Virologische Wirrungen

Gier und Anmaßung haben kein Problem, am menschlichen Erbgut herumzuspielen – mit unabsehbaren Konsequenzen.


Es hat sich noch nicht so recht in der Bevölkerung herumgesprochen, dass die publikumswirksam verkaufte Suche nach zweifelhaften Impfstoffen gegen ein “neuartiges” Coronavirus im Grunde auf etwas ganz anderes abzielt. Allen Ernstes manipuliert man an menschlicher Erbsubstanz, unserer DNA. Die Folgen für die Menschen könnten irreversibel sein. Oliver Märtens erläutert uns ausführlich, warum das Ganze so gefährlich ist.


“Die Geschichte der Viren ist eine Geschichte voller Missverständnisse” – so könnte man, in Anlehnung an eine Botschaft aus einer Werbung für “Hygieneartikel”, die Irrungen, Wirrungen und möglicherweise sogar Täuschungen “im Zusammenhang mit COVID-19” im Speziellen (1), bzw. im Zusammenspiel zwischen Viren und dem menschlichen Immunsystem im Allgemeinen beschreiben. Es handelt sich sozusagen um eine “Wirrologie”.

Die infektiologischen beziehungsweise virologischen Missverständnisse schlagen sich eins zu eins in Fehlinterpretationen über unser Immunsystem nieder. Was wiederum zu einem falschen Glauben an Impfungen führt. Doch die realistische Einschätzung von Impfungen war nie wichtiger als heute, einer Phase, in der man nicht nur

  1. gegen eine völlig irrelevante “Seuche” (COVID-19) impfen möchte (2), sondern zugleich
  2. die Anzucht der sogenannten Antigene erstmals in der medizinischen Geschichte in den menschlichen Körper verlagern will (3) und das
  3. bei sogar noch stark reduzierten Anforderungen an die Entwicklung, Erprobung und Zulassung dieser zu injizierenden Substanzen (4) wie auch
  4. einer wahrscheinlichen Haftungsfreistellung für die Produzenten (Befreiung von der Produkthaftung, das heißt Überwälzung des unternehmerischen Risikos auf die Steuerzahler und damit auf die Allgemeinheit).

Warum COVID-19 irrelevant ist

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über eine epidemiologische Überwachung, deren Vorteile in

  1. Repräsentativität: die Mitwirkung von gut einem Prozent der niedergelassenen Ärzte reicht aus, um stellvertretend für die Gesamtbevölkerung Aussagen zu akuten Atemwegsinfektionen treffen zu können (5),
  2. Transparenz: wöchentliche ausführliche Berichte während der Grippeperiode; regelmäßige Updates außerhalb dieser (6),
  3. Spezifität: das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren am Robert Koch-Institut isoliert und bestimmt zwar keine Viren, wendet aber immerhin einen mehrstufigen PCR-Test an, der intern gegenüber den am Markt erhältlichen weiterentwickelt wurde, der stets vollständig durchgeführt wird und der zur Zählung positiver Ergebnisse immer auch einen positiven Bestätigungstest voraussetzt – damit wird die Zahl der falschpositiven Resultate – der “Fehlalarme” – auf das bei der PCR geringstmögliche Maß begrenzt (7),
  4. und differentialdiagnostischem Ansatz: jeder Abstrich – Atemwegsprobe – wird auf eine Menge von Atemwegsviren getestet; man gibt sich also nicht mit dem Nachweis eines genetischen “Schnipsels”, der mutmaßlich von SARS-CoV-2 stammt, zufrieden, sondern prüft, ob sich gegebenenfalls noch andere relevante respiratorische Viren nachweisen lassen (8)

bestehen. Das erlaubt es nicht nur, zuverlässig den Verlauf und Umfang des Infektionsgeschehens bei COVID-19 zu erkennen, sondern auch, COVID-19 mit ähnlich verlaufenden und ähnlich relevanten Kranheiten wie der Influenza (der Virusgrippe) zu vergleichen. Hier stellt man fest (früherzeitig schon einmal hier, kurz und knapp bereits bei Peds Ansichten hier und in epi(demiologi)scher Breite, bis an die Schmerzgrenze heranreichend hier (9,10), dass

  1. das Infektionsgeschehen bei COVID-19 niemals auch nur annähernd den Umfang der Influenza erreicht hat (sondern nur maximal 10% des Grippegeschehens beziehungsweise des Ausmaßes der akuten Atemwegsinfektionen insgesamt)
  2. wie auch, dass jeglicher Nachweis von COVID-19 seit Ende April – nämlich seit der 16. Kalenderwoche 2020 – im Sentinel (dem Überwachungssystem) nicht mehr möglich ist, dass also COVID-19 seitdem zumindest kein epidemiologisch erfassbares/relevantes Ausmaß mehr hat.

Etwas (sehr) zugespitzt formuliert bedeutet dies: Wenn ich schon impfe, also viele menschliche Körper mit Aluminiumsalzen, Quecksilberverbindungen, Polysorbat 80 oder Formaldehyd vergifte (11), dann doch bitte wenigstens wegen einer Krankheit, bei der dieser Vielzahl von verursachten Impf- und damit neurologischen Schäden auch ein Mindestnutzen an vermiedenen Erkrankungen gegenübersteht. Was bei einem im Verhältnis zur Influenza geringfügigen und inzwischen praktisch “verschwundenen” COVID-19-Infektionsgeschehen aber nicht der Fall ist.

Warum die Menschen doch genmanipuliert werden sollen

Damit dem Autor nicht vorgeworfen kann, er würde immer auf den “Faktencheckern” von Correctiv herumhacken … hackt er heute auf den “Faktencheckern” von Reuters herum:

Am 18. Mai 2020 (mit einer späteren Ergänzung eines Professors für Mikrobiologie) setzten sich die Reuters-“Faktenchecker” mit einer Aussage von Dr. Andrew Kaufman, einem Mediziner mit einer Zusatzausbildung unter anderem in Molekularbiologie, auseinander (12), nach der bestimmte Injektionen, die gegen COVID-19 immunisieren sollen (und zwar in etwa die Hälfte des Spektrums der bekannten Impfstoffkandidaten), die so behandelten Menschen in Teilen genetisch verändern würden. Die Schlussfolgerung der “Faktenchecker” war, dass diese Aussage falsch sei (13). Hierzu gab es wiederum eine ausführliche Reaktion von Dr. Kaufman (14), die diesen “Faktencheck” widerlegte. Die wesentlichen Stationen dieses Schlagabtausches seien im Folgenden erläutert.

Reuters gibt die Aussagen Kaufmans wie folgt wieder (vom Autor ins Deutsche übersetzt):

In dem Video spricht Kaufman darüber, wie ein zukünftiger COVID-19-Impfstoff ein Transportmittel zur »Injektion von Genen« in den Menschen bereitstellen würde, zunächst durch ein als »Elektroporation« bekanntes Verfahren, bei dem ein elektrischer Strom »kleine Löcher in unseren Zellen erzeugt, die es der DNA ermöglichen, in unsere eigenen Zellen zu gelangen«, und dann durch die Einfügung von »Fremdproteinen, die angeblich Immunität erzeugen«. Kaufman kommt zu dem Schluss, dass der Impfstoff, wie die Ergebnisse der Biotechnologie in der Landwirtschaft, den Menschen zu »genetisch veränderten Organismen« machen wird.” (15)

Dies ist zwar eine sehr unbeholfene, und damit unterschwellig diskreditierende Wiedergabe der Kaufmanschen Aussagen, jedoch immerhin inhaltlich noch in Ordnung. Dann aber zitiert Reuters eine Aussage der Weltgesundheitsorganisation (Übersetzung und Hervorhebungen durch den Autor):

(…), ein DNA-Impfstoff »beinhaltet die direkte Einführung eines Plasmids in geeignete Gewebe, das die DNA-Sequenz enthält, welche das bzw. die Antigen(e) beschreibt, gegen das bzw. gegen die eine Immunantwort angestrebt wird, und beruht auf der In-situ-Produktion des Zielantigens” (16)

Nun, “in situ” bedeutet nichts anderes als “vor Ort”, hier also die Produktion einer eigentlich körperfremden Substanz durch den menschlichen Körper mithilfe eines fremden genetischen “Bauplans”. Wenn das keine genetische Veränderung von Menschen ist, was denn dann?

Die Erklärung für diese feinsinnige Differenzierung liefert Reuters anschließend mit einem Zitat der FAO (der Welternährungsorganisation der UN):

Ein genetisch veränderter Organismus ist »ein Organismus, bei dem ein oder mehrere Gene (Transgene genannt) von einem anderen Organismus mittels rekombinanter DNA-Technologie in sein genetisches Material eingebracht wurden«.” (17)

Mit anderen Worten: Wenn die Manipulation des menschlichen Körpers mithilfe fremden Genmaterials nicht die menschliche DNA verändert, sondern der Mensch beginnt, eine fremde Substanz nach einem externen genetischen Bauplan zu produzieren, der die menschliche DNA unangetastet lässt, dann fällt diese Genmanipulation nicht unter die offizielle Genmanipulation.

Ergänzt werden die Ausführungen von Reuters durch:

Die DNA [in DNA-Impfstoffen] integriert sich nicht in den Zellkern, es handelt sich also nicht um eine genetische Veränderung – wenn sich die Zellen teilen, enthalten sie nur Ihre natürliche DNA.” (18)

Also, was Reuters uns hier weismachen möchte, lautet in etwa:

Wenn menschliche Zellen mithilfe fremden Erbgutes dahingehend verändert werden, dass sie etwas produzieren, was sie sonst nicht produzieren würden, dann ist diese Genmanipulation keine offizielle Genmanipulation. Um offiziell Genmanipulation zu sein, müssten die genetisch manipulierten Zellen auch im Folgezyklus – nach Zellteilung – immer noch etwas Fremdes produzieren. Was sie nach “dem Plan” (der weltweiten Impfung?) nicht tun sollen. Was aber dennoch als Risiko der “nichtoffiziellen” Genmanipulation gesehen wird, nämlich dass es sogar zu einem Einfluss auf die sogenannte Keimbahn kommen könnte, also der sich wiederholenden Abfolge von befruchteter Eizelle, Bildung von Keimdrüsen, Produktion von Keimzellen – Eizellen und Spermien -, der erneuten Befruchtung einer Eizelle in der nächsten Generation und so weiter. Die Technologien, um dies zu erreichen, – die sogenannten “Gene drives” – bestehen allerdings schon (19).

Haarspalterisch betrachtet dürfen jetzt vier verschiedene “Intensitäten” genetischer Manipulationen unterschieden werden:

  1. Fremdes Erbgut wird innerhalb unserer Zellen, jedoch außerhalb unserer Zellkerne platziert und lässt unsere Zellen fremde Proteine produzieren.
  2. Fremdes Erbgut gelangt in unsere Zellkerne, wirkt sich aber nach einer Zellteilung nicht weiter aus. Und kommt bei den “Impf”stoffkandidaten angeblich gar nicht vor.
  3. Fremdes Erbgut kommt in die Zellkerne und in die “Keimbahn”, pflanzt sich erst einmal fort, wird aber mit jeder weiteren Generation von Nachkommen nach und nach “ausgesiebt” bis es nach soundsovielen Generationen wieder verschwunden ist. Soll aber bei COVID-19-“Impf”stoffen nicht vorkommen.
  4. Oder es verbleibt in der Keimbahn über unendlich viele Generationen und verdrängt seinerseits nach und nach den entsprechenden Teil des natürlichen Erbgutes, bis der natürliche Teil in der Population verschwunden ist (Gene drive-Technologie). Wurde aber nur bei Moskitos angewandt und würde niemand jemals bei Menschen einsetzen. Versprochen …

Dann sind jetzt alle beruhigt. Weil es ja wirklich keine genbasierten Impfstoffkandidaten gibt, die auf die Zellkerne zielen. Oder doch? Doch: Nicht die mRNA-“Spritze”, aber die DNA-Injektion geht in den Zellkern. Sagen jedenfalls Forscher der Universität von Michigan:

Der Plasmid-DNA-Impfstoff (…) trägt den genetischen Code für ein Stück Erreger- (…)antigen. Der Plasmidvektor wird in Zellen aufgenommen und im Zellkern transkribiert (…).” (20)

Die Transkription ist das “Abschreiben”. Die genetischen Informationen der DNA im Zellkern werden “herausgeschrieben” und in eine Messenger-RNA (mRNA) “hineingeschrieben”. Diese mRNA verlässt anschließend den Zellkern, bewegt sich zu den sogenannten Ribosomen und die sorgen dann gemäß des mRNA-“Bauplans” für die Produktion der vom Zellkern “bestellten” Proteine. Doof nur, dass das Schreiben des “Auftragszettels” (mRNA) innerhalb des Zellkerns erfolgt und zwar anhand derjenigen DNA, die vorher dort von außerhalb des Körpers eingebracht wurde …

Aber kein Problem; das ist bestimmt nur ein Ausreißer? Nein: Es gibt da noch die Vektor-DNA-Technik, bei der wird vorab – außerhalb des menschlichen Körpers – eine bestimmte DNA-Sequenz in einen Träger “hineinmanipuliert”, zum Beispiel in ein Virus, das selbst eine DNA (keine RNA) besitzt. Ein solches Virus benötigt dann ein weiteres “Helfer”virus, welches ihm die Vermehrung in menschlichen Zellen ermöglicht. Hier hat man es also mit einer Kombination zweier Viren zu tun – eines trägt die fremde genetische Information in sich (das Dependovirus), das andere dient der Unterstützung bei der Vermehrung des ersten Virus und ist typischerweise ein Adenovirus (21).

Das Blöde an diesem Virendoppel ist: Beide Typen vermehren sich im menschlichen Körper nicht, indem sie die Zellen mit mRNA überlisten – das würde außerhalb des Zellkern passieren – sondern diese Viren machen sich im Zellkern breit, zumindest mit ihren “genetischen Fingerabdrücken” (22), und damit – wenn etwas schief läuft – über die dortige, menschliche DNA her.

Tja, und wenn eines davon (das Dependovirus) genverändert wurde, dann bringt es eben keine normalen Nachkommen von sich selbst hervor, sondern die zuvor im Labor genetisch definierten. Für den Fall, dass etwas nicht nach Plan läuft, könnte sich auch die Labor-DNA in die menschliche integrieren.

Super, schon wieder drei neue Dinge gelernt:

  1. Auch Viren betreiben “Genmanipulation an Menschen”, manche per mRNA außerhalb des Zellkerns (wie zum Beispiel Coronaviren), andere mit DNA innerhalb des Zellkerns (wie zum Beispiel Adeno- und Dependoviren).
  2. Genmanipulation kann eine natürliche Sache sein – zum Beispiel wenn sich “naturbelassene” Viren an und in Menschen austoben.
  3. Nicht mehr natürlich ist die Genmanipulation von Menschen, wenn zuvor Wissenschaftler im Labor genetische Sequenzen definieren und diese dann – entweder direkt als mRNA beziehungsweise als DNA, oder indirekt mithilfe genveränderter Viren, die als Kuriere einer Vektor-DNA fungieren – per Spritze in den menschlichen Körper verfrachten.

Zusammengefasst: Ja, die Menschen werden bei bestimmten “Impfstoff”-Kandidaten wirklich genmanipuliert, entweder “peripher” oder tatsächlich mitten in den Zellkernen. Darüber hinaus existiert eine Technologie, die genetische Veränderungen auch geplant per Vererbung verbreiten kann, in Form des Gene drive-Ansatzes.

Der Faktencheck über Dr. Kaufman noch kurz zu Ende gebracht: Dr. Kaufman sagt, dass Menschen durch bestimmte “Impfstoff”-Varianten genetisch in ihren Funktionen verändert werden. Diese Aussage ist offensichtlich richtig. Reuters “widerlegt”, aber eben nur scheinbar, indem stattdessen ausgesagt wird, dass nach Zellteilung (hoffentlich) wieder alles beim Alten ist – wofür Reuters und die befragten “Experten” jedoch weder eine Garantie geben, noch auch nur ansatzweise auf die Gene Drive-Technologie eingehen.

Es gilt also das “Prinzip Hoffnung” und wieder einmal haben “Faktenchecker” etwas “widerlegt”, was der “Widerlegte” nie behauptet hat – ein weiterer Anwendungsfall des Strohmann-Argumentes. (Vergleiche zum Strohmann-Argument auch das Beispiel im Artikel: Der PCR-Test und die Tricks von Correctiv).

Was könnte dabei auch nur im Entferntesten schiefgehen?

Alles:

  1. Die Manipulation von Menschen per Spritze kann zum Beispiel eine Autoimmunität auslösen (23). Das bedeutet, dass das Immunsystem beginnt, Zellen des eigenen Körpers zu bekämpfen. Es wäre “Pech”, wenn sich diese Zellen etwa in Hirn, Leber, Nieren oder anderen kritischen Organen befänden. Derartige Impfschäden werden auch bei konventionellen Entwicklungen schon lange vermutet.
  2. Ein Sonderfall der Autoimmunität wäre ein Angriff des Immunsystems auf das eigenen Lungengewebe, was man bereits bei Tierversuchen entdeckt hat (24). Dadurch wären Symptome denkbar, die bei oberflächlicher Betrachtung der einer Atemwegsinfektion ähneln – überspitzt formuliert könnte eine solche Komplikation der “Impfung” gegen COVID-19 sozusagen Patienten mit (scheinbarem) COVID-19 überhaupt erst hervorbringen. Und es könnte dann sogar “Experten” geben, die sagen würden, dass die Bevölkerung dringend zum zweiten Mal dagegen “geimpft” werden müsse …
  3. Eine denkbare gegenteilige Komplikation wäre die Resistenz. Diese bedeutet, dass das menschliche Immunsystem nach einer COVID-19-Impfung nicht mehr in der Lage wäre, eine solche Infektion zu erkennen und zu bekämpfen. In einem solchen Fall würde man aus einer Atemwegserkrankung mit ganz überwiegend milder Verlaufsform etwas machen, was bei resistenten Personen regelmäßig zu schweren Verläufen führen würde und kaum wirksam beziehungsweise nebenwirkungsarm bekämpft werden könnte. (Als man in einem Tierversuch Frettchen gegen Coronaviren geimpft hatte und diese Tiere anschließend natürlich umlaufenden Coronaviren aussetzte, wurden die Frettchen von den Viren aufgrund der ausgebliebenen Immunreaktion getötet; 25)
  4. SARS-CoV-2 ist ein Coronavirus; gegen diese Virenfamilie wurde noch nie ein wirksamer Impfstoff für Menschen gefunden. Sollte es ausgerechnet diesmal besser laufen? Selbst Mainstream-taugliche Virologen haben da so ihre Zweifel (26).
  5. SARS-CoV-2 ist zugleich – wie auch die Influenzaviren – ein RNA-Virus. Weil das Erbgut also nur einsträngig vorliegt, sind Mutationen viel wahrscheinlicher als bei DNA-“Wesen”. RNA-Viren verändern sich genetisch also relativ schnell (27), was dazu führen kann, dass Impfstoffe “hinterherhinken” und wenig bis gar keine Wirkung zeigen. Dies ist von Wirksamkeitsuntersuchungen der Grippeschutzimpfung längst bekannt (28).
  6. Und selbst wenn der Impfstoff die richtigen Viren zur richtigen Zeit trifft: Aus der großen Menge potenzieller Krankheitserreger wird dann nur einer “weggeimpft”; für die restlichen Viren heißt es damit “freie Bahn”. Welcher Virus dann den freien Platz einnehmen wird und ob dieser gefährlicher oder zahmer ist als SARS-CoV-2 ist somit eine offene Frage – ein “virologisches Roulettespiel” gewissermaßen (29).
  7. Fasst man die beiden letztgenannten Punkte zusammen, kann sich aus solcher Art “Impfung” demzufolge sogar ein negativer Nutzen, also ein Nachteil ergeben: Dann wünscht man sich hinterher, man hätte sich nicht impfen lassen; man wünscht sich sozusagen SARS-CoV-2 zurück – sicher ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke angesichts der faktenlosen Propaganda einer vermeintlichen Corona-Pandemie.
  8. Die politische und mediale Beschallung mit der “Alternativlosigkeit” einer Impfung führt in eine Abwärtsspirale: Niemand erinnert die Bevölkerung noch an die überragende Bedeutung des menschlichen Immunsystems. Niemand sagt mehr, dass ein Immunsystem vor mehr Infektionen schützt, als es selbst einhundert Impfungen hintereinander könnten. Keiner zeigt mehr auf, dass man den Wettlauf gegen die Viren nicht mit Impfungen gewinnen kann – Viren sind vielfältiger und variabler, als dass jemals Impfungen dieses Geschehen beherrschen könnten. Und wenn man es wenigstens versuchen würde? Sorry, sich diese aberwitzigen aufaddierten Mengen von Schwermetallen, Leichtmetallen, Allergenen, Karzinogenen und anderen zellschädigenden Substanzen verabreichen zu lassen, macht einfach keinen Sinn: Ein Sandplatzspezialist im Tennis wird ja auch nicht gerade einen Hallenspezialisten zum Hallenduell herausfordern. So aber stellt sich das Kräfteverhältnis zwischen Impfstoffen und Viren dar. Wer als Sandplatzspezialist gewinnen will, darf nicht selbst in die Halle gehen, sondern muss den Gegner auf den Sandplatz holen – das Schlüsselwort heißt nicht “Impfung” sondern “Immunsystem”!
  9. Wie sieht eine ursachengerechte Therapie aus, wenn die genmanipulierende Injektion schiefgegangen ist? Ganz einfach, es gibt keine. Nach einer Genschädigung kann nur noch an Symptomen “herumgedoktort” werden. Wie schwer die Symptome werden könnten? Das kann niemand sagen. Wie gut man die Symptome dann medizinisch in den Griff bekommt? Am besten befragt man seinen Kaffeesatz. Oder die Sterne. Niemand wird dazu etwas Verbindliches sagen können; geschweige denn eine Garantie abgeben.
  10. Aber sicher wird doch ordentlich getestet vor dem weltweiten Menschenversuch? Wieder nein: Während ein Virenimpfstoff eigentlich eine Entwicklungszeit von “viele(n) Jahre(n), manchmal gar Jahrzehnte(n)” hat (30), soll es bei SARS-CoV-2 weniger als 18 Monate dauern (31) – zu wenig, um auch nur annähernd die Folgen einer konventionellen Impfung mit Lebend- oder Totimpfstoffen abzuschätzen. Erst recht nicht ausreichend ist dieser Zeitraum bei mRNA-, DNA- und vergleichbaren “Impf”stoffen. Insbesondere dann nicht, wenn man Keimbahnauswirkungen befürchtet – die nächste und die übernächste Generation von Nachkommen (zwecks Untersuchung der Folgen für das menschliche Erbgut) wird ein Proband kaum innerhalb dieser eineinhalb Jahre zustande bekommen. Schon gar nicht, wenn der Impfstoffentwickler Verhütung fordert. (32)

Aber Politik und Pharmaindustrie übernehmen doch die Verantwortung?

Ähhh … nein. Sowohl der “Top-Virologe” Prof. Drosten als auch der weder demokratisch legitimierte noch medizinisch qualifizierte Computer-/”Viren-Papst” Gates empfehlen, die Produkthersteller (die Impfstofffabrikanten) von ihrer Produkthaftung freizustellen. (33,34) Macht ja auch Sinn. Wer ein Medizinprodukt auf den Markt bringt, möchte nicht dafür geradestehen wollen. Einen Autohersteller wegen fehlerhafter Bremsen oder nicht funktionierender Airbags in Anspruch nehmen – wo käme man da hin? Sich vom Nachbarn, nachdem er den Zaun beschädigt hat, den Schaden ersetzen lassen? Nein, so etwas macht man nicht. Es ist sowieso besser, die Pharmaindustrie dazu anzureizen, möglichst viel Impfstoff herzustellen. Und nicht etwa möglichst guten.

Nein, die Haftung soll – auf “vielfachen Wunsch einzelner Herren” – von den Schadenverursachern auf den Staat übergehen. Womit dann alles in Ordnung wäre. Denn der Staat finanziert sich bekanntlich über die Bürger. Erst erleiden sie die Schäden, dann zahlen sie sich selbst den Ausgleich. So bleibt alles schön beieinander. Bis auf die Gewinne: Die bekommen nur die Anderen, nämlich die Impfstoffhersteller. Klingt nach einem überzeugenden Modell. Außer für die Bürger und Steuerzahler natürlich …

Was nun?

Die “Welt” gibt die Aussagen der Bundeskanzlerin vom 09. April 2020 so wieder:

Einige Maßgaben, wie zum Beispiel das Abstandhalten und der Verzicht auf Händeschütteln, müssten so lange gelten, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Merkel schwor die Menschen auf ein »Leben mit dem Virus« ein. »Auch wenn die Zahlen mal einen Tag besser werden, sie (die Pandemie) wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben, mit dem wir die Bevölkerung immunisieren können.«” (35)

Der Autor wagt es, an den Äußerungen des Regierungsoberhauptes eine klitzekleine Korrektur vorzunehmen. Diese winzige Änderung beruht, wie aufgezeigt, zum einen auf der “Pandemie, die niemals existierte”, zum anderen auf der weitgehenden Wirkungsarmut und dem unverantwortbaren Risikoprofil insbesondere einer genmanipulierenden “Massenspritzung”:

Die Pandemie braucht nicht zu verschwinden, wenn es sie niemals gab. Und ein Impfstoff gegen eine nicht existente Pandemie ist gleichermaßen Betrug wie auch potenzielle Körperverletzung.

Abschließend mögen sich geneigte Leserinnen und Leser noch diese Frage stellen:

Was ist eigentlich in der Impfampulle tatsächlich drin, wenn wir keine Pandemie hatten und haben?!?

Bleiben Sie verdammt aufmerksam, liebe Leser …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors (Oliver Märtens) bleiben davon unberührt.

(1) 28.03.2020; Multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(2) 14.07.2020; Multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(3) 12.06.2020; Wolfgang Wodarg; Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge; https://www.wodarg.com/impfen/

(4) 11.03.2020; STAT; Erik Boodman; Researchers rush to test coronavirus vaccine in people without knowing how well it works in animals; https://www.statnews.com/2020/03/11/researchers-rush-to-start-moderna-coronavirus-vaccine-trial-without-usual-animal-testing/

(5) RKI; Arbeitsgemeinschaft Influenza; https://influenza.rki.de/Arbeitsgemeinschaft.aspx; abgerufen: 23.07.2020

(6) RKI; Arbeitsgemeinschaft Influenza; Wochenberichte; https://influenza.rki.de/Default.aspx; abgerufen: 23.07.2020

(7) 06.06.2020; Multipolar; Oliver Märtens; Warum die Diskussion um den PCR-Test nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/diskussion-pcr-test

(8) siehe (6)

(9) 07.05.2020; Multipolar; Peter Streiff; Vom Blindflug zum Sichtflug; https://multipolar-magazin.de/artikel/vom-blind-zum-sichtflug

(10) 21.06.2020; Multipolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(11) 19.11.2009; Deutsche Apotherkzeitung; Theo Dingermann, Ilse Zündorf; Das leidige Adjuvanz; https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2009/daz-47-2009/das-leidige-adjuvans

(12) 11.05.2020; Activist Post; Dr. Andrew Kaufman: They Want To Genetically Modify Us With The COVID-19 Vaccine; https://www.activistpost.com/2020/05/dr-andrew-kaufman-they-want-to-genetically-modify-us-with-the-covid-19-vaccine.html

(13) 18.05.2020; Reuters; False claim: A COVID-19 vaccine will genetically modify humans; https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-covid-19-vaccine-modify-idUSKBN22U2BZ

(14) 20.06.2020; Spiro Skouras; Dr. Andrew Kaufman Responds To Reuters Fact Check on COVID-19 Vaccine Genetic Modification; https://alethonews.com/2020/06/24/dr-andrew-kaufman-responds-to-reuters-fact-check-on-covid-19-vaccine-genetic-modification/

(15 bis 18) siehe (13)

(19) Wyss Institute; CRISPR-Cas9: Gene Drives; https://wyss.harvard.edu/media-post/crispr-cas9-gene-drives/; abgerufen: 23.07.2020

(20) Medscape; W. Michael McDonnell, MD, Western Washington Medical Group, and Frederick K. Askari, MD, PhD, University of Michigan; The Emerging Role of DNA Vaccines; https://www.medscape.com/viewarticle/715527_8; abgerufen: 23.07.2020

(21) 05.05.2020; Harvard Medical Scool; Advancing Novel Experimental Gene-based COVID-19 Vaccine, AAVCOVID; https://eye.hms.harvard.edu/news/harvard-ophthalmology-advancing-novel-experimental-gene-based-covid-19-vaccine-aavcovid

(22) 05.03.2013; NCBI; Rob C. Hoeben, Taco G. Uil; Adenovirus DNA Replication; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3578361/

(23) Dezember 2012; Netdoktor.at; Anita Kreilhuber; Autoimmunerkrankungen; https://www.netdoktor.at/krankheit/autoimmunerkrankungen-7976

(24) 20.04.2012; National Library of Medicine; Chien-Te Tseng, Elena Sbrana, Naoko Iwata-Yoshikawa und weitere; Immunization with SARS coronavirus vaccines leads to pulmonary immunopathology on challenge with the SARS virus; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22536382/

(25) 13.05.2020; Joseph Mercola; Welche Gefahren Coronavirus-Impfstoffe mit sich bringen; https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/welche-gefahren-coronavirus-impfstoffe-mit-sich-bringen/

(26) 29.05.2020; ntv; Streeck zweifelt an Corona-Impfstoff; https://www.n-tv.de/panorama/Streeck-zweifelt-an-Corona-Impfstoff-article21813121.html

(27) 23.04.2020; Medrix; Hangping Yao, Xiangyun Lu, Qiong Chen und weitere; Patient-derived mutations impact pathogenicity of SARS-CoV-2; https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.14.20060160v2

(28) 08.10.2019; Pharmazeutische Zeitung; Wirksamkeit des Grippeimpfstoffs war mäßig; https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wirksamkeit-des-grippeimpfstoffs-war-maessig/

(29) 10.01.2020; Greg G. Wolff; Influenza vaccination and respiratory virus interference among Department of Defense personnel during the 2017–2018 influenza season; https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0264410X19313647?via%3Dihub

(30) Deutsches Zentrum für Infektionsforschung; Entwicklung von Impfstoffen; https://www.dzif.de/de/entwicklung-von-impfstoffen; abgerufen: 23.07.2020

(31) 19.06.2020; DLF; Volkart Wildermuth; Warum es so lang dauert, einen Corona-Impfstoff zu entwickeln; https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-warum-es-so-lang-dauert-einen-corona-impfstoff-zu.2897.de.html?dram:article_id=474769

(32) 15.07.2020; Newsweek; Hannah Osborne; How to Enroll in the Moderna COVID-19 Vaccine Trial after NEJM Report Shows Promising Results; https://www.newsweek.com/moderna-coronavirus-vaccine-nejm-trial-1517875

(33) 18.03.2020; Drosten: Brauchen Abkürzung bei Zulassung; https://www.n-tv.de/apps/common/wissen/Drosten-Brauchen-Abkuerzung-bei-Zulassung-article21651506.html

(34) 09.04.2020; CNBC; CNBC’s Becky Quick interviews Bill Gates, the co-founder and former CEO of Microsoft; https://www.cnbc.com/video/2020/04/09/watch-cnbcs-full-interview-with-microsoft-co-founder-bill-gates-on-past-pandemic-warnings.html?__source=iosappshare%7Ccom.apple.UIKit.activity.Mail&fbclid=IwAR0RG79OtbdXUpY_ylULT6sY_Xo5D-cBQ0awSo6vGS19VnLGqB9z

(35) 09.04.2020; Die Welt; Angela Merkel: Die Pandemie wird nicht verschwinden, solange wir keinen Impfstoff haben; https://www.welt.de/politik/deutschland/article207167375/Merkel-zu-Corona-Solange-wir-keinen-Impfstoff-haben-wird-das-gelten.html

(Titelbild) Mensch, Erbgut, DNA; Gerd Altmann (Pixabay); 11.08.2018; https://pixabay.com/de/photos/dna-erbgut-helix-proteine-biologie-3598439/; Lizenz: Pixabay License

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