Springer und die Ruhrbarone

Immerhin: Die Ruhrbarone haben – im Gegensatz zu Psiram – ein Impressum. Allerdings bekam ich neulich einen Text von ihnen zu Gesicht, in dem sich mir gedankliche Verbindungen zum Roman 1984 von George Orwell aufspannten. Die Ruhrbarone gerierten sich da als vereintes offizielles Sprachrohr des Wahrheits-, Denk- und Verhaltensministeriums. Psiram wie auch die Ruhrbarone – darum wird es im Folgenden nämlich gehen – fühlen sich ganz offenbar in dieser Rolle als Assistenten der Wahrheit und des reinen Denkens sehr wohl.

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Prangerjustiz

Um auf Andere zu zeigen und zeigen zu lassen, wurden sie früher öffentlich fixiert. Stigmatisierung und Ausgrenzung ist kein neues Phänomen. In vergangenen Jahrhunderten kam es allerdings weniger subtil daher. „Hexenjagden“ und „an den Pranger stellen“ zeigen aber auch heute in ihrer Symbolik, um was es geht, wenn man Unbotmäßige zu domestizieren gedenkt. Das passiert auch im Alltag häufiger, als man so glaubt. Carsten Holzmüller von der Mahnwache für Frieden in Dresden erläutert uns das etwas genauer.

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Mutmacher

An dieser Stelle halte ich es einmal für angebracht, jenen Lesern ein Kompliment zu machen, die sich der alternativlosen Meinung einer immer schmaler werdenden Mitte innerlich widersetzen und – was noch wichtiger ist – mutig genug sind, ihre Meinung zu vertreten. Ja, das ist Mut, denn Jenen, die es wagen zu zweifeln, weht ein scharfer, schlecht riechender Wind ins Gesicht.

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Psiram und der Tiefe Staat

Die Meinungsführerschaft wird von Politik und Massenmedien als alternativlos verteidigt gegen Kritiker, Skeptiker und Zweifler, gegen Menschen und Menschengruppen, die eigene Vorstellungen von einer friedlichen, kooperierenden Gesellschaft vertreten. Nachdem sich die deutsche Wikipedia auf gesellschaftspolitischer Ebene zunehmend dieser Führerschaft unterworfen hat, erfolgen von dort auffällige Bestrebungen, eine Diffamierungs-Plattform hoffähig zu machen.

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Die Klimadiskussion – Fragen eines Skeptikers (1)

Die moralische Entrüstung westlicher Politik und Medien ob des im Sommer 2017 von der US-amerikanischen Regierung unter Donald Trump ausgesprochenen Rückzuges vom Pariser Klimaabkommen [1] war der letzte Anstoß für mich, eine tiefere Untersuchung solcher Schlagworte wie Klimawandel, Klimakatastrophe, globale Erwärmung und antrophogener Treibhauseffekt zu wagen. Wieder einmal wurde mir dabei bewusst, mit welchen Mechanismen Menschen zu gesellschaftlichem Handeln im Sinne von Macht und Herrschaft bewegt werden.

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Die Rechtspopulisten – Antreiber von Frieden und Verständigung

Bereits im Artikel über die frontal21-Dokumentation eines vermeintlichen Putin-Netzwerkes zur Destabilisierung Westeuropas wies ich auf die unterschiedlichen Strömungen in den Politik- und Wirtschaftseliten Westeuropas hin. Der Besuch von Marine Le Pen in Moskau bestätigt dies und zeigt, wer derzeit ernsthaft eine Politik des gegenseitigen Verstehens und Ausgleichs anstrebt.

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