Syrien-Berichterstattung der ARD – ein jounalistisches Armutszeugnis

Vielleicht kann sich der Leser noch an diesen Beitrag erinnern, welcher vor kurzem die NICHT-Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen Medien thematisierte. Gelenkt und geistig unselbständig wie diese ist, war es abzusehen, dass die Tagesschau-Macher bei der nächsten Anweisung ihrer Strippenzieher sofort wieder die Posaunen des Krieges blasen würden. Und so kam es auch.


NICHTS hatten die Leser und Zuschauer in den letzten Monaten an Nachrichten im Sinne des Wortes über Syrien zu sehen oder zu hören bekommen. Dabei wäre das Wissen über einige der aktuellen Vorgänge dort für den Rezipienten in Deutschland sehr aufschlussreich gewesen. Aber nach dem die Hysterie um den vermeintlichen Giftgas-Angriff sich gelegt und das Gift der Kriegshetzer erneut die Beziehungen zwischen Russland und den USA vergiftet hatte, war Ruhe eingezogen. 

Doch schon im April hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow gewarnt, dass diese Provokationen wiederholt würden. Syrien wie Russland hatten vehement vor dem UN-Sicherheitsrat gedrängt, endlich eine Untersuchungs-Kommission nach Khan Sheikhoun zu entsenden. Passiert ist nichts. Mit Händen und Füßen wehrten sich die Brunnenvergifter aus den USA, Großbritannien und Frankreich gegen eine solche Mission. 

Schon im Jahre 2013 war es augenfällig, dass gegenüber der syrischen Regierung eine „Rote Linie“ gezogen wurde, die überschritten sei, wenn jene „Giftgas gegen ihr eigenes Volk einsetzen würde“. Und dass kurz darauf tatsächlich etwas in dieser Richtung geschah, weil ja Despoten nicht nur blutrünstig sondern auch samt und sonders blöd sind. Es ist leider anders: Sie und ich werden hier für blöd gehalten.

Was im Jahre 2013 passierte, war ein groß angelegter False Flag allererster Güte, gepaart mit von Hass erfüllter Propaganda und systematischer Verdummung der Bevölkerung.

Das Muster wiederholt sich nun. US-amerikanische Politiker sind erneut in den Medien unterwegs, um ihre Verleumdungen gegen Syrien, dem man niemals den Einsatz von Giftgas nachweisen konnte, abzusondern und so den propagandistischen Boden für die nächste Operation unter falscher Flagge zu bereiten. Wie ist es möglich, dass den Menschen hierzulande dieses zum Krieg treiben noch immer nicht auffällig wird?

Und ist sie nicht brav, die Tagesschau? Von ihren politisch-ideologischen Meistern mehr oder weniger aufgefordert, ist sie umgehend bereit, den propagandistischen Diener zu machen und mal wieder aus Syrien „zu berichten“. [b1][b2]

Wie sich die Tagesschau hier prostituiert, ist dermaßen ärmlich, dass sie mir schon fast leid tut. Wie tief muss man sinken, um das dem deutschen Medienpublikum anbieten zu können. Wie abgekartert das Spiel ist, zeigt auch der von ersterer Nachricht verlinkte Artikel, welcher dem Leser suggeriert, die Tagesschau wäre um seriöse Recherche bemüht. Und wen bemühte sie für diesen Schein? Ach die OPCW; die Organisation zur Verhinderung der Weiterverbreitung chemischer Waffen:

„Die „Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ (OPCW), die 2013 den Friedensnobelpreis verliehen bekam, erklärte zunächst ihre „ernsthafte Sorge“ über die Berichte eines Chemiewaffeneinsatzes in Chan Scheichun. Eine Aufklärungsmission der Organisation, der 192 Staaten angehören, die die Chemiewaffenkonvention der Vereinten Nationen (UNO) unterzeichnet haben, sei in Vorbereitung. Am 19. April teilte die Organisation dann mit: Ja, es wurde Giftgas eingesetzt, so die Experten – das sei „unbestreitbar“. Wahrscheinlich handelte es sich bei der verwendeten Substanz um Sarin oder einen dem Nervengas sehr ähnlichen Mittel, hieß es von der OPCW weiter.“ [1]

Man vergisst natürlich nicht, darauf hinzuweisen, dass die OPCW einen Friedensnobelpreis bekam. Das sind nämlich ganz gute und nur dem Frieden und der Verständigung dienende Ermittler, die „aufklären“. Aufklären? Vergessen Sie es. Sehen Sie außerdem die fast vollständige Informationsleere in dieser Nachricht? „Die Vorbereitung der Aufklärungsmission“ ist übrigens auch mehr als zwei Monate später noch immer in vollem Gange; hust. Sollte es sie jemals geben, wird sie sich, wie ihre Vorgänger, in „Befragungen und der Auswertung von Videomaterial“ beschränken.

Aus diesen NICHT-Beweisen können dann die „Freunde Syriens“ (z.B. Katar, die Türkei und Saudi-Arabien) neue UN-Resolutionen gegen Syrien einbringen. Das, einschließlich der NICHT-Beweise, dürfen Sie dann in unseren Leitmedien wieder bis zum Erbrechen über sich ergehen lassen.

Die OPCW ist das seriös wirkende Instrument der Krieger gegen Syrien und sehr dienlich, wenn man Kriegspropaganda in ein Mäntelchen von Objektivität und Neutralität einkleiden möchte. Diesen Artikel der Tagesschau in der Rubrik „Faktenfinder“ einzuordnen, ist (wie die Rubrik selbst) einfach nur ein Witz.

Noch dazu, da sie, die Tagesschau, auch in jenem „aufklärerischen“ Artikel weiter tapfer mit der Schauspieler-Truppe der Weißhelme hausieren geht, wie man leicht am Logo des „humanitären Helfers“ erkennen kann. [b3]

Jener Weißhelm-Truppe, die den Namen des tatsächlichen syrischen Zivilschutzes eben Diesen raubte und unzählige Male der Zusammenarbeit mit Terroristen und der Inszenierung von False Flags überführt wurde (hier zu sehen in Khan Sheikhoun). Eine Truppe, die Millionen-Zuwendungen aus dem Budget des deutschen Bundeshaushaltes erfuhr; für Kriegshetze gegen Syrien bei der Tagesschau bis heute gern verwendet.

Und ungewollt offeriert hier die Tagesschau auch die Kriegspolitik der deutschen Bundesregierung. Denn die zweite Meldung bezeugt, dass man die Pressung der syrischen Nation unverfroren weiterführt und dass hinter einer Maske von Hilfsbereitschaft versteckt. Während die Syrer unter den EU-Wirtschaftssanktionen leiden, öffnet man für sie Türen, damit sie ihr Land verlassen.

Oder sind die beiden obigen ERZEUGTEN Nachrichten vielleicht deshalb erforderlich, damit man diese hier ohne großen Aufruhr nachschieben kann? [b4]

Vom eigenen Aufruhr, ob der unzähligen zivilen Opfer in Syrien, dem Irak und Afghanistan, welche durch die vermeintliche „Koalition gegen den Terror“ zu verantworten sind, ist man Lichtjahre entfernt. Könnte man doch nur Assad mal wieder etwas unterschieben, nicht wahr? Dann sähe aber das Empörungs-Management anders aus. Und sehen Sie: Beim Stricken dieser Neuauflage einer alten Nummer ist man derzeit.

Jeden Tag wird durch die westlichen Demokratien im Nahen Osten unverblümt das Völkerrecht gebrochen und gleichzeitig sonnen sich deren Repräsentanten als Ritter von Demokratie und Freiheit. Ein US-Jet schießt ein syrisches Kampfflugzeug über syrischem Territorium ab. Na und? Wen interessiert das hier schon. Marschflugkörper werden auf syrische Stützpunkte gefeuert, begründet mit nichts anderem als Verleumdungen. Kein Recht gilt, außer dem des Stärkeren.

Ungeniert werden weiterhin Milizen für den Krieg gegen Syrien ausgerüstet und unterstützt. Es wird nach Herzenslust gebombt und gleichzeitig zeigt man mit dem schmutzigen Finger auf die Verteidiger eines Landes. Die einzige Kraft, die derzeit tatsächlich den IS bekämpft – und zwar wirksam – sind die syrischen Streitkräfte und ihre Verbündeten. Und denen werden von den Gralshütern der Demokratie pausenlos Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Die ganze Phalanx des freien Westens, von Israel beginnend, über die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Australien aber zeigt, was sie wirklich von einer gleichberechtigten Zusammenarbeit der Völker hält. Messt sie an ihren Taten!

Aus meiner Sicht ist es eine Schande: die deutsche Möchtegern-Großmachtpolitik gegenüber anderen Staaten und der ihr dienende Kadavergehorsam der Öffentlich-Rechtlichen Medien.

In mir ist kein Hass. Aber sehr wohl bin ich voller Emotionen, voller Zorn. Darüber wie eine ganze Gesellschaft humanistische Werte und Traditionen ihrem Opportunismus, ihrem Egoismus und ihrer Machtgier opfert. Ich versuche mich in das Tagesschau-Team hinein zu versetzen. Wie können deren Macher, nach dem sie wieder einmal dem Geist des Krieges dienten, nach Feierabend zu ihren Partnern, ihren Kindern zurück kehren, ihnen in die Augen sehen und dann ruhig schlafen? Geht das? Mir fällt es schwer, das zu glauben.

Es ist an der Zeit, sich nicht nur auf der Couch aufzuregen. In drei Monaten sind Bundestagswahlen und was vielen nicht bewusst ist: Das sind Wahlen, bei denen sich die Menschen zwischen Krieg und Frieden entscheiden dürfen. Die aktuelle deutsche Regierung ist ein Kriegskabinett – obwohl wir von niemanden bedroht werden; außer von jenen, denen wir seit Jahrzehnten kontinuierlich den Boden unter den Füßen wegziehen. Sollte Ihnen tatsächlich an Demokratie liegen, fände ich es gut, wenn sie sich diese Tatsachen rechtzeitig in das Gedächtnis (zurück) rufen.

Spätestens, wenn wir am eigenen Leibe erleben, was den Syrern – auch durch uns – gegenwärtig widerfährt, werden wir erkennen: Ohne Frieden ist alles nichts.

Bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Quellen

[1] 26.4.2017; http://faktenfinder.tagesschau.de/chemiewaffen-einsatz-syrien-faq-101~_origin-2a8bfab4-0321-4562-9a22-6609f0a0a15d.html

[b1][b2][b4] Screenshots, Tagesschau, 27.6.2017; https://www.tagesschau.de/ausland/

[b3] Screenshot; Tagesschau; http://faktenfinder.tagesschau.de/chemiewaffen-einsatz-syrien-faq-101~_origin-2a8bfab4-0321-4562-9a22-6609f0a0a15d.html

[Titelbild] Datei: krak-of-chevaliers-1078528_960_720.jpg; Quelle: https://pixabay.com; Lizenz: CC0 Public Domain

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8 Kommentare zu Syrien-Berichterstattung der ARD – ein jounalistisches Armutszeugnis

  1. Danke für deinen Artikel

  2. thom sagt:

    „In drei Monaten sind Bundestagswahlen …“

    Daraus ergibt sich die Frage, was tun ? Zwischen Pest und Cholera wählen erscheint mir nicht als Wahl. Bisher kann ich nicht erkennen, daß unsere sogenannten Volksvertreter auch dieses vertreten. Dies gilt für die gesamte „Parteienlandschaft“, auch inklusive einer sogenannten LINKEn, die sich meilenweit von ihren möglichen Wählern entfernt hat. Fast alle Volkszertreter wollen lediglich an die Fleischtöpfe.

    Mit traurigem Gruße und vielem Dank für Ihre vortrefflichen Artikel.

    • Ped sagt:

      @thom

      … zwischen Pest und Cholera wählen erscheint mir nicht als Wahl

      Sehr gut, dass Sie das ansprechen. Ich werde (recht zeitnah) auf das Thema zurück kommen.

      Seien Sie herzlich gegrüßt, Ped

    • waltorna sagt:

      ich wähle seit Mitte der Achtziger Jahre.

      Dieses Jahr wird das erste Mal sein, daß ich nicht mehr wähle.
      Grund: ich habe bis 2005 die Grünen gewählt, in der Hoffnung auf eine Stärkung der Umwelt-/Friedens- und ganz allgemein eine sozialeren Politik. Was habe ich bekommen?
      Olive-Grüne, denen weder die Umwelt noch der Frieden noch der Sozialstaat mehr etwas bedeutet (siehe Jugoslawienkrieg und die neoliberale Dreckspolitik seit 1998 in Zusammenarbeit mit der PD *) .

      2009 und 2013 habe ich jeweils die LINKE gewählt.
      Ich fürchte aber, käme die LINKE jemals mit an die Regierung, täte sie das nur mit erheblichen Kompromiss“auflagen“ – soll heißen, jeder der die LINKE unterstützt, wird irgendwann sein Syriza-Erlebnis bekommen…. und das! will ich nicht auch noch unterstützt haben.
      Darum werde ich zum ersten Mal überhaupt nicht mehr wählen. Man kommt sich ja so dermassen verarscht vor!!!

      ( * das ‚S‘ bei dieser Partei mußte ich so klein schreiben, daß man es nicht mehr erkennen kann, sorry )

      • Matthias (BT) sagt:

        Nicht wählen ist keine Alternative.

        Wir haben in Deutschland das Wahlrecht, nicht die Wahlpflicht. Das ist gut und zugleich auch schlecht. Gut dahingehend, dass es dem mündigen Bürger frei steht, seine Meinung bezüglich der Zusammensetzung des Bundestages durch die angebotenen Wahlmöglichkeiten kund zu tun. Schlecht dahingehend, dass eine hohe Zahl an Nichtwählern ihre Meinung anderen überlassen, die dann diejenigen wählen, die man selbst nicht gewählt hätte, bzw Parteien die 5-%-Hürde nicht schaffen, um in den Bundestag zu kommen.

        Ein Rückblick zur Bundestagswahl 2013:
        https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2013/ergebnisse/bund-99.html
        http://wahl.tagesschau.de/wahlen/2013-09-22-BT-DE/
        71,5 % der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben. 28,5 % haben auf die Möglichkeit verzichtet, durch Teilnahme an der Wahl ihrer Meinung Gewichtung zu schenken. 28,5 % der Plätze im Bundestag bleiben aber nicht frei. Nein, 28,5 % hat es einfach nicht gegeben, flup – weg.
        Weitere 1,5 % ungültige Stimmen. Motto teilweise: „Ich gehe Wählen, mache aber aus Protest meine Stimme ungültig.“ Hat Einfluss auf die Wahlbeteiligung, aber nicht auf die Sitzverteilung. 1,5 weitere % der Stimmen hat es einfach nicht gegeben, flup – weg. Für die ein oder andere Partei hätten diese 1,5 % zum Überschreiten der 5-%-Hürde gereicht. Wo wir jetzt beim nächsten Thema wären.
        Ca. 15,7 % der Wählerstimmen finden aufgrund der 5-%-Hürde keine Beachtung. Meiner Meinung nach ein echter Skandal. 15,7 % gültig abgegebener Stimmen haben keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundestages. 15,7 % der gültig abgegebenen Stimmen hat es hinsichtlich der Besetzung des Bundestages einfach nicht gegeben, flup – weg.

        Insgesamt besteht der Bundestag aus Parteien, welche nur von 54,3 % der Wahlberechtigten gewählt wurden.
        45,7 % der Wahlberechtigten (zum Vergleich CDU/CSU 41,5 % – Platz 1) hatten keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundestages.
        28,5 % der Wahlberechtigten (zum Vergleich SPD 25,7 % – Platz 2) haben mehr oder weniger bewusst darauf verzichtet, Einfluss zu nehmen.
        Weitere 15,7 % der Wahlberechtigten (zum Vergleich LINKE 8,6 % – Platz 3, GRÜNE 8,4 % – Platz 4 = 17 % Opposition) gaben ihre Stimmen ab und es spielte keine Rolle. Es zwang lediglich die CDU/CSU mit der SPD in Koalition zu gehen.

        Soll heißen, unbedingt zu Wahl gehen.
        Am 6. und 7. Juli wird über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl 2017 entschieden.
        Es wäre doch gelacht, wenn sich nicht irgend eine Partei finden lässt, der man beruhigt seine Stimme geben kann, auch wenn sie die 5-%-Hürde nicht schafft. Denn es mindert zumindest
        die Prozentzahlen der etablierten Parteien und zwingt sie ggf. in unerwünschte Koalitionen und
        stärkt ggf die Opposition durch mehr Parteien im Bundestag.

        Auf die Beachtung von Direktmandaten wurde verzichtet

        Viele Grüße

        Matthias (BT)

  3. Matthias (BT) sagt:

    Jetzt ist mir doch noch ein Lapsus in meiner Rechnung aufgefallen.
    Die 21,5 % Nichtwähler und 1,5 % ungültige Stimmen gehen von 100 % der Wahlberechtigten aus.
    Die 15,4 % Stimmen unter der 5-%-Hürde müssen natürlich an den 70 % gültigen Stimmen gemessen werden, wie allerdings auch die Prozente der im Bundestag vertretenen Parteien.
    Heißt also 40,78 % der Wahlberechtigten ohne Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundestages.

    • thom sagt:

      Die politische Form hier ist eine repräsentative Demokratie, das bedeutet, es stehen Repräsentanten des Systems zur Wahl. Das ist Kot in verschiedenen Farben, gelb, grün, blau, was auch immer. Es bleibt aber selbiger. Man könnte auch sagen, es ist eine Demokratiesimulation. Das nennt man Machtinstrument. Es ist nicht vorgesehen, daß der Pöbel hier nach seinen Interessen etwas zu wählen hat. Sollte er doch die Machtfrage oder Systemfrage stellen, wird seine Organisation unterwandert, zersetzt, verboten, diskreditiert, gekauft oder finanziell stranguliert (KPD, Piraten, Occupy, Gewerkschaften). Die einzige Handlungsoption wäre Solidarität der 99% in einem „Nicht das System bedienen“. Dazu müsste der Otto Normalbürger aber erstmal verstanden haben, wie das System in dem er lebt, funktioniert, und davon ist er weiter entfernt als jemals zuvor in der Geschichte.

  4. Susann sagt:

    Vielen Dank für den Beitrag!

    Ich las kürzlich auch Ihren Artikel auf Rubikon über die Ratline und war schockiert und verblüfft. Einige (Quer-)Verbindungen waren mir noch nicht bekannt.
    Allein schon die Angabe und Auswertung dieser schieren Menge an Quellen macht Ihre Arbeit sehr wertvoll!!! Auf diese Weise überführen sich Mainstreammedien z. T. selbst. Was ansich wirklich komisch wäre, wenn es nicht Hunderttausende Todesopfer und Millionen Flüchtende/Vertriebene in dieser ganzen Misere gäbe!
    Vielen Dank und weiter so!
    Gruß
    Susann

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