Die Zahlenwelt von Corona

Die aufgebauschten Todeszahlen von Covid-19 verlangen dringend eine Relativierung.


Tote sind gut für Medien. Diese müssen dafür nicht unbedingt mit einer Agenda beauftragt werden, können diese damit aber hervorragend bedienen. Medien lieben Sensationen, weil diese sich verkaufen lassen und außerdem der eigene Voyeurismus ausgelebt werden kann. Die meisten Zahlen, welche von der ARD-Tagesschau Tag für Tag im Falle der Coronavirus-Erkrankung Covid-19 in BILD-Manier herausgeblasen werden, bringen die Differenzierung – wenn überhaupt – erst dann, wenn die reißerische Botschaft längst im Kopf des erneut geschockten Konsumenten verankert ist.


Im folgenden Text konzentrieren wir uns auf drei Staaten und deren statistisch zugängliche Daten zum Coronavirus: Deutschland, China und Italien. Wir betrachten dabei in erster Linie die durch die Daten vermittelte Art und Weise der aktuellen Pandemie – vor allem ihre Schwere und Ausbreitung. Beginnen wir mit dem nächstliegenden.

Coronavirus in Deutschland

Die ARD-Tagesschau liefert Coronazahlen – auch jene über Deutschland – aus drei Quellen: einer deutschen Bundesbehörde, der Weltgesundheitsorganisation und der Johns Hopkins Universität. Warum die Letztere für den öffentlich-rechtlichen Sender so attraktiv ist, heben wir uns für einen späteren Zeitpunkt auf. Die deutsche Behörde ist das Robert Koch Institut (RKI).

Für statistische Daten über Infektionen und mit diesen in Bezug stehenden Erkrankungen in Deutschland kann man auf das Datenmaterial dieser Einrichtung zurückzugreifen. Das RKI untersteht dem Ministerium für Gesundheit und hat Kriterien bei der Erfassung von Daten einzuhalten. Die etwa 400 Gesundheitsämter im Land sind per Gesetz verpflichtet, täglich die Fallzahlen an das RKI zu übermitteln (1).

Nach Definition des RKI ist jeder mit dem Virus Infizierte automatisch krank – völlig egal, ob er Beschwerden hat oder nicht (alle Hervorhebungen in Zitaten durch Autor):

„Die Fallzahlen an Erkrankten und Verstorbenen werden zum einen nach kurzer Prüfung einmal pro Tag – jeweils vormittags – auf der Webseite aktualisiert.” (2)

Das ist grundfalsch, geht aber so in die Statistik ein. Viele mit diversen Viren infizierte Menschen merken die Infizierung nicht einmal. Positiv auf einen Virus messen kann man den Gesunden natürlich trotzdem.

Unabhängig davon: Man kann sich mittels der Daten des RKI für Deutschland ein einigermaßen realistisches Bild über den Verlauf der Infektionswelle, sowie deren Gefährlichkeit machen (k1). Letzteres lässt sich an der Anzahl der mit dem Virus SARS CoV-2 infizierten Verstorbenen – ins Verhältnis gesetzt zu den nachweislich Infizierten – darstellen (3).

Hier stellt sich jedoch ein weiteres Problem. Jeder Verstorbene, den man positiv auf den Coronavirus testete, geht in die Statistik als durch Covid-19 zu Tode gekommen ein. Und das ist schlicht falsch und es ist fatal. Diese suggestive Botschaft fällt in der derzeitigen emotionalen Befangenheit, den meisten Menschen nicht auf. Sie setzen infiziert nicht nur mit krank, sondern unterschwellig sogar sehr stark mit dem Tod in Verbindung.

Das RKI ist sich dessen auch bewusst und schreibt in seinen Tagesberichten:

Insgesamt wurden in Deutschland [so und so viel] COVID-19-Fälle an das RKI übermittel, darunter [so und so viel] Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen.” (4)

Ursächlich dürfte also der SARS-Virus keinesfalls für alle in diesen Tagen als durch COVID-19 verursacht gemeldete Todesfälle verantwortlich sein. Ja, es ist nicht einmal auszuschließen, dass es auf eine signifikante Anzahl der Todesfälle überhaupt keinen Einfluss genommen hat. Allein der Nachweis des Erregers genügt für den Vermerk in der Statistik.

Um die Falle der Interpretation dieser statistischen Daten noch etwas deutlicher zu machen:

Bei einer durchaus möglichen “Durchseuchung” der Bevölkerung von 70 Prozent drückt man mit solch einer Interpretation aus, dass 70 Prozent der Verstorbenen an SARS CoV-2 verstorben wären. Das ist nicht nur falsch, sondern sogar völliger Quatsch. Aber genau so wird derzeit mit den Zahlen des RKI herumgespielt, wobei das RKI selbst diesbezüglich eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Dass man bei COVID-19 gelegentlich – in Ermangelung ausreichend zur Verfügung stehender Testsets – nicht einmal auf die meines Erachtens umstrittene PCR-Methode zurückgreift und die Krankheit einfach nach Augenschein attestiert wird, gibt dem Ganzen noch ein besonderes Geschmäckle (5). Doch muss allein dieser eine Fakt uns zutiefst zu denken geben und das folgende ist eher untertrieben!

Denn solch ein Umgang mit Zahlen – der übrigens in Ländern wie Italien und Spanien ähnlich stattfindet – ist die Argumentationsbasis für die Errichtung eines Diktatur- und Überwachungsstaates, wie ihn Deutschland allenfalls in seinen finstersten Zeiten erleiden musste.

Normalerweise wird in Deutschland inzwischen auf die grundlegende Sterbeursache verwiesen, nicht auf den akuten – so er damit überhaupt getroffen wurde – “Beschleuniger”:

Grundlegendes Prinzip der sogenannten monokausalen Todesursachenverschlüsselung ist, dass in der Regel nicht die unmittelbare Ursache (zum Beispiel das Multiorganversagen) und deren Auslöser (etwa eine Lungenentzündung oder Mangelernährung) als Todesursache erfasst werden sollen, sondern das Grundleiden, welches die genannten Komplikationen ausgelöst hat. Diesem Prinzip wird seit einigen Jahren offenbar vermehrt Rechnung getragen.” (6)

Ganz offensichtlich wird in den derzeitigen Coronavirus-Zeiten von diesem Prinzip wieder abgegangen.

Doch trotz aller Verzerrungen in deren Inhalten, sollten die Berichte des RKI Pflichtlektüre für jeden Journalisten sein, der über COVID-19 berichtet. Das ist in der Realität ganz offensichtlich nicht der Fall. Wir erfahren aber über die Publikationen, dass für die meisten Betroffenen, so sie an der Infektion auch erkrankten, weniger die typischen Symptome von Grippe, sondern eher die grippaler Infekte auftraten. Dabei lag der Altersschnitt in etwa der Mitte der Alterspyramide, also um die 45 Jahre (7).

Stellen wir uns vor, der aktuell durchexerzierte politisch-mediale Budenzauber fände nicht statt, dann würde allgemein – wie man so schön sagt – wieder mal der Rotz rumgehen”. Dass es sich um einen Coronavirus handelt, der uns die Schniefnase und den lästigen Husten einhandelt, würde uns gar nicht bewusst. Es würde uns im Prinzip auch nicht interessieren. Das ist lästig aber in der Regel nicht gefährlich.

Gefährlich kann der Coronavirus – aber auch jeder andere grippale Infekt – für hochbetagte Menschen werden. Auch dies bestätigt das RKI immer wieder in seinen Datenblättern zu COVID-19:

Seit dem 09.03.2020 sind 55 Personen in Deutschland im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben. Es handelt sich um 33 Männer und 22 Frauen. Der Altersmedian liegt bei 83 Jahren.” (8)

Es ist für einen normal Sterblichen” schwer verständlich, einzusehen, dass Statistik uns einen Haufen von Fallen stellt, die mit den Menschen zusammenhängt, welche diese Statistiken – durchaus nach bestem Wissen und Gewissen – aufstellen. Doch gilt die Regel: Wer suchet, der findet. Da in gewisser Hinsicht eine Durchseuchung” der Gesamtbevölkerung stattfindet, wird man auch immer mehr Menschen erfassen, die das Virus in sich tragen.

Aber Virusinfektion ist nicht zwangsläufig Krankheit und im Falle von SARS CoV-2 ist die Krankheit – so sie überhaupt auftritt – gut überstehbar. Aber gemessen ist gemessen, und wenn heutzutage ein Mensch stirbt, geht er prinzipiell als Coronatoter” in die Statistik ein. Das aber ist – mit Verlaub – schlicht Unsinn. Beim RKI arbeiten fähige Leute, die den Unsinn so zwar nicht so ausbreiten, aber für die leicht nach Gutdünken interpretierbare, Datenbasis sorgen. Unsinn wird verbreitet, in dem die Daten nach dem eigenen Agenda-Setting der Medien – im wahrsten Sinne des Wortes – verwertet werden.

Schauen wir uns doch einmal die folgende Grafik des RKI an. Es wird munter zwischen Erkrankung und Infektion jongliert (b1):

COVID-19 beschreibt ein Krankheitsbild mit eindeutigen Symptomen, die sicher auf den entsprechenden Erreger SARS CoV-2 schließen lassen. Die meisten Infizierten haben diese Symptome nicht, und können daher auch nicht als erkrankt in die Statistik eingehen. Tatsächlich erkrankt an COVID-19 sind nach den Angaben des RKI deutlich weniger Menschen. Aber auch diese Zahl ist mit großer Vorsicht zu genießen, wenn man weiß, dass die PCR-Testmethode sich als wiederholt unzuverlässig erwiesen hat (bestes Beispiel die Tests an der Deutschen Bundeskanzlerin) und die Symptome denen bei einem grippalen Infekt stark ähneln (b2).

Außerdem erfahren wir in den täglich aktualisierten Meldungen eine zweifelhafte, nachträgliche Veränderung der Daten selbst. Irrtümer gehen niemals immer nur in eine Richtung. Hier aber wird in Nachträgen zu einhundert Prozent nach oben korrigiert – und das jeden Tag. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Einmal schreibt das RKI: Geschätzte 5.900 Personen sind von ihrer Infektion genesen.” Wie aber kann ich genesen, wenn mich die Infektion niemals erkranken ließ?!

Fünf Zeilen weiter sagt die RKI-Publikation: 198 Personen [sind] in Deutschland in Zusammenhang mit einer COVID-19 Erkrankung gestorben.” Jetzt ist es statt einer Infektion eine Erkrankung, aber es besteht auch nur ein Zusammenhang, keine sichere Diagnose der eindeutigen Todesursache (9).

Was wir da erleben, ist ein willkürliches Spiel mit Zahlen, angetrieben durch Medien und Politik, die geradezu geil auf neue Quoten zu Kranken und Verstorbenen sind, um darauf ihren mit heuchlerischer Moral getränkten Handlungsdruck aufzubauen.

Noch ein Zitat aus den FAQ (Frequencly Asked Questions = Häufig gestellte Fragen) des RKI, das zeigt, auf welch unverschämte Art und Weise die Bevölkerung in Deutschland desinformiert wird:

„[…] Demnach erkranken während einer saisonalen Grippewelle in Deutschland zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza, bisweilen auch mehr. Die Zahl der Infektionen während einer Grippewelle – nicht jeder Infizierte erkrankt – wird auf 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt, in Deutschland wären das 4 bis 16 Millionen Menschen.” (10)

Nehmen wir einmal das Mittel dieser Erkrankungszahlen – beachten wir: Erkrankungen (!), nicht Infektionen – und denken daran, dass in jeder Grippesaison bis zu zwanzig Prozent der Erkrankungen letztlich Coronaviren zugeschrieben werden (11). Nehmen wir des weiteren an, die Hälfte fällt dem aktuellen SARS-Virus zu. Dann kommen wir auf 600.000 an COVID-19 Erkrankte (nicht Infizierte!) innerhalb einer Saison. 1.800 Menschen könnten – unter anderem infolge der Erkrankung – sterben. Eine Zahl, die ich bereits am 22. März auf der damaligen Datenbasis des RKI beruhend berechnete.

So hoch uns diese Zahlen erscheinen, so “normal” sind sie. Und noch einmal: Das was derzeit als COVID-19 Tote gezählt wird, ist in keiner Weise belegt! Es wären Verstorbene, die positiv auf den Virus getestet worden wären – mehr nicht.

Dieses Jahr aber halten die Verantwortlichen solche Zahlen nicht für “normal”. Dieses Jahr wird damit Politik gemacht. Sie können sich einigermaßen vorstellen, wie weit man die Hysterie noch treiben kann, bis wir zu den oben geschätzten Zahlen gelangt sind?

Es sei außerdem betont: Auch über 80jährige werden in der übergroßen Mehrheit von einem SARS CoV-2 Virus nicht getötet. Unabhängig davon gilt für diese Menschen seit jeher, dass sie sich in der kalten Jahreszeit nicht eine Infektion durch Viren oder Bakterien einfangen sollten. Das war schon immer so!

Das Problem, dass wir im hohen Alter in Gefahr geraten, an “Kleinigkeiten” zu sterben, liegt in der Natur der Sache. Was aber auf keinen Fall sterben darf, das sind soziale Verbünde. Menschen sind kollektive Wesen. Die aktuell angeordnete Vereinzelung der Menschen, mit all dem einhergehenden Stress, wird mit Sicherheit sehr viele dieser Menschen sterben lassen. Nur gehen diese Toten in keine Statistik ein.

Es ist heuchlerisch, den Menschen einzureden, sie wären schuld daran, dass alte Menschen stürben, weil sie durch sie angesteckt wurden. Wollen wir zukünftig unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern alle zwölf Monate ein halbes Jahr lang meiden, nur um dem Risiko aus dem Wege zu gehen, sie zu infizieren? Nein, das wollen wir wohl eher nicht, weil nämlich genau daran unsere Lieben auch zugrunde gehen würden! Und wir letztlich mit.

Promille bei der WHO

Kommen wir zu einer zweiten Quelle, der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Selbstverständlich sammelt diese die Daten zu Epidemien in ihren Mitgliedsstaaten und in diese fließen auch die des RKI ein. Auch die WHO unterlässt es, eine Unterscheidung zwischen Erkrankung und Infektion zu machen, was deren Zahlen die Dramatik gibt, die hysterische Gesellschaften benötigen, um ja nicht aus der emotionalen Zwangsjacke zu entkommen (12).

Der in den Medien gefeierte “PCR-Testerfinder”, der Virologe Christian Drosten, hat versucht, die Argumentation des Lungenfacharztes Wolfgang Wodarg zu zerlegen (a1). Innerhalb dessen führte die Welt-Redaktion einen Faktencheck im Artikel auf, der unter anderem dieses enthielt:

Wer in den vergangenen Tagen Berichte aus Norditalien gelesen hat, der weiß: Die Menschen in den Krankenhäusern von Bergamo oder Brescia sterben nicht an Panik oder offenen Fragen, sondern in sehr vielen Fällen an Covid-19. Wie hoch der Anteil von Covid-19-Erkrankten ist, die daran sterben, lässt sich erst nach dem Ende der Pandemie genau berechnen. Er dürfte nach Angaben der WHO bei einigen Promille liegen, also wenigen Fällen von Tausend.” (13)

Was ist an dem Zitat so interessant? Ich extrahiere mal Drostens oder des Welt-Redakteurs bemerkenswerte Essenz:

[…] der Anteil von Covid-19-Erkrankten […], die daran sterben, […] dürfte nach Angaben der WHO bei einigen Promille liegen, also wenigen von Tausend.”

Ist das versehentlich “rausgerutscht”? Diese Aussage wird mit der Weltgesundheitsorganisation als Quelle belegt. UN-Organisationen wurden übrigens stets mit Begeisterung zitiert, wenn es darum ging, machtpolitische Agenden voranzutreiben. Aber in diesem Fall erfahren wir hier indirekt, dass der gesamte Aktionismus, welcher nicht nur in den westlichen Staaten gefahren wird, äußerst fragwürdig ist.

Wenige von Tausend besagt, dass die Mortalität bei Covid-19 seitens der WHO mit höchstens 0,1 angesetzt wird. Das entspricht der Rate bei einer gewöhnlichen Grippe, also keinesfalls einer solchen, wie wir sie 2017/2018 erlebten. (a2)

Drosten wird geradezu eingeschleimt von Politik und Medien, aber diese schwerwiegende Aussage, die alles das, was derzeit an hektisch betriebenem Aktionismus geschieht, ins Absurde überführt, haben sie dort geschlossen überhört – warum?

Nun ist es so, dass ich diese Information auf der Webseite der WHO nicht gegenprüfen konnte. Nicht auf direktem Wege, aber beim Stöbern auf der WHO-Seite fand ich diese Aussage, welcher der WHO-Direktor in einem Briefing von sich gab:

Weltweit sind etwa 3,4% der gemeldeten COVID-19-Fälle gestorben. Zum Vergleich: Die saisonale Grippe tötet im Allgemeinen weit weniger als 1% der Infizierten.” (14)

Wenn wir uns in das Reich der Statistik bewegen, dann müssen wir sehr genau hinschauen. Der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat einen Vergleich aufgestellt, der zu falschen Schlüssen führt. Der Haken fällt uns auf, wenn ich die – noch zu prüfende – Behauptung aufstelle, dass auch etwa 3,4 Prozent aller gemeldeten Grippefälle zum Tode führen. Über Interpolationen rechnet man in der Regel nach einer Infektionswelle die nicht erfassten Infektionsfälle hoch. Folgerichtig ist die tatsächliche Mortalität niedriger als die bei der mit den gemeldeten Fällen.

Die Dunkelziffer wird in der Regel mit einem Faktor angegeben, der irgendwo zwischen zehn und einhundert liegt. Daraus ergibt sich eine tatsächliche Mortalität des SARS CoV-2-Virus, die zwischen 0,03 und 0,3 Prozent liegt, also wie bei einer ganz normalen Grippe. Christian Drostens Aussage scheint tatsächlich korrekt zu sein.

Wenn das zutrifft, dann sind die derzeitig in Europa durchgeführten Aktivitäten nahe am Wahnsinn. Dieser Wahnsinn ist natürlich nicht vorrangig in Deutschland ausgeheckt worden, vielmehr wird er dort ebenso brav umgesetzt, wie bei allen wertewestlichen Partnern, aber auch allen anderen Staaten, die sich in diversen Abhängigkeiten bewegen. Was die Sache so gefährlich macht, ist, dass der Rechtsstaat – unter dem fadenscheinigen Vorwand, einen Killervirus bekämpfen zu müssen – vor unseren Augen eingestampft und dies von der Bevölkerung ohne Widerstand hingenommen wird (15,16).

Wie viele Opfer dieser Wahnsinn schließlich gefordert haben wird, muss ermittelt werden, um Ähnliches in der Zukunft verhindern zu können. Ich hoffe sehr, dass wir dazu noch Gelegenheit bekommen werden. Das Problem manifestiert sich darin, dass nicht klar ist, wie lange die von Medien und Politik derzeit betriebene Schocktherapie fortgeführt, und auf welche Art und Weise sie enden wird. Ich will das keinesfalls herbei reden, aber die Menschen sollten viel mehr Angst vor einem Bürgerkrieg als vor dem Coronavirus haben.

Dass das Virus gar nicht so gefährlich ist, wie es uns die allgemeine, hysterisch gefärbte Berichterstattung der Massenmedien glauben machen will, erfährt man gelegentlich auch in eben jenen. Aber im Schwall der Angsttriger geht so etwas unter – auch bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort ließ uns der Virologe Hendrik Streeck wissen:

Der neue Erreger ist gar nicht so gefährlich, er ist sogar weniger gefährlich als Sars-1. Das Besondere ist, dass Sars-CoV-2 im oberen Rachenbereich repliziert und damit sehr viel infektiöser ist, weil das Virus sozusagen von Rachen zu Rachen springt. Genau das hat aber auch einen Vorteil: Denn Sars-1 repliziert zwar in der tiefen Lunge, ist damit nicht so infektiös, geht aber in jedem Fall auf die Lunge, was es gefährlicher macht. Sars-2 geht seltener auf die Lunge, was allerdings dann zu den schweren Verläufen führt.” (17)

China

Wie wir im folgenden erfahren werden, liegt der von mir weiter oben eingebrachte Wert der Mortalität von 0,1 tatsächlich sehr nahe an der Realität.

Schauen wir hierfür nach China, wo die Epidemie im November 2019 ausbrach. Wir erinnern uns, von hohen Todesraten bei mit SARS CoV-2 Infizierten gelesen zu haben. Das ist auch erst einmal nachvollziehbar, denn man misst und wertet aus, was messbar und auswertbar ist. Nach Auswertung aller gemessenen Daten wurden für Wuhan – das Zentrum des Ausbruchs – Verbreitungsraten des Virus (Basic Reproduction Number) von anfangs 5,2 genannt, die dann rasch auf 0,58 sanken (18,a3).

In der Stadt Wuhan selbst – so ermittelten Wissenschaftler – dürften sich etwa zwei Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, was einem Fünftel der dortigen Gesamtbevölkerung entspricht. Von diesen zwei Millionen erkrankte nur ein Bruchteil, von denen 4,19 Prozent verstarben – ohne jetzt auf die besonderen Bedingungen in Wuhan einzugehen. Unter Anwendung statistischer Methoden errechnete man letztlich eine Mortalität (Infection Fatility Rate = IFR) zwischen 0,04 und 0,12 Prozent. Wieder haben wir den klassischen Wert, den wir aus normalen” Grippewellen bereits kennen (19,20).

Ein internationales Forscherteam – mit mehreren chinesischen Spezialisten – hat am 12. März eine Publikation veröffentlicht, die dem aktuellen Coronavirus eine zunehmend geschwächte Fähigkeit zur Replikation, also zur Vermehrung und Weiterverbreitung attestiert. Viren erliegen beim Springen” von Mensch zu Mensch den Einflüssen des Wirts, vor allem dessen Immunsystems. Phänotypen – gewissermaßen Abwandlungen von Viren – sind dann zukünftig eher harmlos. Das könnte erklären, warum anfangs erhöhte Todeszahlen aus Wuhan vermeldet wurden, die in den folgenden Wochen rasch auf normale” Mortalitäten zurückgingen (21,a4).

Italien

Kommen wir zu Italien. Dieses Land wird als schwere Keule aufgefahren, um Maßnahmen im Rahmen einer Notstandsgesetzgebung hierzulande als ultimativ zu verkaufen. Mit Wissen der obigem, durchaus zugänglichen Informationen müssen wir aber sofort stutzig werden. Was gar nicht geht, ist, die in Horrormeldungen verpackten Zahlen von Toten und Erkrankten dortzulande einfach aufzuschnupfen.

Schaut man sich die Fallzahlen in den einzelnen italienischen Provinzen an, sticht ins Auge, dass die gemeldete Zahl an Infektionen und mit dem Virus Verstorbenen in 18 von 20 Regionen relativ nah an der anderer europäischer Staaten – einschließlich Deutschlands – liegt. Aber in zwei norditalienischen Regionen, der Lombardei und Emilia-Romagna scheint einiges aus dem Ruder gelaufen zu sein und es ist herauszufinden, woran das liegt (22,23).

Ein Faktor ist das Berichtswesen der Massenmedien, die sich bei der Meldung immer höherer Todeszahlen ein wahres Wettrennen liefern. Der bombardierte Konsument kommt damit gar nicht auf den Gedanken, dass in Italien jedes Jahr, jeden Tag, massenweise gestorben wird. Das ist der Lauf der Dinge, wie überall, wie auch in Deutschland. Irgendwann sterben wir an irgendetwas – aber an was? Lassen wir dazu Walter Ricciardi zu Wort kommen. Er ist wissenschaftlicher Berater des italienischen Gesundheitsministers und meint – so wie weitere namhafte italienische Virologen und Mikrobiologen (24,25) (Übersetzung durch Autor):

Die Art und Weise, wie wir die Todesfälle in unserem Land einschätzen, ist sehr großzügig in dem Sinne, dass alle Menschen, die in Krankenhäusern sterben, wo der Coronavirus umgeht, als an dem Coronavirus verstorben betrachtet werden. Nach einer Neubewertung durch das Nationale Gesundheitsinstitut haben nur 12 Prozent der Sterbeurkunden eine direkte Ursache durch den Coronavirus angezeigt, während 88 Prozent der verstorbenen Patienten mindestens eine Prämorbidität aufweisen – viele hatten zwei oder drei.” (26)

Die Zahl der verbreiteten, COVID-19 zugeschriebenen Todeszahlen durch acht geteilt, ergibt immer noch einen auffällig erhöhten Wert, aber für reißerische Berichterstattung taugt es nicht mehr. Hinzu kommt, dass man in Italien post mortem – also nachträglich – Verstorbene auf den Coronavirus testete. Überhaupt wurde in Italien – beim Testen auf die Infektion – der Fokus auf die Kranken, die Menschen mit Komplikationen gelegt. Aber Daten in der Fläche sind noch weniger als in Deutschland vorhanden (27).

Es ist aber so, dass sich nur mit dem Wissen über die insgesamt Infizierten auch einigermaßen realitätsnah auf die allgemeine Gefährlichkeit eines Erregers schließen lässt.

In den am meisten betroffenen Kliniken der Lombardei scheint der Regelbetrieb kollabiert zu sein, und das sowohl in der Betreuung der Patienten als auch in der administrativen Verwaltung – aber warum?

Vielleicht lohnt es sich, die zeitliche Perspektive zu verändern. Vielleicht waren ja diese chaotischen Zustände auch zuvor schon vorhanden? Vielleicht haben sich diese jetzt nur” verschärft? Vor allem aber registrieren wir das Chaos auch nur deshalb, weil wir plötzlich permanent darauf gestoßen werden.

Die Region hat in der Fläche die größte Luftverschmutzung Europas, was einerseits in der hohen Industrialisierung mit entsprechenden Schadstoffausstoß zu suchen ist. Andererseits begünstigt die besondere geografische Lage südlich der Alpen – mit im Winter langlebigen Inversionswetterlagen, die kaum für Luftaustausch sorgen – das Phänomen (28). Es gehört sicher nicht viel Fantasie dazu, hier eine Verbindung zum erhöhten Auftreten von und Sterben an Atemwegserkrankungen herzustellen.

Dieser Aspekt verdient um so mehr Aufmerksamkeit, als einige chinesische Wissenschaftler inzwischen der Auffassung sind, dass es nicht primär der SARS CoV-2 Virus war, der zu vermehrten Todesfällen in der Millionenstadt Wuhan führte, sondern massenhaft auftretende Atemwegserkrankungen durch einen Wintersmog. Dieser ist vergleichbar mit der oben beschriebenen Inversionswetterlage in der norditalienischen Poebene. Solche Umweltbelastungen führen zu dramatisierten Krankheitsverläufen, bis hin zur Lungenentzündung, bei denen der SARS-Virus dann nur” noch das Zünglein an der Waage spielte (29).

Das ist übrigens auch in Deutschland nicht zu unterschätzen. Man ist leicht geneigt, die Lungenentzündung auf den erkannten SARS-Virus zurückzuführen. Doch ist das erst einmal nur eine Korrelation, keine Kausalität. Schließlich werden seit jeher Atemwegserkrankungen für ein Zehntel aller Todesfälle verantwortlich gemacht – unabhängig davon, inwieweit nun Coronaviren daran beteiligt sind oder nicht. Mir ist auch nicht bekannt, ob man bei gleichzeitig erfassten Grippeviren im Körper des Verstorbenen, diese als Todesursache dann überhaupt noch in Betracht zieht (30).

Erneut nach Norditalien: Wenn wir das gerade Erörterte mit in die Analyse einfließen lassen, ist es zumindest eingängig, dass das SARS CoV-2 Virus unter den dort gegebenen Umständen tatsächlich nochmals die Sterberaten ansteigen lassen könnte. Aber eine solche Auffälligkeit wird durch die stets aktuell gehaltenen statistischen Daten, welche akribisch durch das europäische Monitoring-System euroMOMO erfasst werden, bis zum heutigen Tag nicht belegt (31).

Der tägliche Wahnsinn in einigen norditalienischen Kliniken wird von Politik und Medien eloquent einem Virus zugeschoben. Verschwiegen wird, dass das italienische Gesundheitssystem seit knapp neun Jahren saniert” oder – besser ausgedrückt – kaputt gespart wurde.

Was in einem solchen System permanent überforderter Pflegekräfte abgeht, führt zu ganz anderen Todesursachen, wie zum Beispiel Unterversorgung und Falschmedikamentierung. Man möchte zynisch sagen: Gut, dass es jetzt einen Coronavirus gibt, auf den wir das schieben können.” Und genau dort liegt das Problem, dass nämlich die katastrophale Situation im dortigen Gesundheitswesen nunmehr einem äußeren Feind zugeschoben werden kann.

Wenn wir uns die Situation im Norden Italiens noch genauer betrachten, erfahren wir, dass der überwiegende Teil der Todesfälle, die nonchalant dem Coronavirus zugeschrieben werden, in zwei großen Kliniken zu registrieren ist. Warum interessiert das Keinen (32,33)?

Unterbesetzung und Stress – das ist eine Binsenweisheit – führen zu Abstrichen in der Qualität der Krankenversorgung. Nachdem man in Italien aus Kostengründen den Betrieb auf wenige sehr große Kliniken umgestellt hat, sehen sich die dortigen Betreiber mit einem noch größeren Problem konfrontiert: multiresistente Keime (34). Die Gefahr sich dort an solchen Keimen zu infizieren und ernsthaft zu erkranken, ist außerordentlich hoch. Wenn das eintritt, ist der Coronavirus als Sterbehilfe” nur einer von unzähligen anderen Virentypen und Bakterienarten.

Aber der Virus ist deshalb nicht schuld” am Tod des Patienten!

Allein im Jahre 2015 infizierten sich in Italien mehr als 200.000 Menschen mit Keimen, die gegen alle bekannten Arten von Antibiotika resistent sind. 10.762 von ihnen überlebten das nicht. Wenn aber heute in den norditalienischen Kliniken SARS CoV-2 als Erreger nachgewiesen wird, verschwinden plötzlich diese Keime als eigentliche Todesursache. Das muss man als Taschenspielertrick bezeichnen (35,a5).

Das statistisch ermittelte Risiko, sich solche Keime einzufangen, was in der Regel in Kliniken geschieht, erhöht sich deutlich ab einem Lebensalter von 70 Jahren (36).

Das Thema wird noch delikater, wenn man weiß, dass eine Reihe dieser Keime Lungenentzündungen verursachen. Wenn Menschen aber heute von Lungenentzündungen in Italien – und nicht nur dort – hören, denken sie sofort an den Coronavirus (37). Das haben sie den Medien und dem unreflektierten Konsum selbiger zu verdanken. Im Falle der Infektionswelle in Norditalien wird derzeit jede Korrelation von Lungenentzündung mit dem Vorhandensein des Coronavirus als Kausalität interpretiert. Das ist unwissenschaftlich, ja es ist verantwortungslos.

Und noch etwas sollte im Falle Norditaliens nicht verschwiegen werden. Nur wenige Wochen vor dem Kollaps in dortigen exponierten Kliniken fand in der Region eine Massenimpfung gegen Hirnhautentzündung statt. Diese Impfung scheint für die Betroffenen in Teilen nicht komplikationslos verlaufen zu sein. Aber alles was derzeit in Norditalien schief läuft, wird dem Coronavirus zugeschrieben (38).

Fazit

Die zur Verfügung stehenden und frei zugänglichen statistischen Daten liefern – gerade was Europa betrifft – Infektions- und Todesraten, welche kaum über denen normaler” Grippewellen liegen. Man kann sehr sicher davon ausgehen, dass die Werte sogar überhöht sind und im Nachhinein deutlich nach unten korrigiert werden müssen. Was China betrifft – von wo die Pandemie ausging -, geschieht das bereits. Von einem Killervirus aber kann überhaupt keine Rede sein – nicht einmal für ältere, gebrechliche und erkrankte Menschen.

In Regionalblättern wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass die Probleme – bezogen auf Risikopersonen – mehr durch die jährlich auftretende Grippewelle und die Infektionsgefahr mit multiresistente Keimen verursacht werden (39).

Für mich ergibt sich nach Untersuchung der vorliegenden statistischen Daten ein Ansatz, warum Covid-19 zu fast einhundert Prozent die Medienberichterstattung ausfüllt. Immer dann, wenn man so weit ging, alles, aber auch wirklich alles, auf ein und denselben Feind zu schieben und alle Aufmerksamkeit auf diesen Feind zu lenken, lief abseits der erzeugten Aufmerksamkeitsschwelle etwas anderes ab. Für die Geblendeten unsichtbar, aber trotzdem sehr real und spürbar. Sich in emotional aufgeheizten Zeiten dem Schwarzen Schwan zuzuwenden, war freilich immer eine besondere Herausforderung.

Sich dieser Angst zu stellen, wagen die Menschen nicht und das könnte für unser aller Zukunft schwerwiegende Folgen haben. Denn die Menschen vergessen leider schnell, zu schnell.

Möglicherweise erinnert sich ja der Eine oder Andere an die Welle der Solidarität – übrigens auch aus Russland und China –, als Amerika angegriffen wurde”. Damit ist der 11. September 2001 gemeint und hinter dem “Angriff auf die freie Welt” stand letztlich eine Agenda der Weltmacht, die man unter dem geostrategischen Konzept der Vereinigten Staaten von Amerika – genannt Full Spectrum Dominance – zusammenfassen kann. Das aber wollte die – vermeintlich aufgeklärte – Öffentlichkeit nicht hören und nicht sehen.

Unter den danach losgetretenen Kriegen gegen Afghanistan, Irak, Iran, Libyen, Syrien, Venezuela, Nordkorea und Jemen leiden die Menschen dort bis zum heutigen Tage.

Nachtrag:

Als der Irrsinn in den Staaten der Europäischen Union so richtig in Fahrt kam, haben die britischen Behörden den Coronavirus in seiner Gefährlichkeit herabgestuft. Großbritannien ist praktisch nicht mehr Teil der EU. Das ist eine weitere Korrelation, die uns nachdenklich werden lassen kann (40).

Nachtrag 2:

Wer eine Petition zeichnen möchte, welche die sofortige Aufhebung aller Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten – welche mit einem angeblichen Kampf gegen den Coronavirus begründet sind – fordert, kann das hier tun:

Bitte bleiben Sie sehr achtsam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 29. März 2020, 15:48 Uhr.

(a1) Die in weiten Teilen vorgetragene Kritik” an Wolfgang Wodarg zeigt all die Symptome, die wir auch beim Kampf gegen den Klimawandel”, dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus” und dem Kampf gegen Antisemitismus” ertragen durften. Sie ist diffamierend, beleidigend, unsachlich und tendenziös. Wir erleben eine erneut vorgetragene kampagnenhafte Hetze, die dazu dient, Menschen von einer offenen Befassung mit Wodargs Sichten abzuhalten (41,42).

(a2) Die im Artikel besprochene durchschnittliche Mortalität von 0,1 für Influenzainfektionen ist so in den epidemologischen Berichten nirgends benannt, dürfte aber ein der Realität nahe kommender Wert sein und wird wohl auch daher öfter in den Medien benannt. Für die schwere Grippewelle im Jahre 2017/2018 errechnete man nachträglich eine Mortalität von 0,4; im Jahr zuvor sogar von 0,5. Medizinische Netzwerke sagen ein Mortalität von 0,2 für die aktuelle SARS-Virus-Infektionswelle voraus (43).

(a3) Die vorliegende Studie ist noch nicht gegengeprüft (Peer Review), dürfte aber ungeachtet dessen in ihren Erkenntnissen realitätsnah genug sein.

(a4) Die Ergebnisse der Wissenschaftler über die schrumpfende Reproduktionsfähigkeit des SARS CoV-2 lassen noch ganz andere Schlussfolgerungen zu. Danach sind die restriktiven Maßnahmen – auch in China – womöglich viel weniger einflussreich auf die Eindämmung der Infektionswelle gewesen, als gemeinhin angenommen wird. Vielmehr war es das Vermögen des menschlichen Immunsystems, seinerseits Viren zu verändern und zu entschärfen”. Letztlich passen diese Erkenntnisse auch sehr gut zu den Erfahrungen mit dem im Jahre 2003 aufgetretenen ersten SARS-Virus zusammen, der irgendwann sang und klanglos wieder verschwand.

(a5) Aus der EU-Studie erfahren wir, dass auch Deutschland vom Problem multiresistenter Keime betroffen ist. Im Jahre 2015 starben über 2.300 Menschen an diesen Infektionen. Sie erkrankten im Krankenhaus und überlebten das nicht. Aktuell aber ist der Coronavirus geeignet, für alles und jeden als Todesursache herzuhalten. Unter anderem auch dann, wenn multiresistente Keime im Spiel waren.

(1,2) Webseite des RKI; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32133832; abgerufen: 22.03.2020

(3) https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/; abgerufen: 22.03.2020

(4) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-03-22-de; abgerufen: 22.03.2020, im Weiteren RKI-SB genannt

(5) 21.03.2020; In Baden-Würtemberg wurde – zumindest zeitweise – ganz ohne PCR-Test auf Covid-19 diagnostiziert; https://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstiges/Weil-in-Hohenlohe-Material-knapp-wird-Diagnose-statt-Test;art140018,4337156

(6) 06.08.2018; https://www.lzg.nrw.de/ges_bericht/factsheets/lebenserwartung/trends/index.html

(7,8) RKI-SB; S. 5

(9) 26.03.2020; Bericht RKI zu Infektions-, Krankheits- und Todeszahlen im Zusammenhang mit dem SARS CoV-2 Virus; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-03-26-de.pdf; S. 4

(10) 25.09.2020; FAQ: Wieviele Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Influenza?; https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html;

(11) Sandra Jessel; https://www.stern.de/gesundheit/grippe/grundlagen/erkaeltungs–und-grippeviren-die-winzigen-uebeltaeter-3215686.html; abgerufen: 28.03.2020

(12) 23.03.2020; https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19—23-march-2020

(13) 19.03.2020; https://www.welt.de/vermischtes/article206651673/Corona-Experte-Christian-Drosten-zerlegt-Aussagen-von-Wodarg.html

(14) 03.03.2020; Briefing des WHO-Direktors zu Covid-19; https://www.who.int/dg/speeches/detail/who-director-general-s-opening-remarks-at-the-media-briefing-on-covid-19—3-march-2020/

(15) 23.03.2020; Lutz Friedrich; https://verfassungsblog.de/freiheit-auf-bewaehrung/

(16) 20.03.2020; Helge Braun – Chef des Bundeskanzleramtes – im Interview; https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-ausgangssperren-helge-braun-cdu-samstag-ist-ein-entscheidender-tag-den-haben-wir-besonders-im-blick-a-ca3d4468-b115-4e9a-bb13-e19724e62305

(17) 16.03.2020; Peter Philipp Schmitt; https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/neue-corona-symptome-entdeckt-virologe-hendrik-streeck-zum-virus-16681450.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

(18,19) 13.03.2020; Kenji Mizumoto, Katsushi Kagaya, Gerardo Chowell; https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.02.12.20022434v2

(20) 25.03.2020; Werner Meidinger; https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/neue-studie-die-letalitaet-in-wuhan-ist-deutlich-niedriger-als-von-der-who-behauptet/

(21) 12.03.2020; Yvonne CF Su, Danielle E Anderson, Barnaby E Young und weitere; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.03.11.987222v1

(22) 17.03.2020; Bericht des Nationalen Gesundheitsinstituts Italiens; https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_17_marzo-v2.pdf

(23) 20.03.2020; Bericht des Nationalen Gesundheitsinstituts Italiens; https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_20_marzo_eng.pdf

(24) 20.03.2020; Francesco Santoianni; https://www.cybermednews.eu/index.php/it/health/70871-interview-to-the-virologist-giulio-tarro-the-death-rate-of-covid-19-is-less-than-1-as-confirmed-by-the-national-institute-of-allergy-and-infectious-diseases

(25) 27.03.2020; https://www.secoloditalia.it/2020/03/coronavirus-la-gismondo-ammonisce-duramente-basta-snocciolare-numeri-sui-positivi-sono-dati-falsati/

(26) 22.03.2020; Sarah Newey; https://www.telegraph.co.uk/global-health/science-and-disease/have-many-coronavirus-patients-died-italy/

(27) 16.03.2020; Hendrik Streek; https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/neue-corona-symptome-entdeckt-virologe-hendrik-streeck-zum-virus-16681450.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

(28) http://www.esa.int/ESA_Multimedia/Videos/2020/03/Coronavirus_nitrogen_dioxide_emissions_drop_over_Italy; abgerufen: 22.03.2020

(29) 01.02.2020; https://www.eurasiareview.com/01022020-polluted-air-could-be-an-important-cause-of-wuhan-pneumonia-oped/

(30) 13..09.2017; Lungenkrankheiten als Todesursache; https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/79252/Atemwegserkrankungen-fuer-mehr-als-jeden-zehnten-Sterbefall-verantwortlich

(31) https://www.euromomo.eu/index.html; abgerufen: 24.03.2020

(32) 18.03.2020; Markus Bär; https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Warum-trifft-das-Coronavirus-Italien-so-hart-id57090486.html

(33) 20.03.2020; Regina Kerner; https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/corona-epizentrum-bergamo-wo-staendig-die-totenglocken-laeuten-li.79115

(34) 08.01.2016; Lara Malberger; https://blog.zeit.de/teilchen/2016/01/08/verkeimte-europa-karte/

(35) 18.11.2020; Christian Baars; Daten aus EU-Studie zur Präventation und Kontrolle von Krankheiten entnommen; https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-101.html

(36) 2016; Studie der OECD; https://www.oecd.org/health/health-systems/Stemming-the-Superbug-Tide-Kurzdarstellung-Deutsch.pdf; S. 4

(37) 30.07.2019; https://www.tagesspiegel.de/wissen/gefaehrlicher-erreger-verbreitet-sich-in-europa-sechsmal-mehr-tote-durch-extrem-resistenten-keim/24852386.html

(38) Massenimpfung in Norditalien, Januar 2020: https://www.bsnews.it/2020/01/18/meningite-vaccinate-34mila-persone-tra-brescia-e-bergamo/

(39) 11.03.2020; Mirjam Möll; https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/Hier-wohnen-besonders-Corona-gefaehrdete-Menschen-doch-Panik-herrscht-keine-Wie-regionale-Altersheime-ihre-Bewohner-schuetzen;art417930,10467847

(40) 19.03.2020; https://www.gov.uk/guidance/high-consequence-infectious-diseases-hcid#status-of-covid-19

(41) 18.03.2020; Stefan Rahmstorf; https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wissenschaftsleugnung-in-zeiten-von-corona/

(42) 20.03.2020; Julia Merlot; https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-die-gefaehrlichen-falschinformationen-des-wolfgang-wodarg-a-f74bc73b-aac5-469e-a4e4-2ebe7aa6c270

(43) 23.03.2020; https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19

(b1,b2) 26.03.2020; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-03-26-de.pdf

(k1) siehe hierzu auch den Kommentar vom 27.03.2020: https://peds-ansichten.de/2020/03/coronavirus-who-rki-deutschland-italien-china/#comment-14492

(Titelbild) Tabletten, Spritze, Medizin; Arek Socha (Pixabay); 06.12.2016; https://pixabay.com/de/illustrations/spritze-pille-kapsel-morphin-nadel-1884784/; Lizenz: Pixabay License

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