Fake News der ARD-Tagesschau – Liveblog

Ein Liveblog der nicht substanzlos gegen die ARD-Tagesschau rotzt, dafür jedoch begründet deren Nicht-Journalismus aufzeigt (Teil 3).


Fake News lässt sich übersetzen mit Falschberichterstattung. Das wiederum beschreibt die Übermittlung von Nachrichten, welche die Realität tendenziös, selektiv und verzerrend abbilden und so in den Köpfen der Konsumenten Bilder und Wertungen manifestieren, die bestens geeignet sind, Agenden von ganz und gar nicht klandestinen Machtgruppen durchzusetzen.


Jede hier dargestellte Falschberichterstattung wird sachlich begründet und jede dieser Begründungen vermeidet emotionale Einfärbungen. Dass sich viele Begründungen wiederholen werden, liegt in der Natur der Sache, denn sehr viele Nachrichten der ARD-Tagesschau wiederholen nun einmal auch immer wieder die gleichen Fake News.

Fake News der ARD-Tagesschau vom 22. Mai 2020:

Hotspot-Hinweise aus dem Abwassser?

Forscher wollen ein Corona-Frühwarnsystem durch Abwasseranalysen entwickeln. Das Ziel: die Dunkelziffer genauer bestimmen und die Entstehung neuer Hotspots voraussagen. Aber wie realistisch ist das?

Von Sarah Schmidt, WDR (1i)


Warum Fake News?

  • Die WDR-Journalistin pflegt das seit Monaten bei der ARD hochgehaltene Narrativ, gefährlicher „Hotspots” von Coronainfizierten, einschließlich dringenden Handlungsbedarfs, diese „Hotspots” aufzuspüren. Dabei hat die ARD-Tagesschau bis zum heutigen Tag niemals belegt, was den nun nachweislich so außergewöhnlich gefährlich an dem „neuartigen” Coronavirus sein soll. Sie schiebt dem Konsumenten diese Behauptung implizit unter, um damit alle aktionistischen Maßnahmen im Rahmen einer „Coronakrise” zu rechtfertigen. Jedem das bezweifelnden Leser sei hiermit dringend empfohlen, die Tagesschau-Beiträge seit Februar durchzuforsten. Er wird feststellen, dass ein wissenschaftlicher Beleg zur übermäßigen Gefährdung durch SARS-CoV-2 durch die Berichterstattung der ARD-Tagesschau niemals erbracht wurde.
  • Weiterhin wird der Eindruck erweckt, dass seitens der Politik und angeschlossenen Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut seit Monaten versucht würde, verlässliche Zahlen über Infizierte und tatsächlich an der Infektion erkrankte beziehungsweise gestorbene Menschen zu ermitteln. Das ist nicht der Fall! Nach zwei Monaten „Coronakrise” stehen Ergebnisse repräsentativer Tests noch immer aus. Dabei bedürften solche Tests nur eines Bruchteils der Kosten derzeitiger, auch noch mehr als zweifelhaft interpretierter Massentests (PCR-Tests, Antikörpertests) und ließen sich jederzeit wiederholen und so in ihrer Aussagekraft verbessern (2). Es ist ganz offensichtlich aber so, dass repräsentative Tests unter anderem das oben genannte Narrativ von den gefährlichen „Hotspots” umgehend auflösen würden. Daher muss man leider davon ausgehen, dass repräsentative Tests durch die Politik gezielt hintertrieben werden.
  • Ohne repräsentative Testergebnisse fehlt schlicht die Datenbasis, um Aussagen zu Infektions- und Erkrankungsraten treffen zu können. Ohne Datenbasis sind auch Parameter wie die inzwischen berühmt-berüchtigte Reproduktionszahl zu nichts anderem zu gebrauchen, als interessengeführte und manipulative Politik zu betreiben (3). So aber werden nicht aussagekräftige Testreihen mit unzuverlässigen Testmethoden gekoppelt und die ermittelten Zahlen als Realität verkauft.

„Das langfristige Ziel dieser Arbeit, die wir hier im Labor machen, ist ein Abwassermonitoring, mit dessen Hilfe die Politik Maßnahmen beschließen kann: Lockerungsmaßnahmen oder Verschärfungen von Maßnahmen zur Corona-Eindämmung”, so Hauke Harms, Mikrobiologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. (1ii)


Warum Fake News?

  • Kommentarlos wird die politische Deutung des Mikrobiologen wiedergegeben, dass es legitim wäre, anhand positiver oder negativer Testreihen zu Coronaviren im Abwasser, Maßnahmen GEGEN die Bevölkerung (mit) zu rechtfertigen. Selbstredend wird vorausgesetzt, dass die derzeit betriebenen, sogenannten Einschränkungen und Regeln die Bevölkerung vor dem Virus schützen würden. Dabei ist der Schutzbedarf, der eine außergewöhnliche Gefahr durch das Virus impliziert, wissenschaftlich überhaupt nicht erwiesen. Nach wie vor unterlässt es die ARD-Tagesschau zudem, hinreichend auf die diversen gesundheitlichen Gefährdungen großer Teile der Bevölkerung durch die rigiden Einschränkungen (insbesondere Abstandswahrung und Maskenpflicht) hinzuweisen.
  • Es wird also auch in keiner Weise erörtert, wie sinnhaftig denn eine Maßnahme wie die im Beitrag Beworbene sein soll. Es sei darauf hingewiesen, dass sich in den Ausscheidungen eines jeden Menschen Viren in Milliardenzahl befinden. Dass das Projekt eine Menge Kosten verursacht, dürfte nicht in Frage stehen, wenn man die daran Beteiligten auflistet: Universität Bonn, Helmholtz-Zentrum, RWTH Aachen, ein Team aus den Niederlanden, weitere Forschungseinrichtungen europäischer Staaten und das alles unter dem Dach einer Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission.

Eine gefährliche Eigenschaft des Coronavirus: Wer infiziert ist, verteilt es – auch wenn keine Symptome spürbar sind. Das Problem: Oft werden Menschen erst getestet, wenn die Krankheit ausgebrochen ist. „Die kommen erst nach der Inkubationszeit, nach dem Ausbruch von Symptomen”, erklärt Laborleiter Jörrens. (1iii)


Warum Fake News?

  • Hier dürfen wir einen besonders krassen Fall von Fake News bewundern! Dass sich Menschen ohne es zu bemerken, an dem Virus infizieren und es an Mitmenschen weitergeben, wird in eine Deutung hineingepresst, dass Menschen nach der Infektion irgendwann an dem Virus erkranken. Das ist aber mitnichten der Regelfall. Es ist, wenn überhaupt, die Ausnahme. Es ist sogar bei hochbetagten Menschen die Ausnahme. Die Kausalkette Infektion – Inkubationszeit – Ausbruch von Symptomen wird dem Leser undifferenziert und verabsolutierend übergeworfen. Es wird nicht darauf hingewiesen, dass es sich dabei um eine Option handelt, die außergewöhnlich ist.
  • Die Tatsache, dass es überhaupt keine verlässlichen Ergebnisse aus repräsentativen Tests gibt, wird einfach verschwiegen. Ohne solche Ergebnisse sind Annahmen über Gefährdungen nichts weiter als unbelegte Behauptungen – Fake News eben. Das gleiche gilt für die bislang angewandten Testmethoden, welche in keiner Weise verlässlich, weil unspezifisch, hochsensibel und unvalidiert sind.
  • Es wird also willkürlich mit unzuverlässigen Methoden getestet und es werden Menschen getestet, die erkrankt sind – an was erkrankt sind? Wie sagte doch gleich die WDR-Journalistin? „Das Problem: Oft werden Menschen erst getestet, wenn die Krankheit ausgebrochen ist.” Mit einer Selbstverständlichkeit sondergleichen wird einfach so getan, als ob das Krankheitsbild von Covid-19 völlig klar wäre und sich eine simple Kausalität auf das Coronavirus als wissenschaftlich erwiesen herausgestellt hätte. Das ist nicht der Fall!
  • Nach wie vor, wird eine Positivtestung auf SARS-CoV-2 bei Erkrankten und Verstorbenen – und zwar weltweit – gleichgesetzt damit, dass das Virus Auslöser der Krankheit beziehungsweise Todesursache für den Verstorbenen gewesen wäre. Jede einzelne dieser Erfassungen darf ebenfalls als Fake News angesehen werden, weil nämlich bei jeder dieser Diagnosen die zu fordernde wissenschaftlich belastbare Evidenz fehlt.
  • Repräsentative Tests würden einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden, unter anderem, indem Kranke und Gesunde in angemessenen Verhältnis zueinander getestet würden. Es würde sich wahrscheinlich ergeben, dass das Virus, so wie seine unzähligen „Artgenossen”, in der Bevölkerung weit verbreitet ist, ohne dass es dabei Menschen erkranken ließe. Es ist ja auffällig, dass 99 Prozent aller Covid-19-Kranken an mindestens einem weiteren signifikanten gesundheitlichen Problem laborieren, das Virus also praktisch niemals als Alleinverursacher auszumachen ist (4). Oft ist es sogar so, dass es sich um Hochbetagte handelt, denen mit einer palliativen Behandlung viel besser geholfen wäre. Es ist von zweifelhafter Ethik, Menschen die sterbenskrank sind, zwangsweise in die Intensivmedizin zu überführen (5).
  • Und noch immer wird so getan, als ob es im Jahre 2020 nur ein einziges, auch noch besonders gefährliches, Virus gäbe, auf das nun getestet und das bekämpft werden müsste. Auch das ist Fake News. Es ist eine extrem eingeschränkte, wirklichkeitsfremde Sicht, die negiert, dass Covid-19-Patienten und Coronavirusinfizierte von einem ganzen Zoo von Viren und Bakterien besiedelt sind, die allesamt eine Rolle bei Krankheit oder Sterben spielen können. Können heißt aber noch lange nicht müssen.

Die Wasserproben seines Wasserverbandes Eifel-Rur sind für die Forschungsprojekte besonders interessant, denn sie enthalten auch Wasser aus dem Kreis Heinsberg, einem sogenannten Corona-Hotspot. Hier hatten sich unbemerkt besonders viele Menschen infiziert. Solche Ausbrüche könnten mit der Analyse des Abwassers möglicherweise verhindert werden, wenn sich Virusspuren im Abwasser finden, bevor die Infizierten von ihrer Krankheit erfahren. Außerdem hoffen die Wissenschaftler, die Dunkelziffer genauer bestimmen zu können. (1iv)


Warum Fake News?

  • Weil hier deutlich wird, wie immer und immer wieder das falsche Bild vom Virus, von Infektionen, von Krankheiten und Gefährdungen wiederholt wird. Aussagen wie „bevor die Infizierten von ihrer Krankheit erfahren” sind eindeutig tendenziös und pflegen die Bilder in den Menschen, dass Infektionen als gefährliches Phänomen zu betrachten sind, weil sie doch sehr wahrscheinlich Erkrankungen verursachen würden. Das ist Fake News, eine permanent vorgenommene, systematische Manipulation der Bevölkerung, eine Manipulation die von fortwährender Wiederholung lebt. Damit einbegriffen ist eine offensichtliche Desinformation der Menschen in Bezug auf die Funktionsweise unseres Immunsystems.
  • Der Leser sei erneut darauf hingewiesen, dass einfach nicht die wirklich dringend erforderlichen, längst überfälligen Tests angemahnt, sie gar von der Politik eingefordert werden: repräsentative Tests. Das Thema wird verschwiegen, ausgeklammert. Sorgfältig wird darauf geachtet, dass in dieser Richtung keine schlafenden Hunde geweckt werden. Dafür wird dem Konsumenten ein Stöckchen hingehalten, welches vom eigentlichen Problem wegführt.
  • An dieser Stelle können wir nämlich erkennen, dass es hier um Pseudoaufklärung geht, eine „Aufklärung, welche niemals die notwendigen Daten liefern wird. All diese Tests sind außerdem mehr oder weniger zwangsweise durchgeführte Eingriffe in die Autonomie der Menschen und all die bislang durchgeführten Tests haben die Nachweise nicht erbracht, welche die Politik des Einsperrens, sozialer Isolierung und Gängelung der Menschen in irgendeiner Weise rechtfertigen könnten. Es ist nur legitim, solch eine Vorgehensweise mitsamt der dienernden Begleitung durch die Massenmedien, als Vorsatz zu bezeichnen.
  • Und wiederholen wir es noch einmal: Dunkelziffern, die man hier vorgibt, ermitteln zu wollen, erhellt man mit was? Richtig, repräsentativen, durch Validierung immer genauer werdenden Tests, durchgeführt an sorgfältig ausgewählten Bevölkerungsquerschnitten und berechnet mit bewährten stochastischen Methoden. Das hier zelebrierte „Ringen um Dunkelziffern” ist eine einzige Vorführung der in Angst gehaltenen Bevölkerung.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.

Wer eine Petition zur Abschaffung der Maskenpflicht in Deutschland unterzeichnen möchte, kann das hier tun:

Eine weitere Petition richtet sich gegen Zwangsimpfungen:

Diese Petition fordert eine unabhängige Untersuchungskommission die das unter dem Deckmantel einer Coronakrise betriebene Handeln der Regierung aufarbeiten soll:

Möchten Sie möglicherweise einer Bewegung beitreten, die ihrem Sinn und Ursprung nach tatsächlich etwas mit Graswurzelbewegung zu tun hat?


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1i-1iv) 22.05.2020; Sarah Schmidt; https://www.tagesschau.de/inland/corona-abwasser-101.html

(2) 12.05.2020; https://orbisnjus.com/2020/05/12/britische-regierung-gesteht-ein-das-viele-corona-tote-nicht-auf-covid-19-getestet-wurden-video/

(3) 30.04.2020; Katharin Schüller, Thomas K. Bauer, Christoph M. Schmidt u.w.; Corona-Pandemie: Die Reproduktionszahl und ihre Tücken; https://www.rwi-essen.de/unstatistik/102/

(4) 22.04.2020; Scott W. Atlas; https://thehill.com/opinion/healthcare/494034-the-data-are-in-stop-the-panic-and-end-the-total-isolation

(5) 11.04.2020; Matthias Thöns im Gespräch mit Peter Sawicki; https://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488

(Titelbild) Fake News; Nachrichten; pixel2013 (Pixabay); 14.06.2016; https://pixabay.com/illustrations/fake-fake-news-media-laptop-1903823/; Lizenz: Pixabay License

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