Geschichten über Sockenpuppen

Eine respektable Gemeinde kennt Sockenpuppen, Bots und Astroturfing als Begriffe, die eine Virtualisierung von Kommunikationsteilnehmern im Internet beschreiben. Doch zuerst waren und sind Sockenpuppen Menschen und dienen in Machtsystemen als Waffe zur Durchsetzung von Meinungshoheit. Wie Sockenpuppen & Co. funktionieren; darum soll es in diesem Artikel gehen.


Der Name sagt es: Nimm eine Socke und benutze sie als Puppe. Man schlüpft mit der Hand in die Socke und imitiert Mimiken, Bewegungen und Sprache mit der Socke und verwandelt sie so zu einem scheinbar lebendigen Wesen. Damit die Phantasie nicht so viel Arbeit hat, macht man die Socke zuvor etwas „menschlicher“ – zum Beispiel so: (b1)



Das ist etwas schlichter als die im Titelbild zum „Sorgenpüppchen“ veredelte Sockenpuppe. Entscheidend ist, dass die Puppe nun lebendig wirkt. Der Schöpfer hat der Socke sozusagen Leben eingehaucht. Spielt er mit der Puppe, kann er sich und dem Beobachter eine Illusion erschaffen. Er produziert Rollen und trotzdem ist es ein und derselbe, der spielerisch in die Rollen schlüpft. Wenn er nun auch noch mit dem Bauch reden kann, vergisst man bisweilen, dass die Puppen gar nicht aus sich selbst heraus agieren und ihre Persönlichkeit ein Schein ist.(b2)


Mit dem Ausblenden der Quelle sieht man nun drei Individuen und interagiert mit deren Gedanken. Jetzt kommt es darauf an, was der Puppenspieler bezweckt. Möchte er zum Nachdenken und Reflektieren anregen? Oder hat er vor, zu manipulieren und nutzt die geschaffene Illusion als Vervielfältigung und damit Verstärkung?

Damit ist der Sprung in das Internet, mit welchem der Begriff von einem Großteil der Menschen in Verbindung gebracht wird, noch nicht geschafft. Denn davor kommen – die etablierten Massenmedien. Die Massenmedien? Ja, denn die Massenmedien sind nämlich die Sockenpuppen einer im Prinzip gleichgeschalteten Informationsverbreitung. Das Warum ist eine spezielle Geschichte, aber dass es so ist, lässt sich kaum widerlegen.

Bewährte Sockenpuppen – die Massenmedien

Die großen deutschen Blätter – einschließlich ihrer Internet-Präsenzen – ziehen sich ihre Informationen vorrangig von vier Nachrichtenagenturen: AP (American Press), Reuters, AFP (Agence France-Presse) und dpa (Deutsche Presseagentur). Wobei noch anzumerken ist, dass die dpa eine Kooperation sowohl mit Reuters(1) als auch mit AP(2) pflegt. Die Massenmedien kaufen sich also in hohem Maße Nachrichten bei der dpa und arbeiten sie auf.

Wenn das alle machen, was passiert dann? Dann erscheinen sie als das, was sie vehement ablehnen: gleichgeschaltete Medien. Dann sind sie Sockenpuppen von (zentralen) Agenturen! Nur, so einfach ist es nicht.

Denn der Spieler gehört den Sockenpuppen!

Es handelt sich um ein gewolltes Eingehen von Abhängigkeiten. So etwas nennt man auch Kartell – eine wirtschaftlich-ideologische Vernetzung zum jeweils beiderseitigen Vorteil. Eine Vernetzung, die man nach außen nicht groß publiziert, dafür aber intensiv pflegt. Denn dieses Kartell ist effizient. Es ist nach Kosten optimiert. Die Sockenpuppen sind in diesem Falle Teil des (Überlebens-)Wettbewerbs.

Sockenpuppen sind in beschriebenen Kontext Symbole einer enthemmten neoliberalen Denkweise, die alles, auch Denken und Meinungen, der notwendigen Effizienz eines zinsbasierten Renditesystems unterzuordnen haben. Innerhalb solchen Denkens glaubt man Verantwortung für das, was man veröffentlicht, delegieren zu können.

Wie stellen sich nun die Verbindungen der Sockenpuppen zur Deutschen Presseagentur (dpa) dar(3)?

  • im Aufsichtsrat der dpa: Thomas Düffert (Madsack GmbH) mit Mehrheitsbeteiligung bis hin zum vollständigen Eigentümer unter anderem folgender Blätter:
    • Dresdner Neueste Nachrichten (DNN)
    • Leipziger Volkszeitung (LVZ)
    • Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ)
    • Lübecker Nachrichten
    • Märkische Allgemeine Zeitung
    • Ostsee-Zeitung
    • Neue Presse (Hannover)
    • Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ)
  • im Aufsichtsrat der dpa: Peter Frey (ZDF)
  • im Aufsichtsrat der dpa: Joachim Knuth (ARD); Programmdirektor beim NDR
  • im Aufsichtsrat der dpa: Torsten Rossmann (Springer); Geschäftsführer WeltN24
  • im Aufsichtsrat der dpa: Daniel Schöningh (Münchner Zeitungsverlag)
    • Münchner Merkur
    • Oberbayerisches Volksblatt
  • im Aufsichtsrat der dpa: Hans-Georg Schnücker (Verlagsgruppe Rhein-Main) mit knapp zwei Dutzend Zeitungen im Rhein-Main-Gebiet

Wir erkennen, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ARD und ZDF im Aufsichtsrat der dpa sitzen und so aktiv deren Geschicke bestimmen. Und wem gehört die dpa? Unter anderem sind das(4,5):

  • Burda (München)
  • Axel Springer Verlag (Hamburg)
  • Süddeutscher Verlag Mediengruppe (München)
  • Bauer Verlagsgruppe
  • Madsack Verlagsgruppe
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
  • Dresdner Verlagshaus (Gruner & Jahr)
  • Spiegel Verlag
  • Verlagsgruppe Handelsblatt
  • Westdeutscher Rundfunk (WDR/ARD)
  • Norddeutscher Rundfunkt (NDR/ARD)
  • Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Immerhin 7,7 Prozent der Gesellschafteranteile bei der dpa hält also der deutsche Steuerzahler – vertreten durch die ARD(6). Dazu kommt das ZDF mit weiteren 3,8 Prozent Anteilen(7), was insgesamt 11,5 Prozent ausmacht. Meines Erachtens ist das eine ganze Menge. Die dpa setzt schließlich in hohem Maße die Agenda der Massenmedien. Sie übt eine Dominanz über das aus, was Teil der Nachrichten für das Medienpublikum ist(8) – und was nicht(9).

Interessant ist das auch in der Hinsicht, weil ARD & Co. als durch Zwangsgebühren finanzierte Medienunternehmen ohne Zweifel die Möglichkeit hätten, diesem Optimierungsdenken zu entgehen. Sie haben eine in Umfang und Solidität so ziemlich einzigartige finanzielle Basis und können sich deshalb ein globales und dichtes Korrespondenten-Netz leisten, was für die private Konkurrenz nicht so einfach möglich ist. Und trotzdem spielen sie intensiv die Rolle von Sockenpuppen innerhalb eines zentralisierten Nachrichten-Systems.

Offensichtlich gibt es noch andere Gründe als Kostendruck, um in solch einer Weise zu agieren. Nämlich weil die dpa nicht nur eine wirtschaftliche sondern auch eine ideologische Agenda fährt. Das aktuelle Whitepaper der dpa sieht so aus und dahinter verbirgt sich nicht weniger als (zum Beispiel) das aufrecht Erhalten einer völlig absurden Paranoia in der Bevölkerung – wofür die Medien als Transmitter dienen(b3):



Das ist nicht direkt für Sie gedacht, liebe Leser, sondern es ist Teil der Handlungsanleitung für die Massenmedien, die dann dafür sorgen, dass es in der einen oder anderen Weise auf Bildschirmen und Printmedien erscheint. Wenn wir uns also über Sockenpuppen unterhalten, seien wir uns bewusst, dass dies kein ursächliches Phänomen des ungezügelten Internets ist, sondern seit Ewigkeiten im Medienbereich betrieben wird.

Staatliche Sockenpuppen der westlichen Demokratien

Es darf uns bewusst werden, dass dieses Internet nur bedingt eine organisch gewachsene kollektive Vernetzung abbildet. Eher war es eine Eliten-Idee; entwickelt unter der (militärischen) Prämisse nationaler Sicherheit. Und vertrauen wir lieber nicht darauf, dass man dieses milliardenschwere Projekt der US-amerikanischen Militärs(10) auf die Allgemeinheit losließ, einfach nur weil man plötzlich die Liebe zum Menschen entdeckte.

Weniger märchenhaft erscheint mir da schon die Hypothese, dass hier nebenbei ein neues Kommunikationsmittel zur Steuerung der Bevölkerung entdeckt wurde. Ist es wirklich so abwegig zu glauben, dass die Idee einer Totalüberwachung der Menschen schon Jahrzehnte alt ist? Schauen Sie auf die abgefahrenen Ideen aus den transhumanistischen Ideenfabriken im kalifornischen Silicon Valley und stellen Sie sich dann diese Frage noch einmal.

Die DARPA (Defense Advanced Research Project Ageny) ist eine US-amerikanische Bundesbehörde. Mit dem ARPANET(a1) schuf sie den Vorgänger des Internets(11) und sie hat einen verdammt großen Kunden – das Pentagon. Das Pentagon arbeitet ganz offen mit (auch mit der Begrifflichkeit) Sockenpuppen(12), um gesellschaftliche Stimmungen zu lenken und sieht sie als Teil einer (selbstredend legitimen) psychologischen Kriegsführung. Sockenpuppen sind also eine direkt eingeführte Kategorie des Pentagon und werden über deren Operation Earnest Voice (OEV; zu deutsch Operation aufrichtige Stimme) ausgebildet und gesteuert(13). Einen deutschen Wikipedia-Artikel zu dieser Operation gibt es bislang nicht.

Irgendwo muss das Pentagon die Milliarden US-Dollar, mitsamt den extra dafür rekrutierten tausenden von Mitarbeitern, welche allein für PR (Public Relation, zu deutsch Öffentlichkeitsarbeit) reserviert sind(14), ja ausgeben. Schließlich gehörten zu deren Aufgaben auch die Erfindung(!) und Verbreitung gewünschter Nachrichten. Sockenpuppen passen dort gut rein. In Weiterführung des weiter oben bei den Massenmedien beschriebenen Konzepts verstärken und vervielfältigen sie Meinungen und Bewertungen – nun aber im Internet.

Menschen aus Fleisch und Blut sind nun auftragsmäßig und gegen Entlohnung im Internet unterwegs und infiltrieren die Online-Plattformen der Massenmedien wie unabhängige Portale und Blogs, in dem sie sich Scheinzugänge (Aliase) zulegen, eben Sockenpuppen(15). Im Sinne des Auftrags, der sich in nichts von dem unterscheidet, den die Massenmedien erfüllen,  pflegen sie die Ressentiments und Feindbilder der Meinungsführer und zerstören die (positive) Diskussionskultur. Dabei besitzen sie ein mehr oder minder reiches psychologisches Handwerkszeug zur Manipulation ihrer Opfer(16).

Sockenpuppen pflegen Feindbilder und dienen auf diese Weise, die Bevölkerung im eigenen Lager zu halten. In ihrer Destruktivität schüren sie Emotionen und würgen so kritische wie hinterfragende Gedanken ab. Sockenpuppen schüren Misstrauen, also den kleinen Krieg zwischen den Menschen und sind ihrerseits Abbilder manipulierter Menschen. Denn – wie gesagt – Menschen aus Fleisch und Blut machen das in Redaktionsstuben ja auch. Dafür gibt es sogar den Ausdruck meatpuppets (Fleischpuppen) und das Pentagon selbst hat nach 9/11 hunderte meatpuppets, getarnt als seriöse unabhängige Analysten in die Spur geschickt, welche die gewünschten Expertisen des Pentagon in den Massenmedien verbreiteten(17,18).

Der ganze ideologisch-militärische Komplex der USA ist permanent in einem geradezu krankhaften Wahn auf der Suche nach möglichen Gefährdungen – natürlich auch im Bereich elektronischer Kommunikation; zu der das Internet ja gehört(19). Die Software zur intelligenten und nicht so leicht aufdeckbaren Steuerung der (eigenen) Sockenpuppen muss natürlich von Jemandem entwickelt werden. Dafür stellt das Pentagon Anzeigen ins Netz – so wie diese(b3):



Gewünscht wurde eine Software zur Steuerung von durch fünf bezahlte Mitarbeiter zu verwaltenden 50 Sockenpuppen. Präsentiert wurde sie auf der für Beschaffung und Offenlegung von US-Regierungsaufträgen verantwortlichen Seite FedBizOpps.gov(20).

Solicitation Number: RTB220610
Notice Type: Sources Sought
Synopsis:
Added: Jun 22, 2010 1:42 pm
Modified: Jun 22, 2010 2:07 pmTrack Changes
0001- Online Persona Management Service. 50 User Licenses, 10 Personas per user.

Um Zweifel zu zerstreuen, dass dieses Programm nicht vielleicht ein harmloses Verwaltungsprogramm für Kleinbetriebe sein soll, hier noch ein Teil der Auftragsbeschreibung(21,22):

Software will allow 10 personas per user, replete with background , history, supporting details, and cyber presences that are technically, culturally and geographacilly consistent. Individual applications will enable an operator to exercise a number of different online persons from the same workstation and without fear of being discovered by sophisticated adversaries. Personas must be able to appear to originate in nearly any part of the world and can interact through conventional online services and social media platforms. The service includes a user friendly application environment to maximize the user’s situational awareness by displaying real-time local information.

Dort ist also sehr klar die Herausforderung an die Sockenpuppen formuliert: künstliche Identitäten, eine (virtuelle) Biografie, die Berücksichtigung geografischer und kultureller Besonderheiten, in deren Umfeld die Sockenpuppen „arbeiten“ sollen, interaktives Handeln in sozialen Netzwerken, Wechsel der Identität eine Sockenpuppe und so weiter. Letztlich erhielt das kalifornische Unternehmen Ntrepid den 2,76 Millionen US-Dollar schweren Auftrag vom Pentagon(23). Ntrepid war erst ein halbes Jahr zuvor gegründet worden(24). Können Sie mein Erstaunen ob des offenbar schier überbordenden Vertrauens nachvollziehen, welches damals einem gerade auf dem Markt erschienenen Unternehmen zuteil wurde?

Sockenpuppen (respektive meatpuppets) sind letztlich gängige Werkzeuge in Macht- und Herrschaftssystemen und da unsere Fassadendemokratie nichts anderes als das darstellt, ist sie eben auch voller Sockenpuppen. In einer von Misstrauen dominierten Welt wählt man dann schnell den Weg des Geheimen, des Verschwörerischen. In diese Welt sind Sockenpuppen einzuordnen, denn schließlich tarnen sie sich und täuschen andere absichtsvoll. Die USA nimmt allenfalls in Bezug auf die Budgets eine Sonderstellung ein, doch ansonsten sind die Kollegen in den anderen westlichen Demokratien gleichermaßen rührig. So hat natürlich auch der britische Geheimdienst seine Sockenpuppen, die gern als Trolle unterwegs sind(25,a2).

Israel – Die „einzige Demokratie im Nahen Osten“, wie sie gern genannt wird, ist ebenfalls kräftig dabei, soziale Netzwerke mit Sockenpuppen zu unterwandern. „Conceptus“ heißt deren Geheimwaffe zum Ausleben und Weiterentwickeln der eigenen Paranoia(26). Wie auch Deutschland die ideologisch inhalierte Phobie vor Terroristen und den Russen in Investitionen für den (selbst so genannten) Cyberkrieg ummünzt. 14.000 Stellen werden derzeit durch einen neuen militärischen Organisationsbereich für den Cyber- und Informationsraum geschaffen(27).

Von Sockenpuppen zu Social Bots und Astroturfing

In einem System wie dem Unsrigen ist auch jede andere noch so demokratisch verstandene Institution in Gefahr, von Sockenpuppen befallen zu werden, um dann deren Haltern zu dienen. So wurden Sockenpuppen auch in der deutschen Wikipedia gesichtet, wo sie nicht nur Meinungen verstärk(t)en, sondern auch die Administration versuch(t)en, zu vereinnahmen(28). Übrigens sind für mich anonyme Accounts, mittels derer Wikipedia-Artikel aus dem Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesministerium des Innern (BMI) heraus editiert werden, auch eine – wenn gleich ziemlich plumpe – Variante von Sockenpuppen(29).


Kleiner Einschub: Nehmen wir mitunter vielleicht sogar selbst die Rolle von Sockenpuppen wahr? Nämlich, wenn wir unreflektiert Geschichten weitergeben, die wir zuvor „aufgeschnappt“ haben? Einfach um uns als wichtig, beachtet und damit gut zu fühlen?


Eine neue Anforderung des Pentagon zeigt zudem die Bestrebungen einer Virtualisierung von Sockenpuppen, der Schaffung von Möglichkeiten ihres massenhaften Einsatzes, der Automatisierung ihrer Aufgaben(30).


Bots (Roboter/Programme) sollen zukünftig in großem Stil die (traditionellen) Sockenpuppen ersetzen und das ist nur logisch. Die Aufgabe, die sie ausführen, ist ja eben die eines programmierten, indoktrinierten Individuums und gerade eben deshalb quantifizierbar. So war es naheliegend, die Manipulierten wie eine Art von Zombies und möglichst automatisiert zu vervielfältigen.

Diese Programme sollen über ausgefeilte Spracherkennung in der Lage sein, Emotionen vorzutäuschen und so ihre Gegenüber besser manipulieren zu können. Das ist sehr wichtig, weil die Beeinflussung der Menschen immer zuerst auf der emotionalen, unterbewussten Ebene greift. Es geht ja gerade um Ihr genetisch bewährtes psychologisches Naturell, das IMMER funktioniert, solange Sie noch Herr Ihrer entsprechend angetriggerten Sinne sind. Eine bewusste Verarbeitung kommt erst danach! Und das erfordert ein Mehr an Energie, Lernprozesse und auch Zeit. Hier der vollständige Inhalt des Dokuments: 2018-01-10_US-Army_Anforderung_SocialBots.


Immer öfter frage ich mich ernsthaft, wer wirklich so alles für den Film „Die Matrix“ verantwortlich zeichnet.


Mit (Social) Bots erleben wir damit eine Art Virtualisierung lebendiger Individuen und diese Virtualisierung wird immer weiter getrieben. Nur noch ein Programm ist es, welches die Indoktrinierung der Ziele (Menschen) durchführt. Über Bots wird inzwischen auch das als virtuelle Realität in das Bewusstsein der Menschen implantiert, was man gemeinhin als Astroturfing bezeichnet. Dort wird eine per Software generierte Gemeinschaft von Aktivisten präsentiert, die sich als Volksbewegung, als Basisbewegung (Graswurzelbewegung/Grassroots Movement) ausgeben, um auf diese Weise den Herdeninstinkt, der in uns allen steckt, für (unreflektierte) Massenbewegungen zu missbrauchen(31).


Immer öfter frage ich mich ernsthaft, welche der Graswurzelbewegungen in den letzten Jahrzehnten NICHT von außen aufgebaut und gesteuert wurden.


Warum die westlichen Demokratien hunderte Millionen an Euro und Dollar in Sockenpuppen, Social Bots und Astroturfing investieren? Weil die ideologischen -, politischen – und militärischen Eliten dieser Staaten voller Misstrauen sind und im Wahn, diese, ihr unzuverlässig erscheinende Bevölkerung latent steuern zu müssen.

Es gehört nun zu den bewährten Propaganda-Methoden, mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen oder wenigstens zu kolportieren, dass es die Anderen ja auch tun. Doch nur weil alle (gleichgeschalteten) Massenmedien über die bösen Armeen finsterer Putin-Trolle berichten, heißt das noch lange nicht, dass dies auch der Realität entspricht. Aber es stützt das Narrativ vom bösen Russen und ist damit die Krücke für die eigene Aufrüstung in allen Bereichen, die man sich vorstellen kann. Die Gruppe von Menschen in unserer Gesellschaft, die von diesem Irrsinn profitiert, ist mit Sicherheit größer, als es sich die meisten Menschen ausmalen mögen!

Was ich damit nicht sage, ist, dass Russland auf der Ebene von Elektronik und Informationstechnologien nicht auch seine entsprechende Forschung betreibt und die dann auch anwendet. Es ist für mich nicht so recht vorstellbar, dass Russland in diesen Bereichen die Hände in den Schoß legt. DASS sie es tun, müsste allerdings erst einmal schlüssig belegt werden. Es geht mir an dieser Stelle jedoch vielmehr um das unlautere moralische Schönreden eigenen, von Phobien und Privatinteressen geleiteten Tuns und das gleichzeitige Abwerten (möglichen!) adäquaten Tuns auf der anderen Seite.

Ein Fallbeispiel von Sockenpuppen

Wenn als Begründung für die eigene Hochrüstung in der Informations-Technologie (IT) solch völlig bescheuerte Geschichten über Russland wie die einer St.Petersburger Trollfabrik herhalten müssen. Wenn über Monate gleichgeschaltet eine absurde Hysterie über die angebliche Manipulation der US-Präsidentenschaftswahlen gelebt wird – und zwar ohne, dass es in all diesen Monaten gelingt, einen einzigen tatsächlich belegbaren Beweis für diese Behauptung auf den Tisch zu legen.


Wenn man sich das klar macht, sind die wahren Hintergründe dieser Kampagnen gut herleitbar. Denn wieder einmal geht es bei dem ganzen Zirkus um SIE. IHRE emotionale Befangenheit ist unbedingt erforderlich, um eine solche Politik dauerhaft umzusetzen und damit Privatinteressen genüge zu tun. Inwieweit das auch Privatinteressen eines jeden Einzelnen von uns sind, wäre dabei noch eine Überprüfung wert.

Stellen wir uns nur kurz eine Gesellschaft vor, in der – sagen wir mal – ein Drittel der Mitglieder offen und ehrlich über die Schieflage des Systems und die eigene Rolle (die bei jedem Menschen logischerweise anders gelagert ist) diskutiert. Es geht noch nicht einmal um Tun, sondern nur um das ehrliche, für andere Menschen offene Ansprechen (ohne Schuldzuweisungen!). Man darf ja mal träumen …


In hässlicher Art und Weise den selbst ernannten Gegner zu verunglimpfen, um SIE schön bei der Stange zu halten; dafür wird Einiges investiert in den traditionsreichen, mächtigen Denkfabriken der USA, welche enge Verbindungen zu den akademischen Bildungseinrichtungen das Landes pflegen. Weil sie ja auch dort den Ausleseprozess für die eigenen Elite betreiben. Was den deutschen Wikipedia-Artikel zu Astroturfing betrifft, fühle ich mich bemüßigt, Ihnen ein kleines Leckerli zu reichen. Zuerst ein Zitat aus dem Artikel(32):

„Im Februar 2012 veröffentlichte eine Gruppe, die sich als russischer Arm von Anonymous bezeichnete, angeblich von ihr gehackte E-Mail-Korrespondenzen zwischen der Führung der Jugendorganisation Naschi und einem Netzwerk von Bloggern und Internetbenutzern. Die in ihnen beschriebenen Aktivitäten umfassen Zahlungen für Postings, in denen die Politik von Wladimir Putin gelobt wird, Pläne, für mehr als zehn Millionen Rubel positive Artikel über das jährliche Sommerlager von Naschi in den Zeitungen Moskowski Komsomolez, Komsomolskaja Prawda und Nesawissimaja Gaseta zu erkaufen, Manipulationen der Benutzerbewertungen auf YouTube, Ideen für eine Online-Schmähkampagne gegen den Regierungskritiker Alexei Nawalny und die Überwachung der LiveJournal-Einträge der oppositionellen Politiker Nawalny, Boris Nemzow und Ilja Jaschin.[29][30][31][32]“ 


Wenn doch das Wörtchen „angeblich“ nicht wäre. Denn damit wissen Sie bereits, dass es sich bei dem ganzen Text nur um ein Gerücht handelt. Wer von Ihnen hat das „angeblich“ gleich (mit) heraus gelesen?


Ironie ein:

Der arme Nawalny. Das Symbol der russischen Graßwurzelbewegung, das doch nur Kritik übt am korrupten und diktatorischen Putin-Regime. Dieser heroische Kampf gelingt überhaupt nur mit den bescheidenen Zuwendungen, die er von seinen uneigennützigen Freunden aus der westlichen Wertegemeinschaft erhält. Ein wahrer Demokrat vor dem Herrn. Und der ist Opfer einer Online-SCHMÄHKAMPAGNE! Wie furchtbar – mir kommen die Tränen.

Ironie aus.


Nawalny ist ein ernst zu nehmender Gegner der russischen Regierung, ein Symbol des neuen Russland? Nein, der Mann nervt einfach nur; beschäftigt durch bewusste und westlich-medial aufgeblasene Gesetzesübertretungen ständig Polizei und Gerichte. Übertretungen für die er, würde er sie sich in westlichen Vorzeigedemokratien erlauben, den einen oder anderen „Klapps“ mehr auf seinen ideologisch und egotechnisch gespurten Kopf bekommen würde. Er ist einfach ein Provokateur und Erfüllungsgehilfe westlicher Demokratie-Exporteure.

Was ist eine Online-Schmähkampagne??? Ach so, die gab es gar nicht? Stimmt, da steht ja auch „IDEEN für eine Schmähkampagne“! Hatten Sie es überlesen – das mit den „IDEEN“? Ich beim ersten Lesen auch aber Schmähkampagne gegen den armen Nawalny; das war haften geblieben. Wir saßen einer (weiteren) Manipulation auf. Was Schmähkampagnen angeht: Mir fallen ja da ein paar Titelbilder des „Spiegel“ ein, die den russischen Präsidenten in einer – sagen wir mal – unvorteilhaften Position zeigen. Ist so das Wort Schmähkampagne vielleicht griffiger erklärbar??? (b5,b6)



Da haben Sie einen schönen Beweis, wie sich Massenmedien unverhohlen als Sockenpuppen gerieren, um das Feindbild Putin in der Bevölkerung hoch zu halten. Doch wo ist sie denn – eine ähnlich geartete Kampagne gegen Nawalny? Nawalny wird seit Jahren (das Zitat weiter oben ist auch bereits fünf Jahre alt) wie eine Ikone von der westlichen Politik und deren Medien vor sich her getragen.

Und auch das tut man nur für SIE, um Ihnen eine Illusion zu verklickern, dass in Russland der Aufstand der Aufrechten bevorsteht. Allein und um es mal sehr deutlich auszudrücken: WER INTERESSIERT SICH IN RUSSLAND FÜR NAWALNI? FAST KEINER! Er spielt im politischen Leben des Landes eine marginale Rolle. Und auch die nur deshalb, weil er von außen – insbesondere medial – gefördert und hofiert wird.

Denn dieser Mann ist nämlich eine Sockenpuppe; eine Sockenpuppe zur Durchsetzung von Interessen, die rein gar nichts mit russischen Interessen zu tun haben. Wenn Nawalny mit 50 Getreuen in Moskau aktiv wird, dann sind mindestens genauso viele westliche Journalisten oder Aktivisten westlicher NROs auf der Matte, um diesen „Protest des Volkes“ medienwirksam zu begleiten(33).


Zurück zum obigen Zitat: Wenn Sie einen solchen Beitrag auf Glaubwürdigkeit prüfen möchten, nehmen Sie sich die Quellen vor. Gerade hier erkennen Sie, wie mit allgemeinen Aussagen manipuliert wird, denn nichts von dem, was Sie da lesen, ist konkret. Die Seriosität des Ganzen wird Ihnen durch das Belegen mit immerhin vier Quellen suggeriert. Das als ausreichend glaubwürdig hinzunehmen, ist Vertrauen an der falschen Stelle. Es ist Vertrauen, begründet in Bequemlichkeit. Und es ist noch bequemer für Menschen, die ein eingebranntes Feindbild der „russischen Diktatur“ mit sich herum schleppen. Weil Sie an der Stelle – übrigens wie gewünscht – in den Bestätigungsfehler (confirmation bias) hineinlaufen. Also, was sind das für Quellen(34,b7)?



Wie kann man so etwas bezeichnen? Ich nenne es vorgegaukelte Vielfalt. Vier Quellen beziehen sich auf zwei Medien und einen Autor. Wenn Sie jetzt noch erfahren, dass „der Freitag“ (letztgenannte Quelle) eine einem Syndikat ähnliche Zusammenarbeit mit dem Guardian betreibt(35). Weder dem Einen noch dem Anderen soll das ein Vorwurf sein. Nur reduziert sich das Ganze so auf ein einziges Medium und eine Autorin. Diese hat ihre Informationen in drei Artikeln breit gestreut, welche dann in einem Vierten zusammen gefasst nochmals als Nachricht gebracht wurden. Das ist eine gute Methode, den Eindruck zu erwecken, dass wir es hier mit einem relevanten Thema zu tun haben, tauchte es doch so mehrfach als Schlagzeile auf.

Der Guardian und „der Freitag“ sind in den Köpfen der Menschen (unterbewusst) als linke Medien verankert. Links als Prägung hilft, die Propaganda glaubwürdiger zu machen, denn sie vermittelt: „Seht, nicht nur die Rechten sagen es; also stimmt es.“ Was nicht deutlich wird, ist, dass es sich hier um die Vielfalt innerhalb eines immer schmaler werdenden Meinungskorridors handelt… Chef und Alleineigentümer von „der Freitag“ ist übrigens Jakob Augstein, welcher alleinvertretend auch 24 Prozent des Spiegel-Verlags hält(36,a4).

Halten wir fest: Die vier Quellen sind im Prinzip EINE einzige Quelle. Unterbewusst(!) glauben wir zwar, dass vier Quellen sozusagen die (falsifizierende) Gegenprüfung enthalten und die Information in ihrer Authentizität stärken. Das ist aber nicht der Fall.

Die Quellen von Miriam Elder ihrerseits sind die Online-Zeitung gazeta.ru (allerdings wird als Quelle lediglich die Zeitung genannt aber kein Link angeboten(a5)), weiterhin ein Twitter-Account Op_Russia (der im Zirkelschluss die Berichterstattung von Miriam Elder im Guardian bewarb) und dazu die Kommunikations- und Blog-Plattform LiveJournal.

Diese am meisten genutzte Blog-Plattform Russlands ist seit 2007 im Besitz des russischen (US-Dollar-)Milliardärs Alexander Mamut, der seinen Reichtum im Schatten und als Berater Boris Jelzins erwirtschaftete(37). Alexander Mamut ist übrigens auch seit 2012 Miteigentümer der gerade erwähnten Online-Zeitung gazeta.ru(38)! Zudem gibt es den Benutzer Kremlingate, der auf einer Plattform lj.rossia.org schreibt(39). Schauen Sie sich ruhig mal seine simple Tabelle an, die er dort als Beweis einer groß angelegten Kreml-Astroturfing-Truppe anbietet(40). Die Primärquellen aber liegen in den Händen eines unter Jelzin reich gewordenen Oligarchen.

Wie dem auch sei. Etwas anderes erscheint mir Wichtiger. Die Aktivitäten einer russischen Hacker-Gruppe wurden der in Moskau für den Guardian schreibenden Miriam Elder zugespielt. Halten Sie das für normal? Dass Menschen in Russland, welche Ungereimtheiten aufdecken, gezielt einer US-amerikanischen Journalistin die Ergebnisse zuspielen? Stellen Sie sich ein ähnliches Szenario in Deutschland vor. Würden Sie tatsächlich ausländische Medien kontaktieren?

Oder gab es die Verbindung schon zuvor? Miriam Elder war auch Jene, welche die obszönen Extravaganzen der pubertären Pussy Riot, welche zum „Widerstand gegen den Diktator“ hoch stilisiert wurden, als Erste und nachfolgend dauerhaft (bis in die Gegenwart) in den westlichen Medienwald brachte(41,42). Auch hier war sie ganz offensichtlich – und bereits zuvor – die gewünschte Ansprechpartnerin. Pussy Riot – ein Produkt russischer Graswurzelbewegung? Nein, es sind Sockenpuppen. Ein Thema für sich, allein der Name sollte stutzig machen. Eine russische Band, bestehend aus fast noch halbwüchsigen Mädchen benamte sich mit – so die deutsche Übersetzung – „vaginaler Aufstand„(43).

Bis heute schreibt Elder mit einer eindeutig neokonservativen Ausrichtung Feindbild geprägte Artikel gegen die russische Regierung und nimmt dazu passend aktiv am Trump-Bashing teil(44). Miriam Elder hat eine gezielte Förderung durch die US-amerikanische John Hopkins University genossen(45). Heute arbeitet sie unter anderem für die neokonservative Denkfabrik Foreign Policy Research Institute (FPRI), deren Top-Thema der sogenannte Krieg gegen den Terror ist, wie auch heutzutage eine angebliche Einmischung Russlands in die US-amerikanischen Präsidentenschaftswahlen(46). Nicht zu vergessen, dass das FRPI von einem der weltweit größten Rüstungskonzerne, nämlich Boeing gesponsort wird(47).


Dass Miriam Elder zwar Journalistin, aber ideologisch vereinnahmt und parteiisch ist. Das ist für mich gar nicht das Thema. Thema ist für mich, wie eine Quelle wie sie, seit fünf Jahren in der Wikipedia als scheinbarer Beleg russischer Astroturfing-Truppen gegen die von der westlichen Politik getaufte sogenannte demokratische Opposition Russlands her halten kann.


Das Folgende dagegen ist mit handfest prüfbaren Quellen belegt und halten wir anerkennend fest, dass der Wikipedia-Artikel zum Astroturfing auch Informationen wie diese liefert. Der dort verlinkte taz-Artikel nutzt AP als Informationsgeber. Deren Quelle ist die israelische Regierung höchst selbst. Fällt Ihnen auf, wie das, was man der russischen Regierung als verwerflich und demokratiefeindlich vorwirft (ohne das belegen zu können), im israelischen Fall wohlwollend entschärft umschrieben wird? Wie wohlfeil umschrieben wird, dass man junge Menschen für Machtzwecke korrumpiert?

„Die israelische Regierung will Studenten für Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Netzwerken gewinnen. Dabei soll ihnen freigestellt werden, ob sie sich dazu bekennen, im staatlichen Auftrag zu handeln, heißt es aus dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die Studenten sollen mit Teil- oder Vollstipendien dafür belohnt werden, dass sie antisemitische oder antiisraelische Äußerungen im Internet in Kommentaren bekämpfen. Dabei sollten sich die Äußerungen der staatlich verpflichteten Studenten entlang der offiziellen Regierungsverlautbarungen bewegen. Das bahnbrechende Projekt habe „zum Ziel, die israelische Diplomatie zu stärken und sie auf die Veränderungen des Informationskonsums einzustellen“.(48)“

Sie sehen es an diesem Beispiel sehr schön. Die psychologische Kriegsführung läuft nach dem Motto: Was ich selber gerne tu, trau ich auch den Andern zu. Aber wenn es die Anderen machen, ist es natürlich böse, undemokratisch, unfreiheitlich, aggressiv und gefährlich. Man unterstellt damit dem Gegner, genauso paranoid zu sein, wie man es selbst ist und hat so die Legitimation für das eigene Tun. Eine solche Denkweise aufzulösen, ist nicht einfach, denn diejenigen welche die psychologische Kriegsführung forcieren, müssten sich erst einmal bewusst werden, dass es ihre eigene Angst ist, die das tut.

Fazit

Sockenpuppen wie Astroturfing sind nichts wirklich Neues. Wir erkennen alten Wein in neuen Schläuchen; die Realisierung relativ simpler Mechanismen, um Macht- und Herrschaft aufrecht zu erhalten oder zu erringen. Es geht darum, eine Ideologie mit (geistiger) Gewalt unter die Leute zu bringen. Weil eben die Mechanismen so simpel sind, ist es keine Überraschung, dass man die Propaganda nun versucht, effektiver zu verbreiten, zu automatisieren, also zu programmieren.

Sich dem zu widersetzen – in den Kampf zu gehen, ist erstens wohl zu überlegen. Zuvor müssen wir natürlich erkennen, dass da etwas mit uns gemacht werden möchte. Das geht nur über Reflexion. Aber auch das hat Grenzen und deshalb mein Rat: Versuchen Sie sich diesen Mechanismen zu entziehen. Schätzen Sie Ihre mentalen Fähigkeiten vernünftig ein, denn die Methoden die auf Sie angewandt werden, sind pathologisch. Es erwartet Sie keine faire Auseinandersetzung sondern der unbedingte Wille, Sie geistig zu unterwerfen.

Dass gerade mit uns getan wird, ist nicht immer einfach zu erkennen. Zumal wenn wir nicht darauf „trainiert“ sind. Daher noch das: Hören Sie auf Ihr Herz. Es sagt Ihnen, wenn es nicht gut ist, was Sie aufnehmen (sollen).


Wenn wir Gedanken nicht reflektieren und uns Ideologien Anderer kritiklos zu eigen machen. Und wenn wir dann mit diesen vereinnahmten Ideologien „hausieren gehen“, also glauben, die „einzige Wahrheit“ anderen Menschen emotional wirkmächtig überhelfen zu müssen, handeln wir übrigens auch wie Sockenpuppen. Nur, dass wir für diesen „Service“ nicht bezahlt werden.


Bleiben Sie in dem Sinne schön aufmerksam.


Anmerkungen

(a1) Zu den Vätern des ARPANET gehörte auch eine der mächtigsten (und dem Rüstungssektor nahen) Denkfabriken der USA – die RAND Corporation.

(a2) Im Kontext dieses Artikels habe ich mir eine Differenzierung zwischen Sockenpuppen und Trolls weitgehend erspart. Halten wir fest, dass jede Sockenpuppe im Prinzip die Aufgaben eines Trolls übernimmt; aber ein Troll nicht zwingend eine Sockenpuppe sein muss. Dann ist er stattdessen eine meatpuppet (Fleischpuppe).

(a3) Herausgeber des „der Freitag“ ist seit Ende 2016, der frühere Burda-Verlagschef Jürgen Todenhöfer.(49)

(a4) Es gibt genug Beiträge in „der Freitag“ und im Guardian, die es wert sind, gelesen zu werden. Aber auch für diese Medien gilt, dass sie uns nicht von der (eigenen) Verantwortung einer kritischen Reflexion befreien. Sowohl werden sie von Macht benutzt als über sie auch Menschen ihre Authentizität, Wissen und Zivilcourage in dortigen Artikeln aufzeigen. Dabei verwischt die Grenze zwischen Mut und Opportunismus auf allen Ebenen dieser Unternehmen; wie das ja in unserem eigenen Alltag auch nicht anders ist.

(a5) gazeta.ru wurde zwar als Quelle für ein Interview mit einem Anonymous-Hacker angegeben. Doch ein Link um das zu prüfen, der fehlt. Es lässt sich also nicht ausschließen, dass gazeta.ru hier einfach missbraucht wurde, um die Glaubwürdigkeit der Behauptungen zu stärken.

(Allgemein) Während der Arbeit an diesem Artikel kam mir in Erinnerung, dass Analitik vor anderthalb Jahren dazu einige, dem Leser hiermit empfohlene, Texte verfasste.

Quellen

(1) 1.12.2016; https://embed.presseportal.de/8218/article/3499206

(2) 14.11.2012; http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/nachrichtenagenturen-ap-und-dpa-vereinbaren-kooperation-a-867295.html

(3) 12.1.2018; https://www.dpa.com/de/unternehmen/eigentuemer-leitung/#eigentuemer-amp-leitung

(4) 12.1.2018; https://www.wer-zu-wem.de/dienstleister/zeitungsverlage.html

(5,6) 12.1.2018; http://www.ard.de/home/die-ard/fakten/abc-der-ard/dpa_Deutsche_Presse_Agentur_GmbH/454302/index.html

(7) 12.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Presse-Agentur

(8) 12.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_Setting

(9) 12.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Schweigespirale

(10) 12.1.2018; https://www.darpa.mil/about-us/about-darpa

(11) 12.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Arpanet

(12,15) https://www.theguardian.com/technology/2011/mar/17/us-spy-operation-social-networks

(13) 10.1.2018; https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Earnest_Voice

(14) Tagesanzeiger; 12.2.2009; http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513

(16) http://analitik.de/2016/11/03/gibt-es-bezahlte-internet-agenten/

(17) 20.4.2008; http://www.nytimes.com/2008/04/20/us/20generals.html

(18) 22.4.2008; https://boards.straightdope.com/sdmb/showthread.php?t=464988

(19) 17.3.2011; http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/us-cyber-krieg-ueber-facebook-und-co-angriff-der-sockenpuppen-a-751567.html

(20,21) 22.2.2011; https://web.archive.org/web/20110222010732/https://www.fbo.gov/index?s=opportunity&mode=form&id=d88e9d660336be91552fe8c1a51bacb2&tab=core&_cview=1

(22) März 2011; http://www.rawstory.com/wp-content/uploads/2011/03/personamanagementcontract.pdf

(23) 30.6.2013; http://www.voxnews.com/index.php/2011-06-30-23-44-03/48-us-military-propagandizes-social-media-with-fake-accounts

(24) 13.1.2018; https://en.wikipedia.org/wiki/Ntrepid

(25) https://www.theguardian.com/uk-news/2015/jan/31/british-army-facebook-warriors-77th-brigade

(26) 13.9.2014; http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/israel-infiltriert-soziale-medien-mit-werkzeug-von-iai-a-989692.html

(27) 15.10.2016; http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-147350512.html

(28) 14.7.2012; http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wikipedia-und-die-streitkultur-im-wilden-zoo-der-sockenpuppen-11818398.html

(29) 13.1.2018; https://twitter.com/bundesedit

(30) 10.1.2018; https://www.fbo.gov/index?s=opportunity&mode=form&id=f393b9220232ea7a1be97a47f0afc429&tab=core&_cview=0

(31) 8.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing

(32) 8.1.2018; https://de.wikipedia.org/w/index.php/Astroturfing#Andere_L%C3%A4nder

(33) 18.3.2017; https://propagandaschau.wordpress.com/2017/03/28/ard-und-zdf-ueber-eine-nawalny-demo-in-russland/

(34) 8.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing#Einzelnachweise

(35) 8.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag#Syndizierungspartner_The_Guardian

(36) 8.1.2017; https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Augstein

(37) 15.1.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Leonidowitsch_Mamut

(38) 8.2.2018; https://en.wikipedia.org/wiki/Gazeta.ru

(39) 3.2.2012; http://lj.rossia.org/users/kremlingate/345.html

(40) 7.2.2012; https://www.theguardian.com/world/2012/feb/07/nashi-emails-insight-kremlin-groups-priorities

(41) 22.5.2013; http://voiceproject.org/pussy-riots-maria-alyokhina-starts-hunger-strike/

(42) 23.11.2013; https://www.buzzfeed.com/miriamelder/pussy-riot-member-maria-alyokhina-freed-from-jail-in-russia

(43) 25.8.2012; http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

(44) 15.1.2018; https://www.buzzfeed.com/miriamelder

(45) 15.1.2018; https://en.wikipedia.org/wiki/Miriam_Elder

(46) 15.1.2018; https://en.wikipedia.org/wiki/Foreign_Policy_Research_Institute

(47) April 2017; https://www.fpri.org/wp-content/uploads/2017/04/Online-Version-Annual-Report.pdf

(48) 19.8.2013; http://www.taz.de/!5060962/

(49) 7.12.2016; http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/juergen-todenhoefer-neuer-herausgeber-bei-der-freitag-a-1124857.html

(b1) Sockenpuppe; 2018; Quelle: http://www.puppenflink.de/sockenpuppe-basteln.htm; Lizenz: k.A.

(b2) Bauchredner Paul Winchell mit zwei Puppen; Datum: Oktober 1958; Autor: ABC Television; Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_%28Netzkultur%29#/media/File:Paul_Winchell_1958.JPG; Lizenz: Public Domain

(b3) 12.1.2018; https://www.dpa.com/de/unternehmen/whitepaper/

(b4) Screenshot; Anzeige der USAF für Software-Entwicklung; Quelle: https://web.archive.org/web/20110222010732/https://www.fbo.gov/index?s=opportunity&mode=form&id=d88e9d660336be91552fe8c1a51bacb2&tab=core&_cview=1

(b5) Screenshot; Titelbild des Spiegel, Nr. 2014/11; Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-125443724.html

(b6) Screenshot; Titelbild des Spiegel; Ausgabe 2014/31; Quelle: https://www.amazon.de/SPIEGEL-31-2014-Stoppt-Putin/dp/B00KW850KK

(b7) Screenshot Wikipedia-Artikel zu Astroturfing; 8.1.2018; https://de.wikipedia.org/w/index.php/Astroturfing#Einzelnachweise

(Titelbild) Sorgenpüppchen; 16.8.2016; Autor: Alexas_Fotos (Pixabay); Quelle: https://pixabay.com/de/sorgenp%C3%BCppchen-sorgenfresser-pl%C3%BCsch-1591757/; Lizenz: CC0 Creative Commons

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für die anregende und klare Schilderung von Symptomen und Phänomenen aus dem Bereich der Projektionen, Medien, Virtualisierung – oder schlicht und ergreifend: der „Matrixbildung“.

    Wer schafft die Matrix? – Welche Bedingungen braucht „die Matrix“?
    Damit eine „Matrix“ wirksam sein kann, muß sie so beschaffen sein, daß sie „verstanden“, daß sie aufgenommen werden kann – das ist die Vorbedingung zur Identifikation:
    Das Spiel der Puppen muß so beschaffen sein, daß es dafür ein Publikum gibt – ja es muß im Publikum überhaupt die „Fähigkeit“ bestehen, Puppen als „Wirklichkeitsrepräsentanzen“ anzusehen und zu „akzeptieren“.
    Worauf ich hinaus will: die Struktur der Matrix, wie auch die grundsätzliche Fähigkeit „künstliche Welten oder Umfelder“ zu schaffen muß sowohl im Bewußtsein des Empfängers wie auch des Matrix-Senders vorhanden sein, damit so etwas überhaupt funktionieren kann.

    Der Mensch ist seiner Natur nach schon immer eine „Meat-Puppet“ gewesen!
    Wir nennen das auch „Inkarnation“. Ich könnte auch sagen: der Mensch ist eine im Fleisch wandelnde Idee!
    Der Lernprozeß besteht darin, die eigene Idee in der Interaktion mit der Umgebung wahrzunehmen und dadurch sich selbst und die Umgebung weiterzuentwickeln.
    Die „Fleisch-Verpuppung“ ist also ein notwendiger Entfremdungs- und Trennungsprozeß zur Schaffung eines Freiheitsmoments: jetzt kann der Einzelne sich aus eigenem Willen bewußt wieder aus dieser „Puppenperspektive“ lösen (Mensch, erkenne Dich selbst) und sich in die „Schöpfungsperspektive“ in das wirkliche Sein „zurückzuerheben“.

    Im Spiegelsaal – der Verstand!
    Die Puppenperspektive wird durch den Verstand erzeugt. Die Puppenperspektive und der Verstand ist eine drastische Bewußtseinsreduktion – ein Zwergenmacher, der Mensch ist sich in der Puppenperspektive seiner wahren Größe, seines gigantischen Potenzials und seiner Verbundenheit und Herkunft aus der Schöpfung, des großen Seienden, nicht mehr bewußt – obwohl er ja Teil dessen ist.
    Diese Puppenperspektive ist eine Finsternis, der Mensch fühlt sich kleingemacht und sucht nun dadurch nach Wegen der „Größe“. Es entsteht so z.B. die „Größensucht“ deren Ausdruck z.B. der „Transhumanismus“ ist: der Verstand, der Zwergenmacher!!! will „Gott“ werden. Aber seine Geschöpfe basieren auf der Strukturebene des Verstandes: sie selbst sind nichts anderes als in physische Realtiät versetzte Spiegelungen seines Verstandes, der sich darin reproduziert, vervielfältigt – ein Roboter, der Millionen von Klons (= moderner Spiegelsaal):
    Dort ist also sehr klar die Herausforderung an die Sockenpuppen formuliert: künstliche Identitäten, eine (virtuelle) Biografie (…)
    Bots (Roboter/Programme) sollen zukünftig in großem Stil die (traditionellen) Sockenpuppen ersetzen und das ist nur logisch. Die Aufgabe, die sie ausführen, ist ja eben die eines programmierten, indoktrinierten Individuums und gerade eben deshalb quantifizierbar.

    Die im Artikel aufgeführten Charakteristika des Vestandes:
    „Das ist sehr wichtig, weil die Beeinflussung der Menschen immer zuerst auf der emotionalen, unterbewussten Ebene greift“
    Das sagt der Verstand. Die Beeinflussung geschieht aber zuförderst durch das Verstandesbewußtsein selbst, welches in sich auch gar kein Interesse hat, sich selbst!!! (nicht nur seine Produkte) zu hinterfragen. Einfacher Hinweis: im gesunden, natürlichen Schlaf wird uns niemand manipulieren können und es entstehen auch keine Gefühle.
    Abgesehen von den Herz- und Vitalgefühlen (Hunger, Durst usw. will ich hier jetzt nicht weiter ausführen) sind alle anderen Gefühle, und das sind gerade diejenigen, welche hier zur Manipulation genutzt werden, durch den Verstand erzeugt: nicht nur ein Roman oder Film erzeugt Gefühle – hier ist es offensichtlich, daß es über den Verstand verläuft – sondern generell bedarf es einer Interpretation und Beurteilung der Situation, die nämlich zumeist automatenhaft und damit UNBEWUSST durch den Verstand geleistet wird:
    „unbewußt: der beachtet mich nicht“ -> Gefühl des Verlassensseins taucht als REAKTION auf und das Scheiß(Angst)gefühl fällt erst in mein Bewußtsein! – nicht aber die vorgeschaltete INTERPRETATION!

    „Weil die ideologischen -, politischen – und militärischen Eliten dieser Staaten voller Misstrauen sind und im Wahn, diese, ihr unzuverlässig erscheinende Bevölkerung latent steuern zu müssen“
    Nicht die Eliten sind voller Mißtrauen, der Verstand ist es: als Zwergenmacher MUSS er ständig kontrollieren!! Die „Eliten“ sind nur selbst wieder „Puppets“ des Verstandes!!!
    – und geben uns ALLEN die Möglichkeit, die STRUKTUR des Verstandes – des Matrixschaffenden – zu erkennen.
    Je wahnsinniger das „da draußen“ wird, um so eher sind wir vielleicht einmal dazu geneigt, die Wurzel all dieses Übels zu untersuchen – das ist: die Struktur des Verstandesbewußtseins selbst!

    In hässlicher Art und Weise den selbst ernannten Gegner zu verunglimpfen, um SIE schön bei der Stange zu halten; dafür wird Einiges investiert
    Der Zwergenmacher MUSS investieren in die „Kleinmachung“ der anderen (Bildungssystem!!!), nur so kann er vermeintliche Größe realisieren!
    Es ist also eine negativ zirkuläre Dynamik!!! Einer haut auf den anderen …

    Die psychologische Kriegsführung läuft nach dem Motto: Was ich selber gerne tu, trau ich auch den Andern zu. Aber wenn es die Anderen machen, ist es natürlich böse, undemokratisch, unfreiheitlich, aggressiv und gefährlich. Man unterstellt damit dem Gegner, genauso paranoid zu sein, wie man es selbst ist und hat so die Legitimation für das eigene Tun

    Der Zwergenmacher ist paranoid – solange ich das in mir nicht erkennen will, muß ich im Sinne des Zwergenmachers projizieren …

    „Denn der Spieler gehört den Sockenpuppen! “
    Der Verstand braucht Kontrolle, Kontrolle geht nur über „pyramidale Strukturen“ – die unteren Ebenen sind eigentlich nur durch Fraktale geschaffene Funktionseinheiten des Obersten: ausführende Puppen, Zombies, Mumien !!!
    Jeder Form von „Eigendynamik“ in den „ausführenden, gespiegelten Schichten“ ist für den Verstand unpraktisch, da sich seiner Kontrolle verweigernd. Er ist nur an seinem Eigenleben nicht aber an das der anderen interessiert. Wenn er aber in allen zum Gott geworden ist, dann sind alle seine Replikate!

    Die Lösung – ist eine Lösung…
    Daher noch das: Hören Sie auf Ihr Herz. Es sagt Ihnen, wenn es nicht gut ist, was Sie aufnehmen (sollen).
    Ja, wie kommt man denn dahin? Beobachten Sie JETZT einmal an sich selbst: Gehen Sie in ihr Herz!!!
    Was für eine innerliche Bewegung haben „Sie“ gemacht? Lag das Herz bei dieser innerlichen Bewegung etwa unten – sind sie irgenwie von oben nach unten gegangen?
    Blicken Sie so auf ihr „Herz“? Das – diese Bewegung – zeigt uns also, „wo“ „Wir“ (Bewußtseinssplitter) „normalerweise“ „wohnen“ …
    Wenn wir vom Herz aus schauen, dann ist das Auge das Herz – nur zu dumm, daß unsere Augen im Kopf sind!
    Jedenfalls: mit dem Herz schauen bedeutet, sich von den Matrixkräften des Verstandes zu befreien – ja, und das kann „man“ sogar lernen und sogar der Verstand kann eine Hilfe dazu sein – aber er wird es nicht sexy finden. Rumpelstilzchen war schließlich auch nicht begeistert, als sein Name EKRANNT wurde 😉

    Wenn wir Gedanken nicht reflektieren und uns Ideologien Anderer kritiklos zu eigen machen. Und wenn wir dann mit diesen vereinnahmten Ideologien „hausieren gehen“, also glauben, die „einzige Wahrheit“ anderen Menschen emotional wirkmächtig überhelfen zu müssen, handeln wir übrigens auch wie Sockenpuppen. Nur, dass wir für diesen „Service“ nicht bezahlt werden.

    Rudolf Steiner: „Wer sich der Idee nicht ERLEBEND gegenüber stellt, gerät unter ihre KNECHTSCHAFT“ (Philosophie der Freiheit – im übrigen ein Buch, als Instrument, die Strukturen des eigenen Bewußtseins selbst beobachten und zu erfahren!!! – kenne kein Besseres für diesen Zweck)

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