Mali und die andere Geschichte

Wenn Länder „stabilisiert“ werden, sind Interventionisten am Werk. Die deutsche Bundeswehr betreibt den derzeit gefährlichsten Einsatz – so deren eigene Aussage – im afrikanischen Mali. Der Grund für diesen Einsatz liegt angeblich in einer notwendigen „Stabilisierung“ des Landes und – wen wunderts – im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Doch auch wenn die Leitmedien uns immer wieder eine klassische Geschichte aus der Gut-Böse-Welt erzählen, vermitteln sie beiläufig doch reichlich Informationen, die uns die andere Geschichte entdecken helfen.

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Fachkräftezuwanderung nach Orwell

Immer schön auf Kosten der Anderen. Wenn Egoismus – als Antreiber unternehmerischer, geldverdienender Tätigkeit – zur allgemein anerkannten Tugend geworden ist, dann löst man interne, hausgemachte Probleme nicht über intelligente, langfristig tragbare Lösungen zum Nutzen aller. Nein, man sucht sich nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip einen Dritten, den man bequem schröpfen kann. Als Nebeneffekt kann man dann sogar noch die Verlierer des gelebten Wachstumsmodells gegeneinander ausspielen und die globale Marktöffnung forcieren.

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