Die Globalisierung und der Transhumanismus (2)

Frisst die digitale Revolution ihre Kinder? Welche Verantwortung übernehmen wir Menschen für uns tatsächlich? In dieser kleinen Artikelreihe (hier gehts zum Eröffnungsteil) beschäftigt sich Gast-Autorin Anna Winter mit Markus Jansens Buch „Digitale Herrschaft – Über das Zeitalter der globalen Kontrolle und wie Transhumanismus und synthetische Biologie das Leben neu definieren“.


This is not the age aquarius – Visionen und Erweckungen

„Wenn wir die gesamte Materie und Energie des Weltalls mit unserer Intelligenz gesättigt haben, wird das Universum erwachen, bewusst werden – und über fantastische Intelligenz verfügen. Das kommt, denke ich, Gott schon ziemlich nahe.“ [1]

Das ist nicht etwa ein Ausspruch einer neuen eschatologisch – okkulten Sekte, sonder ein Zitat von Ray Kurzweil, dem wohl einflussreichsten Transhumanisten. Vielleicht tut der Volksmund also der Informatikerkaste Unrecht, wenn er sie mit dem Stigma der Nüchternheit und Fantasielosigkeit belegt. Es gehört zu Jansens Verdiensten, dass er auch die religiösen Komponenten der transhumanistischen Bewegung heraus arbeitet.. Dass es dem Silicon Valley nicht nur darum geht, Millionen zu machen  – oder mehr oder weniger auch die halbe oder ganze Welt und die ganze Menschheit zu kontrollieren – sondern noch höhere, mystische Träume eine Rolle spielen, dürfte viele Bürger überraschen und irritieren.

Viele Transhumanisten wie Kurzweil oder Moravic haben die Vision, dass sich eines Tages der Geist eines Menschen, sein Gehirn „herunter laden“ und auf einem Computer speichern lässt. Auf diese Weise würde man unsterblich werden! „Krankheit und Tod“, führt Jansen aus,

„sind in diesem irdischen Schlaraffenland überwunden, die Künstliche Intelligenz der Maschinen hat die natürliche des alten Menschen ersetzt, überflügelt, abgeschafft. Die Menschheit wird mit Computern zu einer neuen unsterblichen Spezies 2.0 verschmolzen, die neue Mystik ist digital und kommt weitgehend ohne den Körper aus.“ [2]

Klingt das nicht eher nach Science Fiction – Kino (oder einem Künstler auf LSD)? Interessant wäre, was passieren würde, wenn man 100 Durchschnittsbürger mit genau diesen Sätzen zu verschiedenen Ärzten schicken würde …

Nicht zu Unrecht vergleicht der Autor Thomas Wagner, Verfasser eines anderen aktuellen Buches zum Thema Transhumanismus [3], lakonisch die unterschiedliche Behandlung, die den visionären Intellektuellen Erich von Däniken und Ray Kurzweil zuteil wird:

„Während Anhänger der These, es gäbe außerirdische Lebensformen (die womöglich sogar schon mal da gewesen und die Pyramiden erbaut hätten) nur Spott und Verachtung erfahren würden, erhalte Kurzweil mit seiner Vision, den Tod durch externe Datenspeicher etc. zu überwinden, großzügige finanzielle Zuwendungen in Millionenhöhe – bspw. vom Pentagon.“ [4]

Es stellt sich die Frage, warum ein äußerst kriegsbereites Verteidigungsministerium anthroposophische Träumer auf seiner Gehaltsliste führen sollte. Mit erwähnter Singularity University steht Kurzweil eine ganze Universität zur Verfügung, um zu forschen und seine Ideen zu verbreiten – und das ist nur eine von mehreren Unis, die „Transhumanismus“ lehren.

Es stellt sich in rein sachlicher Hinsicht die Frage, ob der gewählte Ansatz Richtung Unsterblichkeit wirklich der beste ist: Haben moderne Hirnforschung und Anthropologie nicht eher gezeigt, dass Geist und Seele mit dem Gehirn zusammen fallen und dass die Funktion des Gehirns darin besteht, den Körper zu steuern, Atmung, Kreislauf, Bewegung, Wahrnehmung zu koordinieren und dass Bewusstsein, Gedanken und Gefühle nur einen winzigsten Bruchteil all dieser unbewussten Hirnaktivität aus machen? Und dass der biologische „Sinn“ von Bewusstsein und Sozialität vermutlich darin liegt, dass er die Überlebenschancen der menschlichen Organismen verbessert?

Die Übertragbarkeit einer an lebendige Synapsen und Hormone gebundenen Seele auf anorganische Träger, ist sie soo wahrscheinlich? Wenn es, jenseits ethischer Fragen, um die Verlängerung der Lebensspanne – oder gar „Unsterblichkeit“ – geht, schieme mir als Laie eine Manipulation der Mitochondrien – welche die Energie für ALLE Lebensvorgänge produzieren und die im Laufe der Jahre schwächer werden (wie die Telomere kürzer) – Erfolg versprechender.

Auch die zunehmende Neigung der Bürger zum Fitness-Tracking, voran getrieben durch das Marketing von Apple und Konsorten [5] und das Interesse von Versicherungen an diesen Daten [6], enthüllt Jansen als pseudorational.

„In ihrem durchaus religiösem Eifer, den eigenen Körper rigiden Kontrollprozeduren zu unterwerfen und die Ergebnisse ins Internet zu stellen, sind die Self-Tracker voraus eilende Erfüllungsgehilfen der Überwachungsgesellschaft 2.0, deren Anforderungen vollkommen verinnerlichend.“ [7]

Das neue Leistungsdenken reicht bis ins Blut und unter die Haut

Die Werkzeuge, die von Versicherungen genutzt werden, um das Risiko von Kunden ab zu schätzen und die Basis unserer Gesellschaft, das Solidarprinzip, zerstören, basieren auf Statistiken, deren Herkunft und Aussagekraft man nicht kennt und auf Algorithmen, von denen kein Mensch weiß, wie sie berechnet werden. Selbst wenn Statistiken seriös mit Berechnung von Korrelationen, Varianzen, heraus Rechnen von Fehlern etc. ausgewertet werden, sagen Korrelationen nichts über Kausalität aus. Dies will ich an einem einfachen Beispiel erläutern:

Ein gefundener statistischer Zusammenhang zwischen Depressionen und hohem Nussverzehr könnte die Programmierer von Gesundheits-Apps oder Krankenkassen zur Einstufung von Nüssen als schlecht und als depressiv machendes Gesundheitsrisiko veranlassen. Dabei kann das Gegenteil der Fall sein: Dass Nüsse von Depressiven wegen ihrer anti-depressiven Eigenschaften verzehrt wurden!

Außerdem sagen statistische Wahrscheinlichkeiten nichts darüber aus, wie wahrscheinlich diese Wahrscheinlichkeit im Einzelfall ist. Viele Menschen haben ihr Leben lang schlechte Cholesterin-Werte, einen Herzfehler, rauchen und trinken und werden 90 Jahre alt. Tausende Menschen ernähren sich mit Bio-Produkten, treiben Sport, machen 101 Vorsorgeuntersuchungen – und bekommen trotzdem mit 40 Krebs. Interessant ist auch, dass in unserer angeblich so wissenschaftlichen Zeit sich Behörden und Firmen auf solche Methoden einlassen, ohne erst durch wissenschaftliche Studien zu prüfen, ob das Tragen solcher [Fitness-]Bänder überhaupt Gesundheit zu verbessern mag.

Ignoriert wird von den Freunden der Körper-Optimierung, sowohl von denen im Volk als auch in der „Weltregierung“ Silicon Valley, dass das Tracking selber ein Faktor ist, der die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten erhöht; zum einen durch den gefühlten Druck, sich zu bewegen und zu optimieren; durch die Zunahme elektromagnetischer Strahlung (Mobilfunk-Strahlung wurde von der WHO [Weltgesundheits-Organisation] als wahrscheinlich Krebs erregend eingestuft); als auch durch die Plaste in Fitnessarmbändern, in denen laut Apothekerzeitschriften z.T. karzinogene Phtalate gefunden wurden.

Außerdem ist es nicht gerade unwahrscheinlich, dass die permanente (und grundlose) Beschäftigung mit dem eigenen Körper, der peniblen Beobachtung und Kontrolle seiner Funktionen zu Hypochondrie, Ängsten und zwanghaften Verhalten führt. In psychiatrischen Fragebögen gilt ein permanentes Kreisen um den eigenen Körper als Hinweis auf eine psychische Störung.

Jansen merkt zur Überflutung des Alltags mit Displays, Bildschirmen und den von ihnen abgelesenen Informationsmassen an:

„Wenn man bedenkt, dass der Großteil aller sinnlichen Umwelteinflüsse über die Augen aufgenommen wird – eine Tatsache die in der Werbung und im Marketing nur allzu gut bekannt – ist es nicht weiter verwunderlich, wenn in einer visuellen Reiz überfluteten Lebenswelt Burnout-Phänomene und geistige Störungen zur Tagesordnung gehören; die Lebensenergie wird schlichtweg auf gesogen und weg gebrannt durch das heutige Bilderregime; dem nur durch Kultivierung entgegen gesetzter Virtuositäten einigermaßen zu entkommen ist.“ [8]

Der bedingungslose Glaube an Statistiken unbekannter Herkunft und Qualität und komplexe Algorithmen, von denen niemand nichts weiß außer dem Programmierer, erinnert an den Aberglauben von Jahrmarktbesuchern, die die Verkündigungen von Wahrsagern und Kartenlesern als unentrinnbares Schicksal annehmen.

Das Erbe der Protestanten

Jansen hält es nicht für Zufall, dass der Ursprung des Hypes um Fitnessarmbänder und die Messung und Analyse von allem und jedem – in dem Fall von Puls, Blutdruck, Schritten, Sauerstoffsättigung etc. in Amerika liegt. [Analysen die] keinen medizinischen Nutzen haben – selbst bei Menschen mit hohem Blutdruck reicht es meist, diesen alle paar Wochen oder Monate zu messen – und solche Daten sind jenseits des lebensgefährlichen Bereichs kaum sinnvoll interpretierbar. „Der Wilde Westen“ existiert bis heute – der wilde Westen der entgrenzten Wissenschaft und des Kapitalismus“ [9]. Bei einem Großteil der Siedlungspioniere, die die ersten Siedlungen an der Ostküste errichteten, handelte es sich, so Jansen, um streng gläubige bis fanatische Puritaner und Calvinisten, die vor Glaubensverfolgung in Europa geflohen waren.

„Calvin setzte im Rahmen seines Design des Humanen vor allem auf ein rigides Disziplinierungs-Programm, das den Einzelnen mit einem solide ausgeprägten Gewissen ausstattete und diese Weise Furcht vor jeder Grenzüberschreitung gegen die Obrigkeit antrainierte. Die Affekte und Leidenschaften des Körpers waren systematisch zu kontrollieren und einer peniblen Verhaltensnorm zu unterwerfen.“ [10]

Vor diesem Hintergrund lässt sich die Begeisterung, intimste Körperregungen zu messen, zu protokollieren, zu veröffentlichen, mit Sollwerten zu vergleichen und zu optimieren, besser verstehen; [Begeisterung] die einem weniger nach Leistung besessenen Bürger oder einem Genussmenschen sonst unbegreiflich bleiben würde. Denn, rational betrachtet, was soll es nützen, Körperfunktionen ständig zu überwachen, solange man nicht an einer speziellen schweren Krankheit leidet oder eine Karriere im Profi-Leistungssport betreibt?

Wobei das Tracking, die Messbarkeit ein Optimum suggeriert, das eigentlich gar nicht existiert. Es gibt bspw. nur ein Spektrum von Blutdruckwerten, die gesund und gut sind … oder so definiert werden.

Wobei es einerseits Vorteile hat, normalen Blutdruck zu haben, andererseits aber auch, zu niedrigen zu haben: Zwar wird man öfter müde, aber man hat anscheinend eine höhere Lebenserwartung. Und auch ein Mensch mit hohem Blutdruck wird nicht unbedingt krank! Ein erhöhter Blutdruck ist nur ein Faktor unter Tausenden, der das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle erhöht oder erhöhen kann. Die Tatsache, dass Blutdruck oder Sauerstoff-Sättigung messbar sind, bedeutet zudem noch lange nicht, dass sie willentlich steuerbar wären. Sie unterliegen ja dem autonomen Nervensystem, das unabhängig von Bewusstsein und Neocortex funktioniert – wäre es nicht so, würden wir sterben, wenn wir einschlafen.

Auf die Selbststeuerung kommt es den Transhumanisten aber letztlich an; sogar die Evolution des Menschen soll die Menschheit – bzw. eher die Weltregierung des Silicon Valley – in die Hände nehmen. Dass es Dinge gibt, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen, seien es Wetterphänomene, Unfälle, andere Völker, Gedanken, Krankheiten oder der Tod, ist etwas, das IT-Eliten und und transhumanistische Kreise nicht akzeptieren.

Darum wurde sogar das Google-Projekt „Endet den Tod“ ins Leben gerufen: fantastisch aber wahr. Letzten Endes ist die Abschaffung des Todes ja auch eines der wesentlichen – und revolutionärsten – Ziele und Visionen von Kurzweil und seinen Anhängern. [Und vergessen wir nicht, dass Kurzweil Chefingenieur bei Google ist][11]

„Sowohl in der Militärtechnologie als auch im Transhumanismus geht es im Kern um die technologische Beherrschung und Kontrolle des Todes, wobei immer nur die anderen sterben sollen.“ [12][a1]

Hier, in Kalifornien, in weiter Entfernung zum Bibel Belt bei Utah, leben die Denk- und Gefühlstraditionen des strengen Protestantismus [13] in modifizierter Form weiter:

„Hinter der Vermessung, Bewertung und Optimierung des Körpers im und durch das Internet steht, neben ökonomischen Imperativen wie der Maximierung der Leistungsfähigkeit, eine nach wie vor nicht überwundene puritanischer Körperfeindlichkeit, die sich noch nie mit dem unmittelbaren Faktum des Leibes, seiner Schwächen und Gebrechen, auch auch seiner unkontrollierbaren Lüste und erotischen Energien abfinden konnte.“ [14]

Jansen ist überzeugt:

„Der Transhumanismus basiert gerade nicht auf dem positiven Menschenbild des Humanismus, sondern – neben den Begriffsprägungen und Kalkülen der Eugenik sowie den technologischen Entwicklungen des modernen Krieges – auf der grundlegend negativen und abgrundtief pessimistischen Anthropologie des Calvinismus bzw. Puritanismus.“ [15]

Das bedeutet freilich nicht, dass der Transhumanismus Respekt vor klassischen Werten – oder überhaupt religiösen Gefühlen und Einstellungen hätte. Mit den christlichen – oder muslimischen – Geboten der Nächstenliebe, der Gleichheit der Menschen vor Gott, der Achtung vor der Schöpfung und den Geschöpfen, dem Wert des Lebens – unabhängig von genetischer Ausstattung und Verwertbarkeit – kann der Transhumanismus nichts anfangen.

Er negiert diese Grundsätze ebenso wie die verfassungsmäßig gesicherte Menschenwürde oder körperliche Unverletzlichkeit. Auf dem Weg zur neuen Menschenrasse kann auf den einzelnen Menschen oder gar auf Embryos keine Rücksicht genommen werden, sie dienen als Material. Schon Frankensteins Weg war mit Leichen gepflastert oder das Kabinett des Dr. Caligari – Literatur und Kunst nahmen das Drama des im Labor gezüchteten Menschen (oder Monsters) vorweg.

Eng ist die Kooperation von Google mit Biotechnologie-Unternehmen, die z.B. an der Sequenzierung von DNA arbeiten, an Gen-Datenbanken, am Klonen oder synthetisch gezüchtetem Leben. [Weiter gehend hat Google mit Calico gar sein eigenes Biotech-Unternehmen gegründet][16]


>>> weiter zu Teil 3


Anmerkungen

[a1] [Der Transhumanismus beschreibt damit ein heute bereits existierendes, aber zukünftig perfektioniertes System von Herrschaft und Kontrolle.]

[Allg.] Original-Artikel von Anna Winter wurde um Quellen erweitert. Aus meiner Sicht sinnvolle Ergänzungen wurden in Block-Klammern gefasst.

Quellen

[1] Ray Kurzweil: Menschheit 2.0. Die Singularität naht. Berlin 2013, S. 385.; entnommen aus: http://transhumane-partei.de/ewiges-leben/ (25.2.2017)

[2][7-10][12][14-15] Digitale Herrschaft. Über d. Zeitalter d. globalen Kontrolle u. wie Transhumanismus u. syn; Markus Jansen; 2015; Schmetterling-Verlag; ISBN 3-89657-076-5; http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-076-5.htm

[3-4] Robotokratie; Thomas Wagner; 2015; PapyRossa Verlag; ISBN 978-3-89438-581-1

[5] Ole Reißmann; 24.6.2011; http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/apple-in-der-kritik-iphone-ortet-immer-und-ueberall-a-758952.html

[6] Saskia Littmann; 13.8.2015; http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/einige-krankenkassen-foerdern-fitness-tracker-bundesversicherungsamt-sollte-werbetraechtige-leistungen-verbieten/12174652.html

[11] Roland Benedikter; 11.1.2015; https://www.heise.de/tp/features/2014-Drei-Schritte-zum-Transhumanismus-3369401.html

[13] Onkel Sam tickt anders; Albert Grell; 2013; S. 204; https://books.google.de/books?id=sMUZLqcQKNoC&dq=Bibel+Belt&source=gbs_navlinks_s

[16] Helga Einecke, Kathrin Werner; 16.8.2015; http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/google-das-c-im-alphabet-1.2607421

[Titelbild] Autor: TimHaynes; Datum: 2016-04-17; Quelle: flickr.com_Lizenz: CreativeCommons; Bearb. d. Peds Ansichten

 

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Ein Kommentar zu Die Globalisierung und der Transhumanismus (2)

  1. Atzinger Schleuderservice sagt:

    Passend zu diesem Thema empfehle ich das Buch „Also sprach Golem“ von Stanislaw Lem.

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