Eine BILD-Geschichte

und eine Entzauberung der Macht des Springer-Konzerns


Als im Frühjahr 2020, mitten in der regierungs- und medienseitig geschürten Corona-Hysterie desweilen kritisch ausgerechnet von dem Blatt nachgefragt wurde, dass ansonsten für seinen populistischen Gossenjournalismus berüchtigt war, wurde das kaum kommentiert. Kritik von außerhalb des Mainstreams wurde unter der Gürtellinie bekämpft, die Veränderung in der Corona-Berichterstattung bei BILD dagegen einfach ausgeblendet. Doch ist da noch mehr.


Vor kurzem erschien auf dieser Plattform ein kritischer Text zum Auftreten der Virologin Melanie Brinkmann in der Öffentlichkeit, unter anderem zu ihrer arroganten wie beleidigenden Art und Weise, mit der sie Vorstöße von in hochrangigen Funktionen tätigen Medizinern kommentierte, die sich mehr oder weniger deutlich gegen eine Fortsetzung der Notstandsmaßnahmen unter dem Vorwand Corona aussprachen. Insbesondere monierten diese, dass Kinder noch immer Masken tragen müssten, obwohl es weder Nachweise für eine besondere Gefahr für die Kinder noch durch selbige für andere gibt.

Überraschenderweise stieß ich bei den Recherchen zum Artikel auf einen Kurzbeitrag – und zwar bei einem Blatt, bei dem ich das offen gestanden nicht erwartet hätte. Man konnte dort tatsächlich lesen:

„Die Virologin Melanie Brinkmann (47) beschimpft Kinderärzte, nur weil sie eine andere Haltung zur Maskenpflicht in Schulen haben.“ (1)

Außerdem wurde im Titel des Kurzartikels ausdrücklich die Verbindung Brinkmanns zur noch amtierenden deutschen Bundeskanzlerin hergestellt, mit „Merkel-Beraterin beschimpft Kinderärzte.“

Aus der Reihe der gleichgeschalteten Medienmeute war BILD seit dem Frühjahr 2020 immer mal wieder ausgebrochen (2, 3). Schlagzahl und Schärfe der Kritik nahmen jedoch ein Jahr später deutlich zu. Einer millionenfachen Leserschar wurde im Juni an exponierter Stelle die „Intensivbettenlüge“ präsentiert (b1):

Da bekamen sogar die sich selbst beweihräuchernden „Faktenfinder“ der ARD ihr Fett weg. Im Sommer dann wurde das Blatt noch deutlicher (b2):

Es stellt sich zwangsläufig die Frage, worauf der Sinneswandel, insbesondere die Konfrontation mit Angela Merkel tatsächlich begründet ist. Schließlich waren Friede Springer, als einflussreiche Mehrheitseignerin des Springerverlags und Merkel viele Jahre ziemlich beste Freunde und bei BILD wurde die Frau an der Spitze der Regierung zur Überfigur hochstilisiert (4). „Mehrheitseignerin“ ist denn auch das Stichwort, mit dem möglicherweise die Abkehr von der Huldigung Merkels zu erklären ist. Der nun republizierte Artikel setzt darauf auf und fügt der Analyse die eigene Bewertung hinzu. Was den Text einen besonderen Reiz gibt, ist die Tatsache, dass er vom April 2020 stammt, also bereits anderthalb Jahre alt ist. Aber lesen Sie selbst:


Das Ende der Qualitätsmedien naht – Das Zittern darf beginnen

Erstveröffentlichung am 30. April 2020 bei Metropol news

Direktlink zum Originalartikel: https://www.metropolnews.info/mp459192/das-ende-der-qualitaetsmedien-naht-das-zittern-darf-beginnen

Sie haben gelogen. Sie haben die Wahrheit unterdrückt. Sie haben die Realität verzerrt – doch genützt hat es nichts. Sie waren das wichtigste Instrument im Kampf gegen die Menschen. Sie waren die unsichtbare Mauer, die man aufgebaut hatte, um die Bürger in Angst und Schrecken zu versetzen. Nur mit ihrer Hilfe gelang es, diese Corona-Medien-Pandemie in Deutschland aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

Doch eine unscheinbare Meldung entwickelte nun ihre Sprengkraft. Und diese schlug mit enormer Wucht ein. Und dennoch gelingt es dem letzten Rest der Medien-Rotte einem Teil der Bevölkerung diese Wahrheit zu verbergen.

Ein US-Investor schlägt zu

Am 24.01.2020 meldete unter anderem ntv, dass KKR, ein US-Investor Aktien vom Springer-Konzern erwirbt. Viele dachten, das sei wieder eine der üblichen Börsenmeldungen. Doch weit gefehlt. Hier wurde ein historisches Ereignis eingeführt, das an Explosionskraft nicht mehr zu überbieten ist.

(ü1) https://www.n-tv.de/wirtschaft/Investor-nimmt-Axel-Springer-von-der-Boerse-article21531135.html

Damals schrieb die Redaktion, dass aber Niemand an der Aktionärin Friede Springer vorbeikäme. So hiess es: „KKR hätte dann zwar die Mehrheit bei Springer, käme aber dennoch nicht an Friede Springer vorbei.“ „Der US-Großaktionär KKR biete den Aktionären 63 Euro je Aktie in bar, um das Unternehmen vom regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zu nehmen, teilte Springer mit.“

Eine Bombe, wie sie der gesteuerte Medienmarkt in Deutschland noch niemals erlebt hatte. Und kaum Jemand bemerkte es zunächst.

Doch der Branchendienst Kress bemerkte die seltsamen Mechanismen hinter dem Deal – Und hatte, rückblickend betrachtet, einen guten Riecher. Kress schrieb:

„Für alle Springer-Aktionäre, die das KKR-Angebot ausschlagen wollen, hat der Investor in den Verkaufsunterlagen gute Ratschläge parat. So müsse man künftig mit „wesentlich stärkeren Kursschwankungen“ rechnen, heißt es etwa. Im Grunde ist das der Witz des Angebots: Ein europaweit führendes Medienunternehmen und ein weltweit führendes Private-Equity-Unternehmen wollen zusammenarbeiten, um den Unternehmenswert deutlich zu steigern. Die Aktionäre aber fordern sie auf, die Anteile zu verkaufen.“

(ü2) https://kress.de/news/detail/beitrag/143268-fuer-wen-lohnt-sich-der-springer-kkr-deal.html

Da sollte es bei den etwas helleren Köpfen in den Redaktionen längst geklingelt haben? Oder doch nicht?

Selbst die EU-Kommission verhinderte den Megadeal nicht mehr.

(ü3) https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/bruessel-billigt-springer-deal-des-investors-kkr-1028685345

(ü4) https://www.t-online.de/region/muenchen/news/id_86803008/bruessel-billigt-springer-deal-des-investors-kkr.html

(ü5) https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11901644-bruessel-billigt-springer-deal-investors-kkr

Und KKR geht mit prall gefüllter Kriegskasse kampfbereit auf Einkaufstour. Freundlicher kann man diese Aktionen nicht mehr umschreiben.

(ü6) https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/kkr-viel-spielgeld-fuer-kkr-und-ex-springer-manager-wiele-a-1294917.html

Deutliche Veränderungen

Dass es nicht nur um Springer geht, sollte jedem klar sein. Hier ist gerade die Übernahme der Medien in Deutschland im Gange. Und das ausgerechnet aus einer sehr speziellen Ecke aus USA. Und alle rätseln, wo dieses enorme Geldvolumen plötzlich herkommt?

Die Menschen in Deutschland werden diese Veränderungen sehr bald spüren. Denn diese Wandlung ist offensichtich eine Wandlung hin zum Guten. Doch noch einmal zurück zum Springerkonzern.

Die Überheblichkeit im Schutz des Systems

Zunächst einmal muss man sich vor Augen halten, dass der Springerkonzern weit mehr als ein Medienkonzern ist. Mit seinem Flaggschiff „BILD“ stürzte die Redaktion und die Familie Springer unliebsame Politiker, brachte Regierungen zu Fall, griff in die Justiz ein und bestimmte die Deutschlandpolitik mit.

Wagte es ein Politiker, sich gegen die Meinung der Familie und der Regierung zu stellen, war das sein medialer Tod. Wagte ein Richter ein Urteil zu fällen, das der Redaktion nicht passte, so wurde er mit netten Adjektiven bedacht – „Der irre Richter“. In den letzten Jahren wurde, bedingt durch die Freundschaft der beiden älteren Seniorinnen, Springer und Merkel immer mehr Regierungspropaganda verbreitet.

Der Höhepunkt war die Medien-Corona-Pandemie, die durch keinerlei objektive Beweise belegt werden kann. Da aber BILD ein Propagandainstrument mit enormer Durchschlags-Kraft war, konnte sich kaum jemand dagegen stellen. Doch nun sehen wir, wie BILD immer mehr Experten zu Wort kommen lässt. Hier wird gerade eine positive Kraft aufgebaut?

Kritische Stimmen aus den alternativen Medien, wurden zumeist lächerlich gemacht. Schliesslich war Julian Reichelt mit seiner BILD das Maß der Dinge und über jede Wahrheit erhaben. Über seine Ergüsse in Form von Tweets wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen.

Auch die früheren Chefredakteure haben immer brav mitgemischt im Einheitsbrei der Lügen, Behauptungen und medialen Hinrichtungen. Dafür wurden sie mit einem gut dotierten Posten belohnt. Selbstverständlich war es hilfreich, wenn man Mitglied im richtigen Club war. Denn zu dieser Zeit wurde das Schicksal der Bevölkerung bis zur Medien-Corona-Pandemie in den Hinterzimmern von Geheimclubs festgelegt und bestimmt.

Wer sich einen Überblick über das jahrelange Treiben verschaffen möchte, dem sei www.bildblog.de empfohlen.

So war die Propagandawelt in Ordnung. Bis sich Anfang April abzeichnete, dass KKR nicht nur ein paar Aktien übernommen hatte. Nein sie haben letztlich die Mehrheit erworben. Der Vorstandvorsitzende Döpfner und Friede Springer mussten wehrlos zuschauen, wie das letzte große Bollwerk der Qualitätsmedien quasi feindlich übernommen wurde.

KKR verkündete sogleich, dass der gesamte Konzern vom regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse genommen wird. Damit ist ein Rückfall in alte Zeiten ausgeschlossen. Niemand kann den Konzern zurückerobern. Und nun beginnt wohl das ganz große Zittern – Nicht nur bei der BILD/WELT-Redaktion. Nein auch in den verbliebenen Redaktionsstuben der Springernachläufer-Presse kehrt langsam die blanke Angst ein. Denn nun haben sie kein Alphatier, dem sie nachlaufen können. Bildblog hat es zur Genüge dokumentiert, wie selbst offensichtliche Fehler „abgeschrieben“ und verbreitet wurden.

Denn Sie wissen sehr wohl was sie tun …

Die Redakteure führten sich wie die Gutsherren mit ihren Sklaven auf. Drohten schon mal trauernden Angehörigen, wenn diese von einem Opfer oder Täter kein Bild herausgeben wollten, setzten sich oft über geltende Gesetze hinweg. Oder sie logen einfach analog der von oben erteilten Anweisungen. Sie bedienten sich der Bilder aus den sozialen Netzwerken. Da wurde verfälscht und immer wieder rücksichtslos Bilder ohne Anonymisierung (siehe Bildblog) veröffentlicht.

Wieviele Menschen daran zu Grunde gingen, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Eine gnadenlose mediale Hinrichtung in ungeheurem Ausmaß.

Nun trifft es zuerst einmal die Chefredaktionen. Urplötzlich wundert sich das ganze Netz, dass Julian Reichelt plötzlich völlig andere Töne anschlägt. Eine Wende um 10×180 Grad. Für Viele ist er nur ein Wendehals, der eben Angst um seinen Job hat. Doch es wird ihm nichts helfen. Hat er doch bis zum Schluss kräftig gegen die Bürger die Regierungspropaganda mitgetragen.

Erst als der KKR-Deal unter Dach und Fach war, begann er mit seiner Drehung. Das ist nicht mehr glaubhaft. Er und der Großteil der selbstherrlich vorgehenden Redakteure werden in einem anderen, neuen System nicht mehr gebraucht. Das sollte diesen „Journalisten“ längst klar sein. Es geht in eine neue Welt, in der wir diese verlogene Meute nicht mehr benötigen. Die Zeit der Abrechnungen kommt. Die Namen sind hinreichend bekannt. Denn Journalismus war einst ein angesehener Beruf.
Wir erinnern uns gerne an Peter Scholl-Latour zurück, um nur mal einen der vielen Herausragenden zu nennen.

Und am Ende bleibt …

BILD und die WELT waren die Bollwerke des Qualitätsjournalismus. Sie haben die Meute angeführt, die sich genüsslich über „Verschwörungstheoretiker“, „Rechtsextreme Spinner“ und „Aluhutträger“ hergemacht hat. Sie haben den US-Präsidenten als vollkommenen Idioten hingestellt. Und leider haben das sehr viele Bürger geglaubt. Sie haben die Bürger über die Medien-Corona-Pandemie belogen und in nackte Angst versetzt. Die kollektive Körperverletzung, in die auch der Rest der Pressemeute verwickelt ist, muss geahndet werden. Diese Redakteure braucht kein Mensch.

Und es war erst der Anfang

Alle Redakteure und Mitverschwörer in den Chefetagen der anderen bekannten Portale sollten sich nun ganz schnell überlegen, welche Linie sie weiter verfolgen wollen. Denn der Springerkonzern war erst der Anfang. Es wird alle die sogenannten Topjournalisten und Zeitungsverleger erwischen, die in den Hinterzimmern und in Geheimclubs wie die „Atlantische Brücke“ sich an dieser weltweiten Verschwörung beteiligt haben. Denn auf amerikanischer Seite werden aktuell nicht nur die ganzen Strukturen und Geheimclubs beseitigt.

Vielleicht erzählen die deutschen Medien bald die Wahrheit über Donald J. Trump und die Dinge die seit 2019 weltweit passieren?

Die Zwangsfinanzierten

Dieser ganz besonderen Spezies der zwangsfinanzierten „Menschenfreunde“ werden wir einen eigenen Artikel widmen. Aber auch in diesem politik-durchseuchtem Sumpf, wird bald das große Aufräumen beginnen. Vorbei die Zeiten, in denen man mit Regierungspropaganda das Volk für dumm verkauft hat, während man sich auf der anderen Seite seine Tätigkeit über die „atlantische Brücke“ hat vergolden lassen. Denn diese Clubs besitzen keine Macht mehr. Auch da dürfte langsam die Unsicherheit beginnen. Und es war nie demokratisch, wenn Landesfürsten- und Fürstinnen über eine Zwangsabgabe mitbestimmen. Oder wenn kritische Journalisten durch Intervention der Politik beseitigt wurden.

Das hat nichts mehr mit Politik zu tun. Das nennt man freundlich „Filz“.

Qualitätsjournalisten – Was nun?

Habt ihr jetzt immer noch keine Angst um euren Job?

Glaubt ihr immer noch an den Sieg dieser Politik?

Glaubt ihr wirklich, dass ihr demnächst noch in Lohn und Brot steht?

Glaubt ihr immer noch, dass Euch die „Atlantische Brücke“ retten wird?

Ja? Dann wir haben noch „Einen“ für Euch …

Hinter dem US-Investor KKR steht ein Freund des 45. Präsidenten der USA – Donald J. Trump und dieser hat deutsche Vorfahren.

Klingelts immer noch nicht?

Weitere Quellen für die Recherche

(ü7) https://www.horizont.net/medien/nachrichten/delisting-axel-springer-will-frueher-als-geplant-von-der-boerse-gehen-181877

(ü8) https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/coronavirus-kommentar-von-julian-reichelt-schluss-mit-starrsinn-in-der-corona-politik-70279506.bild.html

(ü9) https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/einstieg-von-kkr-was-springer-chef-doepfner-nach-dem-einstieg-von-us-investor-kkr-plant/24446880.html?ticket=ST-646104-NJZ0CRimVzh5NVAeaWzz-ap3

(ü10) https://www.n-tv.de/wirtschaft/Investor-nimmt-Axel-Springer-von-der-Boerse-article21531135.html

(ü11) https://kress.de/news/detail/beitrag/143268-fuer-wen-lohnt-sich-der-springer-kkr-deal.html

(ü12) https://meedia.de/2019/08/05/kkr-glueckt-der-mega-deal-was-der-us-finanzinvestor-jetzt-mit-axel-springer-vorhat/

(ü13) https://www.dwdl.de/nachrichten/74651/springerdeal_mit_finanzinvestor_kkr_koennte_noch_scheitern/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook

(ü14) https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/bruessel-billigt-springer-deal-des-investors-kkr-1028685345

(ü15) https://www.jungewelt.de/artikel/368647.kkr-jetzt-amtlich-springer-partner.html

(ü16) https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Springer-Wohin-steuert-der-Medienkonzern,springer188.html

(ü17) https://www.finance-magazin.de/deals/private-equity-private-debt/kkr-bei-axel-springer-in-squeeze-out-reichweite-2044441/

(ü17) https://aimgroup.com/2019/12/10/axel-springer-ready-to-implement-partnership-with-kkr/

(ü18) https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ots-axel-springer-se-delisting-der-axel-springer-se-aktien-von-der-8697358

Ende der Artikelübernahme


Der Artikel wurde, wie gesagt vor anderthalb Jahren veröffentlicht. Neben der gut geführten Recherche ist er auch spekulativ. Aber das ist absolut legitim. Damals war Donald Trump noch Präsident der USA und seine Abwahl im Spätherbst keineswegs sicher. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich bei einer Wiederwahl das Ob beziehungsweise das Wie der politischen Prozesse im Rahmen der PLandemie anders gestaltet hätten. Im Nachhinein sind wir immer klüger. Fakt ist, dass BILD bei seiner teilweise kritischen Berichterstattung zu den „Corona-Maßnahmen“ geblieben ist, ja sie sogar verstärkt.

Doch ganz so einfach liegen die Dinge dann doch nicht.

Wie groß ist die Reichweite von BILD tatsächlich?

Hat das Massenblatt tatsächlich die zu veröffentlichende Meinung in Deutschland entscheidend beeinflussen können oder haben wir möglicherweise dessen Einfluss überschätzt? BILD wetterte auf seiner Titelseite vehement gegen die „Ausgrenzung Ungeimpfter“, aber die Wirkung scheint mir, wenn überhaupt eher moderat (b3):

Inwieweit hat KKR tatsächlich die politischen Leitlinien bei BILD verändert, wenn es um Corona geht?

Und nicht zuletzt ist Mathias Döpfner, Chef und Anteilseigner beim Springer-Konzern ganz klar dem Kreis von Davos zuzurechnen. 2000 war er einer der Young Global Leader des WEF (5 bis 7). Nach außen scheint es derzeit keine Konflikte zwischen dem Investor KKR und Döpfner zu geben. Aber was sagt das schon? Fakt ist, dass KKR die Vorkaufsrechte für Döpfners fünf Prozent Anteile bei Springer hält und damit faktisch die absolute Mehrheit der Anteile beansprucht (8).

Es darf fleißig weiter spekuliert werden. Eines dürfte sich aber erneut bestätigt haben. Bei aller Wertschätzung der Arbeit des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat sich gezeigt: Es war und ist ein Fehler, auf ihn und seinen Hintergrund als Heilsbringer zu hoffen und zu warten. Jeder von uns muss selbst in Gang kommen, um sich aus dem von oben verordneten politischen Mief dieser Gesellschaft zu befreien.

Bitte bleiben Sie in dem Sinne schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei (internen) Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Achtung: Die Rechte des von Metropol news übernommenen Artikels bleiben davon unberührt! Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Metropol news in Verbindung. Danke an die Plattform für die gebotene Möglichkeit, ihren Artikel hier republizieren zu können. Letzte Bearbeitung: 14.10.2021.

(1) 03.10.2021; BILD; Lydia Rosenfelder; Merkel-Beraterin beschimpft Kinderärzte; https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/weil-sie-die-maskenpflicht-in-schulen-lockern-wollen-merkel-beraterin-beschimpft-77859632.bild.html

(2) 01.05.2020; BILD; 9-jährige Corona-Tote war eigentlich 109 Jahre alt; https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/coronavirus-in-der-schweiz-daten-panne-todesopfer-war-100-jahre-aelter-als-gedac-70391586.bild.html

(3) 29.04.2020; Heute; 9-jährige Corona-Tote war in Wahrheit 109 Jahre alt; https://www.heute.at/s/9-jahrige-corona-tote-war-in-wahrheit-109-jahre-alt-54208154

(4) 10.09.2014; NEOPresse; Wilhelm von Pax; Ach wie gut, dass niemand weiß, dass meine Freundin Springer heißt; https://www.neopresse.com/politik/dach/ach-wie-gut-dass-niemand-weiss-dass-meine-freundin-springer-heisst/

(5) 23.05.2017; IT BOLTWISE; Wer ist Dr. Mathias Döpfner und was steckt hinter dem deutschen Manager; https://www.it-boltwise.de/wer-ist-dr-mathias-doepfner-und-was-steckt-hinter-dem-deutschen-manager.html

(6) WEF; Mathias Döpfner; https://www.weforum.org/people/mathias-dopfner; abgerufen: 13.10.2021

(7) People Pill; Mathias Döpfner; https://peoplepill.com/people/mathias-doepfner; abgerufen: 13.10.2021

(8) 11.11.2020; kress news; Mathias Döpfner: Plötzlich Milliardär; https://kress.de/news/detail/beitrag/146277-mathias-doepfner-ploetzlich-milliardaer.html

(b1) Betrug mit Intensivbetten; BILD; 11.06.2021; Seite 2; Foto: Peds Ansichten

(b2) BILD; Protest gegen Einschränkungen der Grundrechte und Spaltung der Gesellschaft; 10.08.2021; Foto: Peds Ansichten

(b3) BILD, Kritik an Regierungsmaßnahmen; 05.08.2021; Titelseite; Foto: Peds Ansichten

(Titelbild) Das Axel Springer Gebäude und Logo in Berlin.; 15.10.2013; Autor: Springer-Verlag; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a3/Axel_Springer_Gebäude_und_Logo.JPG/1024px-Axel_Springer_Gebäude_und_Logo.JPG?uselang=de; Lizenz: Creative Commons CC4.0