Virale Klärungen

Argumentationen zur Akzeptanz von Viren und für eine ganzheitliche Sicht auf das Leben.


Im Zuge der unter der Flagge einer sogenannten Coronakrise entfalteten, demokratie- ja menschenfeindlichen Verordnungen seitens herrschender Macht, ist nicht nur Angst als gesellschaftliches Phänomen durchgebrochen. In deren Schatten hat sich auch eine respektable – zumindest für mich bis dahin nicht so wahrgenommene – Tendenz herausgebildet, Dingen auf den Grund zu gehen. Es wird hinterfragt. Menschen eignen sich Wissen an, versuchen Widersprüche – auch in ihrem eigenen Selbstverständnis zu klären.


Mit Blick auf das Coronavirus erleben wir letztlich die gleichen Bestrebungen, wie es zuvor bei anderen – oft mit Macht und damit künstlich – ins Spiel gebrachten gesellschaftlichen Themen der Fall war: Spaltung und Polarisierung von Meinungen und Menschen.

Diesem Spin kann sich kein Mensch vollständig entziehen. Es bedarf eines hohen Grades an Selbstreflexion und Bewusstsein um die Fallen des eigenen Egos zu umschiffen, und zudem braucht es auch noch Wissen, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und abspeichert. Das können viele Menschen aus diversen Gründen nicht leisten. Das ist keine Abwertung sondern eine nüchterne Feststellung, welche mit der Aufforderung verbunden ist, eben jenen Menschen trotzdem unter keinen Umständen Achtung und Respekt zu verweigern.

Auf dieser Plattform erlebe ich eine außergewöhnlich wohltuende, tiefgehende Kultur des Streits. Wobei Streit gar nicht (mehr) das richtige Wort ist, um den Austausch wertvoller Gedanken, die mit Empathie und Achtsamkeit ausgetauscht werden, treffend zu beschreiben.

Vor Tagen habe ich eine Flugblattaktion ins Leben gerufen, die ich beabsichtige weiterzuführen. Bei dem einen Flugblatt soll es also nicht bleiben. Entscheidendes Motiv dabei ist, Menschen aus der Angst zu holen. Angst ist ein Gefängnis. Überwinden wir unsere Ängste, ist das also tatsächlich ein Akt der Selbstbefreiung. Ist dieser Akt außergewöhnlichen Mutes geschafft, konnten die auferlegten Zwänge überwunden werden, dann eröffnet sich dem Subjekt eine völlig neue, spannende Welt.

So gesehen, ist also das Treiben um das „neuartige” Virus eine außergewöhnliche Chance für uns alle. Gewissermaßen bestätigt es die Lebensweisheit „Lernen durch Schmerz”. Geworfen in eine heikle gesellschaftliche Situation, haben wir nun die Möglichkeit, tatsächlich auch auf der Basis des konstruierten Problems zu lernen und mittels dessen eine neue vielschichtige Betrachtung zu führen, die also weit über ein „gefährliches Virus” hinausgeht. Dafür benötige auch ich die kritischen, skeptischen, am besten inspirierenden Gedanken meiner Mitmenschen.

Das Mittel der Antithese ist eine gute Wahl, um Meinungen und Thesen zu überprüfen, solange sie nicht zum Selbstzweck ausartet und letztlich das Ego der beiden Parteien bedient. Dann ist der produktive Sinn der Antithese im Streit um die Meinungshoheit untergegangen. Das Potenzial der Antithese lässt sich ausschöpfen, wenn man die „fremde” Information mit (Vor-)Vertrauen und trotzdem skeptisch untersucht. Aber auch, in dem man bestrebt ist, die Perspektive des Anderen einzunehmen. Nur so gelingt Verstehen. Und nur über Verstehen gelingt Vertrauensstärkung.

Einer der treuen Leser dieses Blogs hat kritische Bemerkungen zum Text des ersten Flugblattes von Peds Ansichten geäußert, wofür ihm ausdrücklich gedankt sei. Seine Sichten halte ich für durchaus repräsentativ, sie spiegeln die Meinungen eines beachtlichen Teiles der aufgeklärten Bevölkerung wieder. Aufgeklärt ist hier ausdrücklich wertschätzend gemeint. Die Menschen haben gewissermaßen aus eigenem Antrieb Zeit und Gehirnschmalz aufgebracht, um Klarheit zu bekommen. Sie haben den schwierigen Part in Angriff genommen, das festgefügte System von Informationen, dass sich auf sehr menschlich-natürliche Weise in unseren Köpfen herausbildet, neu zu gestalten.

Aber ich meine auch, dass jeder neue Gipfel, den wir erklimmen, nicht das Ende ist. Vielmehr ist dieser der Anfang eines neuen Weges. Wir brauchen die Wege, denn sie sind Veränderung und ohne Veränderung gibt es auch kein Leben. Jeder neue Gipfel gibt uns die Möglichkeit, neue Sichten zu erfahren. Diese Sichten ersetzen nicht die alten, nein, sie ergänzen sie. Das spiegelt einen Lernprozess, den wir im Laufe unseres Lebens durchmachen. Die Gnade lange zu leben, ist auch die phantastische Möglichkeit, auch geistig reicher zu werden, in dem wir nämlich die Fähigkeit erlangen können, vielschichtiger zu denken, Dinge aus immer neuen Perspektiven betrachten zu können.

Letzteres ist die Voraussetzung, die wir benötigen, um unseren Anspruch, ganzheitlich zu denken, gerecht werden zu können. Im folgenden Disput mit den kritischen Bemerkungen des Foristen geht es mir also vor allem darum, um ganzheitliche Betrachtung. Wir können dabei erkennen, dass gerade auf der wissenschaftlichen Ebene immer die Gefahr der Verstrickung besteht. Man versinkt in einem Thema, kapselt es unbewusst von der übrigen Welt ab und wird so gewissermaßen zum Fachidioten. Man ist genial im Thema, aber unfähig den Kontext zum außerhalb des Abstrahierten zu begreifen und vor allem angemessen zu würdigen. Der Virologe Christian Drosten ist geradezu ein Symbol für dieses Versinken in der eigenen, begeistert betriebenen Passion.

Diese lange Vorrede musste sein, damit die folgende Replik durch die Leser auch angemessen eingeordnet werden kann. Der Forist hat – was ich sehr gut finde – seine Antworten auf die meinerseitigen Behauptungen sauber strukturiert. Die Behauptungen sind dem von mir bereits mehrfach erwähnten Flugblatt entnommen. Das Wesentliche der Argumentation des Foristen – so wie ich es verstand – habe ich jeweils in Überschriften zusammengefasst.

Noch etwas: Im „Disput” werde ich dort, wo ich es für bereichernd erachte, auf die kleinen psychologischen Fallen hinweisen, in die wir gern und immer wieder tappen. Diese Fallen sind vor allem die des Bestätigungsfehlers (confirmation bias), welche uns dann auch nötigen, spontane Wertungen abzugeben, die letztlich eindrucksvoll unsere eigene Sicht spiegeln. Nun denn, beginnen wir.


Erreger sind doch gefährlich, zumindest Einige

Argument (von Peds Ansichten): „Erreger sind gut, da sie unser Immunsystem trainieren.

Forist: „Das verkennt die Situation etwas. Manche Erreger sind doch, nach wie vor, so gefährlich, dass man sich diesen auf keinen Fall aussetzen sollte (bspw. Tollwut). Das Argument taugt insofern eigentlich als Einstieg nicht.”

Die Bewertung „Das verkennt die Situation etwas” wird gespeist durch die eigene Sicht. Ich kann mir gut vorstellen dass diese beiden ersten Sätze quasi spontan und in einem Zuge niedergeschrieben wurden. Und dabei ist der erste Satz die herausgelassene Emotion, der zweite Satz die Begründung für die Emotion.

Aber schauen wir genauer hin, dann erkennen wir, dass beide Aussagen als These und Antithese auflösbar und durchaus nebeneinander Bestand haben. Dass manche Erreger unter gegebenen Umständen gefährlich sind und man sich ihnen dann nicht aussetzen sollte, konterkariert auf gar keinen Fall die Feststellung, dass Erreger – weil sie ja unser Immunsystem trainieren – gut sind. Mit Erregern ist es wie mit Schwangerschaften: Halb Schwanger geht nicht. Wir können keine „schädlichen” Erreger aus dem ganzheitlichen Prinzip der Infektionen aussperren.

Aber der immer wieder geschärfte Fokus auf die mögliche (!) Gefährlichkeit von Viren ist wirklich sehr spannend, denn es geht hier um Ängste. Der Forist ist aufgeklärt, reflektierend, in seinen Kommentaren tiefschürfend. Aber er ist eben auch ein Mensch. Und vor aller Klugheit und Tiefsinnigkeit kommen immer noch – und das wirklich prinzipiell – unsere Emotionen. Die hier wiedergegebene Emotion lautet: „Aber manche Viren sind ja doch gefährlich”, oder noch bezeichnender: „Das Virus könnte (!) ja gefährlich sein”.

Das ist aus Angst getriggert und weil es von dort kommt, ist es eindimensional. Das kann auch gar nicht anders sein. Angst schaut auf Gefahr, das ist ihre Aufgabe. Nur stehen die Dinge aus einer solchen emotionalen Sicht so, dass ALLE Viren gefährlich sind! Dafür wird man auch immer „Beweise” finden, wirklich immer. Aber wie komme ich darauf, dass diese Sicht Ängsten geschuldet und einseitig ist?

Weil eben Ängste Komplexität verwerfen. Ängste sind fokussiert auf die Gefahr. Ängste berücksichtigen keine Randbedingungen, keine zeitlichen Kausalitäten und keine sich – gar gegenseitig bedingenden Wechselwirkungen (Interpendenzen). Aus einem Gefühl der Angst heraus kann man nicht verstehen, dass beide der folgenden Aussagen nebeneinander stehen können und gültig sind: „Erreger sind gut” und „Erreger sind gefährlich”. Weil hier versucht wird, eine absolute Wertung auf einer dualen, polarisierenden und eindimensionalen Ebene zu treffen. Aber wie gesagt, treffen beide Aussagen zu.

Das Argument, dass Tollwut gefährlich ist – so gefährlich, dass wir unser Leben wider die Natur umstellen müssten – unterstreicht das eindrucksvoll. Alles ist gefährlich, Auto fahren, Schwimmen, Garten bewirtschaften, Sex und Hausarbeiten – und trotzdem ist es auch gut (außer Hausarbeiten vielleicht 😉 ). Das ist Menschsein und nur weil immerfort diese Gefahr aus sehr menschlichen Gründen nicht genügend beachtet wurde, sterben auch ständig Menschen im Zuge der Ausübung solcher Banalitäten, und ziemlich sicher wird man dann beim Toten nicht nur eine Art von Viren finden. Ja, vielleicht kann auch ein Virus diese Banalität sein. Aber keiner der genannten Faktoren gibt irgend Jemandem – auch nicht Regierungen – das Recht, Menschen mit Gewalt voneinander zu trennen und mit Willkürmaßnahmen „zu schützen”.

Tollwut ist nicht gefährlich, nicht gefährlicher als das Leben es auch so ist. Es benötigt bestimmte Bedingungen, spezielle Voraussetzungen, um sich an Tollwut anstecken zu können. Welche das sind, müssen wir hier nicht weiter ausbreiten, aber dass diese Bedingungen doch recht speziell sind, merken wir an der Häufigkeit, mit der Tollwutfälle auftreten. Sie sind außerordentlich selten. Wir wissen, unter welchen Bedingungen diese Viren uns gefährlich werden können und das ermöglicht es uns, das Risiko einer Infektion mit beträchtlichen Mengen dieser Erreger entscheidend zu reduzieren.

Ganzheitlich betrachtet, ist das aber kein Argument GEGEN die These, dass Erreger gut sind. Vielleicht sollten wir weniger Angst vor Viren haben, stattdessen aber mehr Respekt? Viren sind Teil der Natur. Dass es sie gibt – in welcher Ausprägung auch immer – wird seine Gründe haben. Sonst wären sie schließlich nicht existent. Wir aber beuten die Natur aus und sehen sie auch noch als Feind, Viren inbegriffen. Wir verleugnen uns, weil wir uns selbst als Teil der Natur verleugnen.


Wir müssen wissen, wie gefährlich das Coronavirus ist

Gegen das oben aufgeführte Argument: „Erreger sind gut, da sie unser Immunsystem trainieren.” wurde außerdem eingewandt:

Forist: „Man muß erst einmal belegen, wie gefährlich dieses Coronavirus überhaupt ist. Und dafür sind die entsprechenden Statistiken/qualifizierten Aussagen (als Fakten) anzuführen. Sprich, die These von Corona als Seuche ist zu widerlegen. Erst dann macht das obige Argument im Kontext Sinn.

Nichts muss man. Ausgenommen Jene, die das Problem künstlich in die Welt brachten. Thesen beinhalten einen wissenschaftlichen Ansatz, ein Rahmenwerk von Kategorien, das sie erfüllen müssen, um als solche zu gelten. Das berücksichtigend gibt es diesbezüglich schlichtweg keine These, sondern ausschließlich Behauptungen. Die können hahnebüchen sein, im Gegensatz zu Thesen. Und Behauptungen werden uns ständig als neues Stöckchen vorgehalten, damit wir uns an dem Mist abarbeiten.

Auf Belege zum Nachweis einer These vom gefährlichen Virus können wir bis zum St. Nimmerleinstag warten. Dass diese nicht längst vorliegen, dafür gibt es eine rationale Erklärung. Es gibt diese Belege nämlich nicht, davon dürfen wir – ganz ohne Ängstlichkeit – fest ausgehen. Das Verhalten der Protagonisten dieser konstruierten Krise sagt es uns doch überdeutlich, und das jeden Tag aufs Neue.

Wenn wir nun die Existenz von Viren anerkennen, dann ist es für mich übrigens unbestritten, dass es sich auch bei Corona um eine Seuche handelt. Aber wieder lege ich Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung.

Denn wir werden ständig durchseucht. Wir tauschen immerfort Erreger miteinander aus. Und zig tausend Erreger kennen wir überhaupt nicht. Wir wissen auch nicht um deren Wirkungen, die sie auf unseren Organismus ausüben, direkt oder indirekt. Wir wissen ebenso nichts über die Gefährlichkeit dieser Tausenden von Viren. Sollen wir also ab sofort unsere Ängste multiplizieren und das möglicherweise Gefährliche zum – nunmehr extrem eingeschränkten – Gestaltungsspielraum unseres Lebens machen? Das wäre doch fatal, es wäre ein Tod auf Raten, aus Angst vor dem Tod.

Wir dürfen dem Drang der Angstmacher widerstehen, uns mit einer Haltung anzufreunden, welche die Aushebelung unserer angeborenen Menschenrechte an der Gefährlichkeit eines Virus festmachen darf. Wenn wir diese Möglichkeit annehmen, dann wird sie von der Macht auch konstruiert werden. Es geht also gar nicht um das Virus selbst, sondern um die angstauslösende Kopplung, die als Vorwand für Herrschaftsmechanismen wirken möchte.

Angstmacher zeigen immer nur auf das Eine und wenn sie entschieden haben, dieses Eine zu bekämpfen, dann beißen sie sich daran regelrecht fest. Da ist keine Vernunft mehr und man zieht jedes, noch so absurde Argument zu Rate, um diesen Kampf zu legitimieren. Diese Ängste mögen nicht die Meinen sein und ich gönne sie auch von Herzen meinen Mitmenschen NICHT.

Angstmacher sind übrigens völlig ungeeignet, um Gefahren abzuschätzen und angemessen darauf reagieren zu können. Die Angstmache ist für jede Behandlung einer tatsächlich drohenden Gefahr die pure Katastrophe und kostet nur noch mehr Opfer. Der Angstmacher kann ein seinerseits Verängstigter sein. Es kann sich aber auch um Menschen handeln, die Ängste bewusst verbreiten. Diese Menschen sind antisozial, ihr Wesen durch psychopathische Tendenzen geprägt.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle zum wiederholten Male darauf hinweisen, dass allein die angstbeladene Art und Weise, mit welcher das „neuartige” Virus „entdeckt”, dessen angebliche Bekämpfung eingeleitet und die Bevölkerung von den Maßnahmen „überzeugt” wurde, für mich der schlagende Beweis ist, dass wir hier nach Strich und Faden belogen werden.


Isolation ist nicht ganz lebensgefährlich

Argument (von Peds Ansichten): „Isolation ist lebensgefährlich.

Forist: „Nicht ganz. Auch dieses Argument des Establishments wäre valide, wenn man es denn mit einem außergewöhnlich aggressiven “Killer-Virus” zu tun hätte. Nur, genau das ist ja nicht der Fall. Und letzteres gilt es zu belegen. Sonst greift das Argument nicht.

Nicht umsonst wird das Instrument Einzelhaft weniger genutzt, um andere zu schützen, sondern viel mehr, um das Objekt zu brechen. Jede Isolation ist lebensgefährlich, so sie dauerhaft durchgezogen wird – und zwar völlig unabhängig davon, aus welchen Gründen sie angewiesen wurde. Das Argument greift also in keiner Weise. Wir dürfen uns auch einmal vor Augen halten, dass es „DAS Killervirus” niemals gegeben hat. Pest, Pocken und Cholera waren als tödliche (!) Seuchen immer Folgen von Katastrophen, aber nicht die Ursache. Aber eben, weil den Menschen ein grundsätzliches Narrativ untergeschoben wurde, dass aus „ganz besonderen” Gründen Massenisolation „ausnahmsweise” gut und richtig sei, kann man derzeit überhaupt mit dem Werkzeug über die Dörfer gehen. Das ist absolut irre.

Ein Beispiel, das die Verlogenheit hinter dem Treiben der „Besorgten” deutlich machen möchte:

Was interessieren die „Besorgten”, die Angstmacher, die Hysteriker schon die Menschen in Syrien. Dort sind die Ängste der Bewohner, ernsthaft zu erkranken, tatsächlich nachzuvollziehen. Nicht nur an Covid-19, sondern an allem, was man sich so unter den üblichen Verdächtigen von Bakterien und Viren vorstellen darf, können sich Syrer in gefährlicher Weise infizieren. Während die Regierenden in Deutschland weiter die eigene Bevölkerung paralysieren und dabei vorgeben, es gehe ihnen nur um die Menschen, wird der Krieg gegen Syrien – was interessiert da schon Corona – unvermindert brutal und zynisch fortgeführt. Ganz handfest also auch aus Deutschland und überhaupt der sogenannten Europäischen Wertegemeinschaft. Diese Leute erzählen uns nun, dass wir – um unserer eigenen Gesundheit wegen – leider nicht unser Recht sich zu versammeln ausüben könnten und Nähe meiden sollen.

Solchen Leuten kaufe ich kein einziges Wort ab. Syrien hatte vor zehn Jahren eines der am besten ausgestatteten Gesundheitssysteme im Nahen Osten. Die „Besorgten”, die Corona-Manager, sie haben dafür gesorgt, dass dieses Gesundheitssystem nun am Boden liegt und diese Corona-Manager tun auch jetzt alles dafür, damit es so bleibt. Aber was sie auch tun werden – einfach nur weil es ihnen nützt: Sie werden, wenn sich die Gelegenheit ergibt, die mit Corona gestorbenen Syrer genauso dreist für ihre Propaganda missbrauchen, wie sie das mit den Toten in Italien und Spanien taten.


Aerosole sind gefährlich

Argument (Peds Ansichten): „Die seit Jahrzehnten allgemein bekannten Hygieneregeln genügen, um Infektionen nicht gefährlich werden zu lassen.

Forist: „Nein, da es die Problematik der Aerosole gibt. Gegen diese hilft auch weder der Mundschutz effizient noch die Abstandsregeln. Beides ist eigentlich unsinnig.

Hier knüpfe ich wieder an weiter oben Gesagtes an und sage: Nicht nur Aerosole sind gefährlich, sondern das Leben als Ganzes ist gefährlich. Es ist eine Frage der Sicht und es ist eine Frage der Einstellung zum Leben überhaupt. Wie klingt dagegen das? Aerosole sind gut.

Ja, Aerosole sind gut. Weil doch, wenn sie es nicht gäbe, einer der wichtigsten Übertragungswege für Erreger wegfallen würde. Aber ohne den Kontakt mit Erregern wird unser Immunsystem dauerhaft zurückgebaut und dessen enorm wichtige Schutzfunktion für unseren Körper ist nicht mehr gegeben. Und auch bei den Übertragungswegen gilt, dass halbschwanger nicht machbar ist. Oder gibt es jetzt bereits Masken mit Coronafiltern?

Hier schwingt ganz stark das Narrativ, dass Erreger gefährlich seien, das Infektionen zu Krankheiten führten und vor allem, dass es die Viren wären, welche die Krankheiten auslösen würden. Ist dem denn wirklich so? Das ist eine Sicht, die unseren gefütterten Ängsten entspringt. Aber es ist keine ganzheitliche Sicht, welche angemessen Nutzen und Gefahren abwägt und daraus tatsächlich vernünftige Entscheidungen ableitet.

Masken und Abstandsregeln im Alltagsleben als Schutz vor irgendeiner Infektion zu gebrauchen oder gar vorzuschreiben, ist schlicht Nonsens. Das gilt für wirklich jede Infektion. Ich betone nochmals: Wir reden von unserem Alltagsleben, nicht von Intensivmedizin, Bio-Laboren oder Schlachthöfen. Auch der normale Krankenhausbetrieb und selbstverständlich auch Altenheime sind Teil des Alltags.

Wenn Erreger massenhaft auftreten, was Immunsysteme überfordern kann, dann sind andere Ursachen zu ermitteln und zu beseitigen. Wann sind denn Erreger zuletzt tatsächlich so gefährlich gewesen, dass sie die deutsche Bevölkerung in Massen dahinrafften? Richtig, in Kriegs- und Nachkriegszeiten.


Aber vielleicht ja doch und was dann?

Argument (Peds Ansichten): „Nichts weist darauf hin und nichts hat es bewiesen, dass ausgerechnet dieses „neuartige“ Coronavirus ein Krankmacher wäre.

Forist: „Ja, doch. Es ist allgemein anerkannt, dass Coronviren schwere Atemwegserkrankungen auslösen können. Bei der aktuellen Variante scheint es sich um eine aggressive Variante zu handeln. Vor allem die Zahlen aus den USA, Spanien und England scheinen das zu belegen.

Tatsächlich sind es Coronaviren, die schwere Atemwegserkrankungen auslösen? Oder nur – eher theoretisch – auslösen können? Und wenn sie es tun, in welchem Maße geschieht es? Hat man auch nach den anderen Tausenden möglichen Mikroben in der Lunge der Toten gesucht, oder doch nur nach genau diesem RNA-Strang? Mit einer hochsensiblen, unspezifischen, unzuverlässigen und nicht validierten Testmethode? Wieviel Coronaviren waren denn in der Lunge – Tausend, Hundert, oder gar nur Eines? Die Testmethode kann dazu keine Aussage liefern! Von was reden wir hier eigentlich?

Selbst ein Herr Drosten hat vor Monaten erklärt, dass dieses Virus – so wie seine Verwandten – eher NICHT in die Lunge geht, sondern in den Schleimhäuten der Nase und des Rachenraumes nistet. Zwei Drittel aller 70 bis 79-Jährigen bekommen nicht einmal mit, dass sie sich am Virus angesteckt haben. Warum sollten sie auch, Ansteckung ist schließlich das Normale. Ich kenne nicht einen einzigen Menschen, der nachweislich an SARS-CoV-2 ernsthaft erkrankt war. Nicht einmal von Menschen, die gemeinhin als Risikopatienten gehandelt werden, und das noch unter Beachtung der zweifelhaften Test- und Diagnosemethoden.

Wo kommt also der Schein her, dass es sich hier um eine „aggressive Variante” handeln würde? Es ist – so meine ich – keine gute Idee, Spekulationen zu verbreiten, welche der Angst immer wieder neues Futter geben. Und es ist nun einmal so, dass die beschworene Gefahr, die von diesem Virus ausgehen soll, in keiner Weise belegt ist. Unter Beachtung dieses Kenntnisstands, die Gefahr herbeizureden, ist ja genau das, was Politik und Medien permanent betreiben.

Der Forist hat sich hier – mir ist völlig klar, dass er dies unbewusst tat – des Wordings der Massenmedien bedient (Hervorhebung durch Autor): „Vor allem die Zahlen aus den USA, Spanien und England scheinen das zu belegen.

“Scheinen” weist auf die Spekulation, das Gerücht hin. Aber „scheinen” wird so vom Empfänger der Information nicht im Kopf verarbeitet. Er nimmt emotional tatsächlich einen Beleg für die nicht belegte Behauptung in sein bildhaft speicherndes Gedächtnis auf. Wir fallen sehr schnell auf solche propagandistischen Tricks herein, und nicht nur das. Wir geben so etwas auch eher beiläufig weiter. Auch „die Zahlen” geben wir weiter und da muss man doch immer wieder die Frage stellen: Welche Zahlen denn? Wer glaubt, dass die Zählerei in den USA und GB seriöser vonstatten ging als im Robert-Koch-Institut?

Lassen wir uns nicht aufs Eis führen. Es gibt schlicht keinerlei Rechtfertigung – und das wirklich ohne jede Ausnahme – im Sinne eines wirklich demokratischen Rechtsstaates und erst recht nicht im Sinne des uns von der Natur gegebenen Rechts Mensch zu sein, Zwangsmaßnahmen wie einen „Lockdown” (Haft mit zeitlich eng begrenztem Ausgang) zur angeblichen Bekämpfung eines Virus für ganze Bevölkerungen umzusetzen. Aber herrschender Macht geht es genau darum!


Vor extrem tödlichen Viren sollte man Angst haben

Argument (Peds Ansichten): „Wir brauchen keine Angst vor Viren haben.

Forist: „Doch, es gibt extrem tödliche Viren. s.Tollwut. Davor kann und sollte man Angst haben.

Die Tollwut ist dann tödlich, wenn uns ein tollwütiges Tier beißt und das Virus in die Blutbahn gelangt. Viren besiedeln unseren gesamten Körper aber im Blut – so mein Wissen – haben sie nichts zu suchen. Wenn Viren und Bakterien massenweise in die Blutbahn gelangen, dann gilt prinzipiell und nicht nur im Falle des Tollwut-Virus Lebensgefahr. Eine offene Wunde, in die massenhaft Erreger eindringen, ist ein Desaster, immer. Im Speichel des von der Tollwut befallenen Tieres siedeln wahrscheinlich Millionen dieser Viren (a1).

Wenn sich ein Wildtier auffällig verhält, plötzlich Nähe zu Menschen sucht, dann sollten wir angemessen reagieren und tatsächlich Abstand halten. Aber was hat das mit der Aussetzung grundlegender Menschenrechte im Zuge einer Pandemiebekämpfung zu tun?

Warum muss man vor etwas Angst haben, was man doch besser respektvoll behandeln sollte? Angst gebiert Feinde. Wenn wir Angst vor Viren haben, dann betrachten wir sie notwendigerweise als Gegner und stellen unser Handeln entsprechend auf. Dabei wissen wir kaum etwas über sie – auch wenn das Virologen wahrscheinlich nicht so gern hören werden (1).

An einem letzten Beispiel möchte ich das Ganze nochmals verdeutlichen:

Zu unserer Darmflora gehören nicht nur Billionen von Bakterien sondern auch mindestens genau so viele Viren, die sich mit ersteren in einem komplexen Gleichgewicht befinden. Ohne sie können wir nicht leben. Es ist also gut, dass es sie gibt. In einem Gramm unseres Kots befinden sich Milliarden von aus dem Darm ausgeschiedenen Viren. Wenn wir uns nun dieses Gramm in unseren Mund stecken, dann ist das durchaus gefährlich. Merke: Das Verhalten ist gefährlich, nicht das Virus! Solch ein gesellschaftlich gelebtes Verhalten kenne ich aber nicht. Offensichtlich tun wir aus unserem Wesen heraus durchaus das Richtige. Abstandsvorschriften und Maskenzwang gehören mit Sicherheit nicht dazu.

Vielen Dank nochmal an den Foristen für dessen Antithesen, und, liebe Leser, bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Menschen können das Tollwut-Virus untereinander nicht übertragen. Das Virus hat keinerlei epidemische Eigenschaften für Menschen. Was möglicherweise auch ein Grund dafür ist, warum Menschen so gut wie keine Abwehrmechanismen gegen das Virus entwickeln konnten. Denn auch, wenn es vom Menschen nur über die Schleimhäute aufgenommen wird, ist es außergewöhnlich gefährlich. Um so weniger taugt dann aber das Virus als Argument für epidemiologische „Schutzmaßnahmen”, wie sie gegenwärtig weltweit praktiziert werden.

(1) 2015; Stefan Lanka; Viren entwirren – Das Masern-Virus als Beispiel; https://wissenschafftplus.de/uploads/article/Wissenschafftplus_Viren_entwirren.pdf

(Titelbild) Emotionen; 11.2.2017; Autor: Lars_Nissen_Photoart (Pixabay); https://pixabay.com/de/liebe-wut-trauer-hass-entkommen-2055960/; Lizenz: Pixabay License

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