Das Kaninchen und die Schlange

Die globalen Kriege und die Mär vom Krieg gegen das Coronavirus


Im März 2020 wurde durch eine eng vernetzte Riege hochrangiger Vertreter aus Politik, internationalen Organisationen, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen, im Gleichklang mit den Massenmedien ein weiterer globaler Krieg ausgerufen, hinter dem sich eine nicht minder globale Lüge versteckt. Beide – der erklärte Krieg und die tatsächlichen Kriege – spiegeln universelle Prinzipien. Die damit konstruierte “Coronakrise” bietet uns die wohl bisher beste Gelegenheit in der Menschheitsgeschichte, um Systematiken zu erkennen, die bereits bei früheren, hausgemachten Katastrophen der Menschheitsgeschichte die tragende Rolle spielten. Dies kann uns lehren, nunmehr wirklich ernsthaft über die Strukturen und Prozesse nachzudenken, in und mit denen wir im Großen wie im Kleinen leben.


Im Jahre 2020 brach angeblich ein neuer, weltweiter Krieg aus. Die Meinungsführer aus Politik und Massenmedien wollten die Menschen glauben lassen, dass dieser weltweite Krieg wie ein Schicksalsschlag über die Menscheit gekommen wäre – diesmal in Form eines angeblich tückischen, tödlichen Virus.

Doch wird dieser Krieg unter dem Vorwand und ganz in der Tradition jener großen Kriege geführt, welche die Menschheit bereits in den vergangenen Jahrzehnten heimsuchte. Immer wurden, aus der Überhebung des sich selbst so sehenden Wertewestens, ethisch-moralische Verpflichtungen als Muss vorgeschoben, um Kriege lostreten “zu müssen”. Der “Kampf gegen den Kommunismus” und der “Krieg gegen den Terrorismus” sind dafür schillernde Beispiele. Im Rahmen dieser globalen Kriege wurden unzählige regionale und lokale Konflikte losgetreten, Völker und Gesellschaften in Katastrophen gestürzt und – ganz und gar nicht nebenbei, sondern als wichtigster Teil der Agenda – glänzende Geschäfte generiert.

Globale Kriege ruft man stets mit der Absicht aus, diese endlos führen zu können. Dafür wird im Vorfeld durch die herrschende Macht ein ehernes Feindbild in den Köpfen der Menschen manifestiert. Ein Feindbild, das immer wirkt und sich jederzeit abrufen lässt, um die Objekte – Sie und ich – in die Spur zu bringen, zu instrumentalisieren für die Kriege, die unter dem Dach des ausgerufenen, globalen Krieges geführt werden. Der “Kommunismus” und der “Internationale Terrorismus” sind bis heute solch tiefsitzende Feindbilder geblieben.

Ist nun mit dem “gefährlichen Virus” ein neues, globales Feindbild hinzugekommen? Das ist es nicht, das Feld ist lange bestellt. Das Feindbild gefährlicher Bakterien und Viren wurde über viele Jahrzehnte aufgebaut und gepflegt. Jetzt findet seine globale Aktivierung, mitsamt der Erweckung unserer Urängste statt, um ein totes Pferd weiterreiten zu können. Das ist jenes eines zerstörerischen, neoliberalen, Werte- und Wirtschaftssystems, das den Blauen Planeten für die Menschen auf Dauer unbewohnbar machen wird.

Globale Kriege nutzen Strukturen und Mechanismen, die im entstehenden Buch immer wieder zur Sprache kommen werden, zum Beispiel dieses:

Schaffe ein Problem und biete umgehend die Lösung an.

Im Hintergrund gilt für die “Kreativen Zerstörer” (1) wie auch für die Menschen, denen das Problem mit Macht aufgetischt wird:

  • Vermeide es unter allen Umständen, Dich auf das tatsächliche, fundamentale Problem einzulassen.
  • Verkaufe statt dessen das künstlich erschaffene Problem als Naturkatastrophe, welche scheinbar über uns – “die Guten” (2) – hereinbrach, was geeignet ist, unser Opferbewusstsein zu stärken.

Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge. Das gilt auch für den Krieg gegen das Coronavirus. Der Gegner wird erschaffen und über flächendeckende Propaganda diabolisiert. All das, was er ist und tut, wird zu einem monströsen Horrorgebilde aufgebauscht. Das ist der große Rahmen und unterhalb dessen werden die Fähigkeiten der Menschen, konstruktiv und kollektiv zu handeln desorganisiert:

Spalte, schaffe Misstrauen und Angst, schaffe künstliche Fronten, um Menschen gegeneinander aufzubringen. Mache aus Subjekten Objekte. Lenke diese ab vom Wesentlichen. Schaffe Chaos in ihren Köpfen, welche diese schließlich nach einer von außen wirkenden Führung betteln lässt.

Diese drei universellen Prinzipien globaler Kriegführung werden sich wie ein roter Faden durch dieses Buch ziehen (a1). Dabei werde zwei weitere Aspekte immer wieder gewürdigt: die systemische, groß aufgestellte gesellschaftliche Ebene und die unter dieser Metaebene liegenden Ebenen kollektiven Zusammenwirkens oder auch Gegeneinanders, bis hin zu unserem selbstverantworteten, individuellen Denken und Handeln.

Der sogenannte Krieg gegen das Coronavirus ist – gleich seinem prominenten Vorgänger, dem Krieg gegen den Terrorismus – letztlich eine Fiktion. Er wurde ausgerufen, um mehr oder weniger verdeckt andere Kriege führen, teilweise weiterführen zu können. Die schiere Anzahl der Kriege kann erstaunen und alle werden eine Rolle in dieser Artikelreihe spielen:

  1. der weltweite Krieg der Reichen gegen die Armen,
  2. der Krieg der Ersten Welt – unter Führung des schwächelnden Hegemons des Wertewestens – gegen die Dritte Welt,
  3. der Krieg um Ressourcen,
  4. der Krieg des Hegemons und seiner Vasallen gegen die aufstrebenden Staaten China und Russland,
  5. der Krieg der Eliten in den USA untereinander.

Neben diesen Kriegen wurden mit Ingangsetzung der Coronahysterie eine ganze Reihe weiterer Agenden in Angriff genommen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie private, statt gemeinnützige Interessen bedienen. Dazu gehören gigantische Investitionsprogramme, welche insbesondere jenen Unternehmen zuteil werden dürften, die besonders gut in die Netzwerke einflussreicher Superreicher eingebunden sind. Neben dem Pharmasektor sind das Internetkonzerne und solche in der Informationstechnik. Dazu kommen Ausrüster und Technologiekonzerne sowie Kreditkartenunternehmen, verbunden mit Online-Händlern.

Die schwindelerregende Höhe der Investitionen dient gleichzeitig dazu, ein weiteres Mal den Bankensektor zu sanieren und dessen Kreditfähigkeit wieder herzustellen. Hinter den Banken wiederum stehen die großen Vermögensverwalter, Hedgefonds und Private Equity – Unternehmen sowie Versicherungskonzerne. Sie alle bedürfen des Weiterbetriebs der – eben daher – systemrelevanten Kreditanstalten, um weiterhin profitabel operieren zu können.

Eine weitere Agenda besteht in der umfassenden Durchdringung der Gesellschaften mit umfassenden Kontrollmechanismen. Gesellschaften werden nach diesem Konzept, und ganz wie in der bisherigen Geschichte des sich weltweit durchgesetzten kapitalistischen Systems, als zu optimierender Markt aufgefasst. Die immer weiter geführte Digitalisierung der Gesellschaften und die globale Einführung des neuen Kommunikationsstandards 5G sind dafür geeignet, diese Kontrolle technisch umzusetzen. Aber außerdem erzeugen sie einen weiteren, gigantischen Investitionsschub und garantieren glänzende Geschäfte. Damit ergibt sich jedoch auch ein wachsender Bedarf an knappen Ressourcen, was ein entscheidender Grund für die weiter oben aufgeführten Kriege ist.

Es geht also um die globale wie totale Durchdringung des Marktes – ein “wir machen einfach weiter wie bisher”. Das kann nur gelingen, wenn man die Bevölkerungen nicht nur technisch immer perfekter überwacht, sondern sie auch weiterhin wirkungsvoll in Unwissenheit über gesellschaftliche Zusammenhänge hält. Gerade diesbezüglich wurde bei der sogenannten Coronakrise ein bisher nicht für möglich gehaltenes Maß an Desinformation und psychologischer Bearbeitung der Menschen erreicht, um ihnen jeden Willen zu nehmen, gegen die weltweit losgetretenen Maßnahmen zur “Bekämpfung des tödlichen Virus” aufzubegehren, ja diese überhaupt in Frage zu stellen.

Die “Coronakrise” setzt dem vor vier Jahrzehnten in Gang gekommenen Neoliberalismus – im wahrsten Sinne des Wortes – die Krone auf. Die Auflösungserscheinungen in den parlamentarisch-demokratischen Staaten des Westens nehmen rasant zu. Die Verquickung privater Interessen mit den Vertretern demokratisch gewählter Regierungen tritt immer unverblümter zu Tage. Politische Programme werden inzwischen von den Experten aus Beratungsunternehmen entwickelt, die eng an den privaten Bankensektor oder unternehmensgebundene Stiftungen und sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NRO) gekoppelt sind. Demokratische Institutionen sind zwischenzeitlich in bedenklichem Ausmaß von der Finanzierung durch die Privatwirtschaft abhängig, was auf das nach wie vor nicht gelöste Problem des auf Zins und Zinseszins beruhenden, in privaten Händen befindlichen und noch immer von den USA geführten, weltweiten Finanzsystems hinweist.

Gesetzesänderungen und -einführungen zur Überwachung der Bürger sowie der Einschränkungen ihrer demokratischen Grundrechte waren schon beim Krieg gegen den Terrorismus wirksam geworden. Mit Ausrufung einer Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO im März 2020 (3) wurden in vielen Staaten “testweise” pure Diktaturen eingeführt. In allen Fällen geschah das unter der Begründung, die Bevölkerung schützen zu müssen. Das riefen die gleichen Politiker aus, welche in den Jahrzehnten zuvor einer Preisgabe ihrer Gesundheitssysteme für private Renditen das Wort redeten. Wie sich zeigen wird, war diese Begründung aber auch wissenschaftlich niemals untersetzt. Statt Verhältnismäßigkeit und der Hinzuziehung kompetenter Fachleute aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Leben, wurden handverlesene Experten zu Weissagern für das Führen ganzer Gesellschaften.

Echte Wissenschaft, Augenmaß und ruhiges Handeln – unabdingbar für die Bewältigung einer Katastrophe – führten ein Nischendasein. Das war kein Unfall und es war auch kein Dilettantismus. Nein, die Katastrophe war so gewollt und zumindest in Teilen auch geplant. Die Katastrophe war vor allem deshalb gewollt, weil sie es erlaubte, ein überwältigendes psychologisches Moment in den Menschen dauerhaft zu manifestieren, was unabdingbar für die Kriegführung ist: die Angst. Ganze Gesellschaften wurden regelrecht in Schockstarre versetzt, um sie anschließend dauerhaft in Angst und Schrecken zu halten. Keine politische Führung mit Verantwortungsbewusstsein darf so handeln, aber das war der Normalfall, nachdem das “gefährliche Virus” auf die Bühne gehoben wurde.

Staaten die sich der angstgetriebenen Agenda, des Wegschließens ihrer Bevölkerung, der Entmündigung und Gängelung nicht anschlossen, wurden durch einen in unfassbarer Weise gleichgeschalteten Medienapparat konzertiert unter Druck gesetzt. Überhaupt zeichneten sich die Medien dadurch aus, dass sie die gesellschaftlich entfachten Ängste mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten suchten. Bilder mit Särgen und Menschen in Schutzanzügen wurden zum Alltag der Medienberichterstattung, einer Medienberichterstattung die einer Kriegsberichterstattung gleichkam.

Doch verstärkt sich der Eindruck, dass man beim “Krieg gegen das Virus” den Bogen überspannt hat. Wir leben inzwischen in einer weltweit vernetzten Informationsgesellschaft und haben Zugriffe auf Daten, die für Normalbürger in früheren Jahrzehnten undenkbar oder nur mit größtem Aufwand zu beschaffen waren. Auklärung zu Lügen und Desinformationen erfolgt dieser Tage umgehend. Wer sucht, der findet. Genau das fürchten jene, welche des Krieges – welcher Art auch immer – bedürfen, und deshalb werden die Überbringer unangenehmer Wahrheiten auch so vehement angegriffen. Andererseits haben all diese Geschehnisse vielen Menschen die Augen geöffnet und die Gesellschaft als Ganzes verändert, was freilich von der Meinungshoheit aus nachvollziehbaren Gründen versucht wird, unter den Tisch zu kehren.

Geschichte war und ist auch immer eine von Widersprüchen. Nicht alles ist rational erklärbar. Das gilt auch für die Geschehnisse um die globale Coronahysterie. Bündnisse und Gegnerschaften in dieser globalen, vielschichtigen Welt sind nicht immer klar ausgeprägt. Das, was wir erfahren, ist oft genau dafür als Information geschaffen worden, damit wir es erfahren. In Umkehrung dessen werden uns Informationen vorenthalten, die wir als Puzzleteilchen benötigten, um bestimmte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse durchdringen zu können. Geschichte wird von Menschen geschrieben, deren Natur grundsätzlich emotional, oft sprunghaft, in wechselnden Abhängigkeiten und damit durchaus unberechenbar ist.

Es fasziniert und erschreckt gleichermaßen, in welcher Art und Weise die eingangs genannten universellen Prinzipien und Strukturen im Falle der “Coronakrise” eingesetzt und gelebt werden, wie stark wir sie annehmen und mittragen. Das kann auch mutlos machen. Mutlosigkeit ist ganz im Sinne der “kreativen Zerstörer”, jener von Macht und Überhebung Besessenen, die meinen, über ganze Gesellschaften hinweg, Konzepte von Zerschlagung und Neuaufbau durchsetzen zu können. Mutlosigkeit – also die Gefangenschaft in der Angst – machen uns gut führbar durch andere, statt durch uns selbst. Aber diese Mutlosigkeit lässt sich aufbrechen und das möchte letztlich die Essenz am Ende des Buches sein.

Die “Coronakrise” legt – so man die unter ihrem Deckmantel geführten globalen Kriege betrachtet – Strukturen und Mechanismen offen. Das sind die politischen Institutionen von Staaten, das Rechtswesen, die Verquickung und Durchsetzung privater Interessen, der Apparat des weltweiten Finanzsystems, samt seiner – in diesem immanent abhängigen – Mitglieder. Die “Coronakrise” zeigt uns, wie Macht und Herrschaft funktionieren, wie maßlos deren Streben und wie skrupellos deren Handeln ist.

Mit der “Coronakrise” bekommen wir die Gelegenheit, den Krieg hier – im seit Jahrzehnten von keinem heißen Krieg betroffenen Mitteleuropa – am eigenen Leibe zu spüren. Wir sind zunehmend persönlich betroffen. Das kann uns motivieren, über die Dinge – einschließlich unserer eigenen Rolle – nachzudenken und ins Handeln zu kommen. Die von den Herrschenden ausgesprochene “neue Normalität” (4) ist eine Manipulation, damit wir zukünftig Gängelung und Entmündigung als normal auffassen, ja fühlen. Doch steckt hinter dieser “neuen Normalität” eine tiefe Wahrheit.

Denn eine Rückkehr zur “alten Normalität” würde nichts weiter bedeuten als das “weiter so”. Es wäre das fortgesetzte, kollektive Mittragen eines ausbeutenden, Kriege schaffenden Systems. Die gigantische Plünderung natürlicher, einschließlich menschlicher Ressourcen und der maßlose Raubbau der Natur, der einer Zerstörung unserer Lebensgrundlagen gleichkommt, kann keine Alternative für die Zukunft sein, wenn wir Menschen diesen Planeten noch längere Zeit bewohnen wollen.

Was die Schieflagen unserer Gesellschaften betrifft, sind diese eben nicht naturgegeben und schicksalhaft. Wir Menschen haben immer das Potenzial, die Dinge zu verändern. Der Titel “Das Kaninchen und die Schlange” weist auf die uns zugedachte Rolle hin, die für jede Kriegführung unbedingt erforderlich ist. Um uns dafür gefügig zu machen, platziert man vor das, was wir sehen wollen, Konstrukte aus Angst und Misstrauen, die wir unbedingt und ausschließlich sehen sollen.

Erst wenn wir vollständig und starr auf ein Feindbild fokussiert sind, wenn wir nicht mehr in der Lage sind zu differenzieren beziehungsweise ein Geschehen in komplexen Zusammenhängen einzuordnen, erst dann sind wir “reif” für den Krieg. Bevor es soweit kommt, sind wir gut beraten zu hinterfragen, warum uns wer ein ganz bestimmtes Feindbild unterschieben möchte. Zum Abschluss der Artikelreihe wird der Verfasser ausführlich auf die beiden letztgenannten Aspekte eingehen.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Die hier in Entstehung begriffene Artikelreihe ist als Grundlage für ein Buch mit dem gleichnamigen Titel (Das Kaninchen und die Schlange) konzipiert.

(1) Michael A. Ledeen; Creative Destruction; 20.9.2001; National Review Online; abgerufen bei: http://www.aei.org/publication/creative-destruction-2/; 3.8.2019; Michael Ledeen arbeitete Jahrzehnte in großen Denkfabriken und für die Regierung der USA. Er war maßgeblich in das Project For A New American Century (PNAC) eingebunden, bei dem das Konzept der Kreativen Zerstörung eine große Rolle spielte. So führte Ledeen bei einer Rede am American Enterprise Institute aus: “[…] wir sollten keine Zweifel an unseren Fähigkeit hegen, Tyranneien zu zerstören. Das ist es, was wir am besten können. Es ist für uns selbstverständlich, denn wir sind das einzige wirklich revolutionäre Land der Welt, wie wir es seit mehr als 200 Jahren sind. Kreative Zerstörung ist unser zweiter Vorname. Wir tun es automatisch und genau deshalb hassen uns die Tyrannen und werden gezwungen, uns anzugreifen.” (Quelle ebda)

(2) 2014; Mathias Bröckers, Paul Schreyer; Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren; Westend-Verlag; https://www.westendverlag.de/buch/wir-sind-die-guten/; ISBN: 978-38648-9080-2; Die “Guten” beschreibt die Rollen herrschender Macht und der eng mit dieser liierten Medien, deren selbstverständliche Eigenwahrnehmung sich in einer moralisch fleckenlosen Überhebung über andere, “nicht so Gute” ausdrückt. So hat zum Beispiel im Juni 2020 die größte Fraktion der Republikaner im US-Repräsentantenhaus, das Republican Study Committee (RSC), einen Entwurf eingebracht, in dem es unter anderem heißt: “Es ist an der Zeit, dass Amerika wieder vollständig seine Rolle als die größte Macht des Guten einnimmt, die die Welt je gesehen hat.”; siehe: https://rsc-johnson.house.gov/news/press-releases/johnson-wilson-unveil-rsc-national-security-strategy; 10.06.2020

(3) 12.03.2020; WHO erklärt COVID-19-Ausbruch zur Pandemie; https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19/news/news/2020/3/who-announces-covid-19-outbreak-a-pandemic; Die Pandemie (weltweite Epidemie) wurde ausgerufen, nachdem weltweit 20.000 Menschen mittels des in der Berliner Charité entwickelten Testverfahrens positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden waren. Von Anfang an galt zudem die Regel, dass mit einem solchen Positivtest jeder Verstorbene der Sterbebilanz von Covid-19 zugerechnet wird.

(4) 20.04.2020; Vizekanzler Olaf Scholz in einer Pressekonferenz nach dem Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Verlängerung von Maßnahmen, die im Zuge der Corona-Pandemie getroffen wurden: “Wir bewegen uns in eine neue Normalität – eine Normalität, die nicht kurz sein wird, sondern die längere Zeit anhalten wird“; https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/bund-laender-corona-1744306

(Titelbild) Auge, Magie, Suggestion; Autor: Stefan Keller (Pixabay); 04.04.2019; https://pixabay.com/de/photos/auge-leuchten-sehen-beobachten-4435191/; Lizenz: Pixabay License

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