenkrieg geht weiter, vorallem durch die unverdiente Akzeptanz der Milliarden-Weltöffentlichkeit. – – –

    Minister Walid al-Moallem:

    „… Im Namen dieser Revolution werden Kinder in ihren Schulen gemordet, Studenten in den Universitäten, Frauen werden im Namen des „jihad al-nikah“ dazu gezwungen, von ihrer Konfession abzufallen, Moscheen werden bombardiert, während die Gläubigen darin ihre Gebete verrichten, Köpfe werden abgehackt und in den Straßen aufgehängt, und Menschen werden lebendig verbrannt, dies in einem wahrhaften Holocaust…“

    Dank auch dafür, dass Sie diese grässlichen Bilder in den Text montiert haben. Mögen unsere vereinte, empörte Abscheu, unsere Trauer und unsere Wut zu diesen bestialischen Taten, neue Widerstandskräfte mobilisieren. Das können wir den gefolterten und ermordeten Opfern gegenüber, in stiller Besinnung und Verpflichtung, unverbrüchlich ‚w i d m e n‘, mit ehrlichem Zorn und aus tiefer, regsamer, Liebe zu den Kriegs- und Leidbetroffenen, diesseits und jenseits. – – –

    „Insgesamt sind es 83 Nationalitäten, die in Syrien kämpf[t]en*, was von niemandem angeprangert und verurteilt wird…“

    so Minister Walid al-Moallem.

    Und heute, und morgen?

    Der Westen fürchtet sich, hier in DE, um Energieinflation oder die nächste Finanzkrise, lässt sich weiterhin unbekümmert auf das gesellschaftliche Spaltungsspiel ein, fühlt sich und seine (un- bis halbreflektierte) Meinung als sichere Burg und entzieht sich damit doch nur der ‚Gemeinschaft der Politischen/ Erwachsenen‘.

    Nochmal herzlichen DANK für Ihre unermüdliche Bloggerarbeit, lieber Peter Frey

    *2014!

    1. Fragen Sie doch einfach mal die Syrer; vorzugsweise die in Syrien. Bis auf das Foto mit den US-Soldaten und das der Toten mitten auf einem Markt in Damaskus haben alle Fotos als Quelle die der „moderaten Opposition“. Es ist deren Propaganda, die entsprechend gut mit den Worten des syrischen Außenministers korreliert.
      Opfer dürfen natürlich nicht zu Wort kommen, schon gar nicht emotional. Ist es das, was Sie meinen?

      Freundliche Grüße, Ped

      1. Hallo PED,

        da ich ihrer Antwort entnehmen kann das dieser Artikel so ernst gemeint war muss ich da doch etwas ausführlicher werden.

        Der KOMPLETTE ARTIKEL „Gegen das Vergessen – Eine Rede“ ist eindeutig manipulierende Propaganda, das ist der erste deutliche Eindruck wenn man diesen Artikel aufruft. Es geht ihnen nicht wie bei den anderen Artikeln darum Informationen zu übermitteln damit sich der Leser ein Bild machen kann, sie wollen bei diesem Artikel unmissverständlich dem Leser IHRE Meinung und IHRE Stimmung aufzwingen.

        Die REDE selbst ist, mal abgesehen davon das sie von einem Politiker kommt, nicht wirklich manipulative Propaganda. Aber dadurch das sie lieber PED Worte in der Rede hervorheben, Worte in der Rede verlinken und natürlich durch die extrem manipulativen Bilder nehmen sie der Rede ihre Würde, und damit ihren Sinn. Die Rede alleine entfaltet auch so ihre Wirkung.

        Derselbe Artikel wie ich ihn erwartet hätte bei PED hätte am Anfang eine kurze Erklärung gehabt (Zeit, Ort usw) und danach den kompletten Wortlaut der Rede. Ich denke mal der regelmässige PED Leser hätte den Inhalt auch so verstehen und einordnen können, und ausserdem hätte es Gelegenheitsleser vielleicht auch eher interessiert als abgeschreckt.

        Ich weiss das das Thema „Syrien und Menschenrechte“ emotional ist, aber wir sollten uns nicht von unseren Gegnern in dessen Sprache und Verhaltensweisen drängen lasse, durch eigene Propaganda werden auch wir angreifbar und unglaubwürdig. Wir sollten wie bisher versuchen weitestgehend sachlich die Fehler und Missinformationen aufzudecken.

        1. Ihre Argumentation zur Propaganda überzeugt mich nicht, Peter_Pan.
          Das Wesen der Propaganda besteht darin, andere Menschen zu manipulieren, um sie für die eigenen Zwecke zu benutzen. Dieser Zweck wiederum besteht darin, Gewalt über andere auszuüben, erst psychische, aber in letzter Konsequenz physische.
          Was Sie tun, ist, den Opfern der Propaganda, den physischen Opfern, die Stimme zu nehmen. Das Leid in Syrien sichtbar zu machen, was in diesem unserem Land viel, viel, viel zu wenig geschieht, das stört Sie. Nur, was man nicht wahrnimmt, Peter_Pan, existiert subjektiv auch nicht.

          Aus meiner Sicht ist es absolut angemessen, das Leid von Menschen fühlbar, in irgendeiner Weise sichtbar zu machen. Und keine Frage, das ist Emotion, im Artikel ist es meine Emotion, die mitleidet mit einem Syrer, der vor den Verhehrern seines Landes spricht.
          Natürlich manipuliere ich damit, aber Propaganda ist es deshalb noch lange nicht. Sie unterstellen mir Berechnung, doch ist dieser Artikel – und das Recht nehme ich mir – emotional. Alles was ich hier tue, ist ein Angebot.

          Was glauben Sie, wie ein Durchschnittsbürger, vollgestopft mit tatsächlicher Propaganda, die Rede des syrischen Außenministers aufnimmt? Er wird die seinerseits schlicht als Propaganda abtun. Darauf ist er dressiert, allein aufgrund der vorgegebenen Gut-Böse-Diktion zu glauben oder den Angsttriggern zu folgen. Es hat mich tausende Stunden gekostet, jede der Lügen des Mainstreams über Syrien zu untersuchen und zu entlarven. Wer nur ein kleines bisschen Mut und Überwindung zeigt, kann über die Links, die ich in die Rede eingebaut habe, prüfen und erkennen, dass der syrische Außenminister die Wahrheit sagt, dass er es eben nicht ist, der die Propaganda betreibt.

          Da nun bin ich wieder vollständig bei Boban, der das Leben in seiner Wahrhaftigkeit als Emotion begreift und so ist es auch.

          Propaganda ruft dazu auf, Gewalt anzuwenden. Das hat man mit Syrien getan.

          Ich rufe zu gar nichts auf, als zu Beendigung des Krieges, zum Leben von Frieden. Ich kann auch nicht erkennen, dass ich hier irgendwelche Feindbilder produziere. Ich maße mir an, Opfern eine Stimme zu geben, Empathie für die zu zeigen, die hier in Deutschland totgeschwiegen (das ist fast wörtlich zu nehmen) werden.

          Propaganda tut noch etwas und auch das suchen Sie in dem Text vergeblich. Sie ist persönlich, diffamierend, ausgrenzend.

          Propaganda lügt – und zwar wiederholt und diese Lügen bringt sie mit großer Emtionalität an ihre konsumierenden Opfer. Sie finden in diesesm Artikel keine Lügen, oder etwa doch? DIESE Bilder sind echt, es sind keine zum Krieg hetzenden Narrative von Fassbomben und Giftgas. Was Sie dort sehen ist geschehen. Viel schlimmer noch ist es geschehen, NACHDEM diese Rede gehalten wurde. Diese Rede wurde in keiner Weise angemessen wahrgenommen. Die meisten Menschen in Syrien sind NACH dieser Rede in Folge des Krieges gestorben.

          Prüfen Sie den Text auf Lügen, wenn Sie fündig geworden sind, kommen Sie auf mich zurück, Peter_Pan. Dann werde ich den betreffenden Part kritisch untersuchen und korrigieren. Aber bis dahin werfen Sie bitte nicht oberflächlich Propaganda als Kampfbegriff in die Diskussion.

          „Manipulative Propaganda“, bitte Peter_Pan, ist ein sinnloser Begriff. Propaganda ist immer manipulativ. Aber nicht jede Manipulation ist deshalb Propaganda.

          Propaganda ruft zum Krieg. Ich rufe zur Beendigung des Krieges gegen Syrien auf, nicht zum Krieg gegen unsere Regierung, deren Ideologen, die Profiteure, die Mitläufer. Es geht um Verstehen, dazu gehören diese Bilder und diese Bilder tun vor allem deshalb weh, weil sie der Spiegel unserer Gesellschaft sind.

          Freundliche Grüße, Ped

          1. Hallo PED,

            vielen Dank für ihre Stellungnahme. Wenn ich mir ihren Post durchlese muss ich ihnen Recht geben das Propaganda der falsche Begriff ist, und manipulative Propaganda ist natürlich eine Verdoppelung und damit überflüssig.

            Was ich aber bemängle ist der Stil dieses Artikels, NICHT das Thema oder der Inhalt. Im Gegensatz zu ihren sonst sehr angenehm ruhigen Artikeln schreien sie diesen Artikel förmlich heraus, das hat mich irritiert. Der Einsatz der noch verstärkenden Bilder erinnert mich daran wie die Bild-Zeitung arbeitet, mit Schockbildern Aufmerksamkeit erregen um Leser anzulocken, auch wenn das nicht ihre Intention war passt das so gar nicht zu ihrem bisherigen Stil. Die Bilder mögen einen Sinn haben zu dem was sie zu Recht anprangern, aber nicht begleitend zu dieser Rede.

            Freundliche Grüsse

          2. Was Sie meinen, verstehe ich!
            Doch schauen Sie sich etwas gründlicher im Blog um. Regelmäßig drücke ich in Artikeln Emotionen aus, auch „garniert“ mit verstörenden Bildern.

            Ihre Erinnerung an die BILD-Zeitung ist authentisch. Doch die Schlussfolgerung, die Sie daraus ziehen, passt trotzdem nicht. Denn das Fake-Material, das die Massenmedien, vorneweg Röpckes Propaganda-Abteilung liefern, kommt von den gleichen Schlächtern, die sich – vollgepumpt mit Coptagon – stolz vor ihren Opfern präsentieren. Die Selfies dieser Entsozialisierten sind aber echt, das was BILD von ihnen bringt, ist Fake. Es ist nicht fair, hier eine Gleichstellung zu produzieren. Denn das eine ist Lüge und treibt zum Krieg, das andere ist Wahrheit und mahnt zum Frieden. Es ist vor allem nicht fair gegenüber den realen Opfern.

            Natürlich sind die Bilder schockierend, weil nämlich die Realität in Teilen Syriens, Peter_Pan, schockierend ist. Nicht die Narrative, mit der Sie von den Medien überschüttet werden. Und es ist äußerst notwendig, das tatsächlich Schockierende in Syrien sichtbar zu machen.
            Noch einmal: Das ist keine Propaganda.
            Dass Ihre Gefühle, gespeist aus der eigenen Erfahrung, diesen Eindruck in Ihnen erzeugen, ist nachvollziehbar, doch versuchen Sie sich der Wertung zu entziehen.

            Noch etwas: Achtungsvoll und mit dem Anspruch an Objektivität aufzutreten (der man sich allenfalls annähern kann), nimmt uns nicht das Recht, emotional und damit authentisch zu sein. Es gehört zu unserem Menschsein.

            Freundliche Grüße, Ped

          3. Hallo PED,

            vielen Dank für die Antwort. Ich glaube wir haben da unterschiedliche Definitionen von Propaganda, für sie ist scheinbar Propaganda von sich aus böse, vereinfacht gesagt, für mich ist Propaganda genauso wie Werbung und PR erstmal wertneutral. Sie kann Lügen, Diffamierungen u.ä. enthalten, muss sie aber nicht, es reicht die Richtung mit Wahrheiten vorzugeben und den Rest nicht zu erwähnen. Aktuelles Beispiel, soweit ich das beurteilen kann, ist die „Hochschreibung“ von Herrn Merz zum CDU-Fraktionsvorsitzenden. Es werden seine guten Eigenschaften gelobt, zum Beispiel seine Eloquenz, und die schlechten Eigenschaften schlichtweg ignoriert.

            freundliche grüsse

          4. Hinter Propaganda steckt immer ein Gewaltakt und sie ist niemals wertneutral. Auch Werbung ist Propaganda. Die Lüge geht mit der Propaganda schwanger. Und richtig: Konsequente Selektion sucht das Bild im Anderen (!) in die gewünschte Richtung zu lenken.
            Das von Ihnen gebrachte Beispiel mit Friedrich Merz passt gut.
            Trotzdem ist Propaganda nicht böse, sie kann sogar sinnvoll sein. Propaganda ist schlicht Ausdruck eines Machtanspruchs.
            Aber, auch wenn ich mich da wiederhole: Manipulation ist keinesfalls mit Propaganda gleichzusetzen.

            Freundliche Grüße zurück, Ped

    2. WOW!!!
      Die Laborratte die niemals etwas Anderes in ihrem Leben als das Labor gesehen hat, in welchem sie auf Gutdünken iherer Herren „dahin vegitieren“ darf, stellt die Frage ob die Lebewesen in Freiheit nicht das „falsche“ Leben führen würden und ihr eigenes das einizig wahre ist?
      Ja, zu 100% ist dieses Leben als Laborratte und jemand, der dieses Leid der Menschen in Syrien, welches in diesem Bericht ins Licht gerückt wird, als Propaganda bezeichnet, auch verdient, und wenn es nicht so absolut respektlos, zynisch, faschistoid, einfach krank, unmenschlich und aufklärend über den seelischen Zustand des Fragestellers wäre, könnte man denken dass es sich um einen Troll handeln muss.
      Wenn es ihnen Peter Panik wirklich irrgend wie möglich ist, möchte ich sie, ihrer eigenen Existenz wegen, bitten bevor sie da nächste mal ihren menschenverachtenden Zynismus nach Außen tragen, zu versuchen sich wahrscheinlich zum aller ersten mal in ihrem gesteuerten Leben, selbst im Spiegel wieder zu erkennen und damit auch für sich selbst zu erfahren was eine solche Frage über sie selbst aussagt und was sie damit den Opfern antun, oder ist das ihr wahrer Charakter? Wenn mich meine Menschenkenntnis nicht täuscht würde ich aufs Zweite tippen und sie werden in ihrem geschlossenem Weltbild bis zum letzten Atemzug gefangen sein.
      Ich hoffe ihnen nicht zu nahe getretten zu sein mit meinen offenen und zugegebener Weise emotional gesteuerten Worten und ich hoffe dass in ihnen ein klitze kleiner Funke Emphatie ruht der sie durch meine Worte erkennen lässt was sie mit solchen Fragen über sich zum Ausdruck bringen und welchen Hohn sie über so viele Menschenleben ergießen.
      LG an alle!

      1. Lieber Boban (ich hoffe, Sie mit Ihrem Vornamen anzusprechen),

        so sehr Sie mir auch aus dem Herzen sprechen, spiegeln Sie dabei trotzdem mein Ego.
        Da Sie davon ausgehen (so wie auch ich), dass Peter_Pan kein Troll ist, bitte versuchen Sie, ihm eine Brücke zu bauen.
        Sehen Sie, mein Fühlen ist oft ähnlich dem, was Sie in Ihrem Posts ausdrücken. Nur nützt es uns als Gemeinschaft nicht, wenn wir es als Angriff dann auch zum Ausdruck und damit den Diskurs mit dem Andersdenkenden frühzeitig zu Fall bringen. Dieses Aushalten ist nicht einfach und ich meine, dass Ihr Wille, das zu tun vorhanden ist und auch zum Ausdruck kommt. Nur, erkennt das auch Peter_Pan?

        In diesem Fall ist das besonders schwer, denn Peter_Pan hatte in seiner Meinungsäußerung keinerlei Substanz, was mich schon stutzen ließ. Aber er wurde nicht persönlich, es war (noch) im Rahmen. Und ich möchte die Diskussion mit dem Mainstream und da muss ich auch – bis zu einer gewissen Grenze – in der Lage sein, etwas auszuhalten.
        Also: Das war KEINE Ermahnung an Sie, sondern nur eine Sensibilisierung und es macht mir nichts, aus die regelmäßig zu wiederholen.

        Um hier aber nicht falsch verstanden zu werden: Sie zeigen einen wichtigen Aspekt auf, nämlich, dass es fundamental ist, sich in die Lage, das Leid des syrischen Volkes hineinzuversetzen, hineinzufühlen (statt die von den Meinungsführern vorgegebenen Emotionen unreflektiert auszuleben). Dass wir als Gesellschaft dafür auch noch eine hohe Verantwortung tragen. Wenn man das geschafft hat, stellt man auch viel mehr Fragen und begnügt sich eben nicht mit der „billigen Propaganda“ über einen „syrischen Diktator“.

        Seien Sie herzlich gegrüßt, Ped

        1. Zu Einem ist mein Vorname wirklich Boban, zum Anderem ist die stabliste „Brücke“ die, die aus der Wahrheit und Realität besteht, die von den Worten von Peter Panik erzeugt wurden, und so von mir auch wiedergegeben wurden, alles Andere wäre wieder nur eine weitere verhamlosende und nicht ziehlführende Argumentation und vor allem nicht aufrecht (weder dem Peter Panik noch den Opfern in diesem Beitrag gegenüber), auch wenn ich dabei Gefahr laufe missverstanden oder als „zu hart, zu direkt“ verkannt zu werden.
          Nichts hat mein Leben lebenswerter gemacht als die Menschen die sich nicht vor mir und meinen gelebten Gefühlen haben dazu hinreisen ließen, mir nicht die Realität und Wahrheit ins Gesicht zu sagen und nahe zu bringen und zwar so wie es auf sie auch eingewirkt hat.
          Was bringt es und immer, und immer wieder und wieder die Realität auszusprechen und sie aber dabei immer der uns von Außen auferlegten und oft manipulativen „Umgangsformen“ oder „Sentimitalitäten“ zu unterwerfen und sie damit zu verwässern und kraftlos zu machen. So berwirken sie nie einen gesuchten und gebrauchten Wandel in unserer Gesellschaft, sondern sind nur eine weitere Manifestation der auf uns einwirkenden Manipulation durch Sprache, fehlgeleiteter und übertriebener Ausdrucksformen.
          Warum sollte ich, der schon vor mehr als 26 Jahren die Realität von verdeckten Kriegen der Kapitalfaschisten an eigener Haut durchlebt hat, sich auf die gleiche Stufe begeben wie diese Krigesverbrecher und ihre Sklaven der Manipulation und versuchen meine Mitmenschen damit sehend zu machen indem ich sie mit Wortgewantheit so manipuliere dass sie meine Aussagen zwar nachempfinden und als wahr ansehen aber nicht, wie es einzig ziehlführend sein kann, sie durch einen Spiegel dessen was sie von sich geben dazu zu bewege die sie, und uns umgebende Realität selbst zu erfahren, zu erfühlen und so das Schicksal es will, für sich auch zu Realisieren und Akzeptieren um den einzig wahren Wandel „in sich“ zu verwirklichen?
          Nichts liegt mir ferner als einen Mitmenschen zu demütigen, zu disskredietieren oder zu beleidigen, aber genau so fern liegt es mir ihnen die Realität fern zu halten, auch wenn sie sie nicht sehen wollen oder können.
          Menschen leiden und sterben in diesem Moment in dem ich diese Worte schreibe weil wir seit ewigkeiten nichts bewegen um dies zu unterbinden, und leider mehr machen um dieses Leid anscheinend für alle Zeit aufrecht zu erhalten.
          Ich hoffe ein für alle mal mit meinen begrenzten sprachlichen Möglichkeit dargestellt zu habe dass es mein einziger Antrieb ist, auf die absolute Notwendigkeit des zeitnahen Um- Denkens hinzuweisen und nicht die zu diffarmieren die diesem Ziel nocht nicht nahe gekommen sind, ansonsten muss ich wohl oder übel mir selbst eingestehen dass ich nicht die sprachlichen Mittel habe wenigstens Menschen auf solchen Blogs wie diesem zu erreichen, oder aber die mich umgebende Gesllelschaft sich noch nicht genug von den alten eingeschlifenen Methoden der sprachlichen Maipulation verabschiedet hat, um nicht immer erst „wie“ und von „wem“ etwas gesagt wird zu beurteilen, sondern zu erst „was“ jemand zum Ausdruck bringen möchte, ungeachtet seiner persönlichen Ausdrucksformen die eigentlich nur sein meist verletztes Inneres reflektieren wenn sich seine Mitmenschen dazu hinreisen lassen Opfer unserer „Demokratie nach westlichen Werten“ als Propaganda abzustempeln.
          LG an alle!

      2. Lieber Rovcanin Boban,

        also, mein Post war erstens eine überraschende Feststellung (Propaganda bei PED) und zweitens ein Frage zur Klärung an PED …. MEHR NICHT ! (die fürchterliche Abrechnung mit PED kam erst mit meinem zweiten Post ;o) ).
        Wenn ich ihnen mit so wenig schon auf den Schlips getreten habe dann müssen sie noch etwas an sich arbeiten. Also, beim nächsten Mal bitte vorher tief durchatmen und dann nachfragen wenn sie mich nicht verstehen, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind (ja, ich versuch mich auch daran zu halten).

        1. „mit so wenig“ auf den Schlips getreten??
          Das einzige was woran sie arbeiten sollten und müssten, ist ihre Feststellung/ Einstellung, dass das Leid unserer Mitmenschen „so wenig“ bei IHNEN auslöst, und dabei wünsche ich ihnen von genzem Herzen in Zukunft viel Glück und Erfolg!!
          LG an alle!

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