Kinder brauchen Kinder

Die Seelen der Kinder bedürfen schnellstens Heilung — und die lässt sich sehr einfach anstoßen.


Der Irrsinn sogenannter Corona-Maßnahmen ist längst weit weg von Akzeptanz in der Bevölkerung. Nach Gutdünken frisierte Inzidenzen von “Infektionsfällen” werden benutzt, um eine Pandemie, die weder eine ist, noch dies jemals war, künstlich am Leben zu erhalten (a1). Anders lässt sich der diktatorisch geprägte Notstand seitens der Regierungen nicht mehr aufrecht erhalten. Auf dem Altar der Corona-Plandemie wird auch eine weitestgehend angstfreie Kindheit und Jugend geopfert.


Alte Menschen, die sich nach ihren Enkeln und Urenkeln sehnen, werden als Risikogruppen weggesperrt — übrigens auch nachdem sie die angeblich Rettung verheißenden Spritzen gegen eine Krankheit namens Covid-19 verabreicht bekamen. Und die Jüngsten werden nicht nur von ihren Groß- und Urgroßeltern isoliert, sondern auch von ihren Freunden, Spielkameraden, von Tanten und Onkeln, Bekannten und Verwandten, Lehrern und Erziehern. Ihnen wird etwas vorenthalten, was unbedingt erforderlich ist, um aus ihrem Urvertrauen heraus die Sozialisierung zu erhalten, die wiederum Voraussetzung für ein weitestgehend angstfreies Leben in der späteren Zukunft ist.

Es ist von einer Perfidität sondersgleichen, Generationen gegeneinander auszuspielen, ihnen Schuldgefühle überzuhelfen, und auf Basis dieser Schuldgefühle Handlungsmuster aufzuzwingen, die in keiner Weise dienlich sind, eine Pandemie zu bekämpfen, dafür aber Alte wie Junge seelisch wie körperlich erkranken lassen. Diejenigen, welche solche krankmachenden Maßnahmen helfen, umzusetzen, sind sowohl Opfer als auch Täter. Aus dieser Rolle müssen sich die Menschen befreien, um selbstverantwortlich das Naheliegende, Offenkundige, natürlich Richtige tun zu können. Wirklich fürsorgende, dafür nicht entmündigende Nähe, Wärme und Kontakte sind es, derer wir bedürfen wie die Luft zum Atmen.

Es ist nur allzu verständlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland glaubt, Virus, Krankheit und Pandemie seien nachgewiesenermaßen existent. Trotzdem erscheinen vielen Menschen die auf diesem Narrativ basierenden vorgeblich erforderlichen Maßnahmen inzwischen nicht mehr nachvollziehbar. Instinktiv erkennen hier immer mehr Zeitgenossen, dass die “Corona-Maßnahmen” wenig zweckdienlich für eine Pandemie-Bekämpfung sind, dafür aber umso mehr die Gesellschaft spalten, Existenzen in den Ruin treiben und — statt der angeblichen verfolgten Gesunderhaltung — die Menschen krank machen.

Das heißt auch, dass es hier gar nicht darum geht, sich um die Existenz des neuartigen Virus zu streiten, und auch nicht über eine eventuelle Infektiösität und Gefährlichkeit. Die politischen Maßnahmen bekämpfen eben — so es sie gäbe — keine Pandemie. Es fehlt jeglicher wissenschaftlicher Nachweis für die medizinische Wirksamkeit von aktionistischen, dirigistischen und entmündigen Aktivitäten im Rahmen der nichtpharmazeutischen Intervention. Daher gehen auch die diffamierenden Ausgrenzungsversuche gegenüber sogenannten “Corona-Leugnern” am tatsächlichen Problem vorbei — und das ist auch so beabsichtigt!

Macht ist in ihrem Wesen übergriffig, maßlos und in keiner Weise bereit, sich aufzugeben. Macht lebt aber vom Mitmachen, vom Befolgen, vom Glauben ihr zu dienen verpflichtet zu sein. Also liegt dort auch der Schlüssel ihrer Aufweichung. In gleichem Maße, wie immer mehr Menschen in die Verantwortung gehen, Herz und Verstand einsetzen und aus dieser Verantwortung heraus ins Handeln kommen, verliert Macht ihre Basis, bröckelt, ja kann sich gar auflösen.

Wenn Maßnahmen nicht rational begründet werden können, dann sind sie wie geprägt? Richtig, dann ist das Ganze irrational. So wie auch Ängste immer irrational sind. Man kann mit befeuerten Ängsten sozialen Zusammenheit stören und zerstören, man kann die Psyche von Menschen nachhaltig beschädigen. Erst recht dann, wenn sich diese Menschen in der richtungsweisenden Etappe ihrer Sozialisierung befinden. Womit wir bei Kindern angelangt sind, denen man eine albtraumartige Gegenwart zumutet, die ihre Zukunft ganz wesentlich beeinflussen wird. Die Schäden, welche in der jüngsten Generation derzeit angerichtet werden, sind in ihren Dimensionen überhaupt noch nicht absehbar (1).

Die politische Klasse an der Spitze Deutschlands ist inzwischen völlig abgehoben. Von ihr wird es keine Impulse geben, den irrsinnigen weil irrationalen und niemals wissenschaftlich begründeten Notstand im Lande zu beenden. Man muss ihnen das Vertrauen entziehen, in dem man selbst ins Handeln kommt. Eltern müssen ins Handeln kommen, Lehrer und Erzieher ebenso, aber auch kommunale Verantwortungsträger. Zumindest in Sachsen lassen sich ermutigende Zeichen entdecken (b1).

Eltern und Kinder sind in mehr als einem Dutzend sächsischer Städte vor die Rathäuser gezogen und haben auf ihre Art gegen die sinnfreien Schulschließungen, begründet mit abenteuerlich herbeigetesteten Inzidenzen, protestiert (2, b2).

Sie werden in ihrem Ansinnen inzwischen von einer ganzen Reihe von Kommunalpolitikern unterstützt (3, 4). Auf den unteren Ebenen tut sich also etwas. In diesem Zusammenhang muss man eben auch die wachsende Bereitschaft der Sachsen, ihrem Protest im öffentlichen Raum Ausdruck zu verleihen, verstehen. Das ist auch dringend notwendig, um der zunehmenden Paranoia des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer Einhalt gebieten zu können.

Mehr denn je gilt die Weisheit: Wenn wir nichts tun, wird mit uns getan. Für immer mehr Menschen geht in diesen Wochen die Phase von Agonie, von Lähmung und Tatenlosigkeit zu Ende und wird von aktivem Handeln ersetzt. Die widersprüchliche, ja sinnfreie “Pandemie-Bekämpfung” seitens der hohen Politik hat ihren wesentlichen Beitrag dazu geleistet, vielen Dank dafür nach Berlin und auch an die Sächsische Staatskanzlei in Dresden.

Einer der anstehenden Aufgaben ist es, den Betagten einen würdigen Lebensabend und den Jüngsten eine ebenso würdige wie glückliche Kindheit zurückzugeben. Nicht zuletzt ist dies auch deshalb notwendig, um lange vital bleiben und gesund aufwachsen zu können.

Liebe Leser, liebe Mitmenschen, bitte seien Sie schön achtsam.


Anmerkungen und Quellen

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(a1) Gern nehme ich nachprüfbare Fakten entgegen, welche darauf hinweisen, dass wir seit Jahresbeginn 2020 mit der pandemischen Ausbreitung eines neuartigen, gefährlichen und hochinfektiösen Virus konfrontiert sind. Pauschale Hinweise auf die vielen Container in New York oder Särge in Bergamo — darauf möchte ich hinweisen — genügen nicht als Nachweise, sie waren es auch nie.

(1) 17.09.2021; Rubikon; Katrin McClean; Lasst die Kinder in Ruhe!; https://www.rubikon.news/artikel/lasst-die-kinder-in-ruhe

(2) 22.03.2021; MDR; Eltern demonstrieren vor Landratsamt in Annaberg-Buchholz; https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/corona-protest-eltern-landratsamt-annaberg-buchholz-100.html

(3) 22.03.2021; Stadt Nossen; Information des Bügermeisters: Kinderschuhe vor den Rathäusern; https://www.nossen.de/aktuelle-meldungen-184/information-des-b%C3%BCrgermeisters-kinderschuhe-vor-den-rath%C3%A4usern.html

(4) 16.03.2021; MDR; Bürgermeister aus dem Erzgebirge kritisieren Corona-Politik des Freistaates; https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/annaberg-aue-schwarzenberg/corona-offener-brief-buergermeister-erzgebirgskreis-kretschmer-100.html

(Titelbild, b1, b2) 21.03.2021; Nossen; Kinderschuhe als Zeichen des Protestes gegen seitens der Sächsischen Landesregierung verordnete Schulschließungen am Eingang des Rathauses; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors

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