Was Selenskyj, Trump und die Bidens miteinander verbindet.


Die derzeitige ukrainische Regierung hat ihre Wurzeln in einem durch die Vereinigten Staaten von Amerika finanzierten und verwalteten Putsch. Der Putsch des Jahres 2014 begrub die bereits angeschlagene Demokratie in der Ukraine. Im selben Jahr ging ein Ruck durch die „Wertegemeinschaft“. Washington setzte nunmehr die bereits zuvor gefällten strategischen Entscheidungen um: Den neu geschaffenen Brückenkopf Ukraine auszubauen, um ihn dabei weidlich auszunehmen. Innerhalb dieses Geschehens gibt es so einige interessante Geschichten zu erzählen.


Doch bevor wir uns an diese Geschichten heranwagen, zeichnen wir noch etwas ausführlicher das große Bild um diese Geschichten herum.

Die Ukraine als Goldenes Kalb

Wer Geschichtsklitterung bewundern möchte, kann sich gern einen Propagandaschinken der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) zu Gemüte führen (a1). In diesem wird der Sturz der demokratisch gewählten, ukrainischen Regierung Janukowitsch im Jahre 2014 zu einer friedlichen, demokratischen Maidan-Revolution (Euro-Maidan) des ukrainischen Volkes umgetauft. Nichts könnte falscher sein als dieses Bild (1).

Extremer, faschistisch angehauchter Nationalismus mit ausgeprägtem Hass auf alles Russische, Gewalt auf den Straßen Kiews (2), eingeschleuste Waffen, ausländische Einmischung durch „Nichtregierungsorganisationen“, Finanzjongleure, vermeintliche milliardenschwere Gutmenschen und hohe westliche Politiker: Das und die medial dazu gelieferte Einheitsmeinung waren die Merkmale dieser Revolution. Die typischen Merkmale einer sogenannten Farben-Revolution. Und auch im Jahre 2014 füllten die führenden EU-Staaten brav ihre Statistenrolle im Sinne der „Revolutionsführer“ in der US-Regierung und der „Weltverbesserer“ um solch skrupellosen Geschäftemacher wie George Soros aus (3). Die Richtung gaben Letztere vor, denn Letztere waren und sind es auch, die ihren Vorteil aus dem Umsturz in Kiew zu ziehen gedachten. Das US-Außenministerium bestimmte bereits im Vorfeld des Umsturzes, wer der neue ukrainische Regierungschef werden sollte — und wer nicht (4).

Was waren also die wahren Gründe dafür, dass man einen Viktor Janukowitsch als korrupt und „moskautreu“ abstempelte und seine Legitimität systematisch demontierte (5)? Janukowitsch war nicht mehr und nicht weniger korrupt als seine Vorgänger und Nachfolger. Das also kann nicht die Ursache der konzertiert auflebenden westlichen Empörung gewesen sein — und das war es auch nicht.

Der gestürzte ukrainische Präsident Janukowitsch stand für eine zweigleisige Ausrichtung der Wirtschaft seines Landes. Sehr wohl wurde bereits unter seiner Führung die Bindung an europäische- vor allem jedoch US-Unternehmen gestärkt (6). Präziser ausgedrückt schritt bereits unter seiner Regierung der Ausverkauf des Landes voran. Das waren und sind die üblichen Bedingungen von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF), um ein hochverschuldetes Land mit frischen Giralgeld zu versorgen.

Heute, im Jahre 2022, bangen Soros, Monsanto, Cargill, Blackrock, Vanguard und Co. schon ein wenig um ihre Pfründe in der Ukraine (7, 8). Kein Wunder, dass deren Protagonisten den russischen Einmarsch in der Ukraine mit dem Untergang ihrer (!) regelbasierten Weltordnung gleichsetzen (9, 10).

Geopolitische Aspekte und profanes Gewinnstreben (sprich menschliche Gier) überschneiden sich und sind in den Interessengeflechten oft schwer auseinanderzuhalten. Die Berliner Zeitung berichtete im Frühjahr 2022:

„Wegen der zahlreichen Privatisierungen hat das Land allerdings kaum noch Einnahmequellen. Die Energiepreise sind seit 2014 explodiert. Volksvermögen floss seit 2008 in Offshore-Firmen von ausländischen Unternehmern. Der Sozialstaat wurde auf Druck des IWF auf ein Minimum zurückgefahren, um Reformen zu gewährleisten. Die Arbeitsmigration ist seit vielen Jahren hoch, die Ukraine liegt weltweit auf dem achten Platz der am meisten verlassenen Länder.“ (11)

Beachten wir doch bitte, dass dieses Auspressen der Ukraine zulasten derer Bevölkerung mit einer russischen Einmischung rein gar nichts zu tun hat — sehr viel aber mit den Demokratieboten, die kräftig den „Euro-Maidan“ anheizten. Die Berliner Zeitung zitierte im gleichen Artikel den ukrainischen Journalisten Alexander Krawtschuk, wobei es der Autor für bemerkenswert hält, dass Krawtschuk vom Kriegsausbruch im Jahre 2014 spricht:

„Nach dem Kriegsausbruch im Jahr 2014 wurde schon einmal so vorgegangen: 2015 wurden einige der Zahlungen an kommerzielle Kreditgeber um drei Jahre aufgeschoben und 20 Prozent der Kreditsumme abgeschrieben. Doch zu welchem Preis? 15 Prozent des BIP-Anstiegs über drei Prozent und 40 Prozent des BIP-Anstiegs über vier Prozent musste die Ukraine an ihre Gläubiger abtreten. Wir konnten unsere Schulden schon vor dem Krieg kaum noch bedienen. Die Bedingungen der Kredite müssen daher transparent überprüft werden.“ (11i)

Was im Zitat nicht zum Ausdruck kommt, ist die Tatsache, dass der Zahlmeister nicht nur Zinsen verlangt, sondern auch politische Forderungen stellt. Daher ist eine Frage wie diese wohl angebracht:

Ist die Ukraine tatsächlich in der Gefahr, sich Russland zu unterwerfen? Oder hat sie sich nicht schon längst einer Kabale aus Finanzjongleuren, politischen Mächten der westlichen Hemisphäre und deren Ideologen unterworfen — zum Schaden ihres eigenen Volkes, dessen Schicksal jetzt von den Profiteuren so krokodilstränenreich bejammert wird?

Andererseits wusste Janukowitsch auch um die Vorteile der historisch gewachsenen, engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit Russland und war daran interessiert, diese zu erhalten. Der damalige ukrainische Präsident war nicht bereit, die finanziellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Partner (vor allem) aus den USA vollständig mitzutragen. Damit jedoch kratzte er auch an den geopolitischen Entwürfen, die man für die Ukraine — und zwar außerhalb der Ukraine — entwickelt hatte.

Als Janukowitsch das EU-Assoziierungsabkommen im Jahre 2013 auf Eis legte, verhinderte er damit in diesem Augenblick auch praktisch die vollständige NATO-Einbindung des Landes. Nach seinem Sturz wurde das nachgeholt. Dass die NATO-Mitgliedschaft bis heute nicht formell umgesetzt wurde, tut nichts zur Sache, denn praktisch ist sie längst vollzogen (12).

Kaum einem Bürger ist die Tragweite des EU-Assoziierungsabkommens, das mit der Ukraine geschlossen werden sollte, geläufig. Nicht nur, weil die EU immer enger mit dem NATO-Pakt verflochten ist. Sondern auch und gerade, weil diese Assoziierungsabkommen mit der Aufnahme des betreffenden Landes in eine Zollunion gleichzusetzen sind. Das Problem bestand jedoch darin — und Janukowitsch war das vollkommen klar —, dass eine ähnlich geartete Zollunion bereits zwischen der Ukraine und Russland existierte (13, a2).

Die Realität setzt die Fakten, aber es ist keineswegs absurd, dass Janukowitsch sich bis zum heutigen Tage als rechtmäßigen Präsidenten der Ukraine ansieht. Formell ist es sogar völlig korrekt, denn die ukrainische Verfassung wurde mit dessen Absetzung durch ein von Putschisten gesteuertes Parlament mehrfach grob verletzt. Um so bezeichnender sind die Sanktionen, welche die Brüsseler Sanktionsbehörden in ihrem Wahn unter anderem auch gegen Janukowitsch verhängt haben (14).

Wie dem auch sei: Janukowitsch wurde nicht etwa weggeputscht, weil er korrupt, undemokratisch und gewalttätig gewesen wäre, sondern schlicht und einfach deshalb, weil er ein politisches Konzept zur Umsetzung eines Geschäftsmodells behinderte!

Janukowitsch wurde geschasst und es kam wie es kommen musste. Keine drei Monate nach dem Putsch in Kiew wurde das Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnet (13i). Über die Hintertür EU wurden auch den Oligarchen der westlichen Hemisphäre, gerade auch jenen in den USA die letzten Hürden zum Ausplündern der ukrainischen Ressourcen, bis hin zu dessen Goldreserven (15) weggeräumt. Aber nicht nur das: Denn, wie schon angedeutet, wo die EU lockt, ist die NATO nicht weit (Hervorhebung durch Autor):

„Die Ukraine beendet im Dezember 2014 ihre politische Neutralität und macht so den Weg frei für einen möglichen NATO-Beitritt. Die NATO beschließt, gegen etwaige Bedrohungen aus Russland dauerhaft Soldaten im Osten der Allianz bereitzuhalten. Zudem wird eine schnelle Eingreiftruppe aufgestellt mit heute bis zu 40.000 Soldatinnen und Soldaten.“ (16)

„Heute“ zeigt auf den 21. Februar 2022, ein Datum VOR dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine!

Der von westlichen Finanziers, Politikern und Geheimdiensten gesteuerte gewalttätige Regime-Wechsel begrub nicht nur die bis dahin für beide Seiten vorteilhafte Wirtschafts- und Zollunion zwischen Russland und der Ukraine, sondern signalisierte das Überschreiten DER Roten Linie. Spätestens im Jahre 2014 wurde der russischen Führung unmissverständlich klar gemacht, dass in kürzester Frist NATO-Einheiten an ihren Grenzen stehen würden.

Dagegen kann von echten Reformen im Sinne der Verwirklichung eines demokratischen Rechtsstaates, dem Zurückdrängen von Korruption und Vetternwirtschaft, einer vom Staat vorangetriebenen nationalen Aussöhnung der unterschiedlichen Ethnien und politischen Kräfte auch im Jahre 2022 absolut keine Rede sein (17). Vielmehr bewegt sich die Ukraine stetig auf einer schiefen Bahn in Richtung einer brutalen, faschistisch geprägten Diktatur. 

Das große Bild sollte damit verständlich genug sein. Wenden wir uns nun unseren Geschichten zu, im Wesentlichen entwickelt von vier Akteuren.

Ein Telefonat

Am 21. April 2019 wurde in der Ukraine der Schauspieler und Politneuling Wolodymyr Selenskyj zum neuen Präsidenten gewählt. Er löste damit den „Schokoladenkönig“ Petro Poroschenko in diesem Amt ab (18). Zwei Monate später führten der US-amerikanische Präsident Donald Trump und Selenskyj ein längeres Telefonat, in dessen Verlauf der Name Biden auftauchte. Trump ließ Selenskyj wissen:

„Es gibt viel Gerede über Bidens Sohn. [… Es gab diesen ukrainischen Staatsanwalt,] der sehr gut war und dann ausgeschaltet wurde, und das ist wirklich unfair. […] Biden lief rum und protzte, dass er die Anklage gestoppt hat. Also wenn Sie da nachforschen könnten. […] Für mich klingt das furchtbar.“ (19)

Für diese Passagen strengten die Demokraten im Repräsentantenhaus übrigens ein (weiteres) Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen US-Präsidenten an. Trump hätte Verfassungsbruch begangen, in dem er versucht hätte, mit Hilfe einer ausländischen Regierung den US-Wahlkampf zu beeinflussen. Sein Konkurrent Joe Biden würde nämlich durch Trumps Aktivitäten in seiner Glaubwürdigkeit beschädigt. Die Kampagne zu dieser Amtsenthebung setzte im September 2019 ein, was im weiteren noch eine Rolle spielen wird (19i).

Dass es überhaupt zu dieser Kampagne kommen konnte, verdankte Trump einem „Whistleblower“ in den eigenen Reihen (20). Außerdem warf man Trump vor, sein Anliegen an Selenskyj mit der Freigabe von 400 Millionen US-Dollar Militärhilfe für die Ukraine gekoppelt zu haben (21). Das käme freilich einer politischen Erpressung gleich. Allerdings haben sowohl Trump wie auch Selenskyj vehement einen solchen Vorwurf zurückgewiesen (22) und ein solcher ließ sich auch nicht aufrecht erhalten.

Bei Lichte besehen erscheinen diese Anschuldigungen gegenüber Donald Trump reichlich konstruiert (23). Und das sind sie auch. Nebenbei weisen sie auf die Dopppelgesichtigkeit der Macht hin, die sich nach Belieben und skrupellos die Dinge zurechtrückt, um im Spiel um Vorherrschaft strategische Vorteile zu erlangen. 

Wer bestellt den den höchsten Anwalt der Ukraine?

Nehmen wir die wenigen Zitationen aus Trumps Telefonat noch einmal in Augenschein. Trump erwähnte Hunter Biden, den Sohn des derzeitigen US-Präsidenten. Außerdem einen ukrainischen Generalstaatsanwalt, der offenbar Ermittlungen betrieb, und zwar zu korrupten Geschäften in welche (unter anderem) der US-Bürger Hunter Biden verwickelt sein könnte. Wenn ein Generalstaatsanwalt ermittelt, dann können wir sicher sein, dass es sich nicht um Bagatelldelikte wie Taschendiebstahl handelt. Es müssen Indizien vorhanden sein, welche weitere Ermittlungen, bis hin zur Einleitung eines Gerichtsverfahrens rechtfertigen.

Dieser Generalstaatsanwalt wurde im Jahr 2016 von seinem Amt entbunden. Trump setzte diesbezüglich in seinem Telefonat die nächste Mine. Er deutete nämlich an, dass der damalige US-Vizepräsident Joe Biden maßgeblich nicht nur die Niederschlagung des Ermittlungsverfahrens sondern gleich noch die Absetzung des Generalstaatsanwaltes betrieb. Wir werden gleich sehen, dass jede der von Trump im Telefonat getätigten Aussagen voll und ganz der Wahrheit entspricht.

Halten wir nun noch einmal unmissverständlich fest, dass es weder für die US-Regierung noch die diversen „Mäzene“, „Philanthropen“, Konzernvertreter und weiteren in der Ukraine Einfluss nehmenden jemals von Bedeutung war, einen ehrlichen Kampf gegen die Korruption und Vetternwirtschaft in diesem Land zu begleiten. So war Julia Timoschenko — eine Gallionsfigur der „Orangenen Revolution“ um 2005 herum und gleichzeitig getätschelter Zögling des Wertewestens — korrupt und kriminell.

Gleiches galt für den Vorgänger des derzeitigen ukrainischen Präsidenten, also Petro Poroschenko. Der sogenannte Schokoladenkönig besaß im Jahre 2005 ein geschätztes Vermögen von 350 Millionen US-Dollar (24). 15 Jahre später ist es auf 1,6 Milliarden US-Dollar angewachsen (25). Hat Poroschenko im Zuge der „Demokratisierung der Ukraine“ seit der „Orangenen Revolution“ über eine Milliarde Dollar durch ehrliche Arbeit erworben?

Wer in so kurzer Zeit so unanständig reich geworden ist, hat sein politisches Mandat benutzt, um persönliche Vorteile zu erlangen. Daran kann es keinen Zweifel geben. Mit kurzen Unterbrechungen war Poroschenko seit 1998 gewählter Vertreter im höchsten ukrainischen Parlament, der Werchowno Rada und seit 2002 bekleidete er regelmäßig hohe politische Ämter. Wenn ein Politvertreter in dieser Zeit zum Milliardär aufsteigt, dann geht das nur, wenn Korruption im Spiel ist. DAS aber hat Joe Biden im Jahre 2016, als er sich um die Korruption in der Ukraine „sorgte“, keinesfalls in Wallung gebracht. Nur war eben in jenen Tagen, in denen Biden sich so „sorgte“, der stinkreich gewordene Poroschenko „rein zufällig“ gerade Präsident der Ukraine.

Die Unterstützung westlicher Demokratien für den Kampf um die Trockenlegung des Korruptionssumpfes fand also lediglich auf dem Papier statt. In der Praxis musste sich diese den wirtschaftlichen- und geopolitischen Interessen des elitären Netzwerkes hinter der Supermacht unterordnen. Der Oligarchenfilz in der Ukraine war sogar ein unentbehrlicher, dienlicher Helfer beim Raub der ukrainischen Ressourcen. Freilich war das Stichwort Korruptionsbekämpfung als Trigger ohne Frage gut geeignet, um unter dieser Flagge Machtkampf zu betreiben. 

Wenn also ein Joe Biden sich Sorgen um die Korruption in Kiew machte, kann man das schlicht unter verlogen abbuchen. Mehr noch kommt der begründete Verdacht auf, dass Biden mit dieser moralgetränkten Argumentation die Korruption in der Ukraine — und die seines Sohnes gleich mit — ganz bewusst deckte. 

Worauf begründet sich nun dieser Verdacht? Am besten ist es wohl, Joe Biden selbst zu Wort kommen zu lassen.

Joe Bidens Erpressung

Wie gesagt war Joe Biden Vizepräsident der USA, und zwar acht Jahre lang, in den Zeiten der Obama-Administration. Obamas Amtszeit stand ganz im Zeichen der Anheizung von Konflikten und Kriegen. Hervorzuheben ist die Ingangbringung beziehungsweise Fortführung der Ruinierung ehemals funktionierender Gesellschaften, beispielhaft derer in Afghanistan, dem Irak, Yemen, Libyen und Syrien. Hierzu bediente sich der Friedensnobelpreisträger (26) auf der obersten politischen Ebene solcher Hardliner wie Hillary Clinton und John McCain. Das US-Außenministerium koordinierte schließlich auch den Sturz der Janukowitsch-Regierung. Joe Biden leistete dem Kriegsverbrecher als Vizepräsident treue Dienste, auch und vor allem in Kiew wie wir gleich sehen werden. Wofür er von Obama auch entsprechend geehrt wurde (27, a3).

Ein Jahr nach seinem Weggang aus dem Weißen Haus wurde Joe Biden vom Direktor des Council on Foreign Relations (CoFR) zu einer Podumsdiskussion eingeladen. Im Laufe der Diskussion ging Biden auf das Thema Korruption in der Ukraine ein:

„Und zwar bin ich sehr besorgt über den Rückfall Kiews in Sachen Korruption. […] Und ich erinnere mich, wie ich unser Team, unsere Führungskräfte davon überzeugte, dass wir Kreditgarantien bereitstellen sollten. Und ich ging, ich glaube, das 12. oder 13. Mal nach Kiew. Und ich sollte verkünden, dass es eine weitere Darlehensgarantie in Höhe von einer Milliarde Dollar geben würde. Und ich hatte von Poroschenko und Jazenjuk die Zusage erhalten, dass sie gegen den Staatsanwalt vorgehen würden. Das taten sie aber nicht.“ (28)

Unabhängig einmal davon, dass es sich hier um die Einmischung in die inneren Belange eines anderen Staates handelt, stellt sich da eine Frage: Welche Motive hatte Joe Biden, als er im vom Korruption durchseuchten ukrainischen Staatswesen ausgerechnet auf die Absetzung des Generalstaatsanwaltes drängte? Dem Autor ist nicht bekannt, dass Biden jemals zuvor oder danach so vehement eine Personalentscheidung im ukrainischen Staats- und Rechtswesen einforderte. Und der US-Vizepräsident fuhr schwere Geschütze auf. Er erpresste die Entscheidungsträger, den Präsidenten und das Parlament in Kiew:

„[…] Ich sagte: »Nein, ich werde nicht — oder wir werden Ihnen die Milliarde Dollar nicht geben«. Sie sagten, »Sie [Joe Biden] hätten keine Befugnis. Sie sind nicht der Präsident«. […] Ich sagte, »ich sage Ihnen, dass Sie die Milliarde Dollar nicht bekommen«. Ich sagte, »Sie bekommen die Milliarde nicht. Ich werde hier in (ich glaube, es waren etwa) sechs Stunden abreisen«. Ich sah sie an und sagte: »Ich reise in sechs Stunden ab. Wenn der Staatsanwalt nicht gefeuert wird, bekommen Sie das Geld nicht«“ (28i)

Petro Poroschenko, den Joe kumpelhaft mit Vornamen ansprach, bekam für den Fall der Fälle persönlich wie burschikos die Ansage: „Petro, Ihr bekommt Eure Milliarde Dollar nicht“ (29). Barack Obama war in diese Erpressung eingeweiht, das betonte Biden. Das begeisterte Publikum im CoFR und er selbst waren bar jeden Selbstzweifels, als Joe Biden mit einer Arroganz ohnegleichen hinzufügte:

„Nun dieser Mistkerl. [Gelächter] Er wurde gefeuert [Well, son of a bitch, he got fired]. Und sie setzten jemanden ein, der zu diesem Zeitpunkt solide war.“ (28ii)

Biden beleidigte in unsäglicher Art und Weise noch nachträglich den früheren Generalstaatsanwalt eines angeblich befreundeten Landes. So funktioniert zynische Machtpolitik. Überrascht es jetzt noch, dass die Vorwürfe, welche man von Beamten seitens der US-Administration gegenüber Shokin vorbrachte, nie sauber begründet wurden? Shokin hat auch später betont, dass er kriminalpolizeiliche Ermittlungen gegen alle Vorstandsmitglieder des ukrainisch-zypriotischen Energiekonzerns Burisma (30), einschließlich Hunter Biden in Planung hatte (31).

Was immer Joe Biden umtrieb, als er die Absetzung Viktor Shokins erpresste: Der Kampf gegen die Korruption in der Ukraine war es definitiv nicht.

Betreute Korruptionsbekämpfung

Die Gründung des sogenannten Nationalen Anti-Korruptions-Büros (ukrainisch NABU, englisch NAPC) ist eine weitere Episode in unserer Geschichte. Eine die mit der Entlassung Shokins durchaus in Verbindung steht. Denn über dieses Büro wurden Informationen über Shokin an das US-Außenministerium weitergeleitet. Das Projekt war maßgeblich von Joe Biden mitinitiiert worden. Nicht nur dass hier mit Poroschenko der Bock zum Gärtner gemacht wurde, als dieser, Kraft seines Präsidialamtes die Kontrolle über das Büro erhielt. Poroschenko konnte per Dekret, so wie den Generalstaatsanwalt, auch den Chef des NABU ernennen und wieder entfernen (32). Wo doch der Milliardär geradezu symbolhaft für den ukrainischen Korruptionssumpf steht.

Was die Korruptionsbekämpfung betrifft, ist das NABU eine mit 650 Beamten ausufernde bürokratische Behörde — und ein Papiertiger. Seit ihrer Gründung hat die NABU nicht einen hochrangigen Fall mit einer Verurteilung zu Ende bringen können (33). Das hat die Initiatoren aus den USA und der Europäischen Union wie auch von Weltbank und Internationalem Währungsfonds niemals veranlasst, mehr als symbolischen Druck auszuüben. Man kann sich des Verdachts nur schwer erwehren, dass dieses Anti-Korruptions-Büro nur deshalb von außen her gegründet wurde, um die Kontrolle über die Korruptionsbekämpfung zu behalten, sie interessengeleitet zu moderieren. So gesehen hat die Behörde möglicherweise genau das geleistet, was sie sollte.

Für eine andere Aufgabe war das neue Amt wohl ebenfalls geeignet. Denn es stach Informationen an US-Regierungsbehörden durch. Technisch hatte man das ermöglicht, in dem die US-amerikanische Polizeibehörde FBI Zugang zum NABU beziehungsweise exklusiv Informationen vom NABU erhielt (34, 35). Das NABU wurde sozusagen eine (weitere) Filiale des US-Außenministeriums in Kiew (36).

Nicht nur, dass über das NABU eine rege Kommunikation mit dem FBI über Vorgänge im Justizministerium und der Generalstaatsanwaltschaft geführt wurde. Sondern es diente den Leuten um Biden und Hillary Clinton herum dazu, den Wahlkampf des Präsidentenschaftskandidaten Donald Trump zu diskreditieren. Dazu wurden gezielt, und dabei ukrainisches Recht verletzend, Interna veröffentlicht (37). Interna die ganz im Sinne der breiten Anti-Trump-Allianz den Weg in die Medien fanden. Dass die Massenmedien auch im Falle Trump bis zum heutigen Tag stramm parteihörig berichten, bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Doch merken wir uns in diesem Zusammenhang den Namen Paul Manafort.

Genau das, was man Trump immer vorgeworfen hatte — die Nutzung fremder Regierungen zur Beeinflussung des Wahlkampfes (Stichwort Russiagate) —, betrieben die Denunzianten der US-Demokraten höchstselbst. Und Joe Biden spielte aufgrund seiner Position und Funktion bei „Ukrainagate“ eine tragende Rolle. Zu diesem Zweck wurden ukrainische Behörden benutzt, ohne dass es dem Land selbst in irgendeiner Weise zum Nutzen gereicht hätte. 

Das NABU ist also keineswegs eine unabhängige ukrainische Behörde, die frank und frei das Problem der Korruption im Land angehen könnte. Sie ist ein Macht- und Kontrollinstrument, ein verlängerter Arm Washingtons. Entsprechend ist der NABU-Leiter Artem Sytnek nur dann diskutierbar, wenn Washington das auch so sieht. Als der Nachfolger des geschassten Generalstaatsanwaltes (siehe weiter oben), Jurij Lutsenko im Dezember 2017 auf eine unabhängige Überprüfung dieser, wohlgemerkt ukrainischen und nicht US-amerikanischen Behörde drängte, wurde er nachdrücklich eingehegt. In diesem Falle kam die Erpressung zwar nicht von Joe Biden persönlich, dafür von dessen Berater Michael Carpenter:

„Wenn die Rada dafür stimmt, den Leiter des Antikorruptionskomitees und den Leiter des NABU zu entlassen, werde ich empfehlen, die gesamte Unterstützung der US-Regierung für #Ukraine, einschließlich der Sicherheitsunterstützung, zu kürzen.“ (38)

Zwischenfazit

Warum befragte Donald Trump, als Präsident der USA so direkt den neugewählten ukrainischen Präsidenten nach den Personalien Hunter und Joe Biden im Zusammenhang mit Shokins Entlassung? Hätte das nicht geräuschloser über diplomatische Kanäle erfolgen können?

Die Antwort darauf dürfte lauten: Nein.

Trump bewegte sich auch in seiner Amtszeit immer in einem Schlangennest. Mit Recht traute er kaum einem in der von ihm geführten Regierungsmannschaft. Aber die Biden-Geschichte ist von Brisanz, auch für die nähere Zukunft. Donald Trump suchte ganz bewusst immer die Öffentlichkeit. Es gab keinen anderen, der diese Aufgabe übernehmen konnte. Das Telefonat mit Selenskyj unterlag keiner Geheimhaltungsklausel.

Und Trump wollte, dass die Personalie Vater und Sohn Biden öffentlich gemacht wird. Und hat damit seine Opponenten sehr verunsichert, ja regelrecht in Hysterie gebracht. So sehr die Demokraten (sehr vereinfacht benannt) sich auch mühen, Bidens Rolle in der Vergangenheit zu verbergen — sie bekommen den Geist nicht mehr in die Flasche zurück. Dafür hat Trump gesorgt, als er es bei Zelenskyj ansprach.

Weiter oben fiel bereits der Name Paul Manafort. Er war ein wichtiger Mitstreiter in Trumps Wahlkampfteam von 2016. Dessen Denunzierung durch eine ukrainische Antikorruptionsbehörde, deren Gründung von Joe Biden mitgetragen worden war, und in welcher das FBI ein- und ausging, diskreditierte Manafort so stark, dass er in der heißen Phase des Wahlkampfes aus Trumps Team aussteigen musste. Womit auch deutlich wird, dass unsere US-ukrainischen Geschichten noch lange nicht in Gänze erzählt sind.

Fortsetzung folgt.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 23. August 2022.

(a1) Welche Daseinsberechtigung hat eigentlich eine „Bundeszentrale für politische Bildung“ in einem tatsächlich demokratischen, auch im Denken freien Staatswesen?

(a2) Das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine strotzt nur so von Passagen, welche die Weiterentwicklung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie die Bekämpfung der Korruption in der Ukraine thematisieren. Die Realität zeigt, dass einzig die wirtschaftlichen und finanziellen Verflechtungen wie im Abkommen beschrieben ausgebaut wurden. Von einer Demokratie ist das Land weiter entfernt als je zuvor.

(a3) Wenn schon dem russischen Staatsführer unterstellt wird, ein Kriegsverbrecher zu sein, dann muss dies auch und mindestens für den ehemaligen US-Präsidenten gelten, in dessen Funktion Barack Obama in vielfacher Weise das Völkerrecht gebrochen hat.

(1) 27.03.2014; bpb; Analyse: Die Maidan-Revolution in der Ukraine — Gewaltloser Widerstand in gewaltgeladener Situation; https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/181536/analyse-die-maidan-revolution-in-der-ukraine-gewaltloser-widerstand-in-gewaltgeladener-situation/

(2) 06.03.2014; ARD, Panorama; Nils Casjens, Polina Davidenko, Johannes Edelhoff, John Goetz & Johannes Jolmes; Putsch in Kiew: Welche Rolle spielen die Faschisten?; https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Putsch-in-Kiew-Welche-Rolle-spielen-die-Faschisten,ukraine357.html

(3) 23.04.2022; Wochenblick; Soros zieht Fäden in der Ukraine: Für „Great Reset“ und ein Russland ohne Putin; https://www.wochenblick.at/great-reset/soros-zieht-faeden-in-der-ukraine-fuer-great-reset-und-ein-russland-ohne-putin/

(4) 07.02.2014; ARD-Tagesschau; Ralph Sina; „Fuck the EU“; https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-mitschnitt100.html

(5) 06.02.2022; Focus; Sandra Tjong; So dreist bereichert sich der Janukowitsch-Clan in der Ukraine; https://www.focus.de/politik/ausland/dubiose-geschaefte-viktor-janukowitsch-hat-fuer-seine-familie-gut-gesorgt_id_3595325.html

(6) 11.04.2015; Footprints of war; Evelin Pietza; Landraub in der Ukraine — Monsantos Hintertür in die EU; https://pietza.wordpress.com/2015/04/11/landraub-in-der-ukraine-monsantos-hintertur-in-die-eu/

(7) 02.08.2022; BRICS Information Portal; Drago Bosnic; US-corporations own 30% of Ukrainian arable land; http://infobrics.org/post/36302; deutsche Übersetzung: https://infobrics-org.translate.goog/post/36302/?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

(8) 06.08.2021; Oakland Institute; Ben Reicher, Frederic Mousseau; Who Really Benefits from the Creation of a Land Market in Ukraine?; https://www.oaklandinstitute.org/blog/who-really-benefits-creation-land-market-ukraine

(9) Internetz-Zeitung; Sklaverei ist „Freiheit“? — Monsanto und Blackrock kaufen die Ukraine auf; https://internetz-zeitung.eu/7183-ausverkauf-von-bauernland-in-junkerhand; abgerufen: 12.08.2022

(10) 05.06.2022; Overton Magazin; Renate Dillmann; Putin gegen die „regelbasierte Weltordnung“?; https://overton-magazin.de/krass-konkret/putin-gegen-die-regelbasierte-weltordnung/

(11, 11i) 12.04.2022; Berliner Zeitung; Michael Maier; Die Ukraine braucht sehr viel Geld — Russland soll für den Krieg bezahlen; https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/ukraine-braucht-viel-geld-und-will-west-bestaende-des-iwf-anzapfen-li.222154

(12) 03.06.2022; Emma; Christopher Caldwell; Welche Rolle spielen die USA?; https://www.emma.de/artikel/ukraine-krieg-welche-rolle-spielen-die-usa-339533

(13, 13i) 29.05.2014; EU; Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Ukraine andererseits; https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:22014A0529(01)&from=DE; siehe auch: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=LEGISSUM:280101_1

(14) 05.08.2022; ZDF; EU verhängt Sanktionen gegen Janukowitsch; https://www.zdf.de/nachrichten/politik/eu-janukowitsch-sanktionen-machtuebernahme-ukraine-krieg-russland-100.html

(15) 17.07.2022; Reuters; Ukraine central bank has sold over $12 billion of its gold reserves during the war, its deputy head says; https://www.reuters.com/world/europe/ukraine-cbank-has-sold-over-12-bln-its-gold-reserves-during-war-deputy-head-2022-07-17/

(16) 21.02.2022; BR24; Geschichte des Russland-Ukraine-Konflikts: Stationen seit 2014; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/russland-ukraine-konflikt-chronologie-der-stationen-seit-2014,Sxn0fgj

(17) 25.02.2021; Süddeutsche Zeitung; Florian Hassel; Korrupt wie eh und je; https://www.sueddeutsche.de/meinung/ukraine-korrupt-wie-eh-und-je-1.5217924

(18) 02.05.2019; bpb; Selenskyj wird Präsident der Ukraine; https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/288321/selenskyj-wird-praesident-der-ukraine/

(19, 19i) 25.09.2019; Deutsche Welle, afp, dpa; Weißes Haus veröffentlicht Trumps Telefonat mit Selenskyj; https://www.dw.com/de/wei%C3%9Fes-haus-ver%C3%B6ffentlicht-trumps-telefonat-mit-selenskyj/a-50584489

(20) 12.08.2019; USA Today News; Read the full declassified text of the Trump whistleblower complaint;  https://eu.usatoday.com/story/news/politics/2019/09/26/whistleblower-complaint-against-trump-read-full-declassified-document/3773047002/

(21) 26.09.2022; Deutsche Welle; Marko Langer; Was Trump mit Selenskyj am Telefon besprach; https://www.dw.com/de/was-trump-mit-selenskyj-am-telefon-besprach/a-50594954

(22) 10.10.2019; Deutsche Welle, dpa; Selenskyj: „Keine Erpressung durch Trump“; https://www.dw.com/de/selenskyj-keine-erpressung-durch-trump/a-50781431

(23) 23.06.2020; Bundeszentrale für Politische Bildung; Patrick Horst; Die gescheiterte Amtsenthebung von Präsident Trump; https://www.bpb.de/themen/nordamerika/usa/310933/die-gescheiterte-amtsenthebung-von-praesident-trump/

(24) 13.09.2005; Konrad Adenauer Stiftung; Ralf Wachsmuth, Igor Plaschkin; Poroschenko und Timoschenko schachmatt; https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/poroschenko-und-timoschenko-schachmatt.

(25) Forbes; Petro Poroshenko; https://www.forbes.com/profile/petro-poroshenko/; abgerufen: 14.08.2022

(26) AG Friedensforschung; Olaf Standke; „Vermutlich hat Obama den Friedensnobelpreis vor allem deshalb erhalten, weil er eben nicht Bush ist; http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Friedenspreise/nobel2009a.html; entnommen aus Neues Deutschland (10.10.2009)

(27) 13.01.2017; Süddeutsche Zeitung; Matthias Kolb; Die Bromance der O’Bidens; https://www.sueddeutsche.de/politik/joe-biden-und-barack-obama-die-bromance-der-o-bidens-1.3331484-0#seite-2

(28, 28i) 23.01.2018; Council on Foreign Relations; Foreign Affais Issue Launch With Former Vice President Joe Biden; https://www.cfr.org/event/foreign-affairs-issue-launch-former-vice-president-joe-biden; siehe auch: https://youtu.be/urTk6O4c0mU

(29) 11.07.2019; Front News; The General Prosecutor’s seat the price of $1 billion: Shokin’s replacement; https://web.archive.org/web/20190707130952/http://frontnews.eu/news/en/4052/The-General-Prosecutors-seat-at-the-price-of-1-billion-Shokins-replacement

(30) 16.05.2014; Deutsche Welle; Roman Goncharenko; Wer steckt hinter „Burisma“?; https://www.dw.com/de/wer-steckt-hinter-burisma/a-17641368

(31) 01.04.2019; The Hill; John Solomon; Joe Biden’s 2020 Ukrainian nightmare: A closed probe is revived; https://thehill.com/opinion/white-house/436816-joe-bidens-2020-ukrainian-nightmare-a-closed-probe-is-revived/

(32) 16.11.2017; Neue Züricher Zeitung; Paul Flückiger; Poroschenko soll die Korruptionsbekämpfung zur Verfolgung seiner Feinde missbrauchen;  https://www.nzz.ch/international/poroschenko-soll-die-korruptionsbekaempfung-zur-verfolgung-seiner-feinde-missbrauchen-ld.1329056

(33) 06.08.2018; Süddeutsche Zeitung; Florian Hassel; Der erfolglose Kampf gegen Korruption in der Ukraine;https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-korruption-1.4082169

(34) 09.02.2016; NABU; FBI representative will work together with the NABU detectives; https://nabu.gov.ua/en/novyny/fbi-representative-will-work-together-nabu-detectives

(35) 30.06.2016; NABU; NABU has signed Memorandum of Understanding with the FBI; https://nabu.gov.ua/en/novyny/nabu-has-signed-memorandum-understanding-fbi

(36) 06.12.2017; Unian; Taras Chornovil; Right to cooperation: can NABU and FBI conduct joint operations?; https://www.unian.info/politics/2283111-right-to-cooperation-can-nabu-and-fbi-conduct-joint-operations.html

(37) 12.12.2018; Kyiv Post; Matthew Kupfer; Update: Publication of Manafort payments violated law, interfered in US election, Kyiv court rules; https://www.kyivpost.com/ukraine-politics/publication-of-manafort-payments-violated-law-interfered-in-us-election-kyiv-court-rules.html

(38) 06.12.2017; Twitter; Michael Carpenter; https://twitter.com/mikercarpenter/status/938485945795534848

(Titelbild) Ukraine, Flagge; Autor: mi1635592 (Pixabay); 01.03.2022; https://pixabay.com/de/photos/ukraine-flagge-flagge-grunge-flagge-7035311/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

46 Gedanken zu „US-ukrainische Geschichten“
  1. Lieber Ped,
    Sie bereiten mir eine Enttäuschung nach der anderen.
    Bei jedem Ihrer aktuellen Beiträge glaube ich immer, dass es nicht besser geht.
    Und bei jedem folgenden Beitrag werde ich dann wieder darob enttäuscht.


    Danke für die Blumen 😉
    Herzlich, Ped

  2. Ukraine, 2014, der EUROmaidan (passender Weise könnte man bei ’89 von der Deutsche-Mark-Wende sprechen), die Berichterstattung hierzulande darüber, war für mich der letztendliche Augenöffner – auch insoweit wie ich spüren musste, wie die Deutsche Friedensbewegung, in meinem Fall die DFG-VK – durch U-Boote in falsche Fahrwasser geführt wurde. Schon damals wurde von prominenten Protagonisten, etwa durch den TAZ-Journalisten und bei der UNO in Genf akkreditierten Andreas Zumach (der sich völlig überheblich damit brüstet, er habe die große Bonner Hofgarten-Friedensdemo organisiert), ein Antirussland-Ressentiment aufgebaut. Völlig unvereinbar mit den Grundgedanken der Friedensbewegung. Dennoch wurde ich für meine Kritik an Zumach als jemand, der „Mitstreitern ans Bein pinkeln“ würde, ausgestossen. Was für eine Friedensbewegung. Die machen nichts weiter, als eine Feigenblattrolle mit Bravour und unter transatlantischem Beifall aufzuführen.

  3. Hallo Ped,
    Ihre Zeilen verdienen einen Platz in kommenden Geschichtsbüchern, vorzugsweise in gedruckter (weil fälschungssicher) Ausführung…
    Der unglaubliche Sumpf westlicher Demokratiebringer-Prägung offenbart sich seit den Bush’s, Clinton’s und Obama immer deutlicher und hemmungsloser. Die Vorgänge um Trump während seiner Amtszeit und jetzt, danach, zeigen die hoffnungslose Verkommenheit dieser durch und durch korrupten und verbrecherischen Klüngel. Noch nie wurde ein Präsident der USA vom eigenen System derart bekämpft und in den Dreck gezogen und dies lässt sehr tief blicken.
    Die unterschiedlichen Lager bekämpfen sich gegenseitig mit steigender Intensität und dabei fallen buchstäblich die letzten Hüllen und Masken. In ihrem Dauer-Wahlkampf-Modus betreiben sie Selbstzerfleischung auf allen Ebenen und aus Sicht der Rest-85%-Welt ist das gut so. Die zunehmenden, kopflosen Provokationen auf der Weltbühne passen ins Bild. Jede Kreatur schlägt instinktiv und wild um sich, wenn es an’s Lebendige geht.
    In diesem Sinne warte ich auf das Auseinanderfallen der United States of America. Dieses Gebilde war noch nie „united“, sein Niedergang ist bestimmt, zugunsten von etwas Neuem, Besseren. Die EU wird dem in dienender Führungsrolle vorauseilen.

  4. Neben den US-ukrainischen Geschichten (Vielen Dank dafür, Ped) ist vielleicht auch diese US-globalistische Geschichte von Relevanz…
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    Die Angst der Globalisten vor einer möglichen Wiederwahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA
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    Besonders deutlich wird diese Angst, wenn man sich anschaut, was die Globalisten alles veranstalten, um Trump ins Gefängnis zu bringen oder wenigstens zu verhindern, dass er 2024 erneut zu den Präsidentschaftswahlen antreten kann. Das dürfte mit Sicherheit auch der Grund dafür sein, warum das FBI die in Florida gelegene Privatresidenz Mar-a-Lago von Trump überfallartig durchsucht und angeblich irgendwelche „konspirativen“ Dokumente konfisziert hat.
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    Die Sorge der Globalisten ist sicher berechtigt, denn sollte es Trump wirklich schaffen, 2024 erneut zum US-Präsidenten gewählt zu werden, werden die Globalisten ihre „Great Reset“ genannten Pläne zur Enteignung und Versklavung der Weltbevölkerung, die bis 2030 umgesetzt werden sollen, wenn auch nicht begraben, aber immerhin auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Tatsächlich macht Trump erneut Furore in den sozialen Medien und hat bei seinen Veranstaltungen einen immensen Zulauf, während z.B. Liz Cheney, die die Vorwahlen in Wyoming gegen Harriet Hageman krachend verloren hat, ihre Konzessionsrede vor einem mickrigen Haufen Anhänger sprechen musste.
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    Zitat1: „Der frühere Präsident Donald Trump drehte in den sozialen Medien eine Siegesrunde, nachdem seine unterstützte Kongresskandidatin in Wyoming, Harriet Hageman, die Abgeordnete Liz Cheney in den republikanischen Vorwahlen des Staates besiegt hatte.“
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    Zitat2: „Liz Cheneys einfallslose Konzessionsrede vor einer ‚winzigen‘ Menschenmenge im Great State of Wyoming konzentrierte sich auf ihre Überzeugung, dass die Präsidentschaftswahlen 2020 trotz massiver und schlüssiger Beweise für das Gegenteil nicht manipuliert und gestohlen waren“, schrieb Trump. „Es war, und das zählt nicht einmal die Tatsache, dass viele Wahländerungen in zahlreichen Staaten nicht von den Gesetzgebern der Bundesstaaten genehmigt wurden, ein absolutes Muss. Liz Cheney ist ein Dummkopf, die denen, die unser Land zerstören wollen, direkt in die Hände gespielt hat!“
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    https://www-foxnews-com.translate.goog/politics/trump-blasts-liz-cheney-after-primary-loss-to-harriet-hagerman-the-people-have-spoken?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de
    (Trump hat Liz Cheney nicht verprügelt, wie fälschlich übersetzt, sondern verbal vernichtet)
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    Eine kleine Episode dieser bereits jetzt, zwei Jahre vor der Wahl, erneut in eine heiße Phase getretene Schmutzkampagne gegen Trump, kann man ebenfalls bei Fox-News nachlesen.
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    Tucker Carlson: Es gibt einen Grund, warum das Vertrauen der Öffentlichkeit in das FBI gesunken ist.
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    Originalquelle…
    https://www.foxnews.com/media/tucker-carlson-reason-publics-confidence-fbi-plummeted
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    Deutsch übersetzt…
    https://www-foxnews-com.translate.goog/media/tucker-carlson-reason-publics-confidence-fbi-plummeted?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de
    (leider ist die Übersetzung teilweise sehr schlecht)
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    Der Bericht macht aber auch deutlich, dass die US-Bürger das schmutzige Spiel der Globalisten mehr und mehr durchschauen, und z.B. dem FBI nicht mehr vertrauen.
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    An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass ich mit diesem Kommentar nicht etwa sagen möchte, dass wir uns zurücklehnen können, weil Leute wie Trump es schon richten werden. Tatsächlich kommt es auf jeden einzelnen von uns an, standhaft im Widerstand zu bleiben und nicht den Mut zu verlieren. Es muss aber auch möglich sein, von solchen Vorgängen zu berichten, ohne damit zur Passivität aufzurufen.
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    Tatsächlich tendiere ich allerdings inzwischen dazu, davon auszugehen, dass der Sieg gegen die Globalisten nicht in Deutschland, das ich als eine Hochburg der Globalisten sehe, und wahrscheinlich nicht mal in Europa, sondern, wie Reiner Füllmich vom Corona-Ausschuss es immer wieder gesagt hat, von den USA ausgehen wird.
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    Grund Nr. 1 dafür ist m.E., die US-Bürger sind bewaffnet.
    Weitere Gründe wären z.B.: Mit Fox-News haben die USA ein Medium, das in Bezug auf Reichweite dem Mainstream ebenbürtig ist. Wie wichtig das ist, zeigen z.B. die oben Verlinkten Beiträge von Shannon Bream und Tucker Carlson, von denen die meisten Menschen in den USA sonst nie etwas erfahren hätten.
    Die Gerichte in den USA sind besser vor Einflussnahme der Regierung geschützt als beispielsweise in Deutschland, was natürlich nicht bedeutet, dass es in den USA keine Korruption in der Justiz gäbe.
    Die beiden letztgenannten Gründe machen es überhaupt erst möglich, dass Leute wie Trump überhaupt eine Chance haben, zur Wahl anzutreten bzw. Präsident zu werden, und so entscheidend eingreifen zu können.
    .
    Was ich hier beschreibe, ist meine Sicht der Dinge, die natürlich niemand teilen muss. Bei all diesen Betrachtungen bitte nicht vergessen: Wer sich auf andere verlässt, ist selbst verlassen.

  5. OFF TOPIC (oder auch nicht?)
    Wurde die Schauspielerin Anne Heche wegen zu kritischer Rollen in pädophilen-kritischen und anderen Filmen (Girl in Room 13, Toxic Skies, etc.) ermordet?…
    .
    Der Augenzeuge und Fotojournalist Stu Mundel rief erstaunt: „Oh mein Gott, sie ist am Leben! Sie hat versucht, zu entkommen. Ich weiß nicht…. das war wirklich seltsam.“
    Laut Uncut-News war Anne Heche im Begriff, einen pädophilen Ring in Hollywood aufzudecken.
    .
    Die Story: Anne Heche fährt mit ihrem PKW in ein Wohnhaus, wobei der PKW, der im hinteren Teil des Hauses zum Stehen kommt, und das Haus in Brand geraten. Das Video zeigt nun, dass die bereits eingetroffene Feuerwehr Anne Heche, die im Video nicht zu identifizieren ist, auf einer Trage aus dem Haus in Richtung Krankenwagen transportiert wird. Kurz bevor die Trage mit Anne Heche den Krankenwagen erreicht, springt diese von der Trage und versucht augenscheinlich davonzulaufen bzw. zu entkommen. Sie wird dann aber von den Feuerwehrleuten festgehalten und in den Krankenwagen gedrängt. Hier endet das Video. Die Geschichte geht dann so weiter, dass der Mainstream berichtet, dass Anne Heche nach einem Autounfall schwere Hirnverletzungen erlitten hätte und im Krankenhaus verstorben wäre. Die Frage ist nun, ist die Geschichte echt oder ist es eine inszenierte Geschichte, um die Menschen zu beschäftigen, oder warum auch immer…
    https://uncutnews.ch/seltsame-bilder-der-schauspielerin-anne-heche-auf-einer-krankenwagen-bahre-gehen-viral-und-werfen-fragen-auf/
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    http://blauerbote.com/2022/08/16/anne-heche-steht-von-der-bahre-auf/


    Sie sagen es:
    „Die Frage ist nun, ist die Geschichte echt oder ist es eine inszenierte Geschichte, um die Menschen zu beschäftigen …“
    Herzlich, Ped

  6. und schon wieder werden die alten Lügen in alten Schläuchen neu feil geboten. Sowohl „tkp“ wie „overtone-magazin“ versuchen den Virenwahn wieder mit GOF und „Laborflucht“ neu anzuheizen. Wenn ich eines feststelle am Internet, dann das, dass KEINERLEI Erkentnisfortschritt möglich ist, wenn starke Interessen diesen verhindern suchen. Das gedanklich auf der Stelle treten und immer weiter und immer wieder und wieder um den längst verdorbenen Brei herumschwafeln ist für das Internet kennzeichnend. Und immer wieder kommen die gleichen Agenten an um ihren immer gleichen Sülz rauszuhauen.
    Bei Overtone (wo auch Geheimdienst-Rötzer schreibt) habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

    Es hört nicht auf. Es ist das Wesen der Lügen, dass sie verschwinden, wenn sie nicht dauernd neu aufgekocht werden. Wie jetzt hier. Also nochmal zu Klarheit:

    das aktuell kursierende Corona-Virus ist genau so viel oder wenig „neuartig“ wie jedes vorhergehende, und jedes nachfolgende Corona-Virus oder überhaupt jedes Virus.
    wäre man 2020 nicht in induzierte Angst und Hysterie und Panik verfallen – es wäre ein völlig normales Jahr gewesen
    hätte man zB 2017 Massentests mit den genau gleichen Tests wie 2020 gemacht, man hätte DIE GENAU GLEICHEN Ergebnisse erhalten.
    es gab und gibt keine weltweite tödliche Seuche
    noch nie gab es Seuchen in gesunden, frei sich bewegenden Populationen – und es wird so etwas auch nie geben. Seuchen sind Signale für kranke Lebensverhältnisse, Gifte, schädliche Umweltbedingungen. Erreger, Keime, Viren sind IMMER DA und überall. Nur unsere Anfälligkeit ist abhängig von Lebensbedingungen und natürlich unserem Alter. Alte Menschen sterben an Infektionen – und das schon immer und auch in Zukunft immer noch, an irgend etwas müssen wir sterben -, weil ihr Immunsystem aufgibt.
    und damit ist das Herumkauen auf Viren und Virenherkunft, Virenstruktur und Virenuntersuchungen nichts anderes, als eine gezielt angewandte Methode um die Corowahn-Agenda weiter aufrecht zu erhalten, die Lüge in neuem Gewandt wieder und weiter zu erzählen. Wer das mitmacht ist entweder selbst Agent fremder Interessen, oder lässt sich dazu missbrauchen.

    Wir werden nicht durch Biowissenschaften oder GOF-Forschung ernstlich gefährdet. Wir werden vor allem mittels Ergebnissen der Sozialwissenschaften, Verhaltensforschung, PR-Wissenschaften bedroht, manipuliert, unterdrückt und beschädigt.

    Hier OT? Nicht unbedingt. Die Methoden der Vernebelung, Verdummung Aufmerksamkeitsfehllenkung, Lügennarrative-Setzung sind bei allen wichtigen Themen die gleichen. Ja, es ist sogar die genau gleiche Truppe von PR-Agenten, Haltungs-Schwachmaten, Stiftungs-Mitarbeiter und gezielt angeheuerte Agenturen, die.immer wieder die alte, längst widerlegte Scheiße neu aufs Tapet schmieren. Mir fallen keine anderen Worte mehr ein für diesen Saustall.

    1. So um 2013 herum hatte ich u.a. viel bei Telepolis gelesen. Während dieser Zeit hatte ich mir, um einfach mal einen Überblick zu erhalten, eine Liste der dort schreibenden Autoren angelegt. Dabei hatte ich die Liste in drei Kategorien aufgeteilt: „ausgewogen“, „einseitige Propaganda“ und „niederträchtige Hetze. Als ich heute zufällig mal wieder über diese Liste gestolpert bin, war ich selbst überrascht, welches Urteil ich mir derzeit über diese Autoren gebildet hatte.
      .
      Zur Kategorie „ausgewogen“ gehörten: Udo Bongartz, Peter Bürger, Ulrich Heyden, Arno Klönne, Harry Bosch, Harald Neuber, Sascha Pommrenke, Wolfgang Koschnick, Martin Singe, Thomas Pany und Ralf Streck (die letzten beiden mit Einschränkung).
      .
      Als „einseitige Propaganda“ hatte ich die Beiträge von Jens Mattern, Paul Schreyer, Peter Novak, Peter Mühlbauer, Wolfgang Pomrehn, Fabian Köhler, Harald Zaun und Frank Stier eingeordnet.
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      Zur übelsten Kategorie, nämlich „niederträchtige Hetze“, zählte derzeit Tomasz Konicz, Ernst Wolff, Gerhard Piper, Jens Jürgen Korff, Florian Rötzer und Heiner Flassbeck.
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      Florian Rötzer war derzeit zum Chefredakteur aufgestiegen und driftete nach zuvor recht ordentlichen Artikeln, immer weiter in die Propagandaecke ab. Im Gegensatz zu heute waren die Namen Paul Schreyer und Ernst Wolff derzeit für mich, abgesehen von ihren bei Telepolis erschienenen Artikeln, unbeschriebene Blätter. Heute haben sich die Beiden einen beachteten Namen gemacht. Um so überraschter war ich jetzt, dass ich diese Leute derzeit, ganz bestimmt nicht grundlos, so übel eingeschätzt hatte.
      .
      Leider, und zu meinem eigenen Ärger, hatte ich mir die Artikel, die zu dieser Beurteilung geführt hatten, nicht dazugeschrieben, womit diese Liste nur noch für mich einen gewissen Wert hat. Wenn ich mir allerdings jüngere Aussagen, insbesondere von Ernst Wolff anhöre, stelle ich jedenfalls fest, dass ich 2013 gar nicht so falsch mit meiner Einschätzung lag. Für mich ist ganz besonders Ernst Wolff ein sehr klug agierender Influenzer, der nach meiner Überzeugung nicht zu den „Guten“ gehört.
      .
      Ernst Wolff, der uns unablässig die UNVERMEIDBARKEIT des Zusammenbruchs des Finanzsystems und dem damit verbundenen Totalverlust aller Ersparnisse von „Normalverdienern“ oder Rentnern, deren „Vermögen“ zu gering ist, um es geschützt vor dem Zugriff des Staates irgendwo in Steuerparadiesen investieren zu können, predigt.
      Gleichzeitig wäre das mit dem Zusammenbruch der Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmittel, Kleidung oder Energie verbunden, weshalb man sich Vorräte, am besten für mehrere Jahre, anlegen solle. All das macht den Menschen eine Scheiss-Angst. Dabei könnte man das Problem innerhalb kürzester Zeit lösen. Es reicht, zunächst jegliche Einkünfte aus Zinserträgen zu unterbinden. Zinserträge sind leistungslose Einkommen, die dauerhaft von irgend jemanden erarbeitet werden müssen. Solche Bezüge belaufen sich inzwischen auf Billionen von Dollar oder Euro. Schafft man diese leistungslosen Einkommen ab, kann sich das Finanzsystem wieder erholen und die Ersparnisse der „kleinen Leute“ wären wieder sicher. Es gibt dabei nur ein Problem: Das leistungslose Einkommen, dass die Reichen dieser Welt so lieb gewonnen haben und das sie so sehr genießen, würde von heute auf morgen verschwinden. Sind wir mal ehrlich, wer würde schon gern darauf verzichten, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, anstatt selbst arbeiten zu müssen. Wer darauf wartet, dass Ernst Wolff mal auf diese Zusammenhänge aufmerksam macht, kann wohl noch sehr sehr lange warten.
      Im Übrigen ist Putin für Ernst Wolff ein Aggressor, ein Kriegsverbrecher, und zwar genau so wie die Clintons, Obama oder Bush. Aus Ernst Wolffs Sicht gibt es da keinen Unterschied, so jedenfalls Teile seiner Aussagen, u.a. vor dem Corona-Ausschuss und an anderen Stellen.

      1. Sehr geehrter leo,
        bzgl. Ernst Wolff stimme ich Ihnen 100% zu. Seine Beiträge sind eigentlich nur negativ und hinterlassen beim Leser/Zuhörer nur Hoffnungslosigkeit. Bin mir bei ihm nur noch nicht sicher, ob er das gezielt tut oder einfach in bestimmten Gedankenmustern festhängt, aus denen er nicht rauskommt. Mich beschleicht aber immer mehr der Verdacht, dass er tatsächlich eingeschleust sein könnte, um die Widerstandsbewegung zu lähmen. Bei der Woche der Demokratie, die jetzt Anfang August in Berlin statt fand, war er an einem Tag ebenfalls Redner. Als er anfing zu reden wies ich eine Bekannte, mit der ich zusammen stand genau darauf hin, dass ich ihn nicht mag, weil er immer nur negative Beiträge hält und so bei den Menschen eine Bewußtlosigkeit erzeugt, die absolut unproduktiv für die Bewegung ist. Und genau so verhielt es sich auch dieses Mal mit seiner Rede an diesem Tag. Meine Bekannte konnte mir anschließend nur zustimmen. Leider Gottes erhält Herr Wolff trotzdem immer wieder tosenden Applaus auf solchen Veranstaltungen, was mich auch an dem Verstand vieler Teilnehmer in der Widerstandsbewegung zweifeln lässt.

        1. Wieder mal zu früh abgeschickt. Verdamte Gewohnheit, denn bei Telegam ist die Tastenfunktion für einen Absatz shift und Enter.
          Was ich noch hinzufügen wollte: Bei der Auftaktveranstaltung der Woche der Demokratie am Rosa-Luxenburg-Platz hielt ein Herr Hüter (es war nicht der Hirnforscher und auch nicht der Kindheitsforscher) eine Rede, in der er genau das ansprach, dass wir nicht mehr über die bekannten Fakten zu Covid, den Impfungen etc. reden brauchen, sondern über Lösungen und die Probleme innerhalb der Widerstandsbewegung reden müssen. Er wies darauf hin, dass es wichtig ist, dass wir wieder lernen müssen, einander zuzuhören und wir Gemeinschaften bilden müssen, um bereits jetzt Parallelgesellschaften zu bilden, die dem bestehenden System die Energie entziehen und positive Alternativen für die Menschen aufzeigen sollten, denen sich die Menschen dann anschließen können. Eine Rede, der ich zu 100% zustimmen konnte. Trauriger Weise erhielt dieser Redner den geringsten Zupruch was den Applaus der anwesenden Menschen anging.
          Es gibt also für uns alle innerhalb der Bewegung noch viel zu tun, was das Verständnis angeht, worum es im Kern geht, dass wir nämlich alle mehr nach Innen gehen müssen und an uns selbst arbeiten müssen, dass wir aus den durch das System antrainierten alten Gedankenmustern ausbrechen müssen, wenn wir eine wirklich neue Gesellschaft bilden wollen.
          Das ist m. E. nach ein wichtiger Punkt, denn schließlich ist nicht nur das System schuld, sondern wir Menchen sind ja auch irgendwie alle Teil des Systems und mit unserem Verhalten und Denken treffen wir auch immer die Entscheidung, ob wir das Alte weiterhin unterstützen oder schon neue Wege gehen. Ich nehme mich da auch keineswegs raus, da ich mich ebenfalls immer wieder dabei ertappe, dass ich nicht immer frei davon bin, in alte Gedankenmuster zu fallen. Aber ich habe es erkannt und arbeite daran.
          Deshalb auch an dieser Stelle mein Dank an Ped, der uns mit seinen Beiträgen immer wieder daran erinnert, achtsam zu bleiben, weshalb ich diesen Blog als so bereichernd empfinde.
          Liebe Grüße
          David Bommert

      2. „Es reicht, zunächst jegliche Einkünfte aus Zinserträgen zu unterbinden. Zinserträge sind leistungslose Einkommen, die dauerhaft von irgend jemanden erarbeitet werden müssen.“

        Seufz. Wenn es doch so einfach wäre …. 😉

        1. Es ist ja nicht so, dass ich etwas davon verstehen würde. Das ist auch gar nicht notwendig. Dass das Zinssystem das Grundübel des Finanzsystems schlechthin ist, sollte eigentlich bekannt sein. Deshalb waren Zinsen auch mal strikt verboten und wurden schon in der Bibel und im Koran als etwas schlechtes, unmoralisches (Platon, Aristoteles) gesehen…
          https://zinsfrei.de/kennt-das-juden-und-christentum-ein-zinsverbot/
          .
          Zitat aus dem Artikel: “ Innerhalb der katholischen Kirche wurde das Zinsverbot 1822 endgültig abgeschafft – die Abschaffung wurde jedoch nie begründet.“
          .
          https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot
          .
          Es gibt mit absoluter Sicherheit noch unzählige Faktoren, die eine ungünstige Wirkung auf das Finanzsystem haben, aber dann schalten die meisten Leute sofort ab und lesen nicht weiter. Deshalb ist eine plakative, möglichst einfache Darstellung genau das Passende, um wenigstens das Hauptproblem zu transportieren. Dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen, weil Zinseinkünfte, bzw. leistungslose Einkommen tatsächlich das Hauptproblem sind, wobei aber z.B. zu unterscheiden wäre, ob es sich um reine Dividenden oder Zinszahlungen für die Gewährung von z.B. Geschäftsdarlehen handelt, usw. usf. An der Stelle beginnt das Thema dann aber schnell, die Menschen zu langweilen, was ich gut verstehen kann.
          Es steht Ihnen aber selbstverständlich frei, das selbst nach eigenem Gusto zu präzisieren.
          .
          Mein Hauptanliegen war eigentlich, auf die ständige Panikmache von Ernst Wolff aufmerksam zu machen, und nicht etwa das Finanzsystem zu erklären.

          1. @leo
            Schön, dass du dich mit dem Wirtschaftssystem etwas beschäftigst.

            Die gute Nachricht: Prinzipiell bist du mMn auf dem richtigen Weg.
            Die schlechten Nachrichten: Den Zins abschaffen allein reicht leider noch nicht.
            Um es kurz zu machen – die komplette Marktwirtschaft müsste weitestgehend weg. Das totalitäre Wirtschaften auf Basis von Tauschgeschäften ist das Problem. Letzteres führt zu den Machtakkumulationen auf der einen Seite und der Ohnmacht auf der anderen. Mit der Machtakkumulation geht der Machmißbrauch einher.
            Aber finde dafür mal ein paar Leutchen für so ein „Projekt“. Hab selbst Jahrzehnte benötigt um das überhaupt zu begreifen.

          2. Ja, da stimme ich dir absolut zu, Horst. Trotzdem bleibe ich dabei, die Zinsen sind m.E. der Schlüssel. Und ich will auch versuchen, zu erklären, warum ich das glaube.
            Wenn ich dafür plädiere, die Zinsen (wieder) abzuschaffen, kommen sofort die sogenannten „Ökonomen“ und erzählen mir, dass dann ja niemand mehr Geld verleihen würde, wenn man keinen „Lohn“ dafür erhält und damit Investitionen viel schwieriger würden. Das ist tatsächlich ein sehr wichtiger Punkt und ich kann nur sagen, die Leute haben Recht. Die Frage ist aber, welche Konsequenz man aus dieser Erkenntnis zieht.
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            Der Einwand der Befürworter von Zinsen kommt mir ein wenig so vor, als wenn sich ein Dieb darüber beklagt, dass das Knacken von Geldtresoren sich nicht mehr lohnt, wenn kein Geld im Tresor liegt. Sollte die Konsequenz dann sein, dafür zu sorgen, dass stets genug Geld im Tresor liegt, damit der „Verband der Deutschen Einbrecher“ zufrieden ist, oder bleibt man dabei, kein Geld in den Tresor zu legen.
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            Auf die Zinsen bezogen bedeutet das, dass die Konsequenz nicht die Beibehaltung der Zinsen sein kann, sondern deren (Wieder)-Abschaffung. Neben der Erkenntnis, dass sich das Verleihen von Geld ohne Zinsen nicht lohnt, gibt es nämlich noch eine weitere Erkenntnis: Das Geschäft mit dem Geld gehört NICHT IN PRIVATE HÄNDE. Nur der Staat, und mit Staat ist hier ein tatsächlich vom Volk kontrolliertes Gemeinwesen gemeint, sollte das Finanzwesen eines Landes betreiben und kontrollieren, womit gleich ein weiteres primäres Problem gelöst wäre, nämlich das der „Geldschöpfung“.
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            Im aktuellen Finanzsystem ist es so, dass die (gigantischen) Renditen aus der Geldschöpfung in private Hände fließen, während der Staat, als i.d.R. größter Kreditnehmer, auch der größte Einzahler in das private Geldschöpfungssystem ist. KenFM hatte mal ein Gespräch mit einem wirklich cleveren Börsenspekulanten geführt, der das viel besser erklären konnte als ich. Leider finde ich den Link nicht mehr, aber vielleicht erinnert sich jemand hier im Kommentarbereich an dieses Gespräch.
            Diesem cleveren Menschen war eher zufällig aufgefallen, als er sich einmal Geld von einer Bank geliehen hatte, dass die meisten Banken (so gut wie alle) ihre eigenen Vorschriften nicht kennen. Diesen Umstand hatte er clever ausgenutzt, um die Banken dazu zu bringen, im Zuge von Kreditvergaben, gegen ihre eigenen Vorschriften zu verstoßen und sich so genügend Geld von mehreren Banken verschaffen konnte, um damit an der Börse spekulieren zu können und reich zu werden.
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            Ein weiterer wichtiger Punkt: Wären Zinsen verboten und die Geldschöpfung in staatlicher Hand, würde sich, wie von den Zinsbefürwortern beklagt, das Engagement im sogenannten „Finanzmarkt“ für Privatpersonen nicht mehr lohnen und würde mit allen seinen Auswüchsen und Spekulationsgeschäften von der Bildfläche verschwinden. Und das wäre wahrlich eine Wohltat für die gesamte Menschheit.
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            Ein anderes Gespräch zum Finanzsystem, das Ken Jebsen mit Bernd Senf geführt hat, hilft ebenfalls, sich dem Thema zu nähern, nötigt mir aber schon stoisches Durchhaltevermögen ab, um das bis zum Ende durchzuhalten…
            https://apolut.net/bernd-senf/
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            Und hier noch ein Zitat von jemanden, der es eigentlich wissen müsste:
            „Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld? „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ – Mayer Amschel Rothschild.“

          3. mein Tipp: der Zins hat für das Wirtschaften heute eine ganz wichtige Funktion, die ohne Zins auf andere Weise bereit gestellt werden müsste:
            Gesellschaften stehen auch vor gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, etwa eine Brücke bauen, Land urbar machen, Fabriken für NOTWENDIGE Güter aufbauen. Dies alles wird heutzutage mithilfe des Zins angetrieben. Indem sich jemand Geld leiht (Investition), verspricht der den Gläubigern Nutzen in der Zukunft – nämlich den Zinsfluss – und schafft damit auch tatsächlichen Nutzen in der Zukunft, etwa kürzere Wegstrecken durch die Brücke oder eben die Produkte der Fabrik.
            Wie kann man das ohne Zins erreichen? Die Pharaonen zB haben für den Pyramidenbau den Bauern Getreide weggenommen (vielleicht wurde es sogar freiwillig gegeben?) und damit die Heerscharen von Bauarbeitern versorgt.

            Wie würde man das in einem System ohne Zins organisieren? Wie bei den Amish, wo eben jeder jedem hilft und gemeinschaftlich gebaut wird? Aber funktioniert das oberhalb einer gewissen Schwelle, etwa bei Gruppen größer als tausend Menschen noch? Kann das da noch funktionieren? Und was ist bei Aufgaben, für die man zehntausend bräuchte?

          4. Nun habe ich das Video (Dauer 01:51:18) mit dem Gespräch zum Thema Finanzsystem doch noch gefunden. Ken Jebsen hatte dieses Gespräch bereits 2016 mit Volker Handon, der als sogenannter „Day-Trader“ an der Börse sein Geld „gemacht“ hatte, geführt…
            https://apolut.net/volker-handon-die-psycho-trader/
            .
            Obwohl dieses Gespräch, im Gegensatz zu vielen anderen, äusserst spannend und kurzweilig ist, man sich also locker das ganze Video ansehen könnte, ohne zu bemerken wie die Zeit vergeht, hier die Position im Video, an der Volker Handon über die Börsen- bzw. die Banken-Geldschöpfung spricht: Ab 00:52:25
            .
            Das vollständige Archiv von „KenFM im Gespräch“ gibt es übrigens hier…
            https://apolut.net/?s=KenFM+im+Gespr%C3%A4ch

          5. @leo
            Der Zins ist der Preis des Gelds. Ohne Zins bestünde tatsächlich keine Motivation Geld zu schöpfen (oder zu verleihen) und die damit einhergehenden Risiken zu tragen. Problematisch ist natürlich, dass dieses System (Kreditgeldschöpfung) schon seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert. (bspw wurden dem Bürger letztlich die Risiken der Kreditvergabe mittelbar aufgebürdet; „Bankenrettung“, „too big to fail“ etc.). Das System der staatlichen Geldschöpfung war bereits Jahrzehnte vorher gescheitert. (Hyperinflationen durch staatliche Mittelverschwendung etc.)
            Warum sind diese Systeme alle gescheitert? Nun, letztlich führt der implizite Wachstumszwang in unserem Wirtschaftssystem zum Scheitern desselbigen (und damit auch zum Scheitern des Geldsystems). Diverse Marktsättigungen (die über kurz oder lang eintreten) bringen die Marktwirtschaft von selbst zu Fall. Regelmäßig. (Marx -> zyklische Krisen)
            Diese zyklischen Krisen entstehen u.a. durch nicht kompensierbare Produktivitätsfortschritte. Sämtliche Versuche (Keynesianismus; Neoliberalismus; künstlich geschaffene Wachstumsmärkte durch Wirtschaftsförderung/neue Technologien) haben das nicht verhindern können. Bestenfalls wurde der zyklische Kollaps hinausgezögert. Bildlich gesprochen: Der „Patient“ vegetierte einfach noch etwas länger auf Intensivstation rum.
            Das Problem liegt viel tiefer als in technischen Details des Bankensystems.

            Die gemeinschaftlichen Ansätze sind im Wesentlichen gesehen an der „tragedy of the commons“ gescheitert.
            Zusammenfassend könnte man sagen: Nichts funkioniert. :-;

          6. @Albrecht
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            Zitat: „Wie würde man das in einem System ohne Zins organisieren? Wie bei den Amish, wo eben jeder jedem hilft und gemeinschaftlich gebaut wird?“
            .
            Sie geben die Antwort ja schon selbst.
            Wenn in einem vom Volk kontrollierten Staatswesen ein Interesse daran besteht, bestimmte Projekte zu realisieren, wir das Geld dafür vom Staat bzw. von einer Staatsbank zur Verfügung gestellt. Im Prinzip also so, wie die Amish das im „Kleineren“ machen.
            Der Staat ist dann Auftraggeber und Finanzier. Das funktioniert natürlich nur, wenn man es mit einem Staatswesen zu tun hat, das wirklich vom Volk kontrolliert wird. Sonst könnte das völlig nach hinten losgehen und noch schlimmere Auswüchse produzieren, als die, die wir jetzt schon kennen.


            In dem Augenblick steigt in mir der Wunsch auf, dass man so weit wie möglich auf den Staat verzichten sollte, auch bei Dingen wie Kreditierung. Und außerdem halte ich es für bedenklich, dem Staat ein Monopol auf Geldschöpfung und Währungen zu gestatten. Zumal sich der Staat mehr oder weniger im Besitz des privaten Finanzsektors befindet. Solche Konstrukte (auch gedanklich) führen zu Machtkonzentrationen und deren Folgen dürfen wir derzeit wieder einmal „bewundern“. Nur als Anstöße, das Ganze gedanklich weiterzuentwickeln …
            Herzlich, Ped

          7. @horst
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            Zitat: „Der Zins ist der Preis des Gelds. Ohne Zins bestünde tatsächlich keine Motivation Geld zu schöpfen (oder zu verleihen) und die damit einhergehenden Risiken zu tragen.“
            .
            Ohne Zins bestünde keine „Möglichkeit“, aus dem Geldverleih, Geld zu schöpfen. Genau so sollte es ja auch sein, zumindest was Privatpersonen angeht. Ob der Staat als alleiniger Geldverleiher eines Staates, Zinsen für diese Leistung verlangen darf oder sollte, wäre nach Abwägung des Für und Wider vom Volk zu entscheiden. Wichtig ist dabei einzig, dass alle Geldgeschäfte und eine mögliche Rendite aus diesen Geschäften, in der Hand des Staates liegen. Wie bereits erwähnt, würde das aber nur funktionieren, wenn das Volk der tatsächliche Souverän ist.
            .
            PS: ist ja heute fast wie im Chat hier… 🙂

          8. @Ped
            .
            Deswegen ja die Einschränkung, dass das nur in einem Gemeinwesen funktioniert, dass tatsächlich vom Volk kontrolliert wird. Sonst funktioniert es nicht bzw. würde noch mehr ausarten als bereits jetzt schon.
            .
            Unser aktuelles Hauptproblem besteht ja gerade darin, dass das Volk jegliche Kontrolle über das Staatswesen verloren hat, sonst hätten wir die ganzen Probleme nicht.
            .
            Die Frage wäre dann, ob es überhaupt möglich ist, ein Staats- oder Gemeinwesen herzustellen, das dauerhaft und vollumfänglich vom Volk kontrolliert werden kann oder nicht. Ich meine man kann. Es muss nur richtig gemacht werden.


            Wenn ein Gemeinwesen zu groß und komplex wird, entfernt es sich fast zwangsläufig vom Individuum. Es gibt keinen wirklichen emotionalen Bezug mehr zu den Menschen dort und umgekehrt ist es ähnlich. Damit fehlen die Interessenlagen und die empathische Grundlage. Daher sollten Gemeinwesen kleiner sein und sich den Anforderungen und gegenseitigen Interessen entsprechend gegenseitig vernetzen.
            Herzlich, Ped

          9. Mit der Staatsgröße, lieber Ped, sprechen Sie genau einen der Punkte der von Platon transportierten Idee einer funktionierenden Demokratie an. Ein zentraler Punkt dabei ist, dass bei allen, die Gemeinschaft betreffenden Abstimmungen, nur diejenigen abstimmen dürfen, die von den Folgen der Abstimmung selbst betroffen sind. Alle anderen dürfen nicht abstimmen. Dabei ist leicht einzusehen, dass, je größer ein Staatsgebilde ist, es um so schwieriger wird, überhaupt noch eine sinnvolle Abstimmung durchführen zu können. Wer in Berlin interessiert sich schon dafür, ob am Rhein alle Maßnahmen gegen Überschwemmungen und alle Hilfen für Überschwemmungsopfer eingestellt werden. Da ist es leicht für solch eine Aufhebung zu stimmen.
            .
            Andererseits ist ein Staat, der nicht unter der Kontrolle des Volkes steht, kein Staat sondern eher ein Freilichtgefängnis oder so etwas wie eine Hühnerfarm.
            Unter solchen Verhältnissen macht es gar nicht erst Sinn, über so etwas wie ein funktionierendes, gerechtes Finanzsystem nachzudenken. Der erste und wichtigste Schritt muss deshalb die Herstellung eines vom Volk kontrollierten Staatswesens sein. Alle weiteren Schritte müssten dem nachfolgen.
            .
            Weil das aber in der aktuellen Situation kaum umzusetzen wäre, bleibt nur der Versuch, sich von staatlichen Strukturen abzusetzen und eigene, lokale Strukturen aufzubauen, also genau das, was Reiner Füllmich vom Corona-Ausschuss unentwegt predigt. Das Problem, das ich dabei sehe, ist, dass die deutsche Staatsmacht sich eine solche Entwicklung sicher nicht tatenlos mit ansehen wird. Sie wird ihre Polizei oder gar das Militär schicken, insbesondere wenn bis dahin Scholz beseitigt ist und Habeck das Ruder übernimmt. Und niemand weiß, wie das dann ausgeht.
            .
            Nun bin ich doch, obwohl ich das gar nicht wollte, über den Punkt Staatsgröße hinausgegangen, sorry. Das spukt mir alles so im Kopf herum.

          10. Zum Geldproblem:
            Ist es nicht eher so, dass das Ver-rückte, Kranke am Geld ist, dass der, der es „schöpft“ davon beliebig viel hat?

            Es ist doch so: damit Geld in die Welt kommt, erzeugt es jemand – und macht im Gegenzug dafür Schulden, ein Nullsummenspiel. Zu jeder Geldsumme muss ein entsprechende Schuld existieren. Nur so kann man aus NICHTS etwas schaffen. Plus und Minus heben sich gegenseitig auf. Teilchen und Antiteilchen. Aber bei wem macht der Geldschöpfer Schulden? BEI SICH SELBST! Und jetzt überlege man sich mal, was es einen juckt BEI SICH SELBST schulden zu haben – wenn man dabei mit Geld mit vollen Händen um sich werfen kann? Ein Geldschöpfer ist UNENDLICH REICH – und zugleich auf dem Papier ein Habenichts. Wie ver-rückt, wie krank ist das denn?

            So ist es heute. Früher, als die Geldmenge noch an physisch vorhandenes Gold gebunden war, war ja eine Limitierung vorhanden. Die ist seit Bretton Wood(?) weg.

            Die völlige Entfesselung der geldschöpfenden Kreise ist doch offenbar. natürlich wird immer so getan, wie wenn da alle möglichen Kontrollen wären, wie wenn das alles wissenschaftlich begleitet wäre, wie wenn da Experten und Fachleute ihr Auge darauf hätten. Haben die auch. Nämlich alle Augen auf ihre privaten Bankkonten.

            Wer Geld hat, hat nicht nur die Macht, sondern er kann sich auch die eigenen „Wahrheiten“ kaufen. Leute stehen dazu genug parat, die willig – und natürlich für etwas Geld – ALLES mitmachen. Je nach Fähigkeit weniger (Geld PR-Agenten, Trolle, „Influenzer“, …) oder mehr Geld („Experten“, Spitzen in Politik oder Wirtschaft, Professoren, Multiplikatoren, wichtige Medienleute, „Wissenschaftler“, …).

          11. … sagte nicht ein Rothschild sinngemäß, wenn er die Macht über das Geld habe überlasse er die Politik gerne anderen. Weil er nämlich die anderen dann ALLE mit im Sack hat!

          12. @Albrecht
            .
            Alles richtig was Sie sagen, soweit ich das beurteilen kann. Wie gesagt, ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet. Bezüglich der Geldschöpfung aus Darlehen: Abgesehen von der fehlenden Deckung des Geldes durch reale Werte und dem Paradoxon, Geld aus dem Nichts zu schöpfen. Wenn diese Erträge wenigstens noch der Allgemeinheit zugute kommen, also an den Staat fließen würden, gäbe es schon mal einen Irrsinn und eine riesige Ungerechtigkeit weniger. Aber inzwischen ist der neoliberale Gedanke soweit fortgeschritten, dass alles was Rendite abwirft, privatisiert ist und was unprofitabel ist und Kosten verursacht, der Allgemeinheit aufgebürdet wird. Und das sind alles Peanuts gegen das, was die „Grüne Pest“ und Robot Habeck nun mit uns vorhaben.
            .
            Ich war heute in meiner Autowerkstatt. Außer mir waren da noch weitere vier Kunden, die auf ihr Auto gewartet haben. Mit dem Betreiber der Werkstatt, ein Pole übrigens, hatte ich mich schon öfter über die Probleme gesprochen, die uns alle z.Zt. beschäftigen. Inzwischen sieht er die Problematik eigentlich genau so wie wir alle hier. Als ich noch die letzten Details mit ihm zu einer anstehenden Reparatur besprochen hatten, entspann sich ein Gespräch darüber, dass die Behörden seit einiger Zeit den Mittelstand mit immer neuen Sicherheitsvorschriften und baulichen Maßnahmen etc. unter Druck setzen. Lt. dem Betreiber meiner Werkstatt geben immer mehr Autowerkstätten auf, weil der Druck einfach zu groß geworden ist und sich das Geschäft nicht mehr lohnt. Nach und nach mischten sich auch die übrigen wartenden Kunden an das Gespräch ein. Dabei war zu meinem Erstaunen festzustellen, dass alle diese Kunden – das waren Leute wie du und ich, so zwischen 40 und 50 Jahre alt – das was in Deutschland geschieht, ziemlich genau so sehen wie wir. Sie erkennen, dass uns das Russland-Bashing und die Sanktionen von den USA aufgedrückt werden, dass Waffenlieferungen an die Ukraine falsch sind und hatten sich u.a. darüber ausgetauscht, wohin man verschwinden könnte, sollte die Zustände sich hier zu sehr verschlimmern.
            Es war wirklich ein angenehmes Gefühl, zu erleben, wie die Menschen langsam aufwachen. Bei meinem vorherigen Werkstattbesuch sah das noch ganz anders aus.

          13. ät eo sagt:
            25. August 2022 um 12:25 Uhr

            Es ist interessant, was Sie da schildern. Nur würde ich das anders interpretieren: die Leute merken das alles schon lange. Sie trauten nur sich bisher nicht, es laut und öffentlich zu sagen. Und warum? Weil das gigantische Solomon-Asch-Konformitätsexperimten, die digitale Pseudowelt aus a-„sozialen Medien“, Internet und Parteien- und Konzernmedien, uns allen den (FALSCHEN) Eindruck vermittelt, dass wir sehr alleine stehen würden.

            Ich erlebe bei unseren Montagsspaziergängen immer mehr Zustimmung von außen, Daumen hoch, Lächeln, Zuspruch und Zulauf. Warum? Weil die Leute es sich jetzt trauen. So langsam.

    2. @Albrecht Storz: „…die.immer wieder die alte, längst widerlegte Scheiße neu aufs Tapet schmieren.“
      Sie tun es unentwegt weil es Programm ist und geglaubt wird. Die grosse Masse blendet die Realität immer noch aus oder leugnet sie oder noch schlimmer, hat keine Ahnung.
      .
      GlobalResearch legt den Finger auf die Wunde:
      „Die Bundesregierung bereitet sich auf ein Militärregime für alle Eventualitäten vor. Deutsche Führer fürchten Aufstände und rüsten die Bundeswehr für Einsätze im Inland auf. Deutschland hat Europas größtes Ausbildungszentrum für urbane Kriegsführung in der „Schnöggersburg“ in Sachsen-Anhalt, in der Nähe von Hamburg. Es befindet sich seit 2012 im Bau und wurde 2020 – ausbildungsreif – fertig gestellt.
      .Heute trainieren die Bundeswehr und die Nato-Truppen für den Herbst – in Deutschland und voraussichtlich auch in anderen europäischen Großstädten.
      .Es ist klar, dass die UN-Agenda 2030 alias The Great Reset mit all ihren tyrannischen, antigesellschaftlichen Maßnahmen seit vielen Jahren in Planung war. Tatsächlich wurde mit dem Rockefeller-Bericht von 2010 der Plan für das Jahrzehnt 2020-2030 ziemlich genau definiert – siehe die Kapitel „The Scenario Framework“ und die „Scenario Narratives “.
      Für diejenigen, die auf die .Warnung des WEF-Kult achten, was kommen würde, wurde ihre Agenda weit im Voraus definiert und erklärt.
      .In Vorbereitung auf die geplante Epidemie-Tyrannei im Herbst 2022 steht beispielsweise der Corona-Krisenstab der Bundesregierung bereits unter militärischer Führung, zuletzt unter Generalmajor Carsten Breuer . Er leitet das Kommando „Territoriale Aufgaben“ der Bundeswehr in Berlin. Erst kürzlich prahlte er gegenüber dem Spiegel mit diesen Worten über Maßnahmen und Impfaufträge:
      .
      „Wir werden im Herbst bis zu 60 Millionen Menschen gegen Corona impfen müssen.“
      .
      Das kann bloßer Bluff oder Panikmache sein – oder es könnte die Wahrheit sein. Oder zumindest der Plan nach dem, was die Bundesregierung vorsieht. Und dies immer in enger Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) und denjenigen, die das WEF kommandieren, den Finanzgiganten der Welt, was sie für die nächsten Schritte im Sinn haben, um die Weltbevölkerung zu reduzieren und ihre Kontrolle über die Überlebenden auszuüben.“ Der ganze Bericht hier:
      .
      https://www.globalresearch.ca/coming-fall-2022-epidemics-tyranny/5790534
      .
      Da passen doch die Gedanken von Frau Dagmar Henn genau ins Programm. Sie malt buchstäblich den Teufel an die Wand:

      https://de.rt.com/meinung/146490-vom-regen-in-die-traufe-oder-warum-wird-an-olaf-scholz-gesaegt/

      Ich höre schon den den dämlichen, gebrauchten Spruch: „Wir hatten ja keine Ahnung.“ Schon wieder….

      1. Danke für Ihren Beitrag, Heiri. Dass der Mainstream plötzlich die Verbrechen eines Olaf Scholz entdeckt hat, war mir auch aufgefallen, wobei mir sofort die anfängliche Weigerung von Scholz in den Sinn kam, schweres Kriegsgerät an die Ukraine zu liefern und schließlich doch geliefert hat, allerdings eingeschränkt oder gar nicht funktionsfähig. Dass den Globalisten das nicht gepasst hat, war deutlich am darauf folgenden Aufschrei der sogenannten „grünen“ und der Systemmedien erkennbar.
        .
        Die These von Dagmar Henn könnte zutreffen, obwohl ich eher Friedrich Merz als Nachfolger von Scholz auf dem Schirm gehabt hätte. Habeck halte ich für den typischen Befehlsempfänger, der kaum in der Lage ist, selbstständig zu denken, aber dafür skrupellos genug ist, wirklich jeden Befehl, wie z.B. auf Demonstranten scharf schießen zu lassen, auszuführen. Für die Globalisten bzw. das WEF wahrscheinlich der ideale Kandidat.
        .
        Den Titel von Dagmar Henns Artikel, „Vom Regen in die Traufe“, halte ich eher für eine Untertreibung. „Vom Regen in die Sintflut“ wäre vielleicht passender. Dass die sogenannten „grünen“ das Schlimmste sind, was uns zustoßen konnte, ist mir seit der Beseitigung von z.B. Petra Kelly und dem dann folgenden Farbwechsel dieser Partei von grün nach olivgrün, immer deutlicher geworden. Das diese Partei einmal den Kanzler stellen könnte, ist dabei schon länger mein schlimmster Albtraum. Schlimmer, als Merkel es jemals hätte sein können. Dieser Albtraum könnte jetzt Realität werden.

  7. Ich habe gerade auch wieder auf Multipolar die Frage gelesen, warum „Russland den Krieg begonnen hat?“

    Dazu möchte ich mal anmerken, dass das keine Tatsachenbehauptung ist, sondern eine Interpretation. Man KANN – wenn man das möchte – bestreiten, dass Russland angegriffen hat und es finden sich dafür eine Menge ganz valider Argumente. Folgende würde ich anführen:

    Die NATO führt seit über 20 Jahren einen verdeckten Krieg in Ost-Europa. Unerklärt – klar – aber das heißt ja nicht, sie hätte nicht angefangen.
    Da die Putschregierung der Ukraine jahrelang Raketenangriffe auf das eigene Land geführt hat, also Staatsterrorismus – kann man den Einmarsch Russlands als Peacekeeping Operation beschreiben.
    Die Existenz der US-Biolabore (die, in deren Finanzierung der Sohn des US-Präsidenten involviert ist, gegen den auch schon mal in dieser Sache ermittelt wurde, was aber auf politischen Druck aus Washington – durch den Amtierenden US-Präsidenten, der zu diesem Zwecke eigenmächtig einen bewilligten US-Kredit an die Einstellung der strafrechtlichen Verfolgung knüpfte, sowie der Außerdienststellung des ermittelnden Staatsanwalts knüpfte; kann man sich nicht ausdenken) in der Ukraine berühren ganz handfest und leicht nachvollziehbare russische Sicherheitsinteressen. Damit ist der Militäreinsatz auf ukrainischem Bodem zum Teil direkt ein präventiver Verteidigungsfall.

    Ich werbe dafür, das all jene unter uns, die vor allem die Aktionen der NATO und nicht so sehr die Russlands kritisch sehen, den Begriff Angriffskrieg aktiv bestreiten. Denn Sprache formt Welt. Gleichwohl bleibt unsere Haltung natürlich Friedliebend und die Kampfhandlungen damit inakzeptabel. Hilfreich sind in diesem Fall freilich weder Schmähungen der russischen noch der amerikanischen Seite – die sind nämlich völlig irrelevant – sondern einzig und allein ein Wirken das sich auch unsere eigenen Politiker richtet. Man hätte das Minsker Abkommen ja nur einhalten brauchen, eine Verantwortung, die uns als einer der Garantiemächte des Abkommens zukommt.

    liebe Grüße euch allen

  8. Ganz offensichtlich gibt es immer noch ein großes, wahrscheinlich ständig anwachsendes Heer von entweder bezahlten Globalisten-Schreibern oder fehlgeleiteten Opfern der in alle Bereiche vordringenden Propaganda der von mächtigen Oligarchen getragenen Globalisten, die über unbegrenzte finanzielle Mittel verfügen und sich deshalb jede gewünschte Propaganda kaufen können. Auch die alternativen Medien bzw. solche, die man dafür hält, werden immer wieder von Kommentar-Schreibern heimgesucht, um die Mähr von Putins Beteiligung am Great Reset zu verbreiten. Sogar manche „alternative Influenzer“, die sich inzwischen mit ansonsten guter aufklärender Arbeit einen Namen gemacht haben, beteiligen sich an diesem dreckigen Spiel, Putin eine Zusammenarbeit mit dem WEF zu unterstellen. So z.B. auch Ernst Wolff, der seit einiger Zeit ständig unterwegs ist, um diese dreckige Lüge andauernd zu wiederholen, wobei unklar bzw. nicht zu beweisen ist, ob Ernst Wolff das, was er Putin unterstellt, wirklich glaubt oder ob er bewusst lügt.
    .
    Welches Ziel mit dieser Lüge verfolgt wird, ist schnell erklärt: Für viele Menschen ist der Gedanke oder gar die Gewissheit, dass sich ein so mächtiges Land wie Russland gegen die Ziele der Globalisten stellt, ein wichtiger Faktor. Es ist etwas, dass ihnen Mut und Zuversicht vermittelt, dass dieser bisher massivste Angriff auf die Freiheit der Menschheit abgewehrt werden kann. Dieser Glaube ist ein ganz wichtiger Anker, der den Menschen die nötige Kraft verleiht, durchzuhalten und weiterzumachen, im Widerstand gegen die menschenverachtenden Pläne der globalistischen Verbrecher. Denn ohne das mächtige Russland würde es sicher sehr viel schwieriger werden, den Kampf gegen die Globalisten zu bestehen.
    .
    All das wissen natürlich auch die Globalisten. Deshalb setzen sie alles daran, den Menschen, die erkannt haben, wohin die Reise gehen wird und sich gegen die unmenschliche Versklavung durch die Globalisten zur Wehr setzen, diesen kräftespendenden Hoffnungsanker Russland wegzunehmen, indem sie ihnen einreden, dass Putin auch zu diesen Globalisten-Verbrechern gehört.
    .
    Thomas Röper vom Anti-Spiegel bekommt dazu immer wieder Anfragen von besorgten Menschen, die wissen wollen, on an diesen Behauptungen etwas dran ist.
    .
    Sitzt Putin mit Schwabs Weltwirtschaftsforum & Co. in einem Boot?…
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/sitzt-putin-mit-schwabs-weltwirtschaftsforum-co-in-einem-boot/
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    Thomas Röper beschreibt in diesem Artikel sehr ausführlich (es ist ein langer Artikel), warum er die Aussagen von Ernst Wolff bezüglich einer Verbindung von Putin zum WEF für falsch hält und welche Fakten aus seiner Sicht noch dagegen sprechen. Wer den Artikel liest, wird sehr schnell erkennen, dass es sich um einen äußerst wichtigen Artikel handelt, der hilft, zu verstehen, was man sonst niemals verstehen könnte.

    1. leo, „Mär“ ist so ein schönes Wort dass man es nicht mit einem „h“ verunstalten sollte 😉

      Sonst landen wir noch bei „Mährchen“. …

    2. leo, anscheinend darf man Ihnen die Hoffnung auf einen „weißen Ritter“, der für uns alle, für das Gute, für die Wahrheit, für die Gerechtigkeit kämpft, nicht nehmen. Werden Sie später ent-täuscht aufwachen? Und merken, dass diese Hoffnung Sie von eigenem Tun abgehalten hat? Was macht es, dass Sie in der Ferne, im Osten, in Russland, ein Licht im allgemeinen Dunkel sehen möchten? Was gibt es Ihnen? Wieso soll Putin anders ticken als all die anderen Machtmenschen?

      Wer versteht, was Macht mit Menschen macht, macht sich keine solchen, tut mir Leid es so nennen zu müssen: kindischen Illusionen mehr.

      1. Herr Storz,
        das sehr geehrter lasse ich an dieser Stelle bewußt weg, da es unerträglich ist, solche Antworten an einen Forumsteilnehmer von ihnen zu lesen. Ich frage mich, wo der Unterschied zwischen Personen wie Karl Lauterbach und ihnen liegt. Gefangen in einer Selbstherrlichkeit und so überzeugt von der eigenen Großartigkeit, möchte ich jemanden wie sie nicht in einer Machtposition sehen.


        Den Unmut kann ich gut nachvollziehen. Trotzdem reiben wir uns besser nicht weiter daran auf. Einfach deshalb, damit die an sich doch hochinteressante Diskussion zum Thema keinen Schaden erleiden möge.
        Herzlich, Ped

        1. Wieder zu früh abgeschickt:
          An welcher Stelle hat leo von Putin als „weissen Ritter“ gesprochen,der uns alle retten wird?
          In ihrer Welt scheint es nur schwarz und weiß zu geben. Es geht doch um die Frage, ob Putin Teil der WEF Clique ist oder nicht und da sind nunmal die Hinweise recht deutlich, dass er sich klar dagegen stellt und nicht bereit ist, sich und somit auch Rusland diesen Gloalisten zu unterwerfen sondern auf Russlands Souveränität im globalen Machtspiel beharrt. Das Putin sicherlich auch ein elitäres Machtdenken pflegt, stelle ich persönlich überhaupt nicht in Frage. Trotzdem lässt ich doch klar an Hand der Politik der letzten 20 Jahre erkennen, dass Vladimir Putin viel Positives für die Menschen in Russland getan hat, Beispiel gibt es dafür unzählige. Alleine seine vielen Reden zeigen doch zumindest, dass es sich bei ihm um einen kopetenten und Umsichtigen Staatsführer handelt, den man so weit und breit im „Westen“ nicht findet.
          Ich hatte bereits an anderer Stelle davon gesprochen, dass es mir persönlich auch lieber wäre, wenn wir weg kommen würden von hierarschichen Gesellchaftsstrukturen, es aber offensichtlich ist, dass solch komplexe Gebilde wie Nationalstaaten eine gewisse Lenkung und Struktur benötigen und ein Großteil der Menchen dies anscheinend auch wünscht. Sie könne sich ja mal mit dem rusischen Politologen Valeriy Pjakyn beschäftigen und dessen Ausführungen zu komplexen sozialen Supersystemen und deren Steuerung, der Erkenntnisgewinn dürfte durchaus bereichern, zumindet war es bei mir so. Aber ich denke, dass sie das in ihrer Großartigkeit eh schon alles wissen.
          Es fällt mir mittler Weile wirklich schwer, ihre Beiträge hier zu lesen und dabei ruhig und sachlich zu bleiben, aber der Anstand hält mich zurück, nicht ausfallend zu werden, zumal Ped uns ja auch immer wieder auf einen achtsamen Umgang untereinander hinweist, ein Hinweis der bei ihnen offensichtlich nicht wirklich anzukommen scheint. Wie können sie es sich anmaßen, leo hier „kindliche Illusion“ vor zu werfen?
          Und was tuen sie den bitte konkret, außer in vielen Foren Beiträge zu verfassen und offensichtlich alles besser zu wissen.
          Deswegen hier noch mal mein Hinweis an sie: Schauen sie doch mal mehr nach Innen und gucken, was es dort zu verbessern gibt, anstatt sich ständig mit den Dingen im Aussen zu beschaftigen und andere Menschen oberlehrerhaft zu belehren.
          Aber ich befürchte, dass mein Hinweis an sie, Perlen vor die Säue sind und erwarte auch keine Antwort von ihnen, da es sehr absehbar ist, wie diese ausfallen wird.
          Ich persönlich werde auch bis auf Weiteres keine Zeit mehr damit verschwenden, mich mit ihnen und ihren Beiträgen zu beschäftigen, da es hier im Forum genügend andere Foristen gibt, deren Beiträge zu lesen sich tatsächlich lohnt, u.a. auch den von ihnen hier abgekanzelten leo, dessen Meinung ich übrigens oftmals nicht teile (insbesondere z. B. zum Thema der Beteiligung an den sogenannten Wahlen in diesem Land) aber trotzdem als Bereicherung und eine echten Austausch auf Augenhöhe empfinde.
          Wie auch immer, eine Grußformel erspare ich mir in diesem Fall ebenfalls, da es eh nur eine Floskel wäre und zumindest von meiner Seite auch nicht aufrichtig wäre.
          David Bommert

  9. Sehr geehrter Ped,
    Ihren Hinweis an mich zu obigen Kommentar kann ich durchaus verstehen und ich habe wirklich mit mir gerungen, ob ich auf die Ausführungen von Albrecht Storz etwas schreiben soll. Aber die Art und Weise, wie der Kommentar verfasst wurde, hat mich doch dazu veranlasst, etwas dazu zu schreiben, da ich dies nicht unbeantwortet stehen lassen wollte. Zumal ich ehrlich gesagt von Ihnen einen Hinweis an Albrecht Storz erwartet hätte, dass dieser sich doch bitte mäßigen sollte.
    Da ich aber immer nach inneren Impulsen handle, ob ich etwas schreibe oder nicht, sah ich mich in diesem Fall doch genötigt, es zu tun. Aber wie ich ja bereits oben geschrieben habe, war dies auch meine letzte Antwort an Herrn Storz, um die von Ihnen angesprochenen hochinteressanten Diskusion zu diesem und auch anderen Themen nicht weiter zu bechädigen. Ich habe jedoch leider einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der das so nicht stehen lassen konnte. Vielleicht ein Punkt, an dem ich selbst noch etwas arbeiten kann.
    In diesem Sinne: Vieln Dank für Ihren Hinweis und die wirklich gute Arbeit, die Sie hier mit Ihrem Blog leisten.
    Liebe Grüße
    David Bommert

  10. „Die Unterstützung westlicher Demokratien für den Kampf gegen die Trockenlegung des Korruptionssumpfes fand also lediglich auf dem Papier statt. “
    .
    Ich bezweifle, dass dieser Satz so gemeint ist, wie er dasteht. 😉
    Ansonsten ein sehr guter, wichtiger Artikel.


    Recht haben Sie! Fehler ist korrigiert, danke für Ihren Hinweis.
    Herzlich, Ped

  11. Zum Glück gibt es auch noch normale, erwachsene Menschen auf der Welt:

    „Natürlich, ich habe mit Leuten immer Kontakt, auch wenn ich mich scharf mit ihnen verbal duelliere. Ich habe mich kürzlich auch mit Anselm unterhalten, weil ich da auch ein paar Sachen nicht gut fand. Wir müssen nur aufpassen, dass wir die Sprache nicht radikalisieren. Da ist jeder gefordert. Wenn mir etwas nicht passt, sage ich meine Meinung. Dann diskutiert man das aus und kommt vielleicht zu einem Kompromiss, vielleicht auch nicht. Und ich bin halt niemand, der sich den Mund verbieten lässt.“ Markus Heintz auf
    ()https://transition-news.org/wir-brauchen-gesprachsbereitschaft-und-selbstkritik-statt-buhrufe-und

    Wer nicht mit Erwachsenensprache zurecht kommt, soll sich in seinen „Safe Space“ von mir aus einmauern! ABER NICHT DAMIT AN DIE ÖFFENTLICHKEIT GEHEN und andere dann auch noch bevormunden wollen!

    Früher waren es die Kirchen – heute sind es die selbsternannten, selbstherrlichen Moral- und Anstandshüter. Ich muss bei so einem Personal immer an Steinmeiers, Gauks und Co denken …


    Da kann ich Ihnen vollumfänglich zustimmen.
    Grüße, Ped

  12. „Lieber Ped,
    Sie bereiten mir eine Enttäuschung nach der anderen. Bei jedem Ihrer aktuellen Beiträge glaube ich immer, dass es nicht besser geht. Und bei jedem folgenden Beitrag werde ich dann wieder darob enttäuscht.“
    Dieser höchst angemessene Blumenstrauß zwingt mich, einen gleichen daneben zu legen. Um so bereitwilliger als ich mir sicher bin, dass der verdiente Beschenkte dadurch weder korrumpiert, weggelobt, noch der Gefahr der arroganten Überhebung überführt werden könnte. So selten wie wahr!

  13. Demokratieverständnis von Außenministerin Baerbock beim gestrigen Panel des Forum_2000:
    :“Egal was meine Wähler denken, aber ich will die Erwartungen des ukrainischen Volkes erfüllen.“
    Habe ich da was verpasst: Ist dieses Sprechpüppchen jetzt Mitglied der ukrainischen ReGIERung?
    Wer derart abgehoben und trotzdem tief fliegt sollte sich auf eine harte Landung vorbereiten.

    1. () https://www.youtube.com/watch?v=78-_Ou5sH3k&t=5098s
      Video ab 1:24:40:
      .…I give the promise to peoples in Ukraine, we stand with you as long as you need us. Then I want to deliver, no mater what my german voters think, but I want to deliver to the peoples of Ukraine and this is why for me is important to be always very frank and clear…..

      deepl.com übersetzt das so:
      …. Ich gebe den Menschen in der Ukraine das Versprechen, wir stehen zu euch, solange ihr uns braucht. Dann will ich liefern, egal was meine deutschen Wähler denken, aber ich will den Völkern der Ukraine liefern und deshalb ist es für mich wichtig, immer sehr offen und klar zu sein…..

      „Ich will und ich werde….Ich….nicht Deutschland…“
      Ich habe keine Worte mehr weil mir der Kragen geplatzt ist.

  14. Aus der Erfahrung meines Vaters, geb. !926, und meiner, geb. 1960, kamen wir beide zu folgender Erkenntnis:
    Jede Obrigkeit, an jedem Ort, zu jeder Zeit, das Volk bescheißt.
    Bleibe ein jeder „Untertan“ bei sich und halte einen größtmöglichen Abstand zur Obrigkeit und die Welt ist wunderbar.

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