Die Sache mit dem Eigentum

Woher kommt das Recht auf Eigentum? In unserer Gesellschaft wird regelmäßig die Verteilungsfrage gestellt, eine nach der gerechten Verteilung von Eigentum. Die Umverteilung von unten nach oben wird thematisiert – und dass so etwas Unrecht ist. Aber steckt im Eigentum – als der einer moralisch fundamentalen Kategorie – nicht bereits von Grund auf ein Unrechtsakt?

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Schuld und Eigentum im Soll und Haben

Karl Marx hat in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts eine brillante Analyse des kapitalistischen Systems geliefert. Die Würdigung möchte aber nicht den Blick dafür verstellen, dass diese Analyse eine rein Ökonomische war. Aus stark selektiver Betrachtung heraus neue Gesellschafts-Modelle in Angriff zu nehmen, halte ich allerdings für gewagt, ja unverantwortlich. Doch genau das wird immer auf’s Neue versucht. Ideologen und Umsetzer solcher Entwürfe sind sich nicht bewusst, dass sie sich im Rahmen einer Matrix bewegen, die das System faktisch immer

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Die Gläubigen (5)

Der fünfte Auszug aus Jürgen’s Romanfolge “Die Gläubigen” wirft ein brisantes Thema auf. Eigentum ist eine absolute Grundkomponente unserer Gesellschaft. Ihre Ideologie und Wirtschaftsweise begründet sich auf Eigentum. Die Motivation der Menschen zum Handeln wird mit Eigentum begründet. Eigentum (sich etwas aneignen) ist die materialisierte Form von Eigennutz und die Frage der Rechtmäßigkeit jedweden Eigentums sollte diskutiert werden. Eine Thematisierung meinerseits wird es dazu noch geben. Doch lassen wir an dieser Stelle Jürgen’s Romanhelden zu Wort kommen und die Gedanken,

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