Der öffentliche Raum und die etablierten Medien

Die tatsächlich Herrschenden falten einen virtuellen Raum auf, den wir als Abbild der Realität wahrnehmen sollen.


Dieser dargebotene Raum ist dazu gedacht, von unserem Geist verinnerlicht zu werden. So wir das für uns zulassen, wird er zu unserem Bezugsraum, zum Maß aller Dinge. Wir handeln in seinen Grenzen und suchen auch neue Möglichkeiten nur innerhalb des Bezugsraums. Wir “vergessen” das Draußen, die Realität. Nur Mut kann dieses aus geistigen Gewaltakten hervorgegangene Gefängnis aufbrechen.


Jede sogenannte alternativlose Notwendigkeit bildet letztlich das geistige Gefängnis, die Matrix ab. Die Macht der Matrix lebt von derer Glaubwürdigkeit, als jener der scheinbaren Realität, über die uns suggeriert wird, dass schon alles seine Richtigkeit habe. Moralische Kategorien zwingen die Menschen “freiwillig” in diese Matrix, weil sie soziale Wesen sind. Sie wissen instinktiv, dass sie als Stigmatisierte, Ausgegrenzte, Verfemte zu Freiwild und damit entmenscht werden können. Die beständige Drohung, Schuld auf sich zu laden, wenn man nicht nach den von außen verordneten Regeln der Matrix lebt, lähmt ihre Fähigkeiten selbstverantwortlich zu denken und zu handeln.

Die Massenmedien bilden das Kommunikationsnetz der Matrix ab. Sie propagieren Tag für Tag das Regelwerk, erläutern falsch und richtig, degradieren die Menschen zu passiven Wesen, zu Konditionierten, die es gewöhnt sind, Befehle auszuführen, statt auf ihr Herz und ihren Verstand zu hören. Die Massenmedien — als de facto Behörde, als Institutionen der Macht — sind und waren niemals dazu bestimmt, einen freien Kanon von Meinungen zu verbreiten. Die angeblich freie Meinungsäußerung endet an den Grenzen der Matrix.

Der durch die Massenmedien aufgespannte virtuelle Raum zeigt Jedem, der die Kraft und den Mut besitzt, von außerhalb auf diesen Raum zu schauen, dass er mehrschichtig aufgebaut ist und auf dem Prinzip des Selektierens und Missionierens beruht. Das ist jedoch eine Metaebene, die nur darstellt, dass alle sich in diesen virtuellen Raum Gefangenen — das schließt die Mächtigen mit ein (!) — nach diesen Prämissen leben.

Das heißt aber auch, dass der virtuelle Raum, der sich uns so gern als ethisch reine, alternativlose Demokratie anbietet (a1), als geistiges Konstrukt nur durch Jene, die in ihm gefangen sind, überhaupt lebensfähig ist. Andererseits ist Macht, im Bestreben ihres Erhalts darauf bedacht, durch immer weiter ausgreifende Kontrollmechanismen die Mauern der Matrix höher und enger zu ziehen. Dies so lange, bis nur noch die geistige Welt der herrschenden Eliten als “normal” und moralisch integer angesehen werden darf.

Widersprüche und notwendige Veränderungen sind innerhalb der Matrix, wenn auch nicht unmöglich, so doch nur eingeschränkt erkenn- und umsetzbar.

Die Massenmedien sind ein institutionelles Organ der Herrschenden, durch Menschen geschaffen und betrieben. Das ist keine tumbe Masse bloßer Befehlsempfänger. Weil das so ist, stoßen die dort Verorteten auch immer wieder an die Grenzen und müssen sich regelrechte Denkverbote erteilen, um nicht gegen die Regeln zu verstoßen, denen sie sich aus Opportunismus zur Einhaltung verpflichtet sehen.

Regeln: Kommt uns dieser Begriff nicht bekannt vor? Die “Regeln einzuhalten” gilt eben nicht erst seit “Ausbruch der Pandemie”. Die “Pandemie” hat nur noch überdeutlich gemacht, was als schleichender Prozess seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten seinen Lauf nahm: eine zunehmende Reglementierung der Gesellschaft, die sich vor allem in einer geistigen Reglementierung offenbart.

Was also tun?

Nun, ein wichtiger Schritt ist die Erkenntnis, dass der Informationsfluss innerhalb der durch die Meinungsführerschaft betriebenen Medien auf unsere Emotionen zielt, Misstrauen und Ängste anspricht. Emotionen können durch den Verstand reflektiert werden, aber auch das nur mit Abstand und Erfahrung. Im Trommelfeuer der Angstmache sind wir jedoch in den dadurch provozierten Emotionen gefangen. Wir handeln auch in dieser Befangenheit. Wir können das nur ändern, wenn wir uns von der Quelle, welche diese Befangenheit verursacht, abtrennen.

Es genügen derzeit fünf bis zehn Minuten für den täglichen Einblick in die Welt der Massenmedien, um zu erfahren, wie wir denken und handeln sollen. Lösen wir uns also von der Illusion, dass diese Medien mit dem Anspruch seriöser Informationsverbreitung angetreten sind. Das mag im Einzelfall für einen Journalisten oder Redakteur zutreffen, nicht aber für das systemische Gebilde der Massenmedien als Ganzes.

Der Ausdruck Systemmedien ist absolut gerechtfertigt, denn in all den vergangenen Jahrzehnten haben diese — zur Durchsetzung wirtschaftlicher –, ideologischer – und politischer Interessen — eines in erster Linie verbreitet: Ängste. Erinnern wir uns, wie die Angst vor dem “Sowjet-Imperium” geschürt wurde, um eine Hochrüstung zu befeuern, welche die Menschheit an den Rand der Selbstzerstörung brachte. Mit der Angst vor dem Kommunismus wurden weltweit Dutzende Regierungen gestürzt, die eine gegenüber den — sich selbst als Wertegemeinschaft begreifenden — westlichen Staaten souveräne, unabhängige Politik verfolgten.

Die Angst vor dem Terrorismus machte die Menschen gefügig, um Einschränkungen ihrer Grundrechte, wie auch eine beginnende Massenüberwachung hinzunehmen. Die durch die Medien fleißig gestreute Angst vor “Diktatoren” taugte dazu, in Staaten zu intervenieren, dort Revolutionen zu organisieren und Flucht und Vertreibung größten Ausmaßes in Gang zu setzen. Darauf basierend konnte man mit der Angst vor Flüchtlingen und Migranten die Menschen radikalisieren. Angst ist DAS Mittel der Propaganda und es ist der wichtigste Trigger der Mächtigen — vermittelt durch abhängige Leitmedien.

Die Angst vor einem Virus ist genauso grund- und substanzlos wie all die zuvor und beileibe nicht in Vollständigkeit aufgeführten, von der Politik lancierten Ängste, die das Leben der Menschen in den vergangenen Jahrzehnten bestimmt haben. Aber diese Ängste zu streuen, hat sehr handfeste Gründe. Ohne diese Ängste ließen sich die Agenden wie Umverteilung der Vermögen, Kontrolle wie Entrechtung der Menschen, der Raub von Ressourcen in anderen Gegenden der Welt, ja der ganze Betrieb der kapitalistischen Geldmaschine nicht umsetzen.

Entkoppeln wir uns also von der virtuellen, angstmachenden Welt der Massenmedien. Die Etablierung eines heterogenen Spektrums alternativer Medien ist dabei von unschätzbaren Wert. Die Vielfalt ist gerade deshalb so wichtig, weil diese uns hilft, der Gefahr in der nächsten Filterblase zu versinken, zu entgehen. Gleiches gilt für die sogenannten sozialen Medien, in denen neben der Propaganda der Mächtigen viel Aufklärung zu registrieren ist.

Die echte, wirklich lebensnahe Realität spielt sich jedoch in unserem täglichen Leben ab. Real ist die — durch den Druck der virtuellen Realität der Meinungsführerschaft erzeugte — Einhaltung der “Corona-Regeln” im Alltag. Real ist auch das Fehlen eines sichtbaren Gegenpols zu dieser um sich greifenden, surreal erscheinenden Realität. Daran ändern leider auch die anerkennenswerten, seit Monaten organisierten Demonstrationen und Kundgebungen gegen die antidemokratischen und aus medizinischer Sicht hirnrissigen Maßnahmen von Regierungen und Behörden nicht wirklich etwas.

Der Alltag formt in nicht zu unterschätzender Weise unser Denken und Handeln und in eben diesem Alltag vermisse ich den kleinen Mut, das Engagement, die Überwindung von Bequemlichkeit, was unabdingbar ist, um Aufwachprozesse in der Gesellschaft in Gang zu bringen und Verbündeten im Geiste ihrerseits Mut zu machen. Der eigene kleine Mut ist es, der andere Menschen aus der Agonie und Machtlosigkeit erwecken kann.

Daher halte ich das Verbreiten alternativer, aufklärender Botschaften im öffentlichen Raum, also der uns umgebenden tatsächlichen Realität für so wichtig, und gleichermaßen vermisse ich diese Botschaften schmerzlich. Womit ich ein weiteres Mal zum von mir seit Monaten beworbenen Konzept der Verbreitung von Flyern und Flugblättern komme.

Liebe Mitmenschen, verlassen wir unsere Burg, überwinden wir unsere Ängste und verbreiten friedlich unsere Botschaften gegen die Angst und für die Aufklärung, für ein echtes solidarisches Miteinander, für Selbstermächtigung und kooperatives Handeln, für eine menschenwürdige Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder, und für einen würdevollen Lebensabend unserer Betagten.

Aktuell erscheint es mir besonders wichtig, Wissen zum Wesen der “Impfungen” zu verbreiten, zum tatsächlichen, von vielen Menschen nicht verstandenen, Sinn der “Corona-Testungen” und der immer weiter und drakonisch durchgesetzten “Hygiene-Regeln”. Die “Impfungen” sind keine, die “Corona-Testungen” testen nicht auf Corona und die “Hygiene-Regeln” dienen keinesfalls einer uns dienlichen, gesundheitsfördernden Hygiene. Diese Begriffe, hinter denen sich ein Maßnahmekatalog der sogenannten nichtpharmazeutischen Intervention verbirgt, sind nichts weiter als Neusprech, geformt nach Prinzipien, die George Orwell so treffend in seinem Roman 1984 beschrieben hat — damals, im Jahre 1948!

Flugblätter und Flyer brauchen eine gewissermaßen knackige Botschaft, einen Augenöffner (neudeutsch Eyecatcher), der die Menschen sofort anspricht und neugierig macht, der aber eben nicht mit Angsttriggern die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Das ist mit diesem Flugblatt in hervorragender Weise gelungen, finden Sie nicht auch?

Die Rückseite des Flugblattes beschreibt — aussagekräftig wie knapp von dem Arzt Hans Jürgen Scheurle formuliert — dass Tests wie die derzeit massenhaft umgesetzten weder Infektionen noch Krankheiten zu erkennen in der Lage sind, und dass es nicht nur sinnlos, sondern höchst gefährlich ist, gesunde Menschen unter den Generalverdacht zu stellen, sie wären per se jederzeit in der Lage, ihre Mitmenschen krank zu machen. Die Behauptung von asymptomatisch Infektiösen — man kann es gar nicht oft genug betonen — entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und wurde also niemals nachgewiesen!

Sie können das entsprechende PDF hier herunterladen und — so meine Intention — ausdrucken und im öffentlichen Raum verteilen. Mein herzlicher Dank gilt dem Leser, der mir das Flugblatt zusendete. Es erfreut meine Augen ungemein, etwas wie dieses an Haltestellen oder Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs zu erblicken (b2):

Wenn Fundstücke wie diese zum täglichen Erleben werden, dann — davon bin ich zutiefst überzeugt — sind wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu einer sich friedvoll ändernden, verbindenden Gesellschaft. Weiteren Flugblattentwürfen sehe ich interessiert entgegen.

Liebe Leser, bitte bleiben Sie auch weiterhin schön achtsam.


Anmerkungen und Quellen

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(a1) Etwas, was sich als alternativlos versteht, verbietet jede Veränderung und zeigt uns, dass es sich um ein System der Macht handelt. Macht wiederum trägt in sich den Hang zur Verstetigung und absoluter Herrschaft. Daher sieht der Autor den moralisch getränkten Begriff von Demokratie einerseits und die Behauptung ihrer Alternativlosigkeit andererseits als einen Anachronismus, ein Paradoxon.

(b1) Flyer, Impfen, Menschen, Experiment, Testen; März 2021; Quelle: Thomas Krüger

(b2) Flyer/Flugblätter, gesichtet an einer Straßenbahn-Haltestelle in Dresden; 19.03.2021; Quelle: Peds Ansichten

(Titelbild) Kind, Smartphone, alte Frau, Oma; Gerd Altmann (Pixabay); 17.01.2017; https://pixabay.com/de/photos/smartphone-gesicht-frau-alt-baby-1987212/; Lizenz: Pixabay License

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