Oder wie lässt sich der in den öffentlich-rechtlichen Sendern grassierende Haltungsjournalismus sonst erklären?


Der unverhüllten Propaganda bei ARD und Co. widmete ich unlängst einen weiteren kritischen Beitrag, eingeschlossen ein offener Brief an die Redaktion des WDR-Formats Monitor. Die Antwort eines der dortigen Verantwortlichen lässt mich fragend zurück. Sind diese Leute inzwischen so verstrickt, in ihrer emotional eingeschränkten Wahrnehmung so gefangen, dass ihnen ihre Parteilichkeit, ihr permanentes in Empörung eingebettetes Vorverurteilen gar nicht mehr bewusst wird?


Vielleicht sind selbige ja auch in einem grenzenlosen Opportunismus gefangen, eifrig bemüht, es ihren Vorgesetzten recht zu tun. Die Karriere steht auf dem Spiel, da muss man schon hin und wieder sein nagendes Gewissen auf dem Altar der Meinungsherrschaft opfern. Zumal Querdenken, ein im Grunde unverzichtbares Qualitätsmerkmal für profunden Journalismus, spätestens seit „Corona“ ganz und gar nicht mehr opportun ist.

Immerhin: Wieder einmal bekam ich Antwort aus dem Hause der Kritisierten. Das ist schön. Aber wieder einmal war diese Antwort eine Offenbarung. Die Antwort des WDR-Angestellten Nikolaus Steiner sei hiermit zur Kenntnis gebracht und meine Rückantwort gleich mit. Der Leser kann den Brief aus einem Hause der öffentlich-rechtlichen Anstalt, auf den ich mich beziehe, auch in Gänze hier lesen:

Im Folgenden filetiere ich das WDR-Schreiben, um so am besten den Kontext meiner Argumentation sichtbar zu machen.


An: Redaktion Monitor <Redaktion.Monitor@WDR.DE>

Dresden, 6. Mai 2022

Guten Tag, Herr Steiner,

zuerst mein Dank, dass Sie sich für das Team des Sendeformats Monitor bemüht haben, auf meine Kritik im an Sie gerichteten offenen Brief einzugehen. Ihre Bemühungen erzählen viel über Ihr Selbstverständnis und wohl auch das Ihrer Kollegen. Man erahnt, was Sie glauben, unter Journalismus zu verstehen. Außerdem frage ich mich, ob Sie mich für dumm verkaufen wollen oder möglicherweise vielleicht gar nicht das Grundanliegen meiner Kritik verstanden haben. Im Folgenden gehe ich auf Ihr Schreiben abschnittsweise ein. Ihre Worte sind kursiv und dunkelgrün, meine Antworten jeweils dunkelrot eingefärbt gekennzeichnet. Von mir vorgenommene Hervorhebungen in Ihrem Text wurden nachträglich durch mich vorgenommen. Es handelt sich, wie gehabt, um einen offenen Brief.


„Sehr geehrter Herr Frey,

danke Ihnen für die Zuschrift zu dem Beitrag der letzten Sendung. 

Sie werfen uns darin tendenziöse Berichterstattung vor, insbesondere in Bezug auf das Massaker in Butscha, und zitieren dazu folgenden Satz [eben des WDR]:

„In den Kanälen wird vor allem die Propaganda des Kreml verbreitet: Russland kämpfe in der Ukraine gegen Nazis, die mutmaßlichen Kriegsverbrechen in Butscha und Kramatorsk [sic!] wären nicht von russischen Soldaten begangenen worden.” 

Journalismus bedeutet Sorgfalt, auch in der Sprachwahl. Davon sind Sie weit entfernt. Und gleich in Ihren ersten Auslassungen erzeugen Sie Stimmungen. In dem Sie Ihre eigenen Stimmungen in eine objektiv zu haltende Berichterstattung einfließen lassen. Sie werten und bewerten. Sie manipulieren.

Wenn Sie schon von „Propaganda des Kreml“ schwadronieren, dann machen Sie doch bitte wenigstens deutlich, dass Sie dem ihre ganz eigene Propaganda, nämlich die stimmungsvolle „Propaganda des Wertewestens“ entgegensetzen. Die damit verbundene ideologische Stoßrichtung haben Sie sich zu eigen gemacht. Das Selbstverständnis der Journalisten und Redakteure in Ihrem Hause schwimmt regelrecht in dieser Propaganda und nur deshalb können Sie überhaupt Sätze wie obige formulieren.

Warum jammern Sie, dass man Ihnen tendenziöse Berichterstattung vorwirft, wenn Sie doch in ein und demselben Satz den Beweis für genau dies frei Haus liefern? „Das Massaker in Butscha“ bedeutet, dass Sie von DEM Massaker sprechen. Das zum Beispiel ist tendenziös.

Was meinen Sie mit DEM Massaker? Unzweifelhaft erwiesen ist, dass es in der Stadt Butscha eine Menge gewaltsam zu Tode gekommener Menschen gibt. Zu Tode gekommen irgendwann im März oder Anfang April des Jahres. Wer die Täter und welche Ereignisse es waren, denen die Menschen zum Opfer fielen, ist bis heute keinesfalls gesicherte Erkenntnis. Weder Sie noch ich verfügen hier über ausreichendes Wissen. Wir reden von WISSEN, Herr Steiner, nicht von Mutmaßungen.

Ihre wirklich unverschämte, erneut tendenziöse Manipulation reduziert sich auf zwei Worte, fast beiläufig eingefügt: „und Kramatorsk“.

Wissen Sie, es ist eine Schande, was Sie als vermeintliche Journalisten abliefern. Denn für die Behauptung, dass es russische Truppen gewesen wären, die Kramatorsk mit Totschka-Raketen beschossen hätten, gibt es noch weniger und noch zweifelhaftere Indizien als im Falle Butschas.

Wenn Sie hier schon mit „mutmaßlich“ hausieren gehen, dann sollten Sie doch bitte auch reichlich jene „Beweise“ thematisieren, die nahe legen, dass ukrainische Truppen für DAS Massaker von Kramatorsk verantwortlich sind.

Es handelt sich dabei nämlich um ein, man beachte mutmaßliches Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee. Eines das ihre ganze Empörung wecken könnte. Was es nicht sollte. Denn Sie sollen als Journalist arbeiten und in diesem Falle gilt es, die eigenen emotionalen Befindlichkeiten soweit wie möglich zurückzustellen. Das gilt auch für das mutmaßliche Massaker der ukrainischen Armee in Kramatorsk. Übrigens gibt es unter anderem auch wirklich gewichtige Indizien für ein Massaker der ukrainischen Armee in Donezk. Das scheint Sie aber nicht groß zu interessieren. Geschweige denn, dass es Sie empören würde.

Ihre von Haltung getriebenen Verdrehungskünste sind beeindruckend. Sie stellen es als „Propaganda des Kreml“ dar, wenn Kritiker mit Fug und Recht anbringen, dass die reale Möglichkeit in Erwägung gezogen werden muss, dass russische Soldaten eben kein Massaker (welches auch immer) in Butscha begangen haben. Dabei rechtfertigen Sie sich auch noch mit genau dem Argument, dass diese reale Möglichkeit ja zulässt: „mutmaßliche Kriegsverbrechen“.

Sie halten den Internationalen Strafgerichtshof für unabhängig? Ist das der Grund, warum dort Kriegsverbrechen des Wertewestens nicht verhandelt werden, insbesondere Kriegsverbrechen der USA (1)?

„Wir [von Monitor] sprechen dabei von »mutmaßlichen Kriegsverbrechen«, weil unabhängige völkerrechtliche Instanzen wie der Internationale Strafgerichtshof das Massaker von Butscha noch nicht als Kriegsverbrechen anerkannt haben.“

Wiederholt reden Sie von DEM Massaker von Butscha, was falsch ist. Das ist entweder gezielte oder aus Schlampigkeit geborene Desinformation, oder eine Mischung aus beiden.

Sie offenbaren sich — und merken es nicht. Denn eben darum geht es nämlich, nicht um Mutmaßungen sondern um unabhängige Instanzen. Wie Sie richtig bemerken, gab es solche bislang weder im Falle Butschas noch in dem von Kramatorsk. Es gibt auch nach wie vor keine, für ein seriöses Rechtsverfahren brauchbare Ermittlungen. Übrigens: Gab es die eigentlich in Raqqa (2), oder in Mossul (3)? Damals haben Sie, Herr Steiner lobenswerterweise über die Ereignisse in Mossul noch mit einer Journalisten anstehenden Zurückhaltung berichtet (4). Sie haben damals auf eine Vorverurteilung verzichtet. Obwohl das irakische Mossul Tausende Kilometer von den Grenzen der USA entfernt liegt und deren „Sicherheitsinteressen“ dort wohl andere sein dürften, als die Russlands in der angrenzenden Ukraine.

Was kennzeichnet Unabhängigkeit in Ihren Augen? Herr Steiner, mutmaßliche Kriegsverbrechen haben keinen Bestand, bevor sie nicht bewiesen wurden. Deshalb heißt es auch „mutmaßllich“. Mutmaßungen kann jeder aufstellen. Politisch Interessierte mit Zugang zu Massenmedien haben sogar den Vorteil, dass ihre Mutmaßungen die Köpfe von Medienkonsumenten erobern. Und dass mittels Indizien aus Mutmaßungen „Beweise“ gezimmert werden. Sparen Sie sich Ihre Wortkapriolen. 

Außerdem empfehle ich Ihnen dringend, da Sie offenbar ein eingebildeter Fachmann des medialen, meinungsbildenden Strafgerichtshofes sind — so frei und ungeniert, wie sie in die Vorverurteilung gehen —, mal im stillen Kämmerlein den Unterschied zwischen Indiz und Beweis herauszuarbeiten.

„Dennoch gibt es viele Beweise, die belegen, dass das Massaker begangen wurde, als Butscha unter russischer Kontrolle war, wie etwa die Analyse von Satelliten-Bildern der New York Times. Untersuchungen von Human Rights Watch vor Ort oder auch die vom Bundesnachrichtendienst abgehörten Funksprüche sind weitere Belege dafür, dass russische Soldaten für das Massaker verantwortlich sind.“

Jetzt mal ganz ehrlich: Das nennen Sie Beweise? Wer hat diese „Beweise“ eigentlich kritisch geprüft? Sie schon mal nicht. Obwohl Sie das jederzeit könnten. Es sind aber keine Beweise. Es sind ziemlich dünne Indizien. Mehr noch sind die Indiziengeber eines ganz und gar nicht: unabhängig. Sie aber bei den öffentlich-rechtliche Medien geben sich mit diesen „Beweisen“ rasch zufrieden. Es passt in Ihr Schwarz-Weiß-Schema. Sie fühlen sich als Ankläger. Wo sind eigentlich die Verteidiger?

Eine Frage: Wissen Sie beim WDR, wie sich rechtsstaatliches Vorgehen im Falle eines mutmaßlichen Verbrechens definiert?

Sie wissen es nicht. Denn Eines verbietet sich in solch einem Falle von vornherein und das ist die Methode der Vorverurteilung. Auch hantieren Sie beim WDR stetig wie fleißig — nicht nur beim Thema Ukraine-Krieg — mit der propagandistischen Methode der Beweislastumkehr. Der Angeklagte soll seine Unschuld vor Gericht, nein sogar vor jeder seriösen Beweisaufnahme beweisen, dazu Ihr unsägliches Versatzstück:

„Der Kreml streitet ab, dass russische Soldaten die Verbrechen begangen haben, konnte aber keine Beweise für diese Behauptung vorlegen. Auch für die Behauptung, Butscha sei eine Inszenierung der Ukraine gibt es keinerlei Belege.“

So läuft das nicht in einem demokratischen Rechtssystem, Herr Steiner. Oder gilt dieses für Sie nur dann, wenn der verdächtige Täter uns sympathisch ist? Jetzt ist „bezweifeln“ bereits ein moralisches Vergehen? Schämen Sie sich nicht?

„Dennoch behaupten Alina Lipp und Thomas Römer [gemeint ist Thomas Röper] auf ihren Kanälen etwa, russische Soldaten hätten die Verbrechen gar nicht begehen können oder bezweifeln, dass es überhaupt Leichen in Butscha gab. Diese Aussagen als Desinformation einzuordnen, halten wir nach wie vor für gerechtfertigt.“

Zweifeln ist verboten? Zweifeln bedeutet Desinformation? Geht es noch blöder? Dann ist Nichtzweifeln also Information? Oder zumindest eine Grundvoraussetzung für Information? Das heißt also, dass eine Information die Ihnen geliefert wird, nicht angezweifelt werden darf? Sie erzählen so viel über sich, Herr Steiner. Wer nicht zweifelt, der glaubt. Der ist unfehlbar überzeugt. Der will keinen Zweifel mehr zulassen. Genau so sieht Ihr journalistisches Selbstverständnis aus. Es ist aber in Wirklichkeit ein Glaubensbekenntnis.

Weisen Sie mir bitte — und zwar kontextbezogen und nicht aus dem Zusammenhang gerissen — nach, dass Thomas Röper „bezweifelt hat, dass es überhaupt Leichen in Butscha gab“. Und wenn er es bezweifelt hat, wie hat er es belegt. Widerlegen Sie dann seine Zweifel auf der Sachebene. Zum Mitschreiben, Herr Steiner: auf der SACHebene!

Sie äußern doch auch Zweifel, dass die ukrainische Armee den Bahnhof von Kramatorsk mit Totschkas beschossen hätte. Also verbreiten Sie auch Desinformation, nicht wahr? Das ist Ihre eigene dümmliche Logik, nur auf Sie selbst zurückfallend.

Auf die entscheidende Frage in meinem offenen Brief sind Sie übrigens in keiner Weise eingegangen. Das ist auch deshalb von Relevanz, weil die schwächlichen Indizien, die Sie zu „Beweisen“ für ein russisches Massaker hochstilisieren, Ihnen am 4. April gar nicht vorliegen konnten; oder etwa doch? Denn am 4. April waren Sie ja im Kreis der Empörten gut aufgehoben. Was allerdings für jeden Journalisten absolut unwürdig ist. Ich wiederhole also die Frage/Aufforderung mit den wohl notwendigen Hervorhebungen:

Alternativ liefern Sie mir bitte umgehend eine nach wie vor ausstehende, verlässliche, prüfbare, evidente Datenlage — und zwar zuerst die Ihnen am 4. April 2022 vorliegende — über nachgewiesene russische Kriegsverbrechen in Butscha, siehe dazu Ihr tendenziöser Beitrag:

  • https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/das-thema/audio-massaker-von-butscha-empoerung-und-sanktionen-100.html

Zum Abschluss: Vor vier Jahren hat Monitor es gelegentlich noch gewagt, am Lack der sich so nennenden Gutmenschen in der westlichen Wertegemeinschaft zu kratzen, querzudenken, zu zweifeln, auch in Bezug auf das Feindbild Russland (5). Doch die Zeiten haben sich geändert.

Das Agieren großer Teile der Journaille in den Öffentlich-Rechtlichen gegenüber Andersdenkenden, egal ob einfachen Menschen auf der Straße, Politikern oder Journalisten, die sich dem Kampagnen-„Journalismus“ nicht anschließen wollen, entlarvt Sie alle. Sie führen sich auf wie Blockwarte, Angestellte eines Wahrheitsministeriums und versuchen mit missionarischem Eifer, Ihre angeblichen Gegner in schäbiger Art und Weise unterhalb jeder Gürtellinie zu diskreditieren und auszugrenzen. Auf der Sachebene aber versagen Sie. Das ist öffentlich-rechtliche Berichterstattung in unserer Zeit. In dieser Form sind Sie im Grunde überflüssig.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Frey

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 20.04.2019; Zuerst!; Nach US-Drohungen: Internationaler Gerichtshof verzichtet auf Verfahren gegen US-Kriegsverbrecher; https://zuerst.de/2019/04/20/nach-us-drohungen-internationaler-gerichtshof-verzichtet-auf-verfahren-gegen-us-kriegsverbrecher/

(2) 17.09.2017; der Freitag; Jakob Reimann; Schwerste Kriegsverbrechen der USA in Raqqa; https://www.freitag.de/autoren/jakob-reimann-justicenow/schwerste-kriegsverbrechen-der-usa-in-raqqa

(3) 31.03.2017; WSWS; Bill Van Auken; Luftangriffe auf Mossul: USA werden Kriegsverbrechen vorgeworfen; https://www.wsws.org/de/articles/2017/03/31/moss-m31.html

(4) 06.07.2022; ARD, Monitor; Nikolaus Steiner, Ruben Neugebauer; Die Schlacht um Mossul: Der Mythos vom sauberen Krieg; https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/die-schlacht-um-mossul-100.html

(5) 07.06.2018; ARD, Monitor; Georg Restle; Feindbild Russland: Wie der Westen die Konfrontation verschärft; https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-feindbild-russland-wie-der-westen-die-konfrontation-verschaerft-100.html

(Titelbild) Brief, Hand, Fingerzeig, Hinweis; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 19.11.2017; https://pixabay.com/de/photos/gesch%C3%A4ftsmann-finger-ber%C3%BChren-2956974/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

14 Gedanken zu „Denn sie wissen nicht, was sie tun?“
  1. Wow, jetzt ist Ihnen aber der Kragen geplatzt. In solcher Rage habe ich selten einen Bericht auf dieser Seite gelesen. Chapeau!


    Finde ich nach meiner eigenen Wahrnehmung nicht so. Möglich, dass ich etwas deutlicher wurde als sonst. Aber den gebotenen Rahmen für Achtung und Respekt meine ich, in keiner Weise gesprengt zu haben.
    Herzlich, Ped

  2. Ja, sie wissen genau, was sie tun!
    Es ist einfacher mit der Herde der Lemminge mit zu schwimmen, als auch mal gegen Geld und Obrigkeit zu argumentieren. Das kann Job und Lebensstandard gefährden. Daß, wenn man in den Arsch der Obrigkeit kriecht, man selbst zu stinken anfängt, das will niemand bemerken. Diese Entwicklung der Politik und der Medien in den letzten Jahren hätte ich nie für möglich gehalten und färbt nun auch auf die Gesellschaft ab. Langsam verliert man beim mit diskutieren alle Diplomatie und dies bemerkt man im obigen Artikel. Na und! Wohin das führen wird ist für jeden Freidenker entsetzlich. Ich ahne, es wird noch schlimmer.

  3. Ein Schreiben, welches nicht nur meiner öffentlich rechtlichen, nachrichtlichen Wahrnehmung entspricht.
    Inzwischen hat sich die russophobe Begleitung in sämtliche Kanäle eingeschlichen.
    Nacht für Nacht werden teils geschichtsverzerrende- oder direkte antirussische Dokumentationen wiederholt.
    Die übrige Sendezeit wird mit Fake-News, dümmlichen Quizshows, deutschen Inhalten mit schlechten Darstellern oder USA Schinken gefüllt.
    Da fragt sich der zwangsgebührenzahlende Zuschauer – was machen die mit den Milliarden?
    Ein öffentlicher Rundfunk gehört in die Hand unabhängiger Kulturschaffender und unabhängiger Journalisten
    und sollte von einem unabhängigem Gremium kontrolliert werden. Maren Müller schreibt sich seit Jahren die Finger wund.
    Es interessiert leider niemanden, da es keine Instanz gibt, welche den Schmierfinken auf die Finger klopft.

      1. Vor 2Jahren habe ich unter ausführlichem Beleg fehlender Ausgewogenheit dem ÖR die Gebühren verweigert und von denen eine klagefähige Ablehnung meines Widerspruchs verlangt. Ausdrücklich mit dem Ziel mal gerichtlich klären zu lassen, in welchem Umfang Propaganda Rundfunkstaatsvertrags-konform ist, und mit Hinweis auf ein BvG-Urteil von 96, das Ausgewogenheit der ÖR als zentrale Begründung des Gebührenzwangs setzte.

        Seitdem verzichten die auf meinen Beitrag.

  4. Während Ken Jebsen so sehr unter Druck gesetzt und fertig gemacht wurde, dass er schließlich Deutschland verlassen hat, scheint Reitschuster keine Probleme zu haben. Die Webseite von Reitschuster hatte während der Corona-Berichterstattung bis zu 7,5 Millionen Aufrufe und ist damit zum größten Portal der sogenannten „Alternativen Medien“ geworden. Auch Reitschusters Youtube-Kanal ist niemals eingeschränkt oder gar abgeschaltet worden, genau so wie seine Akkreditierung für die Bundespressekonferenz niemals aufgehoben wurde. Warum ist das so?
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    Boris Reitschuster ist in Deutschland ganz offensichtlich dafür zuständig, u.a. antirussische Propaganda zu den Menschen zu transportieren, die wegen ihrer kritischen Einstellung gegen Mainstream-Medien, wie z.B. die Tagesschau oder ZDF-heute, nicht mehr erreicht werden können.
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    Möglich wurde das durch die kritische und qualitativ hochwertige Berichterstattung Reitschusters zum Thema Corona. Bezüglich der PLANdemie gab es immer wieder gut recherchierte Artikel, wobei auch die, guten Journalismus auszeichnenden, Quellenangaben niemals fehlten. Damit hat sich Reitschuster einen Namen in Kreisen kritisch denkender und aufgeklärter Menschen gemacht.
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    Diese Strategie war und ist es, die viele kritische Leser regelmäßig die Webseite von Reitschuster aufrufen lässt (mit Speck fängt man Mäuse), wo Reitschuster dann seine antirussische Propaganda, die immer aus erfundenen, niederträchtigen, unbewiesenen und antirussischen Narrativen ohne Quellenangaben besteht, unterbringen und an diese mainstreamkritischen Leser durchreichen konnte und weiterhin kann.
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    Sehr ausführlich wird u.a. das Thema Reitschuster und der Ukraine-Konflikt bei NuoFlix im Gespräch von Robert Stein und Thomas Röper beleuchtet.
    Nachrichten aus dem Paralleluniversum – Tacheles #86…
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    https://nuoflix.de/nachrichten-aus-dem-paralleluniversum–tacheles-84
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    Siehe dazu auch diesen Artikel von Thomas Röper…
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    https://www.anti-spiegel.ru/2022/tacheles-86-ab-sofort-immer-um-18-uhr-oder-vorher-mit-nuoflix-abo/
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    PS: Ich glaube übrigens auch, dass sie sehr wohl WISSEN WAS SIE TUN, aber nicht den Mut haben, ihre wirtschaftliche Sicherheit zu riskieren.
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    Was sie dabei offenbar nicht verstehen, ist die Tatsache, dass sie mit ihrem Beitrag zum Erhalt des systemischen Narratives, letztlich genau das gefährden, was sie glauben nicht riskieren zu dürfen: Ihre wirtschaftliche Geborgenheit. Sehr gut und eigentlich für jeden verständlich hat das Sara Bennett erklärt…
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    https://odysee.com/@angobango:2/Naaa-heute-schon-ungehorsam-gewesen:8
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    und https://www.anti-spiegel.ru/2022/integrety-initiative-wird-boris-reitschuster-fuer-anti-russische-propaganda-bezahlt/

  5. Der Umstand, dass der erwähnten Alina Lipp als nicht im Gleichschritt marschierende Stimme derweil die Konten begründungslos gekündigt wurden, zeigt, dass es hier nicht um ein Fehlverhalten Einzelner geht. Sondern um eine orchestrierte Gleichschaltung aller Medien mit signifikanter Reichweite.

    Wir sind jetzt im vom Hegemon angezettelten totalen Krieg a la Orwells „1984“

  6. Ich stimme zu, dass es nicht viel positives zu dem zu sagen gibt, was unter dem Euphemismus ‚Öffentlich-rechtlicher Rundfunk‘ firmiert.
    Manchmal jedoch gelingt denen eine echte Perle, und deshalb verlinke ich ausnahmsweise auf die Schrottseite der ‚Tagesschau‘:

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wahl-schleswig-holstein-103.html

    Man beachte die subtil-suggestive Wechselwirkung zwischen Überschrift und beigestelltem Bildmaterial (den Artikel kann man sich sparen).
    Den intrinsischen Wert der Schleswig-Holstein-Wahl in derart eine derart konzise Form zu bringen, zeugt von hoher professioneller Qualität.

    Heute Abend werden wir wissen, wer gewonnen hat. Ich tippe auf George Soros oder Warren Buffett, rechne aber auf jeden Fall mit Black Rock.

  7. Wirtschaftskrieg: Folgen der Sanktionen: Starker Rubel und steigende Armut in Deutschland
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    Zitat aus dem Artikel: „Trotz aller Sanktionen und entgegen allen Prognosen westlicher „Experten“ ist der russische Rubel in den letzten 12 Monaten die gegenüber dem Euro am stärksten angestiegene Währung.
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    Erinnern Sie sich noch, was die westlichen Regierungen zu Beginn der russischen Intervention in der Ukraine angekündigt und was westliche „Experten“ prognostiziert haben? Sie haben gesagt, dass sie die russische Wirtschaft und die russische Währung schnell zerstören würden. Und in den Medien haben sich – mal wieder – alle sogenannten Experten darin überboten, der russischen Währung den totalen Verfall, dem russischen Staat den Bankrott und der russischen Wirtschaft ein schnelles Ende zu prognostizieren.
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    Und tatsächlich ging der Rubel in den folgenden Wochen in den Sturzflug, weil man an den Finanzmärkten an diese Märchen geglaubt hat. Aber schon wenig später ist der Rubel wieder gestiegen und heute ist er weit mehr wert, als vor dem Beginn der russischen Intervention.“
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    ganzen Artikel lesen…
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    https://www.anti-spiegel.ru/2022/folgen-der-sanktionen-starker-rubel-und-steigende-armut-in-deutschland/
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    Allerdings glaube ich nicht eine Sekunde lang, dass diesen sogenannten Experten und den Regierungen der europäischen US-Vasallenstaaten nicht von Anfang an klar war, dass diese Sanktionen nicht die russische, sondern die europäische Wirtschaft ruinieren und eine beispiellose Inflation in der EU in Gang setzen würde. Es kann gar nicht sein, dass sie das nicht in Voraus gewusst haben, denn man muss schon sehr naiv sein, um anhand der bekannten Fakten, die jetzt sichtbare Entwicklung nicht hätte voraussehen können. Dabei reicht es schon, sich ins Gedächtnis zu rufen, was eigentlich auch jeder „Nichtexperte“ weiß: Russland hat die Rohstoffe, die Europa benötigt, um seine Wirtschaft am Leben zu erhalten. Dazu kommt die Gewissheit, dass Russland als Rohstofflieferant, wenn überhaupt, nicht ohne extreme Verteuerung durch andere Länder ersetzt werden kann. Das sind ganz simple Fakten, die jedem dieser „Experten“ und auch allen europäischen Politikern bekannt sind.
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    Diese Fakten bringen uns zu folgender Erkenntnis: Wenn es bekannt war, dass die Sanktionen nicht Russland sondern die EU ruinieren, bedeutet das, dass der Ruin Europas absichtlich herbeigeführt wird.
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    Das wiederum bedeutet, dass alle Europäischen Regierungen (außer mindestens die von Ungarn (1)) fremdgesteuert sind (Global Leaders des WEF) und eben nicht für die Bürger Europas arbeiten und damit für jedermann sichtbar exakt auf den von Claus Schwab propagierten Great Reset, der in Wirklichkeit aus einem von der CIA finanzierten Harvard-Programm geboren wurde, das von Henry Kissinger geleitet und von John Kenneth Galbraith und Herman Kahn umgesetzt wurde, hinarbeiten. So wie es z.Zt. aussieht, zielt das Programm des Great Reset zunächst einmal darauf ab, Europa zu zerstören.
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    Quelle (original):
    https://unlimitedhangout.com/2022/03/investigative-reports/dr-klaus-schwab-or-how-the-cfr-taught-me-to-stop-worrying-and-love-the-bomb/
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    Quelle (deutsch übersetzt):
    https://unlimitedhangout-com.translate.goog/2022/03/investigative-reports/dr-klaus-schwab-or-how-the-cfr-taught-me-to-stop-worrying-and-love-the-bomb/?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de
    .
    Das akute Problem für Europa besteht z.Zt. darin, dass den Bürgern Europas diese Zusammenhänge nicht bekannt sind, sonst wäre es mit den Plänen zum Great Reset, zu denen offenbar auch die antirussischen Sanktionen gehören, sehr schnell vorbei. Das was wir tun können, ist zu versuchen, unseren Mitmenschen diese Zusammenhänge deutlich zu machen. Das hat schließlich mit der PLANdemie auch einigermaßen geklappt.
    .
    (
    1) Der Präsident Ungarns, Victor Orban, war ebenfalls Absolvent der „Jung Global Leaders Programms“ des WEF, aber, wie wir alle sehen können, weigert sich Orban, die Vorgaben des WEF umzusetzen. So beteiligt sich Ungarn nicht an den Sanktionen gegen Russland und importiert weiter billiges Gas und Oel aus Russland.

  8. Operation zur Entnazifizierung der Ukraine: Operative Zusammenfassung vom 8. Mai (aktualisiert)…
    .
    https://de.news-front.info/2022/05/08/operation-zur-entnazifizierung-der-ukraine-operative-zusammenfassung-vom-8-mai-aktualisiert/
    .
    Wer auf der Suche nach weiteren Informationen dieser Art ist, z.B.
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    https://de.news-front.info/category/ukraine/
    ,
    empfehle ich die russische Suchmaschine Yandex ( https://yandex.com/ ) zu nutzen. Vorteile sind z.B. dass Ergebnisse angezeigt werden, die bei den meisten gängigen Suchmaschinen (Google, Startpage, DuckDuckGo, MetaGer usw.) unterdrückt werden. Darüber hinaus kann man im oberen Bereich der Seite einstellen, dass sowohl die Suchergebnisse selbst, als auch die kompletten angesurften Webseiten automatisch ins z.B. Deutsche übersetzt werden.

  9. In weiser Voraussicht hatte Cynthia Chung noch parallel zum Ausbruch der Corona-Tyrannei einen Artikel verfasst, welcher hier Ihre zu bewundernde Geduld und Nervenstärke in einem anderen Kontext erscheinen lassen könnte (vielleicht gibt es eine Übersetzung, ich fand leider keine auf die Schnelle):
    https://www.strategic-culture.org/news/2020/07/08/how-to-take-back-control-of-your-mind/
    (Cynthia Chung, „How to take back Control of Your Mind“, das war zuerst auf der nun verschollenen Webseite im Donbass Fort-Russ, ist weiterhin auf Strategic Culkture, sollte auch auf der Seite der Autorin in Kanada aufliegen, nehme ich an)
    Hierin wird ein Bezug zu Orwells 1984 ausgebreitet, zur gesellschaftlichen Massen-Suggestion, in einem Zusammenhang (den ich nicht kannte), wonach Orwell einst tatsächlich im Dienst des Militärs in der Abteilung für brutale Hirnwäsche eingesetzt war, das MK-Ultra-Programm, Fortsetzung des NSDAP-Programms Menschen-Kontrolle – (die Initialenl hatten dann überlebt – nun als Mind Kontrol gelesen). Orwell mithin also aisgewiesener Spezialist zu dem, was er in seinem 1984 als dringende Warnung an die Menschheit veröffentlichte.
    Ich hatte nach solcherlei Lektüre eine Unterredung mit einer Vertreterin aus dem Fach der Psychologie und skizzierte nur die nackten Zusammenhänge, was mir hefitge Reaktion einbrachte: Das ist Hypnose! So funktioniert Hypnose!
    Es geht darum, mit ständigem Nachschieben auf der Ebene von Gefühls-Affekten der Vernunft das kontrolliierende Denken auszutreiben, bis hin zum schieren Verunmöglichen. Das ist der Sinn auch jener Inszenierung von täglich 2 Minuten Hass.
    Und letztere Inszierung ist es, was WDR und Konsorten nun leidlich in Reinform als Dauerschleife zelebrieren.
    Die Affekte sind schon dermaßen in der Úberhand, dass der Effekt von Massenhypnose mittlerweile als gesellschaftlisches Selbstverständnis vorausgesetzt wird, gerade so wird man das verstehen müssen, wenn man mit dem Orwellschen Blick hinschaut. Die Lemminge lassen sich in den Abgrund dirigieren und merken es nicht mehr. Das ist dann Sinn der Übung, und die inhaltlichen Details, die historischen Zusammenhänge sind uninteressant.
    Wer dem per Maßstab des Verstandesgebrauchs beikommen will, der wird hernach leicht angesehen als jemand, der in eine Orgie von als wie Besoffenen hineinplatzt und Moral predigen will, wo doch gerade einzig dem Erlebnis der Orgie das Kriterum eines gültigen moralischen Maßstab, überhaupt auch nur Realität zukommen darf.
    Bitte trotzdem weitermachen. Etwas anderes als die unermüdliche Einforderung von gedanklicher Klarheit und Transparenz von Beweisführungen haben wir eigentlich nicht – wenn von menschlichem Handeln die Rede sein soll, statt von Dressurobjekten.

  10. Gerade einen interessanten Blog entdeckt, welcher etwas hinter die Kullisssen der Medien und der öffentlich Rechtlichen schaut.
    https://meinungsvielfalt.jetzt/
    Es scheint sich doch etwas zu bewegen und viele der Beiträge fördern zumindest ansatzweise Ursachen an´s Licht.

  11. mal was anderes : in letzter Zeit höre ich inflationär aus ellerlei Ecken das Wort „woke“.

    Wo kommt das her und zu welchem Zweck wird es so heftig geframed ?

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