Die „Corona-Politik“ wurde von den öffentlich-rechtlichen Sendern bislang wohlwollend bis unterstützend begleitet.


Zwei Jahre massiver Grundrechtsverletzungen durch die Regierenden haben die Verantwortlichen bei ARD, ZDF, DLF und Co. nicht ansatzweise auf die Barrikaden getrieben. Trotzdem behaupten die Verantwortlichen bei der ARD ungebrochen, sie würden objektiv berichten. Um zur gleichen Zeit weiter fleißig die Trickserei diverser Pseudowissenschaftler im Dienste der PLandemie zu sekundieren. Wie lange gedenkt man den Selbstbetrug bei den Öffentlich-Rechtlichen noch weiterzuleben?


Selbsbetrug lebt vom Glauben, nicht vom Wissen. Beides wird regelmäßig verwechselt oder miteinander vermischt. Glauben beruht auf Vertrauen, und zwar einem bequemen, opportunistischen, die eigenen Narrative bestärkenden Vertrauen. Eines, das jeder Skepsis entbehrt, dafür moralisch verbrämt und missionarisch verteidigt wird. Ein vorgetäuscher Konsens von Wissenschaft wird in diesem Kontext gern als Argument genutzt. Doch ist das Wort eine täuschende Hülle für Pseudowissenschaft. Kann man bei der ARD-Tagesschau in der eigenen Berichterstattung tatsächlich Glauben von Wissen trennen?

Der jüngste offene Brief, der von der hiesigen Plattform aus unter anderem an die Verantwortlichen der ARD-Tagesschau gesendet wurde,

hat eine Antwort erfahren:

Das ist gut. Doch konnte das Schreiben die von mir vorgebrachten Vowürfe entkräften? Davon kann keine Rede sein. Eine pauschale Rechtfertigung, eine Aneinanderreihung von Floskeln, hat mit argumentativem Austausch wohl eher wenig zu tun. Vielleicht wurde ich ja auch falsch verstanden. Also bohren wir nach.


Datum: 30.03.2022

An: Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales / ARD-Aktuell, <publikumsservice@tagesschau.de>

Cc: <zeeb@leibniz-bips.de> (Hajo Zeeb, Leibniz-Institut)

Sehr geehrte Frau Leopold,

zuerst einmal danke für Ihre Antwort auf meinen kritischen, offenen Brief zu Ihrer Falschberichterstattung in Bezug auf die „Pandemie“ und da insbesondere auf die pseudowissenschaftlichen Auslassungen von Herrn Hajo Zeeb. Ihr Schreiben gibt mir die Gelegenheit, die Arbeit der Massenmedien besser nachvollziehen zu können. Mit Ihrer Argumentation setze ich mich im Folgenden Punkt für Punkt und mit der gebotenen Ernsthaftigkeit auseinander. Es handelt sich auch in diesem Falle um einen offenen Brief.

Doch vor dem Einstieg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass zwei konkrete Vorwürfe von Lügen ihres Experten Hajo Zeeb im Zusammenhang mit der ausgerufenen Pandemie an Sie gerichtet wurden, und zwar diese:

  • Corona-Lüge: „Wir sind mitten in einer Welle der Welle. Eigentlich sind wir aus der fünften Welle nie herausgekommen. Und jetzt steigen die Zahlen wieder an.“
  • Corona-Lüge: „Die Infektionszahlen an den Schulen sind hoch. Es ist also durchaus problematisch, hier auf Masken zu verzichten, da Infektionen weitergegeben werden.“

Warum das Corona-Lügen sind? Im vorherigen offenen Brief konnten Sie es lesen:

Es gibt keine wissenschaftlichen Erfordernissen genügende statistische Daten zu „Wellen“ in Bezug auf das „neuartige Virus“.  Es handelt(e) sich sämtlich um Testwellen auf Basis ungeeigneter Tests. Es gibt keinerlei wissenschaftlich haltbare Zahlen zu Infektionen mit dem „neuartigen Virus“, weil solche nie erhoben wurden. Und ebenso wenig gibt es einen nachgewiesenen Infektionsschutz vor Corona über den Gebrauch von Masken im Alltag.

Sind Sie auf diese sehr konkreten Vorwürfe eingegangen, Frau Leopold?

Das sind Sie nicht. Stattdessen haben Sie sich gerechtfertigt. Was von Ihnen überhaupt nicht verlangt wurde. Sie haben sich pauschal gerechtfertigt, um auf diese Art und Weise konkreten Antworten ausweichen zu können? Es sei aus Ihrer Antwort zitiert:

„ARD-aktuell hat die Entwicklung der Corona-Pandemie und die Reaktionen der Bundes- und Landesregierungen von Anfang an kritisch begleitet.“ (2)

Meine Fragen dazu:

  1. Haben Sie umfassend die Art und Weise der Erfassung von Inzidenzen über „Corona-Infektionen“ kritisiert? Oder übernehmen Sie noch immer blind die Angaben Ihrer Quellen, die den Eindruck erwecken möchten, dass die Erfassung des Zahlenmülls dieser Inzidenzen in irgendeiner Weise der Bekämpfung einer Pandemie dienlich wäre? Ihre „Faktenfinder“-Beiträge lassen es stark vermuten (3).
  2. Haben Sie umfassend die Testmethoden zum Nachweis des „neuartigen Virus“ kritisiert? Oder übernehmen Sie noch immer blind die Angaben Ihrer Quellen, die den Eindruck erwecken möchten, dass diese Tests tatsächlich ein Coronavirus, mehr noch Infektionen, ja gar „die Lungenkrankheit COVID-19“ detektieren könnten?
  3. Haben Sie umfassend wie eindringlich auf die fatalen Auswirkungen sogenannter Nichtpharmazeutischer Interventionen (NPI) in Bezug auf den Erhalt des Rechtsstaates, der Demokratie und der Gesundheit der Menschen hingewiesen? Oder übernehmen Sie noch immer blind die Angaben Ihrer Quellen, die den Eindruck erwecken möchten, dass auch nur eine dieser flächenmäßig ausgerollten Interventionen, einen nachgewiesenen Nutzen im Sinne der Pandemiebekämpfung bringen würden?

Sie wissen die Antwort tatsächlich nicht?

Sie, Frau Leopold haben sicher schon einmal vom psychologischen Trick des Strohmannarguments gehört. Man lenkt von der ursprünglichen Fragestellung ab und baut ein neues, genehmes Diskussionsfeld auf. Eines auf dem man sich sicher, einfach wohler fühlt. Am besten eines, in dem es rein auf Rhetorik ankommt. Was haben diese, wie auch Ihre weiteren, pauschalen Ausführungen mit den konkreten Corona-Lügen zu tun, die Herrn Zeeb und Ihnen vorgehalten wurden (siehe weiter oben)?

Sie schrieben (Hervorhebung durch Autor):

„Dabei dienen uns als Quellen vor allem die Angaben offizieller Stellen, die Informationen und Beobachtungen unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten, die Meldungen großer Nachrichtenagenturen in deutscher und englischer Sprache und Gespräche mit Wissenschaftlern und Forscherinnen, die aufgrund ihrer Expertise als glaubwürdig und seriös gelten. (2i)

Haben Sie also mit dem Wissenschaftler Hajo Zeeb gesprochen? Mein offener Brief war auch an ihn gerichtet, leider mag er mir gegenüber nicht auf die vorgebrachte Kritik eingehen, schade.

Wie gesagt, hat das jedoch unmittelbar (mittelbar schon) nichts zu tun mit dem konkret vorgebrachten Vorwuf zweier Corona-Lügen. Aber ungeachtet dessen frage ich mich, inwieweit Sie in der Lage sind, kritisch Ihre Quellen zu prüfen — und zwar nicht auf Glaubwürdigkeit sondern auf deren Wahrheitsgehalt!

Auch Ihr nächstes Argument, Frau Leopold, erinnert an ein Versatzstück, einen Textbaustein, hat aber wenig mit den Corona-Lügen des Hajo Zeeb zu tun:

„Dabei sind wir keiner politischen Instanz, Partei oder sonstigen Interessengruppen verpflichtet. Das öffentlich-rechtliche ARD-Gemeinschaftsprogramm wird aus Rundfunkbeiträgen finanziert und arbeitet frei von staatlicher Einflussnahme. Insofern können wir auch nicht nachvollziehen, weshalb Sie uns vorwerfen, wir würden „mehrfach klare Falschaussagen zum Thema Corona“ verbreiten. „ (2ii)

Was soll diese „Eierei“? Warum gehen Sie nicht einfach „kurz und knackig“ auf die konkreten Vorwürfe ein?

Weiter in Ihrem Schreiben (Hervorhebung durch Autor):

„Konkret richtet sich Ihre Kritik gegen ein Interview mit Prof. Zeeb am 16. März 2022 auf tagesschau.de. Seine wissenschaftliche Expertise steht für uns außer Zweifel: Herr Zeeb ist Epidemiologe und leitet seit Januar 2010 die Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. Er arbeitete zuvor unter anderem bei der Weltgesundheitsorganisation WHO im Bereich Public Health und ist Co-Sprecher des Wissenschaftsschwerpunkts Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.“ (2iii)

Wer Herr Zeeb ist und wie sich seine Vita im Ungefähren darstellt, müssen Sie mir hier nicht erklären. Natürlich habe ich mich mit Hajo Zeeb befasst, bevor ich den offenen Brief an Sie verfasste. Aber wissen Sie was, Frau Leopold?

Es ist völlig unerheblich, wie der Lebenslauf des Herrn Zeeb aussieht, welchen akademischen Grad er besitzt und in welchen Institutionen er tätig ist. Es ist unerheblich in Bezug auf den konkreten Vorwurf zu den Lügen, die ich ihm und deren Verbreitung ich Ihnen vorwerfe. Was für Hajo Zeeb gilt, trifft für eine ganze Reihe weiterer Personen zu, deren „Expertise für Sie außer Zweifel steht“ und die am Laufenden Band Corona-Lügen verbreiten. Ganz vorn sehen wir da den Minister Karl Lauterbach, den RKI-Chef Lothar Wieler und die Virologin Melanie Brinkmann. Die Liste ist dabei als rudimentär zu betrachten.

Zur Sache

Zum Ende Ihres Schreibens beziehen Sie sich endlich auf meine Vorwürfe:

„In Ihrem Blog werfen Sie Herrn Prof. Zeeb vor, er habe in dem Interview mit tagesschau.de „Lügen“ verbreitet — ohne dies auch nur annähernd zu belegen. Sie behaupten unter anderem, es gebe keine wissenschaftlichen Studien zur Nützlichkeit von Masken. Dabei gibt es eine ganze Reihe von Studien die belegen, dass FFP2-Masken das Infektionsrisiko erheblich senken.“ (2iv)

Sehen Sie, Frau Leopold, mir genügte im Grunde eine einzige Studie, die Ihre Behauptung, respektive die des Herrn Zeeb sauber stützt. Und diese eine, die beste die Sie vorrätig haben, könnten Sie mir zur Prüfung anbieten. Wo ist sie, diese Studie? Die von Ihnen angepriesene ist es schon einmal nicht. Sie empfehlen ernsthaft eine Studie, die in keiner Weise als wissenschaftlicher Beweis taugt, dass Staubschutzmasken irgendeinen Schutz gegen das „neuartige Virus“ bieten würden:

„Anbei exemplarisch einer unserer Berichte über eine Studie des Max-Planck-Instituts: https://www.tagesschau.de/inland/corona-ffp-masken-101.html.“ (2v)

Denn was erläutert denn der Inhalt dieser Studie? Ist Ihnen bei der ARD der Unterschied zwischen wissenschaftlichem Beweis und Modellstudie bekannt? Es kann doch nicht Ihr Ernst sein, diese Arbeit als „Beweismittel“ zum Nutzen des Tragens von Staubschutzmasken im öffentlichen Raum heranzuziehen. Es sei nunmehr aus Ihrem empfohlenen, „beweisenden“ Artikel zitiert (Hervorhebungen durch Autor):

„Die Forscher berechneten das Infektionsrisiko, indem sie diverse Faktoren wie etwa Partikelgrößen, Physik beim Ausatmen, diverse Maskentypen und Risiko des Einatmens von Coronaviren kombinierten.“ (4)

Wissen Sie wirklich nicht, um was es sich hier handelt, Frau Leopold? Sie bewerben eine Studie, in welcher nichts weiter als ein mathematisches Modell erläutert wird, ein Algorithmus, der mit Parametern (Eingangsgrößen) im wahrsten Sinne des Wortes herumspielt.

Die Krönung dabei ist der Parameter „Risiko des Einatmens von Coronaviren“. Das ist ein Koeffizient, ein Faktor, eine von Menschen mehr oder weniger frei definierte und änderbare Größe — „zum Spielen“. Oder, wenn wir den Machern Unredlichkeit oder das Ausleben derer Filterblase unterstellen wollen — was naheliegend erscheint —, eine absichtsvoll konstruierte Methode, um gewünschte Ergebnisse „herbeizuzaubern“.

Im Rahmen dieser Studie wurde nicht ein einziges Virus(partikel) erfasst, geschweige denn deren Anzahl gemessen, gleichgültig ob mit oder ohne Maske. Es wurde lediglich mit Zahlen manipuliert. Wie man die Eingangsdaten generiert hat, das ist Ihnen bekannt? Und so etwas nennen Sie allen Ernstes einen Beweis?

Was lesen wir noch in Ihrem „beweisenden“ Artikel?

„Trotzdem haben wir in unserer Studie auch in drei Metern Entfernung noch ein enormes Ansteckungsrisiko festgestellt, wenn man Infizierten mit einer hohen Viruslast, wie sie bei der vorherrschenden Delta-Variante des SARS-CoV-2-Virus auftritt, für ein paar Minuten begegnet und keine Maske trägt.“ (4i)

In einer Modellstudie (!), die ihrerseits auf nicht bewiesenen Annahmen und unbrauchbaren Eingangsdaten basiert, wird „auch in drei Metern Entfernung noch ein enormes Ansteckungsrisiko festgestellt“. Festgestellt, was so klingt wie ehern in Wahrheit gegossen, gemessen und falsifiziert? Gar nichts wurde festgestellt. Man hat an der „Spielekonsole“, sprich Computer etwas errechnet. Wie hat man eigentlich die „Infizierten“ und wie die „Viruslast“, nun ja, „festgestellt“? Wissen Sie, was das ist, Frau Leopold (und im Hintergrund Herr Zeeb)? Das ist nichts weiter als Scharlatanerei, oder um beim Thema zu bleiben: Das sind Corona-Lügen.

Wenn Sie schreiben:

„seine wissenschaftliche Expertise steht außer Zweifel“,

dann haben Sie sich genau davon verabschiedet, von Wissenschaft. Denn Wissenschaft trägt den Zweifel, treffender als Skepsis bezeichnet, stets in sich. Sie bei der ARD können gar nicht objektiv berichten, wenn Sie eine Expertise „außer Zweifel“ stellen. Selbst der genialste Wissenschaftler ist dies in aller Lebendigkeit nur so lange, wie er diese Zweifel, diese Skepsis auch für seine eigene Forschung anwendet.

Dass das, was da für Sie „außer Zweifel“ steht, als wissenschaftlicher Beweis für irgendeinen medizinischen Nutzen des Tragens von Staubschutzmasken nie und nimmer taugt, bedarf lediglich des gesunden Zweifels eines kritischen Normalbürgers. Um die eklatanten Schwächen dieser Studie erkennen zu können, muss man weiß Gott kein Genie sein. Sie, bei der ARD sind nicht in der Lage, dies zu erkennen? Haben Sie die Studie, auf die Sie Bezug nehmen, überhaupt selbst gelesen? Hier noch einmal der Direktlink (freundlicherweise von Ihnen übernommen):

Fragen Sie doch bitte mal beim Team des Herrn Zeeb nach, warum die Studie nicht in einer deutschen Übersetzung vorliegt, womit sie auch dem Normalkonsumenten besser zugänglich wäre.

Prüfen Sie bitte endlich ehrlich, was Sie bei der ARD daran hindert, Gefälligkeitsstudien wie die regelmäßig aus dem Leibniz-Institut und dem Max-Planck-Institut (siehe weiter oben) purzelnden (zumindest im Falle Corona) auch als solche zu erkennen. Wissenschaftler beschreibt einen Idealtypus, aber Menschen sind nicht ideal. Sie sind eben nicht nur rein und edel in ihrem Handeln. Das gilt auch für Hajo Zeeb. Das macht ihn nun nicht zu einem schlechten Menschen. Vielmehr macht es sein Menschsein aus. Was er im Falle dieser PLandemie (!) leistet, verdient Kritik. Denn die damit verbundenen Arbeiten generieren keinen medizinischen Nutzen, stärken nicht den sozialen Zusammenhalt, dienen sich aber sehr wohl den politisch Herrschenden in diesem Land an.

Eingangs Ihres Schreibens las ich:

„Dabei sind wir keiner politischen Instanz, Partei oder sonstigen Interessengruppen verpflichtet.“

Doch, Frau Leopold, das sind Sie. Weil Sie sich selbst verpflichten. Weil Sie an Wissenschaftler wie Hajo Zeeb glauben, statt Arbeiten wie seine kritisch zu prüfen. Denn er stärkt den Glauben, der in Ihnen, auch durch sich selbst, stetig gepflegt wird. Das vermeidet ja auch kognitive Dissonanzen. An Menschen wie ihn NICHT zu glauben, hat nichts mit einer Demontage zu tun. So etwas kann nur hilfreich sein. Doch Gläubige sind immer in Abhängigkeiten gefangen. Weil sie mit ihrem Glauben auf die unbequeme Aneignung von Wissen verzichten. Weil Sie glauben, weisen Sie auch jede Kritik zurück, so substanziell diese auch sein mag. Es ist einfach trügerisch, an etwas zu glauben und zu meinen, auf diese Weise mit weißer Weste durchs Leben zu kommen.

Abschließend erwähne ich noch das Dutzend der ARD-Beiträge, auf das Sie am Ende Ihres Schreibens verlinkten (2vi). Damit Sie bei der ARD schön weiter trügerisch-bequem an den Mist glauben können, der von Leuten stammt, die für Sie „über jeden Zweifel erhaben sind“, diffamieren Sie Menschen, welche NICHT glauben, sondern sich Wissen aneignen und auf Basis dieses erworbenen Wissens kritisieren. Hier ein exemplarisch-schäbiges Beispiel aus Ihrem Hause, Frau Leopold:

„Wie soll man Menschen gegenübertreten, die glauben, Menschen ersticken durch Stoffmasken?“ (5)

Schämen Sie sich für gar nichts? Wissen Sie, ich kenne in meinem großen, oft auch in Bezug auf Corona kritischen Umfeld nicht einen einzigen Menschen, der behauptet hätte, „Menschen ersticken durch Stoffmasken“. Und dieses billige Strohmannargument nehmen Sie als Einsteiger für einen ARD-„Faktenfinder“-Beitrag. Einfach um jede Kritik, jedes sehr wohl begründete Argument gegen den Maskenzwang aus dem Gestattungsspielraum Ihrer vorstellbaren Diskussion herausnehmen zu können. So ist das mit Glauben.

Daher wiederhole ich es und genau die von Ihnen eingangs favorisierte Studie belegt das eindrücklich:

Der Wissenschaftler Hajo Zeeb und Sie als Medienhaus verbreiten Corona-Lügen. Der medizinische Nutzen des Tragens von Staubschutzmasken im Alltag ist durch diese Modellstudie in rein gar nichts nachgewiesen — und eine solche Modellstudie kann das auch gar nicht erbringen.

Übersetzen Sie bei der ARD bitte diese Studie ins Deutsche und belegen — gern in Zusammenarbeit mit Herrn Zeeb — dass ich falsch liege. Idealerweise könnte sodann eine offene, transparente Diskussion um den Inhalt der von Ihnen hochgejazzten Studie erfolgen. Sollte Ihnen allerdings so langsam schwanen, dass Sie sich durch die „Corona-Koryphäen“ dieser Zeit haben aufs Glatteis führen lassen, kommen andere Aufgaben auf Sie zu.

In Erwartung Ihrer Antwort freundliche Grüße,

Peter Frey

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 17.03.2022; Peds Ansichten; Gelistete Corona-Lügner: Hajo Zeeb; https://peds-ansichten.de/2022/03/corona-pseudo-wissenschaft-luegen/

(2) 23.03.2022; Antwort des Publikumsservice der ARD-Tagesschau auf offenen Brief zur Falschberichterstattung des Senders in Bezug auf die “Corona-Pandemie”; https://peds-ansichten.de/wp-content/uploads/2022/03/2022-03-23_ARD-Tagesschau_AntwortAufOffenenBrief_PedsAnsichten.pdf

(3) 16.04.2021; ARD-Tagesschau; Wulf Rohwedder; Mehr Neuinfektionen – geringere Inzidenz?; https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inzidenz-neuinfektionen-101.html; Anmerkung des Autors: Was der beim „Faktenfinder“ tätige Corona-Lügner Wulf Rohwedder in zwei Jahren PLandemie für epidemiologischen und medizinischen Schwachsinn zusammengeschrieben hat, ist eine Beleidigung für jeden halbwegs kritischen Zeitgenossen.

(4) 04.12.2021; ARD-Tagesschau; Infektionsrisiko mit FFP2-Maske minimal; https://www.tagesschau.de/inland/corona-ffp-masken-101.html

(5) 16.04.2021; ARD-Tagesschau; Faktenchecks zur Corona-Pandemie; https://www.tagesschau.de/faktenfinder/faktenchecks-corona-101.html

(Titelbild) Trick, Magie, Zauberei, Betrug; Autor: anncapictures (Pixabay); 03.02.2017; https://pixabay.com/de/photos/zauberei-zaubern-zauberk%c3%bcnstler-2034146/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

23 Gedanken zu „Einblicke in das Selbstverständnis von ARD-Redakteuren“
  1. Bedenkenswert:

    „In der vergangenen Woche hat sich der Medienfokus jedoch wieder auf COVID-19, insbesondere die neue „BA.2-Variante“, verlagert, mit Berichten über die positiven Tests von hochrangigen Persönlichkeiten wie Barack Obama, Hillary Clinton, Jen Psaki und Doug Emhoff, dem Ehemann von US-Vizepräsidentin Kamala Harris. Die Aufmerksamkeit der Medien war so groß wie seit der gleichzeitigen Aufhebung aller Beschränkungen durch mehrere Länder weltweit Ende Januar, als die virtuelle Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums in Davos stattfand, und konzentrierte sich plötzlich wieder auf Covid.

    Dieser plötzliche koordinierte Schwenk zurück zum Covid-Mainstream-Mediennarrativ wirft viele Fragen auf, …“

    https://uncutnews.ch/medien-schwenken-zurueck-auf-covid-auftakt-zu-false-flag-in-der-ukraine/

  2. Es ist beeindruckend, wie viel Geduld Sie immer noch aufbringen. All diese offenen Briefe, deren Empfänger nie ihre Meinung geändert haben – falls sie sich überhaupt zu einer Antwort herabgelassen haben.

    Ich könnte das nicht mehr. Diskussionen? Allesamt eingestellt. Schon länger. Es gibt nichts mehr zu diskutieren. Man sieht, oder man sieht nicht. Man denkt, oder man denkt nicht. Ich erwarte von unseren Entscheidern nichts mehr. Vor allem nichts Gutes.

  3. Gutachten: Vorstöße von Kassenärzten gegen Ungeimpfte rechtswidrig und kaum umsetzbar
    .
    „Vorschläge der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) in Berlin und Baden-Württemberg zur Sanktionierung von Patienten ohne eine in der EU zugelassene Corona-Schutzimpfung stünden nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags im Widerspruch zu dem gesetzlichen Versorgungsauftrag von Kassenärzten und wären in der Praxis rechtlich nicht umsetzbar.
    .
    Die Parlamentsexperten hatten auf Anfrage aus der Linksfraktion einen Vorstoß der beiden Vorsitzenden der KV Baden-Württemberg bewertet, die den Mitgliedern des Verbandes Mitte November empfohlen hatten, nicht geimpfen Patienten nur noch eine Sprechstunde für zehn Minuten anzubieten und außerhalb dieser Zeit die reguläre Behandlung zu verweigern.
    .
    Als nicht umsetzbar und rechtlich fragwürdig stuften die Bundestagsjuristen nun diesen und einen ähnlich gelagerten Vorstoß der KV Berlin ein. Diese hatte gefordert, nicht geimpfte Patienten, sollten sie wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden, einen Teil der Kosten in Rechnung zu stellen.“
    .
    weiterlesen…
    https://www.heise.de/tp/features/Gutachten-Vorstoesse-von-Kassenaerzten-gegen-Ungeimpfte-rechtswidrig-und-kaum-umsetzbar-6334944.html

  4. @Ped
    Während ich Ihren neuen Artikel gelesen und dabei genüsslich Ihre Rhetorik verfolgte, anhand der Sie Frau Leopold erklären, warum z.B. ihre Gefälligkeitsstudien einen Dreck wert sind, weil sie einen Nutzen der Masken eben nicht nachweisen, sondern nichts weiter als Nebelkerzen sind. Genau an der Stelle ist mir beim Lesen der Gedanke gekommen, dass es evtl. noch effektiver wäre, nach der Erklärung der Unzulänglichkeit der von Frau Leopold angeführten Studien, zu erklären, wie eine solch Studie durchzuführen wäre, wenn sie wirklich etwas nachweisen soll. Das müsste möglichst einfach und für jeden verständlich erklärt werden.
    .
    Ich könnte mir vorstellen, dass das den Druck auf Frau Leopold weiter erhöht. Bisher konnte sie sich stets hinter irgendwelchen Gefälligkeitsstudien verstecken, von denen sie weiß, dass die meisten Menschen ohnehin nicht verstehen, was in diesen Studien gemacht wird und deswegen auch nicht weiter darüber nachdenken. Wenn aber sehr viele Menschen nicht nur nachvollziehen könnten, was an diesen, von Frau Leopold empfohlenen Gefälligkeitsstudien falsch ist, sondern auch noch verstehen, wie man es richtig machen müsste, würde damit Frau Leopold um so mehr entblößt und ihre Kompetenz, solche Studien auch nur im Ansatz beurteilen zu können, in Frage gestellt werden.
    .
    Bitte nicht als Kritik, sondern als unverbindliche Anregung verstehen.

  5. Junk Sience mit Masken hat auch die Uni Tübingen produziert. Allerdings mit echten Probanden… also zumindest 39. Hierzu Ulf Mallek in der Großenhainer Lokalausgabe der Sächsischen Zeitung am 10. Februar 2022 unter der Zwischenüberschrift „Mit Maske Fahrradfahren“:
    „An vier Tagen wurden insgesamt 39 Probanden bei körperlicher Aktivität mit Maske untersucht. Die Personen aus dem gesamten Altersspektrum und mit unterschiedlichem Fitnesslevel mussten an je einem Tag ohne Maske, mit Stoffmaske, mit medizinischer Maske oder mit FFP2-Maske mit[!] Ausatemventil bis zu einer submaximalen Herzfrequenz von 150 Schlägen pro Minute auf dem Fahrradergometer radeln. […]
    Ob mit oder ohne Maske, es gibt keine physiologischen oder Leistungsparameter, die sich verändern. „Die Studienergebnisse legen nahe, dass das Tragen der Schutzmasken nicht zu körperlicher Überbeanspruchung führt“, so der Forschungsgruppenleiter Benjamin Steinhilder.“
    Offensichtlich ist Benjamin Steinhilder beim Gestalten der Studie entgangen, dass eine gesetzliche Verordnung das Tragen von FFP2-Masken OHNE Ausatemventil vorschreibt. Genau die Maske, mit der er nicht getestet hat.

    1. Die Privat-Studie eines Tübingers, der es offensichtlich echt wissen wollte, ist sicher absolut glaubwürdig. In einem ähnlichen Studien-Design wurde auch schon ermittelt, dass Augenbinden nicht die Sehfähigkeit beeinträchtigen … In der Pipeline ist noch eine zukünftige Studie die zeigen wird, dass Schläge mit dem Hammer auf den Daumennagel nur gut tun … Der Leiter der Studien hält sich übrigens mit täglichem Schlagen mit einem Brett gegen Kopf geistig fit … das ja nachweislich die Denkfähigkeit anregt, wie Studien gezeigt haben …

      ;-(

  6. „Ob mit oder ohne Maske, es gibt keine physiologischen oder Leistungsparameter, die sich verändern. „Die Studienergebnisse legen nahe, dass das Tragen der Schutzmasken nicht zu körperlicher Überbeanspruchung führt“, so der Forschungsgruppenleiter Benjamin Steinhilder.“
    Liest sich wie eine stümperhafte Auftragsarbeit.
    Eine Studie der Uni Leipzig kommt bei ihrer Untersuchung zu ganz anderen Ergebnissen:
    „Die Daten zeigen, dass die so genannte kardiopulmonale Leistungsfähigkeit durch beide Masken-Typen signifikant reduziert wird. Die Masken beeinträchtigen die Atmung, vor allem das Volumen und die höchstmögliche Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen. Die maximal mögliche Kraft auf dem Fahrrad-Ergometer war deutlich reduziert. Im Stoffwechsel wurde eine schnellere Ansäuerung des Blutes bei Anstrengung registriert (Laktat).“
    Quelle: https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_7089.aspx

    Allerdings distanzieren sie sich ebensowenig von der offiziellen Linie:
    „Keinesfalls sei die Arbeit als Kritik oder als ein Infragestellen der Maskenpflicht gedacht, betont Prof. Laufs, denn der Mund-Nasen-Schutz sei wertvoll, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern oder zu verlangsamen, „aber wir zahlen halt einen Preis dafür.““

    1. Frage – wurde innerhalb der Studie erwähnt wie die Maske getragen wird ( Handgelenk, Hosentasche, in der Jacke …..etc )
      das würde die Beobachtung erklären …….

  7. Die angeführte „Studie“ ist toll die mit der Wirksamkeit der Masken (https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2110117118)
    Ich hab erstmal nur Teile durch nen Übersetzer gejagt
    Das Ergebnis liest sich wie folgt ( kurzform ):

    Annahme, Schätzung, Vermutung, damit das Risiko auf keinen Fall zu klein geschätzt wird, Modelierung, festgelegt, Modelrechnung, konsenz, Beobachtung ( das war das „wissenschftlichste Wort“ das ich auf die schnelle finden konnte ……………..

    Daraus könnte man sogar den Schluß ziehen, das die Erde eventuell doch eine Scheibe ist, an deren Rand man abstürzen kann, wenn man gelbe Socken anhat – wobei man mit roten (Socken) recht sicher ist. Aber mit Sandalen stürzt man auf jedenfall ab wenn man dazu (weiße) Socken an hat (dunkle Socken waren für die Modellierung nicht greifbar )

  8. Auf zum 7. April nach Berlin
    .
    „Der Termin für die Abstimmung im Berliner Bundestag zur »Zwangs«-Impfung naht. Kommende Woche Donnerstag, 7. April 2022, ab 9 Uhr (1). Familiendemonstrationen sollen am 6. April stattfinden sowie am Tag der Abstimmung ab dem ganz frühen Morgen. Im Falle einer Zustimmung wurden für den Abend des 7. April weitere unangemeldete Demonstrationen und sogar »totaler Widerstand« angekündigt.
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    Während 22 Länder das Corona-Regime völlig aufgegeben haben, darunter Dänemark, Finnland und Schweden, will die deutsche Bundesregierung unbedingt damit weitermachen, den Nürnberger Kodex, das Menschenrecht und das Grundgesetz zu brechen. Denn am 7. April 2022, ab 9 Uhr, will der nahezu gleichgeschaltete Bundestag einen »Impf«-Zwang beschließen. Die Zahl der in direkter Folge der Injektion ungetesteter und schädlicher Substanzen Getöteter und schwer Geschädigter steigt derweil immer weiter.
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    weiterlesen…
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    https://apolut.net/auf-zum-7-april-nach-berlin-von-anselm-lenz/

  9. Ukrainische Nazis foltern russische Kriegsgefangene
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    Ganz im Stil der Terrormiliz IS, schießen ukrainische Militärs allen russischen Gefangenen in die Beine, um sie dann weiter zu foltern und zu verhören. Zum Abschluss der Folterungen erschießen sie die Gefangenen. Warnung: Das folgende Video ist nicht für schwache Nerven…
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    https://odysee.com/khkgjjiilkkl:2f1ef9914b9ff984be63e91e44ef815dbd9fe061
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    https://de.rt.com/meinung/134931-beine-sind-durch-was-ukrainische/

  10. Was mich am meisten erschreckt ist, dass diese Leute, etwa diese willfährige Frau Leopold, nicht einmal bereit ist, sich auf ihre eigene Wahrnehmung und Sachverstand zu besinnen, sondern sich von „Studien“ obskure Behauptungen überstülpen lassen und die dann als vermeintlich selbstverständlich weiter zu kommunizieren.
    _ Wenn Masken nützlich wären, hätte die Natur sie uns wachsen lassen
    _ Wenn Asiaten wirklich schon früher öfter und gerne Masken getragen haben, so kann es an ganz anderen Gründen liegen, zB sozialer Natur (man bedenke; Saudi-Arabierinnen tragen Schleier. Irgend wenn behauptet auch noch jemand, das hätte hygienisch-medizinische Gründe – und eine Frau Leopold würde das auch noch glauben), oder wegen verbreiteter Pollenallergie. Sicher ist: Asiaten haben eine gänzlich andere Umgangskultur im sozialen Miteinander als wir.
    _ Viren sind zu klein, um durch irgend ein technisches Mittel des best ausgestattetsten Labors abgefiltert werden zu können – was im Labor nicht gelingt, gelingt schon gar nicht mit einem Stofffetzen vor der Nase im Supermarkt. Die Viren, die in Tröpfchen transportiert werden, verschwinden auch nicht wegen der Maske, sondern die Tröpfchen verdunsten früher oder später auf der Maske und setzen die Viren dann eben wieder frei. Wo und wie soll also die Staub- und Partikelmaske irgend etwas bewirkt haben? (Außer eben Staub zu filtern, der sich auf der Maske absetzt und tatsächlich dort verbleibt.)
    _ ein für diese Art der Anwendung NICHT ENTWICKELTES, NICHT ZERTIFIZIERTES, NICHT GEPRÜFTES, NICHT ZUGELASSENES UND NICHT ÜBERWACHTES Produkt einfach freihändig handwedelnd als Pflicht-Lösung für ein angebliches Problem auszurufen ist völlig einmalig und widerspricht jeder Schutz- und Sorgfaltspflicht des Staates, des Arbeitgebers, des Vorgesetzten, des Lehrers, Erziehers, Betreuers, Vormunds gegenüber Bürgern, Angestellten, Schutzbefohlenen, Abhängigen. Das ist völlig einzigartig, und ungeheuerlich in seiner nie dagewesenen Art.
    _ der Maskenfetisch ist ein Rückfall in magisches Denken: etwas offensichtlich kausal nicht Wirksames wird dennoch angewandt, um symbolisch gegen eine (hier sogar nur eingebildete) Gefahr Stellung zu beziehen. Indianische Regentänze sind wahrscheinlich sinnvoller (da sozial positiv konnotiert) als Maskentragen gegen ultrakleine, durch die Masken völlig unbehelligt hindurchgehende Biomoleküle.

    Der Maskenfetisch beweist in überragendem Maße, dass das „follow the science“ nichts als eine soziale Steuerungsstrategie darstellt, indem mit Studien willfähriger „Wissenschaftler“ angebliche Fakten behauptet werden (die in den Studien selbst sogar oft tatsächlich widerlegt, zumindest gar nicht bestätigt werden, sondern höchstens als MÖGLICHKEIT beschrieben wird, aber einfach falsch darüber berichtete wird, man könnte diese PR-Technik als „kalauterbachen“ einführen) um anhand dieser „Wissenschaft“ den Hausverstand und die selbstverständliche Lebenserfahrung, ja sogar die Empfindungen und Wahrnehmungen jedes einzelnen Menschen einfach zu überschreiben.

    Tatsächlich wird hier mit Angst, Panik und PR den Menschen das Selberdenken ausgetrieben. Es geht gar nicht mehr um längs-, quer- oder lateral oder Sonstwie-Denken. Es geht um das Denken an sich, das uns ausgetrieben werden soll, mit der Behauptung, andere könnten doch viel besser für uns denken, weil Wissenschaftler, Experten das doch für uns tun würden, und also „hört auf zu denken, folgt der ‚Wissenschaft‘, folgt dem, was WIR euch sagen“.

    Und bei einer Frau Leopold fällt das alles offensichtlich auf übermäßig fruchtbaren, willfährigen, armseligsten Boden.

    1. und auch dazu noch ein Gedanke: vor einem Menschen mit „feuchter Aussprache“ schützt mich eben nicht eine Maske – denn die Tröpfchen landen auf der Maske und werden dadurch vor meinen Atemwegen sogar noch länger präsent gehalten.

      Vor eine „feuchten Aussprache“, also vor vermeintlicher, befürchteter Tröpfcheninfektion, schützt mich wenn, dann einzig nur ein Schritt zurück!

  11. Muss wieder über Multipolar jammern, falls OT erlaubt:

    in der Seitenleiste wird aktuell eine Tagesschau-Meldung „Warum Hamsterkäufe sinnlos sind“ von Stefan Korinth kommentiert, mit 1. der Behauptung „des Beginns einer heraufziehenden schweren Versorgungskrise“

    Für mich ist das nichts anderes wie wenn Lauterkrach behauptet, die nächste Corona-Welle stehe bevor und wäre schlimmer als Weltuntergang oder so.

    multipolar schreibt den Widerstand herunter, indem er seit Wochen ihn am verebben sieht und lautstark seine Berichterstattung dazu einstellt – und jetzt sehen die in Ihrer Glaskugel eine schwere Versorgungskrise heraufziehen – also rufen regelrecht zu Hamsterkäufen auf.

    Für mich verspielen die gerade jedes bisher aufgebaute Vertrauen. Anscheinend gesellt man sich jetzt zum Regierungs- und NGO-Panikorchester dazu – vielleicht weil lukrativer und zukunftsträchtiger.

    Mein Satz kennt man ja inzwischen: wer verstanden hat, dass Angst das beste Mittel zur Massensteuerung ist, und es letztlich egal ist, womit man Angst schürt, also ALLE, die an Angst-Narrativen arbeiten, letztlich auf der gleichen Seite, und zwar nicht auf unserer, stehen …

    1. … und noch PS: gleich im nächsten Verweis der Seitenleiste kommt ein Pamphlet der „Welt“: „Russische Soldaten verweigern offenbar Befehle …“

      Multipolar verlängert also diesen neuen, aus dem Corowahn inzwischen bestens bekannten Offenbar-„Journalismus“ in die Alternativ-Szenen hinein. Nicht die gesicherten Tatsachen sondern die Vermutungen und Behauptungen machen die Nachricht …

      Sind die krank? Völlig durchgedreht? Oder soll das so was in der Art Ken-Jebsen-Dieter-Dehm-Variante der Gegenpropaganda sein?
      zu Letzterem: https://tkp.at/2022/03/31/ken-jebsen-nimmt-alles-zurueck-neues-altes-leben-als-kayvan-soufi/

      1. Glaube kaum, dass ich mich irre, aber das ist dermaßen krass, das kann nur ein Aprilscherz sein…


        Ja sicher ist das Satire! 🙂
        Herzlich, Ped

      2. Um das noch weiter zu erklären: das Wort „offenbar“ suggeriert durch seine Nähe zum Wort „offensichtlich“ eine Gewissheit – tatsächlich wird aber „offenbar“ im gängigen Sprachgebrauch zur Signalisierung einer Vermutung, eines Gerüchtes, benutzt. „Offenbar flüchtete der Dieb mit einem Fahrrad“ ist nicht gleichbedeutend mit der Tatsachenbehauptung „Der Dieb flüchtete mit einem Fahrrad“. „Offenbar“ wird häufig gleichbedeutend mit „anscheinend“ benutzt. Ich halte solche Begrifflichkeiten für ganz gezielt ausgesucht und angewandt, um Propaganda zu betreiben.

        Das Selbstverständnis von „Journalisten“ schließt heutzutage genau die Nutzung solcher ambivalenten Begrifflichkeiten ein – wird wahrscheinlich inzwischen auf „Journalisten-Schulen“ genau zu dem Zweck so gelehrt.

      3. Nur zur Information: beide Meldungen der Multipolar-Seitenleiste sind dort wieder weg. Also kann heute meine Klage nicht mehr nachvollzogen werden. Ich kann nur als „Zeuge“ die vormalige Existenz dieser Meldungen angeben. Oder vielleicht wäre das noch in einer Wayback-Maschine belegbar … egal. Meine Irritation über solche Aktionen bleibt.

  12. Analogie im Zusammenhang mit einer „Impf“-Pflicht mit einer der von BigPharma in den Markt gedrückten mRNA-Substanzen:
    Das würde definitiv einer staatlich angeordneten Tötung oder unterschiedlich schweren gesundheitlichen Schädigung einer gewissen Anzahl von Menschen entsprechen. Das ist ein Fakt, der nicht wegzudiskutieren ist.
    .
    Um sich die Verwerflichkeit einer solchen Pflicht deutlich zu machen, muss man sich nur vorstellen, dass es Ende der 50er Jahre eine staatlich verordnete Pflicht gegeben hätte, z.B. das Schlafmittel Contergan einzunehmen.Das hätte bedeutet, dass die meisten Kinder fortan ohne Arme und/oder Beine geboren worden wären, die dann das Bild der Menschen u.a. in Deutschland bestimmt hätten. Das ist ein Szenario, das man sich gar nicht vorstellen möchte.
    .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal
    .
    Wer sich für solch eine Pflicht ausspricht, muss sich darüber im Klaren sein, ein sehr schweres Verbrechen zu begehen.

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