Zumindest im Falle Corona ist das nicht ersichtlich.


Auf konkrete, kritische Fragen ist der Mitteldeutsche Rundfunk offensichtlich nicht in der Lage, konkret zu antworten. Hat das mit Inkompetenz zu tun? Oder kommt das von der Blase, in der die Mitarbeiter dort tätig sind? Ist es dem Druck aus den Redaktionsleitungen geschuldet? Ist es eine Mischung aus Allem? Geben wir den Verantwortlichen dort eine weitere Chance.


Am 30. Mai des Jahres konfrontierte ich den Sender in einem offenen Brief mit der Tatsache, dass dieser wiederholt falsch und verzerrend zum Thema Corona berichtet. Insbesondere wies ich die Adressaten darauf hin, dass sie systematisch einen Trick zu Anwendung bringen, in dem sie Unwahrheiten durch Dritte aussprechen lassen, um diese Unwahrheiten emotional angereichert an das breite Publikum zu senden.

Außerdem machte ich darauf aufmerksam, dass beim MDR Feinbilder gefördert werden, welche die Bevölkerung spalten. Zudem hebelt man dort (und nicht nur dort, beim MDR) die Regeln von Beweislast und Unschuldsvermutung aus. Regeln die für einen demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sein sollten. Beispielhaft aufgeführt sei die Behauptung von „Superspreadern“, gesunden Menschen, belastet mit angeblich hochgradiger Konzentration an Viren, die auf dieser Basis andere Menschen „anstecken“ und krank machen könnten. Die Beweise für diese Behauptung lassen bis heute auf sich warten. Trotzdem werden grundrechtseinschränkende Maßnahmen noch immer unter anderem mit der „Superspreader-Theorie“ begründet, was vom öffentlich-rechtlichen Sender MDR unkritisch mitgetragen wird.

Das also war grundlegend für fünf kurze, konkrete Fragen. Im Folgenden werde ich diese Fragen, samt den jeweiligen Antworten erneut zur Sprache bringen. Michaela Heller, Mitarbeiterin des MDR und Verfasserin der Antworten, wird von mir mit diesen ihren Antworten konfrontiert.


An: Michaela Heller (MDR-Publikumsservice), Publikumsservice@mdr.de

mit der Aufforderung zur Weiterleitung an den Intendanten des MDR sowie den MDR-Rundfunkrat

Sehr geehrte Frau Heller,

es ist bereits eine geraume Zeit her, dass ich ihrem Sender einen offenen Brief schrieb (1), in dem ich kritisch auf Mängel in der Berichterstattung hinwies, die sich aus meiner Sicht mit journalistischen Standards nicht vereinbaren lassen. Erfreulicherweise antwortete der MDR in Ihrer Person auf meinen Brief, was ich an dieser Stelle ausdrücklich würdige. Gibt es mir doch Gelegenheit, den Diskurs weiter zu führen. Diesen halte ich ganz allgemein, aber auch zum konkreten Thema für unbedingt erforderlich. So sich doch auf Ihre Antworten weitere Fragen förmlich aufzwingen. Im Folgenden werde ich also auf Ihre Antworten eingehen, um neue Fragen zu stellen beziehungsweise die bereits gestellten zu wiederholen.

Erste Frage

Peter Frey (PF): „Was verstehen Sie bitte exakt unter »Querdenkern«?“

Antwort Michaela Heller (MA): „»Querdenker» ist ein medial eingeführter Begriff, der im Kontext des Artikels nicht erläutert werden muss, da er durch den allgemeinen Gebrauch bekannt ist.“

Frau Heller, das war keine rhetorische Frage. Mich interessiert, was SIE, die Kollegen beim MDR unter „Querdenkern“ verstehen. Das Wort setzt sich aus Grund- und Bestimmungswort zusammen und hat semantisch eine klar verständliche Bedeutung. Als „medial eingeführter Begriff“ scheint sich dessen Deutung von der Semantik verabschiedet zu haben. Sie verbinden diesen mit Kategorien, die aus dem Wort selbst nicht hergeleitet werden können.

Fallen Ihnen zudem nicht die Zirkelschlüsse in Ihrer Antwort auf? Sie begründen eine neue Deutung damit, dass es von IHNEN, „medial eingeführt“ wurde, aber sie begründen nicht, was genau und warum das geschah. Außerdem behaupten Sie, etwas nicht erläutern zu müssen, weil es eben so ist. Wenn wir über völlig unterschiedliche Sichten auf den Begriff des „Querdenkers“ verfügen, müssen wir die kommunizieren. Bereits an dieser Stelle möchte ich Sie ermutigen, mir die gleiche Wertschätzung entgegenzubringen, wie ich Ihnen. Also beantworten Sie bitte meine Frage:

PA: „Was verstehen Sie, Frau Heller, beziehungsweise Ihre Kollegen beim MDR bitte exakt unter »Querdenkern«?“

Zweite Frage

PF: „Aufgrund welcher wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln Sie den Konsumenten, dass es nachgewiesen wäre, dass manche Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen?“

Antwort MH: Hier wird eine Mitarbeiterin der Uni Magdeburg zitiert. Dies wird durch indirekte Rede korrekt gekennzeichnet?“

Glauben Sie ernsthaft, ich bin nicht in der Lage, eine korrekte, formale Zitation zu erkennen? Sehen Sie, Frau Heller, das meine ich mit Wertschätzung, die ich vermisse. Man fühlt sich gelinde gesagt für dumm verkauft. Ja, natürlich zitieren Sie, das tun Sie ständig. Es ist eines der Anliegen des offenen Briefes gewesen, sie dafür zu sensibilisieren, dass Sie permanent Dritte zitieren – und zwar einseitig tendenziös, der Regierung und bestimmten Wissenschaftlern gegenüber vom Grundsatz her völlig unkritisch und ohne Reflexion. Daher habe ich das Schlüsselwort „vermitteln“ noch einmal hervorgehoben.

Ihre Antwort ist bedenklich, meine ich. Sie zitieren, wie schon gesagt ohne Reflexion, ohne Hinterfragen. Sie nehmen die Aussage der Mitarbeiterin für bare Münze. Sie nehmen die immer gleich gearteten Aussagen bestimmter Personen im Prinzip immer für bare Münze. Wirklich gute Wissenschaftler — ich las, dass es beim MDR eine Wissenschaftsredaktion gibt — sind übrigens sich selbst gegenüber sehr kritisch, und sie sind Querdenker im besten Sinne des Wortes.

Was ist, wenn die Frau die Unwahrheit sagt, weil sie es nicht besser weiß zum Beispiel? Wir sind alle nur Menschen. Warum vertrauen Sie blind bestimmten Leuten? Denn das tun Sie, in dem Sie „nur“ zitieren. Daher, Frau Heller, ersuche ich Sie, mit Ihrer Wissenschaftsredaktion in Kontakt zu treten, um mir die oben gestellte Frage zu beantworten:

PF: „Aufgrund welcher wissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln Sie den Konsumenten, dass es nachgewiesen wäre, dass manche, gesunde (a3) Menschen besonders viele Coronaviren ausatmen?“

Dritte Frage

PF: „Worauf begründet Ihre Behauptung »Die Annahmen der Forscher klingen dennoch plausibel.«, so doch die behandelte Studie — ich kategorisiere sie mal unverblümt als Gefälligkeitsstudie (a1) — jedem, aber wirklich jedem Anspruch an Wissenschaftlichkeit Hohn spottet?“

Antwort MH: „Dies wird im Artikel direkt im Anschluss erläutert. Formulierungen wie „Die Forscher gehen davon aus…“ machen deutlich, dass hier die Auffassung Dritter wiedergegeben wird.“

Merken Sie es jetzt möglicherweise bereits selbst? Erneut berufen Sie sich auf Zitate, die „Auffassung Dritter“. Was aber treibt Sie, die Redaktionen dazu, eine solche Nachricht zu vermitteln? So doch die Nachricht die Falschberichterstattung zu Corona stützt und wissenschaftlich in keiner Weise belastbar ist.

Worauf Sie beim MDR Ihre Behauptung begründen, dass „die Annahmen der Forscher dennoch plausibel klingen“, habe Sie mit „dies wird im Artikel direkt im Anschluss erläutert“ beantwortet. Ganz ehrlich, Frau Heller, die Botschaften dieser Studie halten sie tatsächlich für plausibel? Ich zitiere hier einmal ausnahmsweise ausführlich deren – sicher nicht politischen, sehr wohl aber wissenschaftlichen – Schwachsinn, strotzend von politischen Agenden, aber tatsächlich Ihre, des MDR Begründung:

„So gehen die Autoren davon aus, dass Corona-Skeptiker eher die Alternative für Deutschland (AfD) wählen, da sich diese Partei häufig kritisch zu den Maßnahmen äußert. Außerdem nehmen die Forscher an, dass die Impfskepsis hoch ist bei Corona-Skeptikern. Gebiete mit hohen Zustimmungswerten zur AfD und niedrige Raten bei der Masernimpfung von Kindern seien wahrscheinlich auch Heimat vieler Corona-Skeptiker, schlussfolgern die Autoren. Deutlichster Hinweis auf viele Corona-Skeptiker sei aber das Angebot von Busfahrten zu den Corona-Demonstrationen. Die Forscher erhoben dazu Busangebote eines Netzwerks von Reiseanbietern, die Teilnehmer aus ganz Deutschland zu den Demonstrationen fuhren. Dann verglichen sie, wie sich die Inzidenzen in diesen Gebieten nach den Demos entwickelten, gegenüber Gebieten ohne diese Busangebote.“ (2)

Haben Sie noch im Kopf um was es eigentlich ging, Frau Heller? Es ging um den wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass gesunde Menschen angeblich zu „Superspreadern“ mutieren und so ihre Mitmenschen „infizieren“ können. Sehen Sie im Zitierten dazu tatsächlich irgendeinen Bezug? Wie und wo genau wurden eigentlich die zugrunde liegenden Inzidenzen erhoben, deren sich die „Forscher“ so freimütig bedienten, um ebenso freimütig eine „Superspreader-Theorie zu bedienen? Ist das von Ihnen überprüft worden?

Daher stelle ich dem MDR die Frage erneut, gern dessen Wissenschaftsredaktion mit angesprochen:

PF: „Worauf begründet Ihre Behauptung »Die Annahmen der Forscher klingen dennoch plausibel.«, so doch die behandelte Studie — ich kategorisiere sie mal unverblümt als Gefälligkeitsstudie — jedem, aber wirklich jedem Anspruch an Wissenschaftlichkeit Hohn spottet?“

Vierte Frage

PF: „Wie lautet die exakte, nachprüfbare Quelle, in der sauber dokumentiert ist, auf welche Art und Weise die »Virenbelastungen« in der Luft eines Kaufhauses erfasst wurden?“

Antwort MH: Hier wird eine Mitarbeiterin der Uni Magdeburg zitiert, diese wird durch indirekte Rede korrekt gekennzeichnet.

Mir scheint, bei Ihnen herrscht die pure Not, Erklärungsnot nämlich. Ist es so, Frau Heller? Ein fundamentaler Vorwurf meines offenen Briefes an Sie lautet, dass Sie Falschmeldungen verbreiten, in dem Sie einfach Dritte zitieren. Und Sie antworten — wohl in Ihrer Erklärungsnot — damit, dass es sich um ein Zitat handelt, das „durch indirekte Rede korrekt gekennzeichnet wird“. Toll, der MDR kann korrekt zitieren. Allerdings kann der MDR auch ganz korrekt Unwahrheiten zitieren, massenweise, Tag für Tag. Mein Vorschlag wäre, doch einfach mal an die Mitarbeiterin der Uni Magdeburg heranzutreten und sie nach den Quellen zu befragen. So stelle ich mir recherchierenden Journalismus vor. Was meinen Sie, Frau Heller? Der MDR hat mir diese Frage bislang nicht beantworten können:

PF: „Wie lautet die exakte, nachprüfbare Quelle, in der sauber dokumentiert ist, auf welche Art und Weise die »Virenbelastungen« in der Luft eines Kaufhauses erfasst wurden?“

Fünfte Frage

PF: „Wo sind die Quellen, die zweifelsfrei, prüfbar und somit wiederholbar den wissenschaftlichen Nachweis für die Existenz virentragender Aerosole erbracht haben?“

Antwort MH: „Die Existenz virentragender Aerosole wird durch den Stand der wissenschaftlichen Forschung bestätigt.“

Ich gebe zu, dass ich bei dieser Ihrer fünften Antwort kurz fassungslos war, Frau Heller. Um Ihnen zu verdeutlichen, wie billig solch eine Antwort ist, stelle ich dieser mal eine gleichgeartete gegenüber:

„Die Existenz der flachen Erde wird durch den Stand der wissenschaftlichen Forschung bestätigt.“

Soll ein Diskurs tatsächlich auf solch einer Basis stattfinden? Ist es bei Ihnen so, dass ab einem bestimmten Punkt Quellen gar nicht mehr erbracht werden müssen? Dass die Behauptung für sich steht? Wie definiert sich denn der „Stand der wissenschaftlichen Forschung“? Wenn alles so klar und unumstößlich ist: Worin besteht denn dann das Problem, die Quellen beizubringen? Es müssten gute, prüf- und belastbare Quellen sein und diese müssten doch in Hülle und Fülle vorliegen, oder nicht? Ja, diese müssten griffbereit in Ihrem Schubfach liegen (a2).

Ich finde diese Quellen aber nicht und daher frage ich Sie:

PF: „Nennen Sie bitte die Quellen, die zweifelsfrei, prüfbar und somit wiederholbar den wissenschaftlichen Nachweis für die Existenz von Coronaviren in Aerosolen, einschließlich einer durch diese erfolgten Übertragung von Mensch zu Mensch erbracht haben?“

Für einen offenen, achtungsvollen Diskurs mit den Redakteuren und Journalisten des MDR bin ich weiterhin offen.

In Erwartung Ihrer Antworten,

freundliche Grüße, Peter Frey

Liebe Leser, bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 18. Oktober 2021.

(a1) Die Gefälligkeitsstudie zu angeblichen Superspreader-Ereignissen durch „Querdenker“-Demonstrationen ist inzwischen über sechs Monate alt und hätte von den Verantwortlichen beim MDR (MDR Wissen) längst auf deren wissenschaftliche Glaubwürdigkeit überprüft werden können. Statt dessen wird diese einfach weiter in die Berichterstattung eingebracht und bietet so ein hervorragendes Beispiel über unreflektierte, regierungskonforme Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, mit der die Hirne der Menschen vergiftet werden.

(a2) Es sollte klar sein, dass an Hamstern durchgeführte Studien wie sie unter anderem vom RKI genannt wurden (3), in keiner Weise dazu taugen, krankmachende Übertragungsmechanismen von Coronaviren beim Menschen zu belegen.

(a3) Die Präzisierung auf gesunde Menschen hat der Autor im Nachhinein vorgenommen. Ganz allgemein steht der Nachweis der Übertragung des Coronavirus von Mensch zu Mensch noch immer aus (!), doch geht es im konkreten Fall darum, dass man die krankmachende Übertragung auch noch gesunden Menschen unterschiebt. Diese schwerwiegende Unterstellung hat zu großem moralischen Druck, zu Schuldgefühlen in der Bevölkerung geführt und erst diese Manipulation führte dazu, dass die Menschen medizinisch sinnlose aber antisoziale Anweisungen („Regeln“) der Regierung überhaupt mittrugen.

(1) 30.05.2021; Peds Ansichten; Offener Brief an den Mitteldeutschen Rundfunk; https://peds-ansichten.de/2021/05/offener-brief-mdr-fake-news-coronavirus/

(2) 09.02.2021; MDR; Querdenken-Großdemonstrationen höchstwahrscheinlich Superspreader-Events; https://www.mdr.de/wissen/querdenken-demo-superspread-events-100.html

(3) Surgical mask partition reduces the risk of non-contact transmission in a golden Syrian hamster model for Coronavirus Disease 2019 (COVID-19); vollständige Dokumentation: https://europepmc.org/backend—/ptpmcrender.fcgi?accid=PMC7314229&blobtype=pdf

(Titelbild) Lupe, Hand, Universum, Untersuchung; Gerd Altmann (Pixabay); 06.07.2020; https://pixabay.com/de/illustrations/lupe-hand-universum-sterne-galaxie-5375677/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

20 Gedanken zu „Kann der MDR Journalismus?“
  1. Sehr geehrter Ped,
    ich bin immer wieder fasziniert, welche Geduld Sie aufbringen, um diesen Redakteuren auch weiterhin Ihre Diskursbereitschaft zu zeigen. Respekt. Ich befürchte aber tatsächlich, das Ihre Vermutung am Anfang Ihres Artikels bezüglich der Blase sehr treffend ist.
    Ich erinnere mich an einen Vortrag beim CCC (ich glaube 2018, es war der 33te), wo auf die Unterschiedlichen Blasen eingegangen wurde. Dort war das Resümee, dass die Mainstreamblase, die in sich geschlossenste ist und eigentlich gar keine Informationen aus anderen Blasen eindringen. Dies bringt mich zu der Schlußfolgerung, das alles, was irgendwie in Widerspruch zu dieser Blase steht, einfach nicht verstanden wird. Als Beispiel kurz ein Artikel von Thomas Röper vom Anti-Spiegel, den Sie ja auch selbst empfehen:
    https://www.anti-spiegel.ru/2021/putin-im-o-ton-ueber-die-energiekrise-und-die-strompreise-in-europa/
    Hier erklärt Präsident Putin einer amerianischen Journalistin(?) das Gasversorgungsproblem in Europa und die Ursachen. Danach stellt diese Frau jeweils Ihre Fragen so, als hätte sie überhaupt nicht verstanden, was ihr vorher erklärt wurde.
    Also mein Eindruck ist wirklich, das die von Ihnen gestellten Fragen von dieser Frau Heller einfach in ihrer Tiefe nicht verstanden werden und deswegen antwortet sie so, wie Sie es hier korrekt zitieren. Das hat für mich mittler Weile schon Slapstickcharakter. Und ich befürchte, dass die von Ihnen daraufhin angesprochenen Widersprüche überhaupt nicht wahrgenomen werden.
    Traurig bzw. bedenklich finde ich dabei nur, dass sich diese Menschen für eine (ein)gebildete Elite halten und sich den Menschen in diesem Land auch noch moralisch überlegen fühlen und dann offensichtlich der Meinung sind, einen Erziehungsauftrag zu haben. Das ist das Problem mit dieser Art von Ideologie, vermeintlich auf der Seite der „Guten“ zu stehen. Da hat man dann irgendwann auch kein Problem damit, Menschen mit 2G auszugrenzen (und wahrscheinlich auch noch weiter zu gehen), denn schließlich sind diese „Querdenker“ ja selbst schuld. Wie sagte Volker Pispers so schön? „Wenn das Feindbild stimmt, hat der Tag Struktur“.
    Und es fällt mir verdammt schwer nicht auch in dieses Feindbildmuster zu fallen, wenn man sich solchen offensichtlichen Blödsinn anhören muss. Insofern danke für Ihre Hinweise, weiterhin achtsam zu bleiben und auch diesen Menschen weiterhin mit solcher zu begegnen. Leicht ist es definitiv nicht.
    Ich habe wirklich vollste Hochachtung vor Ihnen, es immer wieder mit Ihren offenen Briefen zu versuchen, in den Dialog zu treten. Mein Gefühl sagt mir, dass das Energieverschwendung ist, aber das muss halt jeder für sich entscheiden.
    Mit freundlich Grüßen
    David Bommert

    1. Hallo Herr Bommert,
      Sie zitieren Volker Pispers, einer meiner jahrelangen Lieblings-Kabarettisten. Meine Frage, was denn aus ihm geworden ist führte mich auf dessen Homepage. Was da zu lesen ist verschlug mir die Sprache. Ich will das hier nicht wiedergeben, nur soviel:
      https://pispers.com
      Ein Paradebeispiel für einen doppelzüngigen Systemling! Er hat jahrzehntelang mit seinen Auftritten in den diversen ARD-Sendegefässen sehr gut abgesahnt. Dass er dessen Lied singt versteht sich, ist aber trotzdem mindestens unwürdig. Er hat sich definitiv verabschiedet, hält sich aber mit seiner systemkonformen Stellungnahme alle Türen offen. Damit repräsentiert er das Dilemma, in dem sich Alle befinden, die irgendwie finanziell von diesen Sendeanstalten abhängig sind. Zu der von Ped angeschriebenen Frau Michaela Heller: Sie windet sich offensichtlich um Antworten und auch wenn sie es besser wüsste, was ich in diesem Fall bezweifle, wird da nie eine klare, belegte Aussage/Stellungnahme kommen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, weil man dann etwas zugeben müsste.
      Zweifellos gibt es nach wie vor auch unter den Journalisten die ehrlichen, um saubere Arbeit bemühten Damen und Herren. Wie in der Schweiz aus einschlägigen Quellen zu vernehmen ist, leiden diese Leute zur Zeit Höllenqualen ohne Ausweg, wenn sie denn in dieser Branche bleiben möchten. Ohne Ausweg deshalb, weil ALLE namhaften deutschsprachigen Medien in Händen und somit unter Kontrolle von ein paar wenigen Schurken sind. Dass diese ausnahmslos das Lied des WEF-Davos singen ist leider Tatsache.

  2. Ob der MDR Journalismus kann ist vielleicht nicht die drängende Frage, sonder ob der MDR Journalismus darf, und falls ja, auch will.

    Schließlich unterliegen alle großen Medien weltweit dem Diktat der Kontrolle und falls nötig, deren Mitarbeiter auch der Reglementierung durch Sanktionen. Das wird i.d.R. umgesetzt, indem einzelne Journalisten, Redakteure oder andere Medienschaffende, die sich weigern, dem Narrativ zu folgen, wirtschaftlich ruiniert werden, indem sie ihren Job verlieren.

    Interessant in dem Zusammenhang ist der heute gemeldete Rausschmiss des Bild-Chefredakteurs Julian Reichelt, was der Mainstream aktuell als Erfolg im Kampf gegen „unlauteren“ Journalismus und anderweitigem „Fehlverhalten“ Reichelts zu verkaufen versucht. So wirft die NYT Reichelt Sexismus und Missbrauch seiner Position vor.

    Dieser Darstellung widerspricht das Springer-Blatt „Die Welt“. Zitat Die Welt: „Es gab in Rahmen des Compliance-Verfahrens gegen Julian Reichelt nie den Vorwurf sexueller Belästigung oder sexueller Übergriffe. Es gab aber den Vorwurf einvernehmlicher Liebesbeziehungen zu BILD-Mitarbeiterinnen und Hinweise auf Machtmissbrauch in diesem Zusammenhang. Bewiesen und eingeräumt wurde eine frühere Beziehung zu einer Mitarbeiterin von BILD. Umstritten blieb, ob dieser Mitarbeiterin dadurch berufliche Vorteile gewährt wurde.“

    Eine einvernehmliche Beziehung zu einer Bild-Mitarbeiterin? Man fragt sich, was daran so verwerflich sein könnte und natürlich ob das der wirkliche Grund für den Rausschmiss ist?

    Natürlich drängt sich hier der Verdacht auf, dass dieser Rausschmiss nur ein zu erwartender weiterer Akt im Spiel um die Übernahme des Springer-Konzerns durch den US-Investor KKR ist…

    https://peds-ansichten.de/2021/10/eine-bild-geschichte/

    Das Julian Reichelt nicht Chefredakteur bei Bild bleiben konnte, war schließlich zu erwarten, auch wenn Reichelt inzwischen reichlich Kreide gefressen hatte. Jemandem, der über seine ganze Karriere als Lobbyist für die Konzerne gearbeitet hat, kann man eben nicht trauen.

    Der Nachfolger von Reichelt wird Johannes Boie, derzeit Chefredakteur der Welt am Sonntag. Man darf gespannt sein, welche Linie Boie verfolgen wird und ob sein Verhalten die Theorie des Paradigmenwechsels im Zusammenhang mit der Übernahme von Bild durch KKR bestätigt oder vielleicht sogar widerlegt.

    Wer Näheres zu Johannes Boie weiß, möge sein Wissen bitte hier teilen.

    1. Was die Metamorphose von Julian Reichelt betrifft, noch dies:
      https://medien.umbreitkatalog.de/pdfzentrale/978/346/205/Leseprobe_l_9783462053548.pdf

      Ziemlich am Ende wird auch das „Compliance-Verfahren“, welches bereits im März des Jahres eingeleitet worden war, ausführlicher erläutert. Noch einmal erinnere ich daran, dass Döpfner, der Springer-Chef, einen Spagat zwischen KKR und seinen WEF-Verbindungen hinlegen muss. Damals, im März, wurde bereits die Stellv. Chefredakteurin von BILD am Sonntag Herrn Reichelt gleichberechtigt zur Seite gestellt.

      Die jetzige vollständige Ablösung Reichelts war also nur folgerichtig. Interessanterweise wird im Link (ebenfalls ziemlich am Schluss) auch die „total böse“ Kampagne gegen den „braven, lauteren Drosten“ (Ironie von PA) als, zumindest mitschwingender Grund für die Abdankung genannt. Man darf jetzt reichlich spekulieren. Dass die Ablösung Reichelts einen politischen Hintergrund hat, davon dürfen wir ausgehen. Aber ob Reichelt zu viel oder zu wenig in Bezug auf die KKR-Interessen getan hat, ist offen.

      Herzlich, Ped

      1. @ped

        Vielen Dank für den Link!

        Ich versuche ja gerade meine eigene Theorie zu hinterfragen, wobei mir die Frage am wichtigsten erscheint, was KKR eigentlich wirklich will und wie weit sie bereit sind zu gehen, um ihre Ziele, die, meiner Theorie entsprechend, hoffentlich etwas mit dem Kampf gegen die Globalisten zu tun haben, zu erreichen.


        Im August hat Springer zudem für eine Milliarde US-Dollar die US-Nachrichten-Plattform Politico gekauft. Eine die auch nicht gerade zu den Freunden der Netzwerke um Trump gezählt werden kann. Der Deal dürfte über den Segen und die Netzwerke von KKR durchgezogen worden sein.
        https://www.reuters.com/business/media-telecom/axel-springer-acquire-news-website-politico-2021-08-26/
        Geht es KKR tatsächlich nur ums Geld? Vermeiden wir es, uns an den einfachen Lösungen festzubeißen.
        Herzlich, Ped

        1. Guten Morgen,

          zu Johannes Boie kann ich nichts beitragen, allerdings scheint es bei KKR vor einiger einiger Zeit bzw. auch ganz Aktuell Änderungen gegeben zu haben.

          17.06.2021 KKR mit doppelter Verstärkung des Deutschlandgeschäfts

          https://www.institutional-money.com/news/koepfe/headline/kkr-mit-doppelter-verstaerkung-des-deutschlandgeschaefts-207699/

          Gründer ziehen sich zurück: Doppelwechsel an der Spitze von Finanzinvestor KKR

          Ende einer Ära: Die Co-CEOs Henry Kravis und George Roberts übergeben nach 45 Jahren ihre Plätze mit sofortiger Wirkung an Joe Bae und Scott Nuttall.

          https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/private-equity-gruender-ziehen-sich-zurueck-doppelwechsel-an-der-spitze-von-finanzinvestor-kkr/27695916.html

          Das KKR Team fuer Deutschland

          https://www.kkr.com/de/das-kkr-team-fur-deutschland

          1. Danke für die Info!

            Dann stellt sich automatisch die Frage, welche Interessen Joe Bae und Scott Nuttall, die bereits seit 25 Jahren in leitenden Positionen bei KKR sind, vertreten werden?

            https://www.moneycontrol.com/news/business/kkr-announces-ceo-succession-joe-bae-scott-nuttall-to-replace-henry-kravis-george-roberts-7570351.html

            Da könnte man sogar spekulieren, dass KKR bisher den Rausschmiss eines möglicherweise tatsächlich geläuterten Julian Reichelt verhindert hat und mit dem Führungswechsel bei KKR der Schutz für Reichelt weggefallen ist. Das würde wiederum bedeuten, dass KKR jetzt auf der anderen Seite steht.

            Aber glücklicherweise spekulieren wir ja nicht… 🙂

        2. Rückblick Nov. 2020

          Aktien-Streubesitz bei Axel Springer geht an Großaktionär KKR

          Der Investor hatte sich nach und nach rund 47,6 Prozent der Anteile gesichert. Nun kommt der Streubesitz hinzu. (0,9 %)

          Großaktionärin Friede Springer und der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner künftig jeweils rund 22 Prozent. Die Enkel des Verlagsgründers, Ariane Melanie Springer und Axel Sven Springer, halten zudem 6 Prozent ….

          Für den Beschluss zum Streubesitz war es erforderlich, dass KKR dort als Hauptaktionärin auftritt / von Großaktionärin Friede Springer und Konzernchef Mathias Döpfner kontrollierten Gesellschaften, vorübergehend das Eigentum an weiteren rund 51,5 Prozent erworben / Nach Wirksamwerden des Squeeze-Out sollen die Aktien wieder zurückübertragen werden.

          https://www.horizont.net/medien/nachrichten/squeeze-out-aktien-streubesitz-bei-axel-springer-geht-an-grossaktionaer-kkr-187538

          Ganz aktuell

          Was US-Investor KKR mit dem „Bild“-Verlag vorhat
          „Springer ist ein Juwel“

          https://www.manager-magazin.de/unternehmen/kkr-partner-philipp-freise-und-henry-mcvey-ueber-ihre-plaene-mit-axel-springer-springer-ist-ein-juwel-a-67a53f12-0002-0001-0000-000179661399

          Springer-Investor KKR: Börsengänge einzelner Segmente möglich

          Aus Finanzkreisen hat das „Manager Magazin“ erfahren, dass KKR separate Börsengänge der einzelnen Segmente erwäge, um in einigen Jahren wieder auszusteigen. Freise dementierte diese Pläne im Interview nicht. „Welche der vielen Möglichkeiten die passende ist, müssen wir zu gegebener Zeit evaluieren“, sagte er auf die Frage, ob die einzelnen Segmente auch separat an die Börse gehen könnten. Freise: „Springer ist ein Juwel, für das es viele Möglichkeiten gäbe.“

          https://meedia.de/2021/10/19/springer-investor-kkr-boersengaenge-einzelner-segmente-moeglich/

    2. Julian Reichelt Official auf Telegram:
      „Hab es mir zwar selbst anders vorgestellt, aber dann Rollen wir den Laden jetzt halt von hinten auf. Wer meint ich würde mein Maul halten, so wie alle anderen, der hat sich stark geirrt“.
      Das wird spannend! Ich wünsche Julian Reichelt alles Gute und vor allem ein langes, glückliches Leben!

      1. Das ist wirklich interessant und würde ganz gut zu meiner zuletzt geäusserten Spekulation passen. Demnach hätte Reichelt tatsächlich irgendwann begriffen, was er da eigentlich tut, um dann die Seite zu wechseln.

        Danke für die Info!

      2. Ich bitte um Entschuldigung und möchte warnen: Der von mir erwähnte Telegram-Account von Julian Reichelt scheint ein Fake zu sein.
        Dies zeigt, wie leicht ich und viele Andere auf Nachrichten reagieren, wenn sie dem entsprechen, was man lesen möchte. Das Wichtigste bleibt da oft auf der Strecke, nämlich hinterfragen, trau schau wem. Wie mir erging es offensichtlich auch Boris Reitschuster, der dem Reichelt spontan einen Job angeboten hat, oder war das auch wieder Fake?
        Generell schein Boris Reitschuster ziemlich viel gleich für bare Münze zu nehmen, veröffentlicht Gastbeiträge offensichtlich ungeprüft und bezieht hie und da fragwürdig Stellung. So lässt er aktuell den Alexander Wallasch folgendes schreiben:

        …Dort, mitten in Niedersachsen, wird schon seit vielen Monaten konzentriert an etwas gearbeitet, das, so könnte man meinen, im Zusammenhang mit der Pandemielage einen gleichwertigen Stellenwert verdient hätte wie die Impfstoffentwicklung: Die Entwicklung von Medikamenten gegen COVID-19. Wenn es nämlich wirksame Medikamente gegen eine COVID-19-Erkrankung gäbe, dann wären Impfkampagnen, wie sie derzeit propagiert werden, unnötiger: Wirksame Medikamente nehmen die Angst. Und wer weniger Angst hat, der lässt sich kaum noch auf experimentelle Impfungen ein….

        Mein kritisches Hinterfragen bei reitschuster.de mit Verweisen auf die Erfolge einschlägiger Medikationen in Indien, Afrika und Südamerika, verbunden mit der Bitte um Stellungnahme bleibt bis jetzt unbeantwortet.
        Meine Frage in die Runde: Werte Forum-Teilnehmer, wie sind Ihre Erfahrungen bezüglich Seriösität in den einschlägigen Alternativ-Medien? Es wird immer mehr zu einem Lotteriespiel, welchen Meldungen man glauben kann. Das Hinterfragen wird bald zur ausufernden Hauptbeschäftigung und das kann’s nicht sein. Wie gehen Sie dieses Problem an? Abschliessend stelle ich fest, Ped hat den Reitschuster nicht auf seiner Liste der empfohlenen Blog’s.


        Reitschuster ist aus meiner Sicht eine Bereicherung der alternativen Medienszene. Und ihm zu glauben, ist genauso falsch, wie es falsch ist, der ARD-Tagesschau zu glauben – oder auch Peds Ansichten zu glauben! Wir selbst stehen in der Verantwortung, zu prüfen und fein auf den Unterschied zwischen Glauben und Wissen zu achten. Genau das, was Sie, HR, gerade reflektiert haben.
        In dem Sinne: Bleiben Sie weiter schön achtsam 😉
        Herzlich, Ped

        1. Danke für den Hinweis!

          Ich habe es leider auch erst jetzt bemerkt, durch folgenden Artikel (obwohl die im Artikel vermittelte Recherche zu den Gründen von Reichelts Rauswurf auch nichts wert ist)…

          Nach Reichelt-Rauswurf: Radikale Hacker foppen Öffentlichkeit mit Telegram-Account

          https://report24.news/nach-reichelt-rauswurf-radikale-hacker-foppen-oeffentlichkeit-mit-telegram-account/

          Danach bringt die NYT Reichelt zu Fall. Naja, wer’s glaubt wird…

          „Anonymous Netzaktivisten bekennen sich zu Account

          Um 21:58 Uhr folge dann die Auflösung: Hinter dem Account, der zwischenzeitlich ohnehin als Fälschung enttarnt wurde, stecken Netzaktivisten rund um die Gruppierung „Anonymous“. Dabei handelt es sich um anonyme Hacker, die alleine oder in losen Gruppierungen agieren. Anonymous wurde niemals aktiv gegründet, auch einzelne Aktivisten kennen die Namen und Identitäten der anderen meist nicht. Es gibt keinen Anführer, keine Hierarchie. Jeder, der die technischen Voraussetzungen mitbringt, kann sich mit einbringen, kommuniziert wird meist über verschlüsselte Chats und soziale Netzwerke.“

          1. Eine, wie ich finde bemerkenswerte Aussage aus dem oben von mir verlinkten Artikel, der auf die Glaubwürdigkeit abzielt, ob es sich bei den Autoren des „Fake Accounts“ wirklich um „Anonymous Hacker“ handelt, was eine Äusserung im hinterlassenen Manifest der angeblichen Hacker zweifelhaft erscheinen lässt, möchte ich dann doch noch anfügen:

            „Wirklich anonyme Hacker?

            Ein Satz im Manifest des angeblichen Anonymous-Aktivisten lässt aufhorchen: “DAS MACHT TELEGRAM IN UNSEREN AUGEN NOCH BESORGNISERREGENDER ALS WIR BISHER ANNAHMEN.“ Es kann sich auch um eine geplante Aktion von Geheimdiensten handeln, um Telegram in den Augen der Menschen zu diskreditieren und die Zensurbestrebungen der Regierungen weiter voranzutreiben. Wer könnte Meinungsfreiheit als besorgniserregend einstufen? Anonyme, freiheitsliebende Hacker im Internet – oder dann doch die Regierungen, die eine Agenda in Richtung totale Kontrolle und Diktatur vorantreiben?“

            Das Manifest ist ebenfalls im Artikel nachzulesen. Hier nochmal der Link…

            https://report24.news/nach-reichelt-rauswurf-radikale-hacker-foppen-oeffentlichkeit-mit-telegram-account/

        2. @ Heiri+Kugler

          Niemand, und wirklich niemand, ist generell vor Lug, Betrug und Manipulation gefeit. Wichtig ist, dass man u.U. weitergeleitete Fehlinformationen dann aber auch korrigiert, und dafür genießen Sie meinen vollen Respekt.

          An dieser Stelle wird einmal mehr sichtbar, wie schwierig, weil u.a. enorm zeitaufwändig, es ist, Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

          Gehen wir von einer Person mit Familienanhang aus, die zudem berufstätig ist. Dieser Person bleibt nicht genügend Zeit, sämtliche Informationen ausreichend zu hinterfragen und abzuchecken. Wenn ich von mir selbst ausgehe, und ich bin sogar alleinstehend aber durch meine Berufstätigkeit dennoch zeitlich eingeschränkt , müsste ich meine gesamte Freizeit der Recherche widmen. Trotz großem Interesse an gesellschaftlichem und politischem Geschehen, lasse ich mich davon aber niemals zur Gänze, bzw. über ein im Einklang mit meinem Leben stehendes Maß, vereinnahmen. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Informationsquellen stichprobenmäßig bzw. auf einen Teilbereich, mit dem ich vertraut bin, zu überprüfen, auszusuchen und ihnen mehr oder weniger zu vertrauen.

          Foristen, die sich diesen Zeiteinsatz aber ermöglichen können und bereit sind, sich mit ihrem Engagement für die Gesellschaft positiv einzusetzen, selbst wenn sich mal ein kleiner Fehler einschleichen sollte, kann ich meinen Dank nicht ausreichend zum Ausdruck bringen.

          Herzliche Grüße, HK

          1. Lieber HK,

            Danke für Ihre Antwort, genau so ist es.
            Bei dem ganzen zeitlichen Aufwand dürfen wir unsere grösste Pflicht nicht vergessen: Uns selber und unser Privatleben zu schützen. Denn nur dadurch, dass wir uns schützen, abgrenzen und so stark bleiben, sind wir eine echte Hilfe und verlässliches Mitglied in unserer Gemeinschaft.

            Auch herzliche Grüsse, Heiri+Kugler

    3. Man fragt sich: mit wie viel Geld musste Reichelts Rausschmiss versüßt werden, damit der nicht aus dem Nähkästchen plaudert. So ein Mann in der Position wie der hätte da einiges in petto, denke ich. Oder ist er durch Geheimhaltungklauseln gebunden – und wird nur langsam und vorsichtig aus Rache Insider-Wissen durchstechen? Man darf gespannt sein, ob und wie der Mann sich das gefallen lässt (wenn er nicht anderweitig befriedet wurde oder wird).

  3. Hier mal wieder eine gute Nachricht:

    Maßnahmenkritischer Mediziner wehrt sich vor Gericht erfolgreich gegen Ärztekammer

    https://report24.news/wien-massnahmenkritischer-mediziner-wehrt-sich-vor-gericht-erfolgreich-gegen-aerztekammer/

    „Weil der Leiter der Abteilung für Allgemeinmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien, Univ. Prof. Andreas Sönnichsen, sich kritisch zur sogenannten Corona-Pandemie geäußert hatte, war er vom Disziplinarrat der Ärztekammer Wien zu einer Geldbuße in Höhe von 5.000 Euro verurteilt worden. Sönnichsen wehrte sich gegen diese Strafe und legte Beschwerde beim Verwaltungsgericht Wien ein – erfolgreich!“

    Das EIGENTLICH GUTE an dieser Nachricht ist, dass diese Meldung die immer wieder von Reiner Füllmich (Corona-Ausschuss) geäusserte Ansicht, dass die Justiz in Österreich noch wesentlich besser funktioniert als bei uns, bestätigt.

    Das Gericht stellt dabei eindeutig fest: „Die vom Disziplinarbeschuldigten getätigten inkriminierten Äußerungen, die er als solche nicht bestreitet, stellen Werturteile dar, die auf einer FAKTISCHEN GRUNDLAGE beruhen. Diese Äußerungen unterfallen daher sowohl der verfassungsgesetzlich gewährleisteten Freiheit der Meinungsäußerung (Artikel 10 EMRK) als auch der Freiheit der Wissenschaft (Artikel 17 StGG).“

    1. „Weil inkriminierte Ärzte für ihre Kosten unabhängig vom Verfahrensausgang selbst aufkommen müssen, dreht Andreas Sönnichsen nun den Spieß um und lässt ein strafrechtliches Vorgehen gegen die Entscheidungsträger der Disziplinarkommission der Ärztekammer prüfen. Somit drohen der Ärztekammer nun eine Strafanzeige und eine Klage auf Schadensersatz. “ 🙂

      https://kandidaten.diebasis-bayern.de/dr-andreas-soennichsen

      Sehr erfreuliche Nachricht, evtl. Signalwirkung, Mutmacher für andere unter Druck stehende Ärzte i. Österreich

      https://corona-blog.net/2021/09/21/dr-maria-hubmer-mogg-bekannt-durch-pathologie-konferenz-droht-disziplinarverfahren/

      https://alschner-klartext.de/2021/10/04/zeit-fuer-einen-mut-ausbruch/

      Wer sich einen kleinen Eindruck v. Ärztekammerpräsidenten machen möchte …

      https://www.corodok.de/offener-brief-aerztinnen-2/#more-25065

  4. Sehr guter Artikel, der eigentlich die Flachheit des MDR angreift.
    Auf einen Umstand möchte ich hinweisen, der MDR war lange zurückhaltender. Bis man einen Programmdirektor installierte, der vom Spiegel kam. Also der Zeitung, die von Bill Gates 25 Millionen Dollar bekam (Anti Spiegel).

    Es ist kein Gerücht, sondern Tatsache.


    Bei den 25 Millionen mal bitte die Quelle nachreichen.
    Mir sind 2,3 Millionen bekannt, nachgewiesen auf den Seiten des Spiegel und auch bei der BMGF.
    Grüße, Ped

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