Syrien und die Hetze deutscher Medien

Die Hetze gegen Syrien im Foyer der UN

Anlass für diesen Beitrag war ein Kommentar des NDR, der am 12.3.2015 zur besten Sendezeit über die Bildschirme flimmerte.

Und es ist dieser folgende Kommentar aus dem Hause eines Öffentlich Rechtlichen Senders, des Norddeutschen Rundfunks, der die ganze moralische Verderbtheit, Indoktrination und pathologische Kälte zeigt, die zu permanenten Eigenschaften der deutschen Leitmedien geworden sind. Diesen Kommentar werde ich nachfolgend offenbaren als das was er wirklich ist, eine verlogene heuchlerische Attacke auf den Frieden, einen weiteren Baustein, den Krieg in die Köpfe der Menschen zu tragen, als grenzenlosen Zynismus auf Kosten der zigtausend Opfer.
Hier das Transkript des Kommentars:  


„Hilfsorganisationen werfen dem UN-Sicherheitsrat vor, versagt zu haben. Keine der UN-Resolutionen zum Krieg in Syrien habe etwas bewirkt. Mehr als 200 000 Menschen starben durch die Kämpfe zwischen Opposition und Regierungstruppen, Millionen Syrer sind auf der Flucht – und vor allem für Kinder wird die Situation zunehmend ausweglos. Vier Jahre Syrien-Krieg zeigen die Machtlosigkeit des UN-Sicherheitsrates. Georg Schwarte kommentiert.

Die Schande Syriens, sie hängt seit zwei Tagen im Foyer der Vereinten Nationen. 24 großformatige Fotos. Bilder von Toten. Verstümmelt, gefoltert, missbraucht, zu Tode gehungert, Männer mit abgeschnittenen Genitalien. Ausgestochenen Augen. Aufgenommen heimlich von einem syrischen Fotografen in Militärkrankenhäusern. Die Toten: Folteropfer des Assad-Regimes.

Die Bilder ausgestellt in der Zentrale der Vereinten Nationen, keine fünfzig Meter vom Sitzungssaal des Sicherheitsrates entfernt. Wer sehen muss um zu glauben, der sollte diese Fotos sehen. Aber selbst die Macht dieser grauenhaften Bilder scheitert an der Machtlosigkeit eines 15 Nationen umfassenden Sicherheitsrates. 15 Nationen, die seit jetzt vier Jahren das Morden und Schlachten, das Foltern und Vergewaltigen, das Aushungern und Vergasen höflich und hilflos begleiten.

Vier Resolutionen scheiterten am China und Russland. In der jüngsten Resolution, in der es um den Einsatz von Chloringas ging, Giftgas, abgeworfen aus Hubschraubern des syrischen Regimes auf Zivilisten, wird der Akt an sich verdammt, aber der Schuldige Assad nicht benannt, weil sonst Russland wieder, zum dann fünften Mal die Hand zum Veto erhoben hätte. Es sind diese Momente, die aus den Vereinten Nationen die Vereinte Hilflosigkeit machen.

R2P. Drei Ziffern nur. Responsibility to Protect. Die Verantwortung Menschen zu schützen. Vor Giftgas, Kriegsverbrechen und Völkermord. R2P. Es war einst die Antwort auf die Schande von Ruanda. Einem Völkermord, dem die Welt mit Untätigkeit begegnet war. Seit 2005 nun ist R2P ein hochgehaltenes Grundprinzip – aufgenommen in die ehernen Gesetze der Vereinten Nationen. Ein Grundprinzip das am Beispiel Syrien zum traurigen Witz verkommt.

Russland und China berufen sich stets auf die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates, um Sanktionen, Eingreifen, Schützen und Helfen zu verhindern. Syrien aber versteht unter den inneren Angelegenheiten offenbar die Lizenz, ungestraft zu Morden. 220.000 Tote bisher.

Man habe gegen Assad mehr in der Hand als einst gegen den Serben Milosevic und den liberianischen Präsidenten James Taylor. Sagen die Amerikaner. Milosevic und Taylor wurden vom Kriegsverbrechertribunal verurteilt. Eine Resolution, das syrische Regime vor dem Internationalen Strafgerichtshof anzuklagen aber scheiterte im Mai 2014 im Sicherheitsrat an – genau: Russland und China. Der inneren Angelegenheiten Syriens wegen.

Dass Terrorbrigaden von Al Nusra, von den IS-Schlächtern, Assads Banden in Syrien in nichts nachstehen, dass sie die wenigen UN-Hilfstransporte, die Medikamente und Nahrung in abgeschnittene Gebiete bringen, plündern oder aufhalten – eine Katastrophe auch das. Die Welt aber – wir alle, neigen zum Verdrängen des Grauens. Dass am 21. August 2013 binnen Stunden 1.400 Menschen nahe Damaskus durch Saringas starben. Fast vergessen. Dass entlang der syrischen Grenzen so viele Menschen in Flüchtlingslagern hausen, dass sie deutsche Großstädte bevölkern könnten. Fast vergessen. Dass die Mitglieder der Vereinten Nationen die UN-Hilfe im Vorjahr nur noch mit 43 Prozent der notwendigen Gelder ausstatteten. Fast vergessen. Dass Scharfschützen des syrischen Regimes gern auf schwangere Frauen schießen, um sie auf der Straße ausbluten zu lassen, um zu Hilfe Eilende ebenfalls erschießen zu können. Nicht vergessen – aber verdrängt.

Wer sehen muss um zu glauben, der sollte schnell ins Foyer der Vereinten Nationen nach New York kommen. Die Bilder der Toten syrischen Folteropfer klagen dort an. Auch die Vereinten Nationen – ganz sicher aber den sogenannten Sicherheitsrat.“


Keine Zweifel: Das gerade Gelesene weckt im Leser eine Fülle von Emotionen, vor allem Angst, Abscheu, Hass gegen die Täter, wie sich nachfolgend herausstellen wird, vermeintliche Täter. Feindbilder werden bedient und die alternativlose letzte Möglichkeit zur Friedensschaffung in Syrien wird aufgezeigt – Einmischung, eine verbrämte Formulierung für den Krieg, der damit nun auch ganz offen von seiten des Westens entfacht werden soll. Um diese Einmischung, die Anstachelung zum Krieg zu rechtfertigen, wird in obigem Kommentar mit einer Fülle von Unterlassungen, Verfälschungen, Lügen und Verleumdungen aufgewartet. Georg Schwarte ist dabei einer unter vielen, ein leider typischer Vertreter der aktuellen Journalistenzunft, die sich gut bezahlt zu Handlangern der Umsetzung pathologischer Ideologien erniedrigt haben. Unreflektiert tönt die Botschaft von Völkerverhetzung und Krieg aus ihren Mündern, die Worte ihrer wahren Inhalte beraubt und verdreht, ganz im Sinne von Neusprech, wie es George Orwell bereits 1948 in seiner albtraumhaften Vision einer  Neusprech-Welt, dem Roman 1984, formulierte.

Das zeigt auch, dass die vierte Gewalt eine überragende Bedeutung für bestimmte Eliten hat, die mit dem Hintergrund der Erreichung ganz klar definierter und egoistisch geprägter Ziele dabei sind, die Welt in ihrem Sinne zu formen. Syrien hat für diese Geostrategen mit psychopathischer Note eine enorme Bedeutung, das soll in diesem Beitrag ebenso aufgedeckt werden. Obiger Kommentar wird insofern etwas Gutes bringen, weil letztlich fast alle Verdrehungen der Wahrheit nach Orwellscher Logik, die wichtig für das Verständnis der Prozesse im Nahen Osten sind, in ihm vorkommen und so Stück für Stück zerpflückt werden können.

Die Verhöhnung der Opfer

„Die Schande Syriens, sie hängt seit zwei Tagen im Foyer der Vereinten Nationen. 24 großformatige Fotos. Bilder von Toten. Verstümmelt, gefoltert, missbraucht, zu Tode gehungert, Männer mit abgeschnittenen Genitalien. Ausgestochenen Augen. Aufgenommen heimlich von einem syrischen Fotografen in Militärkrankenhäusern. Die Toten: Folteropfer des Assad-Regimes.“

Georg Schwarte hat keine Skrupel, Opfer für Hassbilder zu instrumentalisieren. Ganz gezielt werden nur Instinkte beim Leser geweckt, so wie das wohl seit einiger Zeit mit Georg Schwarte gemacht wurde. Das Schüren von Emotionen der Angst, die den Hass nähert, soll uns hindern sich mit dem Perfiden in der Aussage zu befassen. Nachdem das maximale Grauen beim Zuschauer geschürt wurde, erfolgt umgehend die bei ihm gewünschte Verknüpfung zur syrischen Regierung als feststehenden Verursacher des Grauens.
Es gibt keinerlei stichhaltige, belastbare Belege für diese Vorwürfe, nur, interessiert das Georg Schwarte, ist es ihm überhaupt bewusst, dass er mit Lügen hantiert? Man muss es bezweifeln, denn er ist konditioniert und konditioniert nun andere, seine Opfer sind jetzt wir, die Bevölkerung.

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Demonstration für die syrische Regierung in Damaskus 2011 (Quelle: DPA)

Der Autor blendet keineswegs aus, dass die Geschichte des Syriens der vergangenen Jahrzehnte voller Konflikte war. Schon die Grenzziehung des Landes (durch westliche Mächte wie Großbritannien und Frankreich) lässt erahnen, dass, angestoßen vor allem durch soziale Probleme bzw. Einmischung von außen, ethnische und religiöse Konflikte rasch ausbrechen können. Das Verhältnis zwischen Staat und Teilen der Bevölkerung war spannungsgeladen und wiederholt gab es Repressionen gegen die Bevölkerung. Unübersehbar war aber auch, dass es seit der Jahrtausendwende einen zunehmenden Wandel in der Gesellschaft gab. Mit dem Anstieg des Wohlstandes der Bevölkerung war eine stetige Öffnung der zentralistisch auf einer Einparteien-Diktatur beruhenden Herrschaft des Präsidenten Baschar-al-Assad hin zu demokratischen Reformen verbunden. Ebenso anerkennenswert war, dass sich (gerade im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten) stetig entwickelnde friedliche Nebeneinander der verschiedenen islamischen wie christlichen Konfessionen.  Es ist um so tragischer, dass dieser Weg des syrischen Volkes zu innerer Versöhnung mit dem von außen in das Land getragenen Blutvergießen jäh endete.

Die syrische Gesellschaft hat, als Volk, als Staat, als Armee in ihrer Form vier Jahre eines unvorstellbar grausamen, von außen angezettelten Krieges nur deshalb bestehen können, weil es einen Zusammenhalt gibt, der wahrscheinlich größer ist, als vor dem Ausbruch des Konflikts. Eine unschätzbare Hilfe war außerdem die wirksame logistische wie militärische Unterstützung aus Russland und dem Iran. Ein Kamera-Team des russischen Fernsehsenders Rossija24 hat sich im Jahre 2013 nach Syrien in die Kampfgebiete gewagt [1] – im Gegensatz zu den Journalisten des deutschen Mainstreams, welche ihre Berichte und Kommentare aus Studios oder Hotelbars in Kairo und Beirut senden. Was das russische Team filmte und berichtete ist glaubwürdig und schlüssig.

Die zerstörte Innenstadt von Homs im Januar 2014 (Quelle: Reuters)

Die zerstörte Innenstadt von Homs im Januar 2014 (Quelle: Reuters)

Die Soldaten der Armee (unterstützt von Kämpfern der iranischen Hisbollah) kommen direkt aus der Gesellschaft, sie schützen in Kampfgebieten teilweise ihre eigenen Wohnorte, ihre Familien. Die Städte, welche durch die syrische Armee rückerobert wurden, empfingen die Soldaten voller Dankbarkeit als Befreier, was von den westlichen Medien konsequent verschwiegen wird. Zehntausende zeigten immer wieder ihre Unterstützung für die Regierung mit demonstrativen Solidaritätsbekundungen. [2]
Sechsmal reiste der ehemalige Burda-Chef Jürgen Todenhöfer (privat) nach Syrien und nach seinen Erfahrungen hat auch er eine klare Botschaft an die westlichen Staaten, die da lautet: „Verhandelt mit Assad!“ [3].

Und warum?

Weil die Leute, welche nach Syrien eingeschleust wurden und neuerdings als „moderater“ Widerstand tituliert werden, mit ungeheurer Brutalität in Syrien gehaust haben.
Diese „Freiheitskämpfer“ sind auch nur zu einem kleinen Teil Syrer, sie kommen aus dem gesamten Nahen und Mittleren Osten und aus Europa, sind ausgebildet in Katar, Saudi-Arabien und – man beachte – im Kosovo! [4] Eben das Kosovo aus dem jetzt – im Jahre 2015 – die zweitmeisten Flüchtlinge nach Deutschland kommen, kaum weniger als aus Syrien. Die Frage ist zu stellen: Was treibt so viele Kosovaren dazu, ihr Land zu verlassen? Was wird uns über die Geschehnisse im Kosovo, die offensichtlich eng mit der Tragödie in Syrien zusammenhängen, verschwiegen?

Die „Oppositionellen“ wurden trainiert und fanatisiert und glauben teilweise ernsthaft daran, für Allah zu kämpfen, haben aber keinen echten Bezug zum Islam als Religion. Diese jungen Männer sind Entwurzelte und sie sind trainiert zu töten. Die Einheiten besitzen Drogen, welche Angst unterdrücken sollen, aber letztlich diese Kämpfer völlig enthemmen. Die syrische Armee hat vielfach solche Rebellen festgenommen, die schwer unter Drogen standen. Die Rebellen gehen in Dörfer und Wohngebiete, massakrieren dort wahllos Menschen auf bestialische Weise, fotografieren diese und stellen die Bilder in´s Netz um die Taten der syrischen Armee zu unterstellen. [5] Und diese Männer haben Dollars, es sind Söldner. [6] Wo wird wohl die Bevölkerung Rückhalt und Schutz suchen?

Ich möchte daran erinnern, dass es das gleiche Muster ist, mit dem auch die Zivilbevölkerung in Libyen auf die schlimmste Weise drangsaliert wurde. Nur dort gab es auch noch eine durch die scheinheilige UNO-Resolution 1973 durchgesetzte Flugverbotszone, welche es der libyschen Armee unmöglich machte, die Menschen zu schützen. Genau so sind in Tripolis Ende August 2011 völlig Enthemmte, regelrecht im Blutrausch stehende „Rebellen“ vom Hafen her eingerückt und haben in den folgenden Tagen ein Blutbad angerichtet, von dem der Bürger in Deutschland nur erfuhr, wenn er sich auf intensive Spurensuche begab.
In diesem Kontext kann es für den Leser keine große Überraschung sein, wenn er erfährt, dass hunderte Mujaheddins aus Libyen(!) nach Syrien eingeflogen wurden. [7]

Grenzverletzung durch einen US-Senator

Zurück nach Syrien. Wie schon erwähnt, handelt es sich bei den Rebellen in hohem Maße um Ausländer, wie kann man da von einer syrischen Opposition sprechen? Der Einfall dieser „Freiheitskämpfer“ wurde lange geplant und nach Beginn der Auseinandersetzungen weiter gestützt und gesteuert, von wem?

Der am meisten reisende US-Politiker der vergangenen Jahre ist der US-Senator John McCain, der im Präsidentenschaftswahlkampf 2008 gegen Obama unterlag. Dieser Führer der republikanischen Opposition im US-Senat reiste im Mai 2013 illegal (über die Türkei) in Syrien ein, um sich mit dem bewaffneten Widerstand (gegen die Assad-Regierung) zu treffen (wobei dies nicht sein erstes Auftreten im Krisengebiet war, denn schon 2011 steuerte er vom Libanon aus, Waffenverkäufe an syrische Rebellengruppen). [8]
Organisiert wurde diese Reise von der Syrian Emergency Task Force (SETF) [9] , einer in den USA gegründeten NGO, die sich wenig überraschend, unter dem Deckmantel der Durchsetzung von Freiheit und Demokratie mit der Destabilisierung der Assad-Regierung befasste. In der Nähe von Idlib in Nordsyrien traf sich McCain mit dem Oberbefehlshaber der Freien Syrischen Armee, Brigadegeneral Salim Idriss.

Man muss sich das verinnerlichen, ein US-Senator reist bei Nacht und Nebel in ein souveränes Land ein um dort einen Führer bewaffneter Freischärler zu treffen, die eben den Sturz dieses souveränen Staates betreiben. Nach Rückkehr in die USA versicherte McCain übrigens den Senatoren, es handele sich um „Gemäßigte“, denen man vertrauen könne. Gab es irgendwo in deutschen Leitmedien ein kritisches Hinterfragen dieser dreisten nachweisbaren weil belegten Verletzung von staatlicher Souveränität?
Dass der Führer der Al-Nusra-Front (defacto die al-Kaida in Syrien) mit bei diesem Treffen war, kann da kaum noch überraschen. Leider ist das nicht alles, denn McCain traf sich mit einer weiteren Person in Idlib. Der Name Ibrahim al-Badri wird den meisten Menschen in Deutschland nicht geläufig sein.

Ein US-Senator und der Chef der IS

Den ersten dokumentierten „Kontakt“ mit den USA hatte Ibrahim al-Badri Im Februar 2004, als er von den US-Amerikanern gefangen genommen wurde, eine Begründung für die Inhaftierung ist nicht bekannt. Er saß im US-Gefangenenlager Camp Bucca mit einem Großteil der heutigen Führungsspitze des IS (s.u.). Dieses Lager wurde später von den Irakern als „Akademie“ bezeichnet, weil es als Ausbildungszentrum für zahllose Dschihadisten galt. Wann und wie al-Badri wieder frei kam ist nicht bekannt. [10]

Ibrahim al-Badri heißt auch Abu Du´a und seit dem 4.Oktober 2011 stand er auf der Rewards for Justice, das ist die Liste der fünf meistgesuchten Terroristen der USA. Auf zweckdienliche Hinweise, welche zu seiner Festnahme führte, war eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt. Einen Tag später wurde al-Badri auch auf die Sanktions-Ausschussliste der UN gesetzt, aufgrund seiner Mitgliedschaft bei al-Kaida! [11]
Mit diesem Mann also kommunizierte einer der einflussreichsten republikanischen US-Senatoren während eines illegalen Treffens in Syrien.

Damit nicht genug, denn dieser al-Badri ist auch der Begründer des ISIS, des islamischen Staates in Irak und Syrien, auch islamisches Emirat oder Kalifat genannt. Unter dem Kampfnamen Abu Bakr al-Baghdadi stürmte er mit seinen Einheiten die irakischen Gefängnisse in Abu Ghraib und Tadsch, um dort mehrere hundert religiös fanatisierte Kämpfer zu befreien, welche sich auch sofort seiner Armee anschlossen. Die Angriffe waren von außerordentlicher logistischer Brillanz und länderübergreifend koordiniert, wie Ermittler von Interpol feststellen mussten. [12] Der IS erbeutete von den irakischen – und US-Truppen zurückgelassene Kampftechnik, einschließlich modernster Abrams-Panzer und dazu massenhaft Munition und führt nun einen mörderischen Krieg im Irak und in Syrien.

Al-Badri ist also maßgeblich beteiligt an der Führung dreier militärischer Organisationen, die allesamt in Syrien wüten: der Al-Nusra-Front (al-Kaida), der Freien Syrischen Armee und des IS (ISIS). Mit Kenntnis dieser Tatsache verliert auch das Geschehen in Syrien seinen wirren Deckmantel. Es gibt eine Koordination, über welche die Einheiten der Rebellen mehr oder weniger erfolgreich gesteuert werden. Daher ist das was alle drei Organisationen bei ihren Kriegszügen hinterlassen auch gleich, ein Bild des Grauens, des hemmungslosen und bestialischen Tötens, Folterns und Vergewaltigens.
Der US-Politiker McCain traf also auf eine Schlüsselfigur des Gemetzels im Nahen Osten, naiv der, welcher meint, dass dies ein Zufall war. Was also mehr als beklemmend sein muss, ist die Nähe des militärischen Führers des IS zur hohen US-Politik.

McCain und das unheilvolle Wirken von NGO´s in Syrien

NGO´s (Non Government Organisations) wie auch Stiftungen sind ein weithin unterschätztes Macht- und Manipulationsinstrument von Eliten. Russland hat übrigens zwei davon (mit Sitz in Paris und Washington). In Russland dagegen tummeln sich hunderte dieser Organisationen aus den USA und Westeuropa, dies nur als Randinfo.

Auch in Syrien hatten und haben NGO´s ihre Hände im Spiel, insbesondere der Council on Foreign Relations (CFR) und das New Endowment for Democracy (NED). Im NED ist McCain Präsident des republikanischen Zweiges, immer mehr erschließt sich, dass dieser Mann über enormen politischen Einfluss verfügt und mächtige Unterstützer hat. Das NED wurde unter US-Präsident Reagan gegründet, um Geheimdienstaktivitäten der CIA ausweiten zu können. Finanziert wird das Gebilde direkt vom US-Außenministerium, gebilligt vom US-Kongress. Wikipedia, politisch längst von den Trägern der Meinungshoheit eingefangen, bietet eine harmlose Beschreibung des NED an, entlarvt dann jedoch die eigene Verlogenheit mit diesen Worten selbst:

„… Der Kongress schuf NED als halbstaatlichen Arm der Außenpolitik. Trotz der staatlichen Finanzierung handelt es sich rechtlich um eine private, gemeinnützige Organisation. Das ermöglicht dem Staat die Weitergabe von Haushaltsmitteln an ausländische Organisationen über einen Dritten.“ [13]

Und exakt SO werden auch die Destabilisierungen anderer Gesellschaften finanziert, in Syrien, wie in der Ukraine und anderswo (s.u.)

Das NED ist also weltweit tätig und ist in alle Farbrevolutionen der vergangenen Jahrzehnte verwickelt, selbst die Unruhen in Hongkong (Regenschirm-Bewegung) wurden unter direkter Einflussnahme des NED in die Wege geleitet. Mit Hilfe dieser Organisation hat also McCain aktiv Interventionen und Destabilisierungen gesteuert, u.a. auch in Libyen, Tunesien und in der Ukraine. Immer agieren diese Gebilde unter der Flagge von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten, was die wahren Absichten verschleiert und die Menschen manipuliert.
Dass Kampagnenorganisationen wie Avaaz ebenso wiederum von NGO´s finanziert werden, ist insofern wichtig zu wissen, weil auch Avaaz eine enorme Rolle bei Desinformation und Manipulation der Bürger zur Verschleierung der Wahrheit in Syrien gespielt hat. [14] Es stellt sich logischerweise die Frage, was steckt wirklich hinter den NGO´s und in welchem Auftrag handeln sie?

Schwartes Lügengebäude

Die erste Botschaft schon, welche uns dieser NDR-Journalist vermitteln möchte ist, dass wir alles versucht haben, die friedlichen Mittel sind ausgeschöpft:

„Hilfsorganisationen werfen dem UN-Sicherheitsrat vor, versagt zu haben. Keine der UN-Resolutionen zum Krieg in Syrien habe etwas bewirkt.“

Was genau werfen welche Hilfsorganisationen denn dem UN-Sicherheitsrat vor? Beklagen sie vielleicht ganz andere Aspekte, die aber dem transatlantisch geprägten Schwarte nicht ins Konzept passen? Natürlich können Hilfsorganisationen in Syrien kaum wirksam werden, denn ihre Mission dort ist lebensgefährlich.
Es klingt schon wie ein Freudscher Versprecher wenn Schwarte sagt „zum Krieg in Syrien„. Denn oh ja, zum Krieg haben sie geführt, die Resolutionen, nicht zum Frieden.

Wie deformiert das Denken des Journalisten Schwarte ist, zeigt sein demagogischer Passus zum angeblichen Giftgas-Einsatz der Assad-Regierung (ich benutze ganz bewusst nicht den manipulativ gebrauchten Begriff Regime), ein Vorwurf der in keiner Weise belegbar ist.

„Vier Resolutionen scheiterten am China und Russland. In der jüngsten Resolution, in der es um den Einsatz von Chloringas ging, Giftgas, abgeworfen aus Hubschraubern des syrischen Regimes auf Zivilisten, wird der Akt an sich verdammt, aber der Schuldige Assad nicht benannt…“

Im Gegenteil mehren sich die Indizien, dass auch die hunderte von mit Gas(?)  umgebrachten Menschen in einem Vorort von Damaskus (2013) Opfer einer False Flag Aktion wurden, mit der Absicht damit den offenen Krieg gegen die legale syrische Regierung anzuzetteln. [15][16]
Das bei Globalresearch hinterlegte Dokument über die durchgeführten Untersuchungen (ich habe das PDF auch lokal gesichert) ist bedrückend. Die Autoren waren vor Ort und haben hunderte Zeugen befragt. Erwiesenermaßen wurden dutzende Kinder aus anderen Orten Syriens nach Ghouta verschleppt und mit vielen anderen Menschen auf furchtbare Weise getötet. Die Toten blieben nicht namenlos, sie sind in endlosen Tabellen im Dokument aufgelistet. [17]
Ein Nicht-Journalist wie ich hat in etwa zwei Stunden Analyse so viele Fakten über die Hintergründe der menschengemachten Tragödie in Ghouta gefunden, dass eine Anklage an die Assad-Regierung nur als lächerlich bezeichnet werden kann. Georg Schwarte hat sich gerade hier lächerlich gemacht, aber das Wort bleibt einem angesichts des Mordens dort im Halse stecken.

Zumal es noch weiter geht. Angela Kane, die Hohe Vertreterin des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Abrüstung, erklärte in einem Interview mit RT, dass kein Sarin in den Bodenproben welche die UN-Inspektoren in Ghouta entnommen haben, gefunden wurde. Und nicht nur das. Man hat auch kein Sarin (das Giftgas welches Syrien bis 2014 – allerdings nicht einsatzfähig – in Tanks lagerte) in den menschlichen Körpern gefunden, weil es keinerlei Autopsien gab! [18] Warum man ausgerechnet DAS nicht machte, kann beim Beobachter nur Kopf schütteln erzeugen.

Und wer aus dem Dunstkreis der hohen US-amerikanischen Politik rief, ungeachtet jeglichem Fehlens von Beweisen, sofort nach Krieg? Richtig, John McCain:

„Ist es nicht Zeit zu handeln?“, fragte der einflussreiche US-Senator John McCain in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN. „Man kann sich diese Bilder nicht anschauen, ohne tief bewegt zu sein. Wollen wir das einfach weitergehen lassen?“ Der frühere republikanische Präsidentschaftskandidat, der Obama bei der Wahl 2008 unterlegen war, forderte seinen damaligen Konkurrenten auf, nicht länger zu zögern. Die USA seien in der Lage, die Flugzeuge der syrischen Streitkräfte zu zerstören. Ein Militäreinsatz wäre daher“einfach“ und mit „geringen Kosten“ verbunden, US-Soldaten würden nicht gefährdet.
McCain sagte [weiter], er sei überzeugt, dass Berichte der syrischen Opposition zuträfen und das Assad-Regime Giftgas eingesetzt habe. „Wenn Obama jetzt nicht handelt“, so der Senator weiter, „kann das Wort des US-Präsidenten in der gesamten Region nicht mehr ernst genommen werden.“ Obamas „Passivität“ verstehe Assad als „grünes Licht“ der USA für Kriegsgräuel.
[19]

Noch Fragen?

Damit nicht genug, wird mit diesen Bildern (im UN-Gebäude) offenbar eine Story aufgewärmt, die vor über einem Jahr schon mal in die Welt gesetzt wurde. „Tausende Fotos von Leichen des Assad-Regimes“ titulierte Die Zeit im Januar 2014 und brachte genau die gleiche Geschichte eines Militärfotografen, der in einem Militärkrankenhaus Folteropfer bildhaft zu dokumentieren hatte. Hochinteressant ist hier, dass der Auftrag zur Untersuchung von der Londoner Kanzlei Carter-Ruck kam. Denn diese Kanzlei zählt zu ihren Klienten den diktatorischen Unrechtsstaat Katar. [20]
Katar wiederum hält maßgeblich den Krieg in Syrien am Lodern, mit Waffen und mit der Ausbildung von Rebellen auf seinem Territorium, wie unabhängig soll da eine solche Untersuchung sein? Weiterhin gibt es auf den veröffentlichten Fotos keinerlei Anhaltspunkte, von wem und wo die Fotos tatsächlich gemacht wurden, Identitätsnummern die fester Bestandteil solcher Aufnahmen sein müssen, sind nirgends erkennbar. Als Beweismittel für Verbrechen der syrischen Armee sind sie völlig untauglich, aber zur Propaganda und der damit verbundenen Hetze sind sie allemal gut, so gut, dass sie nun in New York großformatig Instinkte in den Menschen wecken, die deren Köpfe für die Akzeptanz eines weiteren Krieges willig machen sollen. [21]

Erstunken und erlogen, keinerlei Beweise, aber ein NDR-Journalist darf so etwas einem breiten Publikum zumuten und fremdgesteuert wie er ist, auch gleich noch ein wenig gegen Russland hetzen.

„… weil sonst Russland wieder, zum dann fünften Mal die Hand zum Veto erhoben hätte. Es sind diese Momente, die aus den Vereinten Nationen die Vereinte Hilflosigkeit machen.“

Es ist offensichtlich, dass hier parallel zur Kriegspsychose im Falle Syriens auch noch systematisch Hetze gegen Russland betrieben wird. Schwarte weiß nichts und hat trotzdem kein Problem anzuklagen und gleich noch zu verurteilen. In seiner Konditionierung hat er auch seine ganz persönliche Verantwortung für den Rechtsstaat beiseite gelegt und spricht lieber die ihm in die Sinne gelegten Gut-Böse-Diktionen in die Welt. Angst und Hass bedürfen keines Wissens, keines Nachdenkens, sie müssen einfach nur angestoßen werden und der Empfänger wenigst selbstkritisch sein, das ist bei Schwarte zweifellos der Fall und so sagt er außerdem:

„R2P. Drei Ziffern nur. Responsibility to Protect. Die Verantwortung Menschen zu schützen. Vor Giftgas, Kriegsverbrechen und Völkermord. R2P. Es war einst die Antwort auf die Schande von Ruanda. Einem Völkermord, dem die Welt mit Untätigkeit begegnet war. Seit 2005 nun ist R2P ein hochgehaltenes Grundprinzip – aufgenommen in die ehernen Gesetze der Vereinten Nationen. Ein Grundprinzip das am Beispiel Syrien zum traurigen Witz verkommt.“

Zum traurigen Witz ist es verkommen dieses R2P? Wofür dieses Gesetz in´s Leben gerufen wurde, muss Thema eines anderen Beitrags sein, die Bevölkerung vor Krieg zu schützen, hat es jedenfalls nie jemals vermocht. Und auch hier wird es von der Journaille als Kriegswerkzeug regelrecht herbei gefleht (Stichwort Flugverbotszone und Luftangriffe auf Syrien). Im Falle Syriens geht denn die Finanzierung, Ausbildung und logistische Unterstützung der fanatisierten Gotteskrieger ungehindert weiter.

Ein Journalist gefangen im Neusprech

Gefangen in seinem unreflektierten Weltbild schwadroniert Georg Schwarte weiter und streut dabei ohne Hemmungen Hass:

„Russland und China berufen sich stets auf die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates, um Sanktionen, Eingreifen, Schützen und Helfen zu verhindern. Syrien aber versteht unter den inneren Angelegenheiten offenbar die Lizenz, ungestraft zu Morden. 220.000 Tote bisher.“

Russland und China berufen sich auf Nichteinmischung und der Journalist Schwarte beklagt das, stellt sich aber offenbar niemals die Frage, warum in vier Jahren über 220.000 Menschen gewaltsam starben, davor aber Frieden in Syrien herrschte. Russland und China, so stellt er es dreist dar, sind böse, sie verhindern das Gute.

Bezeichnend wie im Unterbewusstsein die mit einer guten, positiven Aura versehenen Begriffe Schützen und Helfen verknüpft werden mit den Begriffen Sanktionen und Eingreifen. Dabei sind doch gerade Sanktionen eine äußerst brutale Methode des Eingreifens in die Belange anderer Gesellschaften. Dieser durch die Verwendung im immer gleichen Kontext mit Demokratie- und Friedenserhaltung mit einer friedlichen Prägung in den Köpfen der Menschen verankerte Begriff ist in Wahrheit die Bezeichnung für ein unmenschliches, erpresserisches, mörderisches Instrument, mit dem bspw. im Irak der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts aber- und abertausende Kinder einfach nur deshalb sterben mussten, weil sie dringend notwendige Medikamente und Nahrungsmittel ncht bekamen, die auf den Sanktionslisten der USA und ihrer Vasallen standen. Ein schier unfassbares Verbrechen, weil kein halbwegs vernünftiger und mit einem Mindestmaß an Empathie versehener Mensch verstehen kann, warum Medikamente und Babynahrung auf einer Sanktionsliste stehen.

Umgedreht wie Schwarte ist, stellt er den Widerspruch außerdem als Logik dar. Die vielen Toten gab es aufgrund der Nichteinmischung, Syrien erlebte also vier Jahre schlimmsten Krieges, aufgrund der Tatsache von Nichteinmischung? Das ist Orwellsche Logik, aus Lüge wird Wahrheit, aus Einmischung wird Nichteinmischung.
Die Allianz des Westens hätte die Macht, in kürzester Zeit den Krieg in Syrien zu beenden – eben durch NICHTeinmischung. Das aber will man gar nicht! Und so muss die Lüge weitergelebt werden, damit die eigentlichen Ziele weiterverfolgt werden können. Der Journalist Schwarte kommt nicht in die Nähe eines solchen Gedankens, er lebt das geprägte Gut-Böse-Weltbild.

Nach Schwarte ist also die aktive Bewaffnung und logistische Unterstützung der syrischen Rebellen NICHTeinmischung. Nein, diese Logik machen wir uns nicht zu eigen, es findet seit Jahren eine massive EINMISCHUNG durch westliche Staaten in Syrien statt. Schon Ende 2011 wies Philip Giraldi – ehemaliger CIA-Offizier – auf diesen Sachverhalt hin:

„Jenseits der Öffentlichkeit ist die NATO bereits heute unter Führung der Türkei als US-Stellvertreter im syrischen Konflikt engagiert. […] Nicht gekennzeichnete Flugzeuge der NATO landen auf Militärbasen in der Nähe der türkisch-syrischen Grenzstadt Iskenderum und laden dort sowohl Waffen aus den Arsenalen Gaddafis als auch Freiwillige des libyschen „Nationalen Übergangsrates“ ab, die im libyschen Bürgerkrieg bereits Erfahrungen gesammelt haben, wie man lokale Aufständische gegen ausgebildete Soldaten antreten lässt. Iskenderum ist auch der Sitz der „Freien Syrischen Armee“, dem bewaffneten Flügel des „Syrischen Nationalrats“. Französische und britische Militärausbilder sind dort vor Ort, um den syrischen Rebellen zu helfen, während die CIA und das amerikanische Kommando für Spezialeinsätze (U.S. Spec Ops) die notwendige Kommunikationsinfrastruktur und nachrichtendienstliche Informationen beisteuert, um die Sache der Rebellen zu unterstützen und ihren Kämpfern dabei zu helfen, syrische Truppenkonzentrationen zu umgehen.“ [22][23]

Auch der südliche Nachbar Syriens ist nicht untätig, wenn es um Nichteinmischung nach Neusprech aus dem Munde Schwartes geht. Ein halbes Dutzend mal hat Israel inzwischen syrisches Staatsgebiet bombardiert [24] – was von den westlichen Medien einfach totgeschwiegen wird.
Und die „Nichteinmischung“ wurde schon Wochen vor Schwartes Kommentar ordentlich aufgefrischt. Im Januar 2014 hat der US-Kongress in geschlossener Sitzung die direkte Lieferung von Waffen an die Rebellen der Al-Nusra-Front beschlossen. [25]

Analysieren wir weiter die dokumentierte Inkompetenz dieses gesteuerten und nun in schlimmer Weise auch die Hirne anderer steuernden Journalisten:

„Man habe gegen Assad mehr in der Hand als einst gegen den Serben Milosevic und den liberianischen Präsidenten James Taylor. Sagen die Amerikaner. Milosevic und Taylor wurden vom Kriegsverbrechertribunal verurteilt. „

Man habe„, jeder sollte aufmerken, wenn Journalisten Konjunktive benutzen. NICHTS hat man, man hatte übrigens auch nichts gegen Milosevic vorzubringen, der Prozess gegen den serbischen Präsidenten drohte im Eklat zu enden, da kam sicher Einigen sein Tod in der Untersuchungshaft sehr recht.

Und noch weniger hat man gegen Assad, genauso wenig wie man gegen Gaddafi hatte. „Man habe„, dahinter steckt die subtile Form von Lüge, nach dem Prinzip, genau weiß ich es nicht, ich weiß es eigentlich gar nicht,
ABER ICH MÖCHTE, DASS ES SICH IN DEINEM KOPF MANIFESTIERT.
Bei Schwarte sitzt es und so hat er auch das Bedürfnis gleich nochmal die beiden Großen aus dem „Reich des Bösen“ auf die Anklagebank zu setzen.

„Eine Resolution, das syrische Regime vor dem Internationalen Strafgerichtshof anzuklagen aber scheiterte im Mai 2014 im Sicherheitsrat an – genau: Russland und China. Der inneren Angelegenheiten Syriens wegen.“

Der Schwall an verlogener Propaganda ebbt auch im Folgenden nicht ab:

„Dass Terrorbrigaden von Al Nusra, von den IS-Schlächtern, Assads Banden in Syrien in nichts nachstehen, dass sie die wenigen UN-Hilfstransporte, die Medikamente und Nahrung in abgeschnittene Gebiete bringen, plündern oder aufhalten – eine Katastrophe auch das.“

Georg Schwarte täuscht Objektivität vor, indem er die Terrorbrigaden ins Spiel bringt, nichts aber soll den Leser (Zuschauer) vom eingebläuten Bild einer mordenden Assad-Soldateska abbringen, deshalb wird sofort auf „Assads Banden“ verwiesen um dann noch einen drauf zu setzen:

„Dass Scharfschützen des syrischen Regimes gern auf schwangere Frauen schießen, um sie auf der Straße ausbluten zu lassen, um zu Hilfe Eilende ebenfalls erschießen zu können. Nicht vergessen – aber verdrängt.“

Warum darf ein deutscher Journalist, der von den deutschen Bürgern bezahlt wird, so ungehemmt und vor allem ungestraft lügen, ungestraft zum Hass und damit zum Krieg aufrufen. Wo sind wir hingekommen? Merkt das tatsächlich keiner im Mikrokosmos der Redaktionen? Oder wird hier doch ein noch viel schändlicheres Spiel getrieben?

Der Abschlusssatz des aus meiner Sicht vollständig fremdgesteuerten und allenfalls sogenannten Journalisten Georg Schwarte, denn für mich ist er schlicht ein Propagandalautsprecher lautet:

„Wer sehen muss um zu glauben, der sollte schnell ins Foyer der Vereinten Nationen nach New York kommen. Die Bilder der Toten syrischen Folteropfer klagen dort an. Auch die Vereinten Nationen – ganz sicher aber den sogenannten Sicherheitsrat.“

Herr Schwarte, ich klage SIE an, für Ihre moralische Verkommenheit, ihre Selbstgefälligkeit, ihre aktive Teilnahme an der Propaganda des Krieges. Denn diese Toten auf den Bildern, Menschen die selbst nach ihrem Tod nochmals missbraucht werden, gehen auf vieler Konto, maßgeblich aber auf das Konto von Hasspredigern wie Sie einer sind, sie gehen ebenso auf das Konto einer moralisch verkommenen westlichen Gesellschaft, die in dieser Form nicht unsere Zukunft sein kann.

Wozu dient der Krieg in Syrien?

In Syrien geht es um den Erhalt des westlichen Wirtschafts- und Finanzsystems, das ist die grundlegende Botschaft, über die man ein Verständnis der Geschehnisse im gesamten Nahen Osten bekommen kann. Und den Eliten aus Wirtschaft, Banken, Politik sowie deren ideologischen Unterstützern, geht es nur zweitrangig um Syrien selbst. Indirekt angegriffen werden mit diesem Krieg der Iran, China und Russland! Drei Staaten, die dabei sind aus der US-hegemonialen unipolaren Welt eine multipolare Welt zu machen.
Diese drei großen Nationen Asiens verfügen über das Potenzial, das aktuelle, westlich dominierte System aufzubrechen. Russland hat die Rohstoffe und die militärische Macht, China die Wirtschaftskraft und der Iran Technologien und viel Öl. Außerdem verfügen Russland und China über Kernwaffen. Diese Staaten lassen sich also nicht so einfach als Konkurrenten (ein Begriff aus der Sprache pathologischen Denkens) ausschalten.

Der Iran wird durch den Hegemon aus Übersee, als am meisten angreifbar eingeschätzt und dieser Staat soll als Verbündeter Syriens unmittelbar geschwächt werden. Die islamische Republik ist Syrien seit vielen Jahren verbunden und unterstützt Syrien, sowie die von den Syrern im Land geduldeten Hisbollah wirtschaftlich und militärisch. Auf Wunsch der syrischen Regierung sind iranische Militärberater und Ausbilder im Land.

Warum aber ist das Ganze so „gefährlich“ für den Westen, insbesondere aber für die USA?
Und hier kommt die Kombination aus Rohstoffen und Weltleitwährung ins Spiel, welche wiederum den Blick auf das dahinter liegende Finanzsystem werfen lässt. Längst nicht mehr sind die USA eine wirtschaftlich- technisch dominierende Macht, das wird leicht ersichtlich, wenn man deren Außenhandelsbilanz betrachtet, die bei derzeit geschätzten 20 Billionen(!) US-Dollar im Minus liegt. Damit sind die USA der mit Abstand größte Schuldner der Welt. Nun fragt man sich, wer diesem Land noch vertraut – dass doch im Grunde längst pleite ist, und andererseits werden Schuldnerländner mit einem Bruchteil der Schuldenlast (siehe Griechenland) verteufelt, warum? Das Geheimnis liegt einerseits in der Geldschöpfung, welches mittels der Federal Reserve (Fed) bei privaten Banken im Zuge der Krediterstellung erfolgt. Der US-Haushalt nimmt auf diese Weise immer weiter Schulden (nebst Zinsen) auf und finanziert damit seine Projekte – und welche Projekte sind das?

Es sind vor allem lukrative Aufträge an eng vernetzte Firmen im Rüstungssektor, in der Ölwirtschaft, im Technologiesektor. Eine herausragende und beispielhafte Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Unternehmen Halliburton, welches seit über zehn Jahren Milliarden an den Kriegen dieser Erde verdient. Im Irak hat dieser Konzern faktisch das Monopol zum Bau von Ölförderanlagen. Im Kosovo errichtete er für über zwei Milliarden US-Dollar einen der größten Militärstützpunkte der Welt (Camp Bondsteel). Dick Cheney, einer der maßgeblichen Kriegstreiber als US-Vizepräsident in der Bush jr. Regierung war zuvor sechs Jahre lang Vorstandsvorsitzender des Konzerns gewesen. [26] Halliburton war es auch, die maßgeblich an den Arbeiten auf der Ölplattform Deepwater Horizon des Öl-Multis BP beteiligt war, die zum Untergang der Plattform mit der einhergehenden Umweltkatastrophe führten. [27]

Nun nehmen die USA auch seit Jahren im Ausland massiv Schulden auf, natürlich in der Leitwährung US-Dollar. Dass die Schulden der Einen die Guthaben der Anderen sind, ist nicht so neu. Aber immense Guthaben häufen nicht nur die Profiteure im US–System an (Banken, Konzerne mit den dahinter stehenden Personen), durch die Ausgabe von Staatsanleihen ist der US-amerikanische Steuerzahler seit Jahren und nun rasch wachsend auch bei anderen Nationen massiv verschuldet. Russland hat über eine halbe Billion US-Dollar Reserven, bei China sind es gar fast fünf Billionen.
Dieses Geld ist immer weniger wert, es ist quasi ein Betrugsmodell, weil der Weltmarkt mit Dollars der Fed geflutet wird und das Wachstum der Realwirtschaft da niemals mithalten kann. Das aber impliziert das auf Schulden und Zinseszinsen basierende Geldsystem, eine völlig kranke Vorstellung von ewigem ungebremsten Wachstum, gefordert von den Finanzmärkten. Das ist genau so krank wie ein Krebsgeschwür und ebenso krank wie die unendliche Machtgier von Psychopathen, welche maßgeblich und ohne Rücksicht auf das resultierende Leid, dieses Finanzsystem am Leben erhalten.

Die USA bedienen sich mittels dieses Systems ungeniert bei der Realwirtschaft – weltweit. Wenn der Eine wertloses Papier für reale Werte eintauscht, dann ist auch völlig klar, dass es sich hier um eine gigantische Umverteilungsmaschine handelt. Ein Raubzug mit Hilfe einer Leitwährung, dem Petrodollar. Das wird übrigens gern verschwiegen, dass nämlich Syrien zunehmend sein Öl nicht mehr gegen Dollar handeln wollte (wie übrigens auch Libyen unter Gaddafi und wie es der Iran schon heute tut!). Und damit wird auch verschwiegen, dass der Krieg gegen die syrische Nation natürlich auch deshalb geführt wird, weil Syrien aus dem Betrugssystem des Petrodollars aussteigen will! Es soll jedem Staat, der gleiches tun will, eine Warnung sein: Steigt Ihr aus unserem System aus, bekommt Ihr den Krieg.

Mehr noch, der US-Dollar als Repräsentant eines global ausgelebten Schuldgeldsystems mit Zinseszinsen, ist seit Bretton Woods das Mittel der Wahl um Staaten in wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen, in dem man ihnen dieses Schuldgeldsystem aufzwingt. Die Mechanismen von Weltbank und Internationalem Währungsfond haben es ermöglicht, unzählige Staaten in die Schuldenfalle zu stürzen und dann ihre Ressourcen auszupressen.

Die Angst vor dem Ende des Petrodollars

China, Russland, Indien, dem Iran und anderen aufstrebenden Volkswirtschaften ist völlig klar, dass ihnen die USA ihre Schulden niemals zurückzahlen können (es sei denn diese riskieren eine Hyperinflation, die aber eigentlich schon da ist, weshalb massenhaft mit Giralgeld spekuliert wird) bzw. die Abhängigkeit von der US-Währung auch immer eine politische Abhängigkeit einschließen wird.
Ebenso ist ihnen bewusst, dass sie damit indirekt die enormen militärischen Kosten der USA finanzieren, die damit ein mächtiges Druckmittel haben, um widerspenstige Staaten in der Zwinge des Petrodollars zu halten. Mindestens 650 Mrd. US-Dollar jährlich kostet die Aufrechterhaltung dieser gewaltigen Militärmaschinerie zuzüglich weiterer Kosten für geheime militärische Operationen bzw. Forschungen und Entwicklung im Kernwaffensektor (geplante Ausgaben hier bis 2029: 1 Bill. US-Dollar!).

Was also diese Maschinerie bislang am Leben hält, kann man zusammenfassen mit dem Status des US-Dollars als Weltleitwährung und der bislang damit verbundenen Funktion, als allgemeines Zahlungsmittel für Energie (vor allem Öl und Gas) zu fungieren. Und dass die Vereinigten Staaten mit ihrer gewaltigen Militärstreitmacht in der Lage sind, massiven politischen Druck auszuüben, unabhängig von den vielschichtigen Verflechtungen in Wirtschaft und Politik in fast alle Staaten dieser Erde.

Und deshalb arbeiten die oben genannten aufstrebenden Nationen besonders aktiv daran, alternative Wirtschaftskreisläufe zu etablieren. Alternative Kreisläufe heißt schlicht Ausstieg aus dem Petrodollar und BRICS ist das Horrorszenario für die sich als auserwählt ansehenden Eliten in Nordamerika und Europa, was sie nun mit aller Macht versuchen zu hintertreiben. Diese Staaten haben nun auch begonnen, ihr eigenes Banken- und Kreditsystem zu etablieren, womit eine wichtige Profitquelle für die riesigen Investmentbanken in den USA wegfällt. [28][29]

Es ist also der drohende Verlust der Hegemonie, welcher die Strategen in Washington immer unberechenbarer und aggressiver werden lässt. Man kann nur inständig hoffen, dass dem Treiben von Psychopathen und Soziopathen an den Schalthebeln der Macht endlich eine politische Bewegung entgegentritt, die auf Vernunft, Ausgleich und echte gegenseitige Wertschätzung achtet. Und dass diese Kräfte Unterstützung aus Europa, aus Deutschland bekommen. Dass wir den verantwortlichen Politikern und Medien klar machen, diesen Weg der Konflikte nicht mehr mit zugehen. Und dass wir unser tägliches Verhalten darauf prüfen, ob es dem Frieden der Welt dient. Solange dies nicht der Fall ist, werden uns Tragödien wie die in Syrien auch zukünftig heimsuchen, einschließlich der Verhöhnung ihrer Opfer durch gesteuerte pathologisch manipulierte und manipulierende Medien.

Ein Nachtrag zu John McCain

Das weiter oben behandelte politische Wirken des republikanischen US-Senats-Führers John McCain zeigt auch für diesen Mann ein ausgesprochen pathologisches Verhalten, ein Beispiel? Auf die vermittelnden Versuche des deutschen Außenministers Frank Walter Steinmeier, eine Lösung im Atomstreit mit dem Iran zu erreichen, reagierte McCain im März 2015 ausgesprochen unwirsch:

Der deutsche Außenminister sei derselbe Typ, der in seiner Regierung „jede Restriktion gegen das Verhalten Putins ablehnt“, Damit gehöre Steinmeier zur „diplomatischen Schule von Neville Chamberlain“ [30] [Der Spiegel 13.3.2015]

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John McCain 2014 in Riga – Lettland (Quelle: AFP)

Dabei ist McCains Biografie sehr interessant und gewissermaßen auch tragisch. Als Täter wurde er zum Opfer um – das ist meine sehr persönliche Sicht – sich daraus das Recht abzuleiten, erneut zum Täter zu werden. Sowohl Vater wie auch Großvater waren Admiräle der US-Army und John McCain beschritt nach dem Schulabschluss ebenfalls eine militärische Laufbahn. Er nahm als Marineflieger am Vietnam-Krieg teil und überlebte unter dramatischen Umständen die Katastrophe auf dem Flugzeugträger USS Forrestal, bei der 134 Soldaten ums Leben kamen. Als er ein Wasserkraftwerk in Nordvietnam bombardieren sollte, wurde er von der Luftabwehr der Verteidiger abgeschossen. Er konnte sich mit dem Schleudersitz retten, brach sich dabei aber beide Arme und erlitt weitere Verletzungen. [31]

Er selbst spricht davon, in der fünfjährigen Kriegsgefangenenschaft systematisch von den Nordvietnamesen gefoltert worden zu sein und dadurch bleibende Schäden davon getragen zu haben. [32] Mitgefangene relativieren, dass es in den Jahren 1967-1969 Misshandlungen und kaum medizinische Versorgung gab. Von systematischer und psychologischer Folter war keine Rede. Was allen Gefangenen angeboten wurde, war die vorzeitige Freilassung unter der Voraussetzung, dass sie gegen ihr Land aussagen (was immer auch das genau bedeuten sollte). McCain hat das, wie übrigens nahezu alle in Vietnam gefangen gehaltenen US-Soldaten abgelehnt. [33]

Ganz offensichtlich haben ihn die dramatischen Erlebnisse dieser Jahre stark geprägt, leider in einer Weise, in der er als heldenhaftes Opfer fern jeder eigenen Schuld in die Heimat zurückkehrte. John McCain hat es nicht geschafft, zu erkennen, dass er als Bomberpilot, der zivile Infrastruktur in Nordvietnam angriff, mitverantwortlich für unzählige Opfer dieses verbrecherischen Krieges der USA im Fernen Osten war.

Epilog

Bei meinen Recherchen durfte ich feststellen, dass es genug andere Menschen umtreibt, wie der Frieden durch Scharfmacher der Medien auf´s Spiel gesetzt wird, sehr treffend und daher von mir verlinkt das Schreiben von Herrn Schumacher an den NDR:
Schreiben von Walter Schumacher an den NDR

Quellen

[1][6]Syrische Tagebücher; Anastasja Popowa; 5.10.2013; Rossja24; https://www.youtube.com/watch?v=HKNM22xbWXc

[2][7] http://www.theintelligence.de/index.php/…rschweigen.html

[3] „Verhandelt mit Assad!“; Jürgen Todenhöfer; 21.1.2014; http://www.sueddeutsche.de/politik/syrie…assad-1.1867870

[4] https://www.freitag.de/autoren/hans-spri…yrien-trainiert

[5] Dossier zu Menschenrechtsverbrechen in Syrien durch die Arabische Liga; 24.12.11-18.1.12; http://www.columbia.edu/~hauben/Report_o…ver_Mission.pdf

[8] John McCain reist illegal nach Syrien ein; Voltaire Netzwerk, 30. Mai 2013

[9] http://en.wikipedia.org/wiki/Syrian_Emergency_Task_Force

[10] Schlächterchef mit Prädikats-Doktortitel; 19. Februar 2015, 13:26 Uhr; Stern; http://www.stern.de/politik/ausland/is-c…el-2174644.html

[11][32] John McCain, der Dirigent des «Arabischen Frühlings», und der Kalif des «islamischen Staates»; Thierry Meyssan; 7.10.2014; http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1922

[12] «Gleichzeitige Ausbrüche von Dschihadisten in 9 Ländern», Voltaire Netzwerk, 7. August 2013

[13] http://de.wikipedia.org/wiki/National_En…t_for_Democracy

[14] Avaaz.org und der Geheime Informationskrieg um Syrien; Friederike Beck; 23.4.2012; http://www.zeitgeist-online.de/exklusivo…-um-syrien.html

[15] http://alles-schallundrauch.blogspot.de/…e-flag-der.html

[16] http://www.globalresearch.ca/STUDY_THE_V…ETA_VERSION.pdf

[17] ebda

[18] Interview Angela Kane (UN) mit RTV; http://alles-schallundrauch.blogspot.de/…a-gefunden.html

[19] McCain drängt Obama zu Angriff auf Syrien; 2013-08-23; ZEIT ONLINE

[20] http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-…zeifotos-folter

[21] http://www.counterpunch.org/2016/03/04/the-caesar-photo-fraud-that-undermined-syrian-negotiations/

[22] Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens; Jens Berger;  9.2.2012; http://www.dasdossier.de/magazi/geopoli…ns#comment-1958

[23] NATO vs Syria; Philip Giraldi; 19.12.2011; http://www.theamericanconservative.com/a…/nato-vs-syria/

[24] Israel ermordet in Syrien Offiziere von Hisbollah und Iran; Voltaire Netzwerk; 20.1.2015; http://www.voltairenet.org/article186613.html

[25] Congress secretly approves U.S. weapons flow to ‚moderate‘ Syrian rebels; Reuters; http://www.reuters.com/article/2014/01/2…EA0Q1S320140127

[26] http://de.wikipedia.org/wiki/Halliburton#Kritik

[27] http://de.wikipedia.org/wiki/Deepwater_Horizon

[28] http://www.neopresse.com/wirtschaft/neue…atur-die-stirn/

[29] http://thebricspost.com/putin-signs-law-…k/#.VQXm545UFhF

[30] Thomas Pany; 13.3.2013; http://www.heise.de/tp/artikel/44/44385/1.html

[31] http://de.wikipedia.org/wiki/John_McCain

[33] https://www.freitag.de/autoren/der-freit…-knopfes-kommen

Weitere Quellen:

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2 Kommentare zu Syrien und die Hetze deutscher Medien

  1. Heinz Göd sagt:

    Der Artikel ist eine wichtige Richtigstellung.
    Die deutschen ‚Qualitäts‘-Medien hetzen unverkennbar gegen Russland und China,
    von unterschwelligem Schlechtreden bis offen zum Krieg – nach dem Motto: ’steter Tropfen höhlt den Stein‘.
    Dass alle groß aufgemachten Medien die Vermittler der Agenda der Machthaber sind, das ist leider eine Tatsache – und dass die Machthaber keine Skrupel haben und aus Krieg meist sehr gute Profite ziehen, das ist auch eine Tatsache.
    Die Kriegstrommler in den Medien sind auffallenderweise oft jung – und haben daher wohl keine Vorstellung, wofür sie werben.
    Ich bin nach dem Krieg aufgewachsen und erinnere mich noch an Männer, die an den Straßenecken saßen, einen umgedrehten Hut vor sich, manche ohne Beine, manche mit leeren triefenden Augenhöhlen (und oft blauen Sprenkel im Gesicht) – Augen werden im Krieg durch Granat- bzw. Minen-Splitter ausgeschlagen. Granat- bzw. Minen-Splitter folgen keinem Ehren-Codex, Krieg ist daher kein Platz für Ehre und Heldenmut.
    Es ist daher Gebot der Stunde, medialer Kriegshetze entgegenzutreten.
    Leider fallen auch Intellektuelle auf die Medien-Propaganda hinein, z.B. beim Giftgas-Angriff, siehe
    http://www.jjahnke.net/rundbr100.html#2977
    und Diskussion.
    zu Giftgas-Angriff:
    Dazu gibt es auch Bilder der Geschoße – wenn die Bilder echt sind:
    http://imgur.com/a/1nziC/
    Das Geschoß im Bild C6MZ0QA.jpg
    http://i.imgur.com/C6MZ0QA.jpg
    sieht sehr nach KlempnerArbeit aus: händische Schweißnaht (Ansatzknollen bei Eletrodenwechsel)?
    Der russische Hersteller solcher Geschoße spricht von ‚home made‘:
    http://siberiantimes.com/other/others/news/chemical-weapon-propulsion-unit-on-syrian-missile-made-in-siberia-says-russian-expert/
    (Suchbegriff: ‚home made‘ )
    Es sprechen alle Inizien, die ich bis jetzt gesehen habe, dafür, dass die Assad-Gegner die Giftgas-Mörder sind.
    Die UNO ist leider auch nur bedingt tauglich, weil sie von den Mitgliedbeiträgen abhängig ist und einige MitgliedsStaaten sehr von den U$A abhängig sind.

  2. Pingback: Syrien und die Demaskierung des Westens | Peds Ansichten

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