Russisches Gas über Pipelines zu beziehen, soll angeblich „Putins Krieg“ unterstützen.


„Putins Krieg“ ist allerdings eine Erfindung westlicher Propaganda, eine Lüge. Nun wurde diese Lüge in eine weitere gepackt — das der Kauf russischen Pipeline-Gases kriegstreibend wäre. Diese sinnbefreite, olivgrüne Ideologie fliegt spätestens dann auf, wenn man erfährt, dass russisches Flüssiggas zu beziehen, dagegen wohl politisch eher unbedenklich ist. Wie gesagt: Ideologie schwächelt in ihrer Logik. Sie schiebt sich nur vor die tatsächlichen Gründe, preiswertes russisches Pipeline-Gas durch die Umweltsünde Frackinggas aus den USA, aber auch Flüssiggas aus Russland zu ersetzen.


Die Einfuhr von russischem, verflüssigten Erdgas (LNG) in die Europäische Union (EU) ist 2022 gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent gestiegen.

Wir reden von der Menge, nicht vom Preis. Denn bezahlt hat man in der EU fünfmal so viel wie im Vergleichszeitraum, nämlich 12,5 Milliarden Euro (1).

Die Sanktionen gegen Russland auf dem Gebiet der Energieträger haben also voll gegen die Sanktionierer zurückgeschlagen, während Russland sein Gas und Öl nach wie vor auf dem Weltmarkt verkaufen kann (2). In den öffentlich-rechtlichen Medien hütet man sich, diese Tatsache deutlich zu machen und jene, welche hinter dem Konzept der Selbstzerstörung der EU-Wirtschaften stehen (Stichwort „Great Reset“), reiben sich die Hände (3).

Die enorme Verschuldung der privaten wie öffentlichen Hand in den EU-Staaten ist ideologisch mit Russland-Hass motiviert und politisch durch ein europaweites Davos-Clientel handfest vorangetrieben worden, während die Geldmaschine der Europäischen Zentralbank heißläuft. Nur dadurch war es Russland möglich, mitten in einer historisch einmaligen Sanktionshysterie gegen das Land mit 5,5 Milliarden Kubikmetern LNG, allein im ersten Quartal 2022, zum zweitgrößten Lieferanten von Flüssiggas für die EU aufzusteigen (4).

Dieses hohe Niveau hielt sich auch über die nächsten beiden Quartale, sodass die LNG-Importe in die EU bis zum September auf 16,5 Milliarden Kubikmeter angewachsen sind (5, 6).

Bekanntermaßen bezieht Deutschland das russische LNG nicht direkt, sondern über das riesige LNG-Terminal im belgischen Zeebrugge. Dieses Terminal ist direkt an das europäische Gasverbundnetz angeschlossen (7 bis 10). Daher ist Belgien der größte Lieferant für LNG — auch und gerade für russisches LNG. Schließlich ist das belgische Terminal im Mitbesitz eines russischen Unternehmens, namens Novatek. In Deutschland giert man nach dem teuren LNG (11).

Weil man es darf. Weil es der Geldvermehrung nicht im Wege steht, es diese im Gegenteil und wie gewünscht ankurbelt. Weil es, künstlich herbeigeführt, den Rohstoff Gas um Größenordnungen verteuert hat. So stark verteuert hat, dass die USA ein gigantisches Geschäft für Flüssiggas in das hörige EU-Europa anschieben konnten. Gas, was als „Beifang“ der extrem umweltschädlichen Förderung von Frackingöl bislang abgefackelt wurde, weil die Weiterverarbeitung zu teuer und das Produkt damit unverkäuflich war. Nun ist es auf Jahre hinaus ausgebucht (12).

Das ist es, was man in Berlin unter „Klimaschutz“ oder „grüner Politik“ versteht, in Wirklichkeit eine Versündigung an der Umwelt. Dieses irre Treiben der Davos-Knechte hat außerdem zu einer weltweiten Verteuerung von Energie geführt, welche Staaten trifft, die überhaupt nichts mit dem Ukraine-Konflikt zu tun haben und die nun indirekt mit in eine Art Sippenhaft genommen wurden, um die Kosten der US/EU-Kriegspolitik im ukrainischen Stellvertreterkrieg mit zu tragen. Weil es eben um ein US-Geschäftsmodell geht, das die grün angestrichenen Claqeure ideologisch verkaufen sollen, nicht aber um Umweltschutz, bringen diese „Klimaschützer“ (ein sinnfreier Begriff, aber nicht vom Autor erfunden) einen bemerkenswerten Spagat zustande. Vehement stellen sie sich gegen Fracking-Projekte in Deutschland oder der Ostsee (13), aber mit dem Fracking-Gas aus den USA haben sie keine Probleme.

Die nun in Deutschland in Windeseile hochgezogenen LNG-Terminals genießen, seitens der olivgrünen Partei vorangetrieben, einen bemerkenswerten Schutz vor Umweltschutz, verankert in einem sogenannten, im Mai 2022 verabschiedeten LNG-Beschleunigungsgesetz. In einem gesonderten Paragrafen wurden „Ausnahmen von der Umweltverträglichkeitsprüfung“ definiert. Begründet wurde das mit einer „Bewältigung oder Abwendung einer Krise der Gasversorgung“ (14, 15). Das ist einfach verblödende Schaumschlägerei und lenkt nur davon ab, dass es schlicht und ergreifend darum ging, einen Markt für das umweltschädliche US-Flüssiggas zu kreieren. Und eben dafür musste zuvor die preiswerte Konkurrenz des umweltfreundlicheren Pipelinegases aus dem Weg geräumt werden.

Es gab einmal eine Zeit, da war Frackingöl, vor allem aber das -Gas aus den USA, trotz des Rohstoffhungers auf den Weltmärkten  kaum verkäuflich (16). Doch seit diesem Jahr sind die USA zum weltgrößten LNG-Exporteur aufgestiegen und über zwei Drittel des Gases gehen in Richtung EU und Großbritannien (17). Neben den führenden Rüstungsunternehmen klatschen daher nun auch die Öl- und Gasförderer in den USA in die Hände, und nicht zuletzt die hinter ihnen stehenden, aber kaum öffentlich in Erscheinung tretenden Investoren, also Banken wie JPMorgan und Citi Group (18), Investmentgesellschaften wie Blackrock und Vanguard, nicht zu vergessen die politisch einflussreichen Drahtzieher von Hedgefonds (19, 20), wie zum Beispiel George Soros.

Noch größere Umwege nimmt das russische LNG, was von China an das EU-Europa weiterverkauft wird. Dorthin ist es natürlich als chinesisches LNG etikettiert (21).

Es ist sicher wichtig zu wissen, dass Erdgas nicht in den Sanktionspaketen enthalten ist, welche die EU bis zum Dezember 2022 gegen Russland beschlossen hat (22). Nicht überraschend sind damit 16 Prozent aller Flüssiggas-Importe in die EU russischen Ursprungs (23).

Werfen wir noch mit ein, dass die an der transatlantischen Leine geführten Medien wenig begeistert sind, dass es auf dem LNG-Markt eine starke Russland-Beziehung gibt. Entsprechend wird dort die über viele Jahrzehnte geschwungene Keule des Russland-Hasses ein weiteres Mal herausgeholt, um auch hier fleißig zu warnen, zum Beispiel so:

„Eines Morgens könnte Putin sagen: ‚Wir stoppen die LNG-Lieferungen nach Europa‘ und [können] den Kontinent [gemeint ist das EU-Europa] damit zwingen, auf einem noch teureren Spot-Markt einzukaufen.“ (23i)

Zitiert wurde eine „Energieexpertin“ namens Anne-Sophie Corbeau, die am „Center on Global Energy Policy“ („Zentrum für globale Energiepolitik“) tätig ist (24). Als ob die russischen Anbieter für den horrenden Preisanstieg bei Gas verantwortlich seien. Die Frau betreibt plumpe, propagandistisch mit Russophobie getränkte „globale Energiepolitik“ zum Nutzen derer, bei denen sie angestellt wurde. Die Gleichstrommedien verraten uns natürlich nicht, wer sich hinter diesem in New York ansässigen Institut so alles Geld und Einfluss gebend die Füße vertritt: Aramco, BP, Conoco, Dow Chemical, ExxonMobil, JPMorgan Chase & Co., Royal Dutch Shell … (25, 26).

Auch wenn Corbeaus Sermon fleißig in der Gleichstrompresse breitgewalzt wurde (27), so verkörpert die obige Stellungnahme trotzdem keine derzeit verbindliche Norm. Es handelt sich nicht um einen aktuellen Bestandteil der streng einzuhaltenden Leitlinien der zu veröffentlichenden Meinung im Wertewesten. Ein medial aufgebauter Druck auf die Politik, die Gaszufuhr im LNG-Bereich, Russland betreffend, in gleichem Maße zu kappen wie es beim Pipelinegas stattfand, ist nicht erkennbar.

Es ist eine tragische Komödie mit allerdings bitterernsten Folgen: Die EU hat auf Druck der „Partner“ in Washington und der in den EU-Gremien installierten Davos-Agenten eine wahnwitzige Sanktions- und Energiepolitik gegenüber Russland eingeläutet. In dieser hat sie selbst die sündhafte Verteuerung fossiler Energieträger zu verantworten und ruiniert die Volkswirtschaften der Mitgliedsstaaten, um auf verbrannter Erde einen nur scheinbar grünen „Great Reset“ anzustoßen. Sprich, nach einem Krieg der besonderen Art alles wieder neu und profitabel, aber nach Gustus von Schwab und Konsorten „besser“ aufzubauen.

Wie verblendet, ideologisch indoktriniert und vom eigenen Ego zerfressen muss man sein, um solch eine irrsinnige Politik umzusetzen?

Das Grün der angeblich grünen Partei ist eine Täuschung. LNG, auch noch als Spaltprodukt von Erdölfracking gefördert, passt vielmehr ausnehmend gut zur olivgrünen Politik der „Grünen“. Es ist ein Zeichen ideologisch begründeter Destruktivität. Bei der Förderung des olivgrünen LNGs endet es nicht, denn Verflüssigung, Transport und Umlagerung sind energieintensiv und verlustbehaftet (28). Diese Wahrheit haben die Davos-Jünger um Robert Habeck in ihr Gegenteil verkehrt. Das nennen sie dann sinnfrei „Klimaschutz“ und „grüne Energiewende“. Eine Energiewende der besonderen Art ist es tatsächlich, gleichzeitig jedoch ein Umweltfrevel sondersgleichen.

Versuchen Sie immer noch die „grüne Energiewende“ der „Grünen“ zu verstehen? Das funktioniert nicht. Es ist Ideologie. Die kann man nicht verstehen. Aber glauben kann man daran. Ist uns jederzeit der Unterschied zwischen verstehen und glauben klar?

Für solch eine Politik spenden die Profiteure auf der anderen Seite des großen Teiches gern Sonderbeifall. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland, fest im transatlantisch definierten narrativen Raum verankert, vermeldete voller Stolz die Verleihung des, nennen wir es einmal „Fracking-Verdienstordens der US-Öl- und Gaswirtschaft“ an den deutschen sogenannten Klimaschutzminister:

„Das US-Medium „Politico“ hat jetzt ein Ranking der einflussreichsten Politiker und Politikerinnen in Europa veröffentlicht. Auf Platz eins hat es der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) geschafft. In der Rubrik „die Macher“ wird er als „der echte Kanzler“ bezeichnet.“ (28)

Der „Macher“ Habeck hat federführend nicht nur für die LNG-Flut aus den USA gesorgt, sondern auch noch dafür, dass das führende russische LNG-Unternehmen Novatek, sein Flüssiggas inzwischen sogar bevorzugt in Europa verkauft — und nicht mehr in Asien, wie noch im Vorjahr. Einfach weil EU-Europa viel höhere Preise zu zahlen bereit ist. Das preiswerte Pipelinegas hat man abbestellen müssen. Das in kommerzieller wie umweltbezogen teurere Flüssiggas darf man, mit reichlich Schuldenaufnahme, als Ersatz beziehen.

Passend dazu hat die Jamal-LNG-Anlage von Novatek, im Nordwesten Sibiriens gelegen, inzwischen fast ihre volle Kapazität erreicht. Das sind nominell etwa 16,5 Millionen Tonnen an Jahresmenge, doch werden dieses Jahr noch 3,5 Millionen Tonnen mehr verschifft. Während die erst genannte Menge fast komplett an langfristige und damit preisgünstigere Lieferverträge gebunden sind, landen die darüber hinaus produzierten Mengen auf dem Spotmarkt (30).

„Der Eigentümer von Jamal LNG, Leonid Mikhelson, sagte, dass das Unternehmen aus diesen Überschüssen, die sich auf etwa 4 Millionen Tonnen belaufen, jetzt mehr verdient als von allen anderen 16 Millionen Tonnen.“ (30i)

Dabei soll das russische Flüssiggas für die EU-Staaten noch deutlich preiswerter als jenes aus den USA sein (31).

Auch chinesische Unternehmen kaufen bei Novatek das Jamal-LNG ein — und machen noch einen Schnitt beim Weiterverkauf, wie weiter oben bereits angedeutet wurde. Insidern zufolge verkauft das chinesische Unternehmen CNPC, das auch Anteile am Jamal-Förderkomplex hält, einen Teil des bei Novatek bezogenen Flüssiggases profitabel weiter an Staaten der Europäischen Union (30ii, 32).

Fassen wir zusammen:

Grün soll heutzutage das sein, was herrschende Macht als grün deklariert. Grün als Orwellsche Wahrheit wird es aber schließlich nur dann, wenn die Beherrschten, wider besseren Wissens, das sichtbar destruktiv olivgrüne, trotzdem als grün akzeptieren. Olivgrün ist die Farbmischung für eine unter dem sinnfreien Begriff Klimaschutz betriebene Politik der Berliner Regierung. Olivgrün steht für eine kriegerische, anmaßende Politik gegenüber der eigenen und anderen Gesellschaften.

Der erste Schritt, da nicht mitzumachen, liegt in der Anerkennung des Offensichtlichen, statt des Vorgegebenen. Am Anfang steht der zu fassende Mut, um aus dem vorgegebenen Narrativ auszubrechen und der unbequemen Wahrheit ins Gesicht zu schauen.

Es sei betont, dass die Aufgabe des Nichtmehrmitmachens nicht nur „vor uns“ steht, denn wer soll das sein? Diese Herausforderung steht vor der gesamten Gesellschaft und dazu zählen auch Entscheidungsträger, auch potenzielle im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen wie ideologischen Raum. Wohin „Dienst nach Vorschrift“, ausufernder Opportunismus, Obrigkeitshörigkeit, das Buckeln vor der Macht führen, wurde bereits beim Thema PLandemie überdeutlich.

Es bleibt dabei: Wenn wir nicht tun, wird mit uns getan.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 30.11.2022; Bloomberg; Elena Mazneva, Anna Shiryaevskaya; Europa kauft für Rekordbeträge russisches Erdgas; https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-11-30/eu-gibt-rekordsumme-fur-import-von-russland-flussiggas-aus?leadSource=uverify%20wall; Abo/Registrier-Schranke

(2) 15.06.2022; DWN; Umbruch im Welthandel: Russland ist jetzt Indiens zweitgrößter Öllieferant; https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/520263/Umbruch-im-Welthandel-Russland-ist-jetzt-Indiens-zweitgroesster-OEllieferant

(3) 09.12.2022; ZDF; Manfred Kessler; Deutschland bezieht weiter russisches Erdgas; https://www.zdf.de/nachrichten/politik/fluessigerdgas-russland-lng-100.html

(4) 14.07.2022; JfK; Joachim Endress; LNG-Macht Russland: Wie der Kreml an Europas Notlage mitverdient; https://www.zfk.de/energie/gas/russland-kreml-europa-notlage-endress; Abo/Registrier-Schranke

(5) 15.11.2022; Berliner Zeitung; Liudmila Kotlyarova; Nach dem Ende von Nord Stream: Kauft Europa jetzt mehr LNG aus Russland?; https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/nach-stopp-von-nord-stream-europa-kauft-mehr-lng-in-russland-li.286781

(6) European Commission – Energy; Gas and electricity market reports; https://energy.ec.europa.eu/data-and-analysis/market-analysis_en; abgerufen: 19.12.2022

(7) Tank News; First jumbo LNG carrier at Zeebrugge terminal; https://tanknewsinternational.com/first-jumbo-lng-carrier-at-zeebrugge-terminal/; abgerufen: 02.09.2022

(8) 27.12.2022; Novatek; Yamal LNG Receives Transshipment Tank at Zeebrugge LNG Terminal; https://www.novatek.ru/common/upload/press/Zeebugge_Eng.pdf

(9) Global Energy Monitor Wiki; Zeebrugge LNG Terminal, Transshipment of Russian LNG; https://www.gem.wiki/Zeebrugge_LNG_Terminal#Transshipment_of_Russian_LNG; abgerufen: 02.09.2022

(10) 07.11.2019; Offshore Energy; Yamal LNG cargo heading for Zeebrugge; https://www.offshore-energy.biz/yamal-lng-cargo-heading-for-zeebrugge-2/

(11) 02.12.2022; ZDF; Ralph Goldmann; Flüssiggas: Pipeline-Engpass in Belgien; https://www.zdf.de/nachrichten/politik/lng-pipeline-energie-gas-belgien-deutschland-100.html

(12) 26.11.2022; Blackout News; Globale LNG-Vorräte über Jahre hinaus ausverkauft; https://blackout-news.de/aktuelles/globale-lng-vorraete-ueber-jahre-hinaus-ausverkauft/

(13) 31.10.2022; Die Grünen, Bundestagsfraktion; Eneuerbare und Energieeffizienz statt Fracking; https://www.gruene-bundestag.de/themen/energie/aus-der-krise-helfen-nur-energieeffizienz-und-gruene-energien

(14) 24.05.2022; BMJ; Gesetz zur Beschleunigung des Einsatzes verflüssigten Erdgases (LNG-Beschleunigungsgesetz – LNGG); https://www.gesetze-im-internet.de/lngg/BJNR080200022.html

(15) 04.05.2022; Nachdenkseiten; Ralf Wurzbacher; Leitender Angestellter: Klimaschutzminister Habeck dreht den Hahn für US-Frackinggas auf; https://www.nachdenkseiten.de/?p=83515

(16)  14.08.2015; Die Zeit; Fracking lohnt sich nicht mehr; http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/oelpreis-preissturz-china-konjunktur-erdoel-foerderlaender-gewinner-verlierer-venezuela-iran-russland-usa-saudi-arabien/seite-2

(17) 25.07.2022; World Energy News, Reuters; Arathy Somasekhar; US Becomes Top LNG Exporter in First Half of 2022 – EIA; https://www.worldenergynews.com/news/becomes-top-lng-exporter-first-half-2022-733740

(18) 02.12.2022; Energy Monitor; Nick Ferris;  Why banks are key to turning the tide on oil and gas; https://www.energymonitor.ai/finance/banking/why-banks-are-key-to-turning-the-tide-on-oil-and-gas/

(19) Schmieriges Geschäft; Heike Buchter; 13.11.2014; http://www.zeit.de/2014/47/fracking-usa-oel-wall-street/komplettansicht; hinter Abo-Schranke

(20) 17.12.2014; Manager-Magazin; Nils-Viktor Sorge; Investoren warnen vor 550 Milliarden Dollar-Blase; http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/investoren-warnen-vor-550-milliarden-dollar-blase-wegen-oelpreisverfall-a-1008966.html

(21) 01.09.2022; Uncut News; China verkauft große Mengen von russischem Gas an Europa weiter; https://uncutnews.ch/china-verkauft-grosse-mengen-von-russischem-gas-an-europa-weiter/

(22) 01.12.2022; Blackout News; Europa zahlt Milliarden für russisches LNG; https://blackout-news.de/aktuelles/europa-zahlt-milliarden-fuer-russisches-lng/

(23, 23i) 29.11.2022; ntv; Europa importiert Rekordmenge LNG aus Russland; https://www.n-tv.de/wirtschaft/Europa-importiert-Rekordmenge-LNG-aus-Russland-article23751909.html

(24) SIPA, Center on Global Energy Policy; Anne-Sophie Corbeau, Global Research Scholar; https://www.energypolicy.columbia.edu/anne-sophie-corbeau; abgerufen: 19.12.2022

(25) SIPA, Center on Global Energy Policy; SIPA Partners in Improving Energy Policy; https://www.energypolicy.columbia.edu/partners; abgerufen: 19.12.2022

(26) 14.07.2022; Reuters; ConocoPhillips to acquire 30% stake in Sempra’s Port Arthur LNG project; https://www.reuters.com/markets/deals/conocophillips-acquire-30-stake-sempras-port-arthur-lng-project-2022-07-14/

(27) google.de; Suche nach „anne-sophie corbeau energieberatung“; Abruf: 19.12.2022

(28) 29.05.2019; Energiezukunft; LNG-Terminals sind eine Gefahr für Mensch und Klima; https://www.energiezukunft.eu/politik/lng-terminals-sind-eine-gefahr-fuer-mensch-und-klima/

(29) 09.12.2022; RND; US-Magazin kürt Robert Habeck zum einflussreichen „Macher“ Europas; https://www.rnd.de/politik/robert-habeck-us-magazin-kuert-gruenen-wirtschaftsminister-zum-einflussreichsten-macher-europas-ORVFNKUCBVG67IS235WQPIZYEQ.html

(30 bis 30ii) 01.12.2022; VZ, Wirtschaftszeitung; Ольга Самофалова; Почему Европу спасает российский, а не американский СПГ; https://vz.ru/economy/2022/12/1/1189047.html

(31) 30.11.2022; Indian Punchline; M. K. Bhadrakumar; Conflict in Ukraine is doomed to escalate; https://www.indianpunchline.com/conflict-in-ukraine-is-doomed-to-escalate/

(32) 25.05.2022; Oil Price;Charles Kennedy; Russia’s Yamal LNG Declares Force Majeure On Some Europe Cargoes; https://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/Russias-Yamal-LNG-Declares-Force-Majeure-On-Some-Europe-Cargoes.html

(Titelbild) LNG-Terminal auf der Halbinsel Jamal; 2019; Novatek; https://www.novatek.ru/en/press/photo/

Von Ped

7 Gedanken zu „Grün schillernde Agenden und schmutziges Gas“
  1. Es ist schon spannend, zu beobachten, wie sich die Interessen des globalistischen WEF mit dem Great Reset und der damit beispielsweise verbundenen Zerstörung der europäischen Wirtschaft auf der einen Seite, den wirtschaftlichen Interessen der US-Fracking-Industrie auf der anderen Seite direkt und zwangsläufig konfrontativ gegenüberstehen.
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    Erreichen die Betreiber des Great Reset ihr Ziel, was ohne die ökonomische Zerstörung Europas kaum möglich wäre (ohne diese Zerstörung wird es nicht gelingen, eine Akzeptanz für die Abschaffung des Bargeldes bei gleichzeitiger Einführung einer digitalen Zentralbankwährung zu erzwingen), dann wird die EU gar nichts mehr kaufen können, auch kein US-Fracking-Gas.
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    Vielleicht ist es genau das, weshalb die Globalisten mit ihrem Great Reset scheitern werden. Das Dilemma der Vernichtung der globalen Wirtschaft, die zwangsläufig mit dem Verlust von Macht und Geld verbunden ist, trifft schließlich auch die Globalisten selbst. Darüber hinaus steht eben dieser Verlust der Natur des Kapitalismus und seinen Akteuren direkt entgegen. Das ist ein Punkt, den auch Ernst Wolff in seinem Vortrag zum Great Reset angesprochen hatte.
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    Es ist ein wenig wie der Trick, mit dem die Buschmänner in der Kalahari Affen fangen. Sie legen Salzbrocken in eine Öffnung in einem Felsen, die gerade groß genug ist, dass die Hand des Affen hineinpasst. Wenn der Affe dann die Salzbrocken, die er wie Bonbons begehrt, in der Faust festhält, bekommt er diese nicht mehr aus dem Loch heraus. Seine Gier hindert ihn daran, klug genug zu sein, die Salzbrocken loszulassen, so dass er sich befreien könnte.
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    Genau diese Gier könnte auch den Plan des Great Reset der kapitalistischen und von Macht und Geld besessenen Globalisten vereiteln.
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    Vielleicht ist ja auch der Wunsch der Vater dieser Gedanken. Aber die Hoffnung stirbt nunmal zuletzt.

  2. Wir vergessen schnell: Vor Jahren mussten in der Region Basel Geothermie-Bohrungen wegen starker Erschütterungen – die Rede war von Werten über 4 auf der Richter-Skala – nach massiven Protesten abgebrochen und das Geothermie-Projekt beerdigt werden. Die Technik ist dieselbe wie bei Fracking für Oel und Gas.
    Ebenfalls schnell vergessen sind die Bilder schockierter und wütender Anwohner und Farmer in Gegenden der USA, wo durch Fracking Oel und Gas gewonnen wird. Die Video’s von offenen Wasserhahnen, wo mit dem Grundwasser „mitgeliefertes Gas und Chemikalien“ von den Bewohnern abgefackelt wird, gingen um die Welt. Wo sind diese Stimmen heute? Aber klar doch, das gehört alles in die Schublade Verschwörung…
    In einem Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) aus dem Jahr 2012 liest sich das so: „In der Bohrung Damme 3 wurden z. B. bei drei Fracks rund 12.000 Kubikmeter Wasser, 588 Tonnen Stützmittel und 20 Tonnen Additive (davon 460 Kilogramm Biozide) verpresst. Die Auswertung der verfügbaren 80 Sicherheitsdatenblätter ergab, dass 6 Zubereitungen als giftig, 6 als umweltgefährlich, 25 als gesundheitsschädlich, 14 als reizend, 12 als ätzend eingestuft sind.“
    Es ist ganz einfach: Fremde Stoffe oder gar toxische Stoffe haben im Grundwasser nichts, aber auch rein gar nicht verloren und wenn nur schon der Verdacht aufkommt, dass eine Grundwasser-Kontamination mit irgendwas nicht auszuschließen ist, dann sind solche kriminellen Machenschaften diskussionslos zu stoppen. Wobei wir so ganz nebenbei wieder einmal bei den Grundrechten angelangt wären…
    Europa hat noch eine Schonfrist, bis auch hier wie in den USA, die Frackingwelle über uns rollt. Die Macht- und Geld-geilen „Eliten“ ergötzen sich schon längst am doch noch gelungenen Riesengeschäft, wobei die verheerende Umweltbilanz, kontaminiertes Grundwasser, verseuchte Landwirtschaftsflächen usw. niemanden von Denen interessiert. Aber auch DIE merken eines Tages, dass bedrucktes Papier und Kohlenwasserstoff nicht satt machen.
    Das grosse Fest dürfte schon bald Geschichte sein. Geologen der University of Texas, Austin, kamen vor Jahren zu einem ernüchternden Urteil: Bereits jetzt droht ein Niedergang der amerikanischen Gasproduktion. Fracking entfacht demnach gerade mal ein kurzes fossiles Feuer – und droht damit eine gigantische, internationale Fehlinvestition zu werden. Für diese Erkenntnis hatten die Forscher aus Texas weit mehr Daten erfasst als die staatlichen Auguren zuvor. Da bleibt nur eine Schlussfolgerung: Der Hype hat keine Zukunft. Und damit auch nicht das Fracking.
    Ob der deutsche Oberkasper bald wieder nach Katar buckelt und der Erinnerungslücken-Olli seine LNG-Terminals versenken lässt? Kein Problem, wir haben doch noch das LNG aus China…oder so…
    Egal, das eigentliche Ziel wird mindestens in Europa erreicht, vorbestimmt in den Agenden der einschlägigen, narzistischen Psychopaten. Frieren 2023 ist bloss der Anfang.
    Ein paar Sätze stammen aus einem älteren Artikel des GEO:
    https://www.geo.de/natur/oekologie/2906-rtkl-erdgasfoerderung-fracking-das-sollten-sie-wissen
    Der Vergleich mit den Affen in der Kalahari passt recht gut und es dürfte nicht beim Wunschdenken bleiben, Der Tag wird kommen, wo sich alle die dollargeilen Aasgeier für ihre Dollars in den restlichen 85% der Welt nichts mehr kaufen können.

  3. OT – Paul Schreyer hat in einem weiteren Artikel zur Auswertung der Daten der Kassenärztlichen Bundes-Vereinigung (KBV) veröffentlicht, der letztlich Fakten aufzeigt, die ausreichend gesichert belegen, dass die Daten der KBV, trotz Manipulation der Daten durch die KBV selbst und die Anwendung weiterer Verwirrungstaktiken, tatsächlich eine im Zusammenhang mit der sogenannten „Impfkampagne“ stehende Zunahme schwerer Krankheiten belegen. Damit wird faktisch auch die anhand der Daten des Statistischen Bundesamtes sowie der CDC-Datenbank VAERS belegte Übersterblichkeit als Folge der experimentellen, gentechnischen Behandlung mit arglistig als „Impfstoffe“ bezeichneten, das Genom von Zellen verändernden Substanzen, bestätigt.
    .
    KBV-Daten belegen starke Zunahme schwerer Erkrankungen 2021 | Von Paul Schreyer…
    https://apolut.net/kbv-daten-belegen-starke-zunahme-schwerer-erkrankungen-2021-von-paul-schreyer/

    1. leo, nochmal: Schreyer behauptet völlig unbelegt, dass die KBV-Zahlen falsch, die Destatis-Daten richtig seien.
      Schreyer: „In dieser Stimmungslage ging denn auch weitgehend unter, dass nicht die AfD Daten gefälscht oder fehlinterpretiert hatte, sondern dass die KBV die angefragten Daten falsch gefiltert lieferte …“ Das ist eine Tatsachenbehauptung – ohne jeden Beleg, ja, ohne jede VERSUCH eines Beleges!

      Das ist pure, klandestine Manipulation.

      Lausen besteht weiterhin auf die Richtigkeit der Daten udn der Richtigkeit seiner Analyse – und zurecht. Denn erst wenn jemand Beweise für die Behauptungdass der KBV unsinnige, falsche Daten sammeln und/oder vermelden würde, vorlegene kann und dass das Bundesamt für Statistik dagegen richtige, unmanipulierte Daten hätte, erst genau dann wäre so eine Festlegungn wie die von Schreyer nachvollziehbar. So bleibt nichts als der schale Geschmack des Nebelkerzendampfes.

      Frohe Weihnachten allen hier

      1. Zitat: „Schreyer behauptet völlig unbelegt, dass die KBV-Zahlen falsch, die Destatis-Daten richtig seien.“
        Es gefällt mir, dass Ihnen das aufgefallen ist. Was ich von Schreyer halte, hatte ich hier ja schon hinreichend deutlich gemacht. Wenigstens liefert der Artikel einen einigermaßen glaubwürdigen Hinweis darauf, dass es trotz falsch oder richtig gelieferter Daten durch die KBV, eine „starke Zunahme von schweren Erkrankungen“ gibt. Was mich daran stört, ist, dass im Artikel nur von schweren Erkrankungen die Rede ist, nicht aber von Todesfällen.
        Für mich hat sich das Thema Schreyer jedenfalls in soweit erledigt, dass sich mit diesen Artikeln zu den Daten der KBV, mal wieder der Eindruck bestätigt hat, den ich bereits gewonnen hatte, als Schreyer noch regelmäßig bei Telepolis geschrieben hatte. Damals hatte ich ihn unter der Rubrik „einseitige Propaganda“ eingeordnet, wobei Schreyer aber stets geschickt genug war, immer wieder richtig gute Artikel einzustreuen.
        Wie auch immer, ich mag meine Zeit nicht länger mit diesem Schreiber verschwenden.
        .
        Ich glaube „frohe Weihnachten“ werde ich erst wieder empfinden können, wenn der Spuk mit den PLandemien und dem nach Schei*** stinkenden „Reset“ endgültig vorbei ist.
        .
        Mein Sohn hat mir heute erzählt, dass sich Ernst Wolff entsprechend geäussert hätte. Demnach hat das Verbrecherpack massive Schwierigkeiten, ihren „Reset“ umzusetzen. Auch Ernst Wolff ist nun wohl der Ansicht, dass sie scheitern werden.
        Weiter wird berichtet, dass beispielsweise in Nigeria versucht werde, durch massiven Abbau von Geldautomaten, die Einführung einer digitalen Währung durchzudrücken. Auch bei uns sollen bereits viele Geldautomaten verschwunden sein. Mit ist das persönlich noch nicht aufgefallen, weil die Automaten, wo ich Bargeld ziehe, alle noch da sind.

  4. […]
    Trotz allem und das meine ich ehrlich: Alles Gute für das neue Jahr 2023!
    .
    .
    .
    Das freut mich sehr. Auch Ihnen ein gutes, neues Jahr!
    Freundliche Grüße, Ped

  5. Herr Frey, Ihnen und allen Mitforisten einen guten Rutsch in 2023.
    Mann könnt sich die Haare raufen ob unserer Politdarsteller und dem Mist der produziert wird.
    2023 wird wohl nicht besser, aber Sie dokumentieren den Unsinn für alle und das ist wichtig!
    Deswegen ein grosses Dankeschön für Ihre Mühe und all die guten Artikel, ich bewundere Ihre Beharrlichkeit!
    MfG, Prost Neujahr und auf bessere Zeiten! JW.

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