Poker im Nahen Osten

Doch ein angekündigter Rückzug deckt viele Karten auf. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat – für viele überraschend – den raschen und vollständigen Rückzug der in Syrien operierenden US-Militärs bekannt gegeben. Doch während ein großer Teil des politischen Establishments der westlichen Staaten Trump als sprunghaft und unberechenbar bewertet, sehe ich in dessen Politik eine bemerkenswerte Konsequenz. Das gilt allerdings auch für andere Spieler im Syrien-Poker.

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Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen – ein Trugbild?

Die Tagesschau hat erneut über einen UNO-Bericht zu Syrien informiert. Die Frage stellt sich: Woher hatte sie den und wie glaubwürdig ist er? Oder war dieser UNO-Bericht nichts anderes als all die anderen Lügengeschichten, die wir vom größten deutschen Nachrichtensender seit Jahr und Tag im Falle Syrien serviert bekommen? Die beste Lösung scheint mir, den UNO-Bericht selbst auf Glaubwürdigkeit zu untersuchen. Ach so, zuvor müssen wir ihn natürlich erst einmal finden.

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Die Sache mit dem Herz im Smartphone

Jedes Jahr, wenn es weihnachtet, sind Geschenke in aller Munde. Schenken mit Herz, um seine Nächsten zu erfreuen. Fast immer steckt in Geschenken jedoch auch Herz, dass nicht vom Schenkenden kommt. Und das vergessen wir allzu oft. Erst recht, wenn Weihnachten hinter uns liegt und das Geschenk den Reiz des neuen nach einigen Wochen zunehmend verliert. Auf die ungesehenen Herzen möchte ich in diesem Artikel aufmerksam machen.

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Die OPCW und das Gift der Macht

Eine Organisation, die gegen chemische Waffen antritt, ist selbst vergiftet. Im Jahre 2013 wurde der Friedensnobelpreis an die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) verliehen. Neben der finanziellen Zuwendung sorgte der Preis für eine erhöhte Reputation, für ein Plus an Glaubwürdigkeit. Wenig später würde die OVCW in das Scheinwerferlicht von Medien und Politik gerückt werden. Die Preisverleihung und die Zuwendung durch die Meinungshoheit sind zwei Seiten einer Medaille, einer die mit Machtinteressen zu tun hat.

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Soldaten-Geschichten

Wie der Krieg die Seelen der Menschen ruiniert. Der Dienst bei der Bundeswehr ist im Allgemeinen eine Option, Karriere zu machen oder / und um in gesicherte finanzielle Verhältnisse zu kommen. Für junge Menschen mag es noch die Möglichkeit sein, spannende Abenteuer zu erleben und sich dabei beweisen zu können. Weil die Werber der Bundeswehr das wissen, preisen sie auch genau diese Möglichkeiten. Denn, um Menschen zu Tötungsmaschinen zu machen, muss man ihnen das wahre Wesen des Krieges verbergen.

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Integration in Deutschland – eine Erfolgsgeschichte

Assimilation, Inklusion oder Integration – was stimmt? Wenn allenthalben die Rede davon ist, dass wir in Deutschland ein Problem mit der Integration von Migranten haben, verbirgt es – auch wenn das im ersten Augenschein irritierend klingt -, dass wir ein Problem durch die erfolgreiche Integration von Migranten haben. Die Frage ist, was wir eigentlich ausdrücken möchten.

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Wann Soldaten gern töten

Warum Töten Soldaten normalerweise eben nicht Spaß macht. Damit Soldaten beim Töten Befriedigung empfinden, muss zuvor etwas in ihnen gebrochen worden sein. Psychpathen sind seelisch verkrüppelte Wesen und gehören dazu. Starke Ideologien können unser Menschsein aber ebenso verschütten. Doch die Natur des Menschen ist es nicht.

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Dogmatismus – Herrschaftsanspruch einer Ideologie

Was geschieht, wenn unsere Sicht der Welt keine andere Sicht mehr neben sich duldet? Die Grenzen zwischen einem eigenen, selbstbewusst vertretenen Weltbild und dem Verteidigen einer übernommenen Ideologie sind fließend. Dann aber, wenn wir die Ausschließlichkeit dieses Weltbildes als selbstverständlich ansehen, sind wir im Dogmatismus gelandet. Dort spätestens beginnt der Kampf gegen jeden Andersdenkenden. Ruben Schattevoy hat sich mit diesem Problem etwas intensiver befasst. “Dieses Blog ist nicht dazu geeignet, sich seiner eigenen Götter – auch Ideologien genannt – zu

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Energiefresser

Ein paar weitere Gedanken zur Matrix. Dieses Blog ist nicht dazu geeignet, sich seiner eigenen Götter – auch Ideologien genannt – zu versichern und gleichzeitig in den dann für die Opponenten folgerichtigen Kampf gegen die fremden Götter (sprich Ideologien) zu gehen. Der Kampf gegen die fremden Götter ist Teil der Matrix, die Pflege von Feindbildern destruktiv verschwendete Energie. Doch dort, wo ich eine gewisse Ernsthaftigkeit wie Aufrichtigkeit zu erkennen glaube, möchte ich versuchen, Brücken zu schlagen. Im folgenden möchte ich

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Syrien – Aktuell

Syriens Weg in den Frieden werden nach wie vor Hindernisse in den Weg gelegt. Das vom Krieg verheerte Land hat einen schwierigen Weg in die Normalität begonnen. Straßen und Brücken werden repariert, Geflüchtete kehren in ihre Heimat zurück. Die “Guten” des selbsternannten Wertewesten rühren keinen Finger, um diesen Prozess zu unterstützen. Im Gegenteil: Ihr Wirtschaftskrieg und die Fortführung der hässlichen Desinformationskampagne gegen die Assad-Regierung sabotieren eine Verbesserung der Verhältnisse für das syrische Volk.

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Die Psychologie des Kapitalismus (4)

Von vermeintlicher Freiheit und handfester, tödlicher Politik. Im Jahre 2012 wurde die folgende – hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe – von Daniel Neun auf seiner Web-Seite Radio Utopie als Skript publiziert und ausführlich wie bereichernd kommentiert. Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis. Der Film selbst ist leider – mit Urheberrechten seitens der BBC begründet – über Youtube nicht mehr direkt zugänglich, bei Disclose.tv wurde ich noch fündig. Aufgrund seiner Länge (Lesezeit über eine Stunde) habe ich

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Die Zaghaftigkeit der Revolutionäre

Veränderung ja, aber nur durch Revolutionen? Mir scheint, dass jene die Revolutionen propagieren, Angst vor dem eigenen Handeln haben. So, wie wenn man allein in einem Wald steht und laut ruft, um die Angst zu kompensieren, rufen sie nach dem Umsturz. Sie rufen nach dem Unbestimmten und auch noch Gewaltsamen, über das man so wunderbar diskutieren kann. Was ist denn mit gelebter, friedlicher gesellschaftlicher Evolution? Die ist konkret.

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Die UNO und ihre Atombomben

Verfügten denn die Vereinten Nationen jemals über Atombomben? Oh ja! Bei Betrachtung des Korea-Krieges, 1950 bis 1953, kann man fassungslos werden angesichts der Tatsache, dass er als sogenannte UN-Friedensmission allen Ernstes mit dem Gedanken des Atomkrieges spielte. Der selbst heraufbeschworene paranoide Wahn der Machteliten in den USA, entstanden aus der fixen Idee, sich gegen einen vorgeblich aggressiven Kommunismus verteidigen zu müssen, löste immer mehr Hemmschwellen – vor allem die von Humanität und Völkerrecht.

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Der Publikums-Service der ARD-Tagesschau

Die Herausforderung zur Wahrnehmung eigener Propaganda. Mein Schreiben an den Chefredakteur der ARD-Tagesschau, Kai Gniffke, ist bisher von diesem nicht beantwortet worden. Da ich auf eine ernsthafte Befassung mit dem von mir vorgebrachten Thema hoffe, halte ich das auch für in Ordnung. Zwischenzeitlich hat mich aber der Publikums-Service der ARD-Tagesschau kontaktiert – sehr gut! 

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Die Psychologie des Kapitalismus (3)

Von der Illusion, dass unfreies Denken in die Freiheit führen könnte. Im Jahre 2012 wurde die folgende – hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe – von Daniel Neun auf seiner Web-Seite Radio Utopie als Skript publiziert und kommentiert. Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis und ist auch Jahre später von ungebrochener Aktualität. Der Film selbst ist leider – mit Urheberrechten seitens der BBC begründet – über Youtube nicht mehr direkt zugänglich, bei Disclose.tv wurde ich noch fündig.

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Fragen an Herrn Gniffke

Die unauffällige Propaganda in der ARD-Tagesschau. Offener Brief an den Chefredakteur der ARD-Tagesschau, Kai Gniffke, zum Thema banaler, unauffälliger, dafür umso wirkmächtiger Propaganda in den vom Haus verbreiteten Nachrichten. An den Chefredakteur der ARD-Tagesschau, Herrn Kai Gniffke Dresden, 9.1.2019 Betreff: Kritik zur Art und Weise ihrer Nachrichten-Vermittlung an die Nutzer ihres Online-Portals Guten Tag, Herr Gniffke,  als bewusster Leser der Online-Präsenz der ARD-Tagesschau (a1) fallen mir immer wieder Dinge ins Auge, die in mir Konflikte erzeugen und für die Sie

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Die Psychologie des Kapitalismus (2)

Wie die geistige Zwangsjacke des Neoliberalismus gesellschaftlich verbindlich wurde. Im Jahre 2012 wurde die folgende – hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe – von Daniel Neun auf seiner Web-Seite Radio Utopie als Skript publiziert und kommentiert. Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis und ist auch Jahre später von ungebrochener Aktualität. Der Film selbst ist leider – mit Urheberrechten seitens der BBC begründet – über Youtube nicht mehr direkt zugänglich, bei Disclose.tv wurde ich noch fündig.

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Die Psychologie des Kapitalismus (1)

Der Neoliberalismus manifestiert sich zuerst in den Köpfen der Menschen. Im Jahre 2012 wurde die folgende – hier im Prinzip unverändert wiedergegebene Artikelreihe – von Daniel Neun auf seiner Web-Seite Radio Utopie als Skript publiziert und kommentiert. Sie beruht auf einer 2007 veröffentlichten BBC-Dokumentation von Adam Curtis und ist auch Jahre später von ungebrochener Aktualität. Der Film selbst ist leider – mit Urheberrechten seitens der BBC begründet – über Youtube nicht mehr direkt zugänglich, bei Disclose.tv wurde ich noch fündig.

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Perspektiven eines Blogs

Wer nichts erwartet, bekommt alles. Die bisherige Geschichte von Peds Ansichten war nicht wirklich geplant und wenn sie es gewesen wäre, dann wäre sie wohl anders verlaufen. Mehr denn je bin ich der Meinung, dass wir die Dinge, die uns glücklich machen, einfach tun können. Außerdem gibt es eine Menge von Menschen, denen ich gern danken möchte.

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Trolle und die Spiele der Macht

Achtung und Respekt lässt die Waffen schweigen – mehr erst einmal nicht. Das sich vorbehaltlose Öffnen gegenüber anderen Menschen – geht über die erstgenannten Normen hinaus. Normen sind rational. Der Frieden mit uns selbst kommt ohne diese Normen aus. Doch da muss man erst einmal hinkommen und unserer Gesellschaft wäre schon sehr geholfen, galten Achtung und Respekt als tatsächlich anerkannte Normen. Unsere Gesellschaft befindet sich aber im Krieg, weil die Mehrzahl ihrer Mitglieder im Krieg ist – und schafft es nicht

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Übungen in Achtung und Respekt

Entscheidend ist nicht die eigene Meinung, sondern die Haltung gegenüber der Meinung des Anderen. Der Krieg der Köpfe macht vor Peds Ansichten nicht halt, aber ich bin nicht gewillt ihn mitzuspielen. Stattdessen wünsche ich mir eine positive Essenz, den Gewinn beim Bewusstsein von Achtung und Respekt vor dem Andersdenkenden. Dem soll die Aufarbeitung mehrerer Repliken eines Foristen dienen.

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