Sind Inzidenzen eine Preisfrage?

Wenn die Inzidenzen nicht das Ergebnis einer Pandemie sondern von Tests sind …,


wie steuert man das? Werden da Hunderte von Laboren und Tausende von Ärzten und die mobilen Testcenter per Weisung beauftragt, mehr oder weniger zu testen beziehungsweise auszuwerten? Zumindestens hier kann sich der ansonsten in seinen durch die Propaganda verstärkten Ängsten gefangene Corona-Gläubige entspannt zurücklehnen und mitleidig auf die „Verschwörungsmystiker“ herabschauen. Doch möglicherweise lässt sich das sehr einfach erklären.


Beginnen wir mit einer im Grunde ausgelutschten Geschichte, jener der verfälschenden, genauer gesagt lügenden Berichterstattung des Robert-Koch-Instituts (RKI), bei der reißerisch mit sinnfreien Zahlen von „Inzidenzen“, „Fällen“ und „Infektionen“ die Bevölkerung getäuscht wird. Beim RKI arbeiten keine Deppen, also ist der Vorwurf der Lüge gerechtfertigt. Die ARD-Tagesschau ist dann williger Verbreiter dieses den Menschen offenbar den Verstand raubenden Unsinns.

Manipuliert wird von den Erwähnten unentwegt, selbst bei simplen Grafiken. Ein Beispiel: Das vom RKI bereitgestellte Bild unten betitelt die dargestellte Kurve mit „Covid-19: 7-Tage-Inzidenz“ und knüpft so eine gedanklich-emotionale Verbindung zwischen einer Krankheit — einer gaaaanz schlimmen Lungenkrankheit — und nichtssagenden Inzidenzen, die man aus Massentests gewonnen hat, die überhaupt keine Krankheiten nachweisen können (b1):

Die dargestellte Kurve hat keinerlei Aussagewert, um das Ausmaß oder gar die Gefährlichkeit einer angeblichen Infektionskrankheit abzubilden — gibt es aber vor. Die ARD-Tagesschau kann oder darf darauf nicht hinweisen. Hinzu kommt, dass die vom Grundsatz her eh schon nicht für Infektionsnachweise geeigneten Tests bekanntermaßen in keiner Weise standardisiert sind (1). Nach Lust und Laune lässt sich bereits über die Handhabung der Tests — Auswahl, Verwendung, Auswertung und nicht zuletzt die schiere Menge — beliebig an der Inzidenzzahl herum doktoren. Für eine Pandemiebekämpfung ist das allerdings völlig nutzlos. Für emotionale Zahlenspiele jedoch eignet sich solch eine, übrigens unwissenschaftliche Herangehensweise bestens.

Das ist Vorsatz und der Tag wird kommen, an dem die Verantwortlichen für dieses Tun zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist nicht notwendig, um Vergeltung zu üben, sondern um die Geschehnisse aufzuarbeiten und Schlussfolgerungen zu ziehen. Nur so lässt sich eine Wiederholung der Ungeheuerlichkeiten vermeiden.

Noch etwas wird in obiger Grafik unterschlagen: Dass nämlich mehr oder weniger willkürlich ein und dieselbe Person mehrfach getestet werden kann und dabei bei jedem Positivresultat als „Infektionsfall“ in die getürkte Statistik eingeht. Der mir persönlich bekannte Rekord liegt bei vier „Infektionsfällen“ pro einer Person. Welchem „Normalsterblichen“ ist wohl bewusst, dass dies eine gehörige Rolle bei der Generierung (nicht Erfassung!) der Inzidenzzahlen spielt?

Weil die ARD-Tagesschau sich als Propagandklitsche der Regierung verdingt, ist sie auch nicht in der Lage, diesen wichtigen Sachverhalt bei der Veröffentlichung von Inzidenzen konsequent mitzubenennen. Das RKI selbst bewirbt diesen wichtigen Fakt ebenfalls nicht — warum? Weil es hier nicht um Transparenz geht, sondern um Manipulation der Bevölkerung. Irgendwo in den RKI-Tagesberichten steht es dann auch:

„Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da z. B. in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.“ (2)

Wobei „Patienten“ bereits die nächste arglistige Täuschung für den Leser darstellt, denn auch hier spricht man in der Mehrzahl in Wirklichkeit von positiv getesteten, aber gesunden Menschen.

Ein extremes aber keinesfalls auszuschließendes Beispiel: Stellen Sie sich vor, liebe Leser, Sie leben in einer Kleinstadt mit 40.000 Einwohnern. Dort wird ein einziger, möglicherweise völlig gesunder Mensch innerhalb einer Woche viermal positiv auf ein nichtssagendes Allerwelts-Genschnipsel getestet. Und aus diesen Witztests generiert sich damit eine 7-Tage-Inzidenz von: richtig, von 10! Keine Krankheit, keine Behandlung, keine Diagnose, keine Infektion — aber eine Inzidenz von 10 (3). So etwas bezeichne ich als Scharlatanerei. Kann das den wahnhaften Verfechtern einer Null-Covid-Strategie die Augen öffnen?

Wenn bewusst ein Trugbild in der Bevölkerung erzeugt wird, dann strapaziert sich der Urheber desselben als Betrüger. Regierung und das dieser unterstellte RKI betrügen also in gut austarierter Abstimmung die Bevölkerung. Aus diesem Datenmüll generiert das RKI seine Risikobewertung und diese wiederum ist der Vorwand für die regierende Politik, ihre Grundrechte einschränkenden, demokratiefeindlichen und nicht zuletzt gesundheitsgefährdenden Maßnahmen durchzudrücken.

Mann kann es nicht oft genug betonen: Die „7-Tage-Inzidenz“ wird nach wissenschaftlich völlig haltlosen Kriterien „ermittelt“ und die Maßnahmen zur „Bekämpfung der Pandemie“, also die der Nichtpharmazeutischen Intervention (NPI) sind ebenfalls bar jeden seriösen, wissenschaftlichen Beweises derer Wirksamkeit. Das alles weiß die Bundesregierung und selbstverständlich weiß dies auch das RKI.

Noch ein wenig Betrugsaufdeckung bei der Berichterstattung gefällig; diesmal zu den gemeldeten, intensivmedizinisch „behandelten Covid-19-Fällen“? Erstens wurde ich mehrfach über Fälle, sogar aus dem privaten Umfeld informiert, bei denen Menschen, vor allem alte, pflegebedürftige Menschen mit Positivresultat auf Allerweltsgenschnipsel ohne die eh fragwürdige Symptomatik auf Covid-19 (siehe dazu auch weiter unten) in Intensivabteilungen verfrachtet wurden und somit automatisch in die stets alarmistisch aufgemachte Covid-19-Statistik eingingen. Da war nichts mit invasiver Behandlung, nichts mit lebensrettenden Maßnahmen. Die Menschen lagen dort wenige Tage, um danach wieder „ausgelagert“ zu werden. Kann das vielleicht etwas mit Geld zu tun haben, statt mit aufopferungsvollen Kampf gegen „das tödliche Virus“?

Ebenso erfahren wir von intensivbehandelten Patienten, die von einer Intensivstation in eine andere überführt werden. Das mag triftige Gründe haben, aber wie gehen diese Menschen in die „Corona-Statistik“ ein?

Hier einige DIVI-Zahlen aus den Tagesberichten des RKI (b2):

Hinter der Spaltenbeschriftung „Veränderung zum Vortag“ sowie in der Zeile der insgesamt „abgeschlossenen Behandlungen auf ITS“ sehen wir ein Sternchen. Was bedeutet es?

„Aufgrund von Verlegungen von Patientinnen und Patienten von einer ITS zur Weiterbehandlung auf eine andere ITS kann pro Patient mehr als eine Behandlung gemeldet werden (Mehrfachzählung möglich).“ (2i)

Politiker und Behördenleiter, Funktionsträger von Ärzteverbänden und die immer wieder durch die Medien gehypten Experten scheren sich einen Dreck um solche „Kleinigkeiten“. Es würde ja auch den Kaninchenblick für die zu Verängstigenden und damit deren Bereitschaft für das weitere, kritiklose Mittragen der Corona-Maßnahmen wie auch des exzessiv von der Politik vorangetriebenen Impfwahns abschwächen.

Wir wissen, auf welch indiskutable Weise die „Fallzahlen“ erhoben werden, dass das Ganze mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Außerdem ist offensichtlich, dass das Steigen und Fallen der „Infektionen“ eine Sache des Testens ist. Nämlich wie, wo, wann und wie oft man wen mit was nach welchen Maßgaben testet. Standards spielen dabei keine Rolle. Wenn Sie aufmerksam die täglichen, umfangreichen Berichte zum „neuartigen Virus“ beim RKI studieren, kann Ihnen auffallen, dass es sich dort im Grundsatz um die sinnfreie Auswertung von ebenso sinnfreien PCR-Tests handelt.

Andererseits ist es schwer vorstellbar, dass die Regierung Weisungen nach unten durchreicht, um mehr oder weniger zu testen. Woher kommen also die Schwankungen im Testsystem?

Als die Bundesregierung ihre „Bundesnotbremse“ durchzusetzen versuchte, hatte sie nur deshalb Erfolg weil die Fallzahlen stiegen. Dass bei Einführung dieser medizinisch und epidemiologisch sinnfreien Maßnahme von einem exponentiellen Anstieg der „Fallzahlen“ keine Rede sein konnte, ja teilweise die Quoten, trotz Rekordzahl der Tests (!), begannen, wieder zu sinken, spielte im Propagandarummel keine Rolle. Man kann sagen, dass diese Ausgangssperre und weitere Maßnahmen innerhalb der Verhängung eines Ausnahmezustands, wie er für totalitäre Systeme typisch ist, aus Sicht der politischen Kaste in Berlin gerade noch rechtzeitig in Kraft trat, nämlich am 25. April 2021 (4, b3).

Der Zeitpunkt für diese weitere flagrante Verletzung von Grundrechten war freilich geschickt gewählt. Schließlich sind die Monate März und April typisch für Erkältungskrankheiten bei Menschen. Und da ja Covid-19 die bekannten Symptome aller Erkältungskrankheiten in sich vereint — womit es, nebenbei gesagt, gar nicht mehr die notwendigerweise spezifischen Kriterien für eine Krankheit erfüllt — konnte man mit dem Zeigen auf die „symptomatisch Infizierten“ und „Covid-19-Intensivfälle“ sehr schön eine dramatische Situation herbei reden, die es in Wirklichkeit gar nicht gab.

Drei Tage nach Verhängung des nächtlichen Ausgangsverbotes bewirkte Selbiges einen Rückgang der „Infektionszahlen“, wirklich?

Die obige Grafik demontiert jede Behauptung der Regierung, dass der verschärfte Ausnahmezustand zu einem „Rückgang der Infektionszahlen“ geführt hätte. Oder sie zerlegt das von der eigenen Behörde ständig heraus posaunte Narrativ. Oder es stimmt nichts davon, nicht die Behauptungen der Regierung und nicht die Geschichte von der Infektion mit dem Virus. Jedenfalls lesen wir beim RKI (Hervorhebungen durch Autor):

„Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die mittlere Inkubationszeit (Median) wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. In verschiedenen Studien wurde berechnet, zu welchem Zeitpunkt 95% der Infizierten Symptome entwickelt hatten, dabei lag das 95. Perzentil der Inkubationszeit bei 10-14 Tagen.“ (5)

Erkennen Sie es? Man weiß es überhaupt nicht. Aber man gibt, das Publikum täuschend, die Ergebnisse „der meisten Studien“ und „die Berechnungen verschiedener Studien“ als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse aus.

Vielleicht liegt ja die Inkubationszeit, mit was auch immer, auch nur bei 2 Stunden, oder 30 Tagen und die Symptome — damit sind die typischen Symptome aller Erkältungskrankheiten gemeint, die wir bis dato kannten — kommen nach einem bis 50 Tagen. Wer weiß das schon? Warum ich das sage? Obwohl das RKI eine Fülle von Quellen für diese Erkenntnisse angibt, ist nichts davon wissenschaftlich nachgewiesen. Es sind vorrangig Studien, hausbeauftragte oder zugespielte Studien, Gefälligkeitsarbeiten. Das ist nicht lustig. Aber so ist das beim lügen, man verstrickt sich in den Widersprüchen der selbst erdachten oder vorgegebenen Geschichte und irgendwann wird es absurd. Fakt ist, dass das der von der Regierung verkündete Erfolg sinkender „Fallzahlen“ aufgrund der Grundrechtseinschränkungen den Erkenntnissen der eigenen Behörde widerspricht.

Entscheidend bei all dem war vielmehr, dass man bis zum Ausgangsverbot im „Testbetrieb“ ordentlich zulegte — um ihn nachfolgend wieder zu reduzieren. Genau in jener Woche (KW 16), an deren Ende man über die sinnfreie, jedoch erfüllte Bedingung einer Überschreitung der Hunderter-Inzidenz den Ausnahmezustand verschärfte, wurde getestet wie sonst nie im Jahre 2021 (b4):

Für diesen Rekordwert gibt es einen einfachen Grund: Zwei Wochen zuvor wurde nämlich praktisch bundesweit eine Testpflicht für Kinder und Personal an Schulen und Kindergärten eingeführt. Über diese millionenfach durchgeführten Schnelltests, konnte man weitere „Verdächtige“ dem PCR-Testwesen zuführen. Die Massenmedien verkauften diese Schnelltests kritik- wie empathielos als Mittel im „Kampf gegen die Pandemie“ (6), doch der Zweck war ein anderer.

Das zwangsweise Testen gesunder Menschen, gekoppelt mit den freiwilligen Selbsttests von Verängstigten, ließ nämlich nicht nur die PCR-Testzahlen, sondern folgerichtig auch die der mit positivem Testergebnis ansteigen. Mehr PCR-Tests mussten also gar nicht explizit angewiesen werden, das ergab sich durch die Maßnahmepolitik seitens der Bundesregierung.

Welche Motivation aber hat ein Labor, ein und dieselbe Person mehrfach zu testen? Wo doch angeblich klar ist, wie eine „Corona-Infektion“ zeitlich abläuft? Eine Person ohne Symptome wird zum Beispiel im Abstand von zwei Wochen positiv per PCR „auf das Virus“ getestet. Wir können hier einmal darüber nachdenken, dass es möglicherweise Menschen, wohlgemerkt gesunde Menschen gibt, die so gut wie immer positiv sind — schlimm? Natürlich nicht, denn der Test sucht keine Viren, das kann er gar nicht. Er sucht und gegebenenfalls findet er winzige Gensequenzen, mehr nicht (a1).

Allein, das Menschen angeblich noch nach Wochen „positiv“ sein könnten, ohne dass sie in all der Zeit irgendein Symptom aufwiesen, zeigt die ganze Absurdität des Geschehens auf. Noch extremer als bei der vor Jahren gefahrenen „Bekämpfung des weltweiten Terrorismus“ werden ganze Bevölkerungsgruppen ohne hinreichenden Grund zu Gefährdern eingestuft. Dürfen die jetzt zur Strafe, dass sie angeblich, wenn auch niemals nachgewiesen ihre Mitmenschen gefährden könnten (!), lebenslang in Quarantäne? Solch eine Betrachtungsweise wie auch das resultierende Vorgehen lässt sich — völlig egal vom Vorhandensein und Gefährlichkeit irgendeines Erregers — nur noch als menschenfeindlich charakterisieren.

Covid-19 soll sich ausdrücken in Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Geschmacksbeeinträchtigung, Fieber, Kopfschmerzen, Lungenentzündung, Herz-, Kreislaufproblemen, Entzündungen der Gelenke, Potenzproblemen, Gehirnerkrankungen jeder Art und, und, und … oder auch in … gar nichts. Von nichts bis Long-Covid ist alles möglich und das soll das Spezifikum einer Krankheit sein? Sorry, das ist Schwachsinn, genauso wie ein wochenlang wiederholter PCR-Test an ein und derselben Person; Schwachsinn natürlich nur, wenn wir eine ehrliche medizinische Perspektive einnehmen.

Andere Perspektiven geben einem solchen Vorgehen sehr wohl einen Sinn. Wir müssen ja schließlich alle von etwas leben, nicht wahr? Leider ist es so, dass von dem Testirrsinn so einige ein gutes Auskommen haben und das sind eben nicht nur die Hersteller und auch nicht nur die Labore. Inzwischen sind es sogar Sparten, die eigentlich gar nichts mit Gesundheit zu tun haben, aber Infrastruktur für die Testerei zur Verfügung stellen. Und nicht zu vergessen, sind es auch die Ärzte.

Das folgende ist tatsächlich Spekulation — oder besser gesagt ein Denkanstoß. Seit Ende April sinkt die Zahl der „nachweislich gemeldeten Infektionen“ wieder. Eine Verbindung zur Anzahl der Tests herzustellen, bedarf keiner großen Fantasie. Wie Bild b4 (siehe weiter oben) zeigt, sank die Anzahl der wöchentlich durchgeführten PCR-Tests um etwa 340.000. Aber auch die Positivrate sank von 12,42 auf 8,26 Prozent. Etwa weil das (niemals nachgewiesene) Virus an Infektiösität verloren hat? Nun, vielleicht liegt es ja auch an geschwundener Atraktivität im Preis.

Bei Recherchen stieß ich auf Dokumente der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, in welchen Abrechnungsmodalitäten für die PCR-Tests beschrieben werden. Es geht dabei um Beitragssätze, welche Tests honorieren, die prüfen ob asymptomatische Personen auch wirklich gesund sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass man sich die eigene Gesundheit neuerdings zertifizieren lassen muss.

Das eigene Befinden ist nicht mehr entscheidend. Gesunde sind grundsätzlich gefährlich. Diese politisch argumentierte Behauptung ist — wie mehrfach betont — ohne jede wissenschaftliche Grundlage. Sämtliches Material, das seit Monaten von den Massenmedien auf den Markt geworfen wird, stellt sich bei näherer Betrachtung als unwissenschaftlich im Sinne eines Nachweises der Gefährlichkeit von Gesunden für ihre Mitmenschen heraus.

Aber — wie man so schön sagt — der Rubel rollt, rollt mit einem für den vorgeblichen Zweck sinnfreien, aber millionenfach ausgerollten Test. Vertragsärzte in Bayern können also solche Preise bei den Laboren abrufen:

  • je PCR-Test bis 30.04.2021: 50.50 Euro
  • je PCR-Test bis 01.05.2021: 43,56 Euro (7)

Es ist zumindest eine Anmerkung wert, dass die Saläre für die Ärzte um über 12 Prozent sanken, und zwar ausgerechnet in jenen Tagen, in denen der Ausnahmezustand durch die Regierung verschärft und gleichzeitig „die Fallzahlen“ und „die Inzidenzen“ sanken. Kann es sein, dass PCR-Tests nicht mehr ganz so lukrativ sind? Auch bei Mehrfachtests ist der Erlös seit dem 1. Mai des Jahres signifikant gesunken.

„Im Falle von mehreren PCR-Tests pro Einzelfall beträgt die Vergütung bis 30.04.21 höchstens 101 Euro, ab 01.05.21 höchstens 82,96 Euro.“ (7i)

Da darf doch zumindest der Verdacht aufkommen, dass das Geschäft mit PCR-Tests für die Gesundheitsindustrie merklich an Attraktivität verloren hat, oder? Die obigen Daten wurde aus einer Testverordnung entnommen, die am 8. März des Jahres verabschiedet wurde. Also wurde Anfang März auch bereits die Anpassung am 1. Mai vorweg genommen. War möglicherweise auch die Verschärfung des Ausnahmezustandes Ende April bereits eine ausgemachte Sache (a2)? Weil man nämlich so gedachte, eine zeitliche Korrelation der Regierungsmaßnahmen mit sinkenden „Infektionszahlen“ zu konstruieren?

Ja, so sind sie halt, die Verschwörungstheoretiker, Verschwörungsmystiker…, Schwurbler und Corona-Leugner, Rechtspopulisten…, Maskenverweigerer, Impfgegner, Antisemiten…, Wissenschaftsleugner und Skeptiker … — Skeptiker gefällt dem Autor übrigens am Besten.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er als Ganzes gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Die selektive und somit den Kontext beeinträchtigende Entnahme von Teilen des Textes wird vom Autor nicht gestattet. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 24. Mai 2021

(a1) Ebenso denkbar ist es, dass im Rahmen von Stoffwechselprozessen beim Menschen das sporadische Auftreten bestimmter Gensequenzen und der durch sie erzeugten Proteine ein völlig normaler Vorgang ist und es somit immer möglich sein wird, mittels PCR-Test „Positive“ zu finden. So eine Absicht besteht, künstlich Pandemiepanik in der Bevölkerung zu erzeugen, braucht man sich nur eines der unzähligen im Menschen vorkommenden Gene, die Teil unseres Genoms sind oder regelmäßig „auf Besuch“ sind, herauspicken und dann gezielt auf diese zu testen. Dann konstruiert man eine Verbindung des Gens zu einem Virus und fährt die Propagandamaschine an.

(a2) In den PCR-Testbetrieb Involvierte können gern zur Aufklärung beitragen, in dem sie Informationen liefern, inwieweit es möglich ist, über Preisstrukturen das PCR-Testgeschehen zu steuern. Der Autor kann diesbezüglich auch per E-Mail kontaktiert werden.

(1) 30.01.2021; Fuldaer Zeitung; Bernd Loskant; Fulda: Betroffene zweifeln an Corona-Testpraxis – Gesundheitsamt und Klinikum reagieren; https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/corona-fulda-pcr-test-labor-gesundheitsamt-klinikum-markus-oestreich-dirk-breitmeier-90178683.amp.html

(2, 2i) 19.05.2021; RKI; Tagesbericht vom 19. Mai 2021; Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19), 19.05.2021 — Aktualisierter Stand für Deutschland; S. 10, 9; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Mai_2021/2021-05-19-de.pdf?__blob=publicationFile

(3) 25.02.2021; Stuttgarter Nachrichten; Lukas Böhl; Wie berechnet man die 7-Tage-Inzidenz?; https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.7-tage-inzidenz-berechnen-mhsd.0e1d6354-1a00-40b3-b0ab-3a1a169882d8.html

(4) 25.04.2021; Bundesregierung; Infektionsschutzgesetz: Das regelt die bundeseinheitliche Notbremse; https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bundesweite-notbremse-1888982

(5) 19.04.2021; RKI; Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und Covid-19: 5. Inkubationszeit und serielles Intervall; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html;jsessionid=66952373974F075A48E40D04014E3AB5.internet061?nn=13490888#doc13776792bodyText1

(6) 11.04.2021; taz; Ralf Pauli; Testpflicht an Schulen: Endlich ist sie da; https://taz.de/Testpflicht-an-deutschen-Schulen/!5760734/

(7, 7i) 08.03.2021; KVB; Merkblatt: SARS-COV-2-Tests Übersicht Veranlassungen & Abrechnung durch Vertragsärzte; https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Praxisfuehrung/Infektionsschutz/KVB-Merkblatt-SARS-COV-2-Tests-Veranlassung-Abrechnung-ab-011220.pdf

(b1) 11.05.2021; RKI, ARD-Tagesschau; Covid-19: 7-Tage-Inzidenz; https://www.tagesschau.de/inland/rki-neuinfektionen-dienstag-corona-101.ht

(b2, b4) RKI, DIVI, Tagesbericht vom 19. Mai 2021, Intensivbetten mit sogenannten Covid-19-Fällen; S.9; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Mai_2021/2021-05-19-de.pdf?__blob=publicationFile; Anzahl der wöchentlich durchgeführten PCR-Tests; S. 10

(b3) RKI, Lagebericht zu Covid-19 vom 30. April 2021; zeitlicher Verlauf der 7-Tage-Inzidenz (PCR-Positive), vom 30. März bis 30. April 2021; S. 5; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Apr_2021/2021-04-30-de.pdf?__blob=publicationFile

(Titelbild) Trick, Magie, Hut, Zauber; Autor: Hawksky (Pixabay); 12.04.2018; https://pixabay.com/de/illustrations/magie-hut-magische-trick-magier-3315128/; Lizenz: Pixabay License