Pussy Riot, Otpor! und die NROs

Von einem „Kunstkollektiv“, NROs, Otpor!, Abramovic und Podesta. Warum ein Artikel zu einer im Prinzip nur im Westen populären, sich revoluzzerhaft gebärdenden und von den Medien permanent gestreichelten Punk-Band (?) aus Russland? Weil Sie an dieser nicht nur exemplarisch erkennen können, wie skrupellos Menschen als manipulatives Werkzeug benutzt und verheizt werden. Es zeigt auch, dass hier sehr geschickt ein Kunstprodukt zur Steuerung großangelegter politischer Prozesse auf die Welt gebracht wurde. NROs spielen dabei eine entscheidende Rolle (a1).

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Die angekündigte Destabilisierung des Iran

Zur Jahreswende wurde der Weltöffentlichkeit ein neues „Revolutions-Szenario“ präsentiert. Proteste im Iran, die ihre Ursachen in ökonomischen und innenpolitischen Problemen haben, wurden von westlichen Medien und Politikern zum Anlass genommen, das politische System in Teheran in Frage zu stellen und es zu bedrohen. Nach dem Irak (2003), Libyen und Syrien (2011) soll nun der Iran destabilisiert werden. Das Drehbuch ist in einer Studie des US-amerikanischen Brookings Institutes aus dem Jahr 2009 nachzulesen.

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Der Iran und die Besorgten

Das alte Lied wird wieder einmal neu aufgelegt. Die Komposition ist simpel und sie ist eingängig. Das Lied bedient die eingetrichterten Vorurteile und beruhigt das schlechte Gewissen. Ja, und natürlich sind wir, die Guten besorgt. Dabei wissen die Besorgten so ziemlich nichts über den Iran. Das müssen sie auch nicht, denn das alte Lied erzählt eine weitere B-Geschichte.

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Die langen Schatten des Maidan

Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidankämpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Schützengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale. Die entsprechende TV-Reportage mit dem Titel „Ucraina: Le verità nascoste“ zeigte der Sender Canale 5 vergangene Woche in seinem Magazin „Matrix“. Ziel der Schüsse sei es gewesen, so viel Chaos wie möglich

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