Offener Brief gegen die Diktatur

Geben die Bevölkerungen der Welt Edward Bernays und Walter Lippmann im Nachhinein recht oder gibt es das große Aufwachen?


Feigheit als Ausdruck von Angst, Abhängigkeiten und Konzeptionslosigkeit prägen das Verhalten einer zu diktatorischen Verwaltern mutierten politischen Führung. Die große Mehrheit der Deutschen Bevölkerung hat noch immer nicht begriffen, was hier läuft. Der Notstand soll Normalität werden und wird auch nicht vorüber sein, wenn in einigen Monaten das Schattenboxen gegen einen angeblichen Killervirus mit den Segnungen der Spritze gekrönt sein wird. Verzagt wartet man auf ein Wunder und lässt sich auch noch Gesichtsmasken aufschwatzen.


Der — man beachte — Bänker Oliver Märtens ist nicht bereit, das hinzunehmen und er ist nicht allein. Liebe Leser: Haben Sie Mut. Die Bevölkerung steht keinesfalls geschlossen hinter dem Wahnsinn. Sie wacht auf und beginnt, sich um ihre Menschenrechte zu kümmern. Im folgenden der Offene Brief Oliver Märtens an Angela Merkel und Jens Spahn:

16. April 2020

An: Jens Spahn <jens.spahn@bundestag.de>, Jens Spahn <jens.spahn@bundestag.de>

Betreff: COVID-19: Worauf sollten wir testen, wogegen müssen wir impfen und noch ein paar weitere Ideen

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

sehr geehrter Herr Spahn,

als Sie mit dem „Shutdown” von Existenzen, sozialen Systemen und weiten Teilen einer Volkswirtschaft begannen, fehlte Ihnen offensichtlich jegliche belastbare Evidenz über das Bestehen oder das Drohen einer Epidemie, deren Wirkungen deutlich über die einer Grippewelle hinausgehen. (https://www.ebm-netzwerk.de/en/publications/covid-19) Ohne diese Evidenz konnten Sie die Notwendigkeit, die Geeignetheit und die Angemessenheit der seinerzeit getroffenen Maßnahmen nicht nachweisen, was Ihre Maßnahmen vor dem Hintergrund der damit verbundenen Grundrechtseinschränkungen und verursachten Schäden nach Auffassung diverser Verfassungsrechtler verfassungswidrig machte. (Als ein weiteres Beispiel: https://verfassungsblog.de/vom-niedergang-grundrechtlicher-denkkategorien-in-der-corona-pandemie/)

Bei der gestern beschlossenen Verlängerung der Maßnahmen sah die Situation noch einmal anders aus: Evidenz hat sich bis gestern reichlich angesammelt; allerdings weist diese genau in die entgegengesetzte Richtung (https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/). Hier nur einige wenige Beispiele:

Und das ist nur die “Nachfrage”seite von COVID-19 bezüglich unseres Gesundheitssystems.

Dann hätten wir da noch:

wodurch sich auch die Situation auf der „Angebots”seite unseres Gesundheitssystems nochmals verbessert hat.

Damit hat sich nicht nur die vermeintliche Schere geschlossen, sondern es wurde vielmehr die substanzlose Panikmache mittels angeblicher intensivmedizinischer Unterkapazitäten empirisch entkräftet und der Shutdown ad absurdum geführt. (https://off-guardian.org/2020/03/28/10-more-experts-criticising-the-coronavirus-panic/; https://www.nytimes.com/2020/03/20/opinion/coronavirus-pandemic-social-distancing.html)

Und jetzt dessen Verlängerung? Nach dieser krassen ursprünglichen und unbegründeten Fehleinschätzung? Und der gesamten sich zwischenzeitlich angehäuften Evidenz? (https://covid-19-fakten.blogspot.com/2020/04/der-bag-situationsbericht-vom-1442020.html)

Ich wünsche mir neben vielem anderen jetzt vor allem zwei Dinge …

  1. … dass die im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen jetzt das Ende der „epidemischen Lage” erklären. Vorab bzw. hilfsweise sollte dies per Presseerklärungen der Fraktionen angekündigt werden, ebenso hilfsweise sollten dies die Bundestagsabgeordneten individuell per Herantreten an die Presse einfordern.
  2. … dass juristisch versierte Personen jetzt auch gegen die Maßnahmenverlängerung per Eilantrag angehen. Diverse Gerichte hatten zuvor bereits zu erkennen gegeben, dass an eine Verlängerung der Maßnahmen nochmals höhere Anforderungen als an die ursprüngliche Einführung zu stellen seien. Ferner hat sich auch die Evidenz bereits zugunsten einer „nur” summarischen Folgenabwägung zwischenzeitlich stark erhöht.

Und wer immer dieses unglaublich düstere und unmenschliche Kapitel in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland politisch und anderweitig aufarbeiten wird:

Ich stehe zur Unterstützung gern und mit aller Kraft zur Verfügung.

Oliver Märtens

P.S.: Ich schulde Ihnen noch eine Antwort auf die Fragen im Betreff – ja, wir sollten unbedingt großflächig auf Korruption testen … und uns alle auffrischend gegen die Geißel des Faschismus impfen lassen. Sah es doch in den letzten Wochen so aus, als hätte unser diesbezüglicher Impfschutz in den letzten 75 Jahren stark nachgelassen …

Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

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(a1) Oliver Märtens, Jahrgang 1967, ist seit einer Banklehre — genau wie Jens Spahn! — und einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium in verschiedensten Kreditinstituten in Deutschland tätig gewesen, vorwiegend in Marketing und Vertriebsunterstützung. Ende 2018 wechselte er in das Aufgabengebiet der Korruptionsprävention, was aber nicht durch die Bill & Melinda Gates Foundation, die Weltgesundheitsorganisation, die Johns-Hopkins-University oder die Charité Berlin veranlasst war … Seit dem Beginn des Entzugs seiner Grundrechte am 13. März 2020 (Freitag, der 13. …) beschäftigt er sich auch mit Themen, von denen er noch viel weniger versteht — vor allem mit der Virologie und der Epidemiologie. Gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beweist Oliver Märtens zweierlei: 1. Dass man „Bänker” keinen Moment aus den Augen lassen sollte. Und 2. dass nicht alle „Bänker” gleich sind

(Titelbild) Transformation, Fortschrittsbalken, Status; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 19.10.2018; https://pixabay.com/de/illustrations/transformation-digital-3753440/; Lizenz: Pixabay License

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