… findet ein solcher in der Ukraine statt? Und von wem wird er geführt? Vor allem aber: Warum sollte der US-geführte NATO-Wertewesten damit ein Problem haben?


Hat er ja auch nicht. Seine Lautsprecher sind Heuchler, Moralisten, Spiegelfechter. Jeder Krieg des Wertewestens war nicht nur ein Angriffskrieg sondern auch viel mehr gegen zivile Infrastruktur gerichtet, als es Russland in der Ukraine jemals tun könnte. Es genügt, sich an die Kriege gegen Korea, Vietnam, Irak, Libyen und Syrien (Liste unvollständig) zu erinnern.


Jeder Krieg des Wertewestens war ein Angriffskrieg. Doch nie haben es die medialen Politschranzen gewagt, dies auch so offen auszusprechen. Aber jetzt, im Ukraine-Konflikt, bei dem man es mit einem Gegner zu tun hat, den man nicht „zur Not“ einfach „in die Steinzeit zurückbomben“ kann, ist es zum manischen Zwang geworden, vom „russischen Angriffskrieg“ zu fabulieren. Die Millionen toter Zivilisten in Korea, Vietnam und dem Irak waren natürlich nur „Kollateralschäden“ im Rahmen „humanitärer Interventionen“, ein „Anti-Terror-Kampf“ (1) oder gar „Polizeiaktionen“ (siehe Korea-Krieg). Das Leugnen der Verantwortung des „Wertewestens“ für die eigenen, losgetretenen Kriege, fernab der eigenen Grenzen manifestiert sich im Verschweigen desselben.

Abgesehen davon, dass der „Wertewesten“ Ende der 1990-er Jahre zu all dem noch den Präzedenzfall Jugoslawien geschaffen hat. Der Krieg gegen diesen Balkan-Staat brach so ziemlich alle Regeln des Völkerrechts, zu denen sich auch die Aggressoren — wie man sieht in verlogener Weise — bekannt hatten. Allein, dass er losgetreten wurde, war ein Völkerrechtsverbrechen. Keiner der Verantwortlichen wurde dafür jemals zur Verantwortung gezogen. Die Journaille zur Durchsetzung der zu veröffentlichenden Meinung hat es nie gewagt, das Verbrechen als solches zu benennen, geschweige denn diese zu verurteilen (2). Dafür stellte man, ganz im Sinne von Siegerjustiz, die Repräsentanten des angegriffenen Staates vor abhängige, voreingenommene Gerichte.

Russland tut in der Ukraine mitnichten das Gleiche wie die NATO in Jugoslawien, Libyen, dem Irak oder Syrien. Aber selbst wenn man es annähme, wird die hässliche Propaganda des „Wertewestens“ überdeutlich, wenn man das Muster erkennt, nachdem er Kriege ideologisch beurteilt. Ein Muster welches sich zusammenfassen lässt als: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Was wir tun, das ist zweifelsfrei gut, notwendig, angemessen und alternativlos. Wenn ihr es tut, ist es verbrecherisch und verdient das Entsetzen und die Verabscheuung der Guten. Und die Guten sind natürlich wir, und nur wir.“

Die, per se verlogene, Doppelmoral des „Wertewestens“ möchte an einem Beispiel belegt werden. Am 25. Mai 1999 wurden NATO-Sprecher Jamie Shea im Rahmen einer Pressekonferenz zum Stand des brutalen Angriffskrieges gegen Jugoslawien einige Fragen gestellt. Eine dieser, samt Antwort des NATO-Sprechers, wollen wir uns wieder ins Gedächtnis bringen.

Zuvor zur Erinnerung: Kraftwerke in Jugoslawien zu bombardieren, war völlig in Ordnung (3, 4), wegen „Dual Use“, Sie wissen schon. Kraftwerke werden indirekt schließlich auch für militärische Zwecke betrieben. Diese Bombardierungen wurden von den Tätern und ihren medialen Beisitzern moralisch legitimiert. Nun argumentiert die russische Führung und dessen Militär in Bezug auf gleichartige Angriffe in der Ukraine exakt in der gleichen Weise und wird dafür vom „Wertewesten“ moralisch delegitimiert

Damit nun zur Frage :

„Wenn Sie sagen, dass die [jugoslawische] Armee über viele Generatoren verfügt, warum entziehen Sie dem Land nicht nur 70% der Elektrizität, sondern auch der Wasserversorgung, weil die [NATO] Ihrer Meinung nach nur militärische Einrichtungen angreift.“ (5) 

Antwort :

„Leider sind die Kommando- und Kontrollsysteme auch von der Elektrizität abhängig. Wenn Milosevic wirklich will, dass seine Bürger Wasser und Strom haben, muss er nur die Bedingungen der NATO akzeptieren, und wir werden diese Kampagne stoppen. Solange er das nicht tut, werden wir weiterhin die Ziele angreifen, die seine Armee mit Strom versorgen. Wenn es Konsequenzen für die Bevölkerung gibt, ist das sein [Milosevics] Problem. Wasser und Strom werden gegen die serbische Bevölkerung eingesetzt, wir haben sie dauerhaft oder für lange Zeit „abgeschnitten“, um das Leben der 1,6 Millionen Kosovaren zu schützen, die aus ihren Häusern vertrieben wurden und deren Leben schwer geschädigt wurde. Dieser Unterschied wird nicht jedem gefallen, aber für mich ist dieser Unterschied von grundlegender Bedeutung.“ (5i)

Die Bedingungen der NATO beinhalteten übrigens die Aufgabe der Souveränität des Staates Jugoslawien und seine weitere Zersplitterung. Und kurz nachdem dieser schäbige Krieg gegen das Land siegreich für die US-NATO beendet wurde, erbaute man in der Jugoslawien geraubten Provinz Kosovo die größte Militärbasis der USA in Europa, Camp Bondsteel.

Mir ist nicht bekannt, dass, ob der Begründung des NATO-Sprechers für die Bombardierung ziviler Infrastruktur in Jugoslawien, die westlichen Massenmedien in Empörung und Verurteilung aufgegangen wären. Aber jetzt, im Ukraine-Konflikt, läuft ihnen nur so der Geifer der Empörung aus den Lautsprechern — Doppelmoral, Verlogenheit, ideologische Verblendung und grenzenloser Opportunismus eben.

Es gab im Jahre 1999 keinen NATO-Bündnisfall. Kein Mitgliedsland des Paktes war in seiner Souveränität bedroht. Kurzum: Es handelte sich um einen völkerrechtswidrigen, verbrecherischen Angriffskrieg. 

Nicht anders war es, als die USA, im Bunde mit Großbritannien und einer „Koalition der Willigen“ unter konstruierten Vorwänden den Irak überfielen. Ein Land mit dem sie gar keine gemeinsame Grenze besitzen, ein Land das tausende Kilometer weit weg von den eigenen Territorien liegt. Dieser verbrecherische Angriffskrieg ist praktisch bis zum heutigen Tage nicht beendet und er hat über eine Millionen Iraki, in der überwiegenden Mehrzahl Zivilisten, das Leben gekostet.

Wo waren die Rufe der deutschen Politiker und Gazetten nach umfassenden Sanktionen gegen die Aggressoren? Es gab sie nicht. Es konnte diese nicht geben. Denn dann hätte der Schwanz mit dem Hund gewedelt. Weil man nie souverän in seinen Entscheidungen war. Und dazu eingespurt auf die Ideologie der tatsächlich Mächtigen, denen man Vasallendienste leistet. Auch die libysche Tragödie hat entscheidend der Wertewesten zu verantworten, als er unter ebenso fadenscheinigen Vorwänden wie im Falle des Iraks, einen verbrecherischen Angriffskrieg gegen das nordafrikanische Land startete und, ebenso wie im Irak, dessen Führer ermorden ließ.

Keine Sanktionierung, keine Gerichtsverfahren, ja nicht einmal das Wort Angriffskrieg kommt den Hütern der zu veröffentlichenden Meinung über die Lippen, wenn es um die oben angerissenen Kriege westlicher Staaten geht. Aber jetzt suhlen sie sich, bellizistisch aufgebürstet, in ihrer Doppelmoral, um einen von ihnen selbst extrem eng geframten Konflikt im Osten Europas als russischen Angriffskrieg zu bejammern. Es ist im Grunde eine erbärmliche, abstoßende Show.

Damit kommen wir ein weiteres Mal zu den öffentlich-rechtlichen Sendern hierzulande, die der Macht nach dem Munde sprechen und sich mehr als je zuvor auf die Zungen beißen, wenn es um die Vermittlung der Wahrheit geht, auch (zum Beispiel) jener des Jugoslawien-, Irak- und Libyen-Krieges und folgerichtig auch jener des Krieges in der Ukraine.


publikumsservice’at’tagesschau.de, tagesschau’at’ndr.de

An die Redaktion der ARD-Tagesschau,

Guten Tag,

mein Anliegen in diesem offenen Brief ist recht kurz gefasst und die Antwort Ihrerseits sollte deshalb nicht allzu schwer sein:

Warum verwenden Sie bei der Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt beständig das Vokabular vom „russischen Angriffskrieg“, vom „russischen Aggressor“, gar von einem „verbrecherischen Angriffskrieg auf eine Demokratie“ (6)? Wobei ich mich bei letzterem frage, ob Sie tatsächlich allen Ernstes annehmen, dass es in der Ukraine eine auch nur halbwegs funktionierende Demokratie gäbe (7 bis 20).

Damit Sie besser verstehen, worauf ich hinaus will, weise ich Sie darauf hin, dass, so dieses Vokabular bei Ihnen einen tatsächlich sachlichen und damit journalistischen Standards genügenden Hintergrund hat, sich dieses mit Ihrer Berichterstattung zu anderen Konflikten extrem „beißt“. Nur als Beispiele seien Ihre Berichterstattungen zu den Angriffskriegen unter US-amerikanischer Führung gegen Jugoslawien, Irak, Libyen und Syrien genannt (21 bis 23).

In Erwartung einer baldigen, ebenfalls veröffentlichten Antwort

Peter Frey

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2023.

(1) 30.10.2008; Deutsche Welle; Ein trauriger Haufen: Bushs „Koalition der Willigen“; https://www.dw.com/de/ein-trauriger-haufen-bushs-koalition-der-willigen/a-3752994

(2) 27.03.2019; MDR; NATO-Einsatz in Jugoslawien: Der Sündenfall?; https://www.mdr.de/heute-im-osten/interview-zwanzig-jahre-nato-angriff-jugoslawien-100.html

(3) 23.05.1999; CNN; NATO strikes at Yugoslav power plants; http://edition.cnn.com/WORLD/europe/9905/23/kosovo.01/

(4) 25.05.1999; Washington Post; Philip Bennett, Steve Coll; NATO Warplanes Jolt Yugoslav Power Grid; https://www.washingtonpost.com/wp-srv/inatl/longterm/balkans/stories/belgrade052599.htm

(5, 5i) 25.05.1999; NATO, Brüssel; NATO-Sprecher Jamie Shea; https://www.nato.int/kosovo/press/p990525b.htm

(6) 12.09.2022; ARD, monitor; Georg Restle; Der Tagesthemen-Kommentar von Georg Restle zu Waffenlieferungen in die Ukraine vom 12.09.2022; https://www1.wdr.de/daserste/monitor/interaktiv/kommentar-waffenlieferungen-ukraine-100.html

(7) 21.08.2021; ORF; Ukraine: Oppositionelle Internetseite geschlossen; https://orf.at/stories/3225731/

(8) 30.07.2022; The Grayzone; „These are animals, not people“: Zelensky frees convicted child rapists, tortures to reinforce depleted military; https://thegrayzone.com/2022/07/30/zelensky-militants-convicted-child-rape-torture-military/; deutsche Übersetzung entnommen bei: https://www.barth-engelbart.de/?p=238390

(9) 04.03.2022; The Grayzone; Alexander Rubinstein, Max Blumenthal; How Ukraine’s Jewish president Zelensky made peace with neo-Nazi paramilitaries on front lines of war with Russia; https://thegrayzone.com/2022/03/04/nazis-ukrainian-war-russia/

(10) 30.12.2021; taz; Bernhard Clasen; Sender verboten und verschwunden; https://taz.de/Pressefreiheit-in-der-Ukraine/!5824760/

(11) 03.02.2021; ORF; Drei oppositionelle Nachrichtensender in Ukraine verboten; https://orf.at/stories/3200001/

(12) 13.07.2019; Deutsche Welle, dpa; Ukrainischer Sender mit Granatwerfer beschossen; https://www.dw.com/de/ukrainischer-fernsehsender-mit-granatwerfer-beschossen/a-49580901

(13) 01.11.2018; OSZE; OSCE Representative disappointed after third extension to Kirill Vyshinsky’s pre-trial detention in Ukraine, reiterates call for his release; https://www.osce.org/representative-on-freedom-of-media/401867

(14) 19.03.2022; Ukrainische Regierung; DEKRET №153/2022 DES PRÄSIDENTEN DER UKRAINE; https://www.president.gov.ua/documents/1532022-41765

(15) 06.10.2022; Twitter-Konto des ukrainischen Oberbefehlshabers; https://twitter.com/CinC_AFU/status/1578083916296192000?

(16) 08.11.2021; Ottawa Citizen; David Pougliese; Canadian officials who met with Ukrainian unit linked to neo-Nazis feared exposure by news media: documents; https://ottawacitizen.com/news/national/defence-watch/canadian-officials-who-met-with-ukrainian-unit-linked-to-neo-nazis-feared-exposure-by-news-media-documents

(17) 04.03.2022; The Grayzone; Alexander Rubinstein, Max Blumenthal; How Ukraine’s Jewish president Zelensky made peace with neo-Nazi paramilitaries on front lines of war with Russia; https://thegrayzone.com/2022/03/04/nazis-ukrainian-war-russia/

(18) 11.01.2016; Ukraine Human Rights; Von Nationalisten erbautes Konzentrationslager in Lysyanka; https://de.ukraine-human-rights.org/dec/informationen/racism/

(19) 30.09.2022; Correctiv; Kimberly Nicolaus; Ja, auf diesem Foto trägt ein ukrainischer Soldat einen Totenkopf-Aufnäher mit SS-Motiven; https://correctiv.org/faktencheck/2022/09/30/ja-auf-diesem-foto-traegt-ein-ukrainischer-soldat-einen-totenkopf-aufnaeher-mit-ss-motiven/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

(20) 14.09.2022; Telegram; Wolodymir Selenskyj; nachträglich von seinem Telegram-Kanal entferntes Bild mit sichtbarem Totenkopfabzeichen am Arm; https://web.archive.org/web/20220914123205/https://t.me/s/V_Zelenskiy_official

(21) 17.05.2018; ARD-Tagesschau; Der Kosovo-Krieg; https://www.tagesschau.de/jahresrueckblick/meldung125906.html

(22) 18.01.2006; ARD-Tagesschau; Krieg gegen den Irak; https://www.tagesschau.de/jahresrueckblick/meldung105450.html

(23) 20.12.2010; ARD-Tagesschau; Der Krieg im Irak; https://www.tagesschau.de/jahresrueckblick/meldung140226.html

(Titelbild) Krieg, Panzer, Gefecht; Bild von Rohit Verma auf Pixabay; 04.05.2020; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

50 Gedanken zu „Angriffskrieg“
  1. […] Angriffskrieg13.01.2023, 13:47 Uhr. Peds Ansichten – https: – … findet ein solcher in der Ukraine statt? Und von wem wird er geführt? Vor allem aber: Warum sollte der US-geführte NATO-Wertewesten damit ein Problem haben? Hat er ja auch nicht. Seine Lautsprecher sind Heuchler, Moralisten, Spiegelfechter. Jeder Krieg des Wertewestens war nicht nur ein Angriffskrieg sondern auch viel mehr gegen zivile Infrastruktur… […]

  2. Aus meinen Briefen an den „Beitrags-Service“ ardzdfdlf:

    „Wie ich Ihnen schon einmal ausgeführt habe, würde ich ja gerne [meinen Zwangs-„Beitrag“] zahlen [weil ich sonst „obergerichtsvollzogen“ werde], aber dass ich die Gefahr sehe, dass ich mich dadurch strafbar machen könnte, hält mich davon ab. Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass ich natürlich auch aus Gewissensgründen keine Geld für strafbare Handlungen wie Volksverhetzung oder Kriegshetze geben will.“

    Mein Angebot an den Staatsfunk: wenn mir folgende Erklärung von den obersten Programmverantwortlichen unterschrieben vorliegt, zahle ich sofort:

    „Hiermit erklären die Unterzeichner als Programmverantwortliche der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, dass sie die durch Herrn Albrecht Storz, wohnhaft xxxxxxxx xxxxx, an die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezahlten Gelder für folgende Zwecke nicht einsetzen werden:

    • Hetze gegen Andersdenkende
    • Delegitimieren oder Verächtlichmachen von Andersdenkenden
    • Volksverhetzung
    • Kriegshetze
    • Aufstachelung zur Störung des inneren Friedens oder zur Störung des internationalen Friedens oder des Weltfriedens
    • sowie jede andere Art strafbarer oder menschenrechtswidriger Handlungen

  3. Bei abgedrehtem Mikrofon würde der eine oder andere NATO-Krieger vielleicht auf den lateinischen Spruch ‚Quod licet Iovis non licet bovis/ursus’¹ verweisen und sich bzw. die NATO, genauer die USA, damit nebenbei ein bisschen ‚vergöttlichen‘. Natürlich haben die USA+Anhang faktisch, nicht moralisch, eine (schrumpfende) Sonderrolle, das hatte Putin noch 2016² mit Einschränkungen anerkannt, aber aus sowas kann eben der schiere Größenwahn entstehen. Eine nahe liegende Metapher wäre, dass sich die USA für immer und ewig auf dem Siegerpodest festgeklebt haben und jeden abknallen, der ihre ‚rostende‘ Goldmedaille³ ernsthaft in Frage stellt; An so einem ‚Wettbewerb‘ wollen zunehmend weniger teilnehmen, auch um ihrer Selbstachtung willen.
    Was die deutschen ‚Laufstallmedien‘ betrifft, gibt es dort nur noch homöopathisch verdünnte Reste von Selbstachtung, angeblich wurden auf den Toiletten des ÖRR bereits die Spiegel abmontiert…

    ¹„Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen/Bären [noch lange] nicht erlaubt“ https://de.wikipedia.org/wiki/Quod_licet_Iovi,_non_licet_bovi
    ²Und ihren, schon lange nicht mehr goldgestützten, Dollar
    ²“Russia accepts America’s global supremacy, and the world needs U.S. leadership; we just don’t want them meddling in our affairs“ https://t.co/FtkfkmXsRX via https://www.theautomaticearth.com/2023/01/debt-rattle-january-12-2023/
    ³Und ihren, schon lange nicht mehr goldgestützten, Dollar

  4. Zitat aus dem Artikel: „Es genügt, sich an die Kriege gegen Korea, Vietnam, Irak, Libyen und Syrien (Liste unvollständig) zu erinnern.“
    .
    Hier also nun die vollständige Liste der US-Kriege…
    https://www.kla.tv/Dokumentarfilme/17349
    .
    Zu bemängeln wäre an dieser Doku, dass kla-tv in hellseherischer Weise auch Trump eine ähnliche Kriegspolitik unterstellt, wie z.B. Obama. Die Geschichte widerlegt diese Unterstellung, die man nur als maßlose Dummheit bezeichnen kann.
    .
    Die Tabelle mit allen 219 US-Kriegen kann man hier herunterladen…
    https://www.kla.tv/ajax.download.php?fileid=42
    .
    Parellel zu den Kriegen der USA werden alle Kriege Russlands , Chinas, Deutschlands und die des Iran aufgelistet.
    Wer dann immer noch nicht verstanden hat, wes „Geistes Kind“ diejenigen sind, die die US-Politik bestimmen, hat offenbar ein ernstes Problem.

    1. Lieber Leo,

      Zu bemängeln wäre an dieser Doku, dass kla-tv in hellseherischer Weise auch Trump eine ähnliche Kriegspolitik unterstellt, wie z.B. Obama. Die Geschichte widerlegt diese Unterstellung, die man nur als maßlose Dummheit bezeichnen kann.

      Die Geschichte zeigt uns doch aber, daß Herr Trump mitnichten eine andere Politik als sein Vorgänger verfolgte, sondern wahrscheinlich einfach nur weniger Gelegenheit für neue große Kriege hatte. Immerhin hat er seine 4 Jahre genutzt um:
      – den Militärhaushalt immer weiter zu erhöhen und (bis ganz kurz vor Ende seiner Amtszeit) die Truppenkontingente in Irak, Afghanistan, Syrien und Saudi-Arabien zu erhöhen
      – den Drohnenkrieg dauerhaft weiterzuführen (wofür durch das Obama-System ja eine tägliche präsidiale Todesliste auszustellen war) und auszuweiten
      – 2017: Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels und Verlegung der amerikanischen Botschaft
      – 2017: Sabotierung und schließlich einseitige Aufkündigung des Nuklearabkommens mit Iran
      – 2017: Erhöhung der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien um 350 Mrd. Dollar für dessen blutigen Krieg im Yemen, sowie direkte Betankung von Bombern, direkte Präsenz in deren Kriegskontrollzentrum und wie üblich Wirtschaftskrieg gegen den Gegner
      – 2018: versuchter Mordanschlag auf Präsident Maduro und versuchte verdeckte Invasion (Operation Gideon), wobei hier Trump sogar persönlich diese „Lösungen“ einforderte; später intensivierter Wirtschaftskrieg
      – 2018: einseitiger Ausstieg aus dem INF-Vertrag mit Rußland, dann Auslaufenlassen des START-Abkommens
      – 2018: direkter Angriff (Raketen/Bomben) auf Syrien (als „Reaktion“ auf die von den USA fabrizierten Angriff in Douma)
      – 2020: Ermordung von Qasem Soleimani
      – 2020: einseitige Parteinahme für Israel gegen die Palästinenser
      – insgesamt auch: katastrophale Diplomatie

      1. Trotzdem bin ich ebenfalls der Meinung, das Trumps Kriegspolitik eine andere Qualität hat, als die der ‚Liberalen‘.
        Die Quantität ist freilich ähnlich. Um herauszustreichen, warum ich die Qualität anders einordnen würde, stelle ich zuerst Trump als einen ‚klassischen‘ Konservativen (US-Amerikaner) heraus.

        Das heißt, ich nehme seine ‚America first‘-Ansprachen ernst und seine Tendenz zum Isolationismus. Tendenz! Diese Art von ‚Isolationismus‘ gründet auf einer Weltanschauung von ‚macht doch was ihr wollt, solange es uns nicht betrifft‘ und kommt zusammen mit einem ‚aber soweit es uns betrifft sind wir beinhart‘ – was im Falle der USA dazu führt, dass vom ‚Isolationismus‘ von dem Trump vermutlich träumt (ich spekuliere), nicht viel Übrig bleibt. US-Interessen liegen schließlich überall rum.
        Und die wollen – auch – militärisch verteidigt werden. Weshalb Trump keineswegs den Militärhaushalt senkt. Oder auf Drohnenmorde verzichtet. Aber ihm fehlt der Blick auf die großartige Zukunft der USA und der Welt wenn sie sich nur der ‚humanitären‘ und ‚demokratischen‘ Ordnung der von Gott gesegneten USA unterwerf ähh also die Großartigkeit dieser Vision einer friedlichen Welt wertschätzen würde…

        Also alles in allem quantitativ kaum merklich aber qualitativ schon ein Unterschied. Ist natürlich jetzt meine eigene Meinung. 😉

        Unabhängig davon vielen dank Robert für die kurze Auflistung. Da komme ich bestimmt bei Gelegenheit drauf zurück.

        1. @Robert, @Sebastian
          .
          Und dass die Wahl von Trump von der umfangreichsten und übelsten Medien-Hetzkampagne aller Zeiten, gegen einen zur Wahl stehenden und dann gewählten US-Präsidenten begleitet war, macht Sie gar nicht nachdenklich?
          .
          Aber das ist längst nicht alles, was Sie nachdenklich machen könnte oder sollte. So hatte Trump 2017 als „Antwort“ auf den vom Westen (Weißhelme) inszenierten Giftgasangriff in Duma (Syrien) einen Scheinangriff mit Tomahawk Raketen (CMs oder Cruise Missiles) angeordnet. Alle Tomahawks wurden dabei entweder in die leere Wüste Syriens oder auf verlassene syrische Militärstützpunkte abgefeuert…
          http://analitik.de/2017/04/07/59-tomahawks-flogen-uebers-meer/
          .
          http://analitik.de/2017/04/07/59-tomahawks-flogen-uebers-meer/#comment-7008
          .
          http://analitik.de/2017/04/07/59-tomahawks-flogen-uebers-meer/#comment-7202
          .
          http://analitik.de/2017/04/07/59-tomahawks-flogen-uebers-meer/#comment-7274
          .
          Ich hatte auch ein Weilchen gebraucht, bis ich das durchschaut hatte, denn nach aussen hin sah alles so aus, als wenn Trump eine ähnliche Politik verfolgen würde, wie Obama, Clinton, usw.
          So wie ich das sehe wollte Trump (nicht nur) mit dem Fake-Angriff auf Syrien den Hunger der, das Establishment vertretenden, Mainstreammedien auf Krieg stillen und seine eigene Macht festigen. Die MSM hatten sich jedenfalls auf das Ereignis gestürzt, wie die Fliegen auf die Sche*** und die meisten Analysten waren ob dieser Tricks von Trump ins schleudern geraten. Analitik hatte sich allerdings nicht täuschen lassen („einparteibuch“ übrigens auch nicht), womit er für mich zu den besten Analysten überhaupt zählt. Schade, dass er jetzt nur noch sehr selten schreibt. Der letzte Artikel von Analitik ist vom 25. Februar 2022…
          http://analitik.de/2022/02/26/krieg-geht-weiter/
          .
          Erinnert sei als Beispiel noch an eine denkwürdige Ausgabe des Presseclubs in der ARD: „Presseclub am 22.01.2017. Direkt anschließend an eine Erklärung der Publizistin Constanze Stelzenmüller, zu einer Zuschauerfrage bezüglich einer möglichen Amtsenthebung Trumps, um das „Trump-Problem“ zu lösen, fügte Joffe sinngemäß als Lösungsmöglichkeit hinzu: „… Mord im Weissen Haus zum Beispiel“. Darauf Frau Stelzenmüller: „Josef, ernst bleiben“…
          https://deutsch.rt.com/kurzclips/45682-zeit-herausgeber-joffe-mord-trump-usa/
          (das Video gibt es hier … https://youtu.be/luxumXFzGkQ)
          .
          Hat es nach 1945 jemals solche „Ausbrüche“ gegen einen amtierenden US-Präsidenten gegeben?
          .
          Nicht zu vergessen, diese brillante Aussage von „nocheinparteibuch“, die den Kern von Trumps Politik sauber auf den Punkt bringt…
          https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/01/25/trumps-kernbotschaft-amerika-zuerst-ist-in-den-usa-unglaublich-populaer/#comment-28896
          .
          Es könnte vielleicht doch lohnenswert sein, gründlicher zu recherchieren und in Ruhe alles noch einmal zu überdenken.

          1. Vielen Dank, Ped! Dieser Artikel war mir, soweit ich mich erinnere, noch nicht untergekommen.
            .
            Ein Zitat aus dem Artikel, dass ich um eine winzige Nuance () ergänzt habe und das wohl als stets gültiges Kennzeichen der Politik von Trump gelten kann, sei hier hervorgehoben: „Trumps Sinneswandel ist (sind) das Ergebnis stillschweigender Deals“

          2. Aber dann ist „isolationistisch“ doch nur noch ein (leeres) Wort. So einen Standpunkt hat es ja in der US-Außenpolitik tatsächlich einmal gegeben, aber unter den heutigen Bedingungen der imperialen Allmacht (von der die US-Eliten wirtschaftlich ja definitiv profitieren – und wie!) reicht es nur noch zu Parolen für das leichtgläubige (oder, positiv gesagt, friedenssehnsüchtige) Volk.

            Was die außergewöhnliche mediale und politisch-juristische Zersetzungskampagne gegen Trump angeht, sehe ich drei mögliche, sich gegenseitig nicht ausschließende Erklärungen:
            * Das Evil Empire hatte selten einen so schlechten Verkäufer. Seine Unfähigkeit, die Verbrechen des Systems nach außen und innen zu übertünchen und bei jeder Gelegenheit glaubhaft in ein nettes hübsches wertefaselndes nobelpreiserwärmendes Staatsbouquet umzudichten, oder einfach weniger plump zu lügen, war der eigentliche Anstoß, den man an ihm nahm. (Und vielleicht noch, daß er um auf seinen Thron zu kommen, im Wahlkampf ein unerwartetes rabulistisches Talent mit der unstatthaften Karte des echten Populismus kombinierte.)
            * Nun da er einmal gewählt war, wollte man es zumindest nicht erst so weit kommen lassen, daß er daran denken konnte, den linkslastigen Teil seiner Wahlkampfversprechen (Frieden, Arbeitsplätze und Wachstum, nebulös bessere neue Krankenversicherung und keine Medicare/Medicaid-Kürzungen, steuerliche Umverteilung nach unten, Bekämpfung der Korruption) tatsächlich einzulösen; inwiefern das aber jemals ernst gemeint war, darf bezweifelt werden.
            * Ohne die Illusion einer Wahl zwischen mindestens zwei sich zumindest andeutungsweise unterscheidenden Positionen/Parteien funktioniert das ganze Theater halt nicht. Ohne einen gelegentlichen Wechsel, einen „echten“ Gegner, wird es schnell zu langweilig und die erdrückenden täglichen Überlebensprobleme der Bevölkerung kämen umso schmerzhafter zur Sprache. Und wo man sich inhaltlich zu sehr einig ist (z.B. beim Imperialismus), muß man eben umso fester äußerlich draufhauen und emotionalisieren und Unterschiede finden.

            Zu den Tomahawks in Syrien: ja, ich erinnere mich auch, daß es erstaunlich wenig Schaden gegeben hat (habe mich damals aber nicht so tief reingegraben wie Sie). Es gab aber auch die Erklärungsvariante, daß dieser Umstand v.a. den Russen zu verdanken ist, also Aufklärung und Luftabwehr. Ich würde diesbezüglich gern Ihr Argument, daß „die Show schon von einer gewisser Qualität sein muß, soll sie nicht nur die Zombies sondern auch die Zionisten täuschen“, aufgreifen und umkehren: Wenn Trump den MIK überzeugen wollte, daß er ihm gegenüber loyal ist, dann hätte er kein öffentliches Täuschungsmanöver wählen dürfen. Wenn überhaupt, konnte er hoffen, den MSM etwas vorzutäuschen. Ich tippe aber eher auf eine Mischung aus halbherziger Vorbereitung und verpfuschter Ausführung (wie später bei Operation Gideon).

            Ich kann die damalige Hoffnung auf Trump und die Argumentation, daß er nur nicht durchkommt gegen den tiefen Staat mit seinem Programm, schon verstehen. Zweifellos bekämpft der ihn noch immer. Aber es ging ja 2017 so weiter und dann kamen Yemen und Venezuela und Rußland (s.o.). Spätestens nach „Warp Speed“, wovon er bis heute nicht abrückt, sollte doch endgültig klar sein, wie es um seine Menschenliebe und Unabhängigkeit bestellt ist.

            Pardon, aber der „Focus“-Artikel gibt für mich gar nichts her. Reine Mutmaßungen, nicht mal über Taten sondern über Äußerungen – nur ausnahmsweise mal von einer Gegenstimme. Die natürlich untergeht im Konzert der transatlantischen Trumphasser-Medien.

          3. Bitte, Robert, was erwarten Sie denn von einem Focus-Bericht?

            Eine der Lehren, die ich aus dem Studium der Massenmedien gezogen habe, lautet:

            Nichts, was entscheidende gesellschaftliche Themen betrifft, steht dort zufällig. Es geht immer um Narrativ-Pflege. Der Focus-Artikel steht stellvertretend für den Gleichklang der Massenmedien und dieser Gleichklang ist einer von gefütterten Emotionen. Niemals berichten die Massenmedien, nein sie erzählen. Daher ist die Erzählung des Focus als eine solche erst einmal zu erkennen. Das ist doch keine Nachricht, im Sinne objektiven Journalismus! Das heißt aber noch lange nicht, dass der Fokus da nichts zu erzählen hatte, was uninteressant ist.

            Manipulation der Massen ist zu 90 Prozent die Verbreitung von Meinungen, wenn das überhaupt reicht, wahrscheinlich ist das noch tief gegriffen. Wenn wir die Tagesschau-Berichterstattung (z.B. im Internet) studieren, werden gezielt Fragmente, von Tatsachen, von sorgfältig ausgesuchten Tatsachen aufgebauscht, „aufgehübscht“, angereichert, dramatisiert – aber nicht auf der Ebene dieser Tatsachen sondern der von Emotionen. Emotionen werden geschürt, das ist der Auftrag von Medien, auch der des Focus.

            Massenmedien bedienen sich bei Nachrichtendiensten, z.B. den britischen und US-Auslandsgeheimdiensten. Über diese Kanäle werden selektiv Nachrichten durchgesteckt und in einen Kontext, den gewünschten emotionalen Kontext gebracht. Das sind dann „Mutmaßungen“ von anonym bleibenden Informanten. Die Kette kann auch über Nachrichtenagenturen laufen, dann ist weite Verbreitung erst recht gesichert. Aber die „Mutmaßung“ nimmt unser emotionales Gehirn als Nachricht, als Wahrheit auf – und behält sie. Vor allem wenn sie immer wieder aufgefrischt wird. Vor allem wird bewertet, emotional bewertet, weil das am besten beim Konsumenten hängenbleibt, vor allem wenn man es immerzu wiederholt.

            Wer sich mit dem Syrien-Thema intensiv befasst hat (gehen Sie gern auch mal in die Kategorie Syrien auf dem hiesigen Blog), kann, ja muss induktiv schließen, dass es bei den Raketenangriffen auf Syrien eine Abstimmung hinter den Kulissen gab. Und Trump hat nun auch einmal sehr vernünftige Sachen angestrebt, zum Beispiel den Rückzug der US-Truppen aus Syrien. Trump hat große Worte geschwungen, aber er hat als oberster militärischer Befehlshaber der USA nicht einen einzigen Krieg begonnen. Wann hat es das zuletzt gegeben?

            Was lesen wir in dem Focus-Artikel?

            Trump hat sich mit Putin getroffen, er wollte es und wurde allein dafür zerrissen, von den einen in mieser Hetze, beim Focus subtil. Schauen Sie sich die Überschrift an. In dem Haifischbecken in dem sich der gute Donald befand, hat er erstaunlich viel gesagt. Trump sagte, dass er Russland/Putin als Freund sieht. Auch das steht in dem Focus-Artikel, kontextuiert in der Überschrift. Dort können wir kurz darüber sinnieren, wen Trump mit „Gegner“ wirklich meinte. Er stellt die Narrative bloß. Ist „Europa“ ein „Gegner“ der USA? Natürlich, das erleben wir doch gerade! Aber ist das nicht schon wieder zu eng gefasst? Darf Trump sagen, dass seine Gegner im Dems-verseuchten tiefen Staat der USA zu finden sind. Das wäre ganz schön blöd.

            Trump ist eben nicht blöd, Trump weiß mit großer Sicherheit, dass JFK nicht unter unglücklichen Umständen aus der Hand eines Einzeltäters zu Tode kam.

            Trump hat von den NATO-Staaten verlangt, dass sie zwei Prozent des BIP für das Militär ausgeben sollen. Warum hat das alle so aufgeregt? Verlangt Biden jetzt etwas anderes, oder tat es nicht auch der kriegsverbrechende Friedensnobelpreisträger Obama, dessen verordneten Syrien-Sanktionen von der EU sklavisch befolgt, ja übererfüllt wurden? Diese Clique von Bellizisten wurde teilweise von Trump regelrecht vorgeführt.

            Außerdem ist es illusorisch zu glauben, dass ein US-Präsident allein politische Entscheidungen treffen könnte. Ich kann mich noch gut erinnern, wie er aus eben diesem Grund politische Berater wie Bolton an sich zog, um diese bloßzustellen.

            Mir rutscht die Diskussion auch immer viel zu rasch in die Gut-Böse-Schiene. Ich verteidige hier Trump nicht, sondern versuche aus einer emotional unbelasteten Perspektive heraus, dessen Politik zu verstehen. In dem Augenblick in dem ich werte, gerate ich in Gefahr, feste, unverrückbare Positionen einzunehmen und meine folgenden Analyse in einem Bestätigungsmodus vorzunehmen. Dann werde ich politisch blind.

            Wenn ich diese Gefahr, die nämlich in meinem ureigenen Ego lauert, nicht ernst nehme, dann kann ich Politik auch nicht wirklich aus einer äußeren Perspektive erfassen, sondern beginne zu ideologisieren.

            Herzlich, Ped

          4. Ich habe doch geschrieben, wie ich die Kriegspolitik von Trump von der des amerikanischen ‚Establishements‘ (sind ja nicht nur Demokraten) unterscheide.
            Und ja, die Anti-Trump-Kampagnen und die mit an Sicherheit grenzende Wahlfälschung gegen ihn sind mir bewusst. Genauso wie seine Kampagne um Palantir, die nicht die selbe kriminelle Qualität hat, aber mit Demokratie auch wenig zu tun hat. Insgesamt ist Trump für mich ein gewöhnlicher Krimineller Firmenboss. Was man halt braucht um ein Firmen-Konglomerat aus dem Boden zu Stampfen: Korruption, Steuerhinterziehung, Betrug, Ausbeutung… also ganz normale Mafia-Aktivitäten.
            Die andere Seite (Biden speziell, aber auch Obama, Clinton, Bush… ) schaffen es oft sogar ohne Präsidentenamt schon zu Verbrechern gegen die Menschlichkeit, legen aber im Amt erst richtig los.

          5. Zitat: „Wenn überhaupt, konnte er (Trump) hoffen, den MSM etwas vorzutäuschen.“
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            Ja, darum ging es wohl, also letztlich um die Befriedigung der Meinungshoheit. Die MSM hatten das gierig aufgegriffen und Trump damit nach dem Motto „der macht ja, was wir wollen“ den Rücken für seine wirkliche (verdeckte) Politik freigehalten. Zumindest in der öffentlichen Meinung. Und wie wichtig die ist, wissen wir ja. PR ist die halbe Miete. Eine bessere Erklärung für diesen Fakeangriff habe ich z.Zt. nicht. Vielleicht kann da jemand aushelfen.
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            Ped hat eigentlich schon alles gesagt. Nur noch dies: Versuchen Sie zu berücksichtigen, wie sehr Sie möglicherweise selbst in Täuschungen und Narrativen, mit denen sie ihr Leben lang bepflastert wurden und werden, gefangen sind. Davor ist niemand gefeit, auch ich nicht. Über niemanden wurden jemals so viele diffamierende Lügengeschichten verbreitet, wie über Trump. Weil so viele Menschen das doppelte Spiel, das Trump gespielt hat, nicht verstanden hatten, wurden diese Lügengeschichten vielfach auch in den alternativen Medien transportiert. Ich vermute dass genau dort die Ursache für Ihre Sichtweise auf Trump zu suchen ist. Wir können eben immer nur das reflektieren, was wir tatsächlich wahrnehmen.
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            Ich erinnere mich noch, als während des Jugoslavien-Krieges in der Tagesschau von angeblichen Massakern der Serben berichtet wurde. Die Kamera schwenkte dabei über eine Rasenfläche, während der Text vermittelte, dass es an dieser Stelle Gräueltaten gegeben habe und die Leichen hier verscharrt wurden. Dabei baute sich vor meinem geistigen Auge das Bild von unter dem Rasen liegenden Leichen auf, ohne diese jemals gesehen zu haben. Damals hatte ich das alles noch geglaubt, während die Tagesschau eine ständige Informationsquelle von mir war.
            Aber auch wenn man sich längst von der Tagesschau abgewandt hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man nicht trotzdem irgend welchen Narrativen zum Opfer fallen kann. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, wenn man einen Standpunkt einmal verinnerlicht hat, sich wieder davon zu lösen. Es ist immer schwierig, das eigene Weltbild, das man sich mühsam zusammengebaut hat, wieder über den Haufen zu werfen.

          6. Im Großen und Ganzen sehe ich das so wie Sie, lieber Ped. Das macht den Umgang mit den MSM, aber mittlerweile zu einem nicht unerheblichen Teil auch mit den alternativen Medien, so anstrengend. Eigentlich bin ich inzwischen soweit, dass ich grundsätzlich erst mal gar nichts glaube, was ich irgendwo lese, ohne erst mal in Ruhe darüber nachzudenken und dabei immer den Gedanken im Hinterkopf habe, es könnte sich um Aussagen handeln, die zum Zweck der Manipulation verbreitet werden.
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            Zum Glück gibt es eine Ausnahme von dieser „Regel“. Diese Ausnahme besteht darin, dass ich Personen, denen ich vertraue, auch erst mal blind glauben würde. Um Vertrauen aufzubauen, braucht es aber Zeit. U.u. sogar sehr viel Zeit. Wenn man lange Zeit mit Menschen zu tun hat, von denen man nie angelogen wurde und deren Aussagen sich immer wieder bewahrheitet haben, entsteht dieses Vertrauen in z.B. die Glaubwürdigkeit einer Person oder auch in seine Kompetenz, Vorgänge sinnvoll zu beurteilen.
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            Was aber tun, wenn man dieses Vertrauen nicht hat, wie z.B. hier im Forum, weil man sich noch nicht so gut kennt: Ich meine, dass man sich nicht immer gleich festlegen muss. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man etwas glauben soll, kann man die Beantwortung gewisser Fragen auch erst mal sozusagen „auf Eis legen“ und etwas Zeit verstreichen lassen. Oft ist es so, dass solche Fragen dann irgendwann durch weitere Ereignisse oder hartnäckige Recherche beantwortet werden können. Und wenn eine Frage nicht beantwortet werden kann, bleibt sie eben in der Schwebe. Ein Beispiel dafür wäre der Streit zwischen Fischer und Füllmich.
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            Auf dem Wege, die Wahrheit zu finden, ist es überhaupt nicht notwendig, ja eher kontraproduktiv, sich konfrontativ gegenüberzustehen und unbedingt klären zu wollen, wer nun Recht hat. Am besten ist es, wenn man die Ansichten von anderen Personen als Angebot sieht, die eigene Sichtweise zu erweitern. Ein Angebot, dass man aber auch nicht annehmen muss. Dabei kann man eigentlich nur so vorgehen, dass man nicht etwa darauf abhebt, dass die Sichtweise des Anderen falsch sei, sondern dass man zum Einen seinen Standpunkt darlegt, zum Anderen aber auch beschreibt, warum man das so sieht, bzw. wie man zu dieser Ansicht gelangt ist. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, dass die eigene Sichtweise die Richtige ist, sondern dass die andere Seite versteht, warum man zu dieser Ansicht gelangt ist. Das ist wichtig, wird aber eher selten praktiziert, wobei ich mich da nicht ausnehme.
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            Im Gegensatz zu manch anderen Foren, finde ich, dass das hier eigentlich ganz gut funktioniert. Das, und natürlich auch die Kompetenten Aussagen vieler Teilnehmer hier, machen den Kommentarbereich von Peds Ansichten für mich so besonders.
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            Um noch einmal auf die Lügengeschichten zurückzukommen, die Trump angehängt wurden, möchte ich daran erinnern, dass diese Taktik auch z.B. auf Putin immer wieder angewendet wird. So wird Putin immer wieder unterstellt, mit den Globalisten vom WEF unter einer Decke zu stecken. Und das von Leuten, die sich längst ein gewisses Ansehen im Widerstand gegen die Globalisten erworben hatten und deshalb naturgemäß auch ausschließlich in den alternativen Medien unterwegs sind. Beispielhaft seien hier James Corbett und Ernst Wolff genannt. Das verleiht diesen Vorgängen eine besondere Perfidität, weil kritische Menschen, die hauptsächlich Alternativmedien lesen, eher geneigt sind, das dann zu glauben. Wir hatten das hier diskutiert. Wer da einen Blick drauf werfen möchte, kann das z.B. hier tun…
            https://peds-ansichten.de/2022/10/corona-untersuchungsausschuss/#comment-41398
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            Immer wenn irgendwelche Merkwürdigkeiten zu Trump, aber auch zu Putin oder anderen, den Globalisten kritisch gegenüberstehenden Personen, verbreitet werden, werde ich sofort sehr misstrauisch und fasse das erst mal mit ganz spitzen Fingern an, um dann sehr, sehr gründlich zu recherchieren. Ich hatte das in der Vergangenheit getan, wobei sich Anschuldigungen gegen Trump oder auch Putin immer wieder als haltlos entpuppten.

        2. Nun, ist „Isolationismus“ vielleicht auch nichts als ein modernes Narrativ für den Impetus gewisser Kreise: „Wir wollen, dass sich die USA mehr einmischt auf der ganzen Welt. Also nennen wir jede Reduktion dieses Einflusses negativ konnotiert „Isolationismus“. Ein Kampfbegriff, keine begrifflich je stimmige Bezeichung.
          Meine Ansicht habe ich hier ja schon öfters vertreten dass der Kern modernen Global-Einflusses das „britischen Empire“, das „Rule Britannia!“, die vielen Ausgeburten der „Fabian Society“ ist. Die USA ist nur der Schwanz mit dem die eigentliche Weltmacht wedelt, die ich eher in der City of London als in Washington oder New York (alles nur geklaut) verorte.

  5. Ein Zufallsfund, aber sicher wert, in die Analyse der Entstehung des Ukrainekrieges aufgenommen zu werden:

    Ekkehard Sieker sagte am 10. Dezember 2022 beim Friedensratschlag in Kassel folgendes:

    “ … das war ja geplant und die haben gehofft und alles getan … die sind die USA, der Westen, die NATO … die haben gewartet, die haben provoziert dass dieser Krieg entsteht …
    ein CIA-Mann … schreibt zum Beispiel über die Verhandlungen auch mit Russland, die Diskussionen, die Wahl vor der [die USA] in der Ukraine standen war, ob Russland sein Veto gegen das NATO-Engagement in der Ukraine am Verhandlungstisch einlegen oder auf dem Schlachtfeld zum Ausdruck bringen sollte …
    … und wir haben uns dafür entschieden, dass das Veto auf dem Schlachtfeld eingelegt wird in der Hoffnung dass Putin uns die Hand reicht oder dass die militärische Operation scheitert”

    () https://www.youtube.com/watch?v=S7TjRO7sLfY

    Diese Aussagen lassen sich leicht verifizieren. Bereits im März 2022 schreibt MSNBC darüber:

    “The choice that we faced in Ukraine — and I’m using the past tense there intentionally — was whether Russia exercised a veto over NATO involvement in Ukraine on the negotiating table or on the battlefield,” said George Beebe, a former director of Russia analysis at the CIA and special adviser on Russia to former Vice President Dick Cheney. ‚And we elected to make sure that the veto was exercised on the battlefield, hoping that either Putin would stay his hand or that the military operation would fail.‘ ”

    https://www.msnbc.com/opinion/msnbc-opinion/russia-s-ukraine-invasion-may-have-been-preventable-n1290831

    Ein weiteres, klares Indiz dafür, dass die Aggression auf Seiten der USA, der NATO, der Europäischen Union (sic!) und des Westens allgemein zu verorten ist.

    Das wird Reichsverweser Scholz und seine Entourage nicht davon abhalten, ihre wahnwitzige Eskalation weiterzubetreiben.

    Sofern ich mir angesichts dieser Konstellation noch optimistische Ausblicke erlaube, richten sich diese darauf, dass es progressiven Kräften in der Welt unter Führung von Russland und China gelingen möge, ein marxistisch inspiriertes Credo (bibliographische Angaben spare ich mir, liest sowieso keiner) in Bewegung zu setzen:

    “Es kann nur noch ein Abenteuer geben: die Überwindung der Marktwirtschaft jenseits der alten staatssozialistischen Ideen. Danach mag eine andere Geschichte beginnen.”

    1. @MSC: danke, ein bedeutender Fund in der Tat! Der zitierte Regierungsberater George Beebe hat zwar schon lange keine Funktion mehr in der US-Regierung und hat im *Jahr 2019* sogar ein Buch veröffentlicht mit dem bezeichnenden Titel The Russia Trap: How Our Shadow War with Russia Could Spiral into Catastrophe. Aber höchst erstaunlich, daß das ausgerechnet auf einem Democrat-Heimatsender wie MSNBC gesagt werden darf. Der ganze Artikel ist überraschend (USA-)selbstkritisch – vielleicht hatten sich Anfang März die Reihen der Kriegspropaganda nocht nicht so ganz geschlossen?
      (Wer seinen Traffic denen nicht schenken will, kann ersatzweise diesen Link vom Internet Archive nutzen: https://web.archive.org/web/20230105223541/https://www.msnbc.com/opinion/msnbc-opinion/russia-s-ukraine-invasion-may-have-been-preventable-n1290831 …)

    2. Was soll der Satz „… in der Hoffnung, dass entweder Putin die Hand aufhält („would stay his hand“ lt. DepL) oder die Militäroperation scheitert“. “ bedeuten?
      Die Hand aufhalten für Geld?

  6. *** EUROPÄER RAUS AUS DER NATO UND DER EU!!! ***

    Die USA wollen den Weltkrieg“ – Franzosen wollen raus aus NATO und EU
    .
    „Hunderte (?) von Demonstranten fluteten am Samstag die Straßen von Paris. Sie verurteilten die Politik der Regierung von Emmanuel Macron sowie die Waffenlieferungen an die Ukraine und fordern den Austritt aus der Europäischen Union und der NATO“…
    https://odysee.com/$/embed/@RTDE:e/Franzosen_wollen_raus_aus_NATO_und_EU:5
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    https://de.rt.com/kurzclips/video/159966-usa-wollen-weltkrieg-franzosen-wollen/
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    Leider werden wieder nur sehr wenige Menschen in DE von dieser Bewegung in Frankreich erfahren. Sonst könnte der Funke vielleicht überspringen.
    Das wäre genau die richtige Antwort zur richtigen Zeit und der Albtraum der Globalisten vom WEF: EUROPÄER RAUS AUS DER NATO UND DER EU!!!

  7. Du willst doch nicht etwa andeuten, der öffentlich rechtliche Rundfunk sei auf dem rechten Auge Blind?

    Ich bin Jacks grenzenlose Überraschung.

    😀

  8. Teilnehmerlisten des WEF-Meetings 2023 in Davos
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    Exklusiv: The Dossier veröffentlicht die vertrauliche Davoser Teilnehmerliste
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    Die Liste umfasst Personen wie den FBI-Direktor Chris Wray, die CEOs von Amazon, BlackRock und Pfizer, Spitzenbeamte der Gates Foundation und des Soros-Netzwerks sowie den Herausgeber der New York Times.
    Aus Gründen des öffentlichen Interesses und der legitimen journalistischen Berichterstattung veröffentlicht The Dossier das gesamte nachstehende Dokument, das wir mit den erforderlichen Schwärzungen zum Schutz personenbezogener Daten geändert haben.
    Vielen Dank an die anonymen Detektive, die The Dossier bei der Aufdeckung dieser Dokumente unterstützt haben…
    https://dossier.substack.com/p/exclusive-the-dossier-acquires-confidential
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    Direkt Download Wef Am23 List Of Confirmed Pfs…
    https://dossier.substack.com/api/v1/file/832b9d08-23dc-4036-bbd9-0fdfb80bc465.pdf
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    Direkt Download Redactedweffinaldavos2023 (email-adressen geschwärzt)…
    https://dossier.substack.com/api/v1/file/f2036535-45cc-46b3-9859-32cbc2d88bab.pdf
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    Gefunden beim Anti-Spiegel…
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/wef-treffen-in-davos-zeigt-die-trennlinie-im-konflikt-der-systeme/

    1. Wer die Aktivitäten des aktuell in Davos tagenden Weltwirtschaftsforums (WEF) beobachtet, wird vielleicht bemerkt haben, dass Russland nicht mit von der Partie ist.
      Das ist ein Beleg dafür, dass, entgegen immer wieder verbreiteter Unterstellungen, Russland nicht mit dem WEF unter einer Decke steckt oder in irgend einer Weise zusammenarbeitet. Diese Ansicht wird auch dadurch gestützt, dass ein überwiegender Teil der Gespräche während des Gipfels in Davos sich nicht etwa um Wirtschaftsfragen dreht, sondern darum, wie man Russland unter Kontrolle bekommen kann.
      Tatsächlich bedeutet das, dass das mächtigste Land der Erde eine oppositionelle Rolle gegenüber den Globalisten einnimmt, die aktuell versuchen, eine Weltdiktatur zu errichten.
      .
      Das heißt, dass wir als Bevölkerung von Deutschland, genau so wie die übrigen Bevölkerungen der Erde, einen sehr mächtigen Verbündeten haben. Und das ist nun wirklich eine SEHR GUTE NACHRICHT. Denn ohne diesen Verbündeten sähe es um unsere Zukunft und die unserer Kinder, sehr düster aus…
      https://www.anti-spiegel.ru/2023/was-am-ersten-tag-des-wef-treffens-in-davos-besprochen-wurde/

      1. Lieber leo,
        wir haben keinen Verbündeten, je eher uns das klar wird, desto besser, oder haben Sie Putins erratische C- Innenpolitik bereits vergessen?
        Das einzige, was man von Putin erwarten kann, ist seine außenpolitische Berechenbarkeit. Insofern wäre es recht unkompliziert, den Ukrainekrieg zu beenden, man gibt ihm, was er haben will einschließlich Sicherheitsgarantien und gut ist. Im Gegensatz zu westlichen Regierungen kann man vermutlich davon ausgehen, daß er mit seiner Politik sich an die getroffenen Vereinbarungen halten wird.
        Sollte es jedoch zu einer wie auch immer gearteten russischen Vorherrschaft über die BRD kommen, dann fragen Sie mal Ostdeutsche, wie diese aussehen könnte!
        Es ist immer verführerisch, auf den Retter zu hoffen, das enthebt einen selbst prima, aktiv zu werden; aber auch wenn es mühsam und langwierig ist, es gibt keinen anderen Weg aus dem eigenen Dilemma. Weder Trump noch Q, auch nicht Füllmich und Musk werden das tun, wozu wir selbst berufen sind. Und auf den Selbsterhaltungstrieb der Psychopathen zur Verhinderung eines Atomkrieges würde ich auch nicht wetten.
        Erst wenn wir alles, was wir selbst tun können, getan haben, erst wenn es zu Situationen und Umständen kommt, die wir tatsächlich nicht mehr beeinflussen können, erst dann kann man auf so etwas wie Vorsehung hoffen, die uns das letzte Stück des Weges schenkt. [Hervorhebung PA]
        Herzlich, Steffen Duck!

        1. Lieber Steffen, erst mal vielen Dank dafür, dass Sie hier Ihre Sichtweise kundtun!
          Vorausgeschickt sei, dass ich mich nicht mit Hoffnung beschäftige, sondern mit realen Vorgängen, die ich zu deuten versuche. So habe ich beispielsweise für die, wie Sie es nennen, „erratische C- Innenpolitik Russlands“, nie einen Beweis gesehen. Vielleicht haben Sie ja einen, wobei der Begriff Beweis ernst zu nehmen wäre. Und was den Krieg in der Ukraine angeht, denke ich, dass es da um sehr viel mehr geht, als nur darum, wer die Ukraine schnell unter Kontrolle bringen könnte. Für mich stellt sich die Situation so dar, dass wir z.Zt. die große Entscheidungsschlacht zwischen dem westlich geprägten hegemonialen Unipolarismus mit der sogenannten „Regelbasierten Weltordnung“, also eine Weltordnung, wo einzig noch das Großkapital bestimmt, nach welchen Regeln gespielt wird und Nationalstaaten keine Rolle mehr spielen, und auf der anderen Seite der Multipolaren Weltordnung der Nationen, die von Russland und der offiziellen Regierung Chinas vertreten werden. Russland will nicht auf seine Nationalstaatlichkeit verzichten und sich auch nicht fragmentieren lassen. Das ist unschwer zu erkennen, weil die ganze Politik Russlands seit Jahrzehnten in diese Richtung geht. Die Globalisten wollen das Gegenteil: Weg mit den Nationalstaaten und Schaffung einer von den Oligarchen geleiteten Weltregierung ohne jegliche demokratische Legitimation. Wahlen oder überhaupt irgend ein Mitspracherecht der Bevölkerung ist in diesem Oligarchensystem nicht vorgesehen.
          So jedenfalls sehe ich z.Zt. die Lage. Ob ich damit am Ende richtig liege, weiß ich natürlich nicht. Aber aus meiner Sicht spricht einfach sehr viel mehr für diese These, als für irgend eine andere.
          .
          Wer da am Ende richtig liegt, werden wir so oder so abwarten müssen.
          .
          Übrigens: Die WHO arbeitet aktuell emsig am Aufbau solch einer Weltregierung, indem sie wieder mal die Definitionen für Pandemien anpassen und sich weitere umfangreiche Kompetenzen aneignen, die wahrscheinlich bereits ab kommenden Mai auch für uns von Bedeutung sein könnten, wenn diese neue Initiative nicht abgewendet werden kann. Wenn Sie es aushalten können, hier kann man Näheres dazu erfahren (02:13:21 – James Rokuski)…
          () https://mp-tube.de/w/gbxoGqigGAHQWqyJfgYnaX?start=2h13m21s

          1. Lieber leo,
            als Beispiel für Putin erratische C- Innenpolitik sehe ich die de- facto- Spritzpflicht in seiner Armee; wenn man sich mit den Wirkungen von Sputnik V etwas beschäftigt hat, dann war bereits zu einem frühen Zeitpunkt klar, welche Gefahren auch von dieser Latwerge ausgehen; daher ist nicht so ganz verständlich, weshalb er zum aktuellen Zeitpunkt immer noch damit wissentlich die Verminderung der Einsatzbereitschaft seiner Truppe in Kauf nimmt (nähere Informationen bei Thomas Röpers „Anti- Spiegel“).
            Die Spritzpflicht in den Rayonen wurde durchaus unterschiedlich gehandhabt, galt (gilt?) aber überall in verschärftem Maße im Gesundheitswesen.
            Putin wurde in diversen Alternativmedien immer wieder nachgesagt, er wäre ein Bollwerk gegen das WEF, die Realität ist aber m. E. eher, daß er die russische Gesellschaft als Variante im angestrebten Great Reset sieht; seine persönliche Bekanntschaft mit Klaus Schwab ist nachgewiesen.
            Der auf dem G 20- Treffen angestrebte Impfpaß und der durch die WHO angestrebte Pandemievertrag, persönliche CO2- Budgets und Sozielkreditsysteme sowie Totalkontrolle mittels digitaler Währungen sind Entwicklungen für die nahe Zukunft – oder auch nicht.
            Nach dem, was ich in den vergangenen Jahren aushalten mußte, sind mir diese Tendenzen wohlbewußt, aber sie können mich nicht mehr schrecken. Denn der Einzelne ist es, der widersteht, der entscheidet, das Monster nicht (mehr) zu füttern.
            Dennoch danke für den Link am Ende Ihres Kommentars!
            Herzlich, Steffen Duck!

          2. Lieber Steffen, ich wundere mich ein wenig, dass Sie ausgerechnet den Anti-Spiegel als Quelle für einen Beleg von Zwangsimpfungen russischer Armeeangehöriger nennen. Schauen Sie bitte mal hier…
            https://www.anti-spiegel.ru/2022/werden-mobilisierte-soldaten-in-russland-zwangsgeimpft/
            und hier…
            https://www.anti-spiegel.ru/2022/update-werden-mobilisierte-soldaten-in-russland-zwangsgeimpft/?doing_wp_cron=1667171053.8152360916137695312500
            .
            Thomas Röper ist z.B. im zweiten Artikel etwas widersprüchlich. Einerseits schreibt er: „Ich hatte dazu eine Anfrage beim russischen Verteidigungsministerium gestellt und die Antwort bekommen, dass es keine Zwangsimpfungen für mobilisierte russische Soldaten gibt. Damit hätte die Diskussion eigentlich zu Ende sein müssen, denn als es im letzten Sommer eine Impfpflicht bei der russischen Armee gegeben hat, wurde das offen kommuniziert.“
            .
            Demnach hätte es also eine Impfpflicht gegeben. Weiter schreibt Röper: „Ich schreibe dieses Update, weil ich aufgrund der Artikel von tkp, die auch von anderen alternativen Medien aufgegriffen wurden, immer noch viele Mails bekomme. Inzwischen hat aber sogar Waggaman eingesehen, dass er Unrecht hat und in einem Artikel vom 10. Oktober mitgeteilt, es gäbe keine Impfpflicht für die mobilisierten russischen Soldaten. Er hat den ganzen Hype aufgrund einiger Meldungen veranstaltet, die er sich so zusammengereimt hat, dass sie in sein Weltbild passen. So arbeitet er leider immer, weshalb ich mich wundere, dass seine Artikel von tkp überhaupt aufgegriffen werden, denn tkp halte ich, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, für ein seriöses Portal.“
            .
            Das hört sich nun allerdings so an, als wenn es keine Impfpflicht gegeben hätte.
            Ich muss gestehen, dass mir meine Zeit einfach zu schade ist, aufgrund solcher Informationen irgendwelche Schlüsse zu ziehen und dann damit zu arbeiten. Da bräuchten wir erst mal gesicherte Informationen, um die Diskussion zu dieser Frage überhaupt sinnvoll weiterführen zu können. Wir hatten das Thema ja auch hier schon mehrfach diskutiert, z.B. u.a. mit Albrecht Storz. Von daher ist diese Diskussion eigentlich für mich abgeschlossen, solange nicht neue, gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
            Wenn Sie die Zeit erübrigen können, wäre es vielleicht eine gute Idee, Thomas Röper zu kontaktieren, um die widersprüchlichen Aussagen aus den oben verlinkten Artikeln, und was der ständige Verweis auf die „mobilisierten Truppen“ zu bedeuten hat, zu klären.
            .
            Viel wichtiger als diese angebliche Impfpflicht ist aus meiner Sicht die Politik Putins über die letzten 20 – 30 Jahre. Alles was er in dieser Zeit gemacht hat, läuft den Zielen der Globalisten diametral entgegen. Das kann unmöglich ein „dummer Zufall“ sein. Dafür sind die Resultate dieser Politik zu umfassend. Ausserdem wissen wir, dass die westliche Oligarchie ungeheure Summen aufwendet, um die Menschen mit ausgeklügelter Desinformation in Angst und Hoffnungslosigkeit zu halten und so jeden Widerstand im Keim zu ersticken.
            Können Sie sich allen Ernstes vorstellen, dass Putin irgendwann bereit sein wird, die Staatlichkeit Russlands aufzugeben? Ich kann keine solchen Tendenzen erkennen.
            .
            Und das Argument, dass Putin mal mit Schwab befreundet gewesen wäre, ist nun wirklich ähnlich abgedroschen wie die Nazi-Vorwürfe gegen PLandemiegegner. Die sind sich Spinnefeind, auch wenn sie tatsächlich jemals etwas miteinander zu tun gehabt haben sollten. Putin war auch nie im YGL-Programm des WEF. Aber Victor Orban hat diese Programm durchlaufen. Glauben Sie deswegen, dass Orban mit dem WEF unter einer Decke steckt? Orban war auch mal ein Freund von Soros. Aber auch die beiden würdigen sich keines Blickes mehr, seit Soros versucht hatte, seine NGOs an einigen Universitäten Ungarns zu etablieren und so auf die Politik in Ungarn Einfluss zu nehmen. Zum Glück sind Menschen lernfähig. Und obwohl das selten vorkommt, gibt es trotzdem auch Politiker, die aus Fehlern lernen.

        2. Herr Steffen Duck,
          ich bin Ostdeutscher.
          Welche Frage bezüglich Russland möchten sie beantwortet haben?
          Viele Grüße aus dem sonnigen Fläming

          1. Lieber Thomas,
            vielen Dank für Ihr Angebot. Auch ich bin Ostdeutscher, wenngleich seit Jahrzehnten aus beruflichen Gründen im Westen wohnend.
            Derzeit habe ich ziemlich viel mit Ukrainerinnen zu tun; meine jüngste Beobachtung ist aber diese: Waren es anfangs etwas kapriziöse Damen, so kommen nun die etwas weniger exaltierten, diejenigen, die man im deutschen Sprachraum Leistungsträgerinnen der Gesellschaft nennen würde, mit denen man recht unkompliziert entsprechende Arrangements treffen kann und die dann auch ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.
            Das kostet mich dann zwar etwas weniger psychische Energie, aber politisch gesehen ist das wohl ein schlechtes Zeichen, wenn nun auch diejenigen das Land verlassen, die die dortige Gesellschaft bisher getragen haben, die bis jetzt ausgeharrt, nun aber wohl keine Hoffnung mehr haben.
            (Bei den Rußlanddeutschen in den 90er Jahren war es eher umgekehrt; die ersten, die kamen, hatten sich eine hohe Affinität zur Heimat ihrer Vorfahren bewahrt, waren leistungsbereit und gewillt, sich etwas aufzubauen; später kamen dann vermehrt diejenigen, die vom Wohlstand partizipieren wollten, ohne sonderlich viel dafür tun zu wollen; das zeigte sich schon, wie wenig man unter diesen gewillt war, Deutsch zu lernen. Bei den Arabern das gleiche Muster, 2015 waren es zum großen Teil wohl tatsächlich Kriegsflüchtige, mit denen ich trotz Sprachbarriere ganz gut klarkam; nun sind es vermehrt Leute, die schon die geringste Aufforderung als persönlichen Affront betrachten.)
            Herzlich, Steffen Duck!

        3. Hmmm, das mit den Sicherheitsgarantien klingt ja ganz gut. Aber, Frage: wie soll jemand, der schon zigmal bewiesen hat, dass er sich an nichts hält, jedes Versprechen bricht, oft genug heimlich das tut was er laut tönend nie tun würde, Werte vor sich her trägt, die er selbst offensichtlich nirgendwo je beachtet oder einhält, kurz: ständig und nur lügt und betrügt, –
          wie soll so jemand Sicherheitsgarantien geben können? Garantien setzen nun mal die Glaubwürdigkeit des Garanten voraus.

          1. Natürlich wären Sicherheitsgarantien nicht sonderlich glaubwürdig, solange die Nato weiter in der Ukraine, aber auch in den baltischen oder den skandinavischen Ländern aktiv ist oder zukünftig sein wird. Sicherheitsgarantien kann demnach nur bedeuten, dass die Nato (mindestens) auf den Stand von 1990 zurück müsste. D.h., alle Länder die nach 1990 hinzugekommen sind und die zum großen Teil auch gleichzeitig den Sperr-Gürtel zwischen Russland und Deutschland bzw. West-Europa bilden, müssen wieder aus der Nato raus und die gesamte, mit dem Nato-Eintritt geschaffene Militär-Infrastruktur in diesen Ländern müsste abgebaut werden. Darüber hinaus sollte Russland die Neutralität dieser Länder fordern.
            .
            Dass das wirklich geschehen wird, glaubt wohl niemand. Konsequent wäre dann eigentlich, wenn Russland in Ländern wie Venezuela, Kuba oder vielleicht sogar in Mexiko das Gleiche macht, was die USA im Osten Europas machen, was aber extrem teuer wäre. Die USA konnten im Gegensatz zu Russland lange Zeit vom Dollar als Leitwährung profitieren, weshalb sie nur Geld zu drucken brauchten, um ihr gigantisches Rüstungsprogramm zu finanzieren.
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            Mit dem Umbau des Finanzsystems durch Russland und China geht die Zeit des „Gelddruckens“ für die USA zu Ende und so wird sich diese Nation zum ersten mal seit ihrem Bestehen, all das erarbeiten müssen, was sie bisher der Welt einfach „gestohlen“ haben.
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            Echte Sicherheitsgarantien wären ein Sieg Russlands, den die in der City of London sitzenden Drahtzieher westlicher Aggression sicher nicht zulassen wollen.
            .
            Aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen. Aus russischer Sicht stellt sich die Situation bei genauerer Betrachtung doch so dar, dass der Konflikt in der Ukraine sich auswirkt, wie ein fließbandartiger Reißwolf, der die westlichen Ressourcen vernichtet. Der Westen transportiert Waffen im Wert von vielen Hundert Milliarden in die Ukraine und Russland vernichtet sie. Schon jetzt gibt es im Westen Probleme, diesen Transfer durch Reproduktion auszugleichen.
            Sicherlich könnte Russland diese Waffen auch direkt in den Herkunftsländern vernichten, dann allerdings mit unabsehbaren Folgen. Sind die Waffen erst mal in der Ukraine, wird Russland wegen deren Zerstörung kaum moralisch angreifbar sein.
            Darüber hinaus liefert die Nato mit ihrem Engagement in Osteuropa den Russen sozusagen ukrainisches Territorium Stück für Stück frei Haus. So hat der Westen mit seiner Vorgehensweise, ohne das allerdings angestrebt zu haben, inzwischen die Kontrolle über die Krim, Donezk, Luhansk, Cherson und Saporoshje an Russland verloren. Wenn das so weiter geht, wird der Westen bzw. die Nato Russland am Ende noch die gesamte Ukraine vor die Füße legen, während man sich gleichzeitig in einen Ressourcen-Notstand manövriert.
            Weil es die große „Entscheidungsschlacht“ in Form eines Wirtschafts- und Ressourcenkrieges ist, den der Westen gegen Russland losgetreten hat, kann man schon irgendwie verstehen, dass Russland vielleicht gar kein sonderlich großes Interesse hat, den Konflikt in der Ukraine schnell zu beenden.
            Es ist so, wie Analitik immer wieder geschrieben hat. Es geht darum, den Militärgiganten USA sanft zu Boden zu bringen, ohne dass es zum großen nuklearen Knall kommt.

          2. Passend dazu diese brillante Analyse von Pepe Escobar, die für Freunde guter Analysen ein wahrer Lesegenuss sein dürfte…
            https://de.rt.com/meinung/157858-pepe-escobar-artjomowsk-nato-verordnete/
            .
            Wer Probleme hat, rt.com zu nutzen, kann auf die Übersetzung des Originalartikel zurückgreifen, der bei Strategic Culture veröffentlicht wurde…
            https://strategic–culture-org.translate.goog/news/2022/12/17/news-from-the-natostan-imposed-meat-grinder/?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de
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            Im Original…
            https://strategic-culture.org/news/2022/12/17/news-from-the-natostan-imposed-meat-grinder/

        4. Also Herr Duck, was Sie da über „russische Vorherrschaft über die BRD“ schreiben ist nur peinlich. Wie kommt man zu so einem Satz (Realitätsnähe ist gleich Null!). Und warum springt Ped bei sowas schon wieder bei?

          (1.) kann ich einer real existierenden US-Vorherrschaft nichts aber auch gar nichts abgewinnen, 2.) sind die USA Kriegstreiber Nummer 1 auf der Welt, was man von Russland nun mal nicht sagen kann und 3.) sind die 2020iger-Jahre nicht die 1960iger-Jahre. Es mag sein, dass für Sie persönlich die USA das kleiner Übel darstellen, vielleicht weil sie beruflich und/oder privat von dem DDR-Anschluss profitiert haben – aber so etwas zu verallgemeinern ist pure Realitätsverleugnung die ich nicht stehen lassen kann.)

          1. Eine sowjetische Vorherrschaft über die DDR – nennen wir es einmal so – gab es doch sehr wohl! Und diese Vorherrschaft war durchaus nicht nur zum Segen der DDR-Bürger. Die DDR war bis zu ihrem Ende ein besetztes und in vielen Belangen nicht souveränes Land. Jetzt gibt es eine „US-amerikanische Vorherrschaft über die BRD“.

            Welches Übel (Vorherrschaft) das Kleinere ist, tut hier nichts zur Sache. Steffen Duck möchte auf etwas ganz anderes hinaus. Dass das Sehnen nach einer Vorherrschaft immer in einer Sackgasse endet. Russland würde für uns überhaupt nichts richten. Was übrigens auch ein Grund für deren Kriegführung in der Ukraine ist. Russland hat erkannt, dass ein solches Projekt scheitern würde. Also beschränkt man sich auf die Sicherung der Territorien, die mehrheitlich von Russen bewohnt werden und demilitarisiert den Rest der Ukraine.

            Letztlich hat doch S.D. genau ihre Intentionen gestärkt, als er darauf hinwies, dass wir uns schon selbst aus dem Schlamassel befreien müssen – und das zuerst jeder bei sich selbst.

            Grüße, Ped

            PS1: Übrigens warte ich weiter geduldig auf mutige, fleißige, ausdauernde Freiwillige, für eine Weiterführung der Artikelreihe „Straßen der Freiheit“.

            PS2: Diese polemische, teils aggressive Argumentation gegenüber „unpassenden“ Meinungen, dieser mangelhafte, vor allem emotional gefärbte Umgang mit der eigenen Dissonanz hält viele stille Mitleser davon ab, auf dieser Plattform ihre Meinung zu äußern. Das habe ich reihenweise über persönliche Kontakte wie auch Zuschriften erfahren dürfen.

          2. @Albrecht, @Ped
            Diese Aussage ist mir auch aufgefallen, aber ich wollte diese Fass nicht unbedingt aufmachen. Da es nun aber schon mal offen ist…
            .
            Meiner Ansicht nach gab es als Folge von WK2 eine russische und eine angelsächsische Besatzungszone in Rest-Deutschland. Daraus wurde dann die BRD auf der einen und die DDR auf der anderen Seite. Die DDR war unter sowjet-russischer Kontrolle, während die BRD unter US-Kontrolle war. Man kann sicher mit einigem Recht sagen, dass die Bürger in der DDR gegenüber denen der BRD dabei in vielerlei Hinsicht das schlechtere Los gezogen hatten.
            .
            Soweit die Gegebenheiten. Steffen Duck schreibt nun: „Sollte es jedoch zu einer wie auch immer gearteten russischen Vorherrschaft über die BRD kommen, dann fragen Sie mal Ostdeutsche, wie diese aussehen könnte!“
            .
            Ich vermute – also bitte nicht böse sein, wenn ich daneben tippe -, dass bei Steffen noch eine gewisse Traumatisierung aus der Zeit der sowjetrussischen Besatzung übrig ist, was sicher verständlich wäre. Einwenden würde ich aber, dass man schließlich nicht die damalige Sowjetunion mit dem heutigen Russland gleichsetzen kann. Da gibt es einen riesigen Unterschied.
            .
            Bezüglich Ihres Erklärungsversuches, lieber Ped, „dass das Sehnen nach einer Vorherrschaft immer in einer Sackgasse endet“, kann ich nur sagen, dass ich hier nirgendwo irgendwelche Tendenzen nach einer „Sehnsucht nach Vorherrschaft“ erkennen kann. Da draussen vielleicht, aber nicht hier im Kommentarbereich Ihres Blogs. So gesehen würde Steffen Duck hier offene Türen eintreten. Sehr sensibel betrachtet könnte man das sogar als eine gewisse Art von Diskreditierungsversuch sehen, indem man das Bild des „naiven Hoffenden“ an die Wand malt. Allerdings glaube ich das nicht.
            .
            Aber egal was auch immer wir glauben, es wird ohnehin viel besser sein, wenn Steffen das selbst erklärt.

          3. „hält viele stille Mitleser davon ab, auf dieser Plattform ihre Meinung zu äußern. Das habe ich reihenweise über persönliche Kontakte wie auch Zuschriften erfahren dürfen.“

            Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Und natürlich würden hier viel mehr Leute kommentieren – wenn ich nicht wäre. ;-(
            Also wirklich …. Was ist nur mit Ihnen los?

            Dass Sie von bestimmten Menschen beeinflusst und missbraucht werden sollten kann ja gar nicht sein. Weil, wir sind ja alle so friedlich und „achtsam“ (zu deutsch: lammfromm und zahm bis zur vollständigen Wirkungslosigkeit) – bis auf den bösen, störenden, verhindernden, den braven, reibungsfreien, nutzlosen Diskurs störenden Meinereiner natürlich.

            Geh weg!

          4. Ich hätte gedacht dass hier eine gewisse Sensibilität gegenüber der Situation nach dem WK II herrschen würde:

            Die Sowjetunion als Hauptlastträger des Kriegs gegen Nazideutschland, zerstörtes Territorium, Millionen Tote … – und dagegen (dominant in der Wahrnehmung und Geschichtsverfälschung) die USA, die dagegen minimale Verluste hatte, territorial nie angekratzt wurde, die dann sich überlegen konnten was für sie Gewinnbringender sei: ein verdeckt von ihnen kontrollierter Agrarstaat (Morgenthau-Plan) oder ein verdeckt kontrollierter Industriestandort (was Realität wurde).
            Die direkte Folge war also die Buße auf der einen Seite (DDR: Abbau von Industrieanlagen, Entzug von Werten als „Reparation“, staatlich verordneter, plakativer Antifaschismus und Durchsetzung der in der Sowjetunion herrschenden Ideologie; BRD: Wiederaufbau, Investition, Scheinentnazifizierung, Shcaufenster des Luxus gegenüber dem „OSten“, und dann schließlich mit dem Anschluss: endgültige Durchsetzung und Exekutierung des raubtierkapitalistischen Denkens, vorher, von Anfang an injiziert mittels raffinierter Propaganda über Filme, Werbung, klandestinem Einfluss auf Literatur, Kunst und Kultur, ….)
            Das hier so ein verwirrtes Geschichtsklitterungsbild ala Hr. Duck unwidersprochen vertreten wird, hätte ich mir nun wirklich nie träumen lassen.
            Habe ich diesen Blog in seiner politischen Orientierung einfach völlig falsch eingeschätzt – auch angesichts der andauernden allergischen Reaktionen des Blogbetreibers auf mich?

          5. Was Sie betreiben, ist nichts weiter als vom Ego getriebene Polemik („verwirrtes Geschichtsklitterungsbild“ könnte auch als Kampfbegriff aus den Massenmeiden entnommen sein).

            Als ob der Forist (und auch ich), all das, was Sie da in Ihrer Argumentation vorbringen, in irgendeiner Weise bestritten hätte. Nur bringen Sie es als Strohmannargument. Sie argumentieren weg vom aufgeworfenen Thema. Sie stellen die Systemfrage (welches System ist besser).

            Man kann eben auch Geschichtsklitterung gegenüber der DDR-Zeit betreiben. Dieses Land, die DDR und das System, das sie – aus was für Gründen auch immer – betrieb, ist eben auch an sich selbst gescheitert, mit samt ihren Dogmen, ihrer Ideologie, und dem umfassenden Kontrollwahn. Auch die DDR war ein Überwachungs- und Denunziantenstaat. Das anzuerkennen, negiert noch lange nicht, das zu würdigen, was an der DDR gut, wertvoll und bewahrenswert ist.

            Grüße, Ped

          6. Zitat (leo sagt: 20. Januar 2023 um 15:33 Uhr): „Man kann sicher mit einigem Recht sagen, dass die Bürger in der DDR gegenüber denen der BRD dabei in vielerlei Hinsicht das schlechtere Los gezogen hatten.“
            .
            Anfügen möchte ich hier noch, dass diese Aussage viel Raum für Differenzierungen bietet, denn vieles war in der DDR besser als in der BRD. Leider hatte sich die Idee, von beiden Seiten das jeweils Beste zu nehmen und daraus etwas Neues entstehen zu lassen, nie durchgesetzt. Das war von Seiten des Westens auch nicht vorgesehen, wobei ich diese Zusammenhänge heute viel besser verstehe als 1989. Es war eine Übernahme zu den Bedingungen des Westens. Derjenige, der das hätte verhindern können, Gorbatschow, hatte nichts getan, was neben vielen anderen Aspekten auch ein Grund ist, weshalb er heute vor allem im Osten vielfach als Verräter gesehen wird, wobei es schwierig ist, das anders zu sehen, wenn man daran denkt, wie viel Leid die Menschen in der Sowjetunion aushalten mussten, bis Putin die Plünderung Russlands gestoppt hatte und das Land zu dem gemacht hat, was es heute ist.
            .
            Es mag wohl einige Jahre gedauert haben, aber spätestens ab den 2000er Jahren wird auch dem Einen oder Anderen ehemaligen DDR-Bürger aufgegangen sein, was man, neben aller Freude über die neuen Freiheiten, mit dem Untergang der DDR verloren hatte. Unter dem Stichwort Verlust gilt das auch für die BRD. Als die Mauer weg war und Deutschland vereinigt, gab es keinen Grund mehr, den Menschen in der BRD anhand sozialstaatlicher Leistungen zu „beweisen“, dass das westliche System besser sei als das im Osten. Von nun an ging es steil bergab mit dem Sozialstaat, wobei dieser Niedergang von Schröders „Agenda 2010“ eingeleitet wurde.
            .
            Das schreibe ich hier als „Wessi“, der relativ wenige direkte Berührungspunkte mit der damaligen DDR hatte. Mir ist schon klar, dass man in der DDR gelebt haben müsste, um sich ein wirklich objektives Bild machen zu können, weshalb ich auch um Nachsicht bitte.

        5. Es tut mir herzlich Leid, aber ich sehe keinerlei Grund diese Positionen zu verteidigen:

          Nochmal, weil es irgendwie nicht ankommt:
          Das „Russland Putins“ ist nicht gleich der Sowjetunion. Eine solche Parallele herbeizufabulieren (eine Vorherrschaft Russlands über Deutschland) ist völlig abwegig weil a) Russland ganz offensichtlich KEINERLEI solche in irgend einer realistischen Reichweite liegende Ambitionen hat und b) Russland heute eben nicht die Sowjetunion von damals ist.

          Dass DDR-Bürger sicherlich das schlechtere Los gezogen haben liegt ganz schlicht und ergreifend daran, dass die USA die BRD zu einem Bollwerk gegen den Kommunismus ausgebaut haben, wozu auch Scheindemokratie, relativer Wohlstand und starke Gewerkschaften etc. gehörte. Alles inzwischen, nach dem Fall der Mauer, in Rekordtempo runtergedreht, wieder abgebaut oder aktuell zur Disposition gestellt.

          Ich stimme Herrn Duck dahingehend zu, dass wir nicht auf Retter warten können. Ich schrieb in dem Zusammenhang immer vom „weißen Ritter“. Wenn Putin wenigstens ein nobles Interesse verfolgte, dann sicher einfach nur das Interesse Russlands – und von sonst gar nichts. Unseres gewiss nicht. Aber das ist immerhin viel, viel mehr als unsere Politiker, die eben überhaupt kein Interesse an deutschen Interessen haben – sondern nur US-Befehle exekutieren.

          Aber helfen müssen wir uns schon selbst. Alles andere wäre nur der Wechsel von einer Unmündigkeit in die andere.

          1. Zitat: „Wenn Putin wenigstens ein nobles Interesse verfolgte, dann sicher einfach nur das Interesse Russlands – und von sonst gar nichts…
            (…)
            Aber das ist immerhin viel, viel mehr als unsere Politiker, die eben überhaupt kein Interesse an deutschen Interessen haben – sondern nur US-Befehle exekutieren.“
            .
            Sehr richtig Albrecht, soweit stimme ich völlig zu!
            Aber, wenn sich Putin, wie Sie selbst sagen, nur darauf konzentriert die Interessen Russlands zu vertreten und dabei naturgemäß die Politik der Globalisten bekämpfen muss, deren Führer in der City of London, in den USA (vielleicht z.T. sogar in Deutschland) oder sonstwo sitzen, dann profitieren alle Länder der Erde davon, die unter der Politik der Globalisten leiden und selbst nicht über die Mittel verfügen, sich dagegen effektiv wehren zu können. Also würden wir in Deutschland auch davon profitieren, wenn unsere eigenen fremdgesteuerten Politiker, oder sollte ich besser Landesverräter sagen, endlich damit aufhören würden, genau das zu verhindern. Aber glücklicherweise können sie nicht alles verhindern
            .
            Was sie verhindern können und auch verhindert haben, ist der Transfer preiswerter Energie aus Russland nach Deutschland. Deshalb steht die Wirtschaft Deutschlands vor dem Zusammenbruch. Was sie aber nicht verhindern können, ist ihr eigener Untergang und der des von den Globalisten beherrschten Westens. Das hätten wir dann z.B. Russland zu verdanken, denn Deutschland könnte das nicht leisten, selbst wenn es wollte.
            .
            Für uns unangenehm wird dabei sein, dass wir, zumindest für einen gewissen Zeitraum, unseren Wohlstand einbüßen werden. Aber wir können wohl kaum von Russland erwarten, dass sie auch noch unseren Wohlstand schützen, und das obwohl wir als deutsches Volk es noch nicht einmal schaffen, unsere fremdgesteuerte Regierung, die im Begriff ist nach WK2 wieder einen Krieg gegen Russland zu beginnen oder zumindest zu unterstützen, zum Teufel zu jagen. Wenn wir jemandem den Verlust unseres Wohlstandes verdanken, dann unserer eigenen Regierung und den Globalisten, von denen unsere Politiker gemäß dem YGL-Programm des WEF fremdgesteuert werden.

      2. „dass Russland nicht mit von der Partie ist.“ Interessant, dass auch sonst kaum wichtige Leute dort sind. Alles nur zweite Garnitur oder Bittsteller (wie Scholz). Vielleicht verlagern die Drahtzieher gerade ihr Forum, nachdem Davos ausgelutscht ist.

        1. wird auch hier thematisiert: ()https://www.rubikon.news/artikel/wenn-einsamkeit-folgt

          auch wenn ich an dem Artikel die Bemühungen, die Bedeutung von Blackrock und Co herunterzuspielen, etwas befremdlich finde. Der Autor verkennt völlig, dass es überhaupt nicht darauf ankommt, Geld zu besitzen. Viel wichtiger ist es, Geld-STRÖME zu steuern. Das kann natürlich ein Zigmultimilliardär besonders gut – aber auch der Verwalter eines Fast-Billionenfonds kann das. Insofern ist der Artikel seltsam – zumal Überschrift und dann folgende Hauptthematik („Blackrock“) nicht so ganz zusammenfallen.

  9. Schweden tritt in die Nato ein, ohne Nato-Mitglied zu werden
    .
    Äußerungen von Seiten der Schwedischen Regierung deuten darauf hin, dass Schweden, ähnlich wie die Ukraine, einen verdeckten „Nato-Beitritt“ erwägt. Der Grund dafür dürfte sein, dass sich Schweden offenbar außerstande sieht, die Bedingungen der Türkei zu erfüllen, damit diese einem Nato-Beitritt Schwedens zustimmt.
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    Der Grund dafür, dass man sich nicht einigen kann, mag darin zu suchen sein, dass die Türkei, die sich der Bedeutung ihrer Rolle bezüglich der Nato-Beitrittsverhandlungen sehr wohl bewusst ist, immer wieder „die Torpfosten verschiebt“ und ihre Forderungen an Schweden sozusagen „verfeinert“ bzw. „optimiert“. So will die Türkei endlich das schwedische Waffenembargo loswerden und besteht auf der Auslieferung von Personen, die mit dem in den USA lebenden muslimischen Geistlichen Fethullah oder mit Gülen, der verdächtigt wird, den Putsch von 2016 gegen Erdogan angeführt zu haben, in Verbindung stehen.
    .
    Die z.Zt. laufenden Verhandlungen Schwedens mit den USA sehen vor, dass es US-Truppen ermöglicht werden soll, in Schweden zu operieren, Militärgüter zu lagern und Militär-Infrastruktur in Schweden aufzubauen. Damit hätte Washington, trotz fehlenden Einverständnisses der Türkei, sein Ziel, Schweden als weiteren Flugzeugträger der USA zu „requirieren“, erreicht. Dabei geht es aber wohl eher nicht um die Vorbereitung eines großen Kriege gegen Russland, sondern darum, den z.Zt. sehr großen Einfluss Russland in der ressourcenreichen Arktis zurückzudrängen.
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    Finnland scheint währenddessen „naiv“ auf einen offiziellen Nato-Beitritt Schwedens zu warten, bevor es selbst einen Beitritt erwägt. Das könnte vielleicht ein Anzeichen dafür sein, das es Finnland mit dem Nato-Beitritt zumindest nicht eilig hat…
    https://www-indianpunchline-com.translate.goog/sweden-hustled-into-military-pact-with-us/?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de
    Im Original…
    https://www.indianpunchline.com/sweden-hustled-into-military-pact-with-us/
    .
    Vielen Dank an @GeorgeG für die vielen wertvollen Informationen.

  10. Herr Steffen Duck, (19.01. 21.40 Uhr)
    ihre Aussage:
    „Sollte es jedoch zu einer wie auch immer gearteten russischen Vorherrschaft über die BRD kommen, dann fragen Sie mal Ostdeutsche, wie diese aussehen könnte!“
    Meine Frage:
    „Welche Frage bezüglich Russland möchten sie beantwortet haben?“
    Ihre Arrangements mit ukrainischen Damen haben mich nicht interessiert.
    .
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    .
    Thomas, bereits Ihre erste Reaktion auf den Beitrag des von Ihnen Angegriffenen war eher polemisch, als an der Sache interessiert. Treiben Sie es bitte nicht weiter. Sie wissen nichts über diese „ukranischen Damen“, außer dem, was Ihnen Steffen Duck geschrieben hat. Das haben Sie nicht wirklich reflektiert. Dafür zeichnen Sie sich das Bild, dass gut zu Ihrer Dissonanz passt und werden übergriffig. Bleiben wir bitte achtsam.
    Grüße, Ped

  11. Zum Thema Angriffskrieg sei an dieser Stelle auf einen Artikel von Peter Haisenko verwiesen
    .
    Haisenko stellt im Zusammenhang mit dem Bild des „bösen, kriegerischen Deutschland“, das besonders von den Angelsachsen überall in der Welt verbreitet und gepflegt wird, die Frage, wer in Europa die meisten Kriege geführt hat, wobei er sich der Untersuchungen von Professor Pitirim Sorokin bedient, der in Band 3, Teil 2 seines Buches „Social and Cultural Dynamics“ für die Zeit vom 12. Jahrhundert bis 1925 in „Prozent Kriegsjahren“ ausgedrückt feststellt:
    .
    „Spanien 67 Prozent Kriegsjahre
    Polen 58 Prozent Kriegsjahre
    England 56 Prozent Kriegsjahre
    Frankreich 50 Prozent Kriegsjahre
    Russland 46 Prozent Kriegsjahre
    Holland 44 Prozent Kriegsjahre
    Italien 36 Prozent Kriegsjahre
    Deutschland 28 Prozent Kriegsjahre“
    .
    Darüber hinaus ergeben die Zahlen von Professor Quincy Wright, „A Study of War“, Band 1, für die Zeit von 1480 bis 1940, gemessen an Kriegsjahren in Prozent, folgendes Bild:
    .
    „England an 28 Prozent dieser Kriege
    Frankreich an 26 Prozent dieser Kriege
    Spanien an 23 Prozent dieser Kriege
    Russland an 22 Prozent dieser Kriege
    Österreich an 19 Prozent dieser Kriege
    Türkei an 15 Prozent dieser Kriege
    Polen an 11 Prozent dieser Kriege
    Schweden an 9 Prozent dieser Kriege
    Italien an 9 Prozent dieser Kriege
    Holland an 8 Prozent dieser Kriege
    Deutschland an 8 Prozent dieser Kriege (einschließlich Preußen)“
    .
    Dabei hebt Haisenko besonders die sich immer wieder gegen Deutschland und Russland richtende, kriegstreibende Rolle Polens hervor. Ausgerechnet Winston Churchill war es, der die Polen als „die Hyänen“ Europas bezeichnet hat. Der Artikel von Haisenko endet schließlich mit den folgenden beiden Absätzen:
    .
    „Der Krieg geht gegen Russland und Deutschland
    .
    So ist es wieder Polen im Windschatten von England, das Deutschland in einen Krieg treibt. Einen Krieg mit einem übermächtigen Gegner, der zu allem Überfluss auch noch Nuklearmacht ist. Und nein, Polen war und ist noch nie ein Freund Deutschlands gewesen. Ebenso wenig wie England oder die USA. Aber es ist wieder Polen, das den entscheidenden Schritt geht, Deutschland in einen Krieg zu zwingen. Churchill wird die Aussage zugeschrieben, die Polen sind die Hyänen Europas. Einige Arten von Hyänen sind feige Aasfresser und so will Polen im Windschatten Englands schon wieder vom Krieg anderer profitieren, sich Teile der zerfallenden Ukraine einverleiben.
    .
    Allerdings sollte an dieser Stelle dem letzten klar werden, dass es in diesem Krieg in der Ukraine sowohl um Russland geht, als auch um Deutschland. Genauso wie im Ersten und Zweiten Weltkrieg. In diesem Fall aber sind in Deutschland Politiker an der Macht, die offensichtlich auch dasselbe Ziel betreiben, nämlich Deutschland und Russland zu zerstören. Was wird Polen machen, wenn Deutschland wieder nach einem aufgezwungenen Krieg darnieder liegt? Vielleicht sollte man den Grünen und den anderen Kriegstreibern schon mal raten, die polnische Sprache zu erlernen. Englisch können sie ja schon.“
    .
    Polens unrühmliche Rolle in der Weltgeschichte – 15.01.2023…
    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20231/polens-unruehmliche-rolle-in-der-weltgeschichte/

  12. Die neue Rolle Polens
    .
    „Es ist nach wie vor das große Ziel der USA, ein Zusammentreffen von westeuropäischem Know-How mit russischen Ressourcen zu unterbinden, um sich wirtschaftliche Konkurrenz vom Leib zu halten – und Polen wird dabei eine tragende Rolle für die Amerikaner spielen. Die Polen werden zu den neuen europäischen Hätschelvasallen der USA werden. Deutschland hat in dieser Funktion ausgedient.“…
    https://ansage.org/us-vasallen-was-ist-los-in-polen/

  13. Falls noch nicht hier thematisiert:

    „Der Beitrag fiel mir, zugegeben, erst dann und deshalb auf, weil Autorin und Redakteurin Rommy Arndt sich nach der Ausstrahlung ihres Kommentars massiver Kritiken gegen ihre Meinung ausgesetzt sieht und dies heftig in den be-herrschenden Medien ausgetragen wird, wo doch ihre Worte herzerwärmend und energisch Einspruch gegenüber der gerade vor-herrschenden Meinungseinheit der von ihr kritisierten Politiker und Medienkollegen erheben. Sie artikulierte ihre Angst vor einer Kriegsbeteiligung unserer Seite, ihre Empörung gegen die Kriegstreiberei und sie erinnerte, dass Deutschland schon mal weltweit viel Leid und Zerstörung verursacht hat. Ein Kommentar von Frank Blenz.“ ()https://www.nachdenkseiten.de/?p=92926

  14. *** DEUTSCHLAND schickt nach 82 Jahren wieder PANZER an der OSTFRONT ***
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    Gut möglich, dass diese Entscheidung der Bundesregierung einmal in den Geschichtsbüchern stehen wird. Fakt ist jedenfalls, dass sich Deutschland nun endgültig wieder im Krieg mit Russland befindet.
    Das kann man eigentlich gar nicht so richtig glauben, weil hier sieht man ja gar nichts vom Krieg. Aber das könnte sich schneller ändern, als und lieb ist.
    Die von den Grünen, der SPD und der CDU betriebene Politik fühlt sich ja nicht erst seit gestern so an, als hätten die „Entscheidungsträger“ nicht mehr alle Latten am Zaun. Aber nun müssen sie völlig den Verstand verloren haben.
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    Die folgenden drei Absätze möchte ich aus dem unten verlinkten Artikel von Thomas Röper vom Anti-Spiegel zitieren:
    .
    „In Russland hat die Meldung keine Begeisterung ausgelöst. Der Grund ist weniger die Angst vor den Panzern, denn Experten sind sich weitgehend einig, dass auch hundert – überwiegend veraltete – Leopard-2-Panzer nicht kriegsentscheidend sind. Immerhin hat der Westen der Ukraine seit Beginn der russischen Intervention Militärhilfe im Wert von „48,5 Milliarden Dollar“ geschickt. Zum Vergleich: Das entspricht 95 Prozent des russischen Verteidigungshaushaltes, der 2022 „51,1 Milliarden Dollar“ betragen hat.
    .
    Was in Russland wirklich auf Ablehnung gestoßen ist, ist die Tatsache, dass in der Ukraine nun – 82 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges – deutsche Panzer wieder auf russische Soldaten schießen werden und viele davon wahrscheinlich mit Hakenkreuzen und ähnlichen Symbolen, die in der ukrainischen Armee keine Seltenheit sind, bemalt sein werden. Ich war am Dienstagabend in einer Live-Sendung eines russischen Fernsehsenders als Experte geladen und in der Sendung wurde immer wieder gesagt, dass deutsche Panzer nun wieder genauso in der Ukraine brennen werden, wie vor 80 Jahren.
    .
    Die deutsche Bundesregierung scheint keinerlei Vorstellung davon zu haben, was diese Entscheidung bei den Russen, die im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Menschen verloren haben, auslöst. Von der vielbeschworenen „besonderen Verantwortung Deutschlands aufgrund seiner Geschichte“ scheint nichts mehr zu bleiben, wenn die Grünen in der deutschen Regierung sind. Bei ihrer ersten Beteiligung an einer Bundesregierung haben die Grünen die Bundeswehr in den ersten europäischen Krieg der Nachkriegsgeschichte geführt, und heute schicken sie wieder Panzer an die Ostfront.“…
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/deutsche-panzer-an-die-ostfront-berlin-liefert-leoparden-an-kiew/
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    Wir können nur hoffen, dass Putin weiter so nachsichtig und diplomatisch reagiert, wie bisher. Wir als deutsches Volk sind nun gefragt, diesen Wahnsinn endlich zu beenden. Sonst könnte es womöglich unser aller ENDE werden.

  15. *** Die Grünen wollen offenbar den Krieg mit Russland ***
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    Während sich Bundeskanzler Scholz dahingehend äusserte, das „Notwendige“ zu tun, gleichzeitig aber eine Eskalation der Auseinandersetzung mit Russland vermeiden zu wollen, hat die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock ihre Kriegsgesinnung deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates erklärte sie unwidersprochen durch anwesende Parlamentarier:
    „…and therefore I’ve said already in the last days, yes we have to do more to defend Ukraine, yes we have to do more also on tanks, but the most important in the crucial part is, that we do it together and that we do not do the blame game in Europe because WE ARE FIGHTING A WAR AGAINST RUSSIA and not against each other.“
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    Zu deutsch: „…und deshalb habe ich schon in den letzten Tagen gesagt, ja, wir müssen mehr tun, um die Ukraine zu verteidigen, ja, wir müssen mehr tun, auch mit Panzern, aber das Wichtigste und Entscheidende ist, dass wir es gemeinsam tun und dass wir in Europa keine Schuldzuweisungen machen, denn WIR KÄMPFEN EINEN KRIEG GEGEN RUSSLAND und nicht gegeneinander.“…
    https://youtu.be/aloAlvRVGKw
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    Siehe dazu auch den Artikel vom Anti-Spiegel…
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/baerbock-wir-kaempfen-einen-krieg-gegen-russland/

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