Israels Selbstbetrug und die Folgen

Israel biegt sich seinen Krieg gegen Syrien noch immer als Verteidigung zurecht – und betrügt sich damit selbst. Über 100 mal hat Israel in den vergangenen sieben Jahren Syrien angegriffen, immer begründet mit angeblich notwendigen Vergeltungsschlägen gegen eine vorgebliche iranische Bedrohung oder auch einfach deshalb, weil es der syrischen Regierung schlicht das Recht, deren Land politisch zu vertreten, absprach. Bis in das Jahr 2018 nahm sich Israel faktisch ungestraft das Recht heraus, in Syrien militärisch einzugreifen und stützte damit die

Israels aktuelle Syrien-Politik – Versuch einer Einordnung

Beim Blick auf die Ereignisse in Syrien seit 2011 kann man leicht zu der Einsicht gelangen, dass sein südwestlicher Nachbar Israel neutral zum Syrien-Krieg steht und sich versucht, aus dem Konflikt heraus zu halten. Auch das ist Folge einer Konsumtion selektiver, verzerrender Informationspolitik der Massenmedien. Sehr wohl betreibt auch Israel konsequent eine rabiate, gewalttätige, völkerrechtswidrige Einmischung in die Belange Syriens – aber will es auch dessen Führung stürzen? Gehen wir auf Spurensuche.