Die Angst und der Krieg

Warum ein Artikel über die Angst?

Nach meiner Überzeugung ist Angst als Emotion von überragender Bedeutung für die Auslösung von Kriegen – und zwar auf allen Ebenen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Von den Menschen wird ihre allgegenwärtige Präsenz unterschätzt oder erst gar nicht wahr genommen. Das hat auch – wieder meine Sicht – etwas mit verschütteten Emotionen anderer Art zu tun. Und Angst ist als Faktor zur Gestaltung von Politik hoch aktuell! Befassen wir uns also mit der Angst und der Macht, welche sie über uns haben kann.


Was ist Angst?

Ein Vorbemerkung: Wohl wissend dass die Angst auch in der Philosophie eine große Rolle spielt, wird sie im Folgenden vorrangig – wenn auch nicht ausschließlich – aus psychologischer Sicht betrachtet.

Beginnen wir mit der Definitionen des Begriffs. Und da es sich um subjektiv geprägte Festlegungen handelt, mit ihren jeweils eigenen Sichten, gibt es auch Definitionen der Angst. Aber das soll uns nicht irritieren, Der Artikel zum Begriff Angst in Wikipedia beschreibt das – finde ich – ganz gut:

„Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Krankhaft übersteigerte Angst wird als Angststörung bezeichnet.“

Was können wir hieraus interpretieren?
Angst ist ein Grundgefühl, ein (nicht nur) menschlich völlig normales Wesensmerkmal. Bei der begrifflichen Erläuterung findet auch keine Wertung moralischer Art statt. Eine solche (z.B. negative Wertung) wird erst in Kulturen vorgenommen. Angst hat sich als ein überlebenswichtiges emotionales Alarmsystem bewährt und dieses Alarmsystem trägt im Prinzip Jeder von uns in sich.

Was weiterhin in der Definition aufgeführt ist und von mir als enorm wichtig angesehen wird, ist die Ursache der Angst. Es gibt eine untrennbare Kausalbeziehung der Angst, die nämlich aus der erkannten Gefahr oder Bedrohung (real oder eingebildet) resultiert. Dieser Aspekt wird im weiteren Text noch eine Rolle spielen.

 

Angst als positive Emotion

Wie schon angedeutet, ist Angst als Emotion für das Überleben eines jeden Menschen unbedingt notwendig. Sie gibt es in verschiedenen Intensitäten und Ausprägungen, sie kann unterdrückt und diffus, hysterisch und aggressiv sein. Grundsätzlich kann man sie als einen Überlebensinstinkt bezeichnen.

Bei einer akuten Gefahr gerät der Betroffene unter Stress. Es werden dadurch bestimmte Muskeln und Sinnesorgane des Menschen aktiviert, die ihn zu raschen Handlungen (Flucht oder Aggression) befähigen. Ob es zu einem Fluchtverhalten oder zur Aggression kommt, hängt in hohem Maße vom Ermessensspielraum ab, den der Betroffene für sich selbst so „sieht“. Fühlt er sich in die Enge getrieben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass seine Abwehrhandlungen gegen die Gefahr aggressiv sein werden.

Angst ist immer subjektiv, sie kann auch dann auftreten, wenn objektiv (von Außenstehenden) für den Betreffenden keine Gefahr gegeben ist. Daraus lässt sich ersehen, dass Angst als Emotion „lernt“. Über die persönlichen Erfahrungen wird das emotionale Zentrum eines jeden Menschen auf bestimmte Verhaltensweisen konditioniert. Diese Erfahrungen können traumatischer, spektakulärer Natur sein, aber auch aus fortwährenden über lange Zeiträume andauernden Prozessen resultieren.

Flucht oder Aggressionen

Wir wissen nun, dass Angst völlig normal ist und als Reaktion auf eine subjektiv empfundene Bedrohung ein Alarmsystem in unserem Körper aktiviert, was unsere Chancen auf Unversehrtheit oder das schiere Überleben, signifikant erhöhen kann.

Außerdem ist uns klar, dass Angst weitere emotionale Handlungen auslöst, insbesondere Flucht oder Aggressionen. Aus meiner Sicht ist dabei auch Aggression eine bestimmte Form von Flucht. Die Logik erschließt sich mit solchen oft verwendeten Ausdrücken wie „Flucht nach vorn“ oder „sie suchten ihr Heil in der Offensive“ oder „Er stand mit dem Rücken zur Wand„. Das bedeutet also, dass man Aggression als Ultima Ratio der Flucht, als allerletztes Mittel um einer Gefährdung zu entgehen, ansehen kann.

Es ist einleuchtend, was ein in Angst gefangener Mensch mit seinem Fluchtverhalten bezweckt. Es wird immer ein Entgehen aus der Gefahr sein. Mit Flucht sucht der Mensch höhere Sicherheit.

Er erhöht die Distanz zur Gefahr, wenn er genügend Spielräume hat. Gibt es diese Spielräume aber nicht mehr, wird er konfrontativ. Aus seiner Sicht aller anderen Mittel beraubt, wird er versuchen die Gefahr offensiv zu beseitigen!. Das bedeutet nichts anderes, als dass ein Mensch in dieser Situation gewalttätig wird, er führt seinen ganz alleinigen individuellen Krieg ums Überleben – und das völlig legitim. Er wird in dieser Situation auch keinerlei Skrupel und Empathie haben (dürfen!), denn für ihn geht es um die nackte Existenz.

Das ist ein überragender Faktor im Sinne von Krieg und Frieden, was ich im weiteren noch näher erläutere.

Wenn Angst pathologisch wird

Bislang haben wir Angst als ein völlig normales, ja unbedingt notwendiges emotionales Wesensmerkmal des Menschen untersucht. Wir haben dabei u.a. festgestellt, dass Angst erzeugt wird durch alarmierende bedrohliche Ereignisse. Und wir wissen, dass Bedrohungen real aber auch imaginär sein können. Im Alltagsleben gibt es für eingebildete Gefahren unzählige Beispiele. Steht Jemand unverhofft hinter einer Tür, wird man erschrecken, ein hinter dem Rücken geplatzter Luftballon aktiviert über den Angstreiz alle Alarmsysteme ebenso wie ein Glasboden durch den man hunderte Meter tief in einen Canon schauen kann.

Natürlich gibt es da auch Assoziationen in unserem Kopf, die logisch erklären, warum ein Mensch das als Bedrohungslage fühlt. Das soll aber hier nicht thematisiert werden. Halten wir einfach fest, dass unser Lebenserhaltungssystem regelmäßig Fehlalarm auslöst, unser Angst-Zentrum (so will ich es mal nennen) also „veralbert“ wird, dies mehr oder weniger NICHT durch bewusstes Zutun anderer Menschen. Auch das ist völlig normal und keinesfalls abnorm (abweichend). In der Psychologie nennt man übrigens krankhafte Verhaltensabweichungen pathologisch.

Angst ist ein Alarmsystem, der Betroffene gerät in Stress, der Blutdruck steigt, die Pupillen weiten sich, Muskeln kontrahieren, Botenstoffe werden ausgeschüttet. Das ganze System Mensch gerät an seine Grenzen, um der Bedrohung entgehen zu können. Er ist auf schnelles instinktives Handeln ausgerichtet, die Ratio wird unterdrückt, es ist keine Zeit Entscheidungen auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen. Ein faszinierendes System, effizient und erfolgreich. Natürlich kann dieser Stresszustand nicht über längere Zeit aufrechterhalten werden, denn er zehrt an den Ressourcen des Körpers wie des Geistes.

Geschieht es aber, wird der Mensch also ununterbrochen im Zustand der Angst gehalten, erfährt der Mensch das, was auch mit anderen permanent überlasteten Systemen geschieht: Er gerät in Gefahr geschädigt zu werden, erst an der Seele, dann am Körper.

Und er wird von der Emotion der Angst gefangen gehalten, er wird nicht in der Lage sein, sich über den rationalen Teil seines Gehirns aus dem emotionalen Angstzustand zu befreien.

Der Mensch wird von der Emotion beherrscht, sein gesamtes Handeln unterwirft sich den Botschaften, die emotional gespeichert sind und nun pausenlos abgerufen werden. Dauerhafte Angst deformiert. Die Ursachen können mannigfaltig sein, aber auch das will und kann ich hier nicht näher erläutern. Das Problem ist:

Angst lässt sich auch ganz gezielt – also bewusst – auslösen! Dann wird das Objekt manipuliert.

Ist Manipulation schlecht?

Nun, Manipulation kann sehr wohl positiv wirken, aber leider kann sie auch missbraucht werden. Wenn ich mit diesem Beitrag Veränderungen beim Leser bewirke, dann habe ich in gewisser Weise auch manipuliert – gewollt! Erstens allerdings habe ich die Manipulation nicht hinter einer Täuschung versteckt. Dann habe ich meine Argumente, soweit ich dazu in der Lage bin, mit Fakten unterlegt und begründet. Natürlich spielen Emotionen dabei immer auch eine Rolle, so hat der Stil in dem ich den Beitrag verfasste, eine emotionale Komponente, die sicher auch das Unbewusste in uns anspricht, das ist manipulativ. Im wesentlichen versuche ich jedoch, Andere mit rationalen Elementen zu erreichen – und achte darauf, meinen Gegenüber nicht zu vereinnahmen.

Wo also beginnt das Wesen der Manipulation in´s Negative zu fallen?
Werden unsere angesprochenen Emotionen durch einen Manipulierenden geweckt, dann dominieren Gefühle unser Bewusstsein. Liebe, Schmerz, Glück, Angst, Wut, Trauer usw., all diese Emotionen haben eine unglaubliche Macht über uns. Gewinnen Sie die Dominanz, sind wir von ihnen regelrecht vereinnahmt. Dann tun wir auch Dinge, die (nicht wirklich) absurd sind, wir weinen, schreien, albern rum, wir sind euphorisch oder niedergeschlagen. Die Manipulation über unsere Emotionen ist also ausgesprochen wirkungsvoll und nachhaltig.

Das Böse der Manipulation beginnt dort, wo der Manipulierende seine wahren Absichten vor dem – in diesem Falle Angegriffenen(!) – bewusst verbirgt. Dann nämlich hat er im Sinn, geistige Macht zu erlangen, den auf diese Weise Manipulierten zu benutzen, im Sinne eigener rein egoistischer Absichten. Der Manipulierte wird zu einem Opfer – der Überzeugungen annehmen soll, die nicht wirklich in seinem Interesse liegen bzw. nicht im Interesse ihm nahestehender Personen und Gruppen sind.

Das Perfide DIESER Manipulation ist, dass wenn man ihr aufsitzt, FREMDE Interessen mit seinem Handeln vertritt. Im günstigsten Fall können diese Ziele den Eigenen gleich oder ähnlich sein, meist aber handelt man eigenen Interessen diametral entgegen. Man schädigt sich nun durch das eigene Handeln! Ganz böse wird es, wenn Menschen uns durch Manipulation dazu bringen, Handlungen gegen Leib und Leben anderer Menschen auszuführen. Aber wie geht so etwas? Und damit sind wir wieder bei der Angst, wie das?

Was ist Empathie?

Aber bevor wir uns wieder der Angst zuwenden, noch ein kleiner Schnitt. Es gibt nämlich ein Wesensmerkmal des Menschen, welches sein Zusammenleben in sozialen Strukturen erst möglich macht und das für eine friedliche Koexistenz unverzichtbar ist: Die Empathie.

Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls. [1] Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung; je offener man für seine eigenen Emotionen ist, desto besser kann man die Gefühle anderer deuten. [2] Empathie spielt somit nicht nur in Bezug auf andere Menschen eine Rolle, sondern ist auch unter dem Aspekt der Selbstempathie bedeutsam.

Es ist also nachvollziehbar, dass ein empathischer Mensch sich kaum dazu bringen lässt, anderen Menschen Gewalt anzutun. Viel zu sehr macht er sich das Schicksal des Anderen zu eigen. Ganz wichtig ist ist auch der Bezug auf die Achtung vor sich selbst, die positive Selbstwahrnehmung. Um mit Anderen fühlen zu können, muss man auch selbst Gefühle und Emotionen bei sich zugelassen haben. Aus Empathie erwächst Solidarität und Kooperation, nur durch sie können Menschen wirklich glücklich sein und in Frieden mit sich und anderen leben.

Das böse Spiel mit der Angst

Noch einmal fassen wir das bislang Beschriebene zusammen.

  • Angst ist ein Produkt der Evolution und somit ein wichtiger Überlebensfaktor.
  • Angst ist eine normale Emotion, die aus einer subjektiv erfahrenen Bedrohung erwächst.
  • Im Angstzustand ist der rationale Teil des menschlichen Gehirns mehr oder weniger dem emotionalen Zustand – eben der Angst – unterworfen, wie das bei anderen Emotionen auch der Fall ist.
  • Angst führt zu Handlungen, um der subjektiv wahr genommenen Bedrohung zu entgehen. Werden solche Möglichkeiten wahr genommen, wird Angst zur Flucht führen.
  • Wird kein anderer Ausweg gesehen, schlägt Angst in Aggression um („Flucht nach vorn“), dann wird versucht die Bedrohung „auszuschalten“.
  • Da Angst Teil des menschlichen Überlebenssystems ist, muss Angst Empathie verdrängen!

Wenn wir den letzten der gerade aufgeführten Punkte betrachten, können wir schlussfolgern:

  • Um Gewalt gegen andere Menschen auszuüben, muss ein Mensch seine Empathie verdrängen. Das tut, als Überlebenswerkzeug, die Angst.
  • Wenn die Angst keinen Fluchtweg findet, wird sie zur Aggression führen. Das gilt nicht nur für Individuen, das gilt auch für soziale Gemeinschaften, für Gesellschaften!

Und weitergehend:

Wie Menschen, so können auch ganze Gesellschaften durch Manipulation in einen permanenten Zustand der Angst versetzt werden. Einen Zustand, der sie befähigt, Kriege als Ultima Ratio zu akzeptieren und in letzter Konsequenz selbst durchzuführen. Und der Autor ist der Ansicht:

Im pathologischen Zustand der Angst befindet sich gegenwärtig auch die Bundesrepublik Deutschland!

Eine solche Gesellschaft ist krank, sie handelt pathologisch, sie ist permanent von Angst durchdrungen und somit in einem Zustand ständiger Gefahrenabwehr. Das System wird erhalten, durch eine ununterbrochene Indoktrination von Signalen an ihre Mitglieder, die zur Aufrechterhaltung des Angstzustandes führen (Angst vor Russland, Angst vor Terroristen, Angst vor Islamisierung, Angst vor Überfremdung, Angst, Angst, Angst). In diesem Zustand angespannter Emotionalität ist es den meisten Menschen und somit der Gesellschaft insgesamt nicht möglich, Informationen rational zu erfassen und vernünftig auf Ereignisse zu reagieren. Angsterhaltung benötigt keine Logik, es genügen die emotionalen Impulse, die ständige Wiederholung der vermeintlichen Gefahrenlage. Angst ist damit eine wesentliche Triebfeder des Krieges.

Täter und Opfer: Psychopathen

Wenn man sich die Ungeheuerlichkeit des eben Gesagten versucht, begreifbar zu machen, kommt man unweigerlich zu der Frage: Wer tut so etwas? Wer ist so niederträchtig, aus irgendeinem Beweggrund Menschen bis hin zu Gesellschaften manipulativ in einen Abgrund aus Angst und Kriegen zu stürzen?
Es müssen unglückliche Menschen sein. Diese unglücklichen Menschen gibt es überall auf der Welt, und so auch unter uns. Sie haben nicht das Glück zu lieben, sich ehrlich mit Anderen zu freuen, zu leiden, mit anderen Menschen gemeinsam wahres Glück zu empfinden, diese Menschen sind völlig ohne Empathie. Es sind Psychopathen.

Das Fehlen von Empathie bedeutet auch das Fehlen von Mitgefühl. Das ist pathologisches Verhalten und eine grundlegende Voraussetzung anderen Menschen gezielt zu schaden. Ein Psychopath ist gefangen in einem Kontrollwahn, dauerhaft umgetrieben von der Angst die Kontrolle zu verlieren. Folgerichtig strebt er nach Macht und zwar nach vollkommener absoluter Macht. Psychopathen sind oft durchschnittlich, gelegentlich auch überdurchschnittlich intelligent. Das und die nicht vorhandene Empathie verkommen zu einem mächtigen Werkzeug, andere Menschen zu beeinflussen. Denn der Psychopath kann ohne Gewissenbisse mit den Gefühlen anderer Menschen spielen, er kann perfekt Gefühle vortäuschen. Erkennt man den Psychopathen nicht, ist man ihm ausgeliefert. Psychopathen sind Meister der Manipulation!

Um nicht missverstanden zu werden noch eine Anmerkung: Da die Welt nicht aus Schwarz und Weiß, Gut und Böse besteht, ist es nur logisch, dass es auch verschiedene Verhaltensbilder und Ausprägungen von Psychopathen gibt. Ein kleiner Teil von ihnen – und von diesen soll die Rede sein – hat tatsächlich die Eigenschaft ohne jedes Mitgefühl, Empathie für Andere zu sein. Was in diesem Artikel nicht näher behandelt werden soll, ist die Frage, warum Psychopathen so wurden, wie sie sind. Wer ausführlicherer Informationen über Psychopathen und ihrer Rolle bei gesellschaftlichen Prozessen bedarf, dem sei das Buch Politische Ponerologie des polnischen Psychologen Andrzej M. Łobaczewski [3] dringend als Lektüre empfohlen.

Wichtig zu wissen ist: Der Psychopath lebt selbst in dauerhafter Angst – nämlich Kontrolle zu verlieren. Wer den Roman Das Schweigen der Lämmer oder auch dessen Verfilmung kennt, weiß außerdem was ich meine, wenn ich sage, dass ein Psychopath sich geradezu weidet an ausübender Macht. Noch verstörender wird das Spiel eines Psychopathen mit seinem Opfer in dem 1995 erschienenen Psychothriller Sieben gezeigt. Der einzige Gefühlsreiz für ihn ist das Quälen der Opfer. Nur in der Macht fühlt sich der Psychopath sicher, sie zu verlieren versetzt ihn permanent in Angst. Diejenigen also, die andere Menschen dahingehend manipulieren, Angst zu haben, diese Menschen leben selbst fortwährend in Angst.

Psychopathen gibt es überall, die meisten unerkannt – und dabei unglücklich, manche auch traumatisch geprägt (als Opfer). Keinesfalls alle leben ihre pathologischen Zwänge auch aus, gut für die anderen Menschen. Łobaczewski (s.o.) geht von etwas sechs Prozent der Bevölkerung aus, die man als Psychopathen bezeichnen muss, das ist eine in meinen Augen verstörend hohe Zahl. Wenn wir aber bedenken, wie wichtig Macht für einen Psychopathen ist, muss uns noch unwohler werden, denn in der Politik finden diese Menschen ein reiches Feld um ihren Machtwahn auszuleben!

Was sollten wir festhalten:
Psychopathen sind in der Seele krank und sie leben permanent in Angst vor Verlust von Kontrolle, daher streben sie nach Macht. Ihre empathischen Fähigkeiten sind verkümmert oder gar nicht vorhanden. Das ermöglicht ihnen die Manipulation anderer Menschen, um die eigenen Machtphantasien ausleben zu können. Sie sind in ihrem Tun von keinerlei Selbstzweifel geplagt und fühlen sich Anderen (aus ihrer Sicht völlig zurecht) überlegen. Psychopathen bringen andere eigentlich gesunde Menschen dazu, so zu handeln wie sie selbst – pathologisch.

Die Macht der Psychopathen über die Gesellschaft

Bevor ich hier diesen Fakt versuche zu belegen, möchte ich noch Eines anmerken. Völlig unabhängig davon wie eine Gesellschaft strukturiert ist, Psychopathen wird es immer geben. Damit möchte ich ausdrücken, dass ich NICHT der Meinung bin, dass das derzeitige System „Schuld“ an der bloßen Existenz von Psychophaten hat.
Und keinesfalls bin ich der Meinung, dass unsere Regierung ein Team von Psychopathen ist. Klar aber ist für mich, dass diese Regierung und die eng an sie gebundenen Medien in ihren Handlungen eindeutig pathologische Züge aufweisen.
Und es gibt Faktoren, die Psychopathen und pathologischen Handlungen entgegenkommen, das sind bestimmte wirtschaftliche- und politische Strukturen, Geldsysteme, und Ideologien. Das kann man aber in anderen Beiträgen thematisieren.

Sich das oben beschriebene Charakterbild eines Psychopathen vor Augen haltend, stelle man sich diesen in der Rolle eines Politikers vor.
Was will er mehr. Er hat Macht über viele Menschen und kann sich an dieser Macht laben. Er kann diese Menschen benutzen, um seine Macht zu erhalten bzw. zu erweitern. Er wird niemals rot werden oder stottern, wenn er lügt. Die Lüge wird immer geschmeidig und ohne Selbstzweifel an sein (Opfer-)Publikum schweben – und geglaubt. Ein Psychopath ist immer ein Einzelkämpfer, tritt ein Politiker mit der gleichen Seele neben ihn, der für den Psychopathen nicht von Nutzen ist, wird er konsequent und rücksichtslos bekämpft. Macht wird nur soweit geteilt, wie es zum eigenen Machterhalt und aus taktischen Erwägungen notwendig ist.

Ein solcher Politiker wird sich Anderen überlegen fühlen, er tritt arrogant und zynisch auf. Unter seinesgleichen wird er sich mit Jenen über seine Opfer lustig machen. Wenn es seiner Macht dient, wird er die Empathie anderer Menschen missbrauchen, indem er Gefühle wie Trauer und Reue perfekt vorspielt. Er wird die Seiten und die Ideen wechseln, Hauptsache er kann Macht ausüben, genießen, einzig für sich.
Das Hauptwerkzeug aber, um Macht erweitern und erhalten zu können, ist das Erzeugen von Angst. Der wahre Psychopath schreibt hierfür die Drehbücher, die Ausführenden wirken dann in ihrem pathologischen Tun oft unbeholfen und unglaubhaft.

Wenn wir uns die gegenwärtige bundesdeutsche Gesellschaft anschauen, fallen uns dann nicht Analogien geradezu ins Auge?

  • Erklärt sich nun vielleicht auch psychologisch das rational(!) völlig absurde Verhalten westlicher Staaten gegenüber Russland?
  • Ist so vielleicht diese massive, nicht enden wollende, teilweise primitive Erzeugung von Hassbildern gegen andere Gesellschaften, Glaubensgemeinschaften und Einzelpersonen nachvollziehbarer?
  • Ist es nicht so, dass die Masse der deutschen Bevölkerung in einer permanenten und damit pathologisch geprägten Angst gehalten wird? Sind nicht so auch die vielen Kriege der jüngeren Vergangenheit u.a. aus einer perversen Angstpsychose der an der Spitze des Systems agierenden Psychopathen hervorgegangen?

Man muss sich nur mal sehr genau unter diesem Aspekt betrachtet Interviews mit Zbigniew Brzeziński, Donald Rumsfeld oder Hilary Clinton zu Gemüte führen – und wird erschrecken! Ja, das sind ganz gewiss Psychopathen. Wie sonst konnte Brzeziński ein Buch schreiben wie Die Einzige Weltmacht [4]? Dieses Buch ist von verstörender Klarheit und Intelligenz, dabei kalt und durchdrungen einzig von Machtkalkülen.

Eine kranke Gesellschaft – Und Nun?

Wenn es soweit gekommen ist, dass Gesellschaften in hohem Maße von pathologischem Gedankengut durchdrungen sind und entsprechend handeln, dann müssen diese Gesellschaften in einen Zustand geraten sein, der sie empfänglich dafür machte. Denn, der Weg in die Pathokratie, so nennt Łobaczewski [5] diesen kranken Zustand eines Gemeinwesens, ist nicht zwanghaft vorgezeichnet.

So, wie Individuen durch Empathie UND einen klaren wachen Verstand pathologischen Einflüssen entgehen können, ist dies auch Gesellschaften möglich. Leider ist festzuhalten, dass unsere (westlichen) Gesellschaften von Ideologien durchdrungen werden, in denen Empathie eine eher marginale Rolle spielt. Die Ideologie des freien Wettbewerbs, des Rechts des Stärkeren, des unbedingten Erfolges, des Handlungszwangs immer mehr und immer schneller Werte zu schaffen, fokussiert auf Profitmaximierung hat einen verhängnisvollen Weg eröffnet.

In diesen Sinn sind die Menschen vorrangig getrieben und zu den natürlichen Verlustängsten (Tod, Gesundheit, unsere Kinder etc.) sind vielfältige andere Ängste hinzugetreten: Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor Armut, Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Angst vor Mobbing…
Kein Wunder, dass auch so viele Menschen an Körper und Seele irgendwann sichtbar erkranken. Auch wenn ich das jetzt nicht mit Quellen belege, wird man mir beipflichten, dass es viel mehr seelisch Kranke (in allen Facetten der Depression) als vor Jahrzehnten gibt. Und das in einer Gesellschaft, die reicher ist als jemals zuvor. Und nun führe man sich vor Augen, wie in einer solchen Gesellschaft auch noch Psychopathen das Ruder übernehmen, das ist eine Katastrophe!
Das gerade Ausgesprochene ist auch für den Außenstehenden (dem der bildlich gesehen nicht im Glashaus sitzt) kaum zu glauben, für die im System Gefangenen, die Manipulierten, ist es schlicht nicht fassbar.

Und was soll man jetzt tun?

Nun, meine ewig lange Einleitung endet jetzt, kommen wir also zur Sache ;-).

Der Weg beginnt bei uns

Wie w.o. erwähnt, schätzt man den Anteil der Psychopathen an der Bevölkerung auf etwa sechs Prozent. Diese Menschen leben mit einem seelischen Defekt (Fehlen von Empathie)  und der überwiegende Teil, ausgenommen Personen in Machtpositionen(!), schädigt andere Menschen nicht! Solchen Menschen kann man auch nur schwer helfen, eine Heilung ihrer Seele wird auch von vielen Psychathern als kaum umsetzbar angesehen.

Ansonsten kann prinzipiell jeder Mensch, da mit Empathie versehen, aus der pathologischen Umarmung ausbrechen. Wie dies passiert, ist verschieden. Es kann ein aktiver Prozess der Person zur Selbstfindung sein, die sie an einen Punkt gelangen lässt, an dem sie den ihr vorgegaukelten Betrug erkennt. Die Befreiung kann aber natürlich auch getriggert werden, durch nicht pathologisch Handelnde.

Dabei muss auf Eines hingewiesen werden:

Das Erkennen einer pathologischen Welt, bedeutet noch lange nicht das Ausbrechen aus ihr. Diese Welt beherrscht die Gesellschaft UND den Kopf des Manipulierten.

Denn die Matrix, und das beschreibt der gleichnamige Film ganz wunderbar, ist eben nicht „da draußen“, nein sie entfaltet sich in unserem Gehirn, so dass uns die Realität verborgen bleibt. Die Matrix vermittelt nicht nur (gefälschte) Strukturen sondern auch emotional getriebene Handlungsanweisungen. Diese Matrix gilt es aufzubrechen und dazu gehört mehr als bloßes Erkennen. Vielleicht ist es besser zu sagen, dass das Erkennen und die Zuwendung zum Ich Hand in Hand gehen müssen.

Pathologisch gesteuert zu sein, auch das sollte betont werden, heißt ja nicht, mit mangelndem Intellekt ausgestattet zu sein. Und so ist es auch ganz normal, dass Hochbegabte, geistig rege Menschen, die großartige Dinge vollbringen, in dieser Matrix verharren. Wenn Psychopathen solche Menschen manipulieren können, dann ist das für sie der Hauptgewinn, da sie deren Fähigkeiten für die eigenen Ziele missbrauchen können.

Letztlich gilt immer:

Den Weg aus pathologischen Zwängen muss jeder Mensch selbst gehen – er ist gleichbedeutend mit dem Weg aus der Angst! Und er ist die Voraussetzung anderen Menschen zu helfen, ebenfalls diesen Weg gehen zu können.

Schlussfolgernd müssen wir, die wir dem Frieden eine weltweite dauerhafte Chance geben wollen, Forderungen zur Veränderung prinzipiell immer erst an uns stellen.

Der Weg aus der Angst – Der Weg zum Frieden

Wir haben herausgearbeitet, dass ein permanentes Herbeiführen von Angstzuständen, Menschen krank macht und außerdem den Handlungsstrang Flucht (Entgehen der Bedrohung) oder als Ultima Ratio Aggression (Entgegen Gehen zu der Bedrohung) öffnet. Letzteres ist nichts anderes als eine Beschreibung für KRIEG.

Wenn wir also den Krieg verhindern wollen, müssen wir die Ursache erkennen. Damit ist die Erkennung und Bekämpfung unserer Ängste, einschl. der uns subtil eingebleuten vermeintlichen Ängste von größter Wichtigkeit.
Der Hinweis, dass wir pausenlos mit Ängsten versorgt werden, und dies mit Beispielen zu belegen, ist übrigens ein guter Einstieg, um pathologisch Getriebene zu erreichen.
Haben wir die Manipulation erkannt und sind daraufhin von (verständlichem) Hass gegen die Urheber erfüllt, ist das ein Zeichen, dass wir immer noch in pathologischen Verhaltensweisen gefangen sind, warum?

Hass wird geboren aus Angst, Hass ist ein Aggressionstrieb, wir wenden unseren Hass gegen eine neue Person oder Personengruppe. Wir haben ein neues Feindbild. Wir sind weiterhin in Ängsten gefangen. Und – so paradox das erstmal klingen mag – Psychopathen verdienen keinen Hass, es sind kranke Menschen, die an den falschen Positionen sitzen, oder unter Umständen sogar dort hin gesetzt wurden!

Zu guter letzt richten wir diesen Hass gegen Andere, weil wir uns schuldig fühlen. Wir lassen es in dieser Phase der Selbstfindung aber auch nicht zu, das eigene Fehlverhalten einzugestehen. Eigentlich ist es Selbsthass, aber der Betroffene lenkt den Hass auf Andere, um sich nicht selbst zu verletzen. Er nimmt, wie man so schön sagt die Kritik persönlich, auch die Selbstkritik. Er handelt egotistisch. Was ist das denn nun schon wieder?

Der Begriff (Egotismus) beschreibt die Motivation, für sich selbst nur positive Eigenschaften in den Vordergrund zu stellen und diese weitschweifig und verstärkt zu beschreiben. Dies kann zu Selbstüberschätzung und Realitätsverlust führen. In Bezug zur Umwelt kann sich Egotismus destruktiv auswirken und oft das Gegenteil von dem erreichen, was ursprünglich durch die Selbstdarstellung bezweckt werden sollte. Der Egotismus ist in diesem Sinne nahe verwandt mit dem Narzissmus, einem Begriff, der 1914 von Sigmund Freud als psychologischer Fachbegriff eingeführt worden ist. [7][8]

Der Egotismus lässt danach nur ein positives Bild der eigenen Person zu, die Überhöhung kann bis zum Narzissmus (übertriebene Selbstbewunderung und Selbstliebe) führen. Sie hindert uns, eigene Fehler einzugestehen und auf Basis deren ehrlicher Verarbeitung reicher und damit glücklicher zu werden. Psychopathen sind in der Regel im Übermaß mit diesen Eigenschaften behaftet.

Somit ist klar, dass wir lernen müssen, diese egotistischen Verhaltensmuster abzulegen. Man kann es auch so sagen:

Es ist eine Stärke offen zu den eigenen Schwächen zu stehen und sich somit positiv ausgerichtet mit diesen auseinander zusetzen.

Wenn uns das gelingt, überwinden wir auch die ANGST vor eigenen Fehlern und sind dadurch nicht mehr im Zwang, uns oder andere zu HASSEN. Das ist ein wichtiger Schritt zum inneren Frieden und ermöglicht uns, ohne Angst auf unsere Mitmenschen zuzugehen.
Mit dem offenen ehrlichen Umgang der eigenen Schwächen, geben wir Menschen die in Angst gefangen sind, den Mut, seinerseits sich selbst als das zu erkennen, was Jeder von uns ist: Eine durch ihre Stärken UND Schwächen einzigartige und wertvolle Persönlichkeit, die Achtung verdient.

Platons Höhlengleichnis

Pathologisch manipulierte Menschen können mit der realen Welt jederzeit in Konflikt geraten, sei es im Zuge ihrer Selbstfindung oder auch weil sie durch Andere (vielleicht uns?) darauf gestoßen werden.
Das ist für den Betroffenen in der Regel ein schmerzhaftes Ereignis. Er ist noch immer in pathologisch emotionalen Denkmustern der Angst gefangen, erkennt aber bereits den Betrug.
Es muss uns klar sein, dass ein Mensch in dieser Situation mit großer Wahrscheinlichkeit zu unlogischen Handlungen neigt, bis hin zu aggressiven Ausbrüchen. Es ist äußerst wichtig, dass wir das verstehen, die Person befindet sich nämlich in einem akuten Stadium kognitiver Dissonanz! Und – jeder von uns selbst ist mit Sicherheit auch schon durch dieses Stadium geschritten.

Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind. [9]

Mit diesem Phänomen haben sich schon die alten Griechen beschäftigt und Platon hat in seiner Politeia [10] eine Erklärung über das sogenannte Höhlengleichnis [11] gefunden. Quintessenz des Ganzen war, dass Gefangene in einer Höhle ihre dortige Gefangenschaft als die einzige Wahrheit anerkannten, so sehr auch ein rational und überzeugend argumentierender ehemaliger Mitgefangener sie vom wirklichen Leben draußen im Licht einzunehmen versuchte. Die Gefangenen waren und blieben in doppelter Hinsicht gefangen, in ihren Ketten und in ihren pathologischen Denkmustern. Sie lösten die kognitive Dissonanz auf, in dem sie aus der Wahrheit Lüge machten, um so ihre Fiktion behalten zu können. Sie bezichtigten den ehemaligen Mitgefangenen als Lügner, der ihnen Schaden zufügen wollte. Kommt uns das nicht bekannt vor?

Wir müssen also erkennen, dass kognitive Dissonanz eine dramatische Phase für einen Menschen darstellt, dem gerade seine pathologische Befangenheit bewusst wird. Es ist in höchstem Maße kontraproduktiv, sein resultierendes widersprüchliches unter Umständen aggressives Verhalten persönlich zu nehmen. Damit verfallen wir in Egotismus und nehmen dem Betroffenen die Chance, in seiner Erkenntnis weiterzugehen.
Auch in dieser Situation müssen wir uns der Achtung bewusst werden, die jedem Menschen zusteht. Vielleicht entsinnen wir uns der eigenen Gefühle in vergleichbaren Situationen und verstehen somit unseren Gegenüber besser, eben über Emphatie.

Vergessen wir nicht, dass die Dinge Zeit brauchen!

Schlussfolgerungen

Für unser eigenes Handeln, als Hilfe wie wir Menschen erreichen und ihnen die Hand geben, Frieden für sich und somit Frieden für alle zu finden, hier ein paar zusammenfassende aus meiner Sicht wichtige Stichpunkte:

  • Wenn wir permanent Hass gegen bestimmte Personen oder Personengruppen entwickeln, handeln wir pathologisch. Das kann an einer Konditionierung liegen, sowohl durch Personen, als auch durch die Ausprägung einer Gesellschaft.
  • Daher ist die Bekämpfung unseres Hasses und weitergehend unserer permanenten Ängste eine der Aufgaben an uns selbst.
  • Die Erkenntnis pathologisch gesteuert zu sein, kann eigenem Tun und Denken entspringen, aber auch durch äußere Ereignisse getriggert werden
  • Erkennen wir dies, geraten wir in einen Zustand kognitiver Dissonanz (Platons Höhlengleichnis). Das ist normal!
  • In dem wir lernen, selbst zu reflektieren und unsere Emotionen zu verstehen, befreien wir uns aus dem Zustand permanenter Angst – und damit dem Zustand von Aggressionen, wir entziehen uns dem pathologischem Einfluss.
  • Schaffen wir dies, sind wir bereit unsere Umwelt und die Welt als Ganzes mit anderen Augen, kritischer und gleichermaßen positiver zu sehen.
  • Das Entziehen des Ichs aus dem pathologischen Handlungszwang ist grundlegende Voraussetzung um den eigenen Frieden zu erreichen und ihn weiterzutragen.

Überwinden wir also unsere Ängste, unseren Egotismus, gehen wir mit innerem Frieden und Emphatie auf unsere Mitmenschen zu. Und so wir uns ihnen friedlich öffnen, reichen wir die Hand zu Solidarität und Kooperation, und leisten somit unseren kleinen persönlichen Beitrag für den Frieden auf der Welt.

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Verschwörungstheorien Oder Der Umgang Mit Andersdenkenden

Quellen

[1] J. A. Hall & F. J. Bernieri, Interpersonal Sensitivity, Theory and Measurement, London, 2001, S. 21 f. und Paul Ekman, Gefühle lesen, Spektrum Verlag 2007, S. 249 (2. Auflage 2010, (Taschenbuch)); englischsprachiges Original 2003: Emotions revealed. Understanding faces and feelings.

[2] Daniel Goleman: „Emotionale Intelligenz“ (1997), S. 127.

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Angst

[4] Dr. Andrzej M. Łobaczewski, Politische Ponerologie, 1984

[5] Brzezinskis Welt – Ein Psychogramm; http://peds-ansichten.de/2015/09/brzezinskis-welt-ein-psychogramm/Zbigniew Brzezinski, DIE EINZIGE WELTMACHT, Amerikas Strategie der Vorherrschaft (Originaltitel: The Grand Chessboard), 1997

[6] http://homment.com/pathokratie-plutokratie, Delgado Daryl, 2014

[7] Sigmund Freud: Zur Einführung des Narzißmus. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig, Wien, Zürich 1924

[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Egotismus#cite_note-2

[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

[10] Platon, Der Staat, Leipzig 1988

[11] Platons Höhlengleichnis, http://www.thur.de/philo/philo5.htm

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