Von Qualitäten und Quantitäten – vom Kapitalismus zum Faschismus

Eine der wichtigen Voraussetzungen für das wunschgemäße Funktionieren des homo oeconomicus ist die Beliebigkeit. Denn nur über Beliebigkeit lässt sich ein Gemeinwesen auch berechnen und in subjektiven, machtbasierten Fantasiewerten wie Geld darstellen. Mehr noch lässt sich die Einzigartigkeit der in ihm lebenden Individuen und seiner Umwelt eindampfen in ein vorgeschriebenes

Die Radikalität des Guten im Bösen und der Kapitalismus

Die immer wieder hier vorgebrachte These, das kein Mensch aus seinem Selbstverständnis heraus böse ist und also eigentlich immer das Gute wünscht, womit das Böse an Klarheit wie Schärfe verliert, daher jeder Kampf (nach außen) „eigentlich“ in guter Absicht geführt wird, kann von den meisten Zeitgenossen nicht akzeptiert werden. Angesichts

Die Gläubigen (3)

Ich bedanke mich bei Ped, daß ich die Gelegenheit bekommen habe, hier in Folge einige Auszüge aus meinen Büchern zum Nachdenken und Diskutieren zu veröffentlichen. Um einigermaßen in eine weit verzweigte Handlung einsteigen zu können, folgen einige einführende Hinweise. Bitte beachten: Es ist eine Roman, also eine fiktive Geschichte, keine

Die Gläubigen (2)

Aus Jürgens Roman „Die Gläubigen“ sei hier ein weiterer Auszug veröffentlicht. Der Text bezieht sich auf die im Jahr 2017 anstehende fünfhundertste Wiederkehr eines Ereignisses, das die Reformation in Deutschland einläutete. So wie damals sollen auch die Thesen im Roman die Menschen aufrütteln, um die Dinge in eine friedlichere Welt