Absurditäten um das Coronavirus

Was die die Politik nicht daran hindert, das Geschäft für Big Pharma anzukurbeln.


Tests – auch solche auf Viren – müssen bestimmten Anforderungen genügen, um glaubhafte Ergebnisse liefern zu können. Davon kann bei den Testmethoden zum Nachweis des Coronavirus keine Rede sein. Aber nicht einmal das hindert den Krankheitsminister Jens Spahn daran, solche Tests verpflichtend für die Menschen machen zu wollen. Zwar wird das so noch nicht vermittelt, doch läuft es ganz klar darauf hinaus. Aber was tun diese Tests eigentlich?


Nun, sie prüfen auf Versatzstücke von genetischem Code, auf RNA-Fragmente. Im Falle des “neuartigen” Coronavirus testen diese auch noch auf etwas, dass sich ständig verändert, dass durch Interaktion mit dem Wirt mutiert. Das macht die Sache heikel, aber bevor wir das besprechen, sei nochmals eindrücklich darauf hingewiesen, dass all die Tests – geplant für den massenweisen Einsatz in der Bevölkerung – völlig sinnfrei sind.

Machen wir uns immer wieder klar, dass die fundamentale Begründung lautet, man benötige einen Nachweis über die Infektionsketten, über das Verhalten, wie sich das Virus ausbreitet. Das aber wäre längst – und mit einem Bruchteil  der Kosten – umsetzbar gewesen.

An dieser Stelle wird klar, dass wir dreist belogen werden. Dies stellt sich unter anderem insofern dar, dass man künstlich einen dringenden Bedarf an Ressourcen propagiert. Ressourcen, die natürlich auch von irgend jemanden aufgebracht und bezahlt werden müssen. Und man sucht das Gesetzeswerk anzupassen, damit der Prozess auch gelebt werden kann. Einfach Menschen massenweise in Richtung teurer (!) Zwangsbehandlungen zu führen, widerspricht schließlich eindeutig dem Grundgesetz. Aber für den Geschäftsprozess ist es dringend erforderlich.

Was hier generiert wird, ist nämlich ein Riesengeschäft für weltweit agierende Pharmakonzerne. Konzerne, die – natürlich nur rein zufällig – eng mit Institutionen wie der Bill & Melinda Gates Foundation und dem Johns Hopkins Center verbunden sind.

Was diese Pharmakonzerne ganz und gar nicht gebrauchen können, wären aussagekräftige, repräsentative Tests, welche stichprobenartig und nach bewährten stochastischen Methoden vorgehend, wenige Tausend nach diesen Methoden ausgewählte Menschen in die Testreihen aufnehmen.

Wenn wir uns bewusst sind, dass stichprobenartige, repräsentative, preiswerte und rasch umsetzbare Tests, welche in verhältnismäßig kurzen Zeiträumen auswertbare Ergebnisse liefern könnten, durch die Politik seit Monaten aktiv sabotiert werden. Wenn wir im Gegensatz dazu erfassen, dass der zwangsweise Einsatz teurer, unzuverlässiger und über quasi unbegrenzt lange Zeiträume betriebener Massentests vehement forciert wird. Dann darf uns klar sein, was hier gespielt wird. Eine Katastrophe wird vorgeschoben, um einen Notstand zu implementieren, der zu ganz bestimmten Handeln zwingt.

Ob Tests glaubwürdig, nach wissenschaftlichen Standards geprüft und vor allem sinnvoll für die Allgemeinheit sind, spielt keine Rolle. Das lässt sich mit Propaganda wegbügeln, am Besten wenn man mit dieser die Menschen in panischer Angst, gepaart mit Unwissenheit hält. Wichtig ist, dass das dahinter stehende Geschäftsmodell greifen kann und dieses ist durchaus konsistent. Allerdings nur konsistent für jene, welche es ins Leben riefen. Geschäfte solcher Art lassen Wenige zu Lasten der Mehrheit viel, viel Geld verdienen.

Wer so tief im Glauben verstrickt ist, dass die Mehrung von Kapital den höchsten Zweck des Menschseins ausmacht und dazu auch noch ausreichend mit Selbstüberhöhung ausgestattet ist, hat keine Skrupel solche Geschäftsmodelle durchzusetzen. Das hat die Geschichte an genügend vielen Beispielen aufgezeigt. Das berühmte Zitat von Thomas J. Dunning, zu lesen in Band 1 des Kapitals von Karl Marx, habe ich mal ein ganz klein wenig modifiziert. Statt Kapital heißt es nun Kapitalgläubiger:

Der Kapitalgläubige hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird der Kapitalgläubige kühn. Zehn Prozent sicher, und er kann es überall anwenden; 20 Prozent, er wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft der Kapitalgläubige alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das er nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird er sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.”  (1,2)

Die Spaltung der Gesellschaft ist also für den Kapitalgläubigen und seine Satrappen sehr dienlich. Lenkt dies doch die Polarisierten von den wahren Spaltern ab und hält sie in vorgegebenen Feindbildern gefangen. In einem solchen Klima des Kampfes und der Hysterie ist es uns dann kaum noch möglich, die im Prinzip offen vor uns liegenden Fragen zu stellen.

Im gegebenen Fall zum Beispiel die, wie ein zweifelhafter Test als Richtmaß für weltweite politische Prozesse fungieren darf. Wie ein Test, der bei allen möglichen Wesen – also nicht nur Menschen – positiv anschlägt, glaubhaft sein kann (3). Oder warum massenhafte Tests auf einen von vielen, vielen Tausend Erregern, die uns besiedeln, verlassen, mutieren und verschwinden, irgendeinen Mehrwert bringen sollen. Etwas bringen sollen, wenn es doch preiswerte und einfachere Alternativen gibt, die zudem nicht an den Grundfesten des Rechtsstaates rütteln würden.

Was hier der Krankheitsminister Jens Spahn im Bunde mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder versucht durchzuziehen – Testen um jeden Preis -, ist die Ouvertüre für Zwangsbehandlungen, die letztlich Impfungen verpflichtend machen sollen. Die Tür dafür wurde bereits in der ersten Neufassung des Infektionsschutzgesetzes (Ende März 2020) weit geöffnet. Eines der Motive ist ganz klar das gigantische Geschäft, welches sich die im Impfgeschäft zu Jahresbeginn noch kriselnden Pharmaunternehmen erhoffen und das bereits in großen Dimensionen angelaufen ist (4-7).

Das ist – für die Allgemeinheit wohlgemerkt – sinnlose Geldverbrennung, weil die Tests für diese sinnlos sind. Aber die wirklich notwendigen Tests werden bis in alle Ewigkeit auf sich warten lassen.

Wie auch die ganz und gar nicht unabhängigen, öffentlich-rechtlichen Medien einen Teufel tun, so etwas zu hinterfragen und dafür lieber bequem und selbstgerecht auf der Welle der Meinungsmacht surfen.

Das also ist der äußere Rahmen, der natürlich auch Oliver Märtens bewusst ist, wenn er die Koryphäen der Regierung und seiner anhängigen Institute mit unangenehmen, aber dringend zu stellenden Fragen beackert.


Von: Oliver Märtens

An: President-RKI-Office@rki.de, jens.spahn@bundestag.de, christian.drosten@charite.de

Hello again die Herren,

dies ist wiederum eine offene Zuleitung; diese könnte weiter geteilt und gegebenenfalls auch veröffentlicht werden.

Manchmal glaube ich selbst nicht, was so alles zum SARS-CoV-2-PCR-Test an das Tageslicht kommt …

Angesichts der Absurdität der Testbefunde stellt sich die Frage nach der Spezifität der SARS-CoV-2-Direkttests nochmals drängender.

Zumal die Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza zu keinem Zeitpunkt ein nennenswertes COVID-19-Infektionsgeschehen in Deutschland ausgewiesen haben (https://influenza.rki.de/Wochenberichte.aspx), weitere verfassungsrechtlich extrem bedenkliche Änderungen am Infektionsschutzgesetz von kompromittierter und in Bezug auf COVID-19 bereits widerlegter Seite angestrebt werden, sowie massive Grundrechtseinschränkungen noch immer nicht in vollem Umfang rückgängig gemacht wurden.

Ganz im Gegenteil, gemäß der aktuellen politischen Diskussion soll die Zahl örtlich “nachgewiesener” Neuinfektionen zu erneuten, dann regionalen Grundrechtseinschränkungen führen – “Nachweis” womit? Mit einem Direkttest dieser “Qualität”? Und weiterhin ohne repräsentative Testungen in der Gesamtpopulation? (Getreu dem Motto “Wer testet, der findet”. Erfolgten aber repräsentative Tests mit der gleichen mangelnden Spezifität, wären diese Resultate wiederum nicht valide …)

Vor diesem Hintergrund ist nicht nur die Spezifität der Direkttests zu klären, sondern es sind auch politische wie verfassungs-/verwaltungs- und strafrechtliche Überprüfungen, darunter auch nach der EU-Grundrechte-Charta, Artikel 21, weiterhin dringend geboten.

Eine internationale Untersuchung, parlamentarische Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene sowie gerichtliche Überprüfungen sind also kurzfristig einzuleiten.

Mit rechtsstaatlichen und demokratischen Grüßen

Oliver Märtens
Bonn/Nordrhein-Westfalen

In inzwischen guter Tradition hier wieder der Hinweis auf einige Petitionen. Sie ersetzen natürlich nicht die eigene Kreativität, um ins Handeln zu kommen. Wer eine Petition zur Abschaffung der Maskenpflicht in Deutschland unterzeichnen möchte, kann das hier tun:

Eine weitere Petition richtet sich gegen Zwangsimpfungen:

Diese Petition fordert eine unabhängige Untersuchungskommission die das unter dem Deckmantel einer Coronakrise betriebene Handeln der Regierung aufarbeiten soll:

Möchten Sie möglicherweise einer Bewegung beitreten, die ihrem Sinn und Ursprung nach tatsächlich etwas mit Graßwurzelbewegung zu tun hat?

Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 1867; Karl Marx; Kapital, Band 1, Abschnitt 7: Der Akkumulationsprozess des Kapitals; S. 788

(2) 07.10.2007; http://s200168309.online.de/2007/10/07/scheues-reh/

(3) 06.04.2020; Laurel Wamsley; A Tiger Has Coronavirus. Should You Worry About Your Pets?; https://text.npr.org/s.php?sId=828517076

(4) 04.05.2020; https://deutsch.rt.com/inland/102129-corona-krise-millionenfache-corona-antikoerpertests-ab-mai-fuer-ganz-deutschland/

(5) 17.03.2020; Marion Schlegel; Roche startet die Auslieferung der ersten Corona-Test-Kits – Aktie erneut stark!; https://www.deraktionaer.de/artikel/pharma-biotech/roche-startet-die-auslieferung-der-ersten-corona-test-kits-aktie-erneut-stark-20198355.html

(6) 07.05.2020; Qiagen: 50 mal mehr Corona-Testkits; https://boerse.ard.de/aktien/qiagen-50-mal-mehr-corona-testkits100.html

(7) 30.04.2020; Test Kits von Siemens Healthineers in Europa einsetzbar; https://medizin-und-technik.industrie.de/markt/coronavirus/test-kits-von-siemens-healthineers-in-europa-einsetzbar/

(Titelbild) Test, Test-Kit, Covid-19, Coronavirus (Bild bearbeitet); Autor: fernando zhiminaicela (Pixabay); 19.04.2020; https://pixabay.com/de/photos/test-tube-covid-19-mask-maske-5065425/; Lizenz: Pixabay License

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